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Haben wir genug?

Thema erstellt von Stueps 
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assad ist kein Goliath und flächenbombardierung macht flüchtlinge, somit ist lösungsweg falsch.
Dieses Spielfeld muss befriedet erden.
Aber mitspielen macht schuld.
Alle können dich belügen, damit du für sie arbeitest.
Was bleibt bei unklarer Schuldfrage - ist für dich selbst richtig zu handeln, Flüchtlinge zu vermeiden.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 06.10.2015 um 09:48 Uhr.
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Die Wahlergebnisse in Österreich zeigen, wie das Volk auf die Flüchtlingssituation reagiert.:

Flüchtlinge dominieren Wien Wahl

Rekord-Ergebnis für Rechtspopulisten

ein ähnliches Ergebnis befürchte ich auch für die nächsten Wahlen in Deutschland, falls unsere Regierung ihren Kurs in der Flüchtlingsproblematik beibehält.

auch wenn bei uns die Rechten nicht so viele Stimmen erhalten werden, so werden sie starken Rückenwind bekommen und womöglich die 5% Hürde überschreiten.

Es wird Zeit, das die Regierung die jenigen wieder ausweist, die nicht aus Kriesengebieten hier einreisen, und auch die jenigen, die hier "krimelles Verhalten" erkennen lassen, z.B Prügeleien etc.

wie ich bereits sagte: Hilfe denen, die sie benötigen und Abschiebung den jenigen, die unsere Hilfbereitschaft ausnutzen.

Ich selbst habe grundsätzlich etwas gegen rechtsextreme Parteien in unserer Regierung, aber unsere Frau Merkel scheint die Situation zu verharmlosen, oder zumindest falsch einzuschätzen.
Sie geht in der Angelegenheit ihren Weg und nicht den Weg des Volkes.
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ganz einfach, Abschiebung verbessern, da ist allerhand aufzuholen, wenn auf der einen Seite soviel unvermeidbar ist.
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Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 2218-121:
assad ist kein Goliath

Auch gut, hast Du wenigstens das kapiert.
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Ich bin begeistert!
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-122:
Rekord-Ergebnis für Rechtspopulisten

ein ähnliches Ergebnis befürchte ich auch für die nächsten Wahlen in Deutschland, falls unsere Regierung ihren Kurs in der Flüchtlingsproblematik beibehält.

Hieße ein ändern des Kurses nicht, den Rechten nachzugeben?
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Nein, die haben keine Ideen, denen man folgen könnte.
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Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2218-125:
Hieße ein ändern des Kurses nicht, den Rechten nachzugeben?

Ich formuliere mal so:
jedes Extrem ist falsch. wie z.B. Rechtsextrem.
aber das absolute Gegenteil, also extrem "antirechts" (damit meine ich den Ausländern und Flüchlingen in den Hintern kriechen) ist genau so falsch.
Und genau das tut unsere Regierung momentan. Durch ihr Verhalten werden bei den "vermeintlichen" Flüchtlingen Erwartungen geweckt, die auch nichtasylberechtigte Migranten anlocken.

Echte Asylanten kommen hier hin, weil sie Leib und Leben in Gefahr sehen.
Und hierin besteht das Recht auf Asyl: Den betroffenen das (Über-)Leben zu sichern: Nahrung, Kleidung, Unterkunft.
Kein "Sekt und Kaviar", kein "Wunschkonzert"
Die Flüchtlinge sind freiwillig hier, niemand hat sie gezwungen hier zu sein.
Deutschland ist ein freies Land. Sie können daher jederzeit auch wieder freiwillig gehen, wenn ihnen die Zustände hier nicht genehm sind.
Aber Prügeleien anfangen, und "Sonderwünsche" geltend machen, wie etwa Unterbringung in einer "Stadt nach Wunsch", das ist nicht Teil des Asylrechts.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 13.10.2015 um 10:38 Uhr.
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Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2218-125:
Hieße ein ändern des Kurses nicht, den Rechten nachzugeben?
Nein, ganz im Gegenteil!
Den Kurs der Regierung zu ändern, heißt, Rechtsradikalismus verhindern.
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Otto schrieb in Beitrag Nr. 2218-128:
Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2218-125:
Hieße ein ändern des Kurses nicht, den Rechten nachzugeben?
Nein, ganz im Gegenteil!
Den Kurs der Regierung zu ändern, heißt, Rechtsradikalismus verhindern.

seh ich auch so, weil man damit den "Rechten" den Zündstoff nimmt
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Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 2218-126:
Nein, die haben keine Ideen, denen man folgen könnte.
Ideen nicht, aber Forderungen.
Und die sollten bei Entscheidungsfindungen nicht berücksichtigt werden, auch nicht aus taktischen Gründen.
Wenn Heime brennen ist es eine schlechte Lösung, keine mehr zu bauen.
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-106:
Nach EU-Recht muss sich ein Asylsuchender in dem Land registrieren lassen, in dem er als erstes ankommt.

Das wäre dann, was syrische Flüchtlinge anbelangt, Libanon.
Der Libanon hat rund vier Millionen Einwohner - und mehr als eine Million Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen.
Nach EU-Recht müssten also alle Flüchtlinge zurück nach Libanon und wir bräuchten nur noch französische, dänische und schweizer Flüchtlinge aufnehmen.
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-18:
Was ich unter Wirtschaftsflüchlingen verstehe, sind die jenigen, denen es hier mit Sozialleistungen besser geht als "dort drüben" wo sie arbeiten müssen und trotzdem weniger in der Tasche haben.

z.B. die drei Millionen Russlanddeutsche, die nach der Wende nach Deutschland gelockt wurden. Nach geltendem Asylrecht müssten die alle zurückgeschickt werden.

Wieso verfahren wir nicht so mit den Flüchtlingen wie damals mit den Russlandeutschen? War doch alles gar kein Problem.
Oder doch? Russenmafia? Vielleicht könnte man ja die Russenmafia auf die zukünftigen Flüchtlingsterroristen ansetzen.
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Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2218-131:
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-106:
Nach EU-Recht muss sich ein Asylsuchender in dem Land registrieren lassen, in dem er als erstes ankommt.

Das wäre dann, was syrische Flüchtlinge anbelangt, Libanon.
Der Libanon hat rund vier Millionen Einwohner - und mehr als eine Million Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen.


Ich wusste gar nicht, dass Libanon zur EU gehört! :rofl:

Im Ernst, wir reden hier von EU-Recht und das gilt, wie der Name schon sagt, für die EU-Mitgliedsstaaten.
Libanon bleibt da "außen vor"
Zitat:
Nach EU-Recht müssten also alle Flüchtlinge zurück nach Libanon und wir bräuchten nur noch französische, dänische und schweizer Flüchtlinge aufnehmen.

Europäisches Asylrecht besagt, dass sich die Asylsuchenden in dem EU-Land registrieren lassen müssen, das sie als erstes betreten.
Außerdem kommen bekanntlich sehr wenige französische, dänische und schweizer Flüchtlinge nach Deutschland, weil die Menschen von dort gar keinen Grund hätten, nach Deutschland zu flüchten.

Aber ich glaube deine Aussage war sowieso nicht ganz ernst gemeint. :lol:

Ich habe die EU-Gesetze nicht gemacht.
Die EU-Gesetze sind nun mal, wie alle anderen Gesetze auch, verbindlich und müssen von allen Bürgern innerhalb der EU, und somit auch von der Regierung und den Asylsuchenden, beachtet werden.

Aber letzendes geht es hier weniger um die Gesetze, sondern darum, dass die „Spreu vom Weizen getrennt wird“
Das heißt,
1. dass die Berechtigten[/u] ein Bleiberecht haben und die „wirtschaftlich motivierten“ abgeschoben werden.

2. dass Kriminelle sanktioniert werden, z.B. die mit Gewalt ihre Ziele erreichen wollen, oder die sich in den Unterkünften prügeln, im Extremfall mit Abschiebung.
Wenn sich z.B Gruppen unterscheidlicher Religionen genau aus diesem Grund prügeln, so beweisst das, dass diese Personen sich nicht mit der in unserem Grundgesetzt vereinbarten Religionsfreiheit identifizieren und somit hier fehl am Platz sind.

3. dass den Berechtigten dort Hilfe (Nahrung, Kleidung, Unterkunft) angeboten wird, wo es logistisch und ökonomisch am besten ist, und dass die Hilfesuchenden entweder genau dort die Hilfe annehmen, wo sie ihnen angeboten wird, oder aber dass sie jederzeit den nächsten Flieger in ihr Herkunftsland nutzen können, wenn ihnen das nicht passt. Das sollte jedem freigestellt sein.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 13.10.2015 um 15:54 Uhr.
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Otto schrieb in Beitrag Nr. 2218-20:
Jedoch, die Akzeptanz von Multi-Kulti gehört genau an dieser Stelle für mich auf, wo christliche Werte bewusst nicht akzeptiert und gelebt werden.

Nichts gegen die christliche Lehre.
Was könnte man auch gegen die Bergpredigt ins Feld führen!?

Nur sehe ich weit und breit kein Land, keine Regierung die nach christlichen Werten handelt.
Oder bist du der Meinung, die Produktion von menschenvernichtenden Waffen und deren Export wären mit der Bergpredigt in irgendeiner Weise in Einklang zu bringen?
Die Rüstungsindustrie ist kein unwesentliches Standbein unseres Wohlstandes.
Bevor wir christliches Verhalten fordern müssen wir es zunächst selber erlernen, aber daran werden wir scheitern.

Nein, wir sollten die Religionen aus der Diskussion um die Flüchtlinge heraushalten.
Religionen dienen dazu, eigenes Verhalten zu legitimieren und anderes Verhalten anzuklagen.

Natürlich gibt es moralische und ethische Werte auf die auch ich nicht verzichten möchte und die ich von meinen Mitmenschen erwarte; z.B. die Menschenrechte.
Und die würde ich auch den Flüchtlingen vermitteln wollen, wenn notwendig.
Das ist aber um so schwieriger, je weniger man sie selber einhalten kann.
Ich z.B. habe große Schwierigkeiten damit, Deutschland als ein freies demokratisches Land darzustellen in dem die Menschenrechte nicht nur gelten, sondern auch praktiziert werden, wenn in Dresden schon wieder die Faschisten aufmaschieren und sich Tausende einreihen, Flüchtlingsunterkünfte angezündet werden und "Grenzen zu" gerufen wird.

Ich habe vor meinem eigenen Volk mehr Angst als vor den Flüchtlingen.
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Stueps (Moderator)
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Hallo Okotombrok,

Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2218-134:
Ich habe vor meinem eigenen Volk mehr Angst als vor den Flüchtlingen.

Diese Fremdenangst scheint mir eines der Hauptprobleme in unserer Gesellschaft zu sein. Ich meine einen Zusammenhang zu erkennen: Je weniger Ausländer in einer Region zugegen sind, desto höher die Fremdenangst (Beispiel Raum Dresden).
Ich habe zur Zeit den direkten Vergleich:
Meine alte Heimatstadt in Meck-Pomm muss derzeit mit einem gegenüber früher hohen Flüchtlingsaufkommen fertig werden - die Angst der Leute ist groß.
(Zum Glück hatten die Leute im Vorfeld einen fähigen Bürgermeister gewählt, der in diesem Punkt hervorragende Aufklärungsarbeit leistet - er nimmt die Ängste der Bürger sehr ernst. Zur Not trifft er sich sogar in "Vieraugen-Gesprächen" mit "besorgten Bürgern".)

Nun lebe ich im Großraum Stuttgart und arbeite im Zentrum Stuttgarts. In einer Stadtführung merkte die Stadtführerin an, dass in Stuttgart 25% Ausländer zugegen sind, 40% mit Migrationshintergrund.
Von meinem Gefühl her kann ich diese Zahl bestätigen: In der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit höre ich jeden Tag 3-5 verschiedene Sprachen, sehr viele Mitarbeiter und Leute, mit denen ich zu tun bekomme, kommen aus aller Herren Länder.
Und es funktioniert. Alle arbeiten ganz normal, regen sich über die gleichen Dinge auf, teilen die gleichen Sorgen, und haben die gleichen Wünsche. Einer steht ganz oben auf der Liste fast aller Leute, egal woher sie kommen:

Sie wollen einfach nur in Ruhe und Frieden leben.

So meine persönliche Wahrnehmung.

Beste Grüße
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Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Hans und guten Tag.
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-133:
(...)
2. dass Kriminelle sanktioniert werden, z.B. die mit Gewalt ihre Ziele erreichen wollen, oder die sich in den Unterkünften prügeln, im Extremfall mit Abschiebung.
Wenn sich z.B Gruppen unterscheidlicher Religionen genau aus diesem Grund prügeln, so beweisst das, dass diese Personen sich nicht mit der in unserem Grundgesetzt vereinbarten Religionsfreiheit identifizieren und somit hier fehl am Platz sind.
(...)
Mal raus mit der Sprache, von wieviel gewalt- und Straftaten weist Du zu berichten die gegebenenfalls von einer Staatsanwaltschaft zu verfolgen sind.
Immer angedenkt der tatsache das die Betroffenen in einer Ausnahmesituation eben, ohne persönlichen Rückhalt und Geborgenheit an allem was für uns Selbstverständlich ist.
Na wieviel Fälle sind das? Und was wirft man den Betroffenen vor?
Oder aber das ist wieder eine von den beliebten Parolen der "dunkelbraunen Presse"...... wie auch immer.......

Hallo Okotombrok, sei gegrüßt. Nicht nur dem Alphabet ist es geschuldet das ich Dich nach Hans zitiere.
Der treffendere und tiefergehendere Beitrag sollte am Schluss zum Nachdenken auffordern.
Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2218-134:
(...)
Ich habe vor meinem eigenen Volk mehr Angst als vor den Flüchtlingen.
Wieviel "Dunkelheit und Finsternis" ist nötig um solcherlei Eindrücke, die nicht einmal an den Haaren herbeigezogen sind, zu hinterlassen?
Wenn man mich jetzt fragt, wieviel Straftaten und Verbrechen rechtschaffende Mitbürger ängstigen kann ich auf die Medien verweisen.
Beim Such-Gockel "brandanschläge auf flüchtlingsheime 2015" eintragen bringt 70.000 Treffer.
DAS ist erschreckend! Nicht ein par Schlägereien zwischen entwurzelten ohne Heimat und / oder Familien.

Noch viel erschreckender ist, dass die Strafverfolgungsbehörden bei geständigen Brandstiftern...
1. vom "Mordversuch" zu einer versuchten Brandstiftung wechseln und
2. die Täter bis zur Verhandlung auf freien Fuss setzen.

Da hätten wir nun den braunen Bodensatz in unserem Land zu beklagen,
der für sich gesehen noch nicht super gefährlich ist,
da diese Typen immer noch mit Fahnen in der Gegend rumlaufen
und so gut verortbar sind.

Anders als jedenfalls die zusätzlich noch hinzukommenden
äußerst duldsamen Behörden, die das alles nicht so eng sehen,
Brandanschläge ect. wenn es nur Kapitalverbrechen gegen Asylbewerber sind
und nicht gerade gegen privates Eigentum in überreichlichem Ausmaß.
(da steht auch nicht an der Tür "bei uns dürft ihr das")

Das ist ein Zusammenwirken der Kräfte welches mir auch Angst machen kann.

Aber trotzdem mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
Signatur:
Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-136:
Mal raus mit der Sprache, von wieviel gewalt- und Straftaten weist Du zu berichten die gegebenenfalls von einer Staatsanwaltschaft zu verfolgen sind.
Immer angedenkt der tatsache das die Betroffenen in einer Ausnahmesituation eben, ohne persönlichen Rückhalt und Geborgenheit an allem was für uns Selbstverständlich ist.
Na wieviel Fälle sind das? Und was wirft man den Betroffenen vor?

es geht nicht um die Anzahl, sondern dass jeder Fall gleich sanktioniert wird, sonst könnte bei den Flüchtlingen der Irrglaube entstehen, dass in Deutschland Selbstjustiz und Prügeleien erlaubt sind, und dass die Behörden immer wegschauen und alles tollerieren.

Man sollte ihnen gleich klarmachen, wie das mit den Verstößen gegen Gesetze "hier so läuft".

Und was die "Ausnahmesituation" betrifft, so rechtfertigt das nicht gegen Gesetze zu verstoßen oder Probleme mit Gewalt zu lösen.
Es kann allenfalls strafmildernd geltend gemacht werden, gibt den Betroffenen aber keine Freibrief.

Zitat:
Was wirft man den Betroffenen vor
Es geht um Prügeleien in den Flüchtlingslagern, und dass sich die Gewalt mittlerweile sogar gegen Polizeibeamte richtet, die die Situation klären wollen, teilweise sogar mit Messern.

Berichtet von den "öffentlich rechtlichen" z.B in der Heute-Sendung und der Tagesschau
Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
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Beiträge: 879, Mitglied seit 4 Jahren
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-136:
...

Das ist ein Zusammenwirken der Kräfte welches mir auch Angst machen kann.

Aber trotzdem mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.

Ich kann mich dem gesamten Beitrag nur uneingeschränkt anschließen.

Ich finde es auch nicht akzeptabel, dass rechte Standpunkte nicht mehr als rechts wahrgenommen oder definiert werden, nur weil sie bei einem Teil der Bevölkerung in der „Mitte“ angekommen sind. Wenn man „die Ausländer raus haben will“, so ist das rechtes Gedankengut, egal, ob der Fordernde sich als Rechter sieht oder nicht. Die große Gefahr ist sogar, dass die Gesellschaft als solche nach rechts abdriftet.

Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2218-125:
"Hieße ein ändern des Kurses nicht, den Rechten nachzugeben?"

Otto schreibt in Beitrag Nr. 2218-128
"Nein, ganz im Gegenteil!
Den Kurs der Regierung zu ändern, heißt, Rechtsradikalismus verhindern." Zitat ende

Ich denke, den Kurs der Regierung zu ändern hieße, den Argumenten der Rechten zu folgen. Wie gesagt, Ansichten vom rechten Rand werde nicht deshalb akzeptabel, weil sie von einem Großteil der Bevölkerung geteilt werden, es sind die Forderungen nach Ausgrenzung und Abschiebung, die Angst vor dem Fremden, der Hass auf das Andere, die verurteilt gehören und denen nicht nachzugeben ist.

Es hieße doch, die Argumentationskette umzukehren, wenn man die Forderung nach einer Änderung der Asylpolitik mit angeblichen (oder auch tatsächlichen) Verbrechen oder Gewalttaten begründet. Das Fehlverhalten weniger Menschen wird doch erst im Nachhinein als Begründung hervorgeholt, das „Ausländer-Raus“ der rechten Dumpfbacken braucht doch in Wirklichkeit gar keine Begründung, diese Leute wollen ein „weißes, arisches, christliches Abendland“ – zum Hohne dessen, wie sie sich gebärden.

Hans´ Gedankengut ist zwar nicht rechtsradikal, aber es ist insofern rechts, als er sich intolerant, von Law und Order geprägt, verständnislos dem Schicksal einzelner Menschen gegenüber zeigt. Das ist der Boden, auf dem „eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet“ gedeiht. Nur ist jemand, der so denkt, leider schon geschädigt. Ich möchte ihm nicht wünschen, auf einer Müllkippe in Afrika oder auch in Osteuropa zu verrotten – oder aber seinen Weg nach Westen zu suchen, um dann hier als „Wirtschaftsflüchtling“ von den rechten Unverbesserlichen diffamiert zu werden, wenn er glück hat und nicht angezündet wird. Diesen verrohten Zynismus nennen die Glatzen in ihren Springerstiefeln „christlich geprägtes Abendland“. Na denn, vielen Dank!

Selbstverständlich sind Fehlverhalten, Straftaten, Verbrechen nicht hinzunehmen. Dem ist nachzugehen – aber so, wie solche Dinge auch jeder „Inländer“ zu verantworten hat.

MfG
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Das Leben ist zu ernst, um es nur ernst zu nehmen.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry-Dochwieder am 15.10.2015 um 11:43 Uhr.
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-138:
Hans´ Gedankengut ist zwar nicht rechtsradikal, aber es ist insofern rechts, als er sich intolerant, von Law und Order geprägt, verständnislos dem Schicksal einzelner Menschen gegenüber zeigt. Das ist der Boden, auf dem „eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet“ gedeiht. Nur ist jemand, der so denkt, leider schon geschädigt. Ich möchte ihm nicht wünschen, auf einer Müllkippe in Afrika oder auch in Osteuropa zu verrotten – oder aber seinen Weg nach Westen zu suchen, um dann hier als „Wirtschaftsflüchtling“ von den rechten Unverbesserlichen diffamiert zu werden, wenn er glück hat und nicht angezündet wird. Diesen verrohten Zynismus nennen die Glatzen in ihren Springerstiefeln „christlich geprägtes Abendland“. Na denn, vielen Dank!

Selbstverständlich sind Fehlverhalten, Straftaten, Verbrechen nicht hinzunehmen. Dem ist nachzugehen – aber so, wie solche Dinge auch jeder „Inländer“ zu verantworten hat.

MfG

Sicher habe ich Verständnis für das Schicksal dieser Menschen. Ich habe aber auch Verständnis für die Menschen, die erwarten, dass sich jeder an Gesetze zu halten hat.
Gewalt und Prügeleien sind keine Lösung, weder bei Deutschen, noch bei Asylanten.
Wo beginnt und wo endet das besagte Verständnis? Bei Asylanten, die wegen ihrer misslichen Lage schon mal aufeinander eindreschen.
Bei Jugendlichen, die gemoppt werden und plötzlich mit Waffen amoklaufen?

Zitat von Henry-Dochwieder:
Das ist der Boden, auf dem „eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet“ gedeiht.
Dann sollte auch den Asylanten klar gemacht werden, dass eine Ohrfeige (Prügelei/Gewalt) keine Lösung ist.
Den Asylanten geht´s schlecht, in ihrer misslichen Lage. Auch Max Meier (*) geht es schlecht, weil er eine schlechte Kindheit hatte. Willi Schulz (*) hat einen tyrannischen Chef und Anja Schuster (*) hat einen Stiefvater, der sie sexuell belästigt.
(*) Namen frei erfunden
Und deshalb haben jetzt alle, denen es irgend wie schlecht geht, das Recht ihre Probleme mit Gewalt zu lösen?


Zitat:
Selbstverständlich sind Fehlverhalten, Straftaten, Verbrechen nicht hinzunehmen. Dem ist nachzugehen – aber so, wie solche Dinge auch jeder „Inländer“ zu verantworten hat.

Dem stimme ich zu aber nimm einmal an, du gewährst jemand Obdach in Deinem Haus.
Nun beginnt diese Person sich Gesetzeswidrig zu verhalten.
Du hast das Hausrecht und wirst diese Person sehr wahrscheinlich vor die Tür setzen. Du wirst sie sehr wahrscheinlich anders bestrafen, als die Mitbewohner in deinem Haus. Wäre das Gerecht? Mehr sag ich dazu nicht.

Und wo beginnt Deiner Meinung nach "Rechtes Gedankengut" ? Sicher, wenn jemand Asylanten und Ausländern nach dem Leben trachtet, so ist die Sachlage klar.
Aber was ist mit Menschen, die die Regierung überfordert sehen, die sich vor der Situation fürchten, die von den Asylanten erwarten, dass sie Deutsche Gesetze akzeptieren und sich danach richten. Die Grenze ist fließend, da kann man nicht sagen, dass jemand rechts oder nicht rechts ist.

ich sage dazu nur:
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-127:
jedes Extrem ist falsch. wie z.B. Rechtsextrem.
aber das absolute Gegenteil, also extrem "antirechts" (damit meine ich den Ausländern und Flüchlingen in den Hintern kriechen) ist genau so falsch.

Zum Thema Gerechtigkeit:
Ich hätte nichts dagegen, wenn man alle Straftäter, also auch Deutsche, aus dem Land werfen würde.
Das wäre kostengüstiger als sie Jahrelang in Gefängnissen "durchzufüttern".
Diese Form der Strafe wurde im früheren England als geächtet bezeichnet.
Aber wohin sollte man sie schicken? in die Wildnis, in Wälder, nur aus den Städten verbannen, auf Gefängnisinseln, In andere Länder? Aber diese Menschen will keiner bei sich aufnehmen.
Also lässt sich diese Maßnahme nicht umsetzen.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 15.10.2015 um 14:01 Uhr.
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-138:
Ich finde es auch nicht akzeptabel, dass rechte Standpunkte nicht mehr als rechts wahrgenommen oder definiert werden, nur weil sie bei einem Teil der Bevölkerung in der „Mitte“ angekommen sind. Wenn man „die Ausländer raus haben will“, so ist das rechtes Gedankengut, egal, ob der Fordernde sich als Rechter sieht oder nicht. Die große Gefahr ist sogar, dass die Gesellschaft als solche nach rechts abdriftet.

Hallo Henry,

mir ist nicht ganz klar, was Du eigentlich mit Deiner Analyse sagen willst, ausser dem impliziten Verbot der Frage:
"Was ist für uns gut?".

LG
Thomas
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