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Haben wir genug?

Thema erstellt von Stueps 
Beiträge: 879, Mitglied seit 4 Jahren
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-280:

Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem sich zunehmend Parallelgesellschaften etablieren, die keine Verbindungen zwischen sich ermöglichen und von denen einige sich nicht bereit erklären, die Spielregeln des Staates zu akzeptieren, sondern ihr eigenes Rechtssystem (Sharia) einführen, wenn auch im Verborgenen.

Nu ja, die Schwarzmahlerei wird auch durch´s ständige Wiederholen nicht richtiger. Sei´s, drum, ich hatte eh nicht die Hoffnung, jemanden zum Umdenken zu ermutigen.

ICH jedenfalls möchte nicht in einem Land leben, das sich in einen braunen Sumpf verwandelt.Wähle du mal die rechten Horden, die ersten Stimmen, an den Grenzen auf Flüchtlinge zu schießen, haben sich ja bereits erhoben. Vielleicht ist deine Pumpgun auch schon geladen.

Oder wander doch in "Gottes eigenes Land" aus, da hast du´s wenigstens mit christlichen Fundamentalisten zu tun, stirbt sich wahrscheinlich angenehmer.

Für mich was´s das nun.
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-281:
ICH jedenfalls möchte nicht in einem Land leben, das sich in einen braunen Sumpf verwandelt.

Ja, dann hau doch ab!
Ich brauch' niemanden, der Probleme lieber durch das Erfinden von Rechtsradikalen verdrängt, als sie zu lösen.
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Stueps (Moderator)
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Hallo Thomas,

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2218-282:
Ich brauch' niemanden, der Probleme lieber durch das Erfinden von Rechtsradikalen verdrängt, als sie zu lösen.

Verzeih´, wenn ich hier nachfrage:

Ist Rechtsradikalismus an sich in Deutschland nur eine Erfindung?
Oder ist die Zunahme von offen gezeigtem Rechtsradikalismus und offener rechter Gewalt nur eine Erfindung?

Beste Grüße
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Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
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Beiträge: 879, Mitglied seit 4 Jahren
Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2218-282:
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-281:
ICH jedenfalls möchte nicht in einem Land leben, das sich in einen braunen Sumpf verwandelt.

Ja, dann hau doch ab!
Ich brauch' niemanden, der Probleme lieber durch das Erfinden von Rechtsradikalen verdrängt, als sie zu lösen.

Ah, schau an, der "Christ" zeigt sein wahres Gesicht! Aber wie du dir denken kannst, werde ich deinem frommen Wunsch nicht nachkommen, es gibt hier genug zu tun.
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 13 Jahren
Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2218-282:
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-281:
ICH jedenfalls möchte nicht in einem Land leben, das sich in einen braunen Sumpf verwandelt.

Ja, dann hau doch ab!
Ich brauch' niemanden, der Probleme lieber durch das Erfinden von Rechtsradikalen verdrängt, als sie zu lösen.
Schon erstaunlich...

Einst war unter zwolf Aposteln ein Judas.
Würde der göttliche heut noch einmal werben,
er fände bestimmt elf. *

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.

* frei nach Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863)
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Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Beiträge: 1.473, Mitglied seit 12 Jahren
Ich brauch' niemanden, der Probleme lieber durch das Erfinden von Rechtsradikalen verdrängt, als sie zu lösen.

LG
Thomas
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Beiträge: 1.328, Mitglied seit 12 Jahren
Ich habe jetzt die Nachrichten überflogen. Und wieder das Gleiche: die, die Problem in einer beschleunigten, unkontrollierten Einwanderung sehen, werden als Fremdenfeindliche eingestuft. Es mag sein, dass darunter auch rechtsradikaler sind, sogar mit Sicherheit sind sie dort. Dennoch ich zweifele, nein - ich bin überzeugt - dass es auf die Mehrheit NICHT trifft.

Ich bin nicht fremdenfeindlich. MIT SICHERHEIT NICHT! Aber ich sehe die Realität. Und in der Realität gibt es Situationen, wenn ein Wert, den ich auf der Fahne hochgeschrieben habe, kollidiert mit andren Wert, den ich ebenfalls schätze. Ich weiß es nicht, ob es dieser Forum war, wo ich eine Analogie mit der Streckung der dichten Tonmasse vorgeführt habe. Wenn man eine sehr dichte Tonmasse verdünnen will, dann muss sehr behutsam eingehen. Es kann mur mit kleinen Wassermengen gelingen, die stetig nachgegeben werden. Das Wasser steht für Einwanderer und den Tonmasse, für die Gesellschaft, in die eigewandert und integriert werden soll. Die Homogenität der Masse steht für die Integration. Wird aber das Wasser auf einmal gegeben, schafft die Tonmasse nicht es zu erarbeiten. Es wird klumpen und dann - mit Händen - ist nicht zu machen - es bleibt klumpige Brei. Dann hilft nur elektrischer Rühgerät und abfiltern.

Mit zu "große gleichzeitige Wassermenge" entstehen zwangsweise die Parallelgesellschaften - die Klumpen. Früher war es für mich eine gelungene Assoziation. Jetzt nachdenkend, glaube ich, dass dort die ähnliche physikalische Prozesse an Werk sind. Ich meine eine Gesellschaft ist ein Wechselwirkungsnetz und zwar mit Sicherheit viel komplexer, mit vielen Ebenen der Wechselwirkungen. Die Flüchtlinger oder Einwanderer kann nur entfernt als ein Wechselwirkungsnetz bezeichnet. Er ist organisiert höchstens wie ein Schwarm. Ähnlich das Wasser. Da gibt es keine dauerhaften Verbindungen. Er muss integriert werden in das gesellschaftliche Netz. Und da die Analogie mit Tonverflüssigung scheint mir sehr treffend zu sein.

Diese Wochenende habe ich en einer Veranstaltung teilgenommen. Erste Mal habe ich in der Natur s. z. ein Mensch getroffen, der ohne wenn und aber für die uneingeschränkte Annahme der Fluchtlinge stand. Sein größte dafür-Beleg war die Nachkriegszeit Deutschlands, wenn sie mehrere Millionen der - nicht zu vergessen - deutsche Flüchtlinger nach Deutschland kamen. Der wichtigste Widerspruch meinerseits ist sogar nicht in der annäherend gleichen Kultur der Einwanderer, sondern der zustand des Landes, in dem sie eingewandert haben. Es war kein "Brocken" , in dem sie eingewandert haben. Es war zerbombt und "zermallen" schon vorher. Es war chaos der Wechselwirkungen, die vergleichbar in einer Flüssigkeit herrscht. So die Einwanderer hatten die Kollision mit festen gesellschaftlichen Wechselwirkungen NICHT. Sie müssten ZUSAMMEN auf dem Aufbau eines festen Körpers - des Deutschen Staaten - arbeiten. Ihr werden mir zustimmen müssen: es ist nicht annähernd gleiche Situation wie jetzt.
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Beiträge: 1.128, Mitglied seit 9 Jahren
Aber Einige haben unreale Sichtweisen, als erstes die Flüchtlinge, welche vom Leben im reichen Land erzählt bekamen und in ein Anderes Land kamen.In ein Land, wo viel Automaten Arbeitsplätze unnötig machten. Seine Arbeit muss man fast selbst erfinden.
Ohne Lohn bzw. Anstellung , =Mindestleistung um Leben zu erhalten.
Ausbildung und Bildung kann die Chance auf Anstellung erhöhen und damit nicht weiter so am Existenzminimum leben.
Es werden Wenige und nicht Viele sein, die die wrtschaftliche Leiter empor klettern können.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 12.11.2015 um 12:02 Uhr.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.186, Mitglied seit 14 Jahren
Hallo Irena,

ein sehr konstruktiver Beitrag Nr. 2218-287! Er findet weitestgehend meine Zustimmung, besonders deine Analogie.
Auch ich sehe das größte Problem in naher und mittlerer Zukunft in der Integration der Menschen.
Allerdings: gerade, wenn ich deine Analogie benutze, relativiert sich vieles wieder.

Gehen wir von 2 Mio. Neuankömmlingen in den nächsten zwei Jahren aus. Dann kommt, um in deinen Bildern zu sprechen, gerade mal 1/40 Wasser zur Gesamtmasse des Tons hinzu. Und das verteilt über zwei Jahre!
Abzuziehen ist noch der nicht unerhebliche Anteil, der in relativ kurzer Zeit das Land wieder verlässt.

Aber ich will deine Kernaussage nicht kleinreden:

Bereits jetzt existiert so etwas wie Parallelgesellschaften, die niemandem guttun. Im Gegenteil, keine Gruppe von Leuten profitiert meines Erachtens davon, Parallelgesellschaften schaden allen. Die derzeitige Flüchtlingswelle wird dieses Problem zweifellos verschärfen, da braucht sich niemand etwas vormachen, finde ich.
Die ganze Problematik lässt sich m.E. auch nicht kurzfristig lösen, sondern nur über den Zeitraum mindestens einer Generation.
Die Lösung liegt hier m.E. in unser aller Kinder, die gerade geboren werden, oder gerade anfangen zu laufen und zu sprechen. Wachsen diese Kinder alle gemeinsam auf, deutsche wie syrische, albanische, afghanische oder sonstiger Herkunft, wird sich das Problem der Parallelgesellschaften nach meinem Dafürhalten bewältigen lassen. Ein deutsches Kind interessiert sich nicht dafür, ob sein Spielkamerad aus Syrien oder Albanien kommt. So antwortete wohl ein Kind, das im Kindergarten gefragt wurde, ob dort auch Asylanten seien: "Nein, da sind nur Kinder". Und was Hänschen schon so früh lernt, ... u.s.w.
Und hier ist die Politik gefragt, hier muss sie meines Erachtens ganze Arbeit leisten!
In Not geratenen Menschen zu helfen, sie zu versorgen, ihnen Sicherheit zu geben, sie willkommen zu heißen, sollte heute machbar sein. Wir haben alles Notwendige dafür, und es ist einfach unsere verdammte Pflicht, das zu tun. Denn das ist einfach ein wichtiger Teil, der uns Menschen erst zu Menschen macht. Schaden hat der Mensch in seiner Geschichte schon genug angerichtet.
Da wird es einfach mal Zeit, etwas richtig zu machen, schließlich wurden uns die entsprechenden Voraussetzungen völlig kostenlos mitgegeben.

Beste Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 12.11.2015 um 17:06 Uhr.
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Beiträge: 545, Mitglied seit 8 Jahren
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-289:
Wir haben alles Notwendige dafür,....
Stueps, das stimmt leider nicht.

Um 2 Millionen Flüchtlingen ein festes Dach über dem Kopf zu bieten, und zwar nicht erst in 4 oder 5 Jahren, sondern schnellstmöglich, brauchst du mindestens 500.000 Wohnungen, wenn wir mal von 4-Personenhaushalten ausgehen.

Um 500.000 dieser Flüchtlinge einen Arbeitsplatz anzubieten (1x pro Haushalt), brauchst du diese Arbeitsplätze erst einmal. Wir haben aber bereits jetzt schon rund 7 Millionen Arbeitslose, Minilöhner und Aufstocker, es gibt also in der BRD gar nicht genug einfache Arbeit, um hier die meist un- bzw. gering qualifizierten Asylanten zu beschäftigen. Und wir haben eine Zeit der Hochkonjunktur, sobald die abflaut, wird die Zahl der Arbeitslosen gerade im Niedriglohnsektor noch kräftig ansteigen.

Um 2 Millionen großteils psychisch vorbelastete Flüchtlinge, die noch Jahre in Massenunterkünften untergebracht sein werden, ärztlich zu versorgen, brauchst du genügend Fachärzte, vor allem Psychotherapeuten/Sozialarbeiter mit zugehörigen Dolmetschern. Wenn heute ein Kassenpatient einen Termin beim Psychotherapeuten beantragt, dauert es im Schnitt 6 Monate, bis er ihn bekommt. Woher nimmst du die notwendigen Ärzte/Dolmetscher/Sozialarbeiter, ohne deren Mitwirkung eine Integration gar nicht möglich ist?

Wir werden im Bereich der Lehrerschaft, im Bereich der Polizei und im Bereich der Sozialdienste viel Personal einstellen müssen, und zwar QUALIFIZIERTES Personal, das schon heute schwer zu finden ist bei rund 600.000 gemeldeten offenen Stellen in der Wirtschaft.

Integration kann nur tröpfchenweise gelingen, nicht bei einem Wolkenbruch, der zerstört mehr als er Nutzen bringt. Die kommenden Jahre werden zu erheblichen Verwerfungen im Bereich des sog. Präkariats führen, es wird Verteilungskämpfe und Auseinandersetzungen geben zwischen der bisherigen Unterschicht und den Neuankömmlingen. Davon spricht heute noch kein (Bundes)Politiker, die ja ohnehin nur indirekt betroffen sind, da sie keine wirtschaftlichen oder sonstigen Schäden ihres persönlichen Umfeldes zu befürchten haben. Es werden die jetzt schon kritischen Stadtviertel sein, in denen es explodieren wird wie in den banlieus Frankreichs. Und dort wohnt von den politisch Verantwortlichen niemand.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Uwebus am 12.11.2015 um 18:03 Uhr.
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Beiträge: 1.390, Mitglied seit 11 Jahren
Hallo zusammen,

es braucht sich keiner zu ängstigen, weder vor dem Rechtsradikalismus noch vor einer Islamisierung des Abendlandes.
Die Grenzen werden dicht gemacht. Man könnte dies " Die normative Kraft des Faktischen" nennen.

MfG
Harti
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Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
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Stueps (Moderator)
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Hallo Uwebus,

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-290:
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-289:
Wir haben alles Notwendige dafür,....
Stueps, das stimmt leider nicht.

Das hatten wir alles schon, lass uns nicht im Kreis drehen.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-290:
Integration kann nur tröpfchenweise gelingen, nicht bei einem Wolkenbruch, der zerstört mehr als er Nutzen bringt.

Da bin ich deiner Meinung. Ungefähr jedenfalls. Ich schrieb ja etwas dazu in meinem vorhergehenden Beitrag.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-290:
Die kommenden Jahre werden zu erheblichen Verwerfungen im Bereich des sog. Präkariats führen, es wird Verteilungskämpfe und Auseinandersetzungen geben zwischen der bisherigen Unterschicht und den Neuankömmlingen.

Auch dieses Argument ist so alt wie die Ankunft der ersten Gastarbeiter vor etlichen Jahrzehnten.

Uwe, es ist m.E. richtig, bei einem neuen Vorhaben im Vorfeld auf kommende Probleme und Gefahren hinzuweisen. Man wäre ein Narr, wenn man es nicht täte! Ich denke, da sind wir einer Meinung.
Was uns beide meines Erachtens unterscheidet:
Du findest meiner Meinung nach tausend Gründe, warum man den vielen Menschen nicht helfen sollte. Du zeichnest eine schwarze, düstere Zukunft, die eine Verweigerung der derzeitigen Nothilfe (in der Form, wie sie gerade geleistet wird), rechtfertigen soll.
Ich sehe eine Pflicht zur Hilfe, die zweifellos Herausforderungen mit sich bringt. Auch große Herausforderungen. Und ich sehe die Fähigkeit in uns, diese Herausforderungen zu meistern. Und wenn wir clever sind (ja gut, daran könnte es mangeln ;-)), können wir diese derzeit chaotische Situation nutzen, um daraus langfristig einen Riesen-Gewinn zu ziehen. Irena wies in einem Beitrag schon auf Möglichkeiten und Chancen hin.

Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 12.11.2015 um 18:45 Uhr.
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Hallo Stueps,
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-289:
Gehen wir von 2 Mio. Neuankömmlingen in den nächsten zwei Jahren aus. Dann kommt, um in deinen Bildern zu sprechen, gerade mal 1/40 Wasser zur Gesamtmasse des Tons hinzu. Und das verteilt über zwei Jahre!
Genau. Zwei Jahre es sind 2 sek in meiner Analogie. Als Du das ganze Wasser gleich auskippst ... und mit beschriebenen Folgen: Klumpen.
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Stueps (Moderator)
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Hallo Irena,

Irena schrieb in Beitrag Nr. 2218-293:
Genau. Zwei Jahre es sind 2 sek in meiner Analogie. Als Du das ganze Wasser gleich auskippst ... und mit beschriebenen Folgen: Klumpen.

Augenscheinlich sehen das auch die verantwortlichen Politiker immer mehr so, wie du. Im Moment sehe ich eine Entwicklung, die den Zufluchtsstrom sehr stark eindämmen wird. Die nahe und mittlere Zukunft wird es zeigen.

Beste Grüße
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-292:
Auch dieses Argument ist so alt wie die Ankunft der ersten Gastarbeiter vor etlichen Jahrzehnten.

Ich hab die Zeit der Gastarbeiter selbst erlebt, da wurden landauf landab Hilfskräfte gesucht, Deutschland befand sich im Aufbau und Industrie und Bauwirtschaft hatten eine Unmenge unqualifizierter Handarbeit zu vergeben. Das sieht heute anders aus, geh mal zu VW, da arbeiten keine Menschen mehr, sondern Roboter und die Menschen bedienen diese Roboter und Automaten, dafür benötigen sie eine hochqualifizierende Ausbildung. Lies mal den folgenden Artikel der heutigen FAZ-Ausgabe:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspo...

Die Zeiten der frühen 60er Jahre waren andere als heute.

Gruß
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Deswegen müssen die Zugereisten ihre Arbeit selbst erfinden.
Das Angebot an Ausbildungsplätzen ist unzureichend für den Andrang.
Ansonsten stocken wir das Heer der Arbeitsuchenden und Ungebildeteten auf.
Merkel versprach gut vorgebildete der Wirtschaft, mal sehen ob diese Leute dabei sind.
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Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-290:
Die kommenden Jahre werden zu erheblichen Verwerfungen im Bereich des sog. Präkariats führen, es wird Verteilungskämpfe und Auseinandersetzungen geben zwischen der bisherigen Unterschicht und den Neuankömmlingen.

Mittelweile ist es so, dass die Flüchtlinge den Einheimischen schon das Brot wegnehmen.
Nicht wortwörtlich aber an den Tafeln stehen mittlerweile zahlreiche Flüchtlinge an, und müssen sich das Essen mit den Einheimischen teilen.
Gerade an den Tafeln trifft es die ärrmsten der Armen, die dann teilweise wieder hungrig und mit leeren Taschen nach hause gehen müssen, weil nicht genug für alle da ist.
Teilweise ist sogar eine Gewaltbereitschaft der Flüchtlinge erkennbar, dass sich so manches "arme Mütterchen" garnicht mehr zur Tafel traut.
Das habe ich nicht aus irgendwelchen zwielichtigen Informationsquellen oder Billigzeitungen sondern aus eigener Erfahrung, weil unser Unternehmen auch die Tafel in unserem Ort beliefert, und das Geschehen "live" mitbekommt.

Verlierer werden wieder einmal die sein, die ganz unten stehen.

Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 2218-296:
Deswegen müssen die Zugereisten ihre Arbeit selbst erfinden.

Wer nicht arbeitet kann sich nichts leisten, wer sich nichts leisten kann, de hat keine Nachfrage zu befriedigen. Und so lange die Nachfrage nicht steigt, werden auch keine zusätzlichen Arbeitskräfte benötigt.
Wenn es diesen Teufelskreis nicht gäbe, dann hätten wir Vollbeschäftigung.

So lange man keinen Weg findet, den Teufelskreis zu unterbrechen, werden alle "Zugereisten" weiterhin auf Sozialhilfe angewiesen sein.

Und sollte die Nachfrage doch eines Tages steigen, so bedeutet das höhere Produktion, größere Nachfrage nach Rohstoffen und Energie, und nicht zuletzt mehr CO2 Ausstoß.

Wenn man zusätzlich bedenkt, dass die Flüchtlinge überweigend aus Ländern kommen wo es wärmer ist, wo für die Wohnung keine oder nur eine geringere Heizungleistung erforderlich war, so bedeutet die Auswanderung in nördlichere Regionen auch gleichzeitig einen erhöhten Bedarf an Heizenergie pro Person. wie bereits gesagt: mehr CO2 Ausstoß
(nur so am Rande erwähnt.)

Auf jeden Fall werden, bei steigender Nachfrage, auf lange Sicht die Preis steigen.
Das könnte dann die momentan zu Stillstand gekommene Inflation wieder anfachen.
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Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 13.11.2015 um 12:50 Uhr.
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-297:

Mittlerweile ist es so, dass die Flüchtlinge den Einheimischen schon das Brot wegnehmen..

Noch ein schöner Beitrag aus der heutigen FAZ:

http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/11/13/das-politi...

Was uns hier aus Berlin und den gleichgeschalteten Medien vorgeGAUCKelt wird, gilt auf dem Lande schon nicht mehr. Die Stimmung ist bereits gekippt, die freiwilligen Helfer, auf die Merkel sich stützen konnte, gehen von Bord und dann fliegt der Laden auseinander, weil dann niemand mehr da ist, der Willkommenskultur spielt, um den Schein aufrecht zu erhalten.
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Beiträge: 1.328, Mitglied seit 12 Jahren
hans lass es bitte mit Kleinrechnerei...

Wenn es daran liegen würde, einen Fremden an Tafel Brot zu verteilen, oder für sein erhöhten Heizungsbedarf, wäre es kein Problem.

Problem liegt daran, dass ein - einigermaßen - funktionierende Staatsbetrieb aus Rüden laufen kann und die Folgen dieser Störung sind unabsehbar. Da wir - Menschen - alles unter Kontrolle haben wollen (und meinen, es zu können), macht es uns Angst.

Und nicht, Gottes willens, der Fremde an dem Tafel. So was für Blödsinn! Wirklich, kann ich nicht haben.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 13.11.2015 um 16:12 Uhr.
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Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-297:
Mittelweile ist es so, dass die Flüchtlinge den Einheimischen schon das Brot wegnehmen.

Oh Gott...

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-297:
Das habe ich nicht aus irgendwelchen zwielichtigen Informationsquellen oder Billigzeitungen sondern aus eigener Erfahrung

Oh, dieses Mal nicht???

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-297:
weil unser Unternehmen auch die Tafel in unserem Ort beliefert, und das Geschehen "live" mitbekommt.

Hat der Kumpel vom Kollegen der Schwester die Cousine erzählt. Hab ich auch gehört. Hans-m, geh doch mal zur Tafel und helfe dort mit. Die Leute freuen sich.

Aber da ist schon was dran, lieber Hans-m:

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-297:
Mittelweile ist es so, dass die Flüchtlinge den Einheimischen schon das Brot wegnehmen.

Die Flüchtlinge fressen also uns Deutschen schon unser schönes deutsches Brot weg.
Unfassbar, müssen wir uns das bieten lassen???
Ich kenne eine Mitarbeiterin, die hat einen Ausländer (!!!) geheiratet!
Jetzt nehmen uns die Flüchtlinge schon unsere deutschen Frauen weg!
Müssen wir uns das gefallen lassen???
In meiner Firma arbeitet eine Ausländerin!!!
Jetzt nehmen die Flüchtlinge uns Deutschen schon unsere deutsche Arbeit weg!!!
Da sollen wir uns nicht wehren???
Ich habe letztens in Stuttgart einen Schwarzafrikaner dabei beobachtet, wie er mehrere Minuten lang ohne Unterbrechung uns die schöne deutsche Luft weggeatmet hat!!!
Das geht zu weit!!! Zudem ich gehört habe, dass die das STÄNDIG machen!!!

Ich bitte um Entschuldigung. Man kann von mir erwarten, dass ich hier mit einer gewissen Gelassenheit agiere. Ich gebe zu, dieses Mal ist mir das nicht gelungen.

Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 13.11.2015 um 17:48 Uhr.
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