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Thema erstellt von Stueps 
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Beiträge: 851, Mitglied seit 10 Jahren
Die Epistemisierung des Politischen
von Alexander Bogner
Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet

Unter – Noch mehr Demokratie wagen? - Paul Feyerabend zugeschrieben:

Der Kampf für eine offene Gesellschaft muss daher der Kampf gegen die Hegemonie der Wissenschaft, die die Menschen auf eine einzig gültige Form des Denkens und Deutens festlegt, einschließen. Akupunktur, Rudolf Steiner, Hopi-Medizin und Kreationismus gelten Feyerabend als Vorboten des Besseren. Erst wenn wissenschaftliche Evolutionslehre neben der christlichen Schöpfungslehre zu einer Hypothese (unter vielen) geworden ist, kann die Weltanschauung der Leute zu einer echten Wahlentscheidung werden.
Denn der typische wissenschaftliche Anspruch auf Autonomie gilt Feyerabend ohnehin als Selbstimmunisierungsstrategie der Wissenschaft, als raffinerter Freifahrschein in die Goldminen staatlicher Subventionierung und damit als Grundlage ihrer so unbegründeten wie totalen Alleinherrschaft auf dem Feld des Geistes.

Text von Alexander Bogner
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 02.05.2021 um 20:59 Uhr.
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Beiträge: 851, Mitglied seit 10 Jahren
ROMAN von Halldor Laxness – Am Gletscher

Philosophie am Gletscher - Eine Geschichte ist nur eine Tatsache für sich.

Und je näher du den Tatsachen mit Geschichtswissenschaften zu kommen suchst, um so tiefer versinkst du in eine Dichtung. Mit je größerer Sorgfalt du eine Tatsache beschreibst, eine desto bedeutungslosere Fabel holst du aus dem Chaos. Das gleiche gilt von der Weltgeschichte. Der Unterschied zwischen einem Dichter und einem Historiker besteht darin, dass der Dichter wissentlich zu seinem Vergnügen lügt; der Historiker lügt in seiner Einfalt und bildet sich ein, dass er die Wahrheit sagt.

oben
Sira Jon angedichtet:
unten

Ich sehe nicht wie die Schöpfung in Wörter verwandelt werden kann, noch weniger in Buchstaben – nicht einmal in eine Lügengeschichte.
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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Beiträge: 5, Mitglied seit 3 Monaten
Branworld1 schrieb in Beitrag Nr. 2284-2:
Hallo Stueps...

Sehr gute Idee..

Na denn los :

Dan Brown - Origins


Es beschreibt das Thema : Woher kommen wir .. Wohin gehen wir..?

Edmond Kirsch, Genie, Forscher - und nebenbei - " absolutester Atheist unter Gottes Augen " will der Welt seine Entdeckung preisgeben. Robert Langdon, sein ehemaliger Professor, Freund und Mentor ist - dank Kirsch' s Einladung - bei der Präsentation dabei und wird Zeuge des Mordes an Edmond Kirsch...

Wer bis jetzt die vorher erschienenen Bücher von Dan Brown gelesen hat, kommt voll auf seine Kosten.

Es empfiehlt sich auch deshalb, weil es vile Themenbereiche abdeckt, die wir hier im Forum diskutieren..
- Quantenmechanik
- Quantencomputer
- Darwin
- Religionen und Ansichten
- Geschichte

Viel Spaß beim Lesen...

Dan Btonwn - finde ich klasse. Genau die Themen sind auch für mich höchst inteessant, es deckt ja wirklich sehr viel ab. Ich lese noch mal weiter.
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Beiträge: 5, Mitglied seit 3 Monaten
Harald Denifle schrieb in Beitrag Nr. 2284-85:
Die Epistemisierung des Poltischen
von Alexander Bogner
Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet

Unter – Noch mehr Demokratie wagen? - Paul Feyerabend zugeschrieben:

Der Kampf für eine offene Gesellschaft muss daher der Kampf gegen die Hegemonie der Wissenschaft, die die Menschen auf eine einzig gültige Form des Denkens und Deutens festlegt, einschließen. Akupunktur, Rudolf Steiner, Hopi-Medizin und Kreationismus gelten Feyerabend als Vorboten des Besseren. Erst wenn wissenschaftliche Evolutionslehre neben der christlichen Schöpfungslehre zu einer Hypothese (unter vielen) geworden ist, kann die Weltanschauung der Leute zu einer echten Wahlentscheidung werden.
Denn der typische wissenschaftliche Anspruch auf Autonomie gilt Feyerabend ohnehin als Selbstimmunisierungsstrategie der Wissenschaft, als raffinerter Freifahrschein in die Goldminen staatlicher Subventionierung und damit als Grundlage ihrer so unbegründeten wie totalen Alleinherrschaft auf dem Feld des Geistes.

Text von Alexander Bogner

Das ist ja eine super Bescheibung. Das hört sich sehr interessant an. Das habe ich noch nicht gelesen und werde es gleich mal googlen wo ich es günstig bekomme. Lieben Dank. Spricht mich sehr an.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.378, Mitglied seit 15 Jahren
Habe mich an einem Krimi versucht, und voll ins Klo gegriffen:

Melanie Raabe "Die Falle"


Die "Story" geht los mit einer erfolgreichen Schriftstellerin, die ihre Schwester durch einen Mord verloren hat, und dadurch nicht mehr ihr Haus verlassen hat (vermute ich).

Es geht weiter mit dieser Schriftstellerin, die labert; das Wort "ich" durchschnittlich sechzehn mal pro Seite (Seite 84 Taschenbuchausgabe, teils eher mehr, auf irgend einer Seite habe ich auch deutlich über 20 mal gefunden) erwähnt, und ihre Gefühle dem Publikum deutlich machen will. Das gelingt ihr insofern nicht, als dass man denkt: ey Alte, das ist mir scheißegal.
Hab nicht mal ein Drittel des Romans geschafft, hab dafür Geld ausgegeben (gebraucht bei mops.de oder so), und habe es vollkommen bereut.
Künstliche Konstruktionen künstlicher Labermeisterschaft, die am Fortkommen der Story nur insofern interressiert sind, genügend Buchseiten zum Verkauf zu schaffen. Mit Labern.

Beste Grüße
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Diese Welt gibt es nur, weil es Regeln gibt.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 07.05.2021 um 20:44 Uhr.
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Beiträge: 1.590, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo zusammen,

ich habe gerade den Roman "Corpus Delicti" von Juli Zeh gelesen.

Dort wird in Form von Sience-Fiction geschildert, zu welcher Form von Unmenschlichkeit es führt, wenn der Staat auf wissenschaftlicher Grundlage die Volksgesundheit zum obersten Staatsziel erklärt .

Aber es muss ja nicht die Gesundheit sein, die als oberstes Staatsziel von den Medien propagiert wird und nach dem Prinzip "Der Zweck heiligt die Mittel" die Einschränkungen von individuellen Grundfreiheiten rechtfertigen soll.
Die Klimakatastrophe wird bereits auf wissenschaftlicher Grundlage als apokalyptische Vision beschrieben. Die Bekämpfung des Untergangs der Menschheit wäre ein noch höherwertiges Ziel und damit erst recht geeignet, die individuellen Freiheiten der Menschen einzuschränken.

MfG
Harti
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Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
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Beiträge: 851, Mitglied seit 10 Jahren
Hoi Harti

Drei “Tunnel-Dreher“ kann man derzeit am Arlberg bewundern und man sieht, wie sich da die gut gelagerten Blätter im Winde drehen. Zu tausenden in Tunneln aufgehängt - mit ähnlicher Rotation drehen sich diese stets und zeigen den natürlichen Luftstrom an. Ein Nutzen dieser Systeme ist leider nicht gegeben und falls dann doch mal in Höchstform betrieben – Schaden diese eher nur, als zu nützen.

Es ist ein Kreuz (†) die Wissenschaft richtig zu deuten?

□ Wurde bereits vor 5000 Jahren als Messzeichen für die Vermessung der Erdstruktur verwendet.
□ Beliebte Holzstruktur um alle jene anzuschlagen, welche nicht besonders viel von römischen Verträgen halten.
□ Zielkonstrukt um all jene zu treffen, welche man nicht als Gegenüber sehen will.

Man sollte halt Mehrfachdeutungen unterlassen und nur eine, die richtige Entscheidungen treffen.

H:cool:π
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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Beiträge: 851, Mitglied seit 10 Jahren
Brückenbau beginnt im Kopf – Ingenieursein – mehr als technische Lösungen
von Moritz Menge – Verlag Springer

Sehr geehrter Herr Menge
Hallo Moritz

Heute in Zürich – da habe ich mich wirklich sehr gefreut, als ich in einer Ecke der Buchhandlung, das Buch – Brückenbau beginnt im Kopf – fand.

Die Auswahl an Architekturbüchern ist da wirklich enorm und diese füllen ganze Wandfluchten - für Ingenieure sind da mal eben drei Bücher in besagter Ecke zu finden. Architekten formulieren ja in Bildern und lassen Formeln meist einfach so mal weg. Das ist für Ingenieure meist undenkbar, sollten wir aber dringend einfach mal so übernehmen. Auf dem Rückweg nach Vorarlberg, habe das Vorwort und das Nachwort schon mal studiert und freue ich schon auf das dazwischen – beim durchwischen waren keine Formeln zu sehen und das macht wirklich zuversichtlich – da ich freue mich.

Harald
H:cool:π
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