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Haben wir genug?

Thema erstellt von Stueps 
Beiträge: 545, Mitglied seit 8 Jahren
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-400:
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-399:
Ich weiß ja, daß Gutmenschen sich nicht um Geld kümmern

Und ich weiß, dass viele "Besorgtbürger" sich nicht um Menschen in Not scheren.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-399:
aber es gilt nun mal der Grundsatz, daß man Geld, das man ausgibt, erst einmal verdienen muß.

Und das ist natürlich im Uwebus-Universum vollkommen ausgeschlossen.

Das ist doch keine Antwort auf meine Rechnung. Wenn die Bundesministerin für Verteidigung nur 1 Milliarde mehr anfordert, um der Bundeswehr deren Aufgabenerledigung zu ermöglichen, dann ist das schon ein Riesenproblem für den Bundeshaushalt, du aber meinst nun, daß zusätzliche Mehrausgaben IN HÖHE DES GESAMTEN VERTEIDIGUNGSHAUSHALTES FÜR DIE NÄCHSTEN 30 JAHRE so ganz locker zu finanzieren sind? Sprich mal mit einem Haushaltsexperten der CDU, der SPD, der Grünen oder der Linken, die werden dir alle sagen, daß 30 Milliarden pro Jahr eine so gewaltige Zusatzbelastung für den Bundeshaushalt bedeuten, daß da ein Finanzminister jedweder Couleur nicht mitmacht. Hier müßte der Bundestag Steuererhöhungen beschließen ähnlich der Zwangsabgabe SOLI und spätestens dann wird die Mehrheit der Abgeordneten mauern, weil sie um ihre Wiederwahl fürchten.

Denn auch die Abgeordneten denken zuerst mal an ihre eigenen Einkünfte und die riskieren sie nicht durch eine unpopuläre Steuererhöhung. Altruisten gibt es meist nur dort, wo keine Folgen für sie zu befürchten sind. Wenn der Bundestag diese Steuererhöhung beschließen sollte, dann wäre das die wirksamste Wahlhilfe für NPD und AfD, also die Parteien, die ihr ja auf den Tod nicht ausstehen könnt. Denn Merkel hat ja großartig versprochen, daß es unter ihr keine Steuererhöhung geben wird (wobei man bei dieser Dame Versprechen nie so ernst nehmen sollte).
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Stueps (Moderator)
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Hallo Uwebus,

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-401:
Das ist doch keine Antwort auf meine Rechnung.

Schrieb ich nicht schon mehrfach etwas zu den Gründen deiner Rechnerei? Dass sie meiner Meinung nach deinen Fremdenhass rechtfertigen soll, und so weiter? Warum alles wiederholen:

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-395:
So, nun genug von deinem ewig gleichen Spielchen, Nothilfe zu verweigern, weil das ja unser Geld kostet.

Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 26.11.2015 um 02:08 Uhr.
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-391:
Hans,

ja, das ist tatsächlich ein Dilemma! Ich für mein Teil glaube dir durchaus, dass du dich nicht als fremdenfeindlich siehst. Deshalb noch mal ein kurzer Versuch zu zeigen, warum du mit deiner Meinung aber zumindest den Eindruck von Fremdenfeindlichkeit erweckst.

Ja Henry ich glaube, dass wenigstens du mich verstehst, dass ich nichts gegen die Flüchtlinge habe.
Meiner Meinug nach kommen viele mit falschen Erwartungen nach Deutschland, nicht alle, aber viele, zumindest wird es uns von der Presse so mitgeteilt.
Erwartungen, die wir (Deutschland) nicht erfüllen kann. Das liegt dann aber wiederum an der hohen Zahl an Asylsuchenden.
Während wir 100 Menschen (fiktiv) noch menschenwürdig unterbringen könnten, so sind wir mit 1000 überfordert, zumindest vorrübergehend, denn es müssen Notunterkünfte geschaffen werden Zelte, Turnhallen etc. Und das schafft unzufriedenheit auf beiden Seiten.
Ich vergleichs mal mit einer Schulklasse:
Während ein Lehrer mit 20 Schülern sich noch um die Bedürfnissen der einzelnen angemessen kümmern kann, so ist er mit 30 Schülern nicht mehr dazu in der Lage. Wenn man dann von den 30 Schülern 10 in eine andere Klasse oder auf eine andere Schule "verweist" so geht das nicht gegen die Schüler, sondern darum, dass den Schülern angemessener Unterricht erteilt werden kann.
Ich hoffe der Vergleich war verständlich.
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-402:
Hallo Uwebus,

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-401:
Das ist doch keine Antwort auf meine Rechnung.

Schrieb ich nicht schon mehrfach etwas zu den Gründen deiner Rechnerei? Dass sie meiner Meinung nach deinen Fremdenhass rechtfertigen soll, und so weiter? Warum alles wiederholen:

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-395:
So, nun genug von deinem ewig gleichen Spielchen, Nothilfe zu verweigern, weil das ja unser Geld kostet.

Grüße


Stueps, ich habe nichts gegen Nothilfe, hier aber geht es um jährlich 30 Milliarden für die nächsten 30 Jahre, wenn wir die Zahlen der Volkswirtschaftler zugrunde legen. Das hat mit Nothilfe nichts zu tun, sondern mit einem Umbau der deutschen Gesellschaft. Dazu kommt ja noch ein weiteres: in Afrika sitzen mittlerweile auch schon Millionen auf gepackten Koffern, um nach Europa zu emigrieren, willst du die auch alle in deine "Nothilfe" integrieren? Wenn wir die Grenzen nicht schließen, fliegt der nächsten Generation der ganze Laden EU um die Ohren.

Warum gehen Australien, USA und Kanada andere Wege? Warum machen Ungarn, Polen, Tschechien, England, Frankreich nicht mit bei der merkelschen Willkommenskultur? Sind das alles Fremdenhasser oder nicht doch einfach nur ein wenig intelligenter als die Deutschen? Könnte es sein, daß nicht ich ein Fremdenhasser bin, sondern du ein Deutschenhasser, der dieses Land in den Ruin treiben möchte?
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-393:
Wie kommst du immer wieder darauf, sie würden erwarten hier wäre alles so wie bei ihnen zu Hause?

Sie erwarten dass es hier besser ist, als bei ihnen zu hause. Würden sie erwarten, dass es hier genau wie zu hause ist, dann häten sie keinen Anlass die Heimat zu verlassen.
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-393:
Und selbst wenn – wo ist das Problem? Wir müssen ihnen sagen, was hier abgeht, ist doch logisch! Da ist schon wieder dieser unterschwellige Ton, den ich (wir) bei dir bemängele.

Wir müssen ihnen "prophylaktisch" sagen, was man darf und was nicht.
Dazu folgendes Beispiel:
wenn du mit dem PKW von Deutschland ins Ausland, z.B. Holland, Frankreich, Österreich fährst, so findest du an den Grenzübergängen Schilder wie schnell du dort auf Autobahnen, Landstraßen und innerorts fahren darfst. Die Schilder dienen der Information, unterstellen dir aber nicht, dass du zu Raser würdest, falls die Schilder nicht vorhanden wären.

Und abgesehen von den Schildern muss man wissen, wenn man von Holland nach Deutschland reist, daß hier der Besitz und Konsum von Drogen (wie etwa Haschisch) verboten ist. Niemand unterstellt, dass du zum Kiffer würdest, falls du es nicht wüsstest.
Außerdem: In Deutschland ist Abtreibung strafbar, in England der Besuch von Pubs erst mit 21 erlaubt usw.

Viele Länder haben in bestimmten Dingen abweichende Gesetze.

Aber hierüber sollte man "Neuankömmlinge" informieren, egal woher sie kommen.
Und wenn Menschen aus Ländern einreisen, wo z.B. die Gleichheit von Mann und Frau und die Religionsfreiheit nicht gesetzlich geregelt sind, bzw nicht so genau genommen wird, dann sehe ich als Pflicht an, sie darauf hinzuweisen, dass hier in Europa solche Gesetze nicht nur irgendwo niedergeschrieben sind, sondern auch konsequent zu beachten sind.
Es soll keine Unterstellung sein, dass sich jemand nicht gesetzeskonform verhalten will, aber es sollte ein Hinweis sein, dass hier, bei Nichtbeachtung, mit Konsequenzen zu rechnen ist.
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Hallo Uwebus,

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-404:
Stueps, ich habe nichts gegen Nothilfe, hier aber geht es um jährlich 30 Milliarden für die nächsten 30 Jahre

Dass du nichts gegen diese derzeitige Nothilfe hast, bezweifle ich auf´s Ärgste, wie deine Gespenstergeschichten gegenüber Muslime mir zeigen.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-404:
Das hat mit Nothilfe nichts zu tun, sondern mit einem Umbau der deutschen Gesellschaft.

Dir ist also aufgefallen, dass sich unsere Gesellschaft in Zukunft verändern wird. Aufgabe für dich: Zeige mir einen einzigen Abschnitt in der Geschichte, wo dies nicht der Fall gewesen ist.
Ist Veränderung nicht der normale Lauf?
Rührt also deine Ablehnung von der Angst vor Veränderung her?

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-404:
Dazu kommt ja noch ein weiteres: in Afrika sitzen mittlerweile auch schon Millionen auf gepackten Koffern, um nach Europa zu emigrieren, willst du die auch alle in deine "Nothilfe" integrieren? Wenn wir die Grenzen nicht schließen, fliegt der nächsten Generation der ganze Laden EU um die Ohren.

Du tust so, als ob wir alle aufnehmen. Dies ist nachweislich nicht der Fall. Die derzeitige sukzessive Verschärfung der Asylgesetze zeigt dies deutlich.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-404:
Warum gehen Australien, USA und Kanada andere Wege? Warum machen Ungarn, Polen, Tschechien, England, Frankreich nicht mit bei der merkelschen Willkommenskultur?

Jeder hat seine eigenen Gründe. Die USA mit Ungarn zu vergleichen, funktioniert einfach nicht. Während die USA beinahe ausschließlich aus Zuwanderern besteht (und trotzdem immer noch eine Weltmacht ist, komisch, oder?), und politische Verlogenheit vorwerfen kann, kann man Tschechien oder Ungarn nicht gerade eine reiche Gesellschaft wie Deutschland nachsagen. Die derzeitige Politik Ungarns hat auch wenig mit Demokratie zu tun, die ist eher was für Leute wie dich.
So gehen die USA ihren Weg, und Deutschland seinen.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-404:
Könnte es sein, daß nicht ich ein Fremdenhasser bin, sondern du ein Deutschenhasser, der dieses Land in den Ruin treiben möchte?

Das könnte sein. Dann müsste ich ein konkretes Interesse daran haben. Welches wäre das?

Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 26.11.2015 um 15:09 Uhr.
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Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-404:
Könnte es sein, daß nicht ich ein Fremdenhasser bin, sondern du ein Deutschenhasser, der dieses Land in den Ruin treiben möchte?

Ich glaube das Phänomen Deutschenhasser ist ein weltweites Problem

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-305:
Frankreich bittet nach den Anschlägen in Paris, die EU um Hilfe.
Deutschland bittet die EU seit Monaten um Hilfe bei der Flüchtlingsverteilung.

Jetzt zeigt sich, wer die wahren Freunde in Europa hat.

Europa ist groß, warum muss wieder einmal Deutschland herhalten?
umgekehrt könnte Frankreich den Deutschen bei den Flüchtlingen helfen.
Nun hat unsere Regierung ein „Druckmittel“ nach dem Motto „Eine Hand wäscht die andere“




Heute habe ich folgende Debatte im Radio (Radio Köln) gehört: Exportieren wir zu viel?
dazu auch:

http://www.zeit.de/2015/17/aussenhandel-export-deut...
Da kann ich nur sagen, dass sich Import und Export aus Angebot und Nachfrage ergeben.
Im Übertragenen Sinne: Was kann Aldi dafür wenn Lidl weniger verkauft? Warum sollte Aldi dann weniger Waren anbieten, damit Lidl Konkurrenzfähig bleibt? Wenn Lidl seinen "Export" steigern will, dann muss er beim Preis-Leistungsverhältnis von Aldi mithalten.

Auf die EU-übertragen, wenn die anderen nichts für den Export anzubieten haben, warum soll das zu unseren Lasten gehen.
Und wenn die Bürger der anderen Länder unsere Produkte haben wollen, wie etwa Autos von VW, OPEL BMW etc. , sollen wir dann den "Warenhahn" zudrehen, nach dem Motto es gibt nichts mehr, geht zur Konkurenz?

Und Deutschland importiert angeblich auch zu wenig
Aber warum sollen wir Waren importieren, die bei uns keiner haben will? Um sie dann letztendlich bei uns auf den Müll zu kippen?
Warum z.B. Obst importieren, wenn wir selbst genügend regionales Obst haben?

Da spricht nur wieder der Neid von den Ländern, denen es nicht so gut geht wie den Deutschen.
Umgekehrt sind wir nach wie vor die jenigen, die am meisten in die EU-Kasse einzahlen, das sollte auch niemand vergessen.

Deutschland hat keine Freunde in der EU, so kommt es mir zumindest vor.

Letztendes haben wir "Hilfbedürftige" importiert. Das darf die EU nicht vergessen, dass wir mit dem mehr erwirtschafteten Geld nun auch die Flüchltlinge ernähren müssen, die kein anderes Land haben wollte.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 26.11.2015 um 15:24 Uhr.
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Stueps (Moderator)
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Hallo Uwebus nochmal,

da ich in der nächsten Wochen wieder weniger Zeit für´s Beiträge schreiben haben werde (lesen kann ich täglich), möchte ich noch ein paar Anmerkungen machen, vielleicht auch, um Missverständnisse(n) zu klären/vorzubeugen.
Zuerst möchte ich anmerken, dass du viele Probleme ansprichst, die real sind, und sehr viele Leute derzeit beschäftigen. Darüber bin ich in gewisser Weise froh, denn als ich den Thread eröffnete, war eine meiner Befürchtungen, dass ich hier schreibe, und dann nur auf "Ja-Sager" treffe, und das Thema ziemlich schnell wieder einschläft.
Zum Glück konnte ich mich auf dich verlassen, denn du zeigst die derzeitigen Probleme auf, und begründest diese auch. So entsteht eine rege Diskussion, die natürlich auch emotional geführt wird, jedoch bisher erstaunlich wenig aus dem Ruder lief. Dahingehend hatte ich doch so meine Befürchtungen.
Es wird dich erstaunen, wenn ich hier schreibe, dass ich im Grunde mit dieser Flüchtlingswelle sehr ähnliche Probleme wie du sehe. Das größte Problem z.B. sehe ich in Zukunft in der Integration der vielen neuen Ankömmlinge. Wenn diese Aufgabe nicht konsequent von Anfang an angegangen wird, kann das m.E. mittel- und langfristig sehr gefährliche gesellschaftliche Probleme bringen. Und da sollte meines Erachtens auf keinen Fall am falschen Ende gespart werden. Ja, Uwe, es wird eine Menge kosten.
Was uns meiner Meinung nach unterscheidet, ist Folgendes:

Du malst meiner Meinung nach ein düsteres Zukunftsbild, stellst die derzeitigen Probleme als unlösbar hin, und schürst die sehr gut nachvollziehbaren Sorgen und Ängste sehr vieler Leute gezielt. Und das spielt meiner Meinung nach genau den Gruppierungen in die Hände, die du ja auch unterstützt:
Diese Leute mit anti-demokratischer und teils rechtsradikaler Gesinnung nutzen jetzt gerade unsere Demokratie aus, um an die Macht zu gelangen. Sollte dies gelingen, was würde wohl als erstes abgeschafft? Richtig, die Meinungsfreiheit. Dann ist es vorbei mit diesen schönen Diskussionen, dann wird nur noch geduldet, was nach dem Geschmack von Uwebus ist, der Rest wird gnadenlos unterdrückt. Und die Repressalien würden sehr schnell sehr weit voranschreiten. Die Geschichte kann da mit exzellenten Beispielen aufwarten. Sogar die Gegenwart: Wage es einmal als Russe öffentlich, Kritik an deiner Regierung anzubringen. Ist es nicht schön, dass du hier ungestraft über unsere Regierung nach Lust und Laune schimpfen darfst?
Ich für meinen Teil möchte, dass dies so bleibt.
Ich zeichne für mich persönlich ein deutlich positiveres Bild:
Ich habe in meinem Leben mehrfach erlebt, wie aus einer für mich sehr beängstigenden Situation eine neue Chance entstand. Diese musste ich dann natürlich auch nutzen: So zum letzten Mal Anfang des Jahres, als ich meinen Job verlor, aus Gründen, für die weder meine Firma noch ich etwas konnte. Es drohte aus mehreren Gründen ein Abstieg zum HartzIV-er, mit der Aussicht auf einen neuen Hilfarbeiterjob, der mich gerade so durchkommen lässt. An Vorsorge für´s Rentenalter war in keiner Weise zu denken.
Ich hatte aber vor längerer Zeit etwas gelernt:
Werde jetzt aktiv, mache auf deine Situation aufmerksam! Und sei zu radikalen Änderungen bereit, nach dem Motto Lichtenbergs: Freilich weiß ich nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber wenn es besser werden soll, muss es anders werden.
Und siehe da, eine Tür tat sich auf, eine helfende Hand erschien:
Ein sehr guter Freund (mit Hilfe von weiteren Leuten) bot mir einen Job in Stuttgart an, und unterstützte mich, wo er konnte.
Und es hat geklappt. Wirtschaftlich geht es mir gut wie noch nie. Ich kann vorsorgen, der Job ist recht krisensicher (erst recht mit der derzeitigen Flüchtlingswelle, so paradox das klingt), ich kann zum ersten Mal durchatmen und in die Zukunft schauen. Du kannst dir vorstellen, wie dankbar ich derzeit bin. Jeden einzelnen Tag. Und ich leiste so auch unter anderem einen Beitrag für die Gesellschaft: Ich muss jedesmal (allerdings mehr vor Freude, weil ich so viel verdiene und es mir so gut geht) stöhnen, wenn ich auf meinem Lohnzettel die Lohnsteuer sehe. So viel - wenn überhaupt, denn meistens nicht - habe ich noch nie zahlen müssen.
Klar hat meine Veränderung Geld gekostet, eine Menge sogar! Und ich brauchte dringend finanzielle Hilfe:
Meine ehemalige Firma half mir mit Geld (kein Kredit!), obwohl mir rechtlich keine Abfindung zustand. Sie zahlten es einfach als Anerkennung für vergangene Arbeitsjahre. Meine Familie half, und meine beste Freundin half.
Und so entstand aus Not und scheinbarer Ausweglosigkeit etwas für mich Wunderbares.

Und dieses Prinzip übertrage ich auf die derzeitige Flüchtlingssituation:

Diese Situation, die unsere Zukunft zweifellos verändern wird, kann, wenn wir es richtig anstellen, zu einer Chance werden, die unser aller Leben zum Positiven verändert. Wenn wir es richtig anstellen!
Deshalb stemme ich mich in diesem Thread so sehr gegen die Weltuntergangsszenarien, gegen Hass und Anfeindungen gegenüber den Schwächsten in dieser Welt, eben gegen all das, was den Nazis und Rechtsradikalen derzeit so in die Hände spielt. Klar, dass diese Menschen die derzeitige Angst geschickt für ihre Zwecke nutzen, aus ihrer Sicht wäre es schön blöd, wenn sie das nicht täten. Es ist ja auch eine erfolgversprechende Taktik, wenn man ca. 80-90 Jahre in die deutsche Vergangenheit schaut.
Allerdings, wie es ausgeht, wenn diese Leute wirklich an die Macht kämen, wissen wir auch. Und das kann kein gesunder Menschenverstand wollen.

Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 26.11.2015 um 17:39 Uhr.
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-408:
Hallo Uwebus nochmal,

.........Wenn wir es richtig anstellen!........

Genau da liegt das Problem, denn es muß ja von beiden Seiten der Wille vorhanden sein zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Und da habe ich meine Zweifel, denn eine Kultur, die aus unsrer Sicht mittelalterlich und machistisch ist und die die Ergebnisse der französischen Revolution nicht akzeptiert, also den laizistischen Staat sowie die Gleichheit von Mann und Frau und darüber hinaus die Selbstbestimmung der Frau über den eigenen Körper mit dem Recht auf Schwangerschaftsabbruch ablehnt, wird sich mit unsrer Lebensweise nicht vereinbaren lassen. Ich habe noch die jahrelangen Kämpfe im Gedächtnis, welche Frauen gegen katholische Ideologen in und außerhalb der Politik ausfechten mußten, um das Recht über ihren eigenen Körper bestimmen zu dürfen zu erlangen, und selbst heute gibt es noch Bestrebungen seitens religiöser Ideologen, den Frauen dieses Recht wieder zu nehmen. Wenn ich mir vorstelle, daß in zukünftigen deutschen Parlamenten eine zunehmende Anzahl von Muslimen mitwirken, dann sehe ich schwarz für die Selbstbestimmung der Frauen. Deshalb ist mir auch die AfD in diesem Punkte nicht geheuer, da eine Gruppe innerhalb dieser Partei das Recht auf Abtreibung wieder beseitigen will.

Trotzdem meine ich, daß die AfD in den Bundestag einziehen sollte, um wenigstens eine hörbare Stimme gegen die Euro- und Europapolitik des Parteienkartells SchwarzRotGrün in die Öffentlichkeit zu tragen. Denn erst als demokratisch gewählte Partei im Bundestag kann sie darauf hinwirken, daß Medien und der Staatsrundfunk gezielte Hetzpropaganda gegen alle Kritiker der gegenwärtigen Politik unterlassen.

Ich bin ein Fan politischen Kabaretts und stelle seit längerem fest, daß zumindest alle Kabarettsendungen, die im Fernsehen übertragen werden, mittlerweile auf Regierungsmeinung umgestellt wurden. Sogar ein Mann wie Priol, der solange ich zurückdenken kann Merkel heftig kritisierte, ist mittlerweile in die Schar der Merkelanhänger eingezogen. Egal ob in ARD, ZDF, WDR, BR oder SAT1, überall das gleiche: Hetze gegen Regierungskritiker, sogar die CSU wir mittlerweile zunehmend madig gemacht.

Wir brauchen wieder eine Opposition im Bundestag, die augenblicklich dort agierenden Parteien haben sich kartellartig zusammengeschlossen und verteilen nur noch Pöstchen unter sich, die Stimmung der Straße findet kein Gehör mehr.
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Max Uthoff: Gegendarstellung 20.09.2015
https://www.youtube.com/watch?v=8Hm-WC0j2Bo

Viel Vergnügen
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Stueps (Moderator)
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Uwebus,

lass das bitte mit der AfD.
Du wirst sie wählen, wünschst sie in die Opposition, und hast deine Gründe dafür dargelegt. Und damit ist es auch gut,
es haben alle Leser hier vernommen.
Ein Link von dir wurde entfernt, es wurde darauf hingewiesen, dass Wahlpropaganda (auch als persönliche Meinung getarnt) zu unterlassen ist.
Falls du weiter versuchen solltest, die Debatte gezielt auf diese Partei (oder auch die von dir letztens erwähnte NPD) zu lenken, wird das Konsequenzen haben. Und die kommen dann nicht mehr von mir!
Lass es bitte einfach bleiben.

Danke und Grüße

Nachtrag: Ich bemerke gerade, dass ich deinen Beitrag Nr. 2218-409 mit meinem Beitrag Nr. 2218-408 ein gutes Stück weit provoziert habe. Deshalb ist dein letzter Beitrag völlig ok., ich bitte um Entschuldigung! Bitte beachte jedoch, dass Folgendes Gültigkeit behält:

Falls du weiter versuchen solltest, die Debatte gezielt auf diese Partei (oder auch die von dir letztens erwähnte NPD) zu lenken, wird das Konsequenzen haben. Und die kommen dann nicht mehr von mir!

Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 26.11.2015 um 19:40 Uhr.
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Ah-ja, habe ich das Bericht über die Vor und Anfänge des syrischen Konflikt gefunden.

Baschar al-Assad: Vom freundlichen Augenarzt zum „Schlächter von Damaskus“ in nur zwei Monaten
Eine Analyse zu den Ursprüngen des syrischen Bürgerkriegs
in der diewirklichewirklichkeit
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Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-409:
Wenn ich mir vorstelle, daß in zukünftigen deutschen Parlamenten eine zunehmende Anzahl von Muslimen mitwirken, dann sehe ich schwarz für die Selbstbestimmung der Frauen

Hier mache ich mir keine Sorgen, denn wir haben das Recht auf Gleichstellung im Grundgesetz verankert.(zum Glück)
Ausserdem steigt die Anzahl der Frauen im Parlament und somit werden nicht nur muslimische Männer sondern auch muslimische Frauen dort Einzug halten. Und diese muslimischen Frauen wie auch die andersgläubigen Frauen werden die Beschneidung der Frauenrechte schon erfolgreich verhindern können.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-409:
Trotzdem meine ich, daß die AfD in den Bundestag einziehen sollte, um wenigstens eine hörbare Stimme gegen die Euro- und Europapolitik des Parteienkartells SchwarzRotGrün in die Öffentlichkeit zu tragen

Auch ich bin nicht mit allem einverstanden, was in der EU so „abgeht“
Aber deshalb die AFD zu wählen halte ich für keine gute Lösung

in der EU verlieren die Staaten in entscheidenden Angelegenheiten ihr Selbstbestimmungsrecht.
Ich finde, man muss nicht alles europaweit einheitlich regeln, sondern die Länder sollten auch noch das Recht haben nationale Entscheidungen zu treffen.
Ich sag immer: EU-Recht bedeutet, im übertragenen Sinne, dass die ganze Straße bestimmt, wie ich mein Haus streiche, wie ich meine Hecke schneiden darf , wie ich mein Wohnzimmer tapeziere und was ich in meinem Kühlschrank haben darf.
Während ich mit einer einheitlichen Farbe des Hauses und einem gleichmäßigen Schnitt der Hecken im Straßenverlauf noch einverstanden bin, so lehne ich es ab, dass man mir Vorschriften über meine Inneneinrichtung macht.

Außerdem erinnert mich das Verhalten mancher EU-Mitglieder eher an einen Kindergarten, als an die Politik von Erwachsenen. Da kann ein Kind allen seine Spielzeuge leihen, aber wenn mal Unstimmigkeit herrscht, dann heißt es gleich: „Mama, Mama der zankt mich“
Soll heißen, dass wir Deutschen hundert „gute Dinge“ tun können, aber wenn mal etwas tun, was der EU-nicht in den Kram passt, dann zeigen gleich alle mit dem Finger auf uns. (Siehe zu hohe Exporte)

Was aber alle vergessen, dass wir das meiste Geld in die EU-Kassen zahlen, dass wir das meiste in den EU-Rettungsschirm für die Griechen investiert haben, dass wir, ohne zu muren, alle Flüchtlinge bei uns aufnehmen, die bei den anderen nur „durchgeschleust“ werden.
Alle wollen von der EU-profitieren, aber die wenigsten sind bereit auch etwas einzubringen.


Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-406:
Während die USA beinahe ausschließlich aus Zuwanderern besteht (und trotzdem immer noch eine Weltmacht ist)

wenn ich mal einwerfen darf: Wer hat denn die USA zur Weltmacht gemacht. Doch einzig und allein die Zuwanderer, die „Ureinwohner“ denen einst das Land gehörte, haben doch dazu nichts beigetragen. Die hat man doch „mundtot“ gemacht und zu einer unbedeutenden Minderheit „degradiert“
Da könnte mancher von uns befürchten, dass uns in Europa das gleiche Schicksal ereilen könnte.
Genau hierin sehe ich die Furcht vor der Islamisierung, die sich vielerorts breit macht.

Da die USA aus Zuwanderern besteht, wissen sie auch was Zuwanderer anrichten können. und sperren sich dagegen weitere Zuwanderer reinzulassen. Aus humaner Sicht ein Desaster, denn sie hätten eigentlich allen Grund das wiedergutzumachen, was sie einst den Indianern und Schwarzafrikanern angetan haben.
Die USA konnten zur Weltmacht werden, weil sie fast keine Kosten für ihre Bürger aufbringen mussten, denn das Sozialsystem ist, verglichen mit Deutschland, miserabel. Wenn man keine Sozialhilfe an die Schwächsten zahlen muss, dann kann man sich auch jede Menge Waffen leisten, um die Weltmacht zu erlangen. So muss z.B. wer in die USA dauerhaft einreisen will, einen Bürgen haben oder genügend Eigenkapital mitbringen, damit er nicht dem Staat zu Last fallen könnte.
Weltmachtstellung aber auf Kosten der Schwächsten. Ob das unbedingt erstrebenswert ist?


Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-408:
als ich den Thread eröffnete, war eine meiner Befürchtungen, dass ich hier schreibe, und dann nur auf "Ja-Sager" treffe,

Doch ist es nicht leider so, dass jeder, der kein "Ja-Sager" ist, hier mit "Fingerspitzengefühl" Argumentieren muss, um nicht in eine bestimmte "Gruppe" einsortiert zu werden. Stueps, du verstehst was ich meine.
selbst wer ein "vielleicht-Sager" oder ein "Ja, aber nur unter bestimmten Bedingungen-Sager" ist, ist schnell abgeurteilt.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 27.11.2015 um 11:46 Uhr.
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-413:

Auch ich bin nicht mit allem einverstanden, was in der EU so „abgeht“
Aber deshalb die AFD zu wählen halte ich für keine gute Lösung

in der EU verlieren die Staaten in entscheidenden Angelegenheiten ihr Selbstbestimmungsrecht.
Ich finde, man muss nicht alles europaweit einheitlich regeln, sondern die Länder sollten auch noch das Recht haben nationale Entscheidungen zu treffen.
Ich sag immer: EU-Recht bedeutet, im übertragenen Sinne, dass die ganze Straße bestimmt, wie ich mein Haus streiche, wie ich meine Hecke schneiden darf , wie ich mein Wohnzimmer tapeziere und was ich in meinem Kühlschrank haben darf.
Während ich mit einer einheitlichen Farbe des Hauses und einem gleichmäßigen Schnitt der Hecken im Straßenverlauf noch einverstanden bin, so lehne ich es ab, dass man mir Vorschriften über meine Inneneinrichtung macht.

Außerdem erinnert mich das Verhalten mancher EU-Mitglieder eher an einen Kindergarten, als an die Politik von Erwachsenen. Da kann ein Kind allen seine Spielzeuge leihen, aber wenn mal Unstimmigkeit herrscht, dann heißt es gleich: „Mama, Mama der zankt mich“
Soll heißen, dass wir Deutschen hundert „gute Dinge“ tun können, aber wenn mal etwas tun, was der EU-nicht in den Kram passt, dann zeigen gleich alle mit dem Finger auf uns. (Siehe zu hohe Exporte)

Was aber alle vergessen, dass wir das meiste Geld in die EU-Kassen zahlen, dass wir das meiste in den EU-Rettungsschirm für die Griechen investiert haben, dass wir, ohne zu muren, alle Flüchtlinge bei uns aufnehmen, die bei den anderen nur „durchgeschleust“ werden.
Alle wollen von der EU-profitieren, aber die wenigsten sind bereit auch etwas einzubringen.

Hans,

du zählst Dinge auf, die dir an der EU nicht gefallen, aber du machst keinen Vorschlag, wie man das ändern könnte. Das ist doch das Problem, daß wir z.Zt. keine Partei im Bundestag haben, die überhaupt gewillt wäre hier etwas zu ändern. Eine Änderung kann hier nur durch eine neue politische Gruppierung erfolgen und da sieht es halt mau aus in der Republik. Wer soll denn deiner Meinung nach hier aktiv werden? Versuch mal an Abgeordnete zu schreiben, da bekommst du, wenn überhaupt, Antworten, die nicht dazu beitragen an eine Änderung der bestehenden Verhältnisse zu glauben. Ich habe mehrfach Abgeordnete angeschrieben, es mittlerweile aber aufgegeben, die kümmern sich nicht um uns Wähler außer 4 Wochen vor der Wahl, wenn sie ihre Versprechen unter die Leute streuen. Ist die Wahl gelaufen, erinnert sich niemand mehr an das, was er vorher versprochen hat.

Unser Problem ist das Listenwahlrecht, wir wählen keine Volksvertreter, sondern Parteifunktionäre und die werden von der jeweiligen Parteiführung in ihrem Abstimmungsverhalten "gelenkt". Wie drohte Kauder seinen Parteigenossen (sinngemäß)? Wer nicht mit uns stimmt, der kommt bei der nächsten Wahl nicht mehr auf die Liste. Und das bedeutet für die Betroffenen, daß sie ihrer Diäten verlustig gehen und da die Mehrheit ja außer einer Parteikarriere keinen Beruf erlernt hat, von dem er leben könnte, wird alles durchgewunken, was die Parteiführung vorgibt. "Abgeordnete unterliegen nur ihrem Gewissen" ist nichts weiter als eine Lachnummer, denn sie unterliegen in der Praxis zu nahezu 100% dem Fraktionszwang, wollen sie ihre wirtschaftliche Existenz nicht aufs Spiel setzen.
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Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-413:
Doch ist es nicht leider so, dass jeder, der kein "Ja-Sager" ist, hier mit "Fingerspitzengefühl" Argumentieren muss, um nicht in eine bestimmte "Gruppe" einsortiert zu werden. Stueps, du verstehst was ich meine.

Es scheint zu stimmen: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Hans-m, du hast echt nix gelernt, oder?

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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-415:
Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-413:
Doch ist es nicht leider so, dass jeder, der kein "Ja-Sager" ist, hier mit "Fingerspitzengefühl" Argumentieren muss, um nicht in eine bestimmte "Gruppe" einsortiert zu werden. Stueps, du verstehst was ich meine.

Es scheint zu stimmen: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Hans-m, du hast echt nix gelernt, oder?

Grüße

willst Du etwa bestreiten, dass du mich des Öfteren in die „rechte Schublade“ eingeordnet hast, weil ich meine Argumente nun mal nicht mit dem entsprechenden „Fingerspitzengefühl“ formuliert habe?

Ich habe jetzt weder die Lust noch die Zeit alle Beitrage nach deinen Anschuldigungen zu durchsuchen. Daher sollte einer reichen, um zu erkennen, dass Du mich in der Hinsicht „auf dem Kicker“ hast.
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-367:
Es ist meines Erachtens für deine Beiträge bezeichnend, dass du jedes Argument der Nazis und Pegida-Gesinnungsgenossen aufgreifst, um damit Stimmung gegen die Schwächsten zu machen.

Ich streite ja nicht ab, dass meine vorangegangenen Argumente durchaus den Schluss zulassen könnten, daß ich „rechts“ denke, was aber nicht meine Gesinnung und auch nicht meine Absicht war wie bereits gesagt „Fingerspitzengefühl“.

Aber was soll ich daran, nach deiner Ansicht, nicht dazugelernt haben?
Dass ich meine Argumente mit mehr Fingerspitzengefühl formulieren muss?
Oder das Du mich generell „rechts“ eingruppierst, egal was ich sage?


Dass ich kein „Ja-Sager“ bin, dass hast Du offensichtlich schnell erkannt, Aber dass ich auch kein „NEIN-Sager“ bin, dass scheint dir offensichtlich entgangen zu sein. Du solltest vielleicht mal alle meine Beiträge lesen, dann würdest du es erkennen.
Ich bin ein „Wenn Ja, dann…-Sager“ wenn ich´s mal so formulieren darf.
„Wenn Ja,dann“ heißt, dass wir die Probleme richtig anpacken müssen. das wir die Sache kontrolliert abwickeln müssen, damit wir allen gerecht werden, den Flüchtlingen und auch den Einheimischen.
Ich versuche die Probleme, die die Flüchtlingssituation mit sich bringen, nicht untern Tisch zu kehren, sondern spreche sie offen an, damit wir uns ihnen stellen können, nicht, damit wir ihnen aus dem Wege gehen. Ist das etwa , in deinen Augen, bereits rechtes Gedankengut?

Wichtig ist z.B. , dass wir um Hilfe von außen bitten müssen und nicht starrköpfig „Wir schaffen das“ rufen.
Ich erwähne nochmals das Beispiel mit der Schulklasse
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-403:
Ich vergleich´s mal mit einer Schulklasse:
Während ein Lehrer mit 20 Schülern sich noch um die Bedürfnissen der einzelnen angemessen kümmern kann, so ist er mit 30 Schülern nicht mehr dazu in der Lage. Wenn man dann von den 30 Schülern 10 in eine andere Klasse oder auf eine andere Schule "verweist" so geht das nicht gegen die Schüler, sondern darum, dass den Schülern angemessener Unterricht erteilt werden kann.
Ich hoffe der Vergleich war verständlich.

Ich bin mal gespannt was du hier wieder zu bemängeln hast.

Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass du einen „Kleinkrieg“ gegen mich führst, bei dem du dein Urteil über mich längst gefällt hast.
Schade, eigentlich, dass du dein objektives Urteilsvermögen, was meine Argumente betrifft, anscheinend verloren hast.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-414:
Das ist doch das Problem, daß wir z.Zt. keine Partei im Bundestag haben, die überhaupt gewillt wäre hier etwas zu ändern

Dann verrat mir doch mal, was du ändern willst, und warum du es ändern willst?
Willst Du allen Flüchtlingen die Einreise nach Deutschland verwehren, willst Du die jenigen, die schon hier sind rauswerfen, oder was stört dich an der Situation?
Bist Du der Meinung dass uns die Situation überfordert? Oder dass wir den Asylsuchenden nicht menschenwürdig gegenübertreten können?
Warum willst Du die Situation ändern? Weil es nicht genügend Unterkünfte gibt, weil die Flüchtlinge uns Geld kosten, oder welche Gründe machst du geltend?
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 30.11.2015 um 10:46 Uhr.
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-416:
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-414:
Das ist doch das Problem, daß wir z.Zt. keine Partei im Bundestag haben, die überhaupt gewillt wäre hier etwas zu ändern

Dann verrat mir doch mal, was du ändern willst, und warum du es ändern willst?
Willst Du allen Flüchtlingen die Einreise nach Deutschland verwehren, willst Du die jenigen, die schon hier sind rauswerfen, oder was stört dich an der Situation?
Bist Du der Meinung dass uns die Situation überfordert? Oder dass wir den Asylsuchenden nicht menschenwürdig gegenübertreten können?
Warum willst Du die Situation ändern? Weil es nicht genügend Unterkünfte gibt, weil die Flüchtlinge uns Geld kosten, oder welche Gründe machst du geltend?

Wir brauchen eine geordnete Zuwanderung und das erfordert zumindest 3 Änderungen:

1) Die Anzahl der Zuwanderer muß sich nach der Aufnahmemöglichkeit richten. Es kann nicht sein, daß hier zigtausende längerfristig in Massenunterkünften wie Großraumzelten und Turnhallen untergebracht werden, was in kürzester Zeit zu gewalttätigen Auseinandersetzungen sowohl zwischen den Zuwanderern selbst als auch zwischen Zuwanderern und Sicherheitskräften/Helfern führt.

2) Die Zuwanderer müssen eine bestimmte Qualifikation aufweisen UND die Bereitschaft zeigen, die ihre Integration in unsre Gesellschaft ermöglicht. Salafisten lassen sich z.B. nicht integrieren, die lehnen unsre Demokratie grundsätzlich ab und sind deshalb auszuweisen.

3) Straffällig gewordene Zuwanderer und reine Wirtschaftsflüchtlinge müssen ohne Verzug ausgewiesen werden. Für Wirtschaftsflüchtlinge gibt es die Möglichkeit, in deren Ländern beim deutschen Konsulat die Einreise zu beantragen. Zuwanderer, die ihre Pässe weggeworfen haben oder mit gefälschten Pässen einreisen, sind zu internieren solange, bis sie ihre Identität zu erkennen geben, danach sind sie in ihre Ursprungsländer auszuweisen.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Uwebus am 30.11.2015 um 14:38 Uhr.
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Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-417:
Wir brauchen eine geordnete Zuwanderung und das erfordert zumindest 3 Änderungen:

1) Die Anzahl der Zuwanderer muß sich nach der Aufnahmemöglichkeit richten. Es kann nicht sein, daß hier zigtausende längerfristig in Massenunterkünften wie Großraumzelten und Turnhallen untergebracht werden, was in kürzester Zeit zu gewalttätigen Auseinandersetzungen sowohl zwischen den Zuwanderern selbst als auch zwischen Zuwanderern und Sicherheitskräften/Helfern führt.

2) Die Zuwanderer müssen eine bestimmte Qualifikation aufweisen UND die Bereitschaft zeigen, die ihre Integration in unsre Gesellschaft ermöglicht. Salafisten lassen sich z.B. nicht integrieren, die lehnen unsre Demokratie grundsätzlich ab und sind deshalb auszuweisen.

3) Straffällig gewordene Zuwanderer und reine Wirtschaftsflüchtlinge müssen ohne Verzug ausgewiesen werden. Für Wirtschaftsflüchtlinge gibt es die Möglichkeit, in deren Ländern beim deutschen Konsulat die Einreise zu beantragen. Zuwanderer, die ihre Pässe weggeworfen haben oder mit gefälschten Pässen einreisen, sind zu internieren solange, bis sie ihre Identität zu erkennen geben, danach sind sie in ihre Ursprungsländer auszuweisen.

geordnete Zuwanderung, da stimme ich dir zu, aber die Regelung soll nicht nach dem „Nasenfaktor“ erfolgen sondern nach dem, was wir in Deutschland bewältigen können.
Nach Qualifikation aussortieren ist menschenunwürdig, nach dem Motto, die klugen, qualifizierten dürfen bei uns (über-)leben, die „dummen“, unqualifizierten sind dem Tod in ihrem Heimatland geweiht. Da kann man bereits von „ darwinistischer Auswahl“ bzw. von schützenswertem und nicht schützenswertem Leben sprechen.


Straffällig gewordene ausweisen, das käme einem „polizeilichen Führungszeugnis“ gleich, das kann ich nicht unbedingt bejahen. Auch bei uns gibt es Straftäter, die ihre Strafe abgesessen haben, die nicht rückfällig wurden und sich wieder in die Gesellschaft integriert haben.
Einreisende mit gefälschten Pässen würde ich hingegen zurückweisen, denn diese Menschen wollen sich ihr Asylrecht erschleichen. Wirtschaftsflüchtlinge würde ich „auf eigene Kosten“ einreisen lassen, d.h. sie hätten keinen Anspruch auf Sozialleistungen. Ich würde sie mit Einwanderern aus anderen, nicht Asylberechtigten Ländern gleichstellen.
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Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-416:
Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass du einen „Kleinkrieg“ gegen mich führst, bei dem du dein Urteil über mich längst gefällt hast.

Urteil längst gefällt: Ja.
Kleinkrieg: Nein.
Ich wollte etwas in dir bewirken, und habe die Brechstange als Methode gewählt. Scheint zu funktionieren. Luft nach oben ist natürlich noch.

Grüße
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Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 01.12.2015 um 08:47 Uhr.
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-419:
Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-416:
Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass du einen „Kleinkrieg“ gegen mich führst, bei dem du dein Urteil über mich längst gefällt hast.

Urteil längst gefällt: Ja.

Und wie fällt das Urteil aus Euer Ehren ?
bedenke, dass in Amerika bereits Leute hingerichtet wurden, bei denen sich später ihre Unschuld herausstellte.
Oft trügt der Schein, und die Wahrheit offenbart sich erst auf den zweiten Blick.

Andererseits frage ich mich mittlerweile, warum ich ausgerechnet so viel Wert auf DEIN Urteil lege, wo du nur einer von vielen hier im Forum bist.
Aber es liegt offensichtlich in meiner Natur auch den letzten von meiner Unschuld zu überzeugen.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 01.12.2015 um 09:14 Uhr.
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