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Grippe 2017/18 versus Corona

Thema erstellt von Claus 
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.263, Mitglied seit 14 Jahren
Suza schrieb in Beitrag Nr. 2342-20:
Wie kommst du darauf, dass man mich da ausschließen kann?

Habe deine unbestechliche Logik angewandt.

Suza schrieb in Beitrag Nr. 2342-20:
weil du meine Beiträge intelektuell nicht verarbeiten kannst

Nur auf sehr humorvolle Art und Weise.

Suza schrieb in Beitrag Nr. 2342-20:
und nun wieder mit dümmlichen Beleidigungen kommen musst

Die da wären?
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Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2342-21:
Die da wären?

Diese Frage alleine belegt schon in anschaulicher Weise, dass ich mit meiner Aussage voll ins Schwarze getroffen habe! :rofl:

Schönen Abend noch und trink nicht mehr so viel
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Teilt man aber sein Wissen, hat man hinterher noch genau so viel, der andere aber etwas mehr als vorher.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.263, Mitglied seit 14 Jahren
Hallo Suza,

Suza schrieb in Beitrag Nr. 2342-22:
Schönen Abend noch und trink nicht mehr so viel

Ist zur Zeit nicht drin, sehr viel Arbeit, der Wecker klingelt morgen um 03:45 Uhr. Also nachher quasi.

Dir auch einen schönen Abend!
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Beiträge: 863, Mitglied seit 7 Jahren
Claus schrieb in Beitrag Nr. 2342-8:
Das stimmt wohl nicht.
Das Virus soll 60 - 220 nm Durchmesser haben.
Partikelfiltermasken filtrieren nur bis >600 nm.

Größe des Virus

Filterwirkung

Anmerkung:
In dem von Dir angeführten Link "Filterwirkung" wird die Maske FFP3 mit einer Feinheit von 0,6 μm als geeignet zum Schutz gegen Viren beschrieben.
Es scheint mir nicht so wichtig zu sein, ob die Viren 400 millionstel Millimeter oder 60 ... 220 millionstel Millimeter groß sind, da sie ohnehin über Tröpfchen übertragen werden.
Masken verringern sicher die Übertragung von Infektionserregern, aber ob sie wirklich die Ausbreitung der Carona-Vieren wirksam verhindern, da habe ich so meine Zweifel.
Gruß, Otto
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Claus (Moderator)
Beiträge: 2.183, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Otto,

Otto schrieb in Beitrag Nr. 2342-24:
Es scheint mir nicht so wichtig zu sein, ob die Viren 400 millionstel Millimeter oder 60 ... 220 millionstel Millimeter groß sind, da sie ohnehin über Tröpfchen übertragen werden.

Das stimmt. Und gegen Aerosole schützt die Maske schon weitgehend.

Es ist also so, dass die Tröpfchen wesentlich größere Dimensionen haben als die Viren selbst - und das die Tröpfchen sehr viele der Viren enthalten.

Die Tröpfchen werden dann zunächst von der Maske abgefangen und somit auch die Viren zurückgehalten. Nach Abtrocknen der Tröpfchen können die Viren jedoch (dann allerdings in geringerer Zahl) durch das Filter der Maske hindurch. Zudem hält jede solche Maske (je nach Klassifizierung FFP1, bis FFP3) nur einen bestimmten Anteil der Aerosole zurück. Bei FFP3 sind das 95%.

5% der zu filtrierenden Partikel (also auch der größeren Tröpfchen) gehen also sowieso infolge von Leckage durch.

Ich wollte nur klarstellen, dass die Aussage des von dir zitierten italienischen Arztes:

Otto schrieb in Beitrag Nr. 2342-6:
Das Virus ist ziemlich gross (die Zelle hat einen Durchmesser von ca. 400-500 nm), sodass jede normale Maske ... es filtern kann.

nicht stimmt.
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Beiträge: 858, Mitglied seit 3 Jahren
Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-3:
Interessant ist m.E., dass kleinste Kinder gerade mangels ausgeprägtem Immunsystem keine oder kaum Symptome zeigen, bei Erwachsenen dieses aber „verrückt“ spielen kann und dadurch zum Tode führt. Müsste man das Immunsystem zum Schutz herabsetzen?

Aktualisierung:
Das RKI hat heute Morgen in Phönix erklärt, dass nach den Erfahrungen in China auch Mitbürger unter Immunsuppression zur Risikogruppe zählen!

Kirsche
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Beiträge: 858, Mitglied seit 3 Jahren
Zitat von Suza:
Das waren einfache Fragen, die sich ein kritischer Verstand nunmal stellen sollte. Wer hat in diesen Zeiten einen konkreten Nutzen von einer Pandemie? Statt also gleich wieder alles als Quatsch abzutun sollte sich der linksgrüne Gutmensch ruhig mal intensivere Gedanken machen.

Hallo Suza,

entschuldige, dass ich auf deine Fragen erst jetzt antworten will. Aber vorab Danke für unberechtigte Blumen:

Mich wundert schon, dass du dich sogleich von meinen völlig anders gemeinten Hinweisen angesprochen fühltest. Fragen finde ich eigentlich immer gut, vor allem dann, wenn sie nicht schon vorweg eine ganz bestimmte Antwort suggerieren sollen. Du fragst also gerne, ich dagegen suche neben Antworten auch gerne nach selbstähnlichen Gegenpolen. Mir scheint, du siehst von dir häufiger zitiert in einem „linksgrünen Gutmenschen“ etwas von Grund auf eigentlich sehr Negatives, für dein Weltbild irgendwie unpassend. Warum? Viele unterschiedliche Meinungen beleben in einer Demokratie das Geschäft. Mich interessiert nun aber, worin du denn umgekehrt einen positiven „Schlechtmenschen“, also vielleicht einen Gegenflügel, erkennst? Was meinst du eigentlich? Das habe ich so noch nicht verstanden. Was also ist dein positiver Gegenpol?

Aber ich antworte dir nun auch gerne konkret:

Zu 1): Diese Vermutung ist ebenso alt wie schon häufig unbewiesen wiederholt worden, wie z.B. mir persönlich bekannt seit dem ersten Auftreten von HIV in Politik und Verwaltung.

Zu 2): Alles, was wenigen nützt, schadet Vielen und umgekehrt. Dies ist auch schon 1000 mal festgestellt worden.

2a) na klar!

2b) Kann auch einer Regierung schaden (siehe wohl "linksliberal" hier. Im Übrigen ist dies nur in den Grenzen des Grundgesetzes im Rahmen von speziellen Gesetzen zulässig. Ein Verstoß hätte also ernsthafte rechtliche Konsequenzen.

2c) Gerade dafür sind die getroffen Maßnahmen sehr sinnvoll.

2d) Ein Virus kennt keine Grenzen oder bevorzugt oder benachteiligt Staaten oder Ethnien usw..

2e) Siehst du im Gegensatz zu mir ein konkretes Risiko? Ich hoffe, die Staatengemeinschaften sind stark genug, dies zu verhindern. Da gerade zeigt sich doch deren Sinnhaftigkeit und Nützlichkeit.

3. Viele scheinen in Demokratie eine grenzenlose Freiheit der Mehrheit gegenüber einer Minderheit zu sehen. Ja, in einer Demokratie entscheidet die Mehrheit, aber dieser sind enge Grenzen gesetzt. Ein Blick in unser Grundgesetz schafft da schon genügend Durchblick. Die Demokratie geht von A bis Z, sogar deren Abschaffung kann durchaus demokratisch begründbar sein. Das Grundgesetz schränkt diese Freiheit insbesondere gerade zum Schutz von Minderheiten, also zu Recht, ganz erheblich ein. Das scheinen viele noch nicht so richtig gelesen oder begriffen zu haben. Asyl und die befristete Aufnahme von Kriegsflüchtlingen sind nach den Erfahrungen mit der schrecklichen Vogelschiss-Diktatur wichtige Elemente der freiheitlich-demokratischen Grundstruktur der Verfassung unseres Landes. Das wird auch in Österreich nicht anders sein!

Meinst du etwa, dass Flüchtlinge mit ihrer Kultur für das Corona-Virus verantwortlich sind? Gegen welche Ethnie würde Corona denn wirken, gegen welche nicht? Wer ist bevorzugt, wer benachteiligt? Müsste man bei der unbegrenzten Wirkung des Corona-Virus derzeit noch ohne eine Impfmöglichkeit dann nicht eher an einen gerade künstlich entfachten Selbstmord der Menschheit denken? Ich sehe hier eindeutig Zufall am Werke.

Tatsache ist, dass im Tierreich noch sehr viele unbekannte Viren schlummern werden, die besonders auch dann zu einer Gefahr werden, wenn man dazu übergehen würde, tierische Implantate ohne Vorsorge einzusetzen, wie es z.B. allerdings bei tierischen Herzklappenersatz schon sehr erfolgreich täglich in den Kliniken bereits gelingt.

Kirsche
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Hallo Kirsche,
Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-15:
Was die nach dem Bundesseuchengesetz vorgeschriebenen Maßnahmen (neuer Name ist mir gerade entfallen) mit Klimaschützern zu tun haben soll, erschließt sich mir allerdings nicht.

In Deutschland werden öffentliche Einrichtungen (Schulen, Bäder, Bibliotheken, usw.) geschlossen. Im privaten Bereich werden sämtliche Freizeitaktivitäten unterbunden (Fitnessstudios, Kinos,Theater, Veranstaltungen).Reisen sind nicht mehr möglich, weil der Flugverkehr eingestellt wird. Den Menschen wird dringend empfohlen zuhause zu bleiben. Die Grenzen werden geschlossen. Die Menschen werden in Angst und Schrecken versetzt, indem der französische Präsident den Krieg erklärt und der bayrische Ministerpräsident Notstandsgesetze in Kraft setzt. Und dies passiert weltweit.

Der internationale Warenverkehr wird stark reduziert, es droht eine Weltwirtschaftskrise.

Sollte dies alles nicht zu einem starken Rückgang des Verbrauch von z.B. Erdöl führen und den CO2-Verbrauch weltweit erheblich reduzieren ?

Ich glaube dem Klima geht es zumindest vorübergehend gut. Bei uns schein jedenfalls eine milde Frühlingssonne.

Die "Frydays for Future"-Bewegung ist zur Zeit auch nicht aktiv, dafür treffen sich die Schüler in größeren Gruppen trotz Coronavirus, der sie ja nur in der Schule bedroht, und machen Party.

MfG
Harti
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Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-27:
Mir scheint, du siehst von dir häufiger zitiert in einem „linksgrünen Gutmenschen“ etwas von Grund auf eigentlich sehr Negatives, für dein Weltbild irgendwie unpassend. Warum?

Ganz einfach: linksgrüne Gutmenschen diskriminieren vernünftige und normale Einstellungen und Meinungen. Alles, was nicht linksgrün ist, ist für die automatisch rechts, rechtsextrem, nazistisch, faschistisch, falsch, Verschwörung, islamophob, ausländerfeindlich usw....

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-27:
Viele unterschiedliche Meinungen beleben in einer Demokratie das Geschäft.

So sollte es sein, nur wenn die linksgrünen Gutmenschen die Meinungshoheit für sich selbst beanspruchen und jede andere Meinung wie oben beschrieben diffamieren, ist das eben keine Demokratie mehr, sondern eine Diktatur.

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-27:
Mich interessiert nun aber, worin du denn umgekehrt einen positiven „Schlechtmenschen“, also vielleicht einen Gegenflügel, erkennst? Was meinst du eigentlich? Das habe ich so noch nicht verstanden. Was also ist dein positiver Gegenpol?

Den Begriff "positiver Schechtmensch" gibt es nicht. Ersetze das Wort durch "normal denkenden Menschen" oder aus linksgrüner Sicht einfach durch "Nazi".

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-27:
Zu 1): Diese Vermutung ist ebenso alt wie schon häufig unbewiesen wiederholt worden, wie z.B. mir persönlich bekannt seit dem ersten Auftreten von HIV in Politik und Verwaltung.

Nichts anderes habe ich ausgesagt. Zitat: "Ob Corona (SARS) natürlich oder künstlich entstanden ist - da steht Aussage gegen Aussage"

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-27:
Zu 2): Alles, was wenigen nützt, schadet Vielen und umgekehrt. Dies ist auch schon 1000 mal festgestellt worden.

So ist es!

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-27:
2b) Kann auch einer Regierung schaden (siehe wohl "linksliberal" hier. Im Übrigen ist dies nur in den Grenzen des Grundgesetzes im Rahmen von speziellen Gesetzen zulässig. Ein Verstoß hätte also ernsthafte rechtliche Konsequenzen.

In einer Demokratie vielleicht. Da, wo sich die Machthaber ihre eigenen Gesetze anpassen, zurechtbiegen und sogar brechen, eher nein. Da muss man auch nicht ständig nach Amerika zeigen und über den bösen Donald Trump schimpfen. Ein Blick nach Berlin reicht da vollkommen aus.

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-27:
2d) Ein Virus kennt keine Grenzen oder bevorzugt oder benachteiligt Staaten oder Ethnien usw..

Oh, das ist ja beruhigend!
Als Kolumbus damals nch Amerika kam, hat er die Ureinwohner dort unbebsichtigt infiziert und dezimiert. Eine Debatte darüber können wir uns sparen, denn die Begründung dafür kann man hier nachlesen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Feststellung, dass z.B. Afrikaner und Asiaten sich im Bezug auf Laktoseintoleranz erheblich von Nordeuropäern unterscheiden. Nachlesen kann man das gern hier. Wenn es also genetische Unterschiede in unterschiedlichen Ethnien gibt, können auch Viren verschiedene Wirkungen bei den unterschiedlichen Ethnien entwickeln. Das wollte ich zum Ausdruck bringen und wenn man jetzt 1 und 1 zusammenzählt, nämlich dass man Viren schon im Labor herstellen kann und dass unterschiedliche Ethnien darauf unterschiedlich reagieren, dann bekommt der Begriff "biologische Kriegsführung" eine neue Bedeutung.

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-27:
2e) Siehst du im Gegensatz zu mir ein konkretes Risiko?

Ja, sehe ich. Gerade die Volkswirtschaften und Industriestaaten, die vom Geldfluss und damit vom Finanzsystem abhängig sind (durch Import / Export, Produktion, aber auch durch einen großen Sozialhaushalt) fallen in eine Rezession. Nachlesen kann man auch das und zwar hier
Welche Folgen nun wieder eine Rezession - Depression auf Betriebe und Menschen hat, brauchen wir wahrscheinlich nicht zu diskutieren. Ein Blick in die Geschichtsbücher kann auch da weiterhelfen

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-27:
Gegen welche Ethnie würde Corona denn wirken, gegen welche nicht? Wer ist bevorzugt, wer benachteiligt?

Im Moment und ganz speziell bei Corona sind ältere Menschen extrem gefährdet, da deren Immunsystem das in vielen Fällen nicht mehr bewältigen kann. Was die Gefährdung der einzelnen Ethnien betrifft (und bitte nicht nur auf Corona beziehen, sondern auf Viren, speziell genomveränderte Viren allgemein), da wird es möglicherweise schon Zusammenhänge geben zu Ernährung und Lebensgewohnheiten (siehe Lactoseintoleranz). Ich erwähne nur einmal zwei Faktoren, die es speziell bei uns gibt, in weiten Teilen bei den Flüchtlingen aber nicht: Schweinefleisch und Alkohol. Wir in Europa haben ein ernsthaften Problem mit ungesunder Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und Leistungsdruck. Ich habe bislang noch keinen dicken Flüchtling gesehen... Umgekehrt sind aber seit 2015 bei uns Krankheiten wie Tuberkulose, Krätze und Masern zurück.
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Hallo zusammen,
ich habe nur medizinische Allgemeinwissen und halte folgendes Verhalten für zweckmäßig:

Wenn man nicht zu einer Risikogruppe gehört, sollte man keinerlei Einschränkungen für sich persönlich akzeptieren; denn dann wird man mit keinen oder relativ geringen Symptomen resistent gegen das Virus. Man gehört dann entweder zu den 30%, die nicht infiziert werden, oder zu den ca. 70-80% der Menschen, bei denen die Infektion harmlos verläuft. Erst wenn erhebliche, für das Virus typische Symptome auftreten, sollte man einen Test machen.

Wenn man zu einer Risikogruppe gehört, sollte man so viele Vorsichtsmaßnahmen wie möglich ergreifen, um eine Infektion zu vermeiden. Man könnte dann zu den 30% der Menschen gehören, die im Endeffekt nicht infiziert werden.
Wenn doch eine Infektion erfolgt und Symptome auftreten, sollte man sofort einen Test machen lassen und alles daran setzen, so schnell wie möglich ärztlich behandelt zu werden, falls der Test positiv ausfällt. Ins Krankenhaus sollte man sich nur begeben, wenn dies unbedingt notwendig ist; denn dort kann man sich mit Krankenhauskeimen infizieren, die kaum behandelbar sind, und es besteht Todesgefahr.i

Dies wäre m.E. das günstigste Verhalten, um die Infektionskrise möglichst schnell, ohne große Schäden für jeden Einzelnen und die gesamte Weltwirtschaft zu überwinden.

Aber wie gesagt: Ich bin nur medizinischer Laie und argumentiere nur auf der Grundlage von gesundem Menschenverstand.

MfG
Harti
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Hallo Harti, (auf die Schnelle):

ich habe jetzt verstanden, wie du das meinst. Der Klima-Effekt ist aber auch das einzig Positive an Corona. Ich denke, dass die gegenwärtigen, die Ausbreitung akut begrenzenden Maßnahmen im Prinzip richtig sind. Für deutlich überzogen halte ich (ebenfalls Laie!) die Schließung von Spielplätzen. Es geht darum, die Verlaufskurven (siehe die von mir versandten Simulationen) deutlich abzuflachen. Das ist absolut richtig.

Dein Vorschlag der lfd. Immunisierung läuft gerade in England als Versuch an der Bevölkerung total schief. Er kann nicht funktionieren, weil Alte und Geschwächte nicht lange unversorgt bleiben können und dadurch ziemlich schnell infiziert auch werden. Sehr schnell würde dann alles und dies dann völlig unkontrolliert zusammenbrechen, Kranke in den Krankenhäusern würden nicht mehr versorgt oder ebenfalls infiziert, usw.. Die Todesrate steigt Sprunghaft!

Ein langjähriger Freund aus England hat gerade mit Hinweis auf das dort vorgeführte hohe Infektionsrisiko auf dem Kontinent seinen Besuch bei uns abgesagt. Ich verstehe das, wollte aber eher auch aus GB nicht infiziert werden. Meinen Hinweis auf das offenbar viel größere Risiko in GB hat er mit Hinweis auf die bei uns höheren Infektionszahlen abgetan.

Vergleicht man jedoch die Zahlen, gibt es jetzt gerade bei uns 7.602 Infizierte mit 20 Toten und in GB bei nur 1444 Infizierten bereits über 56 Tote, nach nur 35 dort gestern und 17 bei uns. Die Zahl der Infizierten hat sich in GB seitdem nicht erhöht (Anmerkung: eine genetische Disposition, wie Suza wohl meinen könnte, ist sicher nicht gegeben).

Hier in D und jetzt der EU wird m.E. richtig, wenn nicht auch schon nach den Erfahrungen in China und dann Italien relativ zu spät, gehandelt.

Kirsche
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Hallo Kirsche,

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-31:
Hier in D und jetzt der EU wird m.E. richtig, wenn nicht auch schon nach den Erfahrungen in China und dann Italien relativ zu spät, gehandelt.

sehe ich genauso.
Es geht halt darum, die Infektionen über einen möglichst großen Zeitraum zu verteilen nach dem Motto
nicht alle auf einmal.
So ist eine Versorgung der Bevölkerung in Bezug auf Ernährung und vor allem in medizinischer Hinsicht noch am ehesten gewährleistet.

Ich bin jetzt seit heute vormittag auf unvorhersehbare Zeit zu Hause und werde das Beste draus zu machen.

Vielleicht lernen wir Menschen auch etwas aus einer solchen Extremsituation.
z.B. wie labil unsere Zivilisation durch Globalisierung und Kapitalisierung geworden ist.

mfg
okotombrok
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(Francis Picabia)
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Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-31:
Vergleicht man jedoch die Zahlen, gibt es jetzt gerade bei uns 7.602 Infizierte mit 20 Toten und in GB bei nur 1444 Infizierten bereits über 56 Tote, nach nur 35 dort gestern und 17 bei uns. Die Zahl der Infizierten hat sich in GB seitdem nicht erhöht.

Das ist, was du beobchtest und woraus du dann deine Schlussfolgerungen ziehst...

In Deutschland wird wohl aufgrund der vorhandenen Kapazität und einer anderen Herangehensweise viel umfangreicher getestet (massemäßig) und damit werden natürlich auch mehr Infizierte festgestellt. Die vielen nachweislich Infizierten einerseits und die relativ geringe Anzahl Verstorbener andererseits verzerren das Bild. Wenn in GB aber tatsächlich 20.000 Menschen infiziert sind, davon nur 3.000 deutliche Symptome zeigen und von denen wiederrum nur 1.500 auch getestet wurden, dann erscheinen 56 Tote eher sehr viel.

Dass die Anzahl der Tests in GB viel niedriger ist, kann man in den Medien nachlesen. Hier zum Beispiel.

Zitat von ebenda: "Bürger sind zwar gehalten, sich für sieben Tage in ihre vier Wände zurückzuziehen, wenn sie Anzeichen des Virus entdecken. Aber getestet wird vorerst kaum, und das ist so gewollt: Britische Epidemiologen rund um den obersten medizinischen Berater der Regierung, Chris Whitty, verfolgen das Konzept der "Herden-Immunität", nach der Ansteckungen nicht verhindert werden sollen, um schnellstmöglich eine flächendeckende Immunisierung der Bevölkerung gegen das Corona-Virus zu erreichen." Zitat Ende.

Da die Viruserkrankung sehr harmlos und auch nahezu symptomfrei verlaufen kann, muss man mit einer ungleich höheren Dunkelziffer rechnen. Das relativiert dann glücklicherweise das zunächst schlimm anmutende Bild von der höheren Mortalitätsrate.
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Suza schrieb in Beitrag Nr. 2342-33:
Das ist, was du beobchtest und woraus du dann deine Schlussfolgerungen ziehst...

Was wäre denn eine richtige Schlussfolgerung?

Ich ziehe aus vorliegenden Daten amerikanischer Quelle jedenfalls den m.E. eindeutigen Schluss, dass es besser ist, so zu handeln, wie es hier geschieht., und nicht so, wie es GB und die USA bisher offenbar taten. Die Zahlen sollten dies m.E. eigentlich zur Genüge, zumindest im Weltvergleich der Problembewältigungsalternativen, künftig einmal aufzeigen können. Eine solche Situation gab es bisher nur 1918 unter noch schlimmeren Bedingungen der Kriegsfolgen mit den aus den USA nach Europa eingeschleppten Viren der sog. Spanischen Grippe. Es handelt sich insoweit auch um einen Funktionstest der Seuchen-/Infektionsschutzgesetze usw., die bisher nach meiner Erinnerung bisher nur in Einzelfällen von Diphterie usw. in den 50ern angewandt werden mussten. Alle vorhandenen Notfallpläne dieser Art stehen derzeit in ernster Probe.

Ich hoffe sehr, dass uns zielgerichtete ärztliche Ausleseentscheidungen, wie offenbar in Italien schon notwendige Praxis, erspart bleiben und auch künftig jedem geholfen werden kann (und dies nicht von irgendwelchen, wie auch immer gearteten, obskuren Gedankenwelten abhängig gemacht wird).
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Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-34:
Was wäre denn eine richtige Schlussfolgerung?

Wie ich oben schon versucht habe, zu erklären: Nicht nur die veröffentlichten Zahlen der offiziell als infiziert gemeldeten Personen und Todesfälle der Länder gegenüber stellen, sondern genauer hinzusehen, die Anzahl der Tests insgesamt, sowie die Dunkelziffer mit in Betracht zu ziehen.

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2342-34:
Ich ziehe aus vorliegenden Daten amerikanischer Quelle jedenfalls den m.E. eindeutigen Schluss, dass es besser ist, so zu handeln, wie es hier geschieht., und nicht so, wie es GB und die USA bisher offenbar taten.

Da sind wir uns einig. In Österreich hat man sehr früh damit begonnen, Maßnahmen zu ergreifen, während man in Deutschland wertvolle Zeit verschenkt hat.

Wie Medien und Politiker dabei Vertrauen verspielen, zeigt eine Analyse jenseits des linksgrünen Mainstreams.

Auch das aktuelle Schweigen der öffentlich-rechtlichen Medien zu aktuellen Ereignissen ist nicht vertrauensbildend.

Nachtrag: Gerade zum letzten Punkt, nämlich den IS-Anhängern in Quarantäne, bringt der Staatsfunk nur die entschärfte Version

Wenn man beide Varianten kritisch gegenüberstellt, gilt man dann schnell wieder als rechter Hetzer, als ausländerfeindlich und als Nazi.
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Teilt man aber sein Wissen, hat man hinterher noch genau so viel, der andere aber etwas mehr als vorher.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Suza am 17.03.2020 um 19:39 Uhr.
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Hallo zusammen,
es wird immer toller. In den Nachrichten (Robert-Koch-Institut) wurde eben gemeldet, dass 50% der Infizierten keine Symptome zeigen. Wie will man die Ausbreitung der Infektion verhindern, wenn man gar nicht feststellen kann, wer infiziert ist ?
Da bleibt m.E. nur die Möglichkeit alle Bürger zu testen.

MfG
Harti
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Harti schrieb in Beitrag Nr. 2342-36:
Hallo zusammen,
es wird immer toller. In den Nachrichten (Robert-Koch-Institut) wurde eben gemeldet, dass 50% der Infizierten keine Symptome zeigen. Wie will man die Ausbreitung der Infektion verhindern, wenn man gar nicht feststellen kann, wer infiziert ist ?

Durch Ausgangsbegrenzung, Grenzschließungen, Herunterfahren des öffentlichen Lebens usw.

Schau zu uns nach Österreich.
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Stueps (Moderator)
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Hallo Okotombrok,

Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2342-32:
Ich bin jetzt seit heute vormittag auf unvorhersehbare Zeit zu Hause und werde das Beste draus zu machen.

Du Glücklicher! Bei mir wird jetzt wohl noch mehr Arbeit als ohnehin schon anstehen.

Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2342-32:
Vielleicht lernen wir Menschen auch etwas aus einer solchen Extremsituation.

Das werden wir mit Sicherheit.
Und ich möchte unsere Regierung (und auch die der anderen EU-Staaten) mal ein bissel in Schutz nehmen:
Dies ist eine Situation, die wohl noch keiner von uns (und auch kein Regierungsmitglied) erlebt haben dürfte. Wir alle dürften uns einig sein, dass diese Situation für Entscheidungsträger sehr schwierig zu handhaben ist. Da keinerlei Erfahrungswerte vorliegen, gehe ich davon aus, dass es auch fehlerhafte Entscheidungen geben wird.
Wichtig ist m.E., dass gehandelt wird, und das dann mit größtmöglichem Augenmaß. Und aus gemachten Fehlern dann entsprechend lernen.
Sich hinterher hinzustellen, und zu sagen: das war aber schlecht, das hätte man so und so machen müssen, die Regierung hat versagt usw., ist meines Erachtens dumm und wenig hilfreich. Ich denke, genau das werden insbesondere die Führer der rechtsbraunversifften Schlechtmenschen hinterher tun, und die Krise für ihre politischen Zwecke in diesem Sinne ausnutzen.
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings auch gegen unsere Regierung: haben die uns jetzt doch glatt beinahe unbemerkt eine GEZ-Erhöhung untergejubelt. Ich bin sowieso ein strikter Gegner der jetzigen GEZ-Form, und dieses Verhalten finde ich gelinde gesagt rotzfrech. Aber das nur nebenbei.

Beste Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 18.03.2020 um 04:45 Uhr.
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Hallo Suza,
Suza schrieb in Beitrag Nr. 2342-37:
Durch Ausgangsbegrenzung, Grenzschließungen, Herunterfahren des öffentlichen Lebens usw.

In totalitären Staaten kann man natürlich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Die Freiheitsrechte der Bürger gegenüber dem Staat (der Gemeinschaft) sind dort nicht geschützt.
In einem Rechtsstaat müssen Maßnahmen des Staates gegenüber seinen Bürgern verhältnismäßig sein; d.h. eine extreme Einschränkung der Freiheitsrechte der Bürger ist nur rechtens, wenn die Gefährdung extrem hoch ist. Außerdem muss der Bürger sich gegen Maßnahmen der Exekutive durch Anrufung der Gerichte wehren können.

Eine extreme Gefährdung sämtlicher Bürger, die höher ist als bei Grippeerkrankungen, bestreite ich (siehe Hinweis von Claus in der Themenstellung). Auf der Grundlage Deiner Einstellung muss man in Zukunft bei jeder Grippewelle das gesamte gesellschaftliche Leben einstellen.

Ein effektiver Rechtsschutz der Bürger wird überhaupt nicht thematisiert. Exekutive und freiwillig gleichgeschaltete Medien stoßen ins gleiche Horn.

Zitat von Suza:
Schau zu uns nach Österreich.

Hoffentlich muss Österreich durch erfolgreiche zeitliche Streckung der "Durchseuchung" der Bevölkerung nicht zu lange auf sämtliche Einnahmen aus dem Fremdenverkehr verzichten. Nach Expertenaussagen kann die vollständige "Durchseuchung" zwei Jahre Dauern. Deutschland müsste dann wahrscheinlich seine Grenzen vor Einwanderern aus Österreich schützen :devil:

MfG
Harti
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Harti am 18.03.2020 um 07:19 Uhr.
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Harti schrieb in Beitrag Nr. 2342-39:
Hallo Suza,
Suza schrieb in Beitrag Nr. 2342-37:
Durch Ausgangsbegrenzung, Grenzschließungen, Herunterfahren des öffentlichen Lebens usw.

In totalitären Staaten kann man natürlich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Die Freiheitsrechte der Bürger gegenüber dem Staat (der Gemeinschaft) sind dort nicht geschützt.

Wo siehst du denn, dass irgendwo mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird?

Ich sehe, dass es schon seit Jahren Seuchenschutzgesetze in allen Staaten gibt.
Ich sehe, dass die ganze Welt inzwischen aus totalitären Staaten zu bestehen scheint, weil sie immer mehr Grenzen und Geschäfte schließen und Quarantäne über ganze Städte verhängen.
Übrigens: Ausgangsbegrenzung bedeutet noch keine Ausgangssperre. Es bedeutet nur, dass es bestimmte Einschränkungen gibt. Zum Beispiel keine Gruppenansammlungen über fünf Menschen. Es bedeutet, dass man jederzeit raus und spazieren gehen kann, aber auf unnötige Wege freiwillig verzichten sollte. Es bedeutet, dass man Abstand hält zu anderen Menschen. Was hat das mit totalitär zu tun? In Deutschland wird das nach und nach alles kommen. Grenzen sind ja schon zu und Schulen. Lokale und Geschäfte müssen auch geschlossen bleiben :joker:
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