Nur ein Einzelfall, weil man sich als Lamm nicht vorstellen kann, zu welcher Bosheit Menschen in organisierter Form fähig sind.
Und bestimmt berichtet die das nur, um sich wichtig zu machen und bestimmt weil sie etwas zu verdrängen hat oder sonstige Probleme ...
:-(
Ich bin fest davon überzeugt: Es gibt nicht den geringsten Anlass für irgendeine Unterstellung, Ärzte und Pflegekräfte würden nur darauf warten, jemanden mit der künstlichen Beatmung dem Tode zuzuführen. Dies ändert nichts an der Tatsache, dass es sich bei künstlicher Beatmung um einen schwerwiegenden Eingriff handelt, der u.a. auch mit Patientenverfügung ausgeschlossen werden kann. Sofern es tatsächlich unter künstlicher Beatmung, und nur dort, eine Sterberate von 50% geben soll, bedeutet dies andererseits, dass 50%, die ansonsten wohl gestorben wären, überleben. Sarkastisch: Ist das nicht ein gutes Ergebnis, wenn unter Ausschluss jeglicher Schutzmaßnahmen Zigtausende sterben müssten?
Heute in NDR-Fernsehen, Visite, wurde m.E. berichtet, ich war zwar gerade durch ein Telefonat abgelenkt, dass mich selbst überraschend insbesondere die relativ junge Altersgruppe zwischen 50 und 60, und dies offenbar ohne Vorerkrankungen, beatmet werden muss, darunter auch viele Jüngere, weniger Ältere. Offenbar reduzieren diese später zu mehr als 50% geheilten Patienten (bleibende Lungenschäden?) somit tatsächlich den Altersschnitt unter den Toten nicht wesentlich. Wäre es etwa besser, auch sie sterben zu lassen?
Ohnehin gibt es verschieden starke Formen der Beatmung, u.a. die der bloßen Sauerstoffzufuhr unter einer einfachen Maske mit nur leichtem Überdruck, weil die Atmung prinzipiell intakt ist, und die mit Überdruck, die in der Lunge selbst durchgeführt wird, weil die natürliche Atmung ausgesetzt hat. Alles ist schwierig und bisher noch ohne Erfahrungswissen zu händeln, daher lernt man beständig noch hinzu. Während anfangs gemeint wurde, schnell mit der Beatmung zu beginnen, wartet man derzeit lange ab, bis man meint, es würde anders nicht mehr gehen.
Es gab rückwirkend betrachtet eben nur die Alternative,
a) alles seinen Lauf zu lassen, was bedeutet, Alte und Geschwächte, auch die, die sich für gesund hielten, werden in großer Zahl sterben, was einem natürliche Ausleseprozess entspräche und als wesentlicher Vorteil die Sozialsysteme entlasten und Wirtschaftssysteme wesentlich unbeeinträchtigt lassen würde. Fraglich bliebe, ob dies dem Grundrecht der Würde aller Menschen ohne Unterschied noch gerecht oder schon einem Verfassungsverstoß entsprechen würde.
b) Maßnahmen zur möglichst weitgehenden Abwendung von Gefahren für die Gesundheit aller Bürger zu ergreifen, ohne anfangs darüber orientiert zu sein, ob diese präzise getroffen und wirksam sein können. Dieser Gesundheitsschutz wird anlassbezogen für eine unbestimmte Zeit ausgesprochen und dafür die ohnehin bestehenden Einschränkungen von Freiheitsrechten temporär weiter begrenzt.
Ich denke und dies bestätigen die Gerichtsentscheidungen, die Einschränkungen unter b) waren bisher wirkungsvoll, bestanden weitgehend im Rahmen der Verhältnismäßigkeit unter allen Geboten unserer Verfassung und sind nur weiter aufrechtzuerhalten bzw. zu erneuern, wenn sie sich unter diesen Bedingungen weiter begründen lassen.
Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.