Hans´ Gedankengut ist zwar nicht rechtsradikal, aber es ist insofern rechts, als er sich intolerant, von Law und Order geprägt, verständnislos dem Schicksal einzelner Menschen gegenüber zeigt. Das ist der Boden, auf dem „eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet“ gedeiht. Nur ist jemand, der so denkt, leider schon geschädigt. Ich möchte ihm nicht wünschen, auf einer Müllkippe in Afrika oder auch in Osteuropa zu verrotten – oder aber seinen Weg nach Westen zu suchen, um dann hier als „Wirtschaftsflüchtling“ von den rechten Unverbesserlichen diffamiert zu werden, wenn er glück hat und nicht angezündet wird. Diesen verrohten Zynismus nennen die Glatzen in ihren Springerstiefeln „christlich geprägtes Abendland“. Na denn, vielen Dank!
Selbstverständlich sind Fehlverhalten, Straftaten, Verbrechen nicht hinzunehmen. Dem ist nachzugehen – aber so, wie solche Dinge auch jeder „Inländer“ zu verantworten hat.
MfG
Sicher habe ich Verständnis für das Schicksal dieser Menschen. Ich habe aber auch Verständnis für die Menschen, die erwarten, dass sich jeder an Gesetze zu halten hat.
Gewalt und Prügeleien sind keine Lösung, weder bei Deutschen, noch bei Asylanten.
Wo beginnt und wo endet das besagte Verständnis? Bei Asylanten, die wegen ihrer misslichen Lage schon mal aufeinander eindreschen.
Bei Jugendlichen, die gemoppt werden und plötzlich mit Waffen amoklaufen?
Zitat von Henry-Dochwieder:
Das ist der Boden, auf dem „eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet“ gedeiht.
Dann sollte auch den Asylanten klar gemacht werden, dass eine Ohrfeige (Prügelei/Gewalt) keine Lösung ist.
Den Asylanten geht´s schlecht, in ihrer misslichen Lage. Auch
Max Meier (*) geht es schlecht, weil er eine schlechte Kindheit hatte.
Willi Schulz (*) hat einen tyrannischen Chef und
Anja Schuster (*) hat einen Stiefvater, der sie sexuell belästigt.
(*) Namen frei erfunden
Und deshalb haben jetzt alle, denen es irgend wie schlecht geht, das Recht ihre Probleme mit Gewalt zu lösen?
Zitat:
Selbstverständlich sind Fehlverhalten, Straftaten, Verbrechen nicht hinzunehmen. Dem ist nachzugehen – aber so, wie solche Dinge auch jeder „Inländer“ zu verantworten hat.
Dem stimme ich zu aber nimm einmal an, du gewährst jemand Obdach in Deinem Haus.
Nun beginnt diese Person sich Gesetzeswidrig zu verhalten.
Du hast das Hausrecht und wirst diese Person sehr wahrscheinlich vor die Tür setzen. Du wirst sie sehr wahrscheinlich anders bestrafen, als die Mitbewohner in deinem Haus. Wäre das Gerecht? Mehr sag ich dazu nicht.
Und wo beginnt Deiner Meinung nach "Rechtes Gedankengut" ? Sicher, wenn jemand Asylanten und Ausländern nach dem Leben trachtet, so ist die Sachlage klar.
Aber was ist mit Menschen, die die Regierung überfordert sehen, die sich vor der Situation fürchten, die von den Asylanten erwarten, dass sie Deutsche Gesetze akzeptieren und sich danach richten. Die Grenze ist fließend, da kann man nicht sagen, dass jemand rechts oder
nicht rechts ist.
ich sage dazu nur:
jedes Extrem ist falsch. wie z.B. Rechtsextrem.
aber das absolute Gegenteil, also extrem "antirechts" (damit meine ich den Ausländern und Flüchlingen in den Hintern kriechen) ist genau so falsch.
Zum Thema Gerechtigkeit:
Ich hätte nichts dagegen, wenn man
alle Straftäter,
also auch Deutsche, aus dem Land werfen würde.
Das wäre kostengüstiger als sie Jahrelang in Gefängnissen "durchzufüttern".
Diese Form der Strafe wurde im früheren England als
geächtet bezeichnet.
Aber wohin sollte man sie schicken? in die Wildnis, in Wälder, nur aus den Städten verbannen, auf Gefängnisinseln, In andere Länder? Aber diese Menschen will keiner bei sich aufnehmen.
Also lässt sich diese Maßnahme nicht umsetzen.
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann:smiley3:
Bearbeitet von Hans-m am 15.10.2015 um 14:01 Uhr.