Willkommen in Manus Zeitforum
Haronimo
Beiträge: 464, Mitglied seit 7 Jahren
Hallo Uwebus,

Bei deiner Überlegungen, spielt die Zeit keine Rolle. Und überhaupt blendest du all die Naturkonstanten, die notwendig sind das „Konstrukt“ Universum zu beschreiben, aus.

Weißt du was dein Problem ist? Du lässt nicht die Katze aus dem Sack.
Erzähl mal wo deine Probleme in dein Modell liegen.
Ich will keine Formeln, es gibt viel bessere im Internet, sondern Klartext.
Das kannst du aber nicht bitten.

Nach meine mehrmalige Aufforderung, sich für das experimenteller und praktische(du bist ja ein Praktiker, nach deine aussage) Ausnützung deiner Theorie zu äußern, tatst du das nicht.
Im Gegenteil verstrickst du dich in Erklärungen die, die Welt nicht braucht.

Das größte Problem deiner Äußerungen(zugegeben gut geschmückte, mit Formel und Bild) ist dass die ins Nichts führen. Sackgasse. In ein Labyrinth sollte man den Gang wechseln, wenn man in eine Sackgasse gelaufen ist.

Wir werden nicht das Ende dieses Labyrinth erreichen, aber wir können zumindest den Gang wechseln. Nur so, kann man etwas neues entdecken. Du erzählst doch selber das du seit etliche Jahren schon in der Sackgasse steckst( deine Variante, keiner versteht dich).
Dann sind deine Erzählungen „hohl“, und enthalten keine Information. Also, keine öffentliche Interesse.

Eines sei dir zugesichert, neue Erkenntnisse sind nicht mit „gesunde“ menschliche Verstand zu erreichen. Man braucht schon ein bisschen Phantasie. Warum sollte sich das Universum an einer Menschliche Verstand halten. Ist das Universum, Menschliche Sachverstand? „Lebendiges“ Informationsgehalt?

Vielleicht ist das was du betreibst, öffentliche Ärgernis. Damit kannst du keine Zustimmung erwarten, von denen die du verärgerst.
In eine Hinsicht hast du recht. Du bist ein Praktiker, und als solcher siehst du nur das, was du sehen willst, und damit bist du weit weg von der Realität.

Ich habe eins gelernt. Eine Realitäts- nahe Theorie muss, vorerst, dem gesunde menschliche Verstand widersprechen.
Eine richtige Theorie muss „etwas“ erzählen. Muss Lebendig sein. Muss Gänsehaut auslösen.

Schließlich muss sie den Ursprung und Verlauf dessen Erläutern, was wir Lebendigkeit nennen. Das alles, muss die Informationsgehalt eine Theorie auslösen. Wenn sie eine Information enthält. Etwas, was keine Information enthält, ist Tot. So auch dein Universum.

MfG H.
Signatur:
"Heute ist nicht aller Tage ich komm' wieder keine Frage"
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Stueps
Beiträge: 3.292, Mitglied seit 14 Jahren
Hallo Uwebus,

mir geht es ähnlich wie Haronimo, mir fehlt Neues in deinem Modell. Etwas, was noch nicht da gewesen ist, etwas, was besser ist als die Standardphysik. Das habe ich aber schon mehrfach geschrieben. Auch wenn du behauptest, Neues zu liefern, ist es m.E. nicht so.
Halten wir aus unseren letzten beiden Beiträgen fest:

Du stimmst in deinem letzten Beitrag zu, dass die von dir zuvor behauptete Zweiteilung in Materie und Vakuum in der Grundlagenphysik gar nicht existiert.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-180:
es geht darum, Energie und RaumVOLUMEN in einen qualitativen UND QUANTITATIVEN Zusammenhang zu stellen

Energie wird doch genau so mathematisch beschrieben: Mit Raum- und Zeitparametern. Zumal ich mir nicht sicher bin, ob Energie Volumen benötigt: Denke praktischerweise an einen Laser, da kann man Energie in ein beinahe beliebig kleines Raumvolumen packen. Oder denke an das Pauli-Prinzip, wo Fermionen dem Prinzip "Wo A ist, kann nicht B sein" gehorchen, Bosonen jedoch nicht.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-180:
Und nun, da das Vakuum überall eine Energiedichte > 0 aufweist, sonst wäre es kein Vakuum, kann eine endliche Energiemenge nur ein endliches Volumen aufweisen

Das ist doch in der Praxis so: Gravitation hat nur eine endliche Wirkung, auch wenn der mathematische Formalismus unendliche Reichweite postuliert: Die Wirkung nähert sich in der Theorie mit zunehmenden Abstand infinitesimal Null an, ohne (mathematisch!) Null zu werden. In der Praxis wird sie jedoch irgendwann null, da ein Wirkungsquant nun einmal einen bestimmten Wert nicht unterschreiten kann. Also beschreiben die Standardmodelle in Zusammenarbeit die Wirklichkeit hervorragend.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-180:
Denn Expansion wäre ja mit einer Abnahme der örtlichen Energiedichte verbunden

Warum das? Gerade die beobachtete Expansion wird ja zur Zeit versuchsweise darauf zurückgeführt, dass die örtliche Energiedichte eben gerade nicht abnimmt.
Bitte unterscheide zwischen den Begriffen "Expansion" und "Explosion". Das Universum explodiert nicht (selbst dann wäre eine gleichmäßige Energieverteilung noch mathematisch beschreibbar), sondern expandiert, interpretiert man die beobachteten Daten richtig. Und da ist eine örtliche Abnahme der Energiedichte "nach außen hin" absolut nicht zwingend notwendig.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-180:
Tut mir leid, aber mit den Phantasien der Physik gebe ich mich als Praktiker nicht ab, ich bleibe bei der Sichtweise, die mir meine von der Natur gegebenen Sinnesorgane und mein Verstand ermöglichen.

Damit hat doch niemand ein Problem! Bleibe dabei, dich stellt es doch zufrieden!
Nur hier versuchst du, Andere von deiner Sicht zu überzeugen (warum sonst solltest du es der Öffentlichkeit vorstellen und erbittert dafür streiten?). Und es hat Gründe, warum dir das nicht so recht gelingen will.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-180:
Daß sich das Universum in sich ständig verändert streite ich doch gar nicht ab, aber Urknallphantasien gehen mir da zu weit.

Sehr gut möglich, dass das Urknallmodell falsch ist. Unvollständig ist es mit Sicherheit. Im Moment passt es aber meines Wissens nach am besten zu den beobachteten Daten. Aber eben nicht perfekt! Deshalb wird es sich noch wandeln oder es wird ersetzt werden. Kein seriöser Wissenschaftler wird je behaupten, dass das derzeitige Urknallmodell (oder besser die vielen derzeitig diskutierten Modelle) der Weisheit letzter Schluss ist.

Grüße
Signatur:
Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 13.12.2015 um 16:30 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Uwebus
Beiträge: 545, Mitglied seit 9 Jahren
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 1802-182:
Hallo Uwebus,

mir geht es ähnlich wie Haronimo, mir fehlt Neues in deinem Modell. Etwas, was noch nicht da gewesen ist, etwas, was besser ist als die Standardphysik. Das habe ich aber schon mehrfach geschrieben. Auch wenn du behauptest, Neues zu liefern, ist es m.E. nicht so.

Das Neue an meinem Modell ist folgendes: Geht man von der Idee eines monistischen Universums aus, dann muß es so etwas geben wie eine physische DNA, in der all das enthalten ist, was wir im Universum beobachten. Was beobachten wir als grundlegende Eigenschaften dieses Universums? Materie, Vakuum, Gravitation, Elektromagnetismus/Spin und ständige Veränderung.

Aus was muß diese DNA dann bestehen und welche Eigenschaften muß sie aufweisen? Ein metaphysisch-physisches Etwas als konstituierendes Element, 1) welches ein Volumen bildet, 2) ein inhärentes Wirkprinzip besitzt, welches die Gravitation und den Elektromagnetismus/Spin als Wirkungen erzeugt 4) welches sowohl Vakuum als auch Materie bildet.

Nun ist der Erfahrung nach die Gravitation im Außenbereich der Materie zu beobachten, der Elektromagnetismus im Bereich der Materie. Daraus folgt, Materie und Vakuum sind ERSCHEINUNGSFORMEN des Wirkprinzips (actio=Gravitation und reactio = Materie) dieses metaphysisch-physischen Elementes. Folglich muß diese physische DNA als Perpetuum mobile konzipiert werden, weil das Wirkprinzip ja das erzeugt, was wir als Zeit bezeichnen.

Was also ist zu konstruieren? Eine endliche Menge dieses Zeugs bildet einen Oszillator endlichen Volumens mit konstantem Veränderungsvermögen, die beiden Wirkungen actio und reactio wirken periodisch gegeneinander. Was bedeutet ein konstantes Veränderungsvermögen? Eine gespeicherte Arbeit in Form von Energie. Damit baut man einen Oszillator als Energierhaltungsmodell. Genau das ist meine Arche und deren Dimensionierung erfolgt aufgrund empirischer Meßwerte.

Mir ist nicht bekannt, daß Physiker solch eine DNA bereits konzipiert hätten. Mir ist auch nicht bekannt, daß Physiker Masse und Volumen in ein proportionales Verhältnis setzen, weil eben in der Physik die Reichweite der Gravitation einer Masse unabhängig von deren Größe ist. Mir ist weiter nicht bekannt, daß Physiker mit Feldverdrängung rechnen, sie sind immer noch bei der Feldüberlagerung.

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 1802-182:
Zumal ich mir nicht sicher bin, ob Energie Volumen benötigt:

Das ist mir unverständlich: Was ist Wirkung? Impuls•Weg. Was ist Arbeit? Wirkung/Zeit. Ohne Impuls keine Arbeit, auch nicht in Form gespeicherter Arbeit, also Energie. Und ein Impuls besteht aus DNA und die hat Volumen.

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 1802-182:
Gerade die beobachtete Expansion wird ja zur Zeit versuchsweise darauf zurückgeführt, dass die örtliche Energiedichte eben gerade nicht abnimmt.

Die ?beobachtete? Expansion ist eine “geschlußfolgerte“ Expansion aus der Rotverschiebung, diese Schlußfolgerung aber ist falsch, da Licht nachweislich mit dem Vakuum wechselwirkt und damit Energie abgibt (Energietransfer immer vom höheren zum niederen Energieniveau. Egal ob du Kohle von Hamburg nach Frankfurt transportierst oder elektromagnetische Energie von unsrer Sonne in die Ferne, Energietransport von A nach B ist immer mit Transportverlusten verbunden. Diese Urknalltheorie der Rotverschiebung beruht schlicht und einfach auf einer falschen Annahme.

Stell dir vor, das Universum expandiert (und dazu noch beschleunigt!) und die Energiedichte bleibt gleich, woher soll denn diese “Auffüllenergie“ kommen? Da müßte jemand über einen Einfüllstutzen ständig Energie (=gespeichertes Arbeitsvermögen) nachfüllen.

Stueps, und auch Haronimo, macht euch doch mal schlau, ob es irgendwo so etwas wie ein DNA-Modell in der Physik schon gibt. Denn nur mit Hilfe eines solchen Modells, welches ja die Fortsetzung des Atomgedankens des Demokrit ist, kann man versuchen das Universum zu verstehen. Alle Modelle, die in die Mathematik ausweichen, die sich aber dem Experiment verweigern, taugen nicht zum Verständnis, allenfalls sind sie geeignet, technisch verwertbare Vorhersagen zu ermöglichen.

Gruß
Beitrag zuletzt bearbeitet von Uwebus am 14.12.2015 um 17:32 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Uwebus
Beiträge: 545, Mitglied seit 9 Jahren
Haronimo schrieb in Beitrag Nr. 1802-181:
Ich habe eins gelernt. Eine Realitäts- nahe Theorie muss, vorerst, dem gesunde menschliche Verstand widersprechen.
Eine richtige Theorie muss „etwas“ erzählen. Muss Lebendig sein. Muss Gänsehaut auslösen.

Also wenn du Gänsehaut erleben möchtest, empfehle ich dir die Bibel, den Koran oder andere religiöse Werke, da gibt es Himmel, Hölle, Gehörntes und Geflügeltes dutzendweise. Ich will einfach nur verstehen, warum ein Apfel vom Baum fällt und warum sich die Welt ständig verändert, das reicht mir.

Gruß
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Stueps
Beiträge: 3.292, Mitglied seit 14 Jahren
Hallo Uwebus,

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-183:
Das Neue an meinem Modell ist folgendes: Geht man von der Idee eines monistischen Universums aus, dann muß es so etwas geben wie eine physische DNA, in der all das enthalten ist, was wir im Universum beobachten.

Du weißt selbst: Das ist nicht neu. Das ist ein alter Hut.
Und im Übrigen kann man der zwingenden "physischen DNA" dann auch Absicht unterstellen, folgt man deiner strengen Logik:

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-183:
Aus was muß diese DNA dann bestehen und welche Eigenschaften muß sie aufweisen? Ein metaphysisch-physisches Etwas als konstituierendes Element

Ein Schöpfer also.

Wir konstruieren also in deinem Beitrag weiter, und kommen zu dem Schluss:

Als Atheist wirst du nicht (irgendwann) sterben. Dazu bist du dann doch zu schlau.

Grüße
Signatur:
Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 15.12.2015 um 00:54 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Haronimo
Beiträge: 464, Mitglied seit 7 Jahren
Uwebus, nochmal.

Du ignorierst, in deine Ausführungen, jeglichen Informationsaustausch. Auch ein mögliche DNA (wobei das könnte die Quantenebene sein)generierte Universum musste ein Informations-austausch in Form von „Mutationen“ beinhalten. Das kann aber nur mit einer Raumzeit funktionieren.
Du kannst keine Länge ohne Zeit begründen.

Auf meine Frage:

Haronimo schrieb in Beitrag Nr. 1802-177:
Was für Rolle spielt Information= Entropie in deiner Modell?

Hast du das Geantwortet:

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-178:
damit gilt in ihm nicht der 2. Hauptsatz der Thermodynamik.


mit einem verwirrenden Begründung, dass in sich hinein stürzt, weil dort keine Zeit und Raum aber nur Lichtgeschwindigkeit berücksichtigt wird. Und wenn man sich auf LG beruht, dann beinhaltet das auch Raum und Zeit weil Licht(Information) sich auf geödeten der Raumzeit bewegt, sonst gelangt die Information nicht bei Empfänger(Materie). Das heißt, keine Welt so wie unsere.


In ein Universum ohne Zeit gibt es keine Entwicklung. Also, es hätte keine Geschichte und keine Bewegung.
Und ohne Materie=Energie gäbe es keinen Raum, erst das spannt den Raum, in dem sich das Licht (Information)bewegen kann(und damit auch Zeit braucht).

Ich bleibe dabei, dir fehlt jegliche Phantasie(besonders abrufbarer Gehirnfähigkeit) die erforderlich ist, unser Universum nach bis jetzt bestens bestätigten voraussagen, mit Raumzeit als wichtigste Punkt, zu verstehen.

MfG H.
Signatur:
"Heute ist nicht aller Tage ich komm' wieder keine Frage"
Beitrag zuletzt bearbeitet von Haronimo am 15.12.2015 um 15:06 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Uwebus
Beiträge: 545, Mitglied seit 9 Jahren
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 1802-185:
Hallo Uwebus,

Du weißt selbst: Das ist nicht neu. Das ist ein alter Hut.

Das weiß ich, den Hut hat Demokrit erfunden und Atom genannt. Neu an dem Hut ist nur, daß ich ihn dimensioniert habe, das hat halt vor mir m.W. noch niemand gemacht.


Stueps schrieb in Beitrag Nr. 1802-185:
Als Atheist wirst du nicht (irgendwann) sterben. Dazu bist du dann doch zu schlau.

Ich sagte doch schon, ich bin Pantheist, weil nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung wir im Universum als eine Möglichkeit vorgesehen sind und es nun mal einem Lottosystem inhärent ist, daß es nur relative, keine absoluten Zufälle gibt. Aber ein Pantheist ist ein Atheist im Gegensatz zu einem Anhänger eines personifizierten Gottes. Die Natur kann man nicht betend beeinflussen, der ist es sch...egal, was ihre Erzeugnisse mit sich selbst anstellen. Aber die Natur rächt sich, wenn man ihre Gesetze mißbraucht, das Dumme dabei ist nur, daß die Opfer dieses Mißbrauchs leider in den seltensten Fällen die Täter sind. Und das wissen die Vertreter der Religionen und lügen deshalb ihren Anhängern vor, daß sie im Falle Opfer zu sein nach dem Tod dafür entschädigt werden, während den Tätern postmortal der Hintern heiß gemacht wird. Religion beruht auf vorsätzlicher Lüge, deshalb ist sie so erfolgreich, genau wie die Politik, die letztendlich auch nur dem Kapital und damit der Macht dient, aber vorgibt, sie vertrete die Interessen des kleinen Mannes.

Weltliche Macht und Religionen arbeiten Hand in Hand. Was steht auf der Rückseite der Banknote 1 US$ ? IN GOD WE TRUST. Besser kann man die Verknüpfung von Kapital und Religion nicht darstellen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pantheismus .... https://pixabay.com/de/dollar-w%C3%A4hrung-geld-us-...

Grüße
Beitrag zuletzt bearbeitet von Uwebus am 15.12.2015 um 19:49 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Uwebus
Beiträge: 545, Mitglied seit 9 Jahren
Haronimo schrieb in Beitrag Nr. 1802-186:
Uwebus, nochmal.

In ein Universum ohne Zeit gibt es keine Entwicklung. Also, es hätte keine Geschichte und keine Bewegung.
Und ohne Materie=Energie gäbe es keinen Raum, erst das spannt den Raum, in dem sich das Licht (Information)bewegen kann(und damit auch Zeit braucht).

Ich bleibe dabei, dir fehlt jegliche Phantasie(besonders abrufbarer Gehirnfähigkeit) die erforderlich ist, unser Universum nach bis jetzt bestens bestätigten voraussagen, mit Raumzeit als wichtigste Punkt, zu verstehen.

MfG H.


Haronimo,

Entwicklung gibt es, weil das Universum dynamisch ist, und Zeit gibt es erst, seitdem die Natur ein Gedächtnis entwickelt hat, welches die Zustände vorher-nachher abspeichern und wieder reflektieren kann. Leben ist auf ständige Energiezufuhr angewiesen, braucht deshalb eine "Vorrichtung", in der es Erfahrungen sammeln kann, sonst würde es sterben. Das kannst du bei vielen Dementen beobachten, die müssen gefüttert werden, weil sie selbst nicht mehr in der Lage sind sich Nahrung zuzuführen, sie haben vergessen es zu tun. Demente haben kein Zeitempfinden mehr, weil ihre Denkerbse nicht mehr funktioniert. Das ist so, als wenn dein Wecker keine Batterie mehr hat, bei dem bleibt die Zeit auch stehen.

Und was soll das heißen, Materie=Energie spannt Raum? Sind Raum und Materie/Energie für dich etwa unterschiedliche Entitäten? Wenn mir Phantasie fehlt, dann fehlt dir die Vorstellung, was Raum ist und aus was er gebildet wird. Der Begriff Raumzeit ist und bleibt technischer Schwachsinn, frag mal den Mond, der kann das Gestern vom Heute nicht unterscheiden, weil das Gestern für ihn nicht mehr existiert. Ohne Gedächtnis keine Zeit, so einfach ist das, dazu braucht man keine Phantasie, sondern nur ein wenig technisches Verständnis.

Und nun wünsche ich dir frohe Festtage in deiner Raumzeit und ich warte darauf, daß sich das Wetter ändert, das tut es nämlich nicht, weil es Zeit gibt, sondern weil das Klima ein dynamisches Naturgeschehen ist.

:smiley5:
Beitrag zuletzt bearbeitet von Uwebus am 16.12.2015 um 19:41 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Haronimo
Beiträge: 464, Mitglied seit 7 Jahren
Hallo Uwebus,


Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-188:
Entwicklung gibt es, weil das Universum dynamisch ist

Entwicklung(dynamische Universum) gibt es nur weil es einen Zeitpfeil gibt(Irreversible Prozesse sowie eindeutige Veränderungen, an dem die Zeit, unterm anderen, beteiligt ist).
Deswegen, Raumzeit.

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-188:
Demente haben kein Zeitempfinden mehr, weil ihre Denkerbse nicht mehr funktioniert

Du sagst es. Eine „empfinden“ Störung eliminiert nicht die Zeit sondern, nur das „empfinden“(entdecken) dessen. So wie eine Sehstörung nicht den Raum eliminiert, nur weil du ihn nicht siehst. Du kannst dich trotzdem im Raum bewegen.


Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-188:
frag mal den Mond, der kann das Gestern vom Heute nicht unterscheiden, weil das Gestern für ihn nicht mehr existiert



Da sagst du schon wieder. Er kann nur nicht „unterscheiden“. Das heißt aber nicht das er kein Gestern hatte sonst würde er Heute nicht da sein, und Morgen auch nicht. Und die Geschichte hat uns „verraten“ dass er schon länger da ist, als wir.


Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-188:
Und nun wünsche ich dir frohe Festtage

Wünsche ebenfalls, schöne Feiertage. Und an anderen auch!:smiley15:



MfG H.
Signatur:
"Heute ist nicht aller Tage ich komm' wieder keine Frage"
Beitrag zuletzt bearbeitet von Haronimo am 17.12.2015 um 11:32 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Uwebus
Beiträge: 545, Mitglied seit 9 Jahren
Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus einem anderen Thementhread
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2239-1:
Es ist DIE Sensation schlechthin - Gravitationswellen wurden nachgewiesen! Das heißt unter anderem: Die Raumzeit ist REAL!

Tja, Leute, und was steht seit Jahren in meinem Modell? Das Vakuum ist eine physische Entität! Denn ein Wellenleitmedium besteht aus etwas. Bisher hat's mir ja keiner glauben wollen, daß Volumen ein mathematisches Abstraktum einer physischen Entität ist, nun ist letztere gemessen worden. Was jetzt noch fehlt ist der Nachweis, daß Massen und deren zugehörigen G-Felder endlich sind, also die sog. "Raumzeit" quantisiert betrachtet werden muß.

Wenn man Gravitationswellen mißt, dann müßte es weiterhin auch jedem klar werden, daß Gravitation generell ein Wellenphänomen ist, auch das ist eine Aussage meines Modells.Und ist sie ein Wellenphänomen, dann kann man die von der Physik postulierten Gravitonen in die Graue Tonne entsorgen, auch das sagt mein Quantenfeldmodell seit Anbeginn voraus. Mal sehen, wann weitere Bestätigungen meines Modells erfolgen werden, daß sie es werden steht fest.

:smiley5:
[Gäste dürfen nur lesen]
Henry-Dochwieder
Beiträge: 952, Mitglied seit 5 Jahren
Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus einem anderen Thementhread
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2239-9:
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2239-1:
Es ist DIE Sensation schlechthin - Gravitationswellen wurden nachgewiesen! Das heißt unter anderem: Die Raumzeit ist REAL!

Tja, Leute, und was steht seit Jahren in meinem Modell? Das Vakuum ist eine physische Entität! Denn ein Wellenleitmedium besteht aus etwas. Bisher hat's mir ja keiner glauben wollen, daß Volumen ein mathematisches Abstraktum einer physischen Entität ist, nun ist letztere gemessen worden. Was jetzt noch fehlt ist der Nachweis, daß Massen und deren zugehörigen G-Felder endlich sind, also die sog. "Raumzeit" quantisiert betrachtet werden muß.

Wenn man Gravitationswellen mißt, dann müßte es weiterhin auch jedem klar werden, daß Gravitation generell ein Wellenphänomen ist, auch das ist eine Aussage meines Modells.Und ist sie ein Wellenphänomen, dann kann man die von der Physik postulierten Gravitonen in die Graue Tonne entsorgen, auch das sagt mein Quantenfeldmodell seit Anbeginn voraus. Mal sehen, wann weitere Bestätigungen meines Modells erfolgen werden, daß sie es werden steht fest.

:smiley5:

Uwe, nun hau mal nicht so auf den Putz! Ich habe dich oft genug darauf hingewiesen, dass die Raumzeit durchaus als real angenommen wird. Das hast du aber grundsätzlich ignoriert, weil es nämlich nicht in dein Konzept passt. Und mit dem Nachweis der Gravitationswellen - und mit der hoffentlichen Bestätigung - bist du nämlich GANZ außen vor! Es ist hier die Rede von der ART und nicht von deiner Arche. Immer schön auf dem Boden bleiben!
Signatur:
Das Leben ist zu ernst, um es nur ernst zu nehmen.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry-Dochwieder am 13.02.2016 um 17:30 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Uwebus
Beiträge: 545, Mitglied seit 9 Jahren
Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus einem anderen Thementhread
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2239-10:
Uwe, nun hau mal nicht so auf den Putz! Ich habe dich oft genug darauf hingewiesen, dass die Raumzeit durchaus als real angenommen wird. Das hast du aber grundsätzlich ignoriert, weil es nämlich nicht in dein Konzept passt. Und mit dem Nachweis der Gravitationswellen - und mit der hoffentlichen Bestätigung - bist du nämlich GANZ außen vor! Es ist hier die Rede von der ART und nicht von deiner Arche. Immer schön auf dem Boden bleiben!

Henry, ich weiß, daß hier von der ART die Rede ist, aber die ART stellt keinen qualitativen und quantitativen Zusammenhang zwischen G-Feld und Materie her, das kommt aber mit Sicherheit noch. Und falls du es immer noch nicht begriffen hast: Mein Modell IST EINE RELATIVITÄTSTHEORIE, eben nur mit dem aufgeführten Unterschied. Und es kommen bei mir die gleichen Ergebnisse raus wie mit der ART und der SRT, das kann ja nicht Zufall sein. Nur noch ein Punkt: Jetzt wurde ja das Vakuum als Medium gemessen (Wellen sind eine Eigenschaft eines physischen Mediums). Licht wird auch als Welle gemessen und es wird experimentell nachgewiesen, daß sich die Frequenz bei Annäherung an die Erde verändert (Blauverschiebung). Was passiert, wenn eine Welle kürzer wird? Sie wird GESTAUCHT, also erhöht sich der Vakuumwiderstand bei Annäherung an die Erde. Und rechnet man dies aus, kommt man auf ein veränderliches cVakuum, damit rechne ich und ermittle so genau den Zeitunterschied beim Shapiro-Radarechoversuch, den auch die Physik mehrmals gemessen hat. Man braucht also keine "Raumkrümmung" mehr, um den Laufzeitunterschied zu erklären, sondern man stützt sich auf das nun experimentell nachgewiesene Medium Vakuum und zieht daraus seine Rückschlüsse.

Konklusion: Ist das Vakuum ein MEDIUM und verändert sich die Lichtgeschwindigkeit (Schlußfolgerung aus der gemessenen Frequenzänderung), ist die Vakuum-Dichte keine Konstante. Und ist sie keine Konstante, ist das Postulat cVakuum=konstant falsch. Auch das ist ein Ergebnis des Nachweises der Gravitationswellen, die sich ja ebenfalls mit c fortpflanzen. Was für Licht gilt, gilt auch für G-Wellen, so einfach ist das. Mal sehen, wann Physiker das bemerken werden.

:idea:
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Thomas der Große
Beiträge: 1.697, Mitglied seit 13 Jahren
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2239-12:
Konklusion: Ist das Vakuum ein MEDIUM und verändert sich die Lichtgeschwindigkeit (Schlußfolgerung aus der gemessenen Frequenzänderung), ist die Vakuum-Dichte keine Konstante.
:idea:

Hallo Uwe,


denke von kanadischen Forschern gibt es Modellrechnungen, die die Vakuumsdichte mit der optischen Dichte von Lichtleitern vergleichen und zu ähnlichen Ergebnissen kommen. Interessant wäre für mich die Frage, wie man die Metrik finden könnte, die eine Vermessung der Vakkumsdichte zulässt. ZB könnte ich mir vorstellen, dass das Vakuum Löcher haben kann, in denen sich das Licht ungebremst ausbreitet; die müssten sich bei der Transformation in einen Lorentzraum (in dem die Lichtgeschwindigkeit die Messschnur ist) als ziemlich oder unendlich kleine Objekte darstellen, was die Verifizierbarkeit so eines Modells in Frage stellt und damit die Falsifizierbarkeit der Einstein'schen Relativitätstheorien.

LG Thomas
Signatur:
Ich bin begeistert!
Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 27.03.2016 um 22:57 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Henry-Dochwieder
Beiträge: 952, Mitglied seit 5 Jahren
Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 1802-190:
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2239-12:
Konklusion: Ist das Vakuum ein MEDIUM und verändert sich die Lichtgeschwindigkeit (Schlußfolgerung aus der gemessenen Frequenzänderung), ist die Vakuum-Dichte keine Konstante.
:idea:

Hallo Uwe,


denke von kanadischen Forschern gibt es Modellrechnungen, die die Vakuumsdichte mit der optischen Dichte von Lichtleitern vergleichen und zu ähnlichen Ergebnissen kommen. Interessant wäre für mich die Frage, wie man die Metrik finden könnte, die eine Vermessung der Vakkumsdichte zulässt. ZB könnte ich mir vorstellen, dass das Vakuum Löcher haben kann, in denen sich das Licht ungebremst ausbreitet; die müssten sich bei der Transformation in einen Lorentzraum (in dem die Lichtgeschwindigkeit die Messschnur ist) als ziemlich oder unendlich kleine Objekte darstellen, was die Verifizierbarkeit so eines Modells in Frage stellt und damit die Falsifizierbarkeit der Einstein'schen Relativitätstheorien.

LG Thomas

Hallo, Thomas!

Gibt es Quellen, die du angeben könntest?
Signatur:
Das Leben ist zu ernst, um es nur ernst zu nehmen.
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Thomas der Große
Beiträge: 1.697, Mitglied seit 13 Jahren
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 1802-191:
Gibt es Quellen, die du angeben könntest?

Nö, hab' ich leider nicht; ist über drei Jahre her, dass ich in der Halbleiterherstellung war und in einem Forschungsvortrag
eine Referenz aufgeschnappt habe, die war aber per Amazon nicht verfügbar und dann entschied ich mich für
ein anderes Abschiedsgeschenk von dem Laden.

Gruß
Thomas
Signatur:
Ich bin begeistert!
[Gäste dürfen nur lesen]
Henry-Dochwieder
Beiträge: 952, Mitglied seit 5 Jahren
Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 1802-192:
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 1802-191:
Gibt es Quellen, die du angeben könntest?

Nö, hab' ich leider nicht; ist über drei Jahre her, dass ich in der Halbleiterherstellung war und in einem Forschungsvortrag
eine Referenz aufgeschnappt habe, die war aber per Amazon nicht verfügbar und dann entschied ich mich für
ein anderes Abschiedsgeschenk von dem Laden.

Gruß
Thomas

Nun, ich empfehle dir "Abschied von der Weltformel" von Robert B. Laughlin, ist sehr interessant. Auch, wenn dort die Lichtgeschwindigkeit nicht in Frage gestellt wird. (Was vielleicht verwirren mag ist der Unterschied von Gruppen- und Phasengeschwindigkeit bzgl. der elektromagnetischen Wellen - aber das nur am Rande, hat nichts mit dem Buch zu tun.)

Vielleicht ein Zitat aus erwähntem Buch : "... zeigten Untersuchungen der Radioaktivität, dass der leere Raum eine spektroskopische Struktur besitzt,... Aufgrund nachfolgender Studien ... verstehen wir inzwischen, dass der Raum eher einem Stück Fensterglas als der idealen newtonschen Leere ähnelt. ... die moderne, jeden Tag experimentell bestätigte Vorstellung des Raumvakuums ist ein relativistischer Äther. Wir nennen ihn nur nicht so, weil es tabu ist."

Laughlin ist übrigens Nobelpreisträger in Physik. Und das Buch gibt' s auch als EBook. Wie gesagt, es ist sehr interessant, auch, weil es fachübergreifend ist und sich auch auf Kristallisation, Halbleiter, Biologie und Supraleiter bezieht,
Signatur:
Das Leben ist zu ernst, um es nur ernst zu nehmen.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry-Dochwieder am 04.04.2016 um 22:38 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Uwebus
Beiträge: 545, Mitglied seit 9 Jahren
Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus einem anderen Thementhread
Harti schrieb in Beitrag Nr. 2252-1:
Reale, tatsächliche Grundlage der Lichtgeschwindigkeit ist die elektromagnetische Wechselwirkung.
Müsste man deswegen nicht besser fragen:
Warum beschränkt der Elektromagnetismus als tatsächliches Geschehen, das der Lichtgeschwindigkeit zugrunde liegt, unsere Wahrnehmungsmöglichkeiten ?

Unsre Wahrnehmungsmöglichkeiten hängen ja nicht nur von der Übertragungsgeschwindigkeit von Informationen ab, sondern auch von unsrer Fähigkeit zu abstrahieren. Wir denken in Begriffen (Wörtern), letztere sind Abstrakta aus Wahrnehmungen. Den Erzeuger einer Information nenne ich mal "Realum" (im Gegensatz zum Abstraktum). Und hier beginnen die Probleme der modernen Physik, sobald sie nämlich Begriffe erzeugt, für die es kein experimentell darstellbares Realum gibt.

Deshalb habe ich mich ja mit den Begriffen Raum, Zeit, Gravitation und Elektromagnetismus beschäftigt, 4 Begriffe, für welche die Physik bis heute keine technischen Erklärungen hat. Raum wird wahrgenommen als Ausgedehntes, Zeit als Veränderung, Gravitation und Elektromagnetismus als Wirkungen.

Ausgehend von einem monistischen Ansatz habe ich ein technisches Modell entwickeltt, welches diese 4 Begriffe unter Verwendung physiklischer Meßwerte vereint und erklärt derart, daß damit Vorhersagen möglich sind, die in verschiedenen Bereichen der Physik zu mit der Empirie kompatiblen Ergebnissen führen. Jede Erkenntnis, soll sie Wert haben, darf sich nicht auf Annahmen stützen, die vom Prinzip her experimentell gar nicht darstellbar sind, dazu gehört auch ein mehr als 3-dimensionaler physischer Raum. Wir haben nur ein einziges Wahrheitskriterium, das ist die Evidenz einer Wahrnehmung und die ist abhängig von den uns von der Natur zur Verfügung gestellten Sinnesorganen, Meßgeräte als deren technische Erweiterung inbegriffen. Ich weiß, daß ich dafür ständig angemistet wurde und werde, aber bisher gibt es halt kein einziges Gegenmodell, welches diese 4 Begriffe zusammenhängend erklären kann.

Mein Modell beruht auf einer einzigen Annahme, die zwingend getroffen werden muß, will man sich die Welt erklären. In der Physik gibt es bisher viel zu viele unterschiedliche Annahmen, die sich z.T. noch nicht einmal experimentell darstellen lassen (Stringtheorien, unendlich weit reichende gravitierende Wirkung endlicher Größen, konstante Vakuum- Lichgeschwindigkeit ohne Angabe über die Natur des Vakuums, Überlagerung von Gravitationsfeldern, der Begriff Anziehung und vieles mehr).

Jede Erkenntnis, weil auf Abstrakta beruhend, muß experimentell mittels eines Realum überprüfbar sein, sonst taugt sie nichts. Ist eine Theorie experimentell nicht darstellbar, gehört sie ins Gebiet der Esoterik. Dazu gehören zuvorderst Theorien, die von unendlich weit reichender Wirkung endlicher Größen sowie von universaler Konstanz bewegter Größen ausgehen. Sowohl ART als auch SRT haben falsche Prämissen und ist die Prämisse falsch, sind es auch die Konklusionen. Beide Theorien sind praktisch verwertbar, spiegeln aber nicht die Natur als Realum wider.
[Gäste dürfen nur lesen]
Harti
Beiträge: 1.520, Mitglied seit 12 Jahren
Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus einem anderen Thementhread
Hallo Uwebus,
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2252-3:
Deshalb habe ich mich ja mit den Begriffen Raum, Zeit, Gravitation und Elektromagnetismus beschäftigt, 4 Begriffe, für welche die Physik bis heute keine technischen Erklärungen hat. Raum wird wahrgenommen als Ausgedehntes, Zeit als Veränderung, Gravitation und Elektromagnetismus als Wirkungen.

Ich weiß nicht so recht, was Du mit technischen Erklärungen meinst.
Zu den Begriffen "Raum" und "Zeit" habe ich eine eigene Vorstellung entwickelt, die ich auch schon mehrfach dargestellt habe.

Ich versuche dies mal am Begriff "Zeit" zu erklären:

"Zeit" ist nichts real Existierendes wie ein Baum oder ein Mensch, sondern eine Vorstellung, die die Menschen zur Beschreibung von Veränderungen entwickelt haben. Diese Vorstellung entsteht im Kern dadurch, dass man die Dauer von Vorgängen zueinander in Beziehung setzt.
Beispiel: Wenn ich während eines Fußballspiels drei Flaschen Bier trinke, dauert ein Fußballspiel drei Flaschen Bier bzw. das Trinken einer Flasche Bier 1/3 Fußballspiel.
Ohne diesen Vergleich hat weder das Fußballspiel noch das Biertrinken (in dem von mir gewählten Beispiel) eine Dauer.
Die Vorstellung von Dauer hat sich allerdings in der Weise verselbständigt, dass wir auch ohne diesen konkreten Vergleich von zwei Vorgängen ganz allgemein ein Gefühl von Zeit im Sinn von Dauer entwickelt haben, weil wir aus Erfahrung wissen, dass während eines konkreten Vorgangs unendlich viele weitere Vorgänge stattfinden. Ich brauche also weder das Biertrinken, um die Vorstellung zu haben, dass ein Fußballspiel dauert ( Zeit in Anspruch nimmt), noch ein Fußballspiel um die Dauer des Biertrinkens festzustellen.
Um diese Zeitvorstellung messen zu können, haben wir die Dauer mit bestimmten, konkreten, tatsächlichen Vorgängen normiert und diese als Zeiteinheiten, z.B. einem Tag, definiert. Wir vergleichen folglich bei der Zeitmessung die Dauer eines Vorgangs mit der Dauer eines anderen, normierten Vorgangs und machen die Zeit damit zählbar, mathematisch beschreibbar.
Bei der Zeitmessung vergleichen wir daher Dauer mit normierter Dauer, Zeit mit normierter Zeit.

Zitat von Uwebus:
Jede Erkenntnis, weil auf Abstrakta beruhend, muß experimentell mittels eines Realum überprüfbar sein, sonst taugt sie nichts.

Da "Zeit" nach meiner Ansicht eine Vorstellung/Erfindung der Menschen ist, gewissermaßen "software" unseres Gehirns, braucht sie nicht experimentell überprüfbar zu sein.

Entsprechendes gilt für unsere Vorstellung von "Raum".

Ob man für den Elektromagnetismus und die Gravitation Ursachen finden und benennen kann, anders ausgedrückt: Warum es diese Wirkungen gibt, weiß ich nicht .

MfG
Harti
Signatur:
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
[Gäste dürfen nur lesen]
Uwebus
Beiträge: 545, Mitglied seit 9 Jahren
Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus einem anderen Thementhread
Harti schrieb in Beitrag Nr. 2252-4:

Ich versuche dies mal am Begriff "Zeit" zu erklären:....

Harti, Zeit ist ein Meßverfahren für Veränderung, aber was die Physik bisher noch nicht versucht hat ist herauszufinden, WARUM sich die Welt überhaupt ständig verändert. Es muß ja einen technischen Grund geben, warum z.B. ein Atom oszilliert. Das einem Atom inhärente Bewegunsgprinzip gilt es zu erklären, daran hapert es bisher. Ich hab dafür eine ganz einfache Erklärung, nämlich das Energieerhaltungsprinzip. http://uwebus.de/Der_Ursprung_der_Zeit.pdf.

Wenn eine endliche Portion Welt einen Ort bildet und damit das Postulat "Wo A ist, kann nicht gleichzeitig B sein, mit A ≠ B" erfüllt, dann gilt bei Energiererhaltung und angenommener Sphäre die Gleichung EDr·r²·4·Pi·dr = konstant. Geht r gegen 0, dann geht EDr gegen ∞, nun kann aber eine endliche Größe keinen Wert ∞ annehmen, also ist eine endliche Portion Welt zwangsweise im Ungleichgewicht, sie bewegt sich ständig zwischen zwei endlichen Grenzwerten, bildet ein Perpetuum mobile.

Die Form der Sphäre kann man schlußfolgern aus den Vielfachen von Welt-Portionen, den Gestirnen, die nehmen nun mal überwiegend sphärische Formen an. Nimmt man nun als Grundmaterial Welt ein einziges physisches Etwas an, dann ergibt sich aus einer einzelnen Portion Welt ein endliches Feldmodell, nimmt man als Energiemenge den Wert h/s an mit h als bisher kleinstem gemessenen Wirkungsquantum, dann ergeben sich Erklärungen für Materie, Vakuum, Elektromagnetismus und Gravitation, die mit empirischen Meßwerten der Physik kompatibel sind.

Das bedeutet aber einen Paradigmenwechsel der Physik, den diese noch nicht bereit ist zu gehen. Statt Feldüberlagerung unendlich groß gedachter G-Felder folgt Feldverdrängung endlicher G-Felder, was im Einklang steht mit der Feldverdrängung elektromagnetischer Felder (Materie) die sich ja auch addieren und nicht überlagern (1 l Milch + 1 l Milch = 2 l Milch). Es gibt überhaupt keinen vernünftigen Grund, für EM-Felder ein anderes Prinzip anzunehmen als für G-Felder.

Und nun versuch mal, solche Gedanken einem Physiker nahezubringen, du fliegst garantiert aus jedem Hörsaal raus. Bisher ist keiner bereit, mal den werten Albert Einstein infrage zu stellen mit desser ART und SRT. In beiden Theorien sind falsche Prämissen enthalten, und zwar cVakuum = konstant und gravitierende Reichweite endlicher Massen bis ∞. Und diese falschen Prämissen führen zu falschen Schlußfolgerungen, z.B. zur heute als wahr angenommenen beschleunigten Ausdehnung des Universums.

Gravitation ist eine Wirkung, Wirkung/Zeit ist eine Arbeit bzw. Energie, also sind G-Felder Energiefelder, die untrennbar zur zentralen Masse gehören. Ist letztere endlich, ist es auch das G-Feld. Und da im G-Feld Lichtveränderungen gemessen werden, besteht eine Wechselwirkung Licht-G-Feld, also ist cVakuum = konstant falsch. Damit gehören sowohl ART als auch SRT überarbeitet.

Viel Spaß dabei!
:-)
[Gäste dürfen nur lesen]
Harti
Beiträge: 1.520, Mitglied seit 12 Jahren
Hallo Uwebus,
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2252-5:
Harti, Zeit ist ein Meßverfahren für Veränderung

Stimmt, wenn wir für die Zeit Maßeinheiten definieren und die zweite Komponente jeder Veränderung, den Raum, unberücksichtigt lassen.

Zitat:
aber was die Physik bisher noch nicht versucht hat ist herauszufinden, WARUM sich die Welt überhaupt ständig verändert.

Ist dies nicht die Frage nach dem Ursprung allen "Seins", den die Wissenschaft garnicht beantworten kann und will ?


Zitat:
Es muß ja einen technischen Grund geben, warum z.B. ein Atom oszilliert. Das einem Atom inhärente Bewegunsgprinzip gilt es zu erklären, daran hapert es bisher. Ich hab dafür eine ganz einfache Erklärung, nämlich das Energieerhaltungsprinzip. http://uwebus.de/Der_Ursprung_der_Zeit.pdf.

Meines Wissens ist das Energieerhaltungsprinzip ein grundlegendes, wissenschaftlich allgemein anerkanntes Prinzip ( Erster Hauptsatz der Wärmelehre). Es ist allerdings nicht geeignet, die Ursache aller Veränderungen, die érste Ursache (Gott ?) zu erklären.

Deine weiteren Ausführungen sind für mich nicht so ganz nachvollziehbar und verständlich. Deshalb sage ich ganz allgemein etwas zur SRT und ART.

Die SRT ist eine idealisierte Bewegungslehre, die insbesondere die Bedeutung des Elektromagnetismus (Vakuumlichtgeschwindigkeit) für Bewegungen und Informationsmöglichkeiten erklärt. Die Vakuumlichtgeschwindigkeit ist ebenfalls idealisiert. Dies erkennt man schon daran, dass sie mit den allgemein anerkannten Einheiten nicht exakt gemessen werden kann, sondern auf eine konkreten Wert festgesetzt wurde. Auch die Vorstellung eines absoluten Vakuums ist eine Idealvorstellung; Licht hat verschiedene Geschwindigkeiten, je nachdem in welchem Medium es sich bewegt (z.B. Glas, Wasser, Luft). Selbst Beton können elektromagnetische Wellen durchdringen, ich weiß allerdings nicht mit welcher Geschwindigkeit
Zum Verständnis der Bedeutung des Elektromagnetismus für die Bewegungslehre wäre es meines Erachtens besser, eine Gleichwertigkeit von Raum und Zeit anzunehmen (die herkömmlichen Einheiten aufzugeben) und den sich dann ergeben Wert 1 der Lichtgeschwindigkeit als Grenzwert für Bewegungen und Informationsmöglichkeiten anzusehen. Dies geschieht ja auch in Raumzeitmodellen, die zwischen einem zeitartigen und einem raumartigen Bereich von Bewegungen unterscheiden.
Was die ART betrifft, habe ich auch das Problem zu verstehen, wie ein geometrisches Modell (gekrümmte Raumzeit) eine Wirkung (Gravitation) verursachen und gleichzeitig umgekehrt die Gravitation den Grad der Krümmung der Raumzeit verursachen kann. Der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung geht bei dieser Erklärung verloren. Ich würde verstehen, dass die gekrümmte Raumzeit als mathematisches Modell die Gravitation beschreibt und erklärt.

mfG
Harti
Signatur:
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harti am 07.07.2016 um 15:33 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
In diesem Forum dürfen nur Mitglieder schreiben. Hier kannst du dich anmelden