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Beitrag Nr. 1744-41
05.07.2011 14:47
Lieber Hans-m, ich versuche mich einmal darin, aus einer anderen Position auf dich zu zubewegen, vielleicht wird dir die Sache, um die es dabei inhaltlich Horst, wie real…und weiterer Forenmitglieder geht, dann ein wenig klarer, bewußter.
Natürlich gäbe es, ohne jegliches Leben welches sich seiner selbst bewußt werdend (so sollte davon auszugehen sein) die Sonne, den Mond, unsere Erde.
Und es würde, ohne das Vorhandensein des bewußten Lebens, an dem Ort wo heute Köln, der Rhein fließen, an dem Ort welcher heute Hamburg genannt wird, die Elbe ihre Flußbett haben.
Es würden Kröten quaken, Hasen Purzelbäume schlagen und der Vesuv würde, wenn dann genügend heißes Magma angesammelt, Feuer in den Himmel speien und Lavaströme zu Tale fließen.
All dies, wie alles andere auch, würde auch ohne Menschen passieren können.
Was es dann jedoch nicht geben würde, Sonnenuhren, Wasseruhren, das Nürnberger Ei, Atomuhren, Funkuhren und dergleichen all die anderen Geräte die dazu dienen, lediglich einen Verlauf (Zeit)zu messen. (Uhren sind also „Erfindungen“ des Menschen um einen zeitlichen Verlauf messen zu können)
Die Begriffe Zeit (Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft) hätten in ihrem inhaltlichen Sinne keine Bedeutung, da kein Mensch zugegen, dem sie etwas bedeuten würden. Dem Fluß, dem Hasen, dem Vesuv…dem Mond… wäre die Zeit ohne jegliche Bedeutung, denn sie kennen sie nicht so, so wie wir sie kennen.
Ohne uns Menschen würde die Zeit sich langweilen, weil sich niemand mit ihr beschäftigen würde, sich für sie als solche nicht interessieren würde.
Der Begriff der Zeit ist also wie real es formulierte (verkürzt widergegeben) :“ Gegenwart ist eigentlich ein temporärer Ausdruck im Satzbau“ .
Zeit ist also lediglich ein MENSCHLICHER Begriff der Sprache, ohne den Menschen gäbe es diesen Begriff nicht – wohl aber gäbe es den quakenden Frosch, den Hasen…usw. es gäbe also Abläufe die weiterhin im ständigen „Fortschritt“ begriffen, aber wer sollte, ohne den Menschen, diese als etwas zeitliches benennen??
Und (aber) nebenbei bemerkt, es gibt ein Volk am Amazonas, die Pirahã-Indianer, welche mit dem Begriff der Zeit nicht wirklich etwas anfangen können.
D. Everett beschreibt in seinem Buch (Das glücklichste Volk) seine Erlebnisse im Umgang mit diesen Menschen, für die weder die Vergangenheit noch die Zukunft eine sonderliche Bedeutung haben. (Ich hab mich schwer getan mit diesem Buch, da es in „meinen Augen“ als „sehr langatmig“ geschrieben, obwohl sehr spannend in der Thematik)Zur Bedingung des Raum und der Zeit gehört ganz unbedingt ,die absolute Bedingungslosigkeit von Raum und Zeit. Werden Raum und Zeit an Bedingungen geknüpft sind sie endlich, mit einem Beginn und einem Ende.
Natürlich gäbe es, ohne jegliches Leben welches sich seiner selbst bewußt werdend (so sollte davon auszugehen sein) die Sonne, den Mond, unsere Erde.
Und es würde, ohne das Vorhandensein des bewußten Lebens, an dem Ort wo heute Köln, der Rhein fließen, an dem Ort welcher heute Hamburg genannt wird, die Elbe ihre Flußbett haben.
Es würden Kröten quaken, Hasen Purzelbäume schlagen und der Vesuv würde, wenn dann genügend heißes Magma angesammelt, Feuer in den Himmel speien und Lavaströme zu Tale fließen.
All dies, wie alles andere auch, würde auch ohne Menschen passieren können.
Was es dann jedoch nicht geben würde, Sonnenuhren, Wasseruhren, das Nürnberger Ei, Atomuhren, Funkuhren und dergleichen all die anderen Geräte die dazu dienen, lediglich einen Verlauf (Zeit)zu messen. (Uhren sind also „Erfindungen“ des Menschen um einen zeitlichen Verlauf messen zu können)
Die Begriffe Zeit (Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft) hätten in ihrem inhaltlichen Sinne keine Bedeutung, da kein Mensch zugegen, dem sie etwas bedeuten würden. Dem Fluß, dem Hasen, dem Vesuv…dem Mond… wäre die Zeit ohne jegliche Bedeutung, denn sie kennen sie nicht so, so wie wir sie kennen.
Ohne uns Menschen würde die Zeit sich langweilen, weil sich niemand mit ihr beschäftigen würde, sich für sie als solche nicht interessieren würde.
Der Begriff der Zeit ist also wie real es formulierte (verkürzt widergegeben) :“ Gegenwart ist eigentlich ein temporärer Ausdruck im Satzbau“ .
Zeit ist also lediglich ein MENSCHLICHER Begriff der Sprache, ohne den Menschen gäbe es diesen Begriff nicht – wohl aber gäbe es den quakenden Frosch, den Hasen…usw. es gäbe also Abläufe die weiterhin im ständigen „Fortschritt“ begriffen, aber wer sollte, ohne den Menschen, diese als etwas zeitliches benennen??
Und (aber) nebenbei bemerkt, es gibt ein Volk am Amazonas, die Pirahã-Indianer, welche mit dem Begriff der Zeit nicht wirklich etwas anfangen können.
D. Everett beschreibt in seinem Buch (Das glücklichste Volk) seine Erlebnisse im Umgang mit diesen Menschen, für die weder die Vergangenheit noch die Zukunft eine sonderliche Bedeutung haben. (Ich hab mich schwer getan mit diesem Buch, da es in „meinen Augen“ als „sehr langatmig“ geschrieben, obwohl sehr spannend in der Thematik)
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