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Haben wir genug?

Thema erstellt von Stueps 
Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
Stueps, Du scheinst ein absolut falsches Bild von mir zu haben

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-300:
Ich kenne eine Mitarbeiterin, die hat einen Ausländer (!!!) geheiratet!
Jetzt nehmen uns die Flüchtlinge schon unsere deutschen Frauen weg!
Ich hatte in meiner Vergangenheit bereits eine polnische und eine portugiesische Lebensgefährtin, mal so am Rande erwähnt.
Jetzt nehmen die ausländischen Frauen schon den deutschen Frauen die Männer weg:lol:

Für mich zählen hier Charakter und Ausstrahlung, und dass man "einen gemeinsamen Nenner" in der Beziehung hat.
Und Ausländerinnen sind teilweise einfühlsamer und weniger materialistisch eingestellt als deutsche Frauen, auch so am Rande erwähnt

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-300:
In meiner Firma arbeitet eine Ausländerin!!!
Jetzt nehmen die Flüchtlinge uns Deutschen schon unsere deutsche Arbeit weg!!!
Dort wo ich arbeite sind zahlreiche Ausländer(innen) beschäftigt, und ich komme mit ihnen genauso gut aus, wie mit deutschen Kollegen. Manche sagen sogar, dass ich einer der wenigen bin, die auch nett und freundlich sind, weil ich sie mit dem Respekt behandle die jeder (Mit-)Mensch verdient.
Meine Hausärztin kommt übrigens aus Russland und nimmt sich wenigstens Zeit für ein Gespräch und macht keine 0-8-15 Abfertigung
Ihr Vorgänger, von dem sie die Praxis übernommen hatte, war übrigens Schwarzafrikaner, der auch unsere Deutsche Luft geatmat hat.:lol:
Auch bei ihm war ich schon in Behandlung.

Für mich sind Ausländer genauso Menschen wie Deutsche, ich habe keinerlei Hass gegenüber Ausländern, Andersdenkenden oder Andersgläubigen etc. (wenn ich mir die Abkürzung etc. erlauben darf)

Alle Menschen sind Ausländer, fast überall

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-300:
Ich habe letztens in Stuttgart einen Schwarzafrikaner dabei beobachtet, wie er mehrere Minuten lang ohne Unterbrechung uns die schöne deutsche Luft weggeatmet hat!!!

:rofl:dann sei froh, dass er nicht in die saubere Luft „gepupst“ hat.:rofl:


Nein im Ernst, du scheinst meine Beiträge absolut „in den falschen Hals“ zu kriegen.

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-300:
Die Flüchtlinge fressen also uns Deutschen schon unser schönes deutsches Brot weg.
Unfassbar, müssen wir uns das bieten lassen???
Es geht nicht um das Brot, es geht darum dass die ganze Flüchtlingshilfe genauso gut organisiert ist, wie der Bau des Berliner Flughafens, wenn ich mir den Vergleich erlauben darf.
Es geht darum dass hier „Ein Haus gebaut wird“, ohne dass zuvor ein Architekt die Baupläne erstellt hat und ohne dass ein Statiker die Belastbarkeit ermittelt hat.
Die Flüchtlinge werden „Importiert“ und ohne brauchbares Konzept den „Deutschen“ überlassen, die dann sehen können, wie sie die Probleme in den Griff kriegen.
Wenn eine Tafel 50 Obdachlose ernähren kann, dann kann ich dort nicht plötzlich 100 Menschen hinschicken, das ist total unüberlegt. Und dass dann die schwächsten auf der Strecke bleiben, ist schon fast als darwinistisch zu bezeichnen.

Es muss ein Konzept her, das die ganze Sache organisiert. da ist es nicht damit getan, die Gemeinden mit dem Problem „ins kalte Wasser zu schmeißen“

Irena schrieb in Beitrag Nr. 2218-299:
hans lass es bitte mit Kleinrechnerei...

Sollte keine Kleinrechnerei sein, sondern ich wollte mal klar machen, dass sich niemand Gedanken darüber gemacht hat, wie sich das Flüchtlingsproblem auf Deutschland auswirkt.
Wenn jemandem, so wie dir jetzt, das CO2 ins Auge fällt, was ich rein hypothetisch angemerkt hatte, dann bedeutet das, dass jemand über den Tellerrand sieht und nicht blauäugig „Wir schaffen das“ ruft, ohne eine brauchbare Lösung in der Schublade zu haben.
Es geht nicht um CO2 oder um Brot, es geht darum dass sich niemand darum Gedanken gemacht hat, wie es eigentlich funktionieren soll, wie man die Flüchtlinge ernährt, ihnen dauerhaft Obdach verschafft, sie einkleidet, integriert, ihnen Arbeit verschafft, usw.
Alles wird planlos „irgendwie“ versucht zu bewältigen. Wie bereits gesagt, Planlos wie der Berliner Flughafen.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 16.11.2015 um 12:01 Uhr.
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Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-301:
Stueps, Du scheinst ein absolut falsches Bild von mir zu haben

schauen wir doch mal, woher das kommen könnte:

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-127:
Die Flüchtlinge sind freiwillig hier, niemand hat sie gezwungen hier zu sein.
Deutschland ist ein freies Land. Sie können daher jederzeit auch wieder freiwillig gehen, wenn ihnen die Zustände hier nicht genehm sind.


Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-165:
Wenn wir den Flüchtlingen nicht gleich bei der Einreise klarmachen, wo die (rechtlichen und moralischen) Grenzen sind, dann werden sie uns auf der Nase herumtanzen.
Das tun sie ja jetzt bereits.

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-243:
Die Regierung muss über die Flüchtlinge bestimmen und nicht die Flüchtlinge darüber, was wir zu tun haben.

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-255:
Kann es denn wirklich sein, dass die Behörden so dämlich sind, den Flüchtlingen auch noch den "Hintern hinterher zu tragen"
Man müsste die Flüchtlinge zu mehr Eigenverantwortung und Eigenleistung motivieren.
Würde man die Asylanten sprichwörtlich in der "eigenen Schei... " sitzen lassen, dann würden diese irgend wann einsehen, dass sie ihre eigene Scheisse auch selbst wegmachen dürfen.

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-297:
Mittelweile ist es so, dass die Flüchtlinge den Einheimischen schon das Brot wegnehmen.

Bezeichnend ist, dass du erst obiges schreibst, um dann - nachdem du darauf hingewiesen wirst - in langen Beiträgen zu relativieren, und zu erklären, dass das ja alles so nicht gemeint ist.
Das fällt mir schon seit Jahren auf.

Grüße
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-302:
Bezeichnend ist, dass du erst obiges schreibst, um dann - nachdem du darauf hingewiesen wirst - in langen Beiträgen zu relativieren, und zu erklären, dass das ja alles so nicht gemeint ist.

Hallo Stueps

alles was Du in Beitrag Nr. 2218-302 von mir zittiert hast, dazu stehe ich.

Aber ich frage mich, was in den Texten du in irgend einer Form als Ausländerhass interpretierst? Sind meine Ausführung so missverständlich???

Es geht mir um Fairnis, darum dass den Flüchtlingen eine angemessene Hilfe zuteilkommt, d.h dass sie Nahrung, Kleidung, Unterkunft bekommen. Dass sie die Möglichkeit zur Integration bekommen, aber auch, dass Deutschland kein Wunschkonzert ist, aber ich glaube ich wiederhole mich zu X-ten male.


Sie sollen keine Sonderbehandlung bekommen, weder im positiven noch im negativen Sinne.
Das Stichwort lautet "Grundsicherung"
Einfach ausgedrückt, sie sollen deutschen Sazialhilfeempfängern gleichgestellt werden, soweit dies möglich ist.
Das bedeutet u.a. Kürzung von Sozialleistungen, wenn sie sich nicht an die Anordnung der Behörden halten.
Zu den "Anordnungen" zähle ich auch die Einhaltung aller gültigen Gesetze und Regeln des deutschen Staates.

Ich hoffe es ist angekommen.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 17.11.2015 um 09:22 Uhr.
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Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-303:
Aber ich frage mich, was in den Texten du in irgend einer Form als Ausländerhass interpretierst?

falls du dich das wirklich fragst, begrüße ich das.
Jeder wird deine Texte auf seine Weise interpretieren.

Grüße
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-304:
falls du dich das wirklich fragst, begrüße ich das.
Jeder wird deine Texte auf seine Weise interpretieren.

Wäre von Vorteil, wenn sie jeder so interpretieren würde, wie ich es auch wirklich gemeint habe.



Frankreich bittet nach den Anschlägen in Paris, die EU um Hilfe.
Deutschland bittet die EU seit Monaten um Hilfe bei der Flüchtlingsverteilung.


Jetzt zeigt sich, wer die wahren Freunde in Europa hat.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 17.11.2015 um 12:32 Uhr.
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-305:
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-304:
falls du dich das wirklich fragst, begrüße ich das.
Jeder wird deine Texte auf seine Weise interpretieren.

Wäre von Vorteil, wenn sie jeder so interpretieren würde, wie ich es auch wirklich gemeint habe.

Hans,

wie wäre es denn, wenn du schreiben würdest, was du meinst!? Das würde die Diskussion erheblich erleichtern.

Den Ausländerhass interpretierst du offensichtlich selbst in deine Aussagen, Stueps hat das Wort „Hass“ nirgends erwähnt, Stueps hat mit den Zitaten nur darauf hingewiesen, dass du entgegen deines bekundeten Mitgefühls für die Flüchtlinge eine von rechtem Gedankengut durchtränkte Pegida-Ansicht vertrittst (wobei das jetzt meine Interpretation ist).

Etwas zieht sich durch alle Beiträge von den selbst ernannten Rettern des Abendlandes. Es wird auf eine Selbstverständlichkeit hingewiesen, nämlich dass die Menschen, die hier um Asyl bitten, sich nach Recht und Gesetz zu richten haben. Dann werden Einzelbeispiele herausgegriffen, um sie dann zu verallgemeinern (Es wird von Prostitution in einem Flüchtlingsheim berichtet, unter den Asylbewerbern sind Zuhälter, Asylbewerber sind Frauenverachter; „Asylanten“ gehen zur Tafel, von einzelnen Tafeln hört man, sie haben Probleme mit dem Lebensmittelaufkommen, die „Asylanten“ sind Sozialschmarotzer, so in dieser Art).

Es sind Menschen, die in großer Zahl zu uns kommen, und es wäre äußerst naiv anzunehmen, unter diesen Menschen gäbe es nicht auch zwielichte Gestalten oder gar Kriminelle. Das ist leider, leider ebenfalls selbstverständlich.

Die unterschwellige Fremdenfeindlichkeit liegt einfach schon in der expliziten Forderung, die Flüchtlinge haben sich nach unseren Gesetzen zu richten. Ja, logisch! Natürlich sollen sie das! Das ist aber eine Selbstverständlichkeit und bedarf keiner Erwähnung. Und wenn es zu Verstößen kommt, so habe ich das z. B. bislang immer noch aus den öffentlich rechtlichen Medien erfahren. Es ist vollkommen richtig, dass ein solches Fehlverhalten eine Meldung wert ist – aber eben nur eine Meldung, so wie eine jede andere Missetat von „Einheimischen“ ebenfalls eine Meldung wert ist.

Es war eine zutiefst menschliche Entscheidung, als Merkel vor Monaten „die Grenzen öffnete“, denn es drohte eine Katastrophe, als die Flüchtlinge in Ungarn festsaßen. Ihr „Wir schaffen das!“ bedeutet etwas, was euch abgeht: Wirkliches Mitgefühl für die Flüchtlinge. Denn das heißt, der Menschlichkeit den Vorrang zu geben und dann zu schauen, wie die Probleme zu lösen sind. Ihr aber stellt die Probleme in den Vordergrund und macht menschenwürdiges Handeln von den Umständen abhängig.

Ihr macht die Menschen in ihrer Not selbst zu einem Problem, anstatt zu fragen, wie wir die Probleme lösen können, die sich aus unserer Hilfsbereitschaft ergeben könnten.
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-306:
Ihr macht die Menschen in ihrer Not selbst zu einem Problem, anstatt zu fragen, wie wir die Probleme lösen können, die sich aus unserer Hilfsbereitschaft ergeben könnten.

Glaub mir, wenn ich eine Lösung parat hätte, so würde ich nicht zögern sie umzusetzen.
Aber wenn nicht einmal unsere Regierung das geregelt kriegt, wie soll ich "kleines Licht" da etwas bewegen?


Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-306:
wie wäre es denn, wenn du schreiben würdest, was du meinst!? Das würde die Diskussion erheblich erleichtern.
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-303:
Sind meine Ausführung so missverständlich???
Ich dachte immer meine Worte wären klar verständlich und frei von jeder Möglichkeit zur Fehlinterpretation.

Da war ich offensichtlich auf dem Holzweg
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 17.11.2015 um 13:02 Uhr.
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-306:


Es war eine zutiefst menschliche Entscheidung, als Merkel vor Monaten „die Grenzen öffnete“, denn es drohte eine Katastrophe, als die Flüchtlinge in Ungarn festsaßen. Ihr „Wir schaffen das!“ bedeutet etwas, was euch abgeht: Wirkliches Mitgefühl für die Flüchtlinge. Denn das heißt, der Menschlichkeit den Vorrang zu geben und dann zu schauen, wie die Probleme zu lösen sind. Ihr aber stellt die Probleme in den Vordergrund und macht menschenwürdiges Handeln von den Umständen abhängig.

Ihr macht die Menschen in ihrer Not selbst zu einem Problem, anstatt zu fragen, wie wir die Probleme lösen können, die sich aus unserer Hilfsbereitschaft ergeben könnten.

Henry,
es ist nicht die Aufgabe einer Bundeskanzlerin, "menschlich" zu sein, sondern eine verantwortbare Politik zu betreiben, die nicht zu den Folgen führt, die ihr "menschliches" Selfi und das damit ausgestrahlte "Ihr seid alle willkommen" angerichtet haben. Schau dir mal heute in der FAZ das Photo auf der Titelseite an: Da sind ausschließlich junge Männer so zwischen 20 und 35, das sind keine Kriegsflüchtlinge, das sind entweder Kriegsdienstverweigerer oder Wirtschaftsflüchtlinge. Wir sollten Kriegsflüchtlinge und anderweitig Verfolgte aufnehmen, aber nicht massenweise junge Männer, die in der Lage wären selbst gegen das Unrechtssystem in ihrem Land zu kämpfen. Wenn die Kurden das können, warum dann nicht auch syrische Männer?

Das Bild ist schon wieder weg, aber unter folgendem Link aufrufbar:

http://www.faz.net/aktuell/politik/terror-in-paris/...
Beitrag zuletzt bearbeitet von Uwebus am 17.11.2015 um 15:03 Uhr.
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Hallo Uwebus,

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-308:
es ist nicht die Aufgabe einer Bundeskanzlerin, "menschlich" zu sein

zum Glück bestimmst du das nicht.
Ich stelle mir gerade eine Welt vor, in der Leute wie Uwebus das Sagen hätten...
Sie kommt mir trostlos, kaltherzig und wenig lebenswert vor.

Aber eigentlich ist das ein Riesenkompliment für die Kanzlerin:
Wenn sie sich vorwerfen lassen muss, "menschlich" zu sein, dann macht sie meiner Meinung nach eine Menge richtig. Wenn nicht sogar das Entscheidende.

Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 17.11.2015 um 15:32 Uhr.
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-306:
Den Ausländerhass interpretierst du offensichtlich selbst in deine Aussagen, Stueps hat das Wort „Hass“ nirgends erwähnt, Stueps hat mit den Zitaten nur darauf hingewiesen, dass du entgegen deines bekundeten Mitgefühls für die Flüchtlinge eine von rechtem Gedankengut durchtränkte Pegida-Ansicht vertrittst (wobei das jetzt meine Interpretation ist).

Da wir schon bei dem Begriff „interpretieren“ sind, ich habe Stueps´ Äußerungen so interpretiert, als würde er mir Ausländerhass, oder besser gesagt Fremdenfeindlichkeit unterstellen.

Egal ob Ausländerhass, Fremdenfeindlichkeit oder eine von rechtem Gedankengut durchtränkte Pegida-Ansicht.
Nichts von dem war meine Absicht bzw. entspricht meiner Gesinnung.

Es geht mir nur um Fairness, der Asylsuchenden gegenüber den Deutschen und umgekehrt.
Um Fairness, das wir ihnen die benötigte Hilfe geben, aber auch um Fairness, dass sie nicht nach Sekt und Kaviar rufen, wenn man ihnen Wasser und Brot reicht. Deutschland sollte das Recht haben, die Flüchtlinge dort zu versorgen, wo es organisatorisch ab besten zu regeln ist und sollte auch bestimmen dürfen, in welchem Umfang (Geld bzw. Sachleistungen) ihnen Hilfe gewährt wird. Das hat nichts Menschunwürdig oder Fremdenfeindlichkeit zu tun, sondern damit, dass wir die Hilfsaktionen so ausführen, wie wir sie am besten organisieren können.
Da muss man auch mal als Hilfesuchender einen Kompromiss akzeptieren.

Bei der ganzen Diskussion stelle ich immer wieder fest, welche Last auf den Deutschen liegt. Man muss seine Wortwahl wirklich mit der Goldwaage abstimmen, um nicht als fremdenfeindlich betitelt zu werden.
Sobald man in seinen Äußerungen den Begriff Ausländer, oder Flüchtling nur leicht „ankratzt“ wird man gleich in die Pegida-Schublade einsortiert.
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Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-310:
Sobald man in seinen Äußerungen den Begriff Ausländer, oder Flüchtling nur leicht „ankratzt“ wird man gleich in die Pegida-Schublade einsortiert.

Schauen wir nochmal gemeinsam hin, wie dieses leichte "Ankratzen" aussieht:

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-297:
Mittelweile ist es so, dass die Flüchtlinge den Einheimischen schon das Brot wegnehmen.

Grüße
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-309:
Wenn sie sich vorwerfen lassen muss, "menschlich" zu sein, dann macht sie meiner Meinung nach eine Menge richtig. Wenn nicht sogar das Entscheidende.

Grüße

Sie kann garnichts richtig oder falsch machen, denn aus ihrem "Wirkungskreis" kommen nur Worte, aber keine Taten.
Die Taten überlässt sie denen, die "an der Front" kämpfen, die für Unterkünfte sorgen müssen, die das ganze "stemmen" müssen, egal ob als Freiwillige oder als Mitarbeiter von Meldestellen als Polizeibeamte an den Grenzen und sonstige.
Die Arbeit und den Stress haben "die Kleinen"

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-311:
Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-310:
Sobald man in seinen Äußerungen den Begriff Ausländer, oder Flüchtling nur leicht „ankratzt“ wird man gleich in die Pegida-Schublade einsortiert.

Schauen wir nochmal gemeinsam hin, wie dieses leichte "Ankratzen" aussieht:

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-297:
Mittelweile ist es so, dass die Flüchtlinge den Einheimischen schon das Brot wegnehmen.

Grüße

Ja, aber weil es nicht organisiert ist. Nicht die Flüchtlinge sind schold, sondern die (fehlende) Organisation des ganzen.

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-301:
Die Flüchtlinge werden „Importiert“ und ohne brauchbares Konzept den „Deutschen“ überlassen, die dann sehen können, wie sie die Probleme in den Griff kriegen.
Wenn eine Tafel 50 Obdachlose ernähren kann, dann kann ich dort nicht plötzlich 100 Menschen hinschicken, das ist total unüberlegt. Und dass dann die schwächsten auf der Strecke bleiben, ist schon fast als darwinistisch zu bezeichnen.

Viellelicht solltes du meine Beitrage mal lesen bovor du "interpretierst"


vielleicht sollten wir gegenseitige Anfeindungen und "Fehlinterpretationen" einfach mal sein lassen und uns zukünfig auf Fakten beschränken.
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Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 17.11.2015 um 16:10 Uhr.
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Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-312:
Viellelicht solltes du meine Beitrage mal lesen bovor du "interpretierst"

Meine Interpretation spielt hier nicht so sehr die Rolle. Ich schrieb ja schon, dass jeder deine Beiträge auf seine Weise interpretiert.

Was du allerdings eventuell beachten solltest:

Jeder stellt sich selbst sein Zeugnis aus.

Grüße
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Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-308:

Henry,
es ist nicht die Aufgabe einer Bundeskanzlerin, "menschlich" zu sein, sondern eine verantwortbare Politik zu betreiben ....,

Einzig eine menschliche Politik ist auch ein verantworbare Politik. Und dein Hinweis auf die "jungen Männer", die "enweder Wirschaftsflüchtlinge oder Kriegsdienstverweigerer" seien, ist an Perfidie nicht zu überbieten!

DAS ist mal braune Gesinnung! Und das nehme ich nicht zurück, weil es noch zurückhaltend ausgedrückt ist.
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-310:
... dass sie nicht nach Sekt und Kaviar rufen, wenn man ihnen Wasser und Brot reicht.

Gib mir mal die Adresse, bei der nächsten Asylantenparty bin ich dann dabei!

Ungenügend, um im Zeugnis-Bild zu bleiben.

War auf deine "Beiträge" der letzte Kommentar.
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-314:
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-308:

Henry,
es ist nicht die Aufgabe einer Bundeskanzlerin, "menschlich" zu sein, sondern eine verantwortbare Politik zu betreiben ....,

Einzig eine menschliche Politik ist auch ein verantworbare Politik. Und dein Hinweis auf die "jungen Männer", die "enweder Wirschaftsflüchtlinge oder Kriegsdienstverweigerer" seien, ist an Perfidie nicht zu überbieten!

DAS ist mal braune Gesinnung! Und das nehme ich nicht zurück, weil es noch zurückhaltend ausgedrückt ist.

Henry, nur mal 'ne dumme Frage:

Die BRD unter der Regierung Merkel unterstützt die Kurden in deren Kampf gegen den IS mit Waffen und Ausbildern, ist das "braune Gesinnung"?

Und wenn man nun verlangt, daß auch syrische Männer in wehrfähigem Alter sich an diesem Kampf beteiligen sollen, ist man NAZI?

Du hast schon eine merkwürdige Einstellung zur Landesverteidigung. Stell dir mal vor, die BRD wird angegriffen, soll dann die Bundeswehr in Hinterindien Asyl beantragen und den Amerikanern die Verteidigung der BRD überlassen?
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Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2218-316:
Henry, nur mal 'ne dumme Frage:

Die BRD unter der Regierung Merkel unterstützt die Kurden in deren Kampf gegen den IS mit Waffen und Ausbildern, ist das "braune Gesinnung"?

Und wenn man nun verlangt, daß auch syrische Männer in wehrfähigem Alter sich an diesem Kampf beteiligen sollen, ist man NAZI?

Du hast schon eine merkwürdige Einstellung zur Landesverteidigung. Stell dir mal vor, die BRD wird angegriffen, soll dann die Bundeswehr in Hinterindien Asyl beantragen und den Amerikanern die Verteidigung der BRD überlassen?

Wovon redest du? Landesverteidigung in Syrien? Wer gegen wen? Sollen die Männer / Frauen in Assads Armee eintreten? Mach dich doch bitte mal schlau, was die Situation dort betrifft. Syrien mit einem funktionierenden Staatwesen wie die BRD vergleichen zu wollen in schlichtweg hanebüchen.

Was würdest du vorschlagen zu tun, wenn die Bundeswehr gegen Angehörige des eigenen Volkes "kämpfen" würde?

Braun ist nicht dein Vorschlag zur Landesverteidigung, sondern die Wortwahl und die Herabsetzung all der jungen Menschen, die sich nicht für die Ziele kriegsgeiler Despoten, Fanatiker, Machtpolitiker einspannen lassen wollen. Wenn die ihre Kriege führen wollen, sollen sie sich gegenseitig umbringen - ich heiße jeden hier in unserem Lande willkommen, der sich all dem entziehen möchte.

Und ich würde mich der Waffe nicht verweigern, wenn es gälte, dieses Recht auf Freiheit und Frieden zu verteidigen, und - ja, die BRD, soweit ich dazu noch in der Lage wäre - und ich gestehe, dass ich das vor Zeiten anders sah, ich war Kriegsdienstverweigerer, und schäme mich nicht dafür.
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-315:
War auf deine "Beiträge" der letzte Kommentar.

Wären sowieso nur wieder "Interpretationen" geworden.

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-315:
Gib mir mal die Adresse, bei der nächsten Asylantenparty bin ich dann dabei!

Es geht nicht wirklich um das Brot, das sie einem wegnehmen oder den Sekt und Kaviar

Sorry, wenn ich in „Metaphern“ spreche, damit sind einige hier anscheinend überfordert.

Zitat:
Der Kluge erkennt das, was ich meine, aber der Narr hört nur das, was ich sage

Die Klugen hier im Forum verstehen sicherlich die Bedeutung meiner Wortwahl.


Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-313:
Jeder stellt sich selbst sein Zeugnis aus.

Ich kann mit dem Zeignis, dass ich mir ausstelle, reinen Gewissens leben.
Aber es sind die anderen, die mir "ihr persönliches Zeugnis" ausstellen, und dabei offensichtlich sehr subjektiv urteilen.
Signatur:
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:smiley3:
Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 18.11.2015 um 12:43 Uhr.
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-318:
Sorry, wenn ich in „Metaphern“ spreche, damit sind einige hier anscheinend überfordert.

Zitat:
Der Kluge erkennt das, was ich meine, aber der Narr hört nur das, was ich sage

Die Klugen hier im Forum verstehen sicherlich die Bedeutung meiner Wortwahl.


Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-313:
Jeder stellt sich selbst sein Zeugnis aus.

Ich kann mit dem Zeignis, dass ich mir ausstelle, reinen Gewissens leben.
Aber es sind die anderen, die mir "ihr persönliches Zeugnis" ausstellen, und dabei offensichtlich sehr subjektiv urteilen.


Ja Hans, die beste Metapher aller Zeiten war diese...... "etc" einfach genial.... und alle, außer Dir natürlich, waren nicht klug genug zu verstehen......


Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-199:
(...)
Ich stelle wieder fest, dass Du nicht begreifst, dass ich deine Sichtweise doch längst verstanden habe.
Ich schrieb: „Dir ging es darum, dass wir eigentlich ganz zufrieden sein sollten mit unserem Leben, unserem Wohlstand, dass wir keinen Krieg, keine Verfolgung etc. erleiden.“
Da ich hier nicht ganze Festplatten vollschreiben wollte, habe ich als Ersatz „etc.“ geschrieben.
Damit meinte ich, dass wir froh sein können, dass wir, wie du sagst, nicht verhungern, dass wir nicht geboren werden um wieder zu krepieren, dass wir nicht in nassen kalten Häusern leben müssen.
Und dass wir uns lieber derer annehmen sollten, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurden. als uns über unsere eher belanglosen Probleme in der zivilisierten Gesellschaft zu ärgern.
(...)

Das nennt man im Selbsttorgewerbe einen Volltreffer.
Gratuliere
Signatur:
Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2218-306:
Es war eine zutiefst menschliche Entscheidung, als Merkel vor Monaten „die Grenzen öffnete“, denn es drohte eine Katastrophe, als die Flüchtlinge in Ungarn festsaßen. Ihr „Wir schaffen das!“ bedeutet etwas, was euch abgeht: Wirkliches Mitgefühl für die Flüchtlinge. Denn das heißt, der Menschlichkeit den Vorrang zu geben und dann zu schauen, wie die Probleme zu lösen sind. Ihr aber stellt die Probleme in den Vordergrund und macht menschenwürdiges Handeln von den Umständen abhängig.

Ihr macht die Menschen in ihrer Not selbst zu einem Problem, anstatt zu fragen, wie wir die Probleme lösen können, die sich aus unserer Hilfsbereitschaft ergeben könnten.

Hallo Henry,

meine volle Zustimmung!

Ich selber möchte mich nicht mehr an der Diskussion beteiligen aber nicht versäumen, Dich und Stueps zum Weitermachen zu ermuntern.

mfg okotombrok
Signatur:
"Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können"
(Francis Picabia)
Beitrag zuletzt bearbeitet von Okotombrok am 18.11.2015 um 21:31 Uhr.
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