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Haben wir genug?

Thema erstellt von Stueps 
Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-340:
Diese Textpassagen in Beitrag Nr. 2218-302 sind unmissverständlich.

Grüße

Dann sag mir doch bitte mal, wie Du sie verstanden hast

Ich könnte darauf wetten, dass du sie nicht so verstanden hast, wie ich es gemeint hatte.



ich versuche nochmal dazu Stellung zu nehmen:
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-127:
Die Flüchtlinge sind freiwillig hier, niemand hat sie gezwungen hier zu sein.
Deutschland ist ein freies Land. Sie können daher jederzeit auch wieder freiwillig gehen, wenn ihnen die Zustände hier nicht genehm sind.
Die Flüchtlinge sind auf eigenen Wunsch hier, wir sind die Gastgeber, d.h sie sollten sich an unser Regeln und Gesetze halten…..

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-165:
Wenn wir den Flüchtlingen nicht gleich bei der Einreise klarmachen, wo die (rechtlichen und moralischen) Grenzen sind, dann werden sie uns auf der Nase herumtanzen.
Das tun sie ja jetzt bereits.
… das erfordert aber, dass man sie gleich bei der Einreise über unser Regeln und Gesetze informiert.
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, aber warum sollte man sie unwissend lassen?
Ich denke hier z.B. an den Punkt Religionsfreiheit und Gleichberechtigung der Geschlechter, was bei einigen, überwiegend muslimischen Flüchtlingen manchmal „nicht so genau“ genommen wird, ums es mal vorsichtig auszudrücken.


Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-243:
Die Regierung muss über die Flüchtlinge bestimmen und nicht die Flüchtlinge darüber, was wir zu tun haben.
Die Regierung koordiniert die Hilfe (wenn´s auch nicht richtig funktioniert) somit hat die Regierung auch das Recht zu bestimmen, welchem Flüchtling wann und wo Hilfe angeboten wird.
Nur wenn eine übergeordnete Institution das regelt und im Auge behält, dann kann das alle möglichst optimal ablaufen.

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-255:
Kann es denn wirklich sein, dass die Behörden so dämlich sind, den Flüchtlingen auch noch den "Hintern hinterher zu tragen"
Man müsste die Flüchtlinge zu mehr Eigenverantwortung und Eigenleistung motivieren.
Würde man die Asylanten sprichwörtlich in der "eigenen Schei... " sitzen lassen, dann würden diese irgend wann einsehen, dass sie ihre eigene Scheisse auch selbst wegmachen dürfen.
Das bezog sich darauf, dass den Flüchtlingen sogar die Unterkünfte und die Toiletten geputzt werden.
welche Sozialhilfeempfänger in Deutschland kommt schon in den Genuss, dass ihm jemand anders die Bude fegt?

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-297:
Mittelweile ist es so, dass die Flüchtlinge den Einheimischen schon das Brot wegnehmen.

Dazu hatte ich bereits Stellung bezogen.
Wenn man an eine Tafel 100 Menschen hinschickt, wo aber nur 50 satt werden, dann….
Das ist schuld derer die den Konflikt zwischen Nahrungsangebot und –Nachfrage bei den Tafeln aus dem Auge verloren haben, bzw. die den Flüchtlingen nicht anderweitig helfen, so dass ihr erscheinen an der Tafel erst gar nicht erforderlich ist.
Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 20.11.2015 um 15:34 Uhr.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.182, Mitglied seit 14 Jahren
Hallo Hans-m,

deine Aussagen in Beitrag Nr. 2218-302 sind unmissverständlich, und du stehst dazu, wie du selbst betonst.

Dann allerdings kommt in Beitrag Nr. 2218-341 wieder, was ich schon in Beitrag Nr. 2218-302 schrieb:

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-302:
Bezeichnend ist, dass du erst obiges schreibst, um dann - nachdem du darauf hingewiesen wirst - in langen Beiträgen zu relativieren, und zu erklären, dass das ja alles so nicht gemeint ist.
Das fällt mir schon seit Jahren auf.

Grüße
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Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 20.11.2015 um 15:53 Uhr.
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 13 Jahren
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-338:
(...)
Mit Merkels "Wir schaffen das" wird nun ein Problem ins Land geholt, welches uns Zustände wie in Frankreich bescheren wird und das uns von Thilo Sarrazin schon vorausgesagt wurde. Ich empfehle eine Reise nach Frankreich in die Wohnviertel der Muslime, so wird es bald auch flächendeckend in Deutschland aussehen.

Schon wieder ein Schwätzer! Hört das denn gar nicht auf?
Dieses ewige entschuldigen anstatt sofort das richtige zu schreiben.

Zitat:
Sarrazin muss sich entschuldigen

Zitat:
Bundesbank-Vorstand Sarrazin hat Berlins Türken in großen Teilen als "weder integrationswillig noch integrationsfähig" bezeichnet. Jetzt steht er unter erheblichem Druck

Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin hat sich am Donnerstag für seine umstrittenen Äußerungen über das Zuwanderermilieu Berlins entschuldigt. "Die Reaktionen, die mein Interview verursacht hat, zeigen mir, dass nicht jede Formulierung gelungen war", heißt es in einer persönlichen Mitteilung. Es sei nicht seine Absicht gewesen, einzelne Volksgruppen zu diskreditieren. "Sollte dieser Eindruck entstanden sein, bedauere ich dies sehr und entschuldige mich dafür", erklärte der frühere Berliner Finanzsenator.

Sarrazin hatte in einem Gespräch mit der Berliner Kulturzeitschrift Lettre International unter anderem die mangelnde Integration vor allem von Türken und Arabern in Berlin kritisiert. Zudem sagte er, andere Migrantengruppen wie Vietnamesen oder einige Osteuropäer hätten weniger Sprachprobleme und integrierten sich besser.
(...)

Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-10/sarr...

das ist nur einer von viiiiielen Fällen... aber wenigstens ohne erhobenen Zeigefinger.
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Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-306:
Es war eine zutiefst menschliche Entscheidung, als Merkel vor Monaten „die Grenzen öffnete“, denn es drohte eine Katastrophe, als die Flüchtlinge in Ungarn festsaßen. Ihr „Wir schaffen das!“ bedeutet etwas, was euch abgeht: Wirkliches Mitgefühl für die Flüchtlinge. Denn das heißt, der Menschlichkeit den Vorrang zu geben und dann zu schauen, wie die Probleme zu lösen sind. Ihr aber stellt die Probleme in den Vordergrund und macht menschenwürdiges Handeln von den Umständen abhängig.
Ich stimme hier nicht zu. Und aus folgendem Grund. Ein Macht-Politiker darf die Schwäche seinen Gefühlen nachzugehen nicht haben. Dafür hat er zu große Verantwortung. Die Merkel, die immer sehr pragmatisch agierte, hat sich die Schwäche gezeigt und damit eine unvorsehbare Auswirkung erzeugt. Die demokratische Regierung hat als primäres Ziel seinem Volk zu dienen. Der Volk besteht leide aus linken und rechten, Klugen und - leider - viele nicht so klugen, die begnügen sich mit einfacher Erklärung, wer an alles schuld hat. Irgendwann war es Juden, jetzt die Flüchtlinge...

Was mich besonders nah trifft, es ist die kriselnde EU. Wobei hier schon vorher - auch dank Merkel oder mit ihr schweigenden Zustimmung - begann Risse zu zeigen. Es begann Problemen mit Flüchtlingen, die Außengrenzenstaaten schon lange beklagt hatten. Deutschland stellte sich taub. Welche Solidarität darf es jetzt selbst erwarten?Besonders fand ich verwerflich, wie es ofizielle Medien mit Griechenland umgegangen hatten. Es kann nur mit einem Wort benennen - Hetze. Und es war die breite Mainstream Medien, nicht ein privater Forum, in dem ein deutscher Hans braune Terminologie benutzt.

Zitat:
Ihr macht die Menschen in ihrer Not selbst zu einem Problem, anstatt zu fragen, wie wir die Probleme lösen können, die sich aus unserer Hilfsbereitschaft ergeben könnten.
Da bin ich voll dabei. Wobei die Probleme müssen schon vorher definiert werden müssen, damit mit der Lösung nicht nachlaufen, sondern schon vorher die Hindernisse für die Entfaltung der Probleme bauen. Die beste Lösung ist den Problemen zuvorkommen, sie mildern oder gar neutralisieren. Dafür benötigt aber nüchternde und sachliche Bestandsanalyse. Der m. E. entziehen die Befürworter des unangeschränkten Asyls voll und ganz. Im Grunde ähneln sie mir einem Kapitän, der das Erlaubnis gegeben hat, sein Schiff voll mit Notleidenden füllen, selbst ging auf der Brücke und bettelte: "Wir schaffen es". So versank das Schiff noch an dem Anker...

Noch will ich eine Passage aus Henry-Beitrag (weiß ich jetzt nicht, welches) eingehen. Es betraf den syrischen Krieg, der f. Flüchtlinge verantwortlich ist. Und allen voran der Ursacher - den Diktator Assad. Gerade die Benennung der Ursache zeigt die Erfolg der westlichen Propaganda. Assad Diktator - Ja. Er war aber der Diktator einer einzigen säkularen staatlichen Macht in Nahen Osten(!). Unter Assad fühlten sich wohl alle religiösen Minderheiten (siehe hier) Der Mittelschicht - nach Kennern des Nahen Osten wie Peter Scholl-Latour, Michael Luders und anderen - stand hinter Assad. Und dann begann "arabischer Frühling"... unterstützt durch Westen.

Wie friedlich wirklich die Demonstrationen waren, hatten wir nicht gesehen. Ähnlich, wie jetzt in Berichten über die Flüchtlingen, in denen Kinder und schwangere gezeigt werden, werden auch in Demos nur die Aspekte gezeigt, die das Regime denunzieren sollten, Gewalt nur von der Seiten des Regimes, die Demonstranten immer friedlich. Wobei die Massendemos für Assad Regime gar nicht erwähnt wurden: was nicht sein kann - kann nicht sein, ein Diktator kann die Massenunterstützung nicht haben. Punkt. So sind die Rebellen unsere Helden, die wir unterstützen. Das Regime ist abscheulich, weil es Giftgas benutzt hat. Schon damals hat viele es angezweifelt, aber es ging durch Medien als sichere Sache. In der letzten Zeit verdichten Hinweise, dass es eben die Rebellen waren, die es nutzten. Uralte Kriegsstrategie - mach etwas abscheuliches und schieb es in die Schuhe des Gegners... Irgendwas bleibt hängen.

Na ja, und was glaubt ihr passiert, wenn Assad weg frei macht? Wer kommt an die Macht? Wird er besser? Im Irak scheint die von außen eingeführte Demokratie in einer Diktatur übergehen. Glaubt ihr wirklich dass die islamischen Rebellen etwas von westlichen Demokratie halten?! Es ist milder gesagt - naiv.

Mein Fazit - auch in Nahen Osten wird man sich von Gefühlen, nicht vom Verstand geleitet. Daher hat auch ähnliche Ergebnisse. Etwas zum Lachen aber sehr aufklärerisch hat die Anstalt gemacht.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 20.11.2015 um 18:00 Uhr.
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Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-343:
Schon wieder ein Schwätzer! Hört das denn gar nicht auf?
Dieses ewige entschuldigen anstatt sofort das richtige zu schreiben.

Tja, Ernst Ellert II, dann ist wohl auch der ehemalige Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky aus Berlin-Neukölln ein Schwätzer und auch der Polizeipräsident Berlins und nur du ganz allein weißt ganz genau, daß die muslimische Integration in der BRD problemlos verläuft. (80% der Insassen der berliner Strafvollzugsanstalten sollen Migrationshintergrund aufweisen). Schönreden hilft nichts, auch von Leuten mit rotgrünem Weltbild, der deutsche Alltag beweist es in nahezu allen deutschen Groß- und Mittelstädten, MultiKulti ist gescheitert.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Uwebus am 20.11.2015 um 22:22 Uhr.
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Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-345:
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-343:
Schon wieder ein Schwätzer! Hört das denn gar nicht auf?
Dieses ewige entschuldigen anstatt sofort das richtige zu schreiben.

Tja, Ernst Ellert II, dann ist wohl auch der ehemalige Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky aus Berlin-Neukölln ein Schwätzer und auch der Polizeipräsident Berlins und nur du ganz allein weißt ganz genau, daß die muslimische Integration in der BRD problemlos verläuft. (80% der Insassen der berliner Strafvollzugsanstalten sollen Migrationshintergrund aufweisen). Schönreden hilft nichts, auch von Leuten mit rotgrünem Weltbild, der deutsche Alltag beweist es in nahezu allen deutschen Groß- und Mittelstädten, MultiKulti ist gescheitert.
Ganz im Gegenteil Uwe.
Zunächst einmal stelle ich fest das Heinz Buschkowsky die Thesen seines Parteigenossen Thilo Sarrazin genau so wenig gefallen wie mir.
Allerdings geht er sogar noch weiter und wirft diesem ganz deutlich eine Nähe zum Rassismus vor.

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article66181...

Und zum anderen solltest Du genügend Geduld aufbringen um "MultiKulti" wie Du es bezeichnest, erst einmal beginnen zu lassen.

So lange die alten Banausen im grauen Hausmeister-Kittel (die MultiKultiGegner) auf dem Grundstück (Deutschland) rumschleichen ist "zusammenwachsen" nicht möglich.
Alles was neu, fremd und anders sein könnte macht euch Angst. Und Angst ist noch nie ein guter Ratgeber gewesen.
Schade eigentlich aber vorerst nicht zu ändern. :-(
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Irena schrieb in Beitrag Nr. 2218-344:
(...)
Etwas zum Lachen aber sehr aufklärerisch hat die Anstalt gemacht.
Hallo Irena, sei gegrüßt.
Das Problem bei solchen Programmen ist nicht das Angebot an Informationen.
Sondern das Publikum.
Die haben das gehörte und gesehene schon wieder vergessen wenn die Scheinwerfer noch warm sind.
Deshalb kann der große Diktator Profit hier auch ungestört weitermachen.

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-327:
(...)
WIR wollen unsre Infrastruktur zugunsten unbegrenzter Zuwanderung vernachlässigen,
(...)
Verlogener kann man gar nicht mehr polemisieren.

weil...

... zum einen die Infrastruktur seit Jahrzehnten vernachlässigt wird mangels geeigneter finanzieller Mittel,
und zum anderen geplant ruiniert wird um wirtschaftliche und somit politische Interessen voran zu treiben.

Als da wären Binnenschiffe unatraktiver zu machen,
den Güterverkehr zeitgleich von der Schiene holen. (beide gehören auf die Strasse / mehr Fahrzeuge und mehr Treibstoffumsatz)
Fernbusse werden eingeführt aus dem gleichen Gründen.
Gigaliner werden eingeführt aus dem gleichen Gründen.

Das alles frisst Infrastruktur, weil nicht im rechten Mass unterhalten, ersetzt und nicht neu gebaut wird.

Das nun den Flüchtlingen unterschieben zu wollen zeugt natürlich auch von ..... na ja, wovon zeugt das jetzt?

Möge der geneigte Leser selbst entscheiden wo der verehrte Mit-Autor sich mit seiner Aussage eingeordnet wissen will.
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Guten Morgen Irina.

Auch ein Macht-Politiker ist, zu allererst, ein Mensch und die Geste der BK‘n die Grenzen für die Kriegsflüchtlinge zu öffnen war eine zutiefst humanistische Geste.

In allen Religionen sind menschliches Mitgefühl, Hilfe gegenüber Demjenigen auszuüben der Hilfe bedarf fest verankert, sind diese Regeln Grundlagen unseres menschlichen Handelns, so auch in der Politik.

Gerade darin steckt und zeigt sich ja die „große Verantwortung“ welche ein Politiker trägt, und der Kanzlerin „WIR schaffen das“ ist getragen von ihrem Optimismus, daß dies auch zu schaffen ist…GEMEINSAM, und nur gemeinsam.

Und ja, wir erleben gerade daß es in Europa noch sehr viele Unterschiede und es sehr differierende Meinungen zur Frage der Flüchtlingspolitik gibt, die aber gilt es abzubauen, zu überwinden, wieder nur GEMEINSAM.

Der Euro wird dieses Problem nicht lösen, wie er auch andere Probleme nicht gelöst hat, weil er ein dazu völlig untaugliches Mittel.
Natürlich gibt es diverse Probleme bei der Unterbringung von Flüchtlingen, ihrer Versorgung, ihrer Einbeziehung in unsere Gesellschaft, aber eins setzt dies voraus, zu helfen wo Hilfe benötigt wird.

Der Wille des Menschen findet seinen unmittelbaren Ausdruck im selbstbewussten Handelns, die Kanzlerin als oberste Politikerin unseres Landes, hat gehandelt, damit ihren Willen kundgetan und ihrer Überzeugung Ausdruck verliehen „Wir schaffen das“.

In dieser Meinung bin ich voll und ganz auf ihrer Seite, denn wer wenn nicht WIR in Europa kann dieser menschlichen Tragödie Einhalt gebieten!

Wir hatten 70 Jahre keinen Krieg in Deutschland, ein guter und wichtiger Grund anderen Menschen unsere Hilfe zukommen zu lassen, gemäß E. Kästners: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

Dem ist, so meine Auffassung, nichts hinzuzufügen!
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Zur Bedingung des Raum und der Zeit gehört ganz unbedingt ,die absolute Bedingungslosigkeit von Raum und Zeit. Werden Raum und Zeit an Bedingungen geknüpft sind sie endlich, mit einem Beginn und einem Ende.
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Beiträge: 1.328, Mitglied seit 12 Jahren
Quante schrieb in Beitrag Nr. 2218-349:
Dem ist, so meine Auffassung, nichts hinzuzufügen!
Spürst Du nicht in letzten Jahren zum Krieg führende Rhetorik? Die politische Machthaber halten sich vorerst im Hintergrund. Es sieht so aus, dass Mainstream-medien sind voraus geschickt wurden, um erst nötige Stimmung in Bevölkerung zu machen. Dann kommen Politiker ins Licht und werden sagen, wir erfüllen den Wunsch der Bevölkerung...

Ja, die Mechanismen waren auch vor 70-80 Jahren nicht anderen. Ein gut propagandistisches Mechanismus schafft Rückhalt in Volk und legitimiert den Krieg.

PS: ich bin Irena. Es ist litauische Abwandlung des Namens, wie übrigens deutsche Irene.
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Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-347:
Das Problem bei solchen Programmen ist nicht das Angebot an Informationen.
Sondern das Publikum.
Die haben das gehörte und gesehene schon wieder vergessen wenn die Scheinwerfer noch warm sind.

Ich stimme dir nur zum Teil. Irgendwas bleibt hängen. Wenn man mit der Desinformation, bzw. einseitigen Information (wie es zu bestimmten Themen in Mainstream-Medien zu beobachten ist) den Zuschauer überschüttet, und dann irgendwo später am Rande mit kleinem Schrift die Falschheit zugesteht, es ist doch klar, dass es meisten nicht erreicht. Es bleibt hängen.

Ähnlich aber auch mit einer Information, die irgendwie nicht zu eigenen schon gebildeten Meinung passt. Man nimmt es zum Kenntnis, bleibt jedoch bei eigener Meinung. Dennoch ein tropfen nach dem anderen irgendwann auch den Stein durchbohren. Nur leider solche Tropfen bei unseren "freien" Medien oder in sehr späten Zeit, wenn ein arbeitender Mensch schon schlaffen muss, gesendet werden oder auf der Rande des Mainstreams zu finden sind. Die gezielte Suche am Rande setzt aber voraus, dass man schon Zweifel haben muss.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 21.11.2015 um 10:20 Uhr.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.182, Mitglied seit 14 Jahren
Hallo Irena,

bin zu spät dran, wollte nämlich ähnliche Worte wie Quante (und zuvor Henry) schreiben:

Quante schrieb in Beitrag Nr. 2218-349:
Auch ein Macht-Politiker ist, zu allererst, ein Mensch und die Geste der BK‘n die Grenzen für die Kriegsflüchtlinge zu öffnen war eine zutiefst humanistische Geste.

Von einer Regierung erwarte ich, ähnlich wie du, dass sie zuallererst dem Volk dient. Und, dass sie dies souverän tut.
Dass sie das in der Praxis nicht immer umsetzt, darüber sind wir uns vielleicht einig. Ich denke da immer wieder an die Bankenkrise, wo sich die Regierung meiner Meinung nach von den Banken regelrecht erpressen lassen hat. Allerdings: Vielleicht hatte sie zu diesem Zeitpunkt wirklich keine Wahl, und gerade dieses "Banken-Hilfspaket" hat wirklich großen Schaden von uns abgewendet. Ich gebe zu, dass ich die Hintergründe nicht genau überblicke.
Gleiches gilt übrigens für den Ukraine-Konflikt und die Griechenlandkrise. Es ist einfach sehr kompliziert, und mit Schwarz-Weiß-Malerei kommt man da m.E. nicht weit. Das gilt übrigens besonders für die derzeitige Entwicklung im Irak und in Syrien mit all ihren Folgen.
Nebenbei: Ich kann mir vorstellen, dass gerade

Irena schrieb in Beitrag Nr. 2218-344:
Die Merkel, die immer sehr pragmatisch agierte, hat sich die Schwäche gezeigt

diese "Schwäche" ihr einen Platz in der Geschichte einbringt, und sie immer damit in Verbindung gebracht wird.
Für mich war diese Entscheidung übrigens keine Schwäche, sondern das genaue Gegenteil. Ich halte Frau Merkel für äußerst klug, und ihre Berater werden ihr die Konsequenzen dieser Entscheidung vorher aufgezeigt haben. Und sie hat es trotzdem gemacht.
Ich persönlich kann ihr das gar nicht hoch genug anrechnen: Helfen, wenn es drauf ankommt.

Beste Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 21.11.2015 um 16:26 Uhr.
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Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-346:
Alles was neu, fremd und anders sein könnte macht euch Angst. Und Angst ist noch nie ein guter Ratgeber gewesen.

Mir macht das keine Angst, da ich ein Mann bin, aber meiner Frau und meiner Schwiegertochter (blond) macht es Angst, von zunehmend mehr Vollbart tragenden Männern als minderwertig oder sogar als Nutte bezeichnet zu werden, weil ohne Kopftuch unterwegs. Du hast eine wirklich dunkelrot-grüne Brille auf, wenn du das nicht sehen willst.
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Beiträge: 545, Mitglied seit 8 Jahren
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-348:
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-327:
(...)
WIR wollen unsre Infrastruktur zugunsten unbegrenzter Zuwanderung vernachlässigen,
(...)
Verlogener kann man gar nicht mehr polemisieren.

Bei mir steht "unbegrenzte Zuwanderung", also nicht nur auf Flüchtlinge bezogen. In den Vierteln mit hohem Zuwandereranteil ist die Zahl der HartzIV-Empfänger besonders hoch, viele Gemeinden müssen sich ständig weiter verschulden, nur um die HartzIV-Leistungen erbringen zu können, dafür wird dann auch die Infrastruktur immer weiter zurückgefahren. Ich fahre seit Jahren nach Frankreich zum Schwimmen, weil die Landeshauptstadt Saarbrücken kein Geld mehr hat, um ein Ganzjahresbad betreiben zu können, die Zahl der HartzIV-Empfänger steigt aber weiter an, also schlechte Aussichten für eine Änderung. Und nun kommen Millionen Flüchtlinge hinzu, die nach Aussage von Experten zu 90% ungeeignet sind, um in unsre Arbeitswelt integriert werden zu können, also dauerhaft in HartzIV landen werden, ein Teil davon also auch im Saarland.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-08/schulden-komm...
http://www.welt.de/wirtschaft/article135357990/Dies...

Das Saarland hat knapp 1 Million Einwohner und ist nach Bremen Schulden-Champion in der BRD. Jeder Flüchtling kostet pro Jahr zusätzlich ca. 13.000 €, ohne Folgekosten wie medizinische Versorgung, Wohnraumbeschaffung, Schule/Berufsausbildung, Sozialbetreuung.


http://www.focus.de/regional/saarbruecken/finanzen-...

"Der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr sehe Mehrausgaben von rund 72 Millionen Euro vor, berichtete das Finanzministerium in Saarbrücken am Dienstag. Dies entspreche einem Plus von 1,8 Prozent. Für das Jahr 2017 werde mit weiteren Mehrausgaben von 57 Millionen Euro gerechnet."

Und du meinst, daß sich diese Mehrausgaben nicht in einer Kürzung der Ausgaben für Infrastruktur niederschlagen? 2016: 72 Millionen, 2017: 72+57 = 129 Millionen, 2018 dann nochmal 30-50 Millionen mehr, und das dann Jahr für Jahr, wir haben's ja.

Aber rotgrüne Gutmenschen interessiert es ja nicht, woher das Geld kommt, das man unter die Leute bringt. Meine ständige Erfahrung ist die, daß die Erkenntnis, daß man Geld, welches man ausgeben will, erst einmal verdienen muß, in rotgrüne Phantastenhirne keinen Eingang findet. Schau mal nach, wie hoch die durchschnittliche Witwenrente in der BRD ist:

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/rentenpoliti...

Weniger als 600 €/Monat, und das für die Frauen, die Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut haben (Trümmerfrauen: für 1000 gereinigte Ziegelsteine aus Trümmern gab es 12 Mark. Such mal aus den Trümmern eines zerbombten Hauses 1000 heile Ziegel raus und entferne den Mörtel, dann weißt du, was Handarbeit ist).

Was ich den rotgrünen Spinnern wünsche ist, daß sie einmal in ihrem Leben unter den Verhältnissen leben müssen wie die Generation meiner Mütter. Mann gefallen, Kinder am Rockzipfel, Land kaputt, feuchte Kellerwohnung, zum essen matschiges Maisbrot, Sonntagsessen Kartoffeln, Spinat und mit viel Glück ein Ei, in der Woche Steckrübensuppe.
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Liebe Leser....
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-353:
Du hast eine wirklich dunkelrot-grüne Brille auf....
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-354:
Aber rotgrüne Gutmenschen....
....in rotgrüne Phantastenhirne keinen Eingang findet.
Was ich den rotgrünen Spinnern wünsche.....
Nicht das sich jemand sorgt...
Benehmen war nie die Stärke von Uwe.
In vier Jahren hat sich da nichts verändert.
Vielleicht reicht fehlende Erziehung da gar nicht als Erklärung.
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Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-354:
Bei mir steht "unbegrenzte Zuwanderung", also nicht nur auf Flüchtlinge bezogen. In den Vierteln mit hohem Zuwandereranteil ist die Zahl der HartzIV-Empfänger besonders hoch, viele Gemeinden müssen sich ständig weiter verschulden, nur um die HartzIV-Leistungen erbringen zu können, dafür wird dann auch die Infrastruktur immer weiter zurückgefahren. Ich fahre seit Jahren nach Frankreich zum Schwimmen, weil die Landeshauptstadt Saarbrücken kein Geld mehr hat, um ein Ganzjahresbad betreiben zu können, die Zahl der HartzIV-Empfänger steigt aber weiter an, also schlechte Aussichten für eine Änderung. Und nun kommen Millionen Flüchtlinge hinzu, die nach Aussage von Experten zu 90% ungeeignet sind, um in unsre Arbeitswelt integriert werden zu können, also dauerhaft in HartzIV landen werden, ein Teil davon also auch im Saarland.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-08/schulden-komm...
http://www.welt.de/wirtschaft/article135357990/Dies...
Das Saarland hat knapp 1 Million Einwohner und ist nach Bremen Schulden-Champion in der BRD. Jeder Flüchtling kostet pro Jahr zusätzlich ca. 13.000 €, ohne Folgekosten wie medizinische Versorgung, Wohnraumbeschaffung, Schule/Berufsausbildung, Sozialbetreuung.
http://www.focus.de/regional/saarbruecken/finanzen-...
"Der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr sehe Mehrausgaben von rund 72 Millionen Euro vor, berichtete das Finanzministerium in Saarbrücken am Dienstag. Dies entspreche einem Plus von 1,8 Prozent. Für das Jahr 2017 werde mit weiteren Mehrausgaben von 57 Millionen Euro gerechnet."
Und du meinst, daß sich diese Mehrausgaben nicht in einer Kürzung der Ausgaben für Infrastruktur niederschlagen? 2016: 72 Millionen, 2017: 72+57 = 129 Millionen, 2018 dann nochmal 30-50 Millionen mehr, und das dann Jahr für Jahr, wir haben's ja.
Aber rotgrüne Gutmenschen interessiert es ja nicht, woher das Geld kommt, das man unter die Leute bringt. Meine ständige Erfahrung ist die, daß die Erkenntnis, daß man Geld, welches man ausgeben will, erst einmal verdienen muß, in rotgrüne Phantastenhirne keinen Eingang findet. Schau mal nach, wie hoch die durchschnittliche Witwenrente in der BRD ist:
http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/rentenpoliti...
Weniger als 600 €/Monat, und das für die Frauen, die Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut haben (Trümmerfrauen: für 1000 gereinigte Ziegelsteine aus Trümmern gab es 12 Mark. Such mal aus den Trümmern eines zerbombten Hauses 1000 heile Ziegel raus und entferne den Mörtel, dann weißt du, was Handarbeit ist).
Was ich den rotgrünen Spinnern wünsche ist, daß sie einmal in ihrem Leben unter den Verhältnissen leben müssen wie die Generation meiner Mütter. Mann gefallen, Kinder am Rockzipfel, Land kaputt, feuchte Kellerwohnung, zum essen matschiges Maisbrot, Sonntagsessen Kartoffeln, Spinat und mit viel Glück ein Ei, in der Woche Steckrübensuppe.
Jetzt zu diesem Machwerk.
Bis jetzt gibt es von Dir in vier Jahren nur "Urknaller" "Gutmenschen" "alle möglichen Brillenfarben" ach ja und "Phantastenhirne"
In Deinen vierhundert Beiträgen findet sich nicht ein Hinweiß auf Protest wegen zu geringer Leistungen der öffentlichen Hand gegenüber sozial schwachen Mitmenschen. Sollte ich was übersehen haben, Hinweis genügt.
Wo hast Du protestiert gegen die Bankenrettung? Weist Du was die "jetzt" noch kostet und wieviel Schwimmbäder das wären?
Hast Du hier Rentenanpassungen eingefordert? Wenn nein, warum nicht?
Außer Deinen Mitautoren hier patzig und unverschämt zu kommen hast Du mit noch nicht einem Beitrag "für" sozial schwache geglänzt.
Oder auch nur Kritik geübt am Finanzsystem, zu Gunsten von Rentnern, Schülern, allein Erziehenden und wer alles sonst noch Hilfe braucht.
Wie gesagt.... liege ich falsch .... Hinweis genügt.

Aber jetzt und hier wo es gegen noch schwächere geht, ist dir jedes Mittel recht.
Da fallen Dir sogar Geschichten von früher wieder ein. (du weist, früher das war das mit der Erziehung)
Unter den Gegebenheiten solltest Du Dich etwas schämen.
Kein Wort gegen das Kapital und seine Machenschaften aber anderen eine Brille andichten.
Signatur:
Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Beiträge: 545, Mitglied seit 8 Jahren
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-356:
Wo hast Du protestiert gegen die Bankenrettung?...... Kein Wort gegen das Kapital und seine Machenschaften aber anderen eine Brille andichten.

Ich habe die AfD gewählt, die ist leider bei 4,9% hängen geblieben, aber 2017 wird sich das wohl ändern.

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-356:
Aber jetzt und hier wo es gegen noch schwächere geht, ist dir jedes Mittel recht.

Ich hatte kürzlich gesagt, die einreisenden männlichen Flüchtlinge in wehrpflichtigem Alter sollten selbst gegen den IS kämpfen, dafür hat es ja genügend Kritik gehagelt. Zu diesem Thema nun der folgende Artikel von heute:

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-uni...

Wie man sieht, stehe ich da nicht allein und auch die Medien fangen langsam an, sich über die Wehrunwilligkeit syrischer junger Männer Gedanken zu machen.

Tja, Erns Ellert II, du siehst, es gibt nicht nur mich, der mit der jetzigen von RotGrün unterstützten Politik nicht einverstanden ist. Übrigens waren es RotGrün, die die Bankenrettungen mit durchgewunken haben, und dies mehrfach, und es waren RotGrün, die HartzIV eingeführt und die Einkommensteuer von über 50% um 10% gesenkt hatten für die Besserverdiener. Vielleicht solltest du mal deinen politischen Standpunkt überprüfen, ob der noch zeitgemäß ist.
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Stueps (Moderator)
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Hallo Uwebus,

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-357:
Ich habe die AfD gewählt, die ist leider bei 4,9% hängen geblieben, aber 2017 wird sich das wohl ändern.

Das befürchte ich auch. Die Dummheit des Menschen ist halt (wohl im Gegensatz zum Universum) unendlich.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-357:
Ich hatte kürzlich gesagt, die einreisenden männlichen Flüchtlinge in wehrpflichtigem Alter sollten selbst gegen den IS kämpfen, dafür hat es ja genügend Kritik gehagelt. Zu diesem Thema nun der folgende Artikel von heute:

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-uni...

Wie man sieht, stehe ich da nicht allein und auch die Medien fangen langsam an, sich über die Wehrunwilligkeit syrischer junger Männer Gedanken zu machen.

Dieser Fisch stinkt meines Erachtens, und zwar gewaltig.
Seit einem halben Jahr lese ich regelmäßig unter anderem die Frankfurter Allgemeine (allerdings nicht die Online-Ausgabe, sondern die richtige aus echtem Papier), und ich muss sagen, dies ist meiner Meinung nach der schlechteste Artikel, den ich in der FAZ bisher gelesen habe.
Aber schauen wir uns zuerst das eingängigste Argument an:
Dieses besagt, dass es nur schwer zu vermitteln sein wird, wenn die EU oder NATO (eventuell unter deutscher Beteiligung) Bodentruppen nach Syrien oder in den Irak schickt, während syrische und irakische junge Männer es sich hier bei einem Tee gemütlich machen.
Dies sagt wohl Witold Waszczykowski, ein nationalkonservativer polnischer Politiker, der in der Vergangenheit schon öfter aufgefallen ist, Stimmung gegen Deutschland zu machen. Meines Erachtens kann man ihn unter der Rubrik "Hardliner" einordnen. In Zukunft wird dies wohl sehr deutlich in Erscheinung treten.
Aber gut, folgen wir seinem Argument, und bilden eine Exilarmee aus. Schicken die jungen Männer zurück, und unterstützen damit Assads Truppen im Kampf gegen den IS.
Ich nehme an, dass die Ausbildung junger Männer nicht reicht, da sie wohl kaum mit Ohrfeigen und Faustschlägen gegen den IS vorgehen wollten. Also statten wir sie noch mit entsprechender Ausrüstung aus. Klingelt da etwas bei dir? Nein?
Es wurden bereits seit Langem deutsche Waffen in Lizenz gebaut und nach Syrien geliefert. Und Assad setzt diese gegen alle ein, die gegen ihn sind. Über 200 000 Menschen haben in diesem Krieg bisher ihr Leben gelassen.
Pervers auch die Gegenseite: der IS wurde oder wird wohl mit Waffenlieferungen aus Saudi-Arabien unterstützt. erinnern wir uns: Mit wem hat Deutschland noch einmal lukrative Waffengeschäfte getätigt?
Meines Erachtens haben deine syrischen wehrunwilligen jungen Männer also die Wahl:
Sollen sie für einen brutalen Kriegsführer und mutmaßlichen Lügner (siehe Irenas Hinweis bezüglich Giftgaseinsatz) kämpfen und eventuell ihr Leben lassen, oder sollen sie für ein paar perverse, durchgeknallte IS-Verbrecher ihr Leben opfern - mit Aussicht auf eine Zukunft, wie sie menschenverachtender kaum sein kann?
Glaubst du wirklich, jungen syrischen Männern fehlte es an Mut, für ihre Heimat zu kämpfen? Dann musst du dir vorwerfen lassen, von arabischen traditionellen Tugenden und Werten keine Ahnung zu haben. Man mag den Arabern vieles nachsagen wollen, aber nicht, dass sie in irgendeiner Form feige wären.
Nein, meines Erachtens haben sie im Moment nur die Wahl, ihr Leben für die Interessen von Verbrechern zu riskieren, oder ihr Leben in Sicherheit zu bringen - mit Aussicht auf eine friedliche Zukunft. Wofür würdest du dich entscheiden?
Von unabwägbaren Risiken für die mittlere Zukunft mal abgesehen: Wir bilden junge Männer aus, und schicken sie zurück in ihre Heimat, um Krieg zu führen. Es ist meines Erachtens mehr als wahrscheinlich, dass diese Maßnahme noch mehr Gewalt und noch mehr Verworrenheit erzeugt: Ein syrischer Kämpfer wird sich bald überlegen, welcher Gruppierung er sich anschließt, oder ob er nicht lieber gleich Leute um sich versammelt, um eine neue Allianz zu schmieden, die sich nun zusätzlich im Krieg aufreibt. Es würde meines Erachtens noch komplizierter, noch gewalttätiger (wenn das überhaupt geht) und noch schwieriger zu lösen, als es jetzt schon ist. Und der Konflikt könnte sich auch geographisch weiter ausweiten. Und dann beißt sich die Ratte wieder in den Schwanz: es wird noch mehr Flüchtlinge geben.
Also nochmals:
Uwebus, der Fisch stinkt. Und zwar gewaltig.

Sorry, dass dieser Beitrag etwas lang geworden ist. Man beachte auch, dass obige Zeilen einzig und allein meine Meinung darstellen, und keinesfalls Anspruch auf alleingültig Wahrheit erheben. Dieses gesamte Thema viel zu komplex, als dass ich es sicher durchschauen würde. Und ich denke, selbst die besten Experten tun sich schwer, den Überblick zu behalten.

Grüße
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-358:
Hallo Uwebus,

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-357:
Ich habe die AfD gewählt, die ist leider bei 4,9% hängen geblieben, aber 2017 wird sich das wohl ändern.

Das befürchte ich auch. Die Dummheit des Menschen ist halt (wohl im Gegensatz zum Universum) unendlich.

Hast du eine bessere Alternative? Von den z.Zt. im Bundestag vertretenen Parteien ist doch weder in Bezug auf den Syrienkonflikt noch auf das Problem der Eurokrise irgendeine Lösung zu erwarten.

Wir stopfen ständig mehr Geld in das internationale Finanzsystem, ohne irgendeine Verbesserung für die Bevölkerung zu erreichen, wer sind die Hauptnutznießer dieser Politik? Mit der Aufnahme von Millionen Flüchtlingen lösen wir auch nicht den Bürgerkrieg in Syrien. Ein Bürgerkrieg heißt so, weil er von den Bürgern eines Landes geführt wird und nicht von Interventionsarmeen, seien diese kapitalistischen oder sozialistischen Ursprungs. Im Augenblick findet in Syrien ein Stellvertreterkrieg zwischen den USA/Saudi Arabien sowie deren EU-Anhängern und Rußland mit dessen Anhängern Iran+Assad statt. Der einzige Syrer ist nun mal Assad und der wurde gewählt, also wen willst du denn da unterstützen in Syrien? Wer soll denn nach einem Sturz Assads das Land regieren? Die von den USA/Saudi-Arabien oder die von Rußland/Iran unterstützten Kräfte? Eine Lösung können nur die Syrer selbst herbeiführen, dafür müssen sie sich allerdings auch selbst engagieren.

Ich habe in Bezug auf diesen Stellvertreterkrieg ganz eigene Vorstellungen, er wurde verursacht und wird gefördert von denen, die daraus Nutzen ziehen, und das sind die, die auch aus einer Schwächung Westeuropas, vor allem der BRD, Nutzen ziehen. Und wer könnte das wohl sein? Wer hatte denn den Ukrainekonflikt gefördert und mit Milliarden gesponsert? Ein TIp: Das waren nicht die Russen.
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Irena schrieb in Beitrag Nr. 2218-344:
Ein Macht-Politiker darf die Schwäche seinen Gefühlen nachzugehen nicht haben. Dafür hat er zu große Verantwortung.
Hier stimme ich zu, Unsere Regierung regiert in erster Linie das deutsche Volk, und daher gilt ihre Verantwortung auch dem deutschen Volk, Auch wen man mir nun wieder "rechtes Gedankengut" andichtetn möchte.

Sich für die Flüchtlinge einzusetzen ist ein Akt der Nächstenliebe und auf Grund des Asylrechstes haben wir uns dazu verplichtet.

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-352:
diese "Schwäche" ihr einen Platz in der Geschichte einbringt, und sie immer damit in Verbindung gebracht wird.
Für mich war diese Entscheidung übrigens keine Schwäche, sondern das genaue Gegenteil. Ich halte Frau Merkel für äußerst klug, und ihre Berater werden ihr die Konsequenzen dieser Entscheidung vorher aufgezeigt haben. Und sie hat es trotzdem gemacht.
Ich persönlich kann ihr das gar nicht hoch genug anrechnen: Helfen, wenn es drauf ankommt.
Ich denke, als Frau Merkel die "Büchse der Pandora", wollte sagen die Grenzen öffnete, da war der Umfang, was auf uns zu kommen würde, noch nicht absehbar.
Dass sich der Flüchlingestrom so exponenzial erhöht, damit hatte wohl niemand gerechnet.
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Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
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