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Beitrag Nr. 1342-220
16.09.2009 19:06
Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus einem anderen Thementhread
Hallo zusammen,
in einem aktuelleren Buch ( "Kleines 1X1 der Relativitätstheorie", Gottfried Beyvers, Elvira Krusch,
www.1x1relativitaet.de) habe ich das Kapitel "Zwillingsparadoxon" nachgelesen. Dort wird das Thema sehr eingehend und konkret dargestellt.
In der einfachen Variante ( Erdzwilling A ist bei Rückkehr von Reisezwilling B jünger. B reist ohne Beschleunigung etc. mit 0,8c) wird angenommen, dass B bei der Umkehr, die instantan und ohne Krafteinwirkung erfolgt, sein Inertialsystem wechselt. B wird auf diese Weise ausgezeichnet. Dies läuft m.E. darauf hinaus, dass man zwischen dem ruhenden Erdzwilling und dem bewegten Reisezwilling einen Unterschied macht und sie nicht vollkommen relativistisch gleichbehandelt. Man kommt dann zu dem eindeutigen Ergebnis, dass beim Wiedersehen A älter und B jünger ist.
In der zweiten Variante ( aus Sicht von A ist er beim Wiedersehen älter, und aus Sicht von B ist es umgekehrt) erfolgt die Auflösung des Widerspruchs unter Einbeziehung der Lichtlaufzeiten eines Blinklichts auf der Erde, das B auf dem Hin- und Rückflug beobachtet und ihm als Taktgeber (Uhr) dient. Auch bei dieser Lösung werden A und B unterschiedlich behandelt, da nur auf der Erde ein Blinklicht angenommen wird.
Obwohl mich ursprünglich die Lösung des Widerspruchs, die Claus unter Einbeziehung des Dopplereffektes dargestellt hat, überzeugt hat, sind mir nach dieser Lektüre doch wieder Zweifel gekommen, ob das Zwillingsparadoxon im Rahmen der SRT zu lösen ist.
Einfacher ausgedrückt: Ist es für die Tatsache, dass A bei Rückkehr von B älter ist, erforderlich zwischen beiden in irgendeiner Form einen Unterschied anzunehmen ? Ist dieser Unterschied auch bei der Lösung von Claus in der unterschiedlichen Wirkung des Dopplereffektes für A und B versteckt ?
In der Realität ergibt sich dieser Unterschied naturgemäß daraus, dass B im Gegensatz zu A zumindest beim Wenden eine Krafteinwirkung spürt.
Ich will das Thema nicht erneut zur Diskussion stellen und erwarte auch keine Antwort. Die Darstellung in dem genannten Buch ist auf jeden Fall sehr informativ.
MfG
Harti
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
in einem aktuelleren Buch ( "Kleines 1X1 der Relativitätstheorie", Gottfried Beyvers, Elvira Krusch,
www.1x1relativitaet.de) habe ich das Kapitel "Zwillingsparadoxon" nachgelesen. Dort wird das Thema sehr eingehend und konkret dargestellt.
In der einfachen Variante ( Erdzwilling A ist bei Rückkehr von Reisezwilling B jünger. B reist ohne Beschleunigung etc. mit 0,8c) wird angenommen, dass B bei der Umkehr, die instantan und ohne Krafteinwirkung erfolgt, sein Inertialsystem wechselt. B wird auf diese Weise ausgezeichnet. Dies läuft m.E. darauf hinaus, dass man zwischen dem ruhenden Erdzwilling und dem bewegten Reisezwilling einen Unterschied macht und sie nicht vollkommen relativistisch gleichbehandelt. Man kommt dann zu dem eindeutigen Ergebnis, dass beim Wiedersehen A älter und B jünger ist.
In der zweiten Variante ( aus Sicht von A ist er beim Wiedersehen älter, und aus Sicht von B ist es umgekehrt) erfolgt die Auflösung des Widerspruchs unter Einbeziehung der Lichtlaufzeiten eines Blinklichts auf der Erde, das B auf dem Hin- und Rückflug beobachtet und ihm als Taktgeber (Uhr) dient. Auch bei dieser Lösung werden A und B unterschiedlich behandelt, da nur auf der Erde ein Blinklicht angenommen wird.
Obwohl mich ursprünglich die Lösung des Widerspruchs, die Claus unter Einbeziehung des Dopplereffektes dargestellt hat, überzeugt hat, sind mir nach dieser Lektüre doch wieder Zweifel gekommen, ob das Zwillingsparadoxon im Rahmen der SRT zu lösen ist.
Einfacher ausgedrückt: Ist es für die Tatsache, dass A bei Rückkehr von B älter ist, erforderlich zwischen beiden in irgendeiner Form einen Unterschied anzunehmen ? Ist dieser Unterschied auch bei der Lösung von Claus in der unterschiedlichen Wirkung des Dopplereffektes für A und B versteckt ?
In der Realität ergibt sich dieser Unterschied naturgemäß daraus, dass B im Gegensatz zu A zumindest beim Wenden eine Krafteinwirkung spürt.
Ich will das Thema nicht erneut zur Diskussion stellen und erwarte auch keine Antwort. Die Darstellung in dem genannten Buch ist auf jeden Fall sehr informativ.
MfG
Harti
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