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Musik

Thema erstellt von Maximilian 
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Diesmal:

For my Friends zum Zweijährigen von BEXXTA:

(Link wird auf Anfrage gern bekanntgegeben, will ja mit der Werbung hier nicht übertreiben)

Wieder nur für kurze Zeit, also ein paar Stunden.
Wie immer alles von mir, diesmal als Dank für etliche Freunde, die an meinen Quatsch glauben.
Das muss man sich mal vorstellen!
Allerdings meine ich diesen Quatsch ja auch ernst, aber trotzdem ist das für mich immer wieder überraschend! Danke Leutz!

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 12.09.2011 um 16:29 Uhr.
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Hallo Stuebs,

hier gibts also auch Leute die Musik machen. Der Thread ist zwar schon ziemlich alt aber das ist ja eigentlich egal. Ich bevorzuge meist meine Musik zu hören. Das Radiogedöns kann ich mir nicht mehr antun. Es gibt nur wenige Interpreten die ich wirklich schätze. Das liegt Haupsächlich an der Art, wie die Musik transportiert wird. Es gibt meiner Meinung nach nicht mehr viele Musiker, die in der breiten Öffentlichkeit stehen und Musik der Musik willens machen. Aber gut, ich will euch natürlich nicht meine Musik vorenthalten und könnt auch eine "Kostprobe" meiner Musik hören wenn ihr wollt. Fast alle Songs sind frei im Download Verfügbar.

Hier

http://www.youtube.com/watch?v=TWbwRi5lTwA

,könnt ihr, meiner Unfähigkeit zu komponieren, Zeuge werden.

Besten Gruß

Psii

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Der Verstand unterliegt der allgemeinen Haltung, dass Sinneseindrücke die Wirklichkeit widergeben.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Psii am 12.09.2011 um 04:09 Uhr.
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Psii schrieb in Beitrag Nr. 633-24:
Hallo Stuebs,
Hier

http://www.youtube.com/watch?v=TWbwRi5lTwA

,könnt ihr, meiner Unfähigkeit zu komponieren, Zeuge werden.

besten Gruß
Psii
]

Hey Psii, das ist mal richtig schlecht! Nach Baukastenprinzip verwurstet.
Aber du hast es! Darf ich ihn (den hier vorgestellten Song) mal bei Gelegenheit mir unter den Nagel reißen, und was versuchen?

Und falls du dich Folgendes fragst: Lohnt für dich ein Profiprogramm wie Cubase (ca. 600 €) oder Reason (ca 380 €)? Ja! Du wirst am Anfang vollkommen verwirrt und frustriert sein. Aber das Netz ist da echt hilfreich.
Tu es ;-)
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Beiträge: 43, Mitglied seit 7 Jahren
Zitat:
Hey Psii, das ist mal richtig schlecht! Nach Baukastenprinzip verwurstet.
Aber du hast es! Darf ich ihn (den hier vorgestellten Song) mal bei Gelegenheit mir unter den Nagel reißen, und was versuchen?

Und falls du dich Folgendes fragst: Lohnt für dich ein Profiprogramm wie Cubase (ca. 600 €) oder Reason (ca 380 €)? Ja! Du wirst am Anfang vollkommen verwirrt und frustriert sein. Aber das Netz ist da echt hilfreich.
Tu es ;-)

Hier ist nichts nach Baukastenprinzip! gemacht. Ich benutz ein proffesionelles Tool, FL Studio, welches ein Paddernsequenzer ist, und auch auf mich lizensiert ist. Alle Spuren sind eigen komponiert und NICHTS ist hier verwurstet. Jede Musik ist in Sequenzen aufgebaut auch klassische Musik (und Deine erst recht, ein Notenloop über 4 4/4 Takte, super Leistung!). Dass das wie ein Baukasten ausschaut ist mir klar, aber was in den "Kästen" drin steckt, ist eigene Kompositionsarbeit mein Bester. Jede Note einzeln gesetzt oder mittels Synthy eingespielt. Musik ist ja Geschmackssache, aber die Qualität einer Musik nicht zu erkennen und dann als "richtig schlecht" abzutun, geht gar nicht. Das entbehrt jedem Respekt. Ich zeig dir mal was konstruktive Kritik ist, denn Deine Musik gefällt mir nicht aus folgenden Gründen:

Das Piano ist ohne Temperatur gespielt und auch nach "Baukastenprinzip" im Loop "verwurstet. Das Drum stammt wahrscheinlich aus einer Retrosammlung aus den 80´ern und kommt ziemlich unpersönlich rüber. Die Strings sind ebenfalls ohne Temperatur und mechanisch abgespielt. Teilweise hast du Disharmonien verwendet, die das "Runde" des Songs vollkommen verzerren. Aber für zwei Jahre Erfahrung schon mal nicht sooo schlecht.

Ich betreibe meine Spielerei übrigens schon 15 Jahre und habe z.Zt. ein sehr gutes Feedback was meine Downloads angeht.

Besten Gruß

Psii

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Psii am 12.09.2011 um 06:45 Uhr.
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Beiträge: 2.991, Mitglied seit 10 Jahren
Zum Thema Musik hätte ich generell etwas zu sagen:

Was mich stört ist die Einordnung der Musik in Schubladen.
So wird die so genannte „Klassische Musik“ als etwas besonderes, etwas anspruchsvolle bezeichnet.

Aber was unterscheidet Klassik letztendlich von Jazz, Schlager, Techno etc,

Es sind letztendlich nur die verwendeten Instrumente und der Rhythmus
Ich behaupte einmal: Hätten Mozart, Beethoven und Co andere Instrumente gehabt, anstatt Geige und Klavier vielleicht E-Gitarre und Hammondorgel, so wäre die klassische Musik anders geworden. Vielleicht wär dann in den Königshäusern gerockt worden.
Die „Klassiker“ konnten nur das verwenden, was ihnen zu Verfügung stand, und dementsprechend fielen ihre Kompositionen aus. Auch war das "bessere" Volk noch nicht reif für bestimmte Musikrichtungen.

Ein Mozart komponierte, weil er Freude an der Musik hatte. Hatten denn die Beatles oder Elvis nicht ähnliche Motivationen?

Klassik ist die Musik, die die „bessere Gesellschaft“ ihr Eigen nennt.
Das ist die größte Heuchelei. Da gehen die feinen Damen in die Oper, aber letztendlich nur um ihren neuen Pelzmantel vorzuführen. Das klappt nunmal in einem Opernhaus besser, wo man stillsitz und von jedem gesehen wird. In einer vollen Disco oder bei einem Rockkonzert könnte man ja in der Menge übersehen werden, wie ärgerlich, mit dem super neuen eleganten Kleidungsstück.

Ich erinnere mich um den Zwischenfall mit Lady Diana. Es wurde als Skandal bezeichnet, dass das Mädel in der Disco gesehen wurde. Eine Frau, die mit einem Prinzen zusammen ist (der mit den Segelohren) tut doch sowas nicht. Das Mädel war damals gerade 22, und da geht man nun mal in die Disco und nicht in die Oper.
So eine Heuchelei in der vermeintlich besseren Gesellschaft.

Wer Schlager mag, soll Schlager hören, wer Elvis mag, der soll meinetwegen zu Elvis-Treffen gehen, und wer sich Klassik anhören will, der soll es tun, aber man sollte nicht damit anfangen die eine oder andere Musik höher oder niedriger zu bewerten. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, egal ob Techno, Schlager oder Oper

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 12.09.2011 um 12:40 Uhr.
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Psii schrieb in Beitrag Nr. 633-26:
Hier ist nichts nach Baukastenprinzip! gemacht. Ich benutz ein proffesionelles Tool, FL Studio, welches ein Paddernsequenzer ist, und auch auf mich lizensiert ist.

Oh! Für mich hat sich das echt nach "Magix Music Maker" angehört.

Zitat:
Alle Spuren sind eigen komponiert und NICHTS ist hier verwurstet.

Ich schrieb ja: "Du hast es."

Zitat:
Jede Musik ist in Sequenzen aufgebaut auch klassische Musik (und Deine erst recht, ein Notenloop über 4 4/4 Takte, super Leistung!)

Die Sequenzgeschichte stimmt natürlich. Loop´s benutze ich aber nicht.

Zitat:
Dass das wie ein Baukasten ausschaut ist mir klar, aber was in den "Kästen" drin steckt, ist eigene Kompositionsarbeit mein Bester

Entschuldige, ich hatte nur den Baukasten gehört.

Zitat:
Jede Note einzeln gesetzt oder mittels Synthy eingespielt.

Genau das hätte ich nie vermutet.

Zitat:
Musik ist ja Geschmackssache, aber die Qualität einer Musik nicht zu erkennen und dann als "richtig schlecht" abzutun, geht gar nicht. Das entbehrt jedem Respekt.

Der Hörer entscheidet, und dein Stück klang in meinen Ohren halt wenig innovativ. Meinen Respekt hast du aber, sonst hätte ich deine Musik gar nicht erst bewertet. Talent höre ich aber auf jeden Fall, nur ist der Song halt scheiße ;-).

Zitat:
Ich zeig dir mal was konstruktive Kritik ist, denn Deine Musik gefällt mir nicht aus folgenden Gründen:

Jetzt krieg ich endlich mal ne ehrliche Meinung, hat sich also mein vorheriger Beitrag gelohnt!

Zitat:
Das Piano ist ohne Temperatur gespielt und auch nach "Baukastenprinzip" im Loop "verwurstet

Ohne Temperatur stimmt! Und der Baukasten stimmt in diesem Fall auch (aber auch jede Note einzeln gesetzt).
Klingt aber geil ;-).

Zitat:
Das Drum stammt wahrscheinlich aus einer Retrosammlung aus den 80´ern und kommt ziemlich unpersönlich rüber.

Gut getippt! Ist ein sog. "Hardrock-Kit". Ich steh drauf. An der Unpersönlichkeit muss ich also arbeiten, vielen Dank für diesen Hinweis! Das scheint auch ein Problem in allen meinen Liedern zu sein.

Zitat:
Die Strings sind ebenfalls ohne Temperatur und mechanisch abgespielt.

Auch das ist vollkommen richtig, danke dafür!

Zitat:
Teilweise hast du Disharmonien verwendet, die das "Runde" des Songs vollkommen verzerren.

Das ist allerdings Absicht, aber das beweist dein geschultes Gehör. Das bleibt aber so. Disharmonien sind immer gefährlich, ich weiß. aber gerade das "Runde" klänge für mich vollkommen langweilig.

Zitat:
Aber für zwei Jahre Erfahrung schon mal nicht sooo schlecht.

Danke ;-). Ich schicke dir mal einen Song rüber, der professionell produziert wurde, und auch meiner "Feder" entstammt, und relativ erfolgreich ist. Muss ich aber erst einen Link suchen, kann ja leider keine mp3 reinstellen.

Zitat:
Ich betreibe meine Spielerei übrigens schon 15 Jahre und habe z.Zt. ein sehr gutes Feedback was meine Downloads angeht.

Naja, "Feedback" ist immer relativ, ich würde an deiner Stelle nicht allzu viel drauf geben. Ich kenne das selber, man muss schon sehr vorsichtig mit "Lob" umgehen.

Deine Kritik ist wirklich konstruktiv, dafür ein dickes Danke!


Meinen Respekt hast du, bin halt manchmal einfach nur ehrlich, will nicht immer "bauchpinseln". Deshalb: Für 15 Jahre Musikmachen traust du dich m.E. viel zu wenig, dieser Song rutscht halt schnell in ein Gähnen ab.
Ich schrieb ja schon, dass Talent bei dir auf jeden Fall da ist.

Also lass uns die Meinungen weiterhin gegenseitig um die Ohren hauen, würde ich toll finden! Du hast in letztem Beitrag gezeigt, dass ich bei dir auf eine ehrliche Meinung und Kritik bauen kann, die Fehler und Schwächen aufdeckt. Davon würde ich gern mehr kriegen!

Lass ich den Link nun drin oder nicht? Eigentlich wollte ich ihn ja jetzt rausnehmen.
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Hallo Psii nochmal,

hier der angekündigte Link eines meiner wenigen professionell produzierten Songs:

(den Link schicke ich auf Anfrage gern zu!)

Das Video ist nicht öffentlich, also nur unter diesem Link zu finden.
Der Song ist von mir komponiert, wurde auf dem Album "Please" der Band Minerve veröffentlicht. Stolz bin ich hier auf eines:
Dieser Song wurde von Olaf Wollschläger produziert, der u.a. auch für die richtig angesagten Pop-Größen produziert.

Bin mal auf deine Kritik gespannt!

(Hehe, Psii, wer hat denn da meinen Song negativ auf Youtube bewertet? Mein allererstes "Daumen runter" überhaupt? Du Schlingel ...
Aso: Könntest du meinen Link in deinem obigen Beitrag noch entfernen? Will einfach das Forum nicht zu sehr als Werbeplattform missbrauchen. Dieser Beitrag hier wird dann auch bald wieder verschwinden.)

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 12.09.2011 um 21:02 Uhr.
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Hallo Stuebs,

also den Song "Read in My Memories" ist eine gaaanz andere Klasse als der deines ersten Links. Hier ist das Mastering wirklich sehr gut und die Stimme wirklich gut. Den Einfluss von The Cure und Depeche Mode ist nicht zu überhören. Gefällt mir, bis auf die Disharmonie wieder einmal.

Das mein Song langweilig erscheint kann ich verstehen, hier werden ja Sequenzen wiederholt und ich hatte die Absicht, den Hörer in eine Art Trance verfallen zu lassen, wenn er sich auf die Orgel im Hindergrund konzentriert. Ich habe aber eine Menge Songs, von denen nur ein sehr kleiner Teil auf Youtube gestellt ist. Kannst ja mal nach Denkmensch googlen oder meine Webseite besuchen, da habe ich viele Genres meinerseits vorgestellt.

Das ich deine Kritik nicht richtig verstanden habe, tut mir leid. Ich hatte das Geefühl dass du mich nur schlecht machen wolltest. Das nagt natürlich an meinem Stolz.

Zum Feddback nocheinmal etwas. Mit Feedback meinte ich nicht Beurteilungen von Hörern, sondern die Anzahl der an den Mann gebrachten Songs. Innerhalb von 14 Monaten (Zeit seitdem ich meine Musik online anbiete (kostenlos)) hatte ich 2300 Songs an den Mann gebracht also über Download vertrieben. Dies ist für einen nicht gesponserten Hobbymusiker finde ich doch eine echt gute Leistung oder?

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Psii am 12.09.2011 um 20:15 Uhr.
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Hallo Hans-m

Du schriebst:

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 633-27:
Was mich stört ist die Einordnung der Musik in Schubladen.
So wird die so genannte „Klassische Musik“ als etwas besonderes, etwas anspruchsvolle bezeichnet.

Aber was unterscheidet Klassik letztendlich von Jazz, Schlager, Techno etc,

Es sind letztendlich nur die verwendeten Instrumente und der Rhythmus

Klassik ist die Musik, die die „bessere Gesellschaft“ ihr Eigen nennt.
Das ist die größte Heuchelei.

Das kann ich leider nicht teilen, aus folgenden Gründen. Ein Beethoven, Bach oder Chopin zum Beispiel (also alles klassische Komponisten) sind alles Menschen gewesen, die einerseits begnadette Musiker waren aber was der große Unterschied zu heutigen Komponisten ist, geniale Musiktheorethiker. Klassische Musik ist keine Improvisierte Musik so wie Jazz, sie ist durchdacht und vom ersten bis zum letzten Takt geplant. Hier bestimmt nicht der Zufall den Klang sondern der Komponist (nicht der Musiker). Dies ist ein fundamentaler Unterschied zu heutiger Musik, in der Individualität mehr zählt als Theoretischer Hintergrund. Schau dir doch einmal die Popmusik oder Schlagermusik an. In 95% aller Songs gibt es 4 4/4 Takte, die eine Strophe begleiten, eine Bridge über 4 4/4 Takte und dann hast du noch 1 Refrain mit 4 4/4 Takten. Alles ziemlich krativlos wie ich empfinde, womit nur Geld gemacht werden soll. Schau dir als bestes Beispiel einmal Für Elise an, hier hast du 3 Passagen, unterschiedlichen Charakters (in einem Stück !). Jeder Teil hat unterschiedliche Temperaturen und Takte. Zudem besticht dieses Stück durch "einfacher Komplexität", was bedeutet dass dies Stück sehr einfach zu spielen ist (technisch) allerdings sehr schwierig zu interpretieren während des spielens (Gefühl). Dies ist ein fundamentaler Unterschied zu heutigerr Musik und klassischer Musik.
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Psii schrieb in Beitrag Nr. 633-30:
Hallo Stuebs,

also den Song "Read in My Memories" ist eine gaaanz andere Klasse als der deines ersten Links. Hier ist das Mastering wirklich sehr gut und die Stimme wirklich gut.

Hallo Psii,
vielen Dank! Von Studioarbeit habe ich wenig bis gar keine Ahnung, vom Mastering erst recht nicht (wie es natürlich in allen meinen unbearbeiteten Songs deutlich zu hören ist). Deshalb war ich stolz wie Oskar, als besagter Produzent meinte, dass er diesen Song produzieren möchte. Vielleicht klappt es in nächster Zeit wieder, und ich kann bald zwei Songs in einem Berliner Studio aufnehmen lassen. Mal schauen, das wär natürlich große Klasse.

Zitat:
Den Einfluss von The Cure und Depeche Mode ist nicht zu überhören. Gefällt mir, bis auf die Disharmonie wieder einmal.

Diese beiden Bands haben mich unter anderem geprägt. Menno, lass doch mal meine Disharmonien in Ruhe ;-).

Zitat:
Das mein Song langweilig erscheint kann ich verstehen, hier werden ja Sequenzen wiederholt und ich hatte die Absicht, den Hörer in eine Art Trance verfallen zu lassen, wenn er sich auf die Orgel im Hindergrund konzentriert.

Mein Fehler. Unter diesem Gesichtspunkt hatte ich das Ganze nicht betrachtet.

Zitat:
Ich habe aber eine Menge Songs, von denen nur ein sehr kleiner Teil auf Youtube gestellt ist. Kannst ja mal nach Denkmensch googlen oder meine Webseite besuchen, da habe ich viele Genres meinerseits vorgestellt.

Werd ich tun, danke für den Tipp!

Zitat:
Das ich deine Kritik nicht richtig verstanden habe, tut mir leid. Ich hatte das Gefühl dass du mich nur schlecht machen wolltest. Das nagt natürlich an meinem Stolz.

Ich habe mich auch sehr provokant ausgedrückt. Daher ist bei dir zu recht genanntes Gefühl entstanden. Ich verspreche, mich bei nächster Kritik vernünftig auszudrücken. An deiner Stelle wäre es mir mit Sicherheit ähnlich gegangen. Entschuldige dafür. Allerdings habe ich endlich mal eine vernünftige Kritik eines unvoreingenommenen Hörers provoziert. Deine Kritikpunkte sind allesamt berechtigt. So hat doch alles sein Gutes :-).

Zitat:
Zum Feddback nocheinmal etwas. Mit Feedback meinte ich nicht Beurteilungen von Hörern, sondern die Anzahl der an den Mann gebrachten Songs. Innerhalb von 14 Monaten (Zeit seitdem ich meine Musik online anbiete (kostenlos)) hatte ich 2300 Songs an den Mann gebracht also über Download vertrieben. Dies ist für einen nicht gesponserten Hobbymusiker finde ich doch eine echt gute Leistung oder?

Respekt! Davon kann ich im Moment nur träumen!
(Bis auf die Minerve-Geschichte und ein paar anderer kleinerer Sachen einer Band, die heute nicht mehr existiert. Aber die zählen hier nicht, online bin ich mit meinen Sachen bei weitem nicht so erfolgreich!)
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Hallo Stueps,

mit welchem Programm komponierst du denn wenn ich fragen darf? Ich nutze ja wie schon gesagt FL Studio 10.
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Psii schrieb in Beitrag Nr. 633-31:
Das kann ich leider nicht teilen, aus folgenden Gründen. Ein Beethoven, Bach oder Chopin zum Beispiel (also alles klassische Komponisten) sind alles Menschen gewesen, die einerseits begnadette Musiker waren aber was der große Unterschied zu heutigen Komponisten ist, geniale Musiktheorethiker.

Da will ich Dir auch nicht widersprechen.

Aber begandet zu sein, wie du es ausdrückst, ist nicht nur den klassischen Künstlern vorbehalten.
Wie in jedem Beruf, es gibt begnadete Ärzte, gute und schlechte Handwerker, Finanzmanager etc.

Man muss die Musik ja nicht unbedingt mit "Ballermann-Hits" vergleichen. Es gibt Musik, die aus der Feder von Künstlern kommt, dazu zähle ich z.B u.a. die Beatles, die mit ihrer Musik erfolgreich waren.
Ballermann-Hits, sind keine Musik mit Hintergrund, sondern nur gedacht, um Besoffene bei Laune zu halten, um es mal krass zu benennen. Dies darf man natürlich mit Mozart und Co vergleichen.
Was ich aber meinte sind die "echten" Musikschreiber unserer Zeit, die noch ihren Geist in ihre Musik einbringen. Leider machen viele nur noch Masse statt Klasse, wobei hier die Zahl der verkauften CD im Vordergrund steht.

Begnadete Künstler sind für mich die jenigen, die noch Musik der Musik wegen komponieren, und nicht, damit die Kasse klingelt, Künstler, die noch ihre Seele mit einbringen. und das ist nicht nur den Klassikern vorbehalten.
Manchem modernen Stück mag man die Tiefe nicht unbedingt ansehen, aber entscheidnt ist das Gefühl das der Künstler mit eingebracht hat.
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Psii schrieb in Beitrag Nr. 633-33:
Hallo Stueps,

mit welchem Programm komponierst du denn wenn ich fragen darf?

Hallo Psii,

ich bastel mit Reason (Version 4) und Audacity.
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Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 633-34:
Aber begandet zu sein, wie du es ausdrückst, ist nicht nur den klassischen Künstlern vorbehalten.
Wie in jedem Beruf, es gibt begnadete Ärzte, gute und schlechte Handwerker, Finanzmanager etc.

Da gebe ich dir sicherlich recht, dass es in jedem "Zweig" begnadete Menschen gibt, die mit Talent übergossen wurden. Jedoch muss ich als Musiker und ernsthaft in Musik verliebter Mensch sagen, dass die kompositorischen Fähigkeiten des modernen Menschen geradezu verkümmert sind. Ich möchte ja nicht abstreiten dass es unglaublich schöne und tiefgehende Musik in der modernen Zeit gibt, jedoch reichen sie in keinster Weise an die Fähigkeiten der damaligen Größen heran. Dies hat meines Erachtens etwas mit dem Wandel der Zeit zu tun. Damals hatten Komponisten nur einen Bleistift/Tinte, ein Blatt Papier/Pergament und wenn sie betucht waren auch ein gutes Instrument. Dies war alles. Dort gab es keine elektronischen Orchester oder aber ein eigenes. Alles wurde im Kopf und am Instrument erledigt, auf Papier notiert und von einem Orchester gespielt (wenn denn die Obrigkeit dies wollte). Dort wurde nicht versucht einen Song zu machen, sondern vielmehr stand der technische Hintergrund im Vordergrund ;). Was ist möglich und wie lassen sich technische Schwierigkeiten (des Spiels) umsetzen.

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 633-34:
Man muss die Musik ja nicht unbedingt mit "Ballermann-Hits" vergleichen. Es gibt Musik, die aus der Feder von Künstlern kommt, dazu zähle ich z.B u.a. die Beatles, die mit ihrer Musik erfolgreich waren.

Klassik mit Ballerman-Hits zu vergleichen entbehrt ja jedem musikalischem Respekt. Zudem geht es in der Klassik nicht um Erfolg, sondern um Kunst. Die Beatles haben bekannte musikalische Theoreme genutzt (bewusst oder unbewusst, wer weiß das schon) um ihre stilisierte Musik zu machen, ihrem Gefühl (der Rebelion) Ausdruck zu verleihen. Dies ist den Beatles eindrucksvoll gelungen und sie haben auch wirklich schöne Melodien hervorgeracht, jedoch können diese auch nicht mit Klassik verglichen werden, weil hier ein anderer Hintergrund im Vordergrund stand, nämlich das musizieren, nicht das komponieren.

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 633-34:
Was ich aber meinte sind die "echten" Musikschreiber unserer Zeit, die noch ihren Geist in ihre Musik einbringen. Leider machen viele nur noch Masse statt Klasse, wobei hier die Zahl der verkauften CD im Vordergrund steht.

Die meisten Komponisten unserer Zeit versuchen einen Inhalt (eine Aussage mittels Text)mit Musik rüber zu bringen. Auch wenn sie noch so gut sind, so wie ich z.B. Phil Collins, Queen, Coldplay und viele mehr sehr gerne höre, gehen sie die Musik auf andere Weise an als es die klassische Musik macht (mal ausgenommen von Operetten). Der Minutenwalzer zum Beispiel sollte einen Hund beschreiben, der seinen eigenen Schwanz hinterherjagt. Der Hummelflug ist dermaßen genial, dass man denken könnte, es wirren hunderte von Hummel um einen herum. Alles ohne Text, nur durch das spielen von Instrumenten unter Grundlage der Gedanken des Komponisten. Dies ist der Unterschied den ich meine. Aber selbst wenn kein Bild mit der Klassischen Musik übertragen werden soll, so erstaunt mich immer wieder das Zusammenspiel der einzelnen Tonlagen in der Klassischen Musik, dies kann mir keine moderne Musik geben.

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 633-34:
Begnadete Künstler sind für mich die jenigen, die noch Musik der Musik wegen komponieren, und nicht, damit die Kasse klingelt, Künstler, die noch ihre Seele mit einbringen. und das ist nicht nur den Klassikern vorbehalten.
Manchem modernen Stück mag man die Tiefe nicht unbedingt ansehen, aber entscheidnt ist das Gefühl das der Künstler mit eingebracht hat.

Ich denke hier gibt es sehr viele, die dies tun. Jedoch unterscheidet sich hier der normale Musiker vom Ausnahmetalent. Nicht jedem Musiker ist es vermocht seine hinein gelegten Gefühle beim Hörer ankommen zu lassen. Nur wenige schaffen es auch dauerhaft mit dem selben Song immer wieder Gefühle hervorzurufen. Wenn ich mir die Regentropfenprelude (Chopin) anhöre, könnte ich vor Gefühlsausbrüchen immer weinen, auch nachdem ich dieses Stück bestimmt schon einige dutzend mal gehört habe. Diese Musik ist Zeitlos und für mich unbeschreiblich. Wenn ch dies Stück selber spiele, überkommt mich noch mehr als beim zuhören die Erfurcht vor Chopin, solch Schönheit, technisch relativ einfach umgesetzt zu haben.

Besten Gruß

Psii
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Psii schrieb in Beitrag Nr. 633-36:
jedoch können diese auch nicht mit Klassik verglichen werden, weil hier ein anderer Hintergrund im Vordergrund stand, nämlich das musizieren, nicht das komponieren.

Was nützt der Wunsch zu komponieren, ohne de Wunsch zu musizieren?
Das ist wie der Wunsch ein Auto zu konstruieren, ohne den Wunsch zu fahren.
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 633-37:
(...)
Das ist wie der Wunsch ein Auto zu konstruieren, ohne den Wunsch zu fahren.
Hallo Hans, ich grüße Dich.
Man möge mir vergeben wenn ich hier am OffTopic vorbeischramme....
Aber Dein Satz irritiert mich ein wenig.
Wir hätten wahrscheinlich an allen Motorsportveranstaltungen weit weniger Freude
wenn die Konstrukteure der Fahrzeuge dieselben auch fahren würden (müssten).
Was kämen da wohl für Rundenzeiten raus? ;-)
MfG Ernst Ellert II.
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ich schrieb in Beitrag Nr. 633-37:
(...)
Das ist wie der Wunsch ein Auto zu konstruieren, ohne den Wunsch zu fahren.
Zitat:
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 633-38:
Wir hätten wahrscheinlich an allen Motorsportveranstaltungen weit weniger Freude
wenn die Konstrukteure der Fahrzeuge dieselben auch fahren würden (müssten).
Was kämen da wohl für Rundenzeiten raus? ;-)

Ok erwischt, mein Beispiel hinkt.

Wenn jemand etwas komponiert, dann hat er sicher nicht den Wunsch, dass seine Note in einer Schublade verstauben. Hier wird der Wunsch die geschriebenen Note auch tatsächlich zu hören erst die Erfüllung bringen. Somit hat der Komponist auch den Wunsch zu musizieren, entweder er selbst oder er lässt musizieren.
Der eigentliche Wunsch des Komponisten ist somit die Musik selbst, und nicht deren schriftliche Niederschrift auf dem Papier. Die Papiervariante ist lediglich die Möglichkeit ein Musikstück als Vorlage zu erhalten, und jedem, der Notenschrift lesen kann und ein Instrument beherrscht, die Möglichkeit zu geben, es zu spielen.
Auch er selbst kann jederzeit wieder auf seine niedergeschriebenen Noten zurückgreifen, und sie, wie am ersten Tag, exakt Spielen, was beim Spielen nur aus der Erninnerung evtl. zu abweichenden Ergebnissen führen würde.
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Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 633-37:
Was nützt der Wunsch zu komponieren, ohne de Wunsch zu musizieren?
Das ist wie der Wunsch ein Auto zu konstruieren, ohne den Wunsch zu fahren.

Das hast du leider falsch zitiert. Ich schrieb ja nicht dass kein Wunsch zum musizieren bei den klassischen Komponisten vorhanden war. Vielmehr war der Wunsch gegeben, technisch anspruchsvolle Stücke zu entwickeln, die dann musiziert werden mussten. Die Beatles haben musiziert, ohne sich dabei Vordergründig Gedanken über den Tonleiter zu machen Beispielsweise und daraufhin ihren Song ausrichteten. Die Thematik ist hier doch wesensunterschieden.
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