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Thema erstellt von Stueps 
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Beiträge: 883, Mitglied seit 12 Jahren
Die Epistemisierung des Politischen
von Alexander Bogner
Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet

Unter – Noch mehr Demokratie wagen? - Paul Feyerabend zugeschrieben:

Der Kampf für eine offene Gesellschaft muss daher der Kampf gegen die Hegemonie der Wissenschaft, die die Menschen auf eine einzig gültige Form des Denkens und Deutens festlegt, einschließen. Akupunktur, Rudolf Steiner, Hopi-Medizin und Kreationismus gelten Feyerabend als Vorboten des Besseren. Erst wenn wissenschaftliche Evolutionslehre neben der christlichen Schöpfungslehre zu einer Hypothese (unter vielen) geworden ist, kann die Weltanschauung der Leute zu einer echten Wahlentscheidung werden.
Denn der typische wissenschaftliche Anspruch auf Autonomie gilt Feyerabend ohnehin als Selbstimmunisierungsstrategie der Wissenschaft, als raffinerter Freifahrschein in die Goldminen staatlicher Subventionierung und damit als Grundlage ihrer so unbegründeten wie totalen Alleinherrschaft auf dem Feld des Geistes.

Text von Alexander Bogner
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 02.05.2021 um 20:59 Uhr.
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Beiträge: 883, Mitglied seit 12 Jahren
ROMAN von Halldor Laxness – Am Gletscher

Philosophie am Gletscher - Eine Geschichte ist nur eine Tatsache für sich.

Und je näher du den Tatsachen mit Geschichtswissenschaften zu kommen suchst, um so tiefer versinkst du in eine Dichtung. Mit je größerer Sorgfalt du eine Tatsache beschreibst, eine desto bedeutungslosere Fabel holst du aus dem Chaos. Das gleiche gilt von der Weltgeschichte. Der Unterschied zwischen einem Dichter und einem Historiker besteht darin, dass der Dichter wissentlich zu seinem Vergnügen lügt; der Historiker lügt in seiner Einfalt und bildet sich ein, dass er die Wahrheit sagt.

oben
Sira Jon angedichtet:
unten

Ich sehe nicht wie die Schöpfung in Wörter verwandelt werden kann, noch weniger in Buchstaben – nicht einmal in eine Lügengeschichte.
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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Beiträge: 5, Mitglied seit 1 Jahr
Branworld1 schrieb in Beitrag Nr. 2284-2:
Hallo Stueps...

Sehr gute Idee..

Na denn los :

Dan Brown - Origins


Es beschreibt das Thema : Woher kommen wir .. Wohin gehen wir..?

Edmond Kirsch, Genie, Forscher - und nebenbei - " absolutester Atheist unter Gottes Augen " will der Welt seine Entdeckung preisgeben. Robert Langdon, sein ehemaliger Professor, Freund und Mentor ist - dank Kirsch' s Einladung - bei der Präsentation dabei und wird Zeuge des Mordes an Edmond Kirsch...

Wer bis jetzt die vorher erschienenen Bücher von Dan Brown gelesen hat, kommt voll auf seine Kosten.

Es empfiehlt sich auch deshalb, weil es vile Themenbereiche abdeckt, die wir hier im Forum diskutieren..
- Quantenmechanik
- Quantencomputer
- Darwin
- Religionen und Ansichten
- Geschichte

Viel Spaß beim Lesen...

Dan Btonwn - finde ich klasse. Genau die Themen sind auch für mich höchst inteessant, es deckt ja wirklich sehr viel ab. Ich lese noch mal weiter.
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Beiträge: 5, Mitglied seit 1 Jahr
Harald Denifle schrieb in Beitrag Nr. 2284-85:
Die Epistemisierung des Poltischen
von Alexander Bogner
Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet

Unter – Noch mehr Demokratie wagen? - Paul Feyerabend zugeschrieben:

Der Kampf für eine offene Gesellschaft muss daher der Kampf gegen die Hegemonie der Wissenschaft, die die Menschen auf eine einzig gültige Form des Denkens und Deutens festlegt, einschließen. Akupunktur, Rudolf Steiner, Hopi-Medizin und Kreationismus gelten Feyerabend als Vorboten des Besseren. Erst wenn wissenschaftliche Evolutionslehre neben der christlichen Schöpfungslehre zu einer Hypothese (unter vielen) geworden ist, kann die Weltanschauung der Leute zu einer echten Wahlentscheidung werden.
Denn der typische wissenschaftliche Anspruch auf Autonomie gilt Feyerabend ohnehin als Selbstimmunisierungsstrategie der Wissenschaft, als raffinerter Freifahrschein in die Goldminen staatlicher Subventionierung und damit als Grundlage ihrer so unbegründeten wie totalen Alleinherrschaft auf dem Feld des Geistes.

Text von Alexander Bogner

Das ist ja eine super Bescheibung. Das hört sich sehr interessant an. Das habe ich noch nicht gelesen und werde es gleich mal googlen wo ich es günstig bekomme. Lieben Dank. Spricht mich sehr an.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.410, Mitglied seit 17 Jahren
Habe mich an einem Krimi versucht, und voll ins Klo gegriffen:

Melanie Raabe "Die Falle"


Die "Story" geht los mit einer erfolgreichen Schriftstellerin, die ihre Schwester durch einen Mord verloren hat, und dadurch nicht mehr ihr Haus verlassen hat (vermute ich).

Es geht weiter mit dieser Schriftstellerin, die labert; das Wort "ich" durchschnittlich sechzehn mal pro Seite (Seite 84 Taschenbuchausgabe, teils eher mehr, auf irgend einer Seite habe ich auch deutlich über 20 mal gefunden) erwähnt, und ihre Gefühle dem Publikum deutlich machen will. Das gelingt ihr insofern nicht, als dass man denkt: ey Alte, das ist mir scheißegal.
Hab nicht mal ein Drittel des Romans geschafft, hab dafür Geld ausgegeben (gebraucht bei mops.de oder so), und habe es vollkommen bereut.
Künstliche Konstruktionen künstlicher Labermeisterschaft, die am Fortkommen der Story nur insofern interressiert sind, genügend Buchseiten zum Verkauf zu schaffen. Mit Labern.

Beste Grüße
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Diese Welt gibt es nur, weil es Regeln gibt.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 07.05.2021 um 20:44 Uhr.
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Beiträge: 1.605, Mitglied seit 14 Jahren
Hallo zusammen,

ich habe gerade den Roman "Corpus Delicti" von Juli Zeh gelesen.

Dort wird in Form von Sience-Fiction geschildert, zu welcher Form von Unmenschlichkeit es führt, wenn der Staat auf wissenschaftlicher Grundlage die Volksgesundheit zum obersten Staatsziel erklärt .

Aber es muss ja nicht die Gesundheit sein, die als oberstes Staatsziel von den Medien propagiert wird und nach dem Prinzip "Der Zweck heiligt die Mittel" die Einschränkungen von individuellen Grundfreiheiten rechtfertigen soll.
Die Klimakatastrophe wird bereits auf wissenschaftlicher Grundlage als apokalyptische Vision beschrieben. Die Bekämpfung des Untergangs der Menschheit wäre ein noch höherwertiges Ziel und damit erst recht geeignet, die individuellen Freiheiten der Menschen einzuschränken.

MfG
Harti
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Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
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Beiträge: 883, Mitglied seit 12 Jahren
Hoi Harti

Drei “Tunnel-Dreher“ kann man derzeit am Arlberg bewundern und man sieht, wie sich da die gut gelagerten Blätter im Winde drehen. Zu tausenden in Tunneln aufgehängt - mit ähnlicher Rotation drehen sich diese stets und zeigen den natürlichen Luftstrom an. Ein Nutzen dieser Systeme ist leider nicht gegeben und falls dann doch mal in Höchstform betrieben – Schaden diese eher nur, als zu nützen.

Es ist ein Kreuz (†) die Wissenschaft richtig zu deuten?

□ Wurde bereits vor 5000 Jahren als Messzeichen für die Vermessung der Erdstruktur verwendet.
□ Beliebte Holzstruktur um alle jene anzuschlagen, welche nicht besonders viel von römischen Verträgen halten.
□ Zielkonstrukt um all jene zu treffen, welche man nicht als Gegenüber sehen will.

Man sollte halt Mehrfachdeutungen unterlassen und nur eine, die richtige Entscheidungen treffen.

H:cool:π
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Beiträge: 883, Mitglied seit 12 Jahren
Brückenbau beginnt im Kopf – Ingenieursein – mehr als technische Lösungen
von Moritz Menge – Verlag Springer

Sehr geehrter Herr Menge
Hallo Moritz

Heute in Zürich – da habe ich mich wirklich sehr gefreut, als ich in einer Ecke der Buchhandlung, das Buch – Brückenbau beginnt im Kopf – fand.

Die Auswahl an Architekturbüchern ist da wirklich enorm und diese füllen ganze Wandfluchten - für Ingenieure sind da mal eben drei Bücher in besagter Ecke zu finden. Architekten formulieren ja in Bildern und lassen Formeln meist einfach so mal weg. Das ist für Ingenieure meist undenkbar, sollten wir aber dringend einfach mal so übernehmen. Auf dem Rückweg nach Vorarlberg, habe das Vorwort und das Nachwort schon mal studiert und freue ich schon auf das dazwischen – beim durchwischen waren keine Formeln zu sehen und das macht wirklich zuversichtlich – da ich freue mich.

Harald
H:cool:π
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Beiträge: 883, Mitglied seit 12 Jahren
ZEIT BE WUSST HEIT - Geologisches Denken und wie es helfen könnte, die Welt zu retten

Die Geologin Marcia Bjornerud schreibt:

Ich habe dieses Buch in dem (vielleicht naiven) Glauben geschrieben, dass wir uns untereinander und den Planeten besser behandeln, wenn mehr Menschen unsere gemeinsame Geschichte und unser Schicksal als Erdenbewohner verstehen. In einer Zeit, in der die Welt aufgrund von religiösen Dogmen und politischen Animositäten tiefer gespalten scheint denn je, gibt es womöglich nur wenig Hoffnung, eine gemeinsame Philosophie, eine Reihe von Prinzipien zu finden, die alle Parteien an einen Tisch bringt, damit sie offen und ehrlich über die zunehmend schwieriger lösbaren ökologischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Probleme diskutieren.

Harald
H:cool:π
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Beiträge: 883, Mitglied seit 12 Jahren
Insel im Sommer von Wolfgang Hermann

Man trägt seinen Namen nicht zufällig. Es ist der Name, der den Menschen formt, ihm seinen Raum, sein Schicksal gibt.
bis
Mein Telefon läutet, ich hatte es schon fast vergessen. Es war Cristina, sie rief aus dem Wochenbett an, um mir zu sagen,
dass sie Mutter eines Mädchens namens Luna sei.


Der Anfang und das Ende des Büchleins – Wolfgang Hermann


Ein sich Verabschieden von der mathematischen Präzision und die Annahme der Unbestimmtheit.
Den Saharastaub über sich zu erkennen – gelb und blau verfärbt den Himmel – gemischte Gefühle
und doch ein Vertrauen in die Menschen mit all den vielen unterschiedlichen Namen.

Harald
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 27.03.2022 um 10:20 Uhr.
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Ich lese gerade im Rahmen meiner Zeit aber mit großem Interesse von Douglas R. Hofstadter "Gödel Escher Bach".
Das Buch hat es echt in sich!

Aus dem Einband:
"Epimenides, der Kreter, behauptete - alle Kreter lügen. Was hat man davon zu halten? Wenn Epimenides die Wahrheit spricht, so lügt er tatsächlich. Wenn er aber lügt, dann hat er mit seiner Aussage recht. Kurzum: Wir bleiben in einer seltsamen Schleife hängen.
Kurt Gödel (1906 - 1978), einer der brillantesten Geister des letzten Jahrhunderts, entwickelte die mathematische Umsetzung des antiken Lügenparadoxons und erschütterte das Selbstverständnis der Mathematik damit genauso wie Einstein das der Physik.

Maurits Cornelis Escher (1898 - 1972), der flämische Grafiker, hat zeitlebens Paradoxien, diese seltsamen Schleifen, visualisiert, zeichnerisch umgesetzt, und in den Kompositionsstrukturen Johann Sebstian Bachs (1685 - 1750) finden wir sie in raffinierten Modulationen wieder.

Hofstadter entwickelt aus diesen Bereichen ein gigantisches Mosaik, einen virtuos arrangierten Blick auf die Welt unter dem Winkel der mathematischen Logik. Dabei besticht er durch seine sachlich klare Darstellung, gepaart mit Amüsement und Witz. Trotz des schwierigen Themas sind keine Vorkenntnisse gefordert. Die einzige Voraussetzung ist waches und geduldiges Interesse. Niemand, der Spaß an intelligent-witzigem Nachdenken hat, darf dieses 'Kult-Buch' seinen kleinen grauen Zellen vorenthalten."

Was hier gemeint ist, kann man sich an einem beeindruckenden Werk des Altmeisters Bach ansehen und anhören: Canon Perpetuus aus dem "Musikalischem Opfer".
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Skeptika am 28.03.2022 um 21:57 Uhr.
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Michel Serres – Philosoph und Mathematiker (an der Sorbonne + Standfort University) hat mit seinem letzten Buch – Das Verbindende – Eine Essay über Religion – eine gute Annäherung an unserer Erdstruktur gefunden. Nachfolgende Textstreifen aus seinem Buch möchte ich gerne hier vorlegen.

-In diesem Spiel verlieren die Neuerer jedes Mal.
-Da sie leider die Macht der großen Zahl fortsetzen, lassen unsere Medien das Erbe der antiken Geometer und modernen Aufklärer in eine schwere Krise geraten.
-Wie sieht es nun mit den globalen Plattenbewegungen aus? Wie führt die tiefliegende Platte, träge und beharrlich, die historischen Kontinente mit sich, deren disparate Tempi und Zeiten sie lange trägt?
-Weshalb vergessen wir, benommen von unseren kollektiven, oft bis zur Abscheulichkeit grausamen Spielen, die großen Rhythmen des Universums, der Erde, des Wissens und des Schicksals, von denen ich an anderer Stelle gezeigt habe, dass sich alle in einer Schrift und durch sie beginnen und lesbar werden?
-Es bräuchte eine weitere Uhr, um die ultraträge Fortbewegung der unterirdischen Platten zu messen, die unsere Kontinente tragen.
Hier stoßen wir auf die Plattentektonik der Geschichte. (Text von Michel Serres)

lg Harald
H:cool:π
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TIEFEN DER TÄUSCHUNG von Martin Warnke und Anne Dippel
Computersimulation und Wirklichkeitserzeugung

Wenn sich die Physik als Teil der Naturwissenschaften ihrer Kulturalität bewusst wäre,
würde sie sich im Historischen erden und selbst reflektieren. Anstatt zu schließen oder zu rechnen,
würde sie darüber hinaus noch «denken», wie schon Martin Heidegger 1954 schrieb.

Das dies nicht geschieht, liegt an den Schatten, den die Logik der Falsifikation auf das Bewusstsein
der physikalischen Praxis wirft, jene Methode, die sich aus der Erschütterung über die Quantenmechanik überhaupt erst entwickelte.

Nur in einem konservativen Weltbild kann physikalisches Wissen als bewiesen gelten, zielt doch der Kerngedanke dieser epidemischen Kultur
auf ein überhistorisch gesichertes Wissen, das eine von Menschen kulturell unbeeinflussten Natur unterstellt, die von ihm abgespaltenen Superakteurin,
die für die Physik das Sagen haben muss.

Was ist der erkenntnistheoretische Status einer Computersimulation?
Ist sie Theorie oder Experiment – oder bildet sich nicht vielmehr ein Niemandsland dazwischen,
das auch Platz für Täuschung und Schwindel einen Platz bietet?

Text aus dem Buch

H:cool:π
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Erich von Däniken - Wozu sind wir auf der Erde?

Diese Frage treibt die Menschheit um. Alle Weltreligionen und Ideologien bieten darauf Antworten an. Antworten allerdings, die für jeden denkenden Suchenden unbefriedigend sind. Antworten, die die Menschheit auseinanderdividieren und uns vergessen lassen, was uns eint: unser Menschsein.

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ So sagt es das heilige Buch der Christen, die Bibel. Wer oder was aber erschuf Gott? Und was war vor dem Anfang dessen, was wir Menschen Welt nennen? Die Heilige Schrift hat auf diese Fragen keine Antwort. Sowohl Altes als auch Neues Testament verstricken sich in Widersprüchen, wie nahezu alle religiösen Texte, sei es der Koran oder die Upanishaden.

Sind wir nur die Figuren in einer Matrix? Oder ist der ganze Planet so etwas wie ein zoologischer Garten von Außerirdischen?

Ich habe mir das Buch mal auf meinen Weihnachtswunschzettel geschrieben :smiley8:
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Skeptika schrieb in Beitrag Nr. 2284-98:
Sowohl Altes als auch Neues Testament verstricken sich in Widersprüchen, wie nahezu alle religiösen Texte, sei es der Koran oder die Upanishaden.
Hallo Skeptika,
Lies doch mal den Koran, sachlich übersetzt.
Im Koran passieren keine Wunder.
Gruß, Otto
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Skeptika schrieb in Beitrag Nr. 2284-98:
Die Heilige Schrift hat auf diese Fragen keine Antwort.
Hier empfehle ich das Buch von Stephen Hawking und Roger Penrose "Was sind Raum und Zeit?"
Sehr anspruchsvoll (Gleichungen werden jedoch zum Glück im Buch nur zitiert, nicht hergeleitet)!
Das Buch beschäftigt sich mit der Natur des Universums während einer Debatte zwischen Hawking und Penrose (beides Mathematiker!) in einer Versanstaltungsreihe an der Uni Cambridge im Jahre 1994.
Gruß, Otto
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Beiträge: 206, Mitglied seit 8 Jahren
Otto schrieb in Beitrag Nr. 2284-99:
Lies doch mal den Koran

Das ist eines der wenigen Bücher, das verboten gehört, wie auch eine Religion verboten gehört, in der man Frauen steinigt, Homosexuelle umbringt, Kinder verheiratet, Menschen verstümmelt und wo "Gleichstellung" und "Gleichberechtigung" Fremdworte sind.
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Skeptika schrieb in Beitrag Nr. 2284-101:
Bücher, das verboten gehört, wie auch eine Religion verboten gehört, in der man Frauen steinigt, Homosexuelle umbringt, Kinder verheiratet, Menschen verstümmelt und wo "Gleichstellung" und "Gleichberechtigung" Fremdworte sind.
Alle Deine Behauptungen stehen nicht im Koran.
Das Buch ist relativ kurz. Einfach mal lesen und dann kommentieren.
Gruß, Otto
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Skeptika schrieb in Beitrag Nr. 2284-101:
wo "Gleichstellung" und "Gleichberechtigung" Fremdworte sind.
Hier stimme ich Dir voll zu.
Meine Frau hat diese Suren in ihrem Deutschunterricht als negative Beispiele verwendet.
Aber war das denn in Europa vor 2000 Jahren anders?
Kennst Du in der Bibel Stellen, die sich mit der Gleichberechtigung der Frauen beschäftigen?
Gruß, Otto
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Beiträge: 206, Mitglied seit 8 Jahren
Otto schrieb in Beitrag Nr. 2284-102:
Alle Deine Behauptungen stehen nicht im Koran.
Das Buch ist relativ kurz. Einfach mal lesen und dann kommentieren.
Gruß, Otto

Zitat von ORF:
"Die Scharia basiert in erster Linie auf dem Koran, mit dem Gott sein Gesetz geoffenbart hat."
(Quelle)

Ich möchte hier keinen zweiten Religionsthread befeuern und werde das auch nicht weiter kommentieren.
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