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ZEIT _ Projekt

Thema erstellt von Physik-Seminar WSG 
Beiträge: 420, Mitglied seit 6 Jahren
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2174-20:
Bernhard Kletzenbauer schrieb in Beitrag Nr. 2174-18:Apropos Physik-Seminar...wo bleiben die Fragen?
Ihr lasst euch ja ziemlich Zeit damit...

Zitat Stueps , Dem schließe ich mich an, wollte ich auch schon anmerken.


Hallo,



Erschrecket mal die Kinder nicht. Vielleicht brauch man, nur etwas Input. Hier ein bisschen was.

Die Zeit!

Die Zeit wird für uns sichtbar, nur durch die strukturelle Veränderung eines Systems. Hier
ist die LG maßgebend, und bestimmt die Veränderungsrate der Struktur, und auch unsere Wahrnehmung.
Die „Zeit“ ist nicht nur wenn „Etwas“ sich verändert, sondern die „Gesamtheit“ alle Veränderungen, angefangen in den Plank Raum, über die Mikrozustände bis hin zu uns, und weiter in den Strukturen des Makrokosmos. Also alles was passiert als „Gesamtheit“ in Universum, ist Zeit, und alles andere dazwischen ist nur eine Dimensions-abhängige, reale Zeitdilatation. Man kann aus einzelnen Dimensionen der Strukturen, Inertialsysteme machen, und damit arbeiten können. Z.B. wie verhalten sich die Dimensionen einer Struktur räumlich und zeitlich zu einander. Natürlich, prinzipiell Raumzeitlich.



Zitat:"Die subatomare Zeit
Wenn beim Beschuss in Teilchenbeschleunigern Quarks entstehen, dauert es bei manchen nur Billionstelsekunden, bis sie wieder zerfallen. Das scheint extrem kurz - aber auch hier trügt, wie so oft auf subatomarer Ebene, der Schein. Physikern gelten die Quarks als sehr stabil, drehen sie doch in dieser Zeit eine Billionen Runden, wesentlich mehr als etwa die Erde in den über 4,5 Milliarden Jahren ihrer Existenz an Sonnenumläufen geschafft hat und noch schaffen wird. Merke: Auch die Zeit ändert mit abnehmenden Dimensionen ihre Bedeutung, menschliche Maßstäbe verlieren dort ihren Sinn."



Warum drehen die Quarks, eine Billionen Runden in eine Billionstelsekunden obwohl sie, für unsere Wahrnehmung, inexistent sind, versteckt in eine uns unzugängliche Dimension.
Weil das für ihre Dimension, normales zeitverlauf ist. Mit zunehmenden Dimensionen in den Strukturen, wird die, für uns „schnellere“ zeitverlauf der Quark Dimension, so zusagen „träge“. Somit hat die Zeit, sagen wir mal so, Dimension abhängige „Struktur“.

Eine Frage ist, warum zerfällt die Welt in dieser Moment nicht, warum hat sie „bestand“? Warum werden wir nicht in einen Augenblick, erdrückt oder verpulvert. Oder zerfällt sie und baut sich Gleich wieder auf, und zerfällt wieder usw. und das, im Takt der LG.
Dazu müssen wir wissen dass die Welt Mehrdimensionale Strukturen aufweist.


WIKI: „Die spontane Selbstorganisation ist in erster Linie ein zeitlicher Vorgang, ein Prozess führt aber meist auch zu einer dauerhaften Struktur des Systems. Es gibt Prozesse der Selbstorganisation, die so schnell verlaufen, dass für den Beobachter nur das Ergebnis, die geänderte Struktur, sichtbar wird, dazu gehören beispielsweise viele exotherme chemische Reaktionen.
Bei anderen Vorgängen kann für einen Beobachter der zeitliche Verlauf im Vordergrund stehen, beispielsweise bei der Entwicklung des Lebens.
Selbstorganisierte Systeme sind in der Regel selbst wieder Elemente der Selbstorganisation und können weitere übergeordnete Systeme bilden. Dadurch ergibt sich schließlich eine Hierarchie von selbstorganisierten Systemen, aus der unsere Welt aufgebaut ist.


Die emergente Selbstorganisation verbindet als durchgängiges Prinzip die materielle Welt mit der Welt des Geistes.



Es musste also, erst die „Rahmenbedingungen“ geschaffen werden, um die Zeit in Anspruch zu nehmen. Die „Strukturen“ die das tun(die brauchen ja Zeit, um sich zu entfalten und zu verändern), ist der beste Beweis dafür das es Zeit gibt. Nur in welcher Form?.

Die „Rahmenbedingung“ selbst, ist auch Zeit nämlich, Raum, Zeit und LG(Raumzeit- nur ein Prinzip, für uns nichts Anfassbares. Es ist das Prinzip, nach dem das Universum funktioniert. Die Gravitation ist nur die reale Wirkung dieses Prinzip), und das bedeutet die Existenz einer Realität. Unsere Realität (Universum- universus „gesamt“, von unus und versus „in eins gekehrt“).

Man kann sich in diese Realität nach links nach rechts nach unten nach oben nach vorn nach hinten(Raum) bewegen, und das geschieht nicht instant an, sondern mit eine gewisse „Verzögerung“, eine Bewegung mit Dauerbehaftet (Zeit) weil LG, in unsere Universum, einen realen Wert hat. In uns laufen die Vorgänge auch „nur“ mit annäherndem LG.
Der Mensch ist die Stunde null, was die Entdeckung des Universums angeht. Also die bewusste Entdeckung fängt bei uns an.
Schauen wir erst mal, was der Mensch Physikalisch bedeutet.


Zitat: "Ein Organismus ist also, nichts anderes als eine Art besonders komplizierte Maschine, die aus streng lokalisierten Funktionseinheiten aufgebaut ist. Störungen im Organismus werden folglich nur als ein Defekt an einer genau lokalisierbaren Stelle gesehen. Diese muss zur Heilung repariert oder ausgetauscht werden. Genauso funktioniert die moderne Medizin. Doch diese Sicht der ausschließlichen Kommunikation auf chemischem Weg ist heute jedoch nicht mehr haltbar. Genauso die Vorstellung vom Organismus als chaotischem Reaktionsgemisch. Dass Kommunikation im Körper nicht nur auf chemischem Weg ablaufen kann, erschließt sich schon aus der Tatsache, dass pro Sekunde 10 Millionen Zellen sterben. Der Körper aber ersetzt sie sofort wieder. Das bedeutet, so rechnete Fritz-Albert Popp, Vater der Biophotonenlehre und Chef des International Institute of Biophysik in Neuss, der Zellverband muss innerhalb einer Zehnmillionstel Sekunde informiert werden, um den Tod jeder Zelle einzeln zu registrieren und Vorkehrungen für deren Ersatz zu treffen. „Da die Entfernung vom Ort des Todes bis zu jeder beliebigen informierten Zelle im Durchschnitt etwa einen Meter beträgt, muss das Signal, das die Botschaft vermittelt, mindestens einen Meter pro Zehnmillionstel Sekunde zurücklegen. Das ist praktisch Lichtgeschwindigkeit. Es ist auf keinen Fall die Geschwindigkeit eines chemischen Botenstoffes. Die langsame Diffussionsgeschwindigkeit eines chemischen Botenstoffes würde, wie Popp schätzt, noch nicht einmal ausreichen, um in der geforderten Zeit die Nachbarzelle zu informieren.“ (Bischof).

Nur der elektro-magnetische Weg ist also schnell genug, um die Dimension der reale „Zeitdilatation“ direkt zu erfahren. Also die Dimension Zeit, wird uns so zusagen von der LG „geöffnet“. Wir erfahren das aber, nur über den Multidimensionalen Aufbau der Strukturen.


Warum sollte Energie, Materie werden? Es gibt nur ein einziger Grund dafür, und dass ist nach unsere Logik, und aus der aktuelle Evolution zustand betrachtend, die Möglichkeiten in Form von Strukturen, in der Realität greif und sichtbar zu machen.
Was geschieht mit den materiellen Strukturen? Winzige Strukturen bauen und verändern sich sehr schnell, dann, unter bestimmte Voraussetzungen wenn sie grösser und komplexer werden, innerlich weiterhin sich schnell verändern aber, von außen aus betrachtet- auf das Gesamtpaket- die Strukturveränderung nur über längere Zeit hinaus(Alterung) bemerkbar ist. Und dass ist der reale Vorgang, der Zeit.

Und weil der Strukturaufbau durch die äußere Einwirkung(Geschwindigkeit, wärme usw.) beeinflussbar ist, ist auch die Zeit beeinflussbar, was man auch an der bestätigten Vorgang der Zeitdilatation sehen kann.

Jeder Form von Energie, schaffen neue Strukturen. Auch die „Geistige“. So ist die Zivilisation entstanden als, so wie es aussieht, eine stärkerer und stabilerer Struktur wie die des Anarchismus. Mit „Geistige“ Energie, Manipulation des materiellen und Erschaffung neuen Strukturen.
Die Erde ist somit, auf Universum ebene betrachtet, nur ein Produzent für geistige Energie. Warum, sollte sonst die „Erde“ immer intelligenter werden? Materiell hat die Erde keine Wirkung auf das Universum, aber höchst wahrscheinlich mit der geistigen Energie die hier produziert wird. Und es kann eben, auch auf dieses universale(Universum) Struktur Einfluss nehmen. Das zählt!!

Die Zeit an sich kennen wir nur aus dieser Realität(Raumzeit).Im „Urknall“ können wir sie nicht ausfindig machen, weil der „Urknall" selbst die Zeit ist die wir suchen. Der „Urknall“ bedeutet unsere Existenz und dauert noch an. Es ist die zeitliche und räumliche Dilatation seiner selbst.
Die Zeit ist das reale maß das „Etwas“ existiert, und wird immer nur mit das, zu „Real werdende“, sichtbar.

Bewusstsein entwickeln, dass ist wahrscheinlich das Ziel des „universales Geschehens“ (Universum), wie die Geschichte uns, bis jetzt zeigt. Das Universum will sich entdecken. Warum? Eine gute Frage. Warum ist das gut, dass wir (Menschen)uns entdecken können?
Das einzige was für „Uns“ die Zeit sichtbar machen kann ist, meiner Meinung nach, nicht nur allein das vorhanden seins des Gehirns(Materie)-das haben die Dinosaurier auch gehabt- sondern, dessen(Gehirn) Fähigkeit einer Bewusstsein (Emergenz)zu entwickeln, Bewusstsein die einzig und allein die Veränderungen als Zeit begreifen kann.


WIKI: „Die Emergenz (vom lateinischen emergere für „das Auftauchen“, „das Herauskommen“ oder „das Emporsteigen“) ist die spontane Herausbildung von neuen Eigenschaften oder Strukturen eines Systems infolge des Zusammenspiels seiner Elemente. Dabei lassen sich die emergente Eigenschaften des Systems nicht – oder jedenfalls nicht offensichtlich – auf Eigenschaften der Elemente zurückführen, die diese isoliert aufweisen. So wird in der Philosophie des Geistes von einigen Philosophen die Meinung vertreten, dass Bewusstsein eine emergente Eigenschaft des Gehirns sei. Emergente Phänomene werden jedoch auch in der Physik, Chemie, Biologie, Psychologie oder Soziologie beschrieben.“


Durch die, wie oben beschrieben, entstehende reale Zeitdilatation, wird die Welt „zeitlich träge“, und wir erhalten somit die Möglichkeit uns zu entdecken, und zu erleben. Die Multidimensionale Strukturbildung hervorruft die zeitliche Trägheit, und macht das, für uns möglich.

Letztendlich, kann die Zeit nur als „Der Beginn“ definiert werden, einen „Beginn“ der beeinflusst werden kann. Alles andere ist nur die reale (räumliche wie zeitliche, und das kann nur als Einheitliche Prinzip betrachtet werden-Raumzeit))Dilatation dieses Beginns.
Und was war nochmal, der Beginn? Das was wir „Urknall“ nennen. Der „Urknall“ selbst ist die Zeit, und den finden wir überall, wie auch die Zeit. Wir selbst sind auch, die Urknalldilatation. Das reale Universum ist die räumliche Zeitdilatation( kompliziert) des „Urknalls“.

Und noch was:
Nur am Ende weißt man, wie viel „Zeit“, der „Beginn“(Urknall) wert war.

Oh!!! Etwas zu lang geraten. Mach nichts, wir haben „Zeit“.:-)


Mit freundlichen Grüßen Haronimo
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"Heute ist nicht aller Tage ich komm' wieder keine Frage"
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2174-20:
Ach doch, genau so läuft es dann ja immer.
Nein
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Es gibt keine Urknall-Singularität.
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Hallo nochmal es freut uns sehr, dass schon so fleissig diskutiert wird.
Ehrlich gesagt haben wir nicht mit so schneller Rückmeldung gerechnet und sind positiv überrascht.
Ich hätte zuvor noch eine kurze Frage und die wäre, ob ihr an eine "höhere Macht" bzw. einen Gott glaubt ?
In unserem Kurs kam die diskussion über Zeitreisen auf, welche rein physikalisch ja vorstellbar sind.
Und zwar haben wir uns die frage gestellt, wenn man nun in die Vergangenheit reist und etwas aus der Gegenwart in die Hosentasche steckt und mitnimmt exestiert es dann zweimal ?
Und wenn nicht müsste es ja irgendwie von seinem Platz in deine Hosentasche gelangen ?
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Ich weiß, was Zeit ist aber wenn mich jemand fragt weiß ich es nicht mehr.
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Hallo Physik-Seminar WSG,

Physik-Seminar WSG schrieb in Beitrag Nr. 2174-23:
Und zwar haben wir uns die frage gestellt, wenn man nun in die Vergangenheit reist und etwas aus der Gegenwart in die Hosentasche steckt und mitnimmt exestiert es dann zweimal ?

Gute Frage.
Bei der Antwortsuche schlage ich vor, eine weitere zu stellen:
Was genau versteht ihr unter "etwas aus der Gegenwart"?

Bin bspw. "ich" heute derselbe wie gestern - oder aber ein anderer?
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Hallo Physik-Seminar WSG,

Physik-Seminar WSG schrieb in Beitrag Nr. 2174-23:
Und zwar haben wir uns die frage gestellt, wenn man nun in die Vergangenheit reist und etwas aus der Gegenwart in die Hosentasche steckt und mitnimmt exestiert es dann zweimal ?

konsequenter gefragt: Existiert ihr dann zweimal? (Einmal die Vergangenheits-Ich´s, die da ja auch hingehören, und einmal die in die Vergangenheit gereisten Ich´s.) Begegnet Ihr euch also in der Vergangenheit?
Wenn Ihr diese Frage bejaht, müsst Ihr das auch m.E. konsequenterweise für den Gegenstand in eurer Hosentasche tun.
Spielst du vielleicht auf eventuelle Paradoxien in der Energieerhaltung an? Falls ja, sind diese Paradoxien vielleicht das geringste Problem, die Reisen in die Vergangenheit verursachen können :D.

Physik-Seminar WSG schrieb in Beitrag Nr. 2174-23:
Ich hätte zuvor noch eine kurze Frage und die wäre, ob ihr an eine "höhere Macht" bzw. einen Gott glaubt ?

Das ist vollkommen unterschiedlich, spielt für diesen Thread aber hoffentlich keine Rolle.

Grüße
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Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 17.10.2014 um 05:24 Uhr.
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Physik-Seminar WSG schrieb in Beitrag Nr. 2174-23:
Hallo nochmal es freut uns sehr, dass schon so fleissig diskutiert wird.
Ehrlich gesagt haben wir nicht mit so schneller Rückmeldung gerechnet und sind positiv überrascht.
Ich hätte zuvor noch eine kurze Frage und die wäre, ob ihr an eine "höhere Macht" bzw. einen Gott glaubt ?
In unserem Kurs kam die diskussion über Zeitreisen auf, welche rein physikalisch ja vorstellbar sind.
Und zwar haben wir uns die frage gestellt, wenn man nun in die Vergangenheit reist und etwas aus der Gegenwart in die Hosentasche steckt und mitnimmt exestiert es dann zweimal ?
Und wenn nicht müsste es ja irgendwie von seinem Platz in deine Hosentasche gelangen ?

Ich fürchte, Gott würde euch nicht weiterhelfen. Falls es einen Schöpfer gibt, wäre damit ja noch immer nicht geklärt, ob er auch die Zeit geschaffen hat, denn darüber steht - jedenfalls soweit ich weiß - nichts in der Schöpfungsgeschichte. Vielleicht ist dieser Gott aber Relativist? Alles hat seine Zeit, wie es die Bibel ausdrückt.:joker:
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Danke für die Antworten.
Eine andere Frage wäre ob es ohne Veränderung Zeit gäbe ?
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Physik-Seminar WSG schrieb in Beitrag Nr. 2174-27:
Danke für die Antworten.
Eine andere Frage wäre ob es ohne Veränderung Zeit gäbe ?

Tja, das ist doch genau DIE Frage! Ordnen wir - also wir als Beobachter - die Abfolge der Geschehnisse, ist Zeit also eine Illusion, oder ist die Zeit real? Wenn wir das wüssten, würden wir hier nicht diskutieren. Ihr dürft
nicht erwarten, hier DIE Antwort zu bekommen (auch wenn der eine oder andere genau so tut, als hätte er die Antwort, lasst euch nicht blenden, letztlich ist es an jedem selbst, die Argumente zu sammeln, auszuwerten und sich zu entscheiden).
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2174-25:
Spielst du vielleicht auf eventuelle Paradoxien in der Energieerhaltung an?
An was für Paradoxien denkst du ?

Nochmal eine Frage zu den Zeitreisen.
Wir haben uns gefragt mit welchen Mitteln könnte man eine Zeitreise machen.
Wir kamen auf die Unstimmigkeit, dass wenn wir z.B. ins 18 Jahrhundert reisen möchten, wir das gar nicht könnten, da die Zeitmaschine zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht erfunden wurde.
Was haltet ihr davon?

Weil wir uns nicht vorstellen können auch nur eine Sekunde zurück zu reisen, denn in die Zukunft zu reisen ist ja ganz einfach vorstellbar, indem man sich einfach schneller bewegt als "die Anderen". Bei den Anderen vergehen so beispielsweise 20 Jahre; bei einem selbst jedoch vllt nur 5 Jahre. Somit wäre man ja 15 Jahre in die Zukunft gereist.
Bewegt man sich jedoch langsamer als die Anderen, so reist man doch nicht in die Vergangenheit?! Sondern die Anderen reisen von einem selbst aus gesehen in die Zukunft. Mit welchem Mechanismus könnte man folglich in die Vergangenheit reisen, wenn nicht mit unterschiedlicher Geschwindigkeit (Bewegung)?
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Physik-Seminar WSG schrieb in Beitrag Nr. 2174-29:
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2174-25:
Spielst du vielleicht auf eventuelle Paradoxien in der Energieerhaltung an?
An was für Paradoxien denkst du ?

Nochmal eine Frage zu den Zeitreisen.
Wir haben uns gefragt mit welchen Mitteln könnte man eine Zeitreise machen.
Wir kamen auf die Unstimmigkeit, dass wenn wir z.B. ins 18 Jahrhundert reisen möchten, wir das gar nicht könnten, da die Zeitmaschine zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht erfunden wurde.
Was haltet ihr davon?

Weil wir uns nicht vorstellen können auch nur eine Sekunde zurück zu reisen, denn in die Zukunft zu reisen ist ja ganz einfach vorstellbar, indem man sich einfach schneller bewegt als "die Anderen". Bei den Anderen vergehen so beispielsweise 20 Jahre; bei einem selbst jedoch vllt nur 5 Jahre. Somit wäre man ja 15 Jahre in die Zukunft gereist.
Bewegt man sich jedoch langsamer als die Anderen, so reist man doch nicht in die Vergangenheit?! Sondern die Anderen reisen von einem selbst aus gesehen in die Zukunft. Mit welchem Mechanismus könnte man folglich in die Vergangenheit reisen, wenn nicht mit unterschiedlicher Geschwindigkeit (Bewegung)?

Zur Existenz der Zeitmaschinen: Kein schlechtes Argument!

Zur Frage, wer reist schneller - langsamer: Fragt euch, wie man denn feststellen könnte, wer schneller oder wer langsamer reist!

In die Vergangenheit könnte man natürlich mit Überlichtgeschwindigkeit reisen! Ich meine, wenn schon Zeitreisen, dann auch das.

Aber mal im Ernst: Weshalb gibt es NICHT EINEN Bericht über TATSÄCHLICHE Zeitreisen?
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry am 21.10.2014 um 16:45 Uhr.
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Richard J. Gott III, Professor für Astronomie an der Princeton University, schreibt in seinem Buch "Zeitreisen in Einsteins Universum" (mir liegt eine Taschenbuchausgabe von rororo science vor, 2.Auflage Januar 2005, Seite 133): "Zeitmaschinen wie meine String-Lösung und Kip Thornes Wurmloch-Lösung, die auf Raumzeitkrümmungen beruhen, kennen Raumzeitregionen, in denen Zeitreisen nicht möglich sind. Wenn noch keine Zeitmaschinen gebaut sind, können wir auf der Erde die Vergangenheit auch nicht besuchen."
In den Seiten davor und danach beschreibt er die theoretischen Möglichkeiten (nämlich die zwei genannten), aus einem "Punkt" in der Zukunft höchstens bis zu dem Zeitpunkt zeitreisen zu können, an dem die Zeitmaschine gebaut wurde.
Von Zeitreisenden aus der Zukunft sind wir daher bisher noch nicht überlaufen, weil noch keiner eine Zeitmaschine gebaut hat.
Das ist nur ein Literaturhinweis.
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Beiträge: 1, Mitglied seit 4 Jahren
Henry schrieb in Beitrag Nr. 2174-30:
In die Vergangenheit könnte man natürlich mit Überlichtgeschwindigkeit reisen!

Aber überlicht schnelle Reisen sind doch in Einsteins Universum nicht möglich, oder?
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Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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Beiträge: 2.307, Mitglied seit 8 Jahren
David schrieb in Beitrag Nr. 2174-32:
Henry schrieb in Beitrag Nr. 2174-30:
In die Vergangenheit könnte man natürlich mit Überlichtgeschwindigkeit reisen!

Aber überlicht schnelle Reisen sind doch in Einsteins Universum nicht möglich, oder?

Nun, es ist nicht wahrscheinlich, dass sich etwas überlichtschnell bewegt, aber es ist nach der SRT nicht ausgeschlossen. Ausgeschlossenen ist nur die Bewegung MIT Lichtgeschwindigkeit, die SRT sagt nicht, von welcher "Seite" man sich der Lichtgeschwindigkeit nähert, also, ob immer schneller oder immer langsamer werden muss, um die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen. Aber das schließt natürlich ein, das man sie nicht überschreiten kann, egal von welcher Seite - und das schließt wohl sehr wahrscheinlich eine Zeitreise auf diesem Wege aus.
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Beiträge: 1.359, Mitglied seit 11 Jahren
Physik-Seminar WSG schrieb in Beitrag Nr. 2174-29:
Nochmal eine Frage zu den Zeitreisen.
Wir haben uns gefragt mit welchen Mitteln könnte man eine Zeitreise machen.

Hallo

vielleicht kann man man sich die Unmöglichkeit von "Zeitreisen" an folgendem Beispiel vorstellen:

Am Ende eines Fußballspiels, das die Mannschaft des Spielers Müller mit 0:3 verloren hat, möchte der Spieler Müller gerne zum Beginn des Spiels, also ca. 90 Minuten, zurückreisen. Um die gleichen Verhältnisse wie zu Beginn des Spiels zu haben, müsste beispielhaft ein Spieler, der in der 60. Minute des Spiels mit Fußbruch vom Platz getragen wurde, spontan aus dem Krankenhaus auf den Platz zurückgelangen und sein Fuß müsste spontan heilen, eine Rauchbombe, die in der 30. Minute auf den Platz geworfen wurde, müsste den Rauch wieder einsammeln und zurück in die Hand des Werfers fliegen und der Ball, der in der 15. Minute ins Tor flog, müsste aus dem Netz zurück an den Fuß des Torschützen fliegen.
Entsprechend diesen drei Beispielen müssten unzählige kausalen Geschehensabläufe rückwärts laufen, damit dieselbe Situation wie zu Beginn des Spiels eintritt. Wenn etwas noch nie beobachtet wurde, ist die Annahme, es könne doch passieren, reine Spekulation; mit anderen Worten eine Vorstellung, die keinerlei Bestätigung in der Realität findet.
Soweit die Naturgesetze "Zeitreisen" nicht ausschließen, liegt das an Folgendem: In diesen Naturgesetzen wird abweichend vom alltäglichen Zeitbegriff ein Zeitbegriff der reinen Dauer (Δt) verwendet. Dieser Zeitbegriff beinhaltet keine Kausalität. Man kann sich dies so vorstellen, dass es für die reine Dauer egal ist, ob ein Film vorwärts oder rückwärts (unter Umkehrung des kausalen Geschehens) abgespielt wird. Der Film läuft in beiden Fällen gleich lang. Die Zeit hat in diesen Gesetzen keine durch kausales Geschehen bestimmte Richtung. Für die Bewegungsgesetze ist es egal, ob sich ein Gegegstand von A nach B oder von B nach A bewegt.
Zeitreisen werden in aller Regel so vorgestellt, dass ein früherer Zustand mehr oder weniger spontan (besser instantan), also ohne Zeitverlust eintritt. Eigentlich wird deshalb für Zeitreisen gar keine Zeit benötigt. Schon der Begriff Zeitreisen ist deshalb irreführend und es geht tatsächlich bei dieser Vorstellung um die Umkehr sämtlicher kausaler Geschehensabläufe ohne Zeitablauf.

MfG
Harti
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Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
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Harti schrieb in Beitrag Nr. 2174-34:
Physik-Seminar WSG schrieb in Beitrag Nr. 2174-29:
Nochmal eine Frage zu den Zeitreisen.
Wir haben uns gefragt mit welchen Mitteln könnte man eine Zeitreise machen.

Hallo

vielleicht kann man man sich die Unmöglichkeit von "Zeitreisen" an folgendem Beispiel vorstellen:

Am Ende eines Fußballspiels, das die Mannschaft des Spielers Müller mit 0:3 verloren hat, möchte der Spieler Müller gerne zum Beginn des Spiels, also ca. 90 Minuten, zurückreisen. Um die gleichen Verhältnisse wie zu Beginn des Spiels zu haben, müsste beispielhaft ein Spieler, der in der 60. Minute des Spiels mit Fußbruch vom Platz getragen wurde, spontan aus dem Krankenhaus auf den Platz zurückgelangen und sein Fuß müsste spontan heilen, eine Rauchbombe, die in der 30. Minute auf den Platz geworfen wurde, müsste den Rauch wieder einsammeln und zurück in die Hand des Werfers fliegen und der Ball, der in der 15. Minute ins Tor flog, müsste aus dem Netz zurück an den Fuß des Torschützen fliegen.
Entsprechend diesen drei Beispielen müssten unzählige kausalen Geschehensabläufe rückwärts laufen, damit dieselbe Situation wie zu Beginn des Spiels eintritt. Wenn etwas noch nie beobachtet wurde, ist die Annahme, es könne doch passieren, reine Spekulation; mit anderen Worten eine Vorstellung, die keinerlei Bestätigung in der Realität findet.
Soweit die Naturgesetze "Zeitreisen" nicht ausschließen, liegt das an Folgendem: In diesen Naturgesetzen wird abweichend vom alltäglichen Zeitbegriff ein Zeitbegriff der reinen Dauer (Δt) verwendet. Dieser Zeitbegriff beinhaltet keine Kausalität. Man kann sich dies so vorstellen, dass es für die reine Dauer egal ist, ob ein Film vorwärts oder rückwärts (unter Umkehrung des kausalen Geschehens) abgespielt wird. Der Film läuft in beiden Fällen gleich lang. Die Zeit hat in diesen Gesetzen keine durch kausales Geschehen bestimmte Richtung. Für die Bewegungsgesetze ist es egal, ob sich ein Gegegstand von A nach B oder von B nach A bewegt.
Zeitreisen werden in aller Regel so vorgestellt, dass ein früherer Zustand mehr oder weniger spontan (besser instantan), also ohne Zeitverlust eintritt. Eigentlich wird deshalb für Zeitreisen gar keine Zeit benötigt. Schon der Begriff Zeitreisen ist deshalb irreführend und es geht tatsächlich bei dieser Vorstellung um die Umkehr sämtlicher kausaler Geschehensabläufe ohne Zeitablauf.

MfG
Harti

Man kann es auch einfacher formulieren: Die Naturgesetze sind zeitinvariant. Damit vermeidet man auch Versuche, Dauer ohne Zeit definieren zu wollen. Es gibt keine Dauer, die nicht in der Zeit wäre, und Geschehnisse - wenn wir die Quantenpyhsik mal weglassen - haben IMMER eine Ursache, das hat mit der "Richtung" der Ereignisse nichts zu tun.
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Okotombrok (Moderator)
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Haronimo schrieb in Beitrag Nr. 2174-21:
Erschrecket mal die Kinder nicht. Vielleicht brauch man, nur etwas Input. Hier ein bisschen was [ . . . ].

Hallo Haromino,
vielen Dank für deine zahlreichen und interessanten Anregungen.
Benutze aber in Zukunft bitte die Zitierfunktion des Forums mit Quellenangaben.
Danke

mfg okotombrok
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"Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können"
(Francis Picabia)
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[
Henry schrieb in Beitrag Nr. 2174-30:
Zur Frage, wer reist schneller - langsamer: Fragt euch, wie man denn feststellen könnte, wer schneller oder wer langsamer reist!

Wie findet man überhaupt ein Bezugssystem, denn die Erde dreht sich um die Sonne und die Sonne dreht sich ja wiederum um etwas anderes und so weiter. Wie kann man nun wissen, um eine tatsächliche Geschwindigkeit festzustellen, die Geschwindigkeit der Erde nun addieren oder abziehen muss ?
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Ausserdem Interresiert uns, ob es noch Andere Möglichkeiten für theorethische Zeitreisen (in die Vergangenheit) als die Überlichtgeschwindigkeit gibt ?
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Physik-Seminar WSG schrieb in Beitrag Nr. 2174-37:
[
Henry schrieb in Beitrag Nr. 2174-30:
Zur Frage, wer reist schneller - langsamer: Fragt euch, wie man denn feststellen könnte, wer schneller oder wer langsamer reist!

Wie findet man überhaupt ein Bezugssystem, denn die Erde dreht sich um die Sonne und die Sonne dreht sich ja wiederum um etwas anderes und so weiter. Wie kann man nun wissen, um eine tatsächliche Geschwindigkeit festzustellen, die Geschwindigkeit der Erde nun addieren oder abziehen muss ?

Da liegt schon ein Teil der Antwort - man braucht immer ein Bezugssystem, zu dem eine Bewegung definiert werden muss. Und damit wird auch klar, dass es keine absolute Geschwindigkeit der Erde gibt. Überlegt mal, ob ihr feststellen könnt, welcher von beiden Körpern sich bewegt, wenn ihr nur das System Sonne - Erde habt?
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Herr Oberlehrer

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Gäbe es die Raumausdehnung nicht, wäre doch die kosmische Hintergrundstrahlung ein geeignetes absolutes Bezugssystem, oder nicht? Man könnte von jedem bewegten Objekt aus die jeweilige Rot- oder Blauverschiebung messen.
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