Guten Morgen allerseits,
gestern wies im Fernsehen der Gesundheitsexperte der SPD Prof.Lauterbach daraufhin, dass erst 1% der deutschen Bevölkerung mit dem Coronavirus infiziert sind. Ob darin auch die enthalten sind, die schon wieder gesund sind, weiß ich nicht.
Bei einer Verdoppelung der Infektionen innerhalb von 2 Wochen würde es also 7 x 2 = 14 Wochen dauern bis 64 % der Bevölkerung infiziert sind/waren.. Allerdings verlängert sich der Zeitraum, in dem eine Verdopplung erfolgt, erheblich, wenn die Zahl der Menschen steigt, die immun geworden sind.
Dies bedeutet für mich persönlich statistisch aber auch, von 100 Menschen, die ich treffe, kann mich nur einer anstecken. Wenn ich Abstand halte und meine sozialen Kontakte gezwungenermaßen nachhaltig reduziere, tendiert die Ansteckungsgefahr für mich dann gegen Null.
Ansteckungsgefahr besteht dann nur noch dort, wo viele infizierte Menschen sich aufhalten, z.B. in Arztpraxen und Krankenhäusern, oder in Einrichtungen, wo Menschen besonders engen körperlichen Kontakt haben, z.B. in Altenheimen oder Diskotheken. Dabei ist die Gefahr eines tödlichen Ausgangs der Infektion in Altenheimen extrem hoch.
Ob die zeitliche Streckung der Infektionen in Deutschland, die dazu dient, die Krankenhauskapazitäten nicht zu erschöpfen,nicht Im Endeffekt zu mehr tödlichen Verläufen bei alten Menschen führt, ist die Frage. Die Krankenhauskapazitäten sind jedenfalls bei Weitem nicht erschöpft.
Die Schließung von Kindergärten und Schulen war m.E. kontraproduktiv, weil Kinder und Jugendliche keine oder nur geringe Krankheitssymptome haben, und die Infektionsgefahr für alte Menschen wegen der längeren Dauer der Epidemie dadurch erhöht wird.
Nicht mal medizinisch/epidemiologisch ist die Vorgehensweise der Regierung zu rechtfertigen.
Welche Zerstörung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Strukturen folgt, bleibt abzuwarten und der Verlust an Lebensqualität ist nicht messbar.
MfG
Harti
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.