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Beitrag Nr. 1342-160
27.07.2009 22:19
Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus einem anderen Thementhread
Hallo ParadOx, hallo Claus,
ich verfolge Eure Erörterungen natürlich sehr interessiert, brauche aber immer etwas länger, um sie zu überdenken.
Dies war genau meine ursprüngliche Vorstellung. Das System A-Vega (Strecke) bewegt sich im Verhältnis zum ruhenden Massepunkt B in der Weise, dass A sich von B entfernt und Vega sich B nähert. Im Moment der Umkehr von A ist Vega bei B. A kehrt sodann zu B zurück und Vega entfernt sich wieder von B.
Die entscheidende Frage ist für mich, läßt sich bei einer derartig konsequenten (vollkommen relativistischen)Umkehr der Betrachtung der Widerspruch im Ergebnis ( A erfährt B als jünger; B erfährt A als jünger) allein auf der Grundlage der SRT auflösen, oder muss man faktisch außerhalb der SRT die Lösung suchen, indem in irgendeiner Form B im Verhältnis zu A ausgezeichnet wird.
Bei der Lösung von Claus frage ich mich, ob nicht gerade die Berücksichtigung des Dopplereffektes, der kein Bestandteil der SRT ist, die Auszeichnung von A-Vega als ruhendes System und B als bewegtes System bewirkt.
Auch den anderen Gesichtspunkten, die bisher zur Auflösung des Widerspruchs angeführt worden sind, könnte eine entsprechende Festlegung zugrunde liegen.
Wenn man annimmt, nur auf B wirkt auf jeden Fall bei seiner Umkehr eine Kraft. Anders ist seine Umkehr in der Wirklichkeit nicht vorstellbar. Dann ist B dadurch ausgezeichnet und eine Lösung ist im Rahmen der SRT nicht möglich, weil in der SRT als idealisierte Theorie keine Kräfte vorkommen.
Die Annahme, allein B wechsele bei seiner Umkehr das Inertialsystem, zeichnet ihn gegenüber A aus. Auch diese Lösung erfolgt außerhalb der SRT, weil man im Rahmen der SRT annehmen müsste, dass bei Betrachtung aus der Position des ruhenden B das System A-Vega sein Bezugssystem wechselt.
Unter Symmetriegesichtspunkten ist der relativistische Wechsel in der Betrachtung von A-Vega ruhend und B bewegt zu A-Vega bewegt und B ruhend nicht zulässig, weil die Systeme nicht identisch sind. A-Vega hat eine räumliche Ausdehnung, B nicht. Der Symmetriebruch läßt die relativistische Umkehr der Betrachtung nicht zu.
Danach wäre eigentlich schon die Konstruktion des wirklichkeitsbezogenen (nicht nur theoretischen) Zwillingsparadoxons im Rahmen der SRT nicht zulässig.
Man könnte auf die Idee kommen, Einstein hat der Nachwelt mit seinem Zwillingsparadoxon ein Gipsei ins Nest gelegt, an dem man im Rahmen der SRT lange brüten kann; aber vielleicht habe ich auch die Lösung von Claus noch nicht vollkommen verstanden und sie hält sich auch unter Berücksichtigung des Dopplereffektes vollkommen im Rahmen der SRT.
MfG
Harti
P.S. Eure letzten Beiträge habe ich erst nach meiner vorstehenden Äußerung zur Kenntnis genommen.
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
ich verfolge Eure Erörterungen natürlich sehr interessiert, brauche aber immer etwas länger, um sie zu überdenken.
Zitat:Parad0x schrieb in Beitrag Nr. 1342-157:
Die interessante Frage wäre stattdessen gewesen, zu fragen, zu was für widersprüchlichen Ergebnissen käme der Flugzwilling, wenn er annimmt, dass er während der gesamten Reise tatsächlich ruht? (also sein Inertialsystem nicht wechselt?).
Dies war genau meine ursprüngliche Vorstellung. Das System A-Vega (Strecke) bewegt sich im Verhältnis zum ruhenden Massepunkt B in der Weise, dass A sich von B entfernt und Vega sich B nähert. Im Moment der Umkehr von A ist Vega bei B. A kehrt sodann zu B zurück und Vega entfernt sich wieder von B.
Die entscheidende Frage ist für mich, läßt sich bei einer derartig konsequenten (vollkommen relativistischen)Umkehr der Betrachtung der Widerspruch im Ergebnis ( A erfährt B als jünger; B erfährt A als jünger) allein auf der Grundlage der SRT auflösen, oder muss man faktisch außerhalb der SRT die Lösung suchen, indem in irgendeiner Form B im Verhältnis zu A ausgezeichnet wird.
Bei der Lösung von Claus frage ich mich, ob nicht gerade die Berücksichtigung des Dopplereffektes, der kein Bestandteil der SRT ist, die Auszeichnung von A-Vega als ruhendes System und B als bewegtes System bewirkt.
Auch den anderen Gesichtspunkten, die bisher zur Auflösung des Widerspruchs angeführt worden sind, könnte eine entsprechende Festlegung zugrunde liegen.
Wenn man annimmt, nur auf B wirkt auf jeden Fall bei seiner Umkehr eine Kraft. Anders ist seine Umkehr in der Wirklichkeit nicht vorstellbar. Dann ist B dadurch ausgezeichnet und eine Lösung ist im Rahmen der SRT nicht möglich, weil in der SRT als idealisierte Theorie keine Kräfte vorkommen.
Die Annahme, allein B wechsele bei seiner Umkehr das Inertialsystem, zeichnet ihn gegenüber A aus. Auch diese Lösung erfolgt außerhalb der SRT, weil man im Rahmen der SRT annehmen müsste, dass bei Betrachtung aus der Position des ruhenden B das System A-Vega sein Bezugssystem wechselt.
Unter Symmetriegesichtspunkten ist der relativistische Wechsel in der Betrachtung von A-Vega ruhend und B bewegt zu A-Vega bewegt und B ruhend nicht zulässig, weil die Systeme nicht identisch sind. A-Vega hat eine räumliche Ausdehnung, B nicht. Der Symmetriebruch läßt die relativistische Umkehr der Betrachtung nicht zu.
Danach wäre eigentlich schon die Konstruktion des wirklichkeitsbezogenen (nicht nur theoretischen) Zwillingsparadoxons im Rahmen der SRT nicht zulässig.
Man könnte auf die Idee kommen, Einstein hat der Nachwelt mit seinem Zwillingsparadoxon ein Gipsei ins Nest gelegt, an dem man im Rahmen der SRT lange brüten kann; aber vielleicht habe ich auch die Lösung von Claus noch nicht vollkommen verstanden und sie hält sich auch unter Berücksichtigung des Dopplereffektes vollkommen im Rahmen der SRT.
MfG
Harti
P.S. Eure letzten Beiträge habe ich erst nach meiner vorstehenden Äußerung zur Kenntnis genommen.
Signatur:
Bearbeitet von Harti am 27.07.2009 um 22:25 Uhr.
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wir hätten also dasselbe wie vorher. Nur mit kürzeren Distanzen.