Beiträge: 587Mitglied seit 19 Jahren
Beitrag Nr. 242-655
26.08.2011 13:07
Hervorragend Lili, wenn du da postest:“ Die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, liegt außerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Wissenschaft…“
Da bin ich geneigt dir einmal recht zu geben, denn wissenschaftlich ist der Beweis eines Lebens nach dem Tode in keinster Weise zu erbringen, da hilft nur noch reinster und tiefster Glaube, an wen oder was auch immer!
Die schlechteste Sache in jeglicher Religion, die Erneuerung.
In diesem Sinne beginnt dein Beitrag und zieht sich bis zum Ende durch.
Für dich ist der Glaube der einzige, auch wenn eigentlich nicht deklinierbar, so bin ich in diesem Fall doch geneigt zu sagen der Einzigste, Beweis. Alles andere erfährt Ablehnung.
Und ich bin eigentlich gewillt, an dieser Stelle die Diskussion abzubrechen, sie einfach nicht führen zu wollen, da ziel-und somit sinnlos, schon vom Ansatz her. Dennoch möchte ich dich kurz meiner Gedanken teilhaben lassen.
Zunächst einmal Lili, wenn du da an neo-x postest:“ deshalb denkste dieses leben ist das wichtigste was es gibt“, dann behaupte ich, du GLAUBST daß er so denkt, was er aber wahrhaft denkt, kannst du gar nicht wissen.
Du glaubst zu glauben was er glaubt, "beeindruckend", von diesem Ansatz her.
Das Leben welches wir alle auf Erden haben ist nicht das Wichtigste, da stimme ich dir bedingt zu, dagegen aber ist es das Einzige was wir nur für uns selbst haben, alles andere was wir für uns „haben“, haben wir nicht wirklich für uns, wir meinen Besitz nehmen zu müssen, erheben selbstherrlich (genug und viel zu oft) den Anspruch, es für uns beanspruchen zu wollen, aber „haben“ (als Besitztum) haben wir es nicht, nur unser eigenes Leben, darauf können wir einen wahren Besitzanspruch erheben, und der bleibt uns, bis zum Tod, unbenommen.
Was mich „ein wenig“ stört, der jegliche Glaube will mich, in und mit meiner Person, zu seinem persönliche Besitz machen in dem ich, wiederum an ihn, Glaube, glauben soll!
Ich behaupte, du hast* den Glauben, aber als Besitz kannst du ihn nicht beanspruchen, du besitzt keinen Glauben, du hast* ihn nur. Keinem Menschen erlaube ich von mir Besitz zu ergreifen und aus diesem Bewußtsein heraus verbiete ich es auch jeglich religiösem Glauben gegenüber meiner Person.
Es klingt hart und radikal, aber es ist MEINE Meinung, meine Position zum Glauben, jeglich religiöser Glaube ist es ebenso, konsequent.
Wenn dann nun irgend eine Religion für sich der Meinung ist den Anspruch erheben zu dürfen, zu müssen, zu sollen, mir erklären zu wollen, dass erst das Leben nach meinem Ableben als wahrhaft zu erklären dann möge sie den Anspruch gerne für sich behalten, ich möchte da nicht mit ihr teilen und trete den Verzicht meinerseits gerne an.
„Das Leben ist nur eine Prüfung“…nun man kann es so sehen und am Ende dieser Lebensprüfung steht der Abschluß, wie bei einer jeden anderen Prüfung auch.
Nur bei der Lebensprüfung gibt es kein >cum laude< >summa cum laude< da endet die Prüfung für alle mit demselben Ergebnis, dem Tod, hier kann keiner besser als der andere abschneiden, hier wird auch keine bevorzugt und ein schummeln ist ebenso nicht möglich.
Aber der Glaube soll uns glaubend machen, in den Glauben versetzen, das wahre Leben beginnt nach dem Tod. Ich behaupte, da wir grad bei der Prüfung sind, hier schummelt der Glaube.
Wie hat mir mal ein Gläubiger geantwortet, als ich ihn auf eine Fehlsamkeit ansprach, die zumindest in seinem Glaubenskreis als solche betrachtet wird: Manchmal drückt Allah ein Auge zu.
Ab da war mir klar, Allah muss von seinem Wesen her ein sehr Guter gewesen sein.
Und dann wundere ich mich im Gegenzug, daß andererseits Drohungen gegen mich erhoben werden, wenn ich lesen muss:“ Das Feuer wird ihre Gesichter verbrennen, und sie werden darin mißgebildet
sein.“
Im deutschen sagen wir Zuckerbrot und Peitsche, zwei Seiten einer Medaille, und auch im arabischen hat jede Medaille zwei Seiten. Nun, sei es so, im hier wie im da.
Es sei dir unbenommen daran zu GLAUBEN, aber bitte gestehe den anderen zu ebenso an etwas zu Glauben oder aber eben zu lassen, und wenn dieser Glaube der anderen sich von deinem Glauben unterscheidet, dann hat das auch damit zu tun das ein jeder Mensch ein Individuum und von daher schon gänzlich verschieden, different zu dir, in seinem Sein wie auch in seinem Sein dir gegenüber.
Ich vermute Lili, du hast bestimmt rote Haare, schwarze Füße, eine grüne Zunge und gepflegte Fingernägel. Du fragst dich wie ich auf eine solche Vorstellung zu deiner Person kommen kann - wenn alle Menschen den gleichen Glauben haben sollen, dann sollen sie bitte schön nicht nur in ihren inneren Werten, nein dann auch in ihrer äußeren Erscheinung in allem gleich, und sich somit von MIR unterscheiden. (Das war jetzt ganz bewußt von mir überspitzt)
Es gibt mir einfach zu viele und zu unterschiedliche heilige Schriften und damit verbundene Vorschriften nach denen ich mein Leben einzurichten hätte.
Ich verzichte darauf, für mich, wenn du anderer Meinung so sei sie dir völlig unbenommen…aber den Respekt den ich dir zolle, erwarte ich im Gegenzug ebenso von dir, es ist ein menschlicher Anspruch meinerseits, sich in menschlichen Fragen auf gleicher Augenhöhe zu begegnen, daran sollte nicht verkehrtes sein. Nur bin ich mir auch im Klaren, da bin ich Realist, eine gleiche Augenhöhe kann es bei streng gläubigen Menschen nicht geben, denn das verbietet der Glaube bei Strafe, da erfolgt dann eine Aus…äh….Abgrenzung - liest sich so wohl freundlicher.
Vermutlich ist der Tod die größte Belobigung die der Mensch, ein jeder nur für sich selbst, erfahren kann, die Christen sprechen ja in diesem Zusammenhang von einer Erlösung, eine Wortwahl die ich als nichtreligiöser Mensch , so zu 100%, mittragen kann, es liest sich gut an.
Und abschließen möchte ich mit deiner 5. Schlußfolgerung, die für mich wie folgt dann lautet: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit…Gottes…sind für mich bedeutungslos.
Du wirst damit leben müssen, wie ich es - ohne ihn - sehr gut kann.
Manu würde ich diesmal darum bitten den Beitrag-Nr. 242-641 diesmal nicht zu löschen, denn ein Beispiel kann nur ein Beispiel sein wenn es als Beispiel genutzt werden kann, die nachfolgende Diskussion wäre auch für spätere Leser in diesem Forum völlig sinnentstellt. Ich bitte zumindest, es in Erwägung zu ziehen...dürfen, bitte!
* im doppeltenSInne der Bedeutung geschrieben wie auch gemeint!
Zur Bedingung des Raum und der Zeit gehört ganz unbedingt ,die absolute Bedingungslosigkeit von Raum und Zeit. Werden Raum und Zeit an Bedingungen geknüpft sind sie endlich, mit einem Beginn und einem Ende.
Da bin ich geneigt dir einmal recht zu geben, denn wissenschaftlich ist der Beweis eines Lebens nach dem Tode in keinster Weise zu erbringen, da hilft nur noch reinster und tiefster Glaube, an wen oder was auch immer!
Die schlechteste Sache in jeglicher Religion, die Erneuerung.
In diesem Sinne beginnt dein Beitrag und zieht sich bis zum Ende durch.
Für dich ist der Glaube der einzige, auch wenn eigentlich nicht deklinierbar, so bin ich in diesem Fall doch geneigt zu sagen der Einzigste, Beweis. Alles andere erfährt Ablehnung.
Und ich bin eigentlich gewillt, an dieser Stelle die Diskussion abzubrechen, sie einfach nicht führen zu wollen, da ziel-und somit sinnlos, schon vom Ansatz her. Dennoch möchte ich dich kurz meiner Gedanken teilhaben lassen.
Zunächst einmal Lili, wenn du da an neo-x postest:“ deshalb denkste dieses leben ist das wichtigste was es gibt“, dann behaupte ich, du GLAUBST daß er so denkt, was er aber wahrhaft denkt, kannst du gar nicht wissen.
Du glaubst zu glauben was er glaubt, "beeindruckend", von diesem Ansatz her.
Das Leben welches wir alle auf Erden haben ist nicht das Wichtigste, da stimme ich dir bedingt zu, dagegen aber ist es das Einzige was wir nur für uns selbst haben, alles andere was wir für uns „haben“, haben wir nicht wirklich für uns, wir meinen Besitz nehmen zu müssen, erheben selbstherrlich (genug und viel zu oft) den Anspruch, es für uns beanspruchen zu wollen, aber „haben“ (als Besitztum) haben wir es nicht, nur unser eigenes Leben, darauf können wir einen wahren Besitzanspruch erheben, und der bleibt uns, bis zum Tod, unbenommen.
Was mich „ein wenig“ stört, der jegliche Glaube will mich, in und mit meiner Person, zu seinem persönliche Besitz machen in dem ich, wiederum an ihn, Glaube, glauben soll!
Ich behaupte, du hast* den Glauben, aber als Besitz kannst du ihn nicht beanspruchen, du besitzt keinen Glauben, du hast* ihn nur. Keinem Menschen erlaube ich von mir Besitz zu ergreifen und aus diesem Bewußtsein heraus verbiete ich es auch jeglich religiösem Glauben gegenüber meiner Person.
Es klingt hart und radikal, aber es ist MEINE Meinung, meine Position zum Glauben, jeglich religiöser Glaube ist es ebenso, konsequent.
Wenn dann nun irgend eine Religion für sich der Meinung ist den Anspruch erheben zu dürfen, zu müssen, zu sollen, mir erklären zu wollen, dass erst das Leben nach meinem Ableben als wahrhaft zu erklären dann möge sie den Anspruch gerne für sich behalten, ich möchte da nicht mit ihr teilen und trete den Verzicht meinerseits gerne an.
„Das Leben ist nur eine Prüfung“…nun man kann es so sehen und am Ende dieser Lebensprüfung steht der Abschluß, wie bei einer jeden anderen Prüfung auch.
Nur bei der Lebensprüfung gibt es kein >cum laude< >summa cum laude< da endet die Prüfung für alle mit demselben Ergebnis, dem Tod, hier kann keiner besser als der andere abschneiden, hier wird auch keine bevorzugt und ein schummeln ist ebenso nicht möglich.
Aber der Glaube soll uns glaubend machen, in den Glauben versetzen, das wahre Leben beginnt nach dem Tod. Ich behaupte, da wir grad bei der Prüfung sind, hier schummelt der Glaube.
Wie hat mir mal ein Gläubiger geantwortet, als ich ihn auf eine Fehlsamkeit ansprach, die zumindest in seinem Glaubenskreis als solche betrachtet wird: Manchmal drückt Allah ein Auge zu.
Ab da war mir klar, Allah muss von seinem Wesen her ein sehr Guter gewesen sein.
Und dann wundere ich mich im Gegenzug, daß andererseits Drohungen gegen mich erhoben werden, wenn ich lesen muss:“ Das Feuer wird ihre Gesichter verbrennen, und sie werden darin mißgebildet
sein.“
Im deutschen sagen wir Zuckerbrot und Peitsche, zwei Seiten einer Medaille, und auch im arabischen hat jede Medaille zwei Seiten. Nun, sei es so, im hier wie im da.
Es sei dir unbenommen daran zu GLAUBEN, aber bitte gestehe den anderen zu ebenso an etwas zu Glauben oder aber eben zu lassen, und wenn dieser Glaube der anderen sich von deinem Glauben unterscheidet, dann hat das auch damit zu tun das ein jeder Mensch ein Individuum und von daher schon gänzlich verschieden, different zu dir, in seinem Sein wie auch in seinem Sein dir gegenüber.
Ich vermute Lili, du hast bestimmt rote Haare, schwarze Füße, eine grüne Zunge und gepflegte Fingernägel. Du fragst dich wie ich auf eine solche Vorstellung zu deiner Person kommen kann - wenn alle Menschen den gleichen Glauben haben sollen, dann sollen sie bitte schön nicht nur in ihren inneren Werten, nein dann auch in ihrer äußeren Erscheinung in allem gleich, und sich somit von MIR unterscheiden. (Das war jetzt ganz bewußt von mir überspitzt)
Es gibt mir einfach zu viele und zu unterschiedliche heilige Schriften und damit verbundene Vorschriften nach denen ich mein Leben einzurichten hätte.
Ich verzichte darauf, für mich, wenn du anderer Meinung so sei sie dir völlig unbenommen…aber den Respekt den ich dir zolle, erwarte ich im Gegenzug ebenso von dir, es ist ein menschlicher Anspruch meinerseits, sich in menschlichen Fragen auf gleicher Augenhöhe zu begegnen, daran sollte nicht verkehrtes sein. Nur bin ich mir auch im Klaren, da bin ich Realist, eine gleiche Augenhöhe kann es bei streng gläubigen Menschen nicht geben, denn das verbietet der Glaube bei Strafe, da erfolgt dann eine Aus…äh….Abgrenzung - liest sich so wohl freundlicher.
Vermutlich ist der Tod die größte Belobigung die der Mensch, ein jeder nur für sich selbst, erfahren kann, die Christen sprechen ja in diesem Zusammenhang von einer Erlösung, eine Wortwahl die ich als nichtreligiöser Mensch , so zu 100%, mittragen kann, es liest sich gut an.
Und abschließen möchte ich mit deiner 5. Schlußfolgerung, die für mich wie folgt dann lautet: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit…Gottes…sind für mich bedeutungslos.
Du wirst damit leben müssen, wie ich es - ohne ihn - sehr gut kann.
Manu würde ich diesmal darum bitten den Beitrag-Nr. 242-641 diesmal nicht zu löschen, denn ein Beispiel kann nur ein Beispiel sein wenn es als Beispiel genutzt werden kann, die nachfolgende Diskussion wäre auch für spätere Leser in diesem Forum völlig sinnentstellt. Ich bitte zumindest, es in Erwägung zu ziehen...dürfen, bitte!
* im doppeltenSInne der Bedeutung geschrieben wie auch gemeint!
Signatur:
Bearbeitet von Quante am 26.08.2011 um 13:13 Uhr.
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