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Beitrag Nr. 2218-461
06.12.2015 17:45
Hier ist drei Min. Video über Ramadan-fest in Moskau.
Ich bin Atheistin, die tolerant für Religionen ist, dennoch war mir unheimlich bei diesen Aufnahmen. Es gibt Video auch mit Laut, also man hört den Prediger. Ich denke, wenn ich Muslimin wäre, dann hätte es mich hingerissen. Ich fühle mich aber befremdet in einer Stadt, die ich schon mehrere Male besucht habe und die kulturell mir nah ist.
Diese Befremdung ist das, was man Leute hierzulande nach rechst treibt. Und denen einfach zu sagen, deine Gefühle ist uns wurscht, es ist ein großer politische Fehler.
Ich habe in Diskussionen mit eifrigen Atheisten oft in der Runde gesagt habe, man muss sich vorstellen, dass wir Atheisten nicht etwa etwas gewonnen haben, wir haben womöglich etwas verloren. Vielleicht etwa wie ein sechsten (bzw. siebten) Sinn in Weltwahrnehmung. So etwa kann man auch denen vorwerfen, die mit Entrüstung beurteilen die Menschen, die ihre nationale kulturelle Identität ausleben und sie bedroht fühlen. Es sind die Gefühle. Nur Gefühle. Und sie bekanntlich sind stärker und evolutiv älter als die Vernunft. Vernünftige Aussagen können aber nur von den angenommenen (und nicht beweisbaren) Thesen/Axiomen ausgehen. So dass wenn auch oben drauf eine logisch nicht widerlegende Beweiskette folgt, sie ruht aber auf den Boden, deren Standfestigkeit nur scheinbar klar ist.
Ich bin Atheistin, die tolerant für Religionen ist, dennoch war mir unheimlich bei diesen Aufnahmen. Es gibt Video auch mit Laut, also man hört den Prediger. Ich denke, wenn ich Muslimin wäre, dann hätte es mich hingerissen. Ich fühle mich aber befremdet in einer Stadt, die ich schon mehrere Male besucht habe und die kulturell mir nah ist.
Diese Befremdung ist das, was man Leute hierzulande nach rechst treibt. Und denen einfach zu sagen, deine Gefühle ist uns wurscht, es ist ein großer politische Fehler.
Ich habe in Diskussionen mit eifrigen Atheisten oft in der Runde gesagt habe, man muss sich vorstellen, dass wir Atheisten nicht etwa etwas gewonnen haben, wir haben womöglich etwas verloren. Vielleicht etwa wie ein sechsten (bzw. siebten) Sinn in Weltwahrnehmung. So etwa kann man auch denen vorwerfen, die mit Entrüstung beurteilen die Menschen, die ihre nationale kulturelle Identität ausleben und sie bedroht fühlen. Es sind die Gefühle. Nur Gefühle. Und sie bekanntlich sind stärker und evolutiv älter als die Vernunft. Vernünftige Aussagen können aber nur von den angenommenen (und nicht beweisbaren) Thesen/Axiomen ausgehen. So dass wenn auch oben drauf eine logisch nicht widerlegende Beweiskette folgt, sie ruht aber auf den Boden, deren Standfestigkeit nur scheinbar klar ist.
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