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Die Macht des CO2 - real oder Hysterie?

Thema erstellt von Suza 
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Beiträge: 222, Mitglied seit 5 Jahren
Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2332-9:
Nun hatte das Problem des Ozonlochs und, wie man diesem beikommen könnte, n.m.E. nur ein einziger Wissenschaft richtig analysiert. Man glaubte ihm auch in der Politik, zum Glück!

Und wenn nun aber auch nur ein einziger Wissenschaftler, Wettermoderator, Journalist oder auch nur Physiklehrer recht hat und die Klimahysterie ist vollkommen sinnlos, weil der Mensch eben doch nicht die Allmacht hat, das Klima zu verändern?

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2332-9:
Ist es da so entscheidend, dass der IPCC sich geirrt hat? Heute ist bekannt, dass die Auswirkungen deutlich schon sehr viel intensiver sind, als befürchtet.

Auch für dich nochmals ganz deutlich: Den Wandel des Klimas leugnet N I E M A N D !!!
Was aber infrage gestellt wird ist, ob der nun menschengemacht ist, oder ob das nicht ein vollkommen natürlicher Vorgang auf unserem Planeten ist, der nun jedoch massiv für politische / finanzielle Zwecke missbraucht wird! Unterschied verstanden?

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2332-10:
Die Klima-Gretel weiss, dass man gar nicht erst versuchen soll, mit Trump zu reden;
Der Trump wird per psychologischem Ferngutachten zum Idioten gestempelt
und als solcher ist er wundersam aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten, das die USA nie unterstützt hatten;
den Chinesen werden Menschenrechtsverletzungen vorgehalten, obwohl sie diejenigen sind, die Kern-Problem im Griff haben:
Es gibt zu viele Menschen auf dem Planeten gemessen an ihrer Lebensweise.

:smiley8:

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2332-12:
Mir ist aber auch so völlig unklar, wie CO2 wirklich eingespart werden soll, zumal ohne Ausgleich Reiche bei der geringen Belastung sich sehr leicht freikaufen können, ohne investieren zu müssen, aber den Armen genau dieses Geld fehlt, um durch Investitionen zukünftig Geld sparen zu können. Schöne instinktlos-dumme Politiker-Welt oder hintertriebene Absicht?

JA MANN! :smiley8:
Wir nähern uns langsam an. Ich kritisiere aber weiter, dass man einfach nur abkassiert. Wenn das Leben für die Normalverbraucher immer teurer und immer teurer wird, wie sollen die dann jemals umweltfreundlichere Alternativen anschaffen? Sehr viele Menschen haben ja nicht einmal genug Geld im Monat übrig, um sich noch eine private Altersvorsorge aufzubauen. Die gesamte Politik ist einzig und allein darauf ausgerichtet, immer mehr Menschen in die vollkommene Verarmung und in den totalen Verzicht zu treiben. Wer zu den oberen 10% zählt oder Politiker mit exorbitant hohen Diäten ist, den wird es auch nicht jucken, wenn er monatlich 10.000 Euro für seinen Sprit zahlen muss. Aber so wird mit der Steuersense jeder abgemäht, der auf seine Heizung und sein Auto angewiesen ist. Soll der Staat mir doch meine Ölheizung durch eine elektrische Nachtspeicherheizung ersetzen und die Kosten, die durch den Stromverbrauch oberhalb der Kosten für das Öl liegen, erstatten.

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2332-12:
In dem von Thomas zitierten Klima-Interview Leschs wird deutlich, dass wir beim CO2-Verbrauch mit an vorderster Stelle stehen trotz relativ geringer Bevölkerungszahl.

Und in meinem Beispiel mit den Störchen in Mecklemburg-Vorpommern wird deutlich, dass das eine nicht immer zwingend etwas mit dem anderen zu tun hat. Das sind lediglich Beobachtungen.

Claus schrieb in Beitrag Nr. 2332-14:
Berkhout behauptet, es hätten mehr als 500 sachkundige und erfahrene Wissenschaftler und „Fachleute auf dem Gebiet des Klimas und verwandter Gebiete“ an dem Schreiben mitgewirkt, die 14 Unterzeichner des Schreibens (davon 7 emeritierte Professoren unterschiedlicher Fachrichtungen ohne Klimabezug) seien nur die „nationalen Botschafter“ dieser Personen. Für Deutschland unterzeichnete Fritz Vahrenholt den Brief. Vahrenholt war niemals Klimaforscher.

Nein, aber nationaler Botschafter. Ursula von der Leyen und Annegret Kramp-Karrenbauer waren auch niemals Generäle und sind trotzdem Verteidigungsminister geworden. Nicht jeder, der Skalpelle verkauft, ist auch ein Chirurg ;-)

Claus schrieb in Beitrag Nr. 2332-14:
Um euch selbst eine Meinung zu bilden, empfehle ich, sich die ojektiven Daten zur Erderwärmung einmal anzusehen:

Nein, denn das sind eben wieder nur Blendgranaten. Die Erderwärmung zweifelt niemand an, aber dass diese vom Menschen verursacht wird.
Im Karbon zum Beispiel war der CO2-Gehalt doppelt so hoch wie heute. Damals gab es noch gar keine Menschen und keine Industrie.
Wer sich die Entwicklung der CO2-Werte anschauen möchte, dem sei der Bildungsserver empfohlen. Eine Zunahme und dann wieder Abnahme des CO2 hat es schon immer gegeben. Leider geht aus all den Daten nicht hervor, wie hoch jeweils der Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre war und ob die Temperatur dem CO2-Wert folgt, oder ob der CO2-Wert den Temperaturchwankungen anhaftet.

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2332-17:
Hier halte ich mich an Forrest Gump: Dumm ist der, der Dummes tut.

Dann sind die allermeisten Menschen dumm. Ohne den Thread jetzt abschweifen zu lassen, möchte ich nur erwähnen, dass Trump bislang keinen Krieg angefangen hat, dafür aber mit Nordkorea ins Gespräch gekommen ist. Das haben seine Vorgänger nicht geschaft und dafür halte ich Trump eher für sehr klug. Aber wie gesagt: das nur am Rande!

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2332-17:
Doch, habe ich. Vorweg: dies war kein Vergleich. Sondern ein Beispiel.

Ja, aber kein besonders Gutes, weil Botox und CO2 nicht annähernd vergleichbare Wirkungen haben. Denk da mal in Ruhe darüber nach.


Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2332-17:
Es gibt zahlreiche Computermodellierungen mit Vorhersagen, die zwar logischerweise alle mit Fehlern im Prozentbereich aufwarten, jedoch insgesamt einen deutlichen Trend zeigen - Erwärmung.

Das bestreitet niemand. Es ist nur fraglich, ob das vom Menschen verursacht wird, oder ob es nicht ein vom Menschen vollkommen unabhängiger natürlicher Vorgang ist. Ich empfehle hier auch gern mal die Thematik "Eiszeiten", die vollkommen unabhängig vom Menschen stattfinden und deren Ursachen man gefunden zu haben glaubt.

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2332-17:
Ich versuche mich an grundlegende Fakten zu halten:
Die Messungen scheinen eindeutig und plausibel, u.a. der CO2-Gehalt steigt. Also kann die Natur die menschengemachten Emissionen nicht mehr kompensieren.
Die Temperaturen nehmen zu, eine direkte Verbindung zu den Treibhausgasen scheint hier plausibel, alle anderen möglichen Ursachen (z.B. dass die Sonne schuld ist) nicht.

Mein Beispiel mit den Störchen in Mecklemburg-Vorpommern hat dich nicht beeindruckt, oder?
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Wenn man sein Essen mit jemandem teilt, hat man danach selbst etwas weniger.
Teilt man aber sein Wissen, hat man hinterher noch genau so viel, der andere aber etwas mehr.
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Ich hatte hier bewusst nur kurze Gegenfragen formuliert, weil ich das Spiel, offene Frage zu stellen, die Antwort aber mit stets weiteren Fragen zu konterkarieren, als einziges Ziel des Ganzen schon erwartet habe, weil mir dieses Vorgehen schon sehr bekannt vorkommt. Trotzdem ist das Thema interessant und für uns alle wichtig. Wie in einem Mordprozess sprechen alle Indizien für eine menschengemachte Verursachung. Da kann berechtigt auf den letzten Beweis verzichtet werden. Viel wichtiger ist die Frage, wie wir aus dem Schlamassel wieder herauskommen. Und hier gibt es bisher leider auch keine rechte Lösung.

Ob neue selbst-recycelnde Reaktortypen möglich sind, weiß ich nicht. Solche Lösungen wären aber im Auge zu behalten (es gab aber schon einmal den Kugelhaufen-Reaktortyp mit Graphit- ummantelten Kernbrennelementen, der aber mangels Stabilität der Hüllen nicht funktionierte) . Vielleicht gelingt es ja irgendwem, die Kernfusion im Wasserglas zu realisieren. Unseren Physikern und Ingenieuren traue ich jedenfalls geeignete technische Lösungen zur Begrenzung und vielleicht Reduzierung des CO2- Ausstoßes zu.

Parallel wäre vielleicht doch auch eine sinnvolle Verstädterung bei gleichzeitiger Reduzierung des landwirtschaftlichen Flächenverbrauchs durch weitgehende Begrenzung auf Produkte für den Heimmarkt und die Förderung von Aufforstungsprogrammen bei Reaktivierung von landwirtschaftlicher Eigenproduktion in von uns zu abhängig gewordenen sog. Entwicklungsländern eine Möglichkeit?

Es gibt eben in unserer Welt nur ein sehr kompliziertes, sehr fein abgestimmtes und vom Menschen möglicherweise nicht nachzuahmendes Gleichgewicht (wie auch nicht als sog. Kraft des Marktes). Auch ist die Hoffnung auf irgendeine Lösung (Kausalitätsgedanke?) real auch in der Welt des Großen, falls überhaupt denkbar, derzeit überhaupt nicht zu sehen. Wahrscheinlich ist der Kipp-Punkt schon lange unbemerkt überschritten, falls er überhaupt aufzuhalten war. Niemand weiß es.

Also doch die Hände in den Schoß legen und dem Untergang weiter mit genießerischer Verbrauchslust entgegensehen? Ist wohl auch nicht die richtige Methode.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Kirsche am 30.09.2019 um 17:26 Uhr.
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Claus (Moderator)
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Hallo Thomas der Große,

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2332-15:
Das Absobtionssprektrum der abgestrahlten Erdwärme (~ Fraunhofer-Linien) wird wesentlich von Wasserdampf abgedeckt.
CO2 deckt einen zusätzlichen Bereich von ca. 10% ab. Sagen wir vereinfachend, die Quantifizerung des Abstrahlungs-Reduktions-Effekts durch CO2 entspräche der CO2-Konzentration im Verhältnis zu Wasserdampf+CO2, i.e. einem Abstrahlungs-Delta von 10% x 0,04% / (0,25%+0,04%) * ε,
mit ε Anteil der Absorbtion an der Wärmeabstrahlung, ca 19,6%

macht dann mit Deinem Temperatur-Gradienten 3K/1% ein Temperatur-Delta von 0,0138 *0,196 * (3K/1%) = 0,828K.

Die Überschlagsrechnung von Hans-m finde ich gar nicht schlecht, eben gerade weil sie nur Angaben zur Erwärmung der Atmosphäre in Bezug auf eine prozentuale Änderung des Treibhauseffekts macht und zunächst nicht über die Ursachen des Treibhauseffekts spekuliert.

CO2 kann man langfristig gesehen sicherlich nicht vom Wasserdampf trennen, da eine ansteigende Temperatur auch den Dampfgehalt in der Atmosphäre erhöht. Außerdem wird bei erhöhter Temperatur auch Methanhydrat aus dem Meer zerfallen und Methan hat verglichen mit CO2 den 28-fachen Treibhauseffekt. Es ist also wahrscheinlich, dass CO2 den Treibhauseffekt triggert, aber nicht allein für ihn verantwortlich ist.

Anmerkung: Die 19,6 für ε muss man wohl auf 27,2 erhöhen, da nicht nur das direkt einfallende Sonnenlicht sondern auch die von der Erde reflektierte Strahlung teilweise in der Atmosphäre absorbiert wird.
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Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2332-22:
Ob neue selbst-recycelnde Reaktortypen möglich sind, weiß ich nicht. Solche Lösungen wären aber im Auge zu behalten (es gab aber schon einmal den Kugelhaufen-Reaktortyp mit Graphit- ummantelten Kernbrennelementen, der aber mangels Stabilität der Hüllen nicht funktionierte) . Vielleicht gelingt es ja irgendwem, die Kernfusion im Wasserglas zu realisieren. Unseren Physikern und Ingenieuren traue ich jedenfalls geeignete technische Lösungen zur Begrenzung und vielleicht Reduzierung des CO2- Ausstoßes zu.

Hier ein bischen besser dargestellt und alles durchgerechnet
Der Dual-Fluid-Reaktor: Kernkraft ohne langlebige A...
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 30.09.2019 um 18:31 Uhr.
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2332-23:
Anmerkung: Die 19,6 für ε muss man wohl auf 27,2 erhöhen, da nicht nur das direkt einfallende Sonnenlicht sondern auch die von der Erde reflektierte Strahlung teilweise in der Atmosphäre absorbiert wird.[/size]

Danke Claus,

da hatte ich fälschlich mit Einstrahlungskoeffizienten hantiert.
Von 390W/m² Wärme werden effektiv 235W/m² ins All abgestrahlt, das wären 60%
oder effektiv absorbiert ε = 40%.

Damit wäre ΔT = 0,0138 *0,4 * (3K/1%) = 1,656 K

Angewandt auf Prähistorische Zeiten:
Da sagt uns der Bildungsserver, dass vor 250 bis vor 100 Mio Jahren die Temperatur 8K höher war bei grob 3-mal soviel CO2.
Mit einer Erhöhung der CO2-Konzentration um 800ppm müßte die Temperatur nach Formel um 3,312K gestiegen sein.

Stimmt also im Groben, unter der Hypothese, dass die Atmosphären über der Zeit vergleichbar wären.
Sonst stellt sich die Frage nach anderen Klima-Faktoren.

LG
Thomas
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 02.10.2019 um 19:44 Uhr.
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Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2332-15:
Weiss nicht, wie Du zu den Zahlen kommst.


LG
Thomas

Ich meinte damit den gesamten Treibhauseffekt, und nicht ausschließlich den auf CO2 basierenden Treibhauseffekt.
Also aus der gesamten in der Atmosphäre enthaltenen Gasmischung.

Und der Bezugspunkt ist 0 Kelvin, weil manche sicherlich irrtümlich 0 °C als Bezugspunkt annehmen.
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Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2332-26:
Ich meinte damit den gesamten Treibhauseffekt, und nicht ausschließlich den auf CO2 basierenden Treibhauseffekt.
Also aus der gesamten in der Atmosphäre enthaltenen Gasmischung.

Und der Bezugspunkt ist 0 Kelvin, weil manche sicherlich irrtümlich 0 °C als Bezugspunkt annehmen.

Weiss nicht, oben hast Du verschiedene Sachen geschrieben,
eine davon war

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2332-11:
Das würde bedeuten, dass eine Änderung des Treibhauseffektes um nur 1% eine durchschnittliche Temperaturänderung von knapp 3°C zur Folge hätte.

Bei Temperaturänderung ist der Bezugspunkt Wurscht.
Der Treibhauseffekt ist quantifiziert die nicht-abgestrahlte Erdwärme
und das habe ich mit dem Hinweis von Claus für den CO2-Einfluß effektiv in Beitrag Nr. 2332-25 durchgerechnet und ansatzweise validiert.

LG
Thomas
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 01.10.2019 um 11:28 Uhr.
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Beispiel zur CO2-Vermeidung aus der Praxis meiner Heizsituation:

Wir hatten fast 40 Jahre nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Grundwasser eine effiziente Wärmepumpe im Einsatz bis zum Ausfall eines der beiden Kompressoren, für den nach dem Verbot das notwendige Kältemittel fehlte. Suche nach Ersatz blieb leider erfolglos, tlw. aufgrund unserer Raumprobleme, weil unser Architekt damals Mitte der 70 er nur eine typische Gastherme eingeplant hatte, besonders aber durch Ablehnungen der Hersteller angeblich wg. unserer Grundwasserqualität (Eisenhydroxyd). Diese sei nicht geeignet für moderne Wärmetauscher. M.E. wäre dies aber kein Problem, sofern ein gegen Lufteintritt geschlossenes System gewährleistet ist. Folge für uns: Kostenträchtiger Neu-Einbau einer Gasheizung mit neu erforderlicher Zuleitung zur Straße….(neue WP hätte etwa das Gleiche gekostet).

Toll dieser technologisch bedingte Rückschritt zur Intensivierung der CO2-Produktion mit um mehr als 500 € höheren Kosten pro Jahr mit steigender Aussicht, dank technologischen Fortschritts! Neue WP´s haben einen Wirkungsgrad von 1:5, falls nicht gelogen, unsere hatte einen realen von nur 1:3 (heißt: 1 Teil ist jeweils durch Energiezufuhr zu finanzieren) bei offenbar nun veralteter Wärmetauschertechnologie.

Danke Dir, Thomas, für die Info zum DFR. Wenn ich das richtig lese, hinterlässt er aber wohl doch entsorgungspflichtige radioaktive Abfallspuren. Wie die Moderation erfolgen kann, ist mir noch unklar geblieben. Sonst sicher nicht schlecht. Politisch wohl aber derzeit nicht durchsetzbar.

Ich war vor wenigen Wochen auf die folgende Website hier gestoßen (soll keine Werbung o.Ä. sein, so stelle ich mir aber einem guten autarken, CO2-freien Konzeptansatz für kleinere Einsatzgebiete vor Ort vor).
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Suza schrieb in Beitrag Nr. 2332-5:
Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2332-2:
Warum sollten wir zum Kohlendioxyd nun 99% der Fach-Wissenschaftler misstrauen?

Gegenfrage: Wer sind diese 99% "Fach-Wissenschaftler" und wo ist deine Quelle dazu?

Hier gibt's eine Darstellung, wie die vielzitierten 97% der Wissenschaftler entstanden sind
und auch das Verfahren, das locker 99% liefert.

Es ist wohl eher so, dass 99% "der Wissenschaflter" ausgeschlossen wurden nach nicht dokumentierten Kriterien.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 01.10.2019 um 12:55 Uhr.
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Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2332-27:
und das habe ich mit dem Hinweis von Claus für den CO2-Einfluß effektiv in Beitrag Nr. 2332-25 durchgerechnet und ansatzweise validiert.

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2332-25:
Von 390W/m² Wärme werden effektiv 235W/m² ins All abgestrahlt, das wären 60%
oder effektiv absorbiert ε = 40%.

Na, da würde es aber schnell ganz schön heiß... :smiley35:
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2332-30:
Na, da würde es aber schnell ganz schön heiß... :smiley35:

Vielleicht auch stimmen die Modelle nicht: Dargestellt ist, dass von langwelligen 390W/m² in der Atmosphäre primär 350W/m² absorbiert würden.
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Hallo Thomas,

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2332-31:
Vielleicht auch stimmen die Modelle nicht: Dargestellt ist, dass von langwelligen 390W/m² in der Atmosphäre primär 350W/m² absorbiert würden.

... mal schnell rechnen, wie lange es dauern würde, bis wir kochen:

Wenn gilt

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2332-25:
Von 390W/m² Wärme werden effektiv 235W/m² ins All abgestrahlt,

so würden 155W/m2 absorbiert.

Absorbiert in der Luft über und dem Boden unter dem betrachteten m2 (sagen wir bis 5m tief in die Erde)

Luftdruck 1013 hPa = 101300 N/m2 entsprechend 10130 kg Luft mit Wärmekapazität 1 kJ/ kg*K und
5 Kubikmeter Erde, d.h. Sand, Granit etc. mit ø Dichte 2 und ø Wärmekapazität 0,8 kJ/ kg*K

... macht 20t Masse mit durchschnittlicher Wärmekapazität von 0,9 kJ/ kg*K

Für 1°C Erwärmung brauchen wir also: 20 000 kg * 900 Ws/kg = 18 Mio. Ws = 5 kWh somit

18 Mio. Ws/ 155W = 116129 s = 32 h

Wir würden also in 320h/ 24h = etwa 2 Wochen kochen!
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Kräht der Hahn auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist!

Hüpft im Urwald ein sich in Trance befindender Regenmacher um eine Feuerstelle, dann wird er von der „aufgeklärten“ Welt verlacht!

Treffen sich demokratisch gewählter Volksvertreter zu einer Wetterkonferenz und beschließen - mit finanziellen Mitteln die Temperatur der Erdatmosphäre in einem Zeitraum bis zu hundert Jahren zu regulieren -, dann lacht niemand... dann diskutiert man über ein Spurengas der Erdatmosphäre... es lebe die aufgeklärte Welt... hoch lebe der Hahn auf dem „Mist“!!!
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2332-32:
Wir würden also in 320h/ 24h = etwa 2 Wochen kochen!

Liest sich wie Endzeit. Wo war der Fehler?
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Gnom schrieb in Beitrag Nr. 2332-33:
Kräht der Hahn auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist!

... hoch lebe der Hahn auf dem „Mist“!!!

Kann man sagen, dass der Hahn CO2-neutral kräht
oder gibts da schon EU-Vorgaben, dass solche Tiere mit Pups-Katetern zu versehen sind?
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Mir ist es doch piep-egal, ob nun 97% der Fach-Wissenschaftler oder 30 Fachwissenschaftler sich zu 97% einig sind, dass wir einen menschengemachten Klimawandel durch Treibhausgasausstoß haben. Entscheidend ist doch, dass sich durch die vorgenommene Selektion auf diese 30 an der zuvor bestrehenden Einschätzung überhaupt nichts geändert hat. Ist CO2 eines der klimawirksamen Gase, was sich logisch nicht unbedingt von selbst erklärt, ist es doch logisch, dass die Nutzung von fossilen Rohstoffen Unmengen davon frei setzt. Ich hätte für eine andere Einschätzung kein Verständnis, wenn ich mich aus meinem Geografie-Unterricht an die klimatischen Bedingungen erinnere, als die Lagestätten der fossilen Brennstoffe entstanden sind. Mir ist dann als Laie völlig klar, was passieren muss, wenn diese wie bisher genutzt werden. Für mich ist dies aber nicht die einzige Katstrophe, der Effekt verstärkt sich selbsttätig überall durch Freisetzung des noch schädlicheren Methans, führt zum Baum- und Artensterben noch ungeahnten Ausmaßes, selbst bei Verzicht auf den Einsatz von dbenso wirksamen Pflanzenschutzmitteln. Gibt es noch ein Zurück? Ich glaube, wir sind uns einig, dass ein Verzicht nicht mehr reicht?
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Hallo Hans-m, hallo Thomas der Große,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2332-11:
Das würde bedeuten, dass eine Änderung des Treibhauseffektes um nur 1% eine durchschnittliche Temperaturänderung von knapp 3°C zur Folge hätte.

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2332-31:
Vielleicht auch stimmen die Modelle nicht: Dargestellt ist, dass von langwelligen 390W/m² in der Atmosphäre primär 350W/m² absorbiert würden.

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2332-34:
Liest sich wie Endzeit. Wo war der Fehler?


Ich schlage folgendes vereinfachtes Klimamodell vor.


Ausgangsannahmen:

1. Die Summe aller Treibhausgase bewirkt eine Temperaturerhöhung der Atmosphäre in Bodennähe um 33°C. Quelle

2. Der Gehalt an Kohlendioxid in der Atmosphäre liegt zurzeit bei 420 ppm und erhöht sich jährlich um 3 ppm.

3. Wasserdampf bewirkt in derzeitiger atmosphärischer Konzentration von 2500 ppm eine Verdreifachung des Treibhauseffekts von Kohlendioxid. Die Wasserdampfkonzentration ist über die Temperatur von der Konzentration der übrigen Treibhausgase abhängig. Nach der Clausius-Clapeyron-Gleichung nimmt der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre mit jedem Grad Celsius um 7% zu.

5. Der Effekt durch Methan ist 25mal so groß, wie der von Kohlendioxid. Der Gehalt in der Atmosphäre beträgt derzeit 2 ppm und erhöht sich jährlich um 0,005 ppm.

6. Der Effekt durch Lachgas ist 298mal so groß, wie der von Kohlendioxid. Der Gehalt in der Atmosphäre beträgt derzeit 0,3 ppm und steigt jährlich um 0,00075 ppm.


Die Summe der gewichteten Treibhausgaskonzentrationen beträgt dann aktuell 420 (CO2) + 840 (H2O) + 2*26 (CH4) + 0,3*300 (N2O) = 1454 gppm.

Bei einer Zunahme der Treibhausgaskonzentration um 1454/ 33 = 44 gppm wäre somit eine Erhöhung der atmosphärischen Temperatur um 1°C zu erwarten.

Die Erwärmung um 1° erfolgt also in:

3x (CO2) + 6*0,07x (H2O) + 25*0,005x (CH4) + 298*0,00075x (N2O) = 44 mit

x = 44/ 3,77 = 11,7 Jahren1)

1) Die Erwärmung der Atmosphäre wird sich langfristig infolge Wärmeaustausch zwischen Atmosphäre und Meeresoberfläche/ Boden verzögern. Statt der errechneten 11,7 Jahre könnte es also durchaus auch 15 Jahre dauern.
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2332-37:
Ich schlage folgendes vereinfachtes Klimamodell vor.



Ausgangsannahmen:

...
3. Wasserdampf bewirkt in derzeitiger atmosphärischer Konzentration von 2500 ppm eine Verdreifachung des Treibhauseffekts von Kohlendioxid. Die Wasserdampfkonzentration ist über die Temperatur von der Konzentration der übrigen Treibhausgase abhängig. Nach der Clausius-Clapeyron-Gleichung nimmt der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre mit jedem Grad Celsius um 7% zu.

...
5. Der Effekt durch Methan ist 25mal so groß, wie der von Kohlendioxid. Der Gehalt in der Atmosphäre beträgt derzeit 2 ppm und erhöht sich jährlich um 0,005 ppm.

...
6. Der Effekt durch Lachgas ist 298mal so groß, wie der von Kohlendioxid. Der Gehalt in der Atmosphäre beträgt derzeit 0,3 ppm und steigt jährlich um 0,00075 ppm.
...

Angenommen!

Für die CO2 geben wir 50 Mrd aus,
für die Methan-Reduktion proportional 1,25 Billionen und
für Lachgas 14,95 Billionen.

und dann sind wir CO2-neutral und können Geld essen.

Re: Wo ist der Fehler?

LG
Thomas
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Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2332-36:
Mir ist es doch piep-egal, ob nun 97% der Fach-Wissenschaftler oder 30 Fachwissenschaftler sich zu 97% einig sind, dass wir einen menschengemachten Klimawandel durch Treibhausgasausstoß haben.

Es waren von ca. 3000 Anfragen an Akademiker mit Klima-Publikationen ca. 1000 Antworten, von welchen 82% einen Einfluss des Menschen auf das Klima bejaten.

Wie oben angedeutet, lebt die Qualität der Wissenschaft von Diversität und Diskurs.
Einigkeit zeugt von Mangel an Qualität und deren Beschwörung von Dummheit.

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2332-36:
Entscheidend ist doch, dass sich durch die vorgenommene Selektion auf diese 30 an der zuvor bestrehenden Einschätzung überhaupt nichts geändert hat.
Stimmt, 15% Unterschied bei einer irrelevanten Frage.

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2332-36:
Mir ist dann als Laie völlig klar, was passieren muss, wenn diese wie bisher genutzt werden.
...
Gibt es noch ein Zurück? Ich glaube, wir sind uns einig, dass ein Verzicht nicht mehr reicht?

Man kann auf Lebensweisen schauen, die CO2-neutral sind und von denen lernen; insofern wäre der Klima-Hype hilfreich.
Unser Konsum kann sich nicht freikaufen.
Nuhr im Ersten

LG
Thomas
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 02.10.2019 um 14:40 Uhr.
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Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2332-39:
Einigkeit zeugt von Mangel an Qualität und deren Beschwörung von Dummheit.

Dem neige ich nicht unbedingt zuzustimmen...
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