Zitat von Otto:
Die Vergangenheit hat natürlich den Ist-Zustand bestimmt.
Aber allein die Gegenwart bestimmt die Zukunft.
In Island kandidierte im Jahre 2016 der Literaturwissenschaftler Andri Snaer Magnason bei der Präsidentschaftswahl.
In seinem Buch – WASSER UND ZEIT – schreibt Andri Snaer Magnason folgendes:
Zitat von Magnason:
Es wäre zynisch, sich in alten Geschichten zu verlieren und darüber zu vergessen,
sich um die eigene Gegenwart zu kümmern – und um die Zukunft.
LKWs transportieren mehr Sand als die großen Flüsse der Welt Sedimente.
Der ehemalige CEO der liechtensteinischen Landesbank versucht nun mit einem liechtensteinischen Baumeister und im Verbund mit AUT und CH unseren Rhein derart umzugestalten, dass an jeder beliebigen Stelle unendlich viele Sande oder Silte und etwas Kies im Grenzfluss Rhein liegenbleibt.
Zu diesem Zwecke wurden reichlich LKWs aus Holland zugekauft und in der hauseigenen Spritzanlage auf die Konzernfarben umgefärbt. Lustig ist da lediglich, dass die Bremssysteme der LKWs für unsere Berglandschaft wenig geeignet sind. Die Umrüstung der Welt im Zeitengang, an der Realität vorbei.
Das große Thema von Magnason sind die Gletscher und seine phantasievolle Entdeckung, dass die Berge mit den Gletschern, heilige Kühe wären, die seit Urzeiten in den Mythen der verschiedensten Kulturen Erwähnung fanden. Milchiges Gletscherwasser ist wohl die Ursache solcher Vorstellungen. Gemeinsamer Glaube, dass Erderwärmung das große Problem für das Leben auf der Erde darstellt.
Skizze: Denifle
Die Wissenschaft zeigt heute aber recht klar, dass die Gletscherbildung, genauer noch die Vereisung der nördlichen Hemisphäre recht regelmäßig alle 100 000 Jahre einsetzt und bestimmendes Element dieser Regionen ist. Meinung ist hier meist, dass der Golfstrom die Ursache dieser Klimaschaukel ist. Nach meiner Meinung ist die Ursache aber eher im Rheintal zu suchen.
Magnason beschreibt in seinem Buch, wie es in seiner Familie zu Kontakten mit einigen bekannten Persönlichkeiten dieser Welt kam. Er selber konnte etwa zweimal mit dem Dalai-Lama Gespräche führen, wobei etwa die heiligen Kühe thematisiert wurden, was den Dalai-Lama zum heiteren Lachen animierte. Die Illusion einiger weniger, das Wichtige würden von den Persönlichkeiten geschrieben.
Mit Heute stehen wir möglicherweise an einem Wendepunkt, wo die Temperaturkurve recht rasch in den Keller fallen kann. Das solche Vorgänge gemächlich stattfinden ist keineswegs ausgemacht. Auch die Vorstellung, dass Gletscher vorstoßen und sich dann wiederum zurückziehen ist eher als Märchen anzusehen. Eine neue Eiszeit kann plötzlich einsetzen und ein Forschen in diesem Bereich ist wichtig.
Der Fürst von Liechtenstein – HANS ADAM II - wollte eigentlich Archäologe werden. Sein Vater jedoch – FRANZ JOSEF II – ein begeisterter Mathematiker hatte andere Pläne und wollte mit Hilfe von ADAM den früheren Reichtum des Fürstenhauses wiederum herstellen. So wurde es die Wirtschaft - UNI in Sankt Gallen die den Geldadel aufrüsten muss. Aus – FÜR IMMER DIE ALPEN von Benjamin Quaderer.
Quaderer schreibt über ein winziges Land und seinem größten Geheimnis: Staatsfeind Nr.1 zu sein ist nicht leicht. Das gilt auch dann, wenn dieser Staat einer der kleinsten dieser Erde ist: das Fürstentum Liechtenstein. Ein Porträt über einen Hochstapler indem sich die Gesellschaft spiegelt die er betrügt. Angeblich gibt es keinen Flugplatz im Fürstentum - meint da etwa der Autor zu berichten.
Es gibt natürlich schon einen Modellflughafen in Bendern und nahe des Rheins. Die Fürstin Gina in meiner Erinnerung, mühte sich über einen Drahtzaun, um auf das Fluggelände zu gelangen. Weiter südlich und ebenfalls am Rhein befindet sich ein HELI – Port in Balzers. Der Sohn wird eingeflogen, direkt von der Yacht welche im Mittelmeer im Auftrag des Wiener Bankers dümpelt.
Er hasse seinen Vater sehr, meinte der Sohn, während wir gemeinsam an einem Espresso schlürfen. Die alten Geschichten mit den Blutdiamanten und der Umbau des Staates in ein CASINO sind die Themen die eigentlich aber niemanden interessieren.
Zitat von Magnason:
Es wäre zynisch, sich in alten Geschichten zu verlieren und darüber zu vergessen,
sich um die eigene Gegenwart zu kümmern – und um die Zukunft.
LKWs transportieren mehr Sand als die großen Flüsse der Welt Sedimente.
Quaderer beschreibt die Welt der vermeintlich Großen und wie der Held in das Haus von Heinrich Harrer einsteigt. Die Banden der Führer, welche an einer Welt neben und ohne den Kleinen basteln. Damals wurde ich eingeladen in das Haus des Bergsteigers, um mich etwa auch mit dem Dalai – Lama zu treffen. Da mir Durchlauchte und Heiligkeiten doch etwas suspekt sind, habe ich gerne abgelehnt.
Harald
H:cool:π
Ein Treffen mit den Hopi in Arizona war mir wichtig und dieses habe ich vor Jahren aktiv gesucht.
Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
Bearbeitet von Harald Denifle am 06.09.2020 um 20:06 Uhr.