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Thema erstellt von Stueps 
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Beiträge: 847, Mitglied seit 10 Jahren
Die Epistemisierung des Politischen
von Alexander Bogner
Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet

Unter – Noch mehr Demokratie wagen? - Paul Feyerabend zugeschrieben:

Der Kampf für eine offene Gesellschaft muss daher der Kampf gegen die Hegemonie der Wissenschaft, die die Menschen auf eine einzig gültige Form des Denkens und Deutens festlegt, einschließen. Akupunktur, Rudolf Steiner, Hopi-Medizin und Kreationismus gelten Feyerabend als Vorboten des Besseren. Erst wenn wissenschaftliche Evolutionslehre neben der christlichen Schöpfungslehre zu einer Hypothese (unter vielen) geworden ist, kann die Weltanschauung der Leute zu einer echten Wahlentscheidung werden.
Denn der typische wissenschaftliche Anspruch auf Autonomie gilt Feyerabend ohnehin als Selbstimmunisierungsstrategie der Wissenschaft, als raffinerter Freifahrschein in die Goldminen staatlicher Subventionierung und damit als Grundlage ihrer so unbegründeten wie totalen Alleinherrschaft auf dem Feld des Geistes.

Text von Alexander Bogner
Signatur:
Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 02.05.2021 um 20:59 Uhr.
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Beiträge: 847, Mitglied seit 10 Jahren
ROMAN von Halldor Laxness – Am Gletscher

Philosophie am Gletscher - Eine Geschichte ist nur eine Tatsache für sich.

Und je näher du den Tatsachen mit Geschichtswissenschaften zu kommen suchst, um so tiefer versinkst du in eine Dichtung. Mit je größerer Sorgfalt du eine Tatsache beschreibst, eine desto bedeutungslosere Fabel holst du aus dem Chaos. Das gleiche gilt von der Weltgeschichte. Der Unterschied zwischen einem Dichter und einem Historiker besteht darin, dass der Dichter wissentlich zu seinem Vergnügen lügt; der Historiker lügt in seiner Einfalt und bildet sich ein, dass er die Wahrheit sagt.

oben
Sira Jon angedichtet:
unten

Ich sehe nicht wie die Schöpfung in Wörter verwandelt werden kann, noch weniger in Buchstaben – nicht einmal in eine Lügengeschichte.
Signatur:
Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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Beiträge: 5, Mitglied seit vor 6 Wochen
Branworld1 schrieb in Beitrag Nr. 2284-2:
Hallo Stueps...

Sehr gute Idee..

Na denn los :

Dan Brown - Origins


Es beschreibt das Thema : Woher kommen wir .. Wohin gehen wir..?

Edmond Kirsch, Genie, Forscher - und nebenbei - " absolutester Atheist unter Gottes Augen " will der Welt seine Entdeckung preisgeben. Robert Langdon, sein ehemaliger Professor, Freund und Mentor ist - dank Kirsch' s Einladung - bei der Präsentation dabei und wird Zeuge des Mordes an Edmond Kirsch...

Wer bis jetzt die vorher erschienenen Bücher von Dan Brown gelesen hat, kommt voll auf seine Kosten.

Es empfiehlt sich auch deshalb, weil es vile Themenbereiche abdeckt, die wir hier im Forum diskutieren..
- Quantenmechanik
- Quantencomputer
- Darwin
- Religionen und Ansichten
- Geschichte

Viel Spaß beim Lesen...

Dan Btonwn - finde ich klasse. Genau die Themen sind auch für mich höchst inteessant, es deckt ja wirklich sehr viel ab. Ich lese noch mal weiter.
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Beiträge: 5, Mitglied seit vor 6 Wochen
Harald Denifle schrieb in Beitrag Nr. 2284-85:
Die Epistemisierung des Poltischen
von Alexander Bogner
Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet

Unter – Noch mehr Demokratie wagen? - Paul Feyerabend zugeschrieben:

Der Kampf für eine offene Gesellschaft muss daher der Kampf gegen die Hegemonie der Wissenschaft, die die Menschen auf eine einzig gültige Form des Denkens und Deutens festlegt, einschließen. Akupunktur, Rudolf Steiner, Hopi-Medizin und Kreationismus gelten Feyerabend als Vorboten des Besseren. Erst wenn wissenschaftliche Evolutionslehre neben der christlichen Schöpfungslehre zu einer Hypothese (unter vielen) geworden ist, kann die Weltanschauung der Leute zu einer echten Wahlentscheidung werden.
Denn der typische wissenschaftliche Anspruch auf Autonomie gilt Feyerabend ohnehin als Selbstimmunisierungsstrategie der Wissenschaft, als raffinerter Freifahrschein in die Goldminen staatlicher Subventionierung und damit als Grundlage ihrer so unbegründeten wie totalen Alleinherrschaft auf dem Feld des Geistes.

Text von Alexander Bogner

Das ist ja eine super Bescheibung. Das hört sich sehr interessant an. Das habe ich noch nicht gelesen und werde es gleich mal googlen wo ich es günstig bekomme. Lieben Dank. Spricht mich sehr an.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.377, Mitglied seit 15 Jahren
Habe mich an einem Krimi versucht, und voll ins Klo gegriffen:

Melanie Raabe "Die Falle"


Die "Story" geht los mit einer erfolgreichen Schriftstellerin, die ihre Schwester durch einen Mord verloren hat, und dadurch nicht mehr ihr Haus verlassen hat (vermute ich).

Es geht weiter mit dieser Schriftstellerin, die labert; das Wort "ich" durchschnittlich sechzehn mal pro Seite (Seite 84 Taschenbuchausgabe, teils eher mehr, auf irgend einer Seite habe ich auch deutlich über 20 mal gefunden) erwähnt, und ihre Gefühle dem Publikum deutlich machen will. Das gelingt ihr insofern nicht, als dass man denkt: ey Alte, das ist mir scheißegal.
Hab nicht mal ein Drittel des Romans geschafft, hab dafür Geld ausgegeben (gebraucht bei mops.de oder so), und habe es vollkommen bereut.
Künstliche Konstruktionen künstlicher Labermeisterschaft, die am Fortkommen der Story nur insofern interressiert sind, genügend Buchseiten zum Verkauf zu schaffen. Mit Labern.

Beste Grüße
Signatur:
Diese Welt gibt es nur, weil es Regeln gibt.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 07.05.2021 um 20:44 Uhr.
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