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Zeitlinien = Informationslinien?

Thema erstellt von Harald Denifle 
Beiträge: 1.128, Mitglied seit 8 Jahren
Wieso passive Gegenwart, wenn in der Gegenwart die Materie aus der Vergangenheit mit der Energie aus der Vergangenheit reagiert zu einem neuen Erscheinungsbild und als Abfall Energie in die Zukunft schickt, um dort die zukünftige Gegenwart zu gestalten und zu verändern.

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1=(h/s³)*(h/t) und 1/cc>0
Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 23.06.2011 um 18:04 Uhr.
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Information und Zeit hängen zusammen. Allein die SRT basiert darauf.

Zum Thread:

Eigentlich gibt es keine Gegenwart, nur die wahrnehmliche Definition dessen. Ist doch nur ein Übergang von Vergangen heit in die Zukunft. Alles was wir erleben ist längst passiert. Wir blicken praktisch immer in die Vergangenheit. Egal wo wir sind oder stehen.

Man sagt immer Zeitreisen, oder ein Blick in die Vergangenheit wäre nicht möglich. Dabei erleben wir das Tag für Tag.
Warum also nicht mal in die Zukunft schauen? Aber das würde jetzt zuweit gehen.
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Wissen ist Macht, nichtwissen macht nichts!
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Hoi zemma

Also ich meine es so.

Die eintreffenden Informationen von Ereignissen sind natürlich
immer Geschichten einer räumlich distanzierten Lokalität.

Informationslinien sind jedoch stets in der Gegenwart.

Diese müssen es auch sein, da es keine Zukunft und keine Vergangenheit gibt.
Was es gibt, ist eine Änderung der Gegenwart – ein aktiver Disput mit den vergangenen Wichtigkeiten.

Geschwindigkeit in der Informationsübertragung ist
deshalb für eine hypothetische Lage in der Zeit belanglos.
Stets sind diese, die passiven Informationen, in der Gegenwart.
Da kann Einstein mit seinem Fahrrad fahren wie er will – der
Auseinandersetzung zwischen der aktiven und der
passiven Gegenwart entkommt auch er nicht.

Gegenwart ist folglich nicht der Übergang zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Wir sind immer gegenwärtig mit Alpha Centauri A. Die dazwischenliegende
Informationslinie ist ebenfalls permanent gegenwärtig.
Auch wenn wir der Entfernung eine Massdistanz von 4.2 Lichtjahre unterstellen.
Sehen können wir keinen einzigen mm.

Wir rechnen die alten Geschichten auf diverse Möglichkeiten hoch
und sind dadurch in der Lage vorausschauend auf Veränderungen zu reagieren.
Wenn man so will, eine Wettervorhersage.

mlg HD
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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Hallo Solo 1

Eigentlich gibt es nur die Gegenwart.

Eine Gegenwart der Veränderungen!

Auf dem Planeten Murx lebt Otto Murx mit 88 Jahren.
Der Planet ist etwa 88 Lichtjahre von der Erde entfernt.
Otto Erde und Otto Murx beide ident geboren, halten
jedes Jahr eine Tafel mit der Jahreszahl in den Informationsorbit.

Auf halbem Wege treffen sich die passiven Informationspäckchen
und hauen sich gegenseitig eine kleine Delle in die Welle.
Im 88.sten Lebensjahr bekommen die beiden Ottos erstmals
Nachricht voneinander.

Beide Ottos
inklusive den Informationslinien
befinden sich in der Gegenwart.
Beide Ottos
verlassen darauf das zeitliche.

In einer angenommenen Parallelwelt treffen
sich die beiden auf ein Bierchen und philosophieren
angeregt über die Zukunft.

Eine real existierende Vergangenheit und eine real existierende Zukunft sind meiner
Meinung nach lediglich in Parallelwelten vorstellbar.

Grüße Harald
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Beiträge: 2.991, Mitglied seit 10 Jahren
Quante schrieb in Beitrag Nr. 1744-20:
Nichts für ungut lieber Hans-m, aber dir hätte auffallen können, daß die Aussage in meinem Beitrag 1744-18 nur die , als im Zitat wiedergegebene , Aussage von Harald Denifle‘s Beitrag-Nr. 1744-4 darstellt,

Sorry, Quante, das hab ich übersehen.
Ich hatte mich darauf verlassen, dass Du die Zitatmarkierungen....
Zitat:
.... hier verwendest, und die fehlten dort.
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:smiley3:
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Harald Denifle schrieb in Beitrag Nr. 1744-23:
Hoi zemma

Also ich meine es so.

Die eintreffenden Informationen von Ereignissen sind natürlich
immer Geschichten einer räumlich distanzierten Lokalität.

Informationslinien sind jedoch stets in der Gegenwart.

Ich glaube zu verstehen was Du meinst:

Nehmen wir einmal als Informationslinie mal nicht das Licht sondern das Wasser eines Flusses, z.B den Rhein.
Wenn in Basel die Sonne scheint, so heizt sich dort das Wasser auf.
Dieses aufgewärmte Wasser treibt nun langsam Richtung Nordsee, wo es dann irgendwann, z.B nach 2 Wochen ankommt.
Nun streicht ein Schiffer in Basel sein Boot und ihm kippt der ganze Eimer Farbe in den Fluss.
Auch diese gelöste Farbe ist letztendlich ein Information, die im Fluss gegenwärtig ist.
Zum Zeitpunkt "A" ist sie in Basel, Zeitpunkt "B" in Koblenz, bei "C" bei Köln ....und bei "X"in der Nordsee angekommen.
Die Information ist Gegenwärtig, aber dem Lauf des Wassers unterworfen, so dass eine Information sich permanet von der Quelle fortbewegt.
Warmes Wasser, wie auch die Farbe im Fluss sind in der Gegenwart vorhanden, aber der Ort, wo sie auftreten, verändert sich.

Habe ich Dich richtig verstanden.
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Beiträge: 576, Mitglied seit 11 Jahren
Hallo Harald Denifle, sei gegrüßt, denn „Hoi zemma“ deute ich als Hallo zusammen, mein bayrisch(??) ist so grottenschlecht, verzeih er‘s mir.

Aber ich denke dein Gedankengang, kam jetzt bei mir als Sturzgeburt an, vermute ich, und hoffe dabei keinen totalen Absturz hinzulegen.

Deswegen nehme ich mal deinen Text, Satz für Satz, unter die Lupe.

„Die eintreffenden Informationen von Ereignissen sind natürlich
immer Geschichten einer räumlich distanzierten Lokalität.“

Ja, die „vor Ort“ eintreffenden Informationen sind Informationen aus einem anderen Raum/Zeitgefüge.

„Informationslinien sind jedoch stets in der Gegenwart.. „

Ja, ein Information die ich verarbeite, verarbeite ich ausschließlich in „meiner (sich ebenso ändernden) Gegenwart“.

„Diese müssen es auch sein, da es keine Zukunft und keine Vergangenheit gibt.“

Naja, ich will diese Aussage mal, der Thematik wegen, so stehen lassen.

„Was es gibt, ist eine Änderung der Gegenwart – ein aktiver Disput mit den vergangenen Wichtigkeiten.“


An diesem Punkt wird es für mich kritisch, denn du sagst: „es gibt, … eine Änderung der Gegenwart“.

Dieses möchte ich als solches verneinen, die Gegenwart, als solche für sich bezeichnet, ändert sich SELBST nicht.

Gegenwart ist (lediglich) ein menschlicher Begriff für: die Umschreibung der „Veränderung EINES Zustandes“ in einem „definierten“ temporalen Zeit und Raum-Gefüge.

Da es aber nicht nur „einen Zustand“ sondern unendlich viele derer, an ebenso unendlich vielen Zeit-Raum-Gefügen gibt, werden diese Zustände in ihrer Summe betrachtet vereinfacht dargestellt als die (Gegenwart) bezeichnet. Es erfolgt also eine ständige Änderung eines jeden einzelnen Zustandes.

Und jedem Einzelnen (sich verändernden) Zustand ist auch seinem, ausschließlich ihm zuzuordnenden, wieder einzelnen Raum-Zeit(Punkt) zuzuordnen.
Daher würde ich deine Bemerkung wie folgt ändern wollen:

„Was es gibt, ist eine Änderung meines Daseins , welches – einen aktiver Disput führt, mit den anderen (sich ebenso in ihrem Zustand) ändernden Daseienden.

Vereinfacht gesagt steht‘s ja so auch auf „wasistzeit“. Zeit ist die verhindert, dass alles auf einmal (und an lediglich nur einem Ort) passiert.


„Geschwindigkeit in der Informationsübertragung ist
deshalb für eine hypothetische Lage in der Zeit belanglos.“

Da, bin ich wieder zu 100% bei dir - jetzt aber auf dem Weg nach Helmstedt, bis zum Sonntag der Großstadt entfliehend – servus.
(Oh, das gibt wieder viele verbale Ohrfeigen)

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Zur Bedingung des Raum und der Zeit gehört ganz unbedingt ,die absolute Bedingungslosigkeit von Raum und Zeit. Werden Raum und Zeit an Bedingungen geknüpft sind sie endlich, mit einem Beginn und einem Ende.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Quante am 01.07.2011 um 14:27 Uhr.
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Wenn man doch Wettervorhersagen machen kann und der Busplan stimmt, dann gib es auch die gemeinte Zukunft, in der der Bus bei Regen kommt.

Nur eine alles umfassende Gegenwart gibt es nicht, weder semantisch, noch real. Es gibt keine Universum weit geltende Gegenwart.

Schon allein hier auf unserem Planeten haben wir die Zeit in 24 Zeitzonen eingeteilt.

Das selbst das Licht 1 Sec. bis zum Mond braucht, sagt aus, dass auch dort eine um mind 1 Sec. versetzte Gegenwart herrscht.

Zur Sonne sind es 8 Minuten und sie ist nicht unsere Gegenwart, ansonsten wären wir alle nicht mehr, weil zu heiß.
Das Etwas existiert und wir das wissen, heißt doch nicht, dass es Gegenwart ist, sondern das es einem gegenwärtig ist.

Und Systeme, die aus unserer Sicht 13 Mrd. LJ entfernt sind, existieren wahrscheinlich gar nicht mehr, obwohl ihr Licht uns beeindrucken kann.

Gegenwart ist eigentlich ein temporärer Ausdruck im Satzbau, oder ein örtlich und zeitlich begrenzter + subjektiver Begriff für hier und jetzt.

Ansonsten gilt Ortszeit.


Real
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Hallo Hans

Ja, ich denke doch – ja.

Der Fluss trägt die passiven Informationen.
Der Rhein als nasse Informationslinie von den
Quellen bis zu Nordsee. Für Punkt C, also in
diesem Fall Köln, existiert ausschließlich die
Auseinandersetzung Köln versus Fluss.

Der ganze hübsche Rest ist lediglich eine Möglichkeit.

Köln hat Erfahrung mit den Einwirkungen des Rheins,
man kennt die Variationen in der Qualität und Menge zur Genüge.
Köln wehrt sich etwa aktiv gegen die Hochwasserstände.
An den obenliegenden Informationen wird noch gearbeitet.

Manchmal auch ein wenig manipuliert.

Bei Mels etwa gibt es eine Wasserscheide.
Hier könnte man den Rhein nach Zürich umleiten.

Ackermann ist ein Melser.

Bekanntlich kann man auch Geldflüsse umleiten.
Mancher hat vielleicht ein Leben lang gearbeitet,
war also aktiv und erwartet sich nun ein passives
eintrudeln von Finanzmitteln.
Doch leider …
Ich bin wohl etwas vom Weg abgekommen …

Irgendwo einen Hebel umzulegen, einen Knopf zu drücken,
einen Nagel einzuschlagen, ein Seil zu ziehen …
- sind sekundäre Bemühungen.

Primär existiert nur eine Konfrontation
zwischen aktivem Raumpunkt und
eintreffenden Informationen.

Liebe Grüße
Harald
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ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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Hallo Real

Wie bereits erwähnt ist Physik auch eine Frage der Definition.
Wenn man die Gegenwart auf beliebige Urzeiten, oder etwa
auf unterschiedliche Planetenrotationen abstellt, dann gibt es
selbstverständlich Gegenwarten nach Belieben.

Ich erlaube mir mal
die Gegenwart auf
das gesamte
Universum
gültig ident
zu stellen.

Die Bühne der Ereignisse ist gegenwärtig und nur da real.
Wenn man so will ein Abbrand unserer Bemühungen gegen
weitestgehend vorgegebenen Infolinien.

Wir sind in der Gegenwart eingebettet und
spielen halt mit in diesem Meisterstück.

mlghd
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ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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Hallo Quante

Nicht nur die Informationseinwirkungen
welche meine persönlichen Quanten
gerade bearbeiten sind in der Gegenwart.

Sämtliche Informationslinien sind permanent in der
sogenannten Gegenwart, von der Quelle bis zur
homöopathischen Ausdünnung.

Die Quanten reagieren auf eine ca. eine Sekunde
alte Mondinformation, auf eine 8 Minuten alte
Sonnenmitteilung und eine ca. 4,2 Lichtjahre
alte Alpha Centauri A Vorstellung.

Die Antwort auf diese Einwirkungen das Ist.

Jedenfalls aus Sicht der Quanten.

Unsere Wünsche
und Vorstellungen
sind ja meist
anders gelagert.

Mit lieben Grüßen
Harald
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ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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Das bei dir irgend eine Information ankommt und wirkt ist nicht mit der Gegenwart der Informationsquelle gleich zu setzten.

So ist mir dein Beitrag zwar gegenwärtig, aber du doch nicht. Nochmals - Gegenwart ist primär eine Zeitform im Satzbau.

Wenn du aber weiter in Prosa schwelgen möchtest, lass dich nicht stören ...



Real
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Real im Beitrag-Nr. 1744-28

Zitat:
Nur eine alles umfassende Gegenwart gibt es nicht, weder semantisch, noch real. Es gibt keine Universum weit geltende Gegenwart.

Hallo Real

Ich stimme dir zu. Ebenso dürfte es dann auch mangels eines Überganges und einer Struktur keine reale Vergangenheit und keine Zukunft geben.

Als Vergangenheit bezeichnen wir doch nur die in unserem individuellen Bewusstsein gespeicherten Informationen von beobachteten Ereignissen.

Und die Zukunft kann es schon deshalb nicht real geben, weil sie sich als Denkkonstrukt ja noch gar nicht ereignet hat.

Offensichtlich machen wir immer mal wieder den Fehler unsere abstrakten Vorstellungen als real existierend zu betrachten.

Zitat:
Schon allein hier auf unserem Planeten haben wir die Zeit in 24 Zeitzonen eingeteilt.

Hier möchte ich einwenden, dass wir nicht „die Zeit“ in 24 Zeitzonen eingeteilt haben, sondern wie du sicher zum Ausdruck bringen wolltest, die Oberfläche unseres Planeten.

Die Zeit auf unserem Planeten haben wir ja von dessen Bewegungen abgeleitet und diese entsprechend willkürlich in Jahre, Tage und Stunden eingeteilt.

Im Übrigen würde mich interessieren, wie du das von mir im Beitrag-Nr. 1809-14 erwähnte Einsteinzitat interpretieren würdest, da es darüber offensichtlich verschiedene Auffassungen gibt:

Zitat:
In ähnlichem Sinne bemerkte nämlich auch Einstein im Jahre 1955 in einem Brief an die Schwester seines Freundes Michele Besso:

«Für uns gläubige Physiker stellt diese Trennung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft jedoch nichts weiter als eine Illusion dar, wenn auch eine besonders hartnäckige»

Die Frage ist ja auch, ob Einstein nun wissenschaftlich oder religionsgläubige Physiker meinte?

Gruß Horst
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Hallo Horst,

natürlich ist Zukunft nur ein Potenzial im Verlauf, weil es immer Jetzt ist.

Ich trenne für mich in real existent und Möglichkeiten, wobei es derer als kommende und gewesene Möglichkeiten gibt.
Außerdem gliedert sich jede makroskopische Möglichkeit in seine potenziellen, mikroskopischen Bestandteile, die nulldimensionalen Punktuniversen.
Dieser Vorstellung folgend nimm an, das all der leere Raum des Universums angefüllt wäre mit solchen Möglichkeiten.
Man kann sie aber nicht sehen, weil sie die Dimension Null haben, also abstrakt sind.
Um real zu werden, braucht eine Möglichkeit, die bis dahin als Punktuniversum vorliegt, Energie, die sich um dieses "Kalabi Yau" dreht.
Dadurch dilatiert diese Energie gegenüber linear gerichteter Energie in LG und es entsteht Zeitlichkeit, in Form eines Fraktales in planckscher Größe.

Für eine bildliche Darstellung dieses Gedankens, siehe hier: http://www.math.tu-cottbus.de/INSTITUT/lsam/CompPhy...

Der Weg, bzw. die Bewegung von linearen EM-Wellen und Kosmischer Strahlung (Teilchenwind) stellt aber einen Bruch in dieser Betrachtung dar.

Diese sind zum Teil "Ewigkeiten" unterwegs und vermitteln Kunde von längst vergangenen Ereignissen.
Wenn sie dann endlich die Erde erreichen und im hiesigen Jetzt Reaktionen auslösen, vermitteln sie "zeit-versetzt" ihre Information.

Das bedeutet, dass uns aus den Tiefen der RaumZeit Informationen der Vergangenheit erreichen, die das hiesige Jetzt mitgestaltet, bzw. uns zukünftige Einflüsse bedeuten.

Mit anderen Worten; das Jetzt wird primär aus Vergangenheitsdaten zusammen gesetzt.
Da dieser Sachverhalt zu extrapolieren ist, läßt sich eine kommende Zukunft postulieren.

Zukunft und Vergangenheit sind Rahmenbedingungen eines für real angenommenen Jetzt. Das meinte mMn. wohl auch Albert in deinem Zitat.


Gruß
Real

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Real am 04.07.2011 um 13:19 Uhr.
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Real im Beitrag-Nr. 1744-28
Zitat:
Nur eine alles umfassende Gegenwart gibt es nicht, weder semantisch, noch real. Es gibt keine Universum weit geltende Gegenwart.

Horst schrieb in Beitrag Nr. 1744-33:
Ich stimme dir zu. Ebenso dürfte es dann auch mangels eines Überganges und einer Struktur keine reale Vergangenheit und keine Zukunft geben.
Hier wiederspreche ich
Gegenwart ist jetzt, und überall direkt vor Deiner Nase und auch hinter der letzten Milchstrasse.
Das wir die Gegenwart aus entfernten Galaxien erst Jahre später erfahren hat lediglich mit der Laufzeit der Information (Lichtgeschwindigkeit) zu tun, nicht aber mit dem Zeitablauf im Universum selber.
Zitat:
Als Vergangenheit bezeichnen wir doch nur die in unserem individuellen Bewusstsein gespeicherten Informationen von beobachteten Ereignissen.
Ereignisse sind die Ursache für weitere Ereignisse, die wiederum Ursache für die folgenden Ereignisse sind.
Ein gegenwärtiges Ereignis hat seine Ursache in einem Ereignis, dass bereits vergangen ist, und ist selbst Ursache für ein Ereignis in der Zukunft.
Eine endlose Kette, die mit dem (möglichen) Urknall begann und bis zum Endes des Universums (falls es ein Ende gibt) so fortfahren wird.

Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft sind nicht von der Existenz eines Bewusstseins abhängig. Es würde sie auch geben, wenn nie ein Lebewesen das Licht der Welt erblickt hätte.

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Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 04.07.2011 um 12:31 Uhr.
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Hallo Hans,

Wenn du uns denn in unserer Annahme widersprichst, es gäbe keine Universum weit geltende Gegenwart, so widersprichst du auch der ART in diesem Punkt.

Nicht weiter schlimm, aber was soll deine "Gegenwart" denn eigentlich bedeuten, - wir sind alle eins mit dem Universum?

Um es nochmals deutlich zu machen, der Begriff "Gegenwart" ist in physikalischer Hinsicht zur Situationsbeschreibung ungeeignet.

Hierbei wird Umgangssprache für physikalische Zusammenhänge benutzt, bzw. eine temporäre Angabe des Satzbaus themen-verkehrt angewandt.


Real

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Real am 04.07.2011 um 13:42 Uhr.
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Hans-m im Beitrag-Nr. 1744-35

Zitat:
Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft sind nicht von der Existenz eines Bewusstseins abhängig. Es würde sie auch geben, wenn nie ein Lebewesen das Licht der Welt erblickt hätte.

Hallo Hans-m

Da widerspreche ich dir ganz vehement!

WER sollte denn ein Ereignis z. B. als Gegenwart bezeichnen können, wenn nicht ein bewusst urteilender Beobachter?

WANN wäre denn dann Gegenwart, wenn nie ein Lebewesen das Licht der Welt erblickt hätte um bewusst sagen zu können JETZT ist Gegenwart?

Das müsstest du mir jetzt schon beantworten!

Meinst du im ernst, dass von Menschen erdachte abstrakte Begriffe auch als reale Objekte existieren? Dann sage mir bitte, welche Struktur und Form Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft haben,
wenn sie deiner Meinung nach nicht nur als relatives menschliches Denkkonstrukt, sondern auch absolut existieren?

Gruß Horst
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 12 Jahren
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1744-35:
(...)
Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft sind nicht von der Existenz eines Bewusstseins abhängig. Es würde sie auch geben, wenn nie ein Lebewesen das Licht der Welt erblickt hätte.
(...)
Hallo Hans und guten Tag.
Die Gegenwart geniest vor den anderen beiden, der Vergangenheit und der Zukunft, den Vorzug erlebt zu werden.
Du erlebst Deine Gegenwart, so zu sagen, persönlich.
Deine Vergangenheit kannst Du nur ver- oder aufarbeiten um aus ihr zu lernen. (oder auch nicht) ;-)
Und Deine Zukunft stellt Dir verschiedene Aussichten vor, die sich mal so oder so,
oder auch gar nicht verwirklichen.
Denk Dich einmal weg.. nur kurz... wo ist dann Deine Gegenwart hin?
Wie ein Hauch im Wind .... weg ist sie.
Ohne erleben keine Gegenwart, keine Vergangenheit und keine Zukunft.
Und erleben kann nur, wer bewusst lebt.
Da beist die Maus keinen Faden ab.
Aber ich denke da wärst Du schon noch drauf gekommen.

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Beiträge: 2.991, Mitglied seit 10 Jahren
Horst schrieb in Beitrag Nr. 1744-37:
WER sollte denn ein Ereignis z. B. als Gegenwart bezeichnen können, wenn nicht ein bewusst urteilender Beobachter?

WANN wäre denn dann Gegenwart, wenn nie ein Lebewesen das Licht der Welt erblickt hätte um bewusst sagen zu können JETZT ist Gegenwart?

Wenn es keine Lebewesen gäbe, so gäbe es trotzdem Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft.
Dann würde z.B in Köln (Köln gäbe es nicht, aber ich meine an der betreffenden Stelle) jetzt (Gegenwart) die Sonne scheinen, gestern(Vergangenheit) war es windig und morgen(Zukunft) gäbe es Gewitter. Die Existenz eines Lebewesens hat keinen Einfluss auf diese Zeitlichen Ereignisse.

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 05.07.2011 um 12:44 Uhr.
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Beiträge: 2.991, Mitglied seit 10 Jahren
Real schrieb in Beitrag Nr. 1744-36:
Wenn du uns denn in unserer Annahme widersprichst, es gäbe keine Universum weit geltende Gegenwart, so widersprichst du auch der ART in diesem Punkt.

Du darfst hier nicht Gegenwart mit Gleichzeitigkeit verwechseln.

Folgendes Beispiel:
Mein Astronautenkumpel "Buzz Lightjear" hat es eilig und er ist schon heute nacht, 0.00 Uhr gestartet. Er fliegt an extremen Massen mit grossen Gravitationsfeldern vorbei und kommt heute Mittag, 12.00 Uhr am Zielplaneten an. An den Gravitationsfeldern herrscht eine extreme Zeitdilation, die die Uhr von Buzz langsamer gehen lässt.

Ich starte um 6.00 Uhr und fliege die gleiche Strecke. und komme ebenfalls 6 Stunden später an.
Nun ergeben sich für Buzz und mich unterschiedliche Zeitlinien:

Buzz:
0---1---2---3---4----5------6-----7------8-----9-----10-----11----12---13---14---15---16---17---18-->
Ich:
0---1---2---3---4---5---6---7---8---9---10----11-----12-----13------14-----15-----16-----17-----18-->

Die Zahlen an der Geraden zeigen die Uhrzeit von Buzz und mir an.
So entspricht z.b 8.00 Uhr bei mir nicht 8.00 Uhr bei Buzz. Unsere Zeitpfeile sind nicht gleichzeitig.
Schaue ich z.B jetzt um 11.Uhr auf meine Uhr so zeigt die Uhr von Buzz jetzt 9.15.Uhr an.
Schaue ich um 16.00 so liest Buzz auf seiner Uhr 15.15 ab
Wir durchleben zu jedem Augenblick die gleiche Gegenwart, auch wenn wir uns in der Zeitdilation unterscheiden.

Anderes Beispiel:
Jetzt (Gegenwart) sitze ich am PC, in China fällt ein Sack Reis um, In der Galaxy "XY" explodiert gerade eine Supernova ein Alien verspeist gerade auf seinem Heimatplaneten einen der schmackhaften "Quielies" und die Sonne im System "JK26" verschmelzt gerade ihre letzten beiden Wasserstoffatome zu Helium.

Dies ist die Gegenwart, die überall im Universum gegenwärtig ist, wollte sagen, war, denn bevor ich diesen Satz zu ende geschrieben habe, ist es bereits Vergangenheit.

Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 05.07.2011 um 12:56 Uhr.
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