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Zeitlinien = Informationslinien?

Thema erstellt von Harald Denifle 
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Beiträge: 540, Mitglied seit 8 Jahren
Urheberrechte

Hallo Stueps – Natürlich bin ich nicht böse – auch nicht verärgert.

Mag sein, dass Urheberrechte kompliziert sind und in den allermeisten Fällen auch nicht gerechtfertigt, da die Nutznießer in der Regel für die Entstehung einer Idee oder eines Kunstwerkes keinen Beitrag geleistet haben. Die Regierung von Island kämpft etwa gerade um die Namensrechte für das Wort “Iceland“, weil ein Unternehmer, dieses Wort schützen ließ.
Vielleicht sollte ich den Begriff “Augentürme“ als Namen und als Bauwerk schützen lassen. Mal schauen was die Architekten dazu sagen.
Der Begriff Diplomingenieur ist leider nicht geschützt.
Deshalb gibt es auch etliche Architekten in Österreich und in Deutschland, welche sich gerne mal als Dipl. Ing. Architekt bezeichnen.

Die Karte kann ja jeder, wer will – bequem im Netz besichtigen – fast gebührenfrei.

Auf Wikipedia oder Euroatlas oder Bibliotheca Augustana

Liebe Grüsse
Harald
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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BRAVO

Ein Architekturkollege hat die Uralttechnologie aufgegriffen und plant aktuell eine dunkle Kammer, auf 2300 Meter über Meer - dem Berninapass, zu errichten.
Die Tabula Peutingeriana habe ich inzwischen - Dank PDF - im 1 : 1 Format ausgedruckt. Die Karte ist mit einer Länge von ca. 6,80 m sehr beeindruckend, sensationell und zeigt etwa 500 Doppeltürme (Messstationen – Augentürme) von Spanien bis nach Indien.

Die Originalkarte geht angeblich auf das Jahr 335/336 zurück.

Etwas seltsam aber, dass noch die Städte Pompeji, Herculaneum, Oplontis und Stabiae aufgeführt sind, welche bereits 79 verschüttet wurden. Die ursprüngliche Karte dürfte wohl doch noch einiges älter sein. Mit den Messdaten (Sonnenstand – Sternbilder) wurde die genau Lage der Messstationen, schon vor tausenden Jahren, präzise bestimmt.

lg
Harald
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Beiträge: 540, Mitglied seit 8 Jahren
Messstationen - weltweit


Foto – Denifle

Die Darstellung auf dem Sonnentor in Tiahuanaco (Bolivien) ist schon ident mit dem Short Man im Bodensee und dem Long Man in Wilmington.
Nein – liebe Archäologen – es sind keine Krieger mit zwei Lanzen.
Es sind nur einfache Vermessungstechniker.

Harald
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 28.08.2017 um 17:27 Uhr.
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Beiträge: 540, Mitglied seit 8 Jahren
Zitat von MIR:
Mit den Sonnenständen konnte die Lage in Nord/Süd – Richtung und mit den Sternbildern die Lage in Ost/West – Richtung auf dem Globus gut fixiert werden. High - Tech weltweit.

Dies ist natürlich eine Fehleinschätzung.
Für die Bestimmung der Lage in Ost – West Richtung sollte man dem Forum entsprechend die Zeit ins Spiel bringen.
Die Zeit als Gegenwart - aber mit dem Umstand, dass fast jedes Dorf im Gebirge eine eigene Mittagsspitze hat.
Dieser Unterschied war irgendwie zu bestimmen.
– > Sanduhr?
– >Rolling Stone?

mg Harald
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.044, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Harald Denifle,

habe in diesem Thread einige Fotos wegen fehlender Quellenangaben/Urheberrechte entfernt.


Beste Grüße
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Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
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Beiträge: 540, Mitglied seit 8 Jahren
In Anlehnung an Heller Andre

Die wahren Bilder sind im Kopf…..

Ich wär ein schlechter Kapitän,
die Meridiane sind mein Handwerk nicht.
Und trommelt auch der Regen in den Tropen
Neuguineas die Mangoblätter wund,
es heißt, am Ende aller Reisen weiß man doch
wiederum die Erde rund.

….. und sind sie nicht in meinem Kopf,
dann sind sie nirgendwo.

lg Harald
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Beiträge: 540, Mitglied seit 8 Jahren
Gerade + Eben

habe ich von der HTW Chur (Hochschule für Technik und Wirtschaft) die Mitteilung erhalten, dass zukünftig das Studium für Bauingenieurwesen und Architektur wieder getrennt angeboten wird.

Danke - Chur – eine schöne Stadt am jungen Rhein – wie Vaduz.




Fotos Denifle

Von der Wirtschaft erarbeitet – ein veritabler Totalschaden.

Ueniverselle stuepide Struekturen.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 28.08.2017 um 17:29 Uhr.
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Beiträge: 540, Mitglied seit 8 Jahren
Wirtschaft und Technik?

Zitat von Harald Lesch
Die Amerikaner wären heute nicht mehr in der Lage, eine Saturn-5-Rakete zu bauen. Die Pläne mag es noch geben, aber es ist keiner mehr da, der es kann. Das heißt, wir verlieren über eine relativ kurze Zeit relativ viel handwerkliche Fähigkeiten. Wir wären heute nicht mehr in der Lage, den Kölner Dom zu bauen. Unsere Architekten sind nicht dazu in der Lage, diese statischen Berechnungen anzustellen.
Ende Zitat des Physikers

Lieber Harald

Für statische Berechnungen sind Bauingenieure zuständig.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit bedeutet nicht, dass der Dorfpfarrer, der Bürgermeister und der Architekt sich an einem Dom abmühen.
Managementsysteme moderner Bauart Versuchen dies zwar täglich an allen möglichen Bauten, aber mit katastrophalen Ergebnis der realisierten Strukturen.

Harald
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Beiträge: 540, Mitglied seit 8 Jahren
Ein Schichtmodell von natürlichen Rheingrabungen im Einleitungsbereich des Bodensees - zu antiken Zeiten.

Modellerstellung: Denifle

Immerhin die Gräben sind bis zu 40 m hoch.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit bedeutet nicht, dass der Hydrodiplomingenieur auf den Geologen verweist und der Geologe auf den Wasserbauingenieur. Forschung sollte offen und gemeinsam einfach sein.

Harald
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 28.08.2017 um 17:30 Uhr.
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Beiträge: 540, Mitglied seit 8 Jahren
Behutsamer Beginn – ein alter Hut?

Hugo Bachmann, emeritierter Professor an der ETH – Zürich erwähnt in seinem Buch – Wenn Bauwerke schwingen – Baudynamik und Erdbebeningenieurwesen – Geschichte und Geschichten:

Als Erste luden die österreichischen Kollegen von der 1977 gegründeten Gesellschaft für Erdbebeningenieurwesen (OEG) zu einer – Internationalen Arbeitstagung zwecks Orientierung über Probleme und Aktivitäten im Erdbebeningenieurwesen in Mitteleuropa – am 26. Juni 1981 nach Wien ein. --------- Schliesslich kam am Abend in einem Heurigen – Lokal auch die Kameradschaft nicht zu kurz.

Unter dem Begriff D – A – CH für Deutschland, Austria und Schweiz findet ein regelmässiger Austausch von fachlicher Relevanz statt.

Mit meinem Beitrag – Augentürme – beim SIA – Wettbewerb (umsicht, regards, sguardi 2017) konnte ich Aufzeigen, dass bereits vor tausenden von Jahren eine weltweite Erdbebenforschung betrieben wurde. Eine geschichtlich zeitlich genaue Zuordnung ist derzeit noch nicht möglich, da seitens der archäologischen Institute und weiterer Opponenten eine aktive Verschleierung und Maskierung der aktuellen Funde im Bodensee betrieben wird.

Ein Juror des SIA – Wettbewerbs hat die aufgezeigte Uralttechnologie der Camera – Obscura aufgegriffen und seinerseits einen Wettbewerb gewonnen, welcher nun eine Realisation einer solchen auf dem Berninapass ermöglicht – Gratulation.
Die in Wien ausgestellte Tabula Peutingeriana zeigt die etwa 500 Doppeltürme, welche damals als Messstationen zwischen Spanien und Indien betrieben wurden. Diese Messungen erfolgten weltweit und ermöglichten ein Erkennen der Erdstruktur, genaue Lokalisierung aller Augentürme und die Feststellung der Bewegungstendenzen aller Erdplatten vor dem Hintergrund des Fix-Stern-Bildes.

Harald
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Happy 2017

Was wollen wir den schaffen?

Diese Frage stellte Hubert Rhomberg – der Vorarlberger Baumeister in seiner VN - Kolumne.

Nun – ich kenne nicht die Ziele, welche der nette Vorarlberger Baumeister schaffen will. Im Sinne einer gesunden und fachlich korrekten Bauwirtschaft, wäre es aber von Vorteil, wenn wir es gemeinsam schaffen, dass der Baumeister seine Generalkompetenz für alle Bereiche des Bauwesens – inclusive Eigenkontrolle - an dafür ausgebildeten Fachpersonen zurückgeben würde.
Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, man kann als angelernter Hilfsarbeiter in Austria etwa Infrastrukturprojekte im Umfang von mehreren Millionen Euro projektieren und ungeprüft einer Ausführung zuführen. Als unabhängiger Diplomingenieur wird man jedoch in Austria keine Berufszulassung bekommen, um die sanktionierte Generalkompetenz der Baumeister im Bauwesen ja nicht zu gefährden.

Es ist naiv zu glauben, Universitäten wären unabhängige Institute – leider eine falsche Hoffnung.

Der Mänärgär rührt auch in diesem Bereich mit Rankings an den niedrigsten Instinkten.

Es resultieren Milliardenschäden in Europa, als Folge dieser Machenschaften.

Harald
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Beiträge: 540, Mitglied seit 8 Jahren
aus dem Buch - Ausflug in die Glarner Geologie (Mark Feldmann - Geologe)

Jean-Pierre Burg – Professor für Strukturgeologie und Tektonik und Leiter des Geologischen Instituts an der ETH – Zürich schreibt im Vorwort folgendes:

Erst am Ende des achtzehnten Jahrhunderts begannen die Naturforscher die Feinheiten der felsigen Partitur zu entschlüsseln und mit der visuellen Pracht der Geschichte unseres Planeten zu verbinden. Erst am Ende des neunzehnten Jahrhunderts haben die Geologen in den Bergen um Glarus erkannt, dass alle Gesteine Protagonisten der zuvor ungeahnten Bewegungen unseres lebendigen Planeten sind, und erst am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts haben mit der Plattentektonik die Geowissenschaftler verstanden, dass die Gesteine das Libretto eines lebendigen Planeten sind.

Ist es nicht seltsam, dass Wissenschaftler tatsächlich glauben,
erst seit wenigen hundert Jahren wären wir Augentürme imstande,
die Naturphänomene halbwegs richtig zu deuten?

Harald
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Pro me the us

Die ungeahnten Bewegungen unseres lebendigen Planeten hat natürlich schon Alfred Wegener geahnt. Wegener ging von einer zusammenhängenden Landmasse aus und postulierte eine permanente Plattentektonik. Mit den Augentürmen wurden diese Bewegungen bereits tausende Jahre früher klar bestimmt und Austern in den Alpen wurden auch schon damals korrekt einer globalen Geomechanik zugeordnet.
Genaugenommen bildeten sich zwei Landmassen, schön getrennt, an den Polen. Die Kronenstruktur war bereits ausgebildet und zieht bis heute ihre Bahnen. Beim ersten Zusammentreffen der beiden Massen erfolgte vermutlich die variskische Gebirgsbildung. Diese sogenannten Varisziden (benannt nach einem Bayrischen Volksstamm) finden sich jedenfalls in Mitteleuropa und in Nordamerika.

Harald
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Im Grenzbereich DACH neigen wir oft dazu, die großen Dinge, zu verniedlichen.

Aus hundert Hügeln werden dann schon mal hundert Hügeli.
Immerhin mit bis zu 20 Meter im Durchmesser und 2 m aus dem Seegrund ragend und mit etwa 2 m im Seegrund fundiert ergibt über 100 000 m³.
Die Anzahl der verwendeten Steine dürften geschätzte ca. 15 000 000 Stück doch übersteigen.
Eine niedliche Anstrengung der regionalen Bevölkerung (?), von der Wissenschaft erstmal unter den Teppich gekehrt.

100 Hügeli

lg Harald
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HD – Helvetische Decken

Feldmann beschreibt sehr schön, wie sich die alte Perm-Schichte über die jüngeren Erdschichten schiebt. Das jährliche mm–Geschiebe ergibt in Millionen von Jahren ansehnliche Ortsveränderungen. Heute liegen Reste dieser etwa 300 Millionen alten Schicht als Berggipfel zwischen den französischen Alpen und Vorarlberg.
Für die Schiebevorgänge waren jedoch geschlossene Decken erforderlich, die in Vorstellungen auch heute noch, einen ziemlich beachtlichen Eindruck hinterlassen.
Wir stehen heute vor den Zähnen und betätigen uns als Ka-Ri-ES, wir fleißigen Tunnelbohrer.

HD

Um die Zeit etwas besser zu verstehen sind Betrachtungen der geologischen Zeitstufen hilfreich.
Unabhängig diverser unterschiedlicher Geschwindigkeitsvorstellungen finden wir uns in identen
Geschichten und manchmal auch eingebettet in Schichten begleitet von lustvollem Geschiebe.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 29.01.2017 um 11:35 Uhr.
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Eine zeitlichen Information

Seitens des zuständigen Archäologie – Instituts wurde mir gestern mitgeteilt,
dass die bei den Hügeli entdeckten Holzfunde auf etwa 3650 und 3350 vor Christus datiert wurden.
(ETH ZH 72339-72342)
Somit ist die postulierte Bodensee - Messanlage demnach vermutlich bis zu ca. 5500 Jahre alt.
Ein datierter Baumstamm im Bereich des Mäuseturms ist ca. 3500 Jahre alt.

Kann man sich eine durchgängig 2000-jährige Messreihe vorstellen,
nur um die Bewegungsdaten der Erdplatten zu eruieren?

Möglicherweise nur mit der Devise
Time is on my side

lg Harald

Anmerkung:
Wissenschaftlich betrachtet sind auch andere Möglichkeiten der Einbindung Holz - Steine möglich.
Die Zuordnung der Zeit - Daten zur Struktur des Bauwerks bleiben wissenschaftlich spekulativ.
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ILLusionen

AIngenieure oder BinGenieure?

Einige Wasserbauingenieure wissen genau, dass bei einem Gartenschlauch einige wenige kurzen Aufweitungen keine wesentlichen Verbesserungen der Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems bewirken. Bagger übernehmen derzeit für reichlich Euro die natürliche Aufgabe des ILL - Flusses bei Feldkirch und schaffen künstliche Buhnen und nette Steininseln, welche beim nächsten größeren Hochwasserereignis bereits wieder der Geschichte angehören werden. Übungen für beamtete BinGenieure um nächstens mit der eingebundenen Werbeindustrie das mehrere hundert Millionen Euro Projekt RHESI – aufgezwungene Rheinbeulen, in Angriff zu nehmen.

Harald
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ILLusIONEN der gemänätschten Urwäldchen.!?
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Zitat von Harald Denifle:
Einige Wasserbauingenieure wissen genau, dass bei einem Gartenschlauch einige wenige kurzen Aufweitungen keine wesentlichen Verbesserungen der Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems bewirken. Bagger übernehmen derzeit für reichlich Euro die natürliche Aufgabe des ILL - Flusses bei Feldkirch und schaffen künstliche Buhnen und nette Steininseln, welche beim nächsten größeren Hochwasserereignis bereits wieder der Geschichte angehören werden. Übungen für beamtete BinGenieure um nächstens mit der eingebundenen Werbeindustrie das mehrere hundert Millionen Euro Projekt RHESI – aufgezwungene Rheinbeulen, in Angriff zu nehmen.

Hallo Harald,

die Zeitlinien der Wasserbaumeister sind neuester Art. Sie greifen die Informationslinien vergangener Zeiten wieder auf, als Wasserläufe noch frei waren, so frei, dass sie mäandrierten. Es entstanden Bereiche schnellfließenden und langsam fließenden Wassers, mal breit, mal schmal, jedes für seine Art Getier. Der Mensch, der Bösewicht, nahm keine Rücksicht auf die Natur, baute hier, baute da, versiegelte Flächen, baute dort, wo er dachte, dort ist es schön, auch direkt am Wasser, die Wässer wurden derer immer Meer, es kam, wie es kommen musste, der Mensch, so schlau, wie er denkt, zwängt den Bach in einen Kanal, eine unnatürliche Gerade entstand zur Menschen Zier. Oh je, was nun, alles zusammen brachte den Kanal zum Überlauf, eine Jahrhundert dieser Flut auf Flut, die Natur dort ist schon weg, aber nun auch manches Haus, welches zu eng am Wasser gebaut. Wetterextreme? Hier nicht! Der Mensch ist schlau, die Renaturierung muss her, aber bei allem Stolz, die Natur war schlauer! Sie kennt keinen Schlauch für Wasser.

...was ich sagen wollte,
Kirsche
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Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
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Beiträge: 540, Mitglied seit 8 Jahren
Zitat von Kirsche:
die Renaturierung muss her

Bild: Denifle

Hallo Gerd – schon recht

Als gelernter Wasserbauingenieur kenne ich die Tücken – Tiefen und Höhen – der Wassermechanik ein wenig. Im Förderdschungel der Vorarlberger Urwäldchen, wurde diese Renaturierung gleich um die Ecke, in die Wege geleitet und kürzlich mit Segen und Blasmusik der Natur vorgestellt. Natürlich gab es niemals einen natürlichen Bachlauf an dieser Stelle. Ein alter Mühlbach, künstlich für Mühlen und Sägewerke angelegt mutiert hier zum Ökomusterbeispiel. Schon schön.

Am 16. Mai 2017 (HTW – Chur) trafen wir uns, die alten und jungen „Archimeder“, zu einer Fachtagung mit dem Titel – BAUEN IM UND GEGEN WASSER. Unter dem Titel – Antike Hydrotechnik oder konnte man früher auch was mit Wasser – stellte uns Kollege Robert Widmer, die älteste Großtalsperre – Sadd-el-Kafara Damm (Ägypten – Alter ca. 4500 – 5000 Jahre) vor. Der Damm lag etwas südlich der Steinbrüche und ist im Aufbau den heutigen Dammkonstruktionen vergleichbar.

Man konnte also schon - schon schön.

lg Harald
Signatur:
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 28.08.2017 um 17:31 Uhr.
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