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Schneller als das Licht!

Thema erstellt von Uwe. 
Beiträge: 462, Mitglied seit 14 Jahren
Geht nicht, gibts nicht. Selbst die Lichtgeschwindigkeit ist keine Grenze!

Zitat:
Winfuture.de hat geschrieben:

"Wissenschaftler "überholen" Lichtgeschwindigkeit

Bisher galt immer: nichts kann schneller sein als das Licht. Wissenschaftlern des japanischen Elektronikriesen NEC ist es nun jedoch gelungen, einen Lichtstrahl über die Geschwindigkeit des Lichts hinaus zu beschleunigen. Bisher nahm man an, dass dies eine nicht zu durchbrechende Konstante sei.

Bei dem Experiment wurde ein Lichtstrahl durch eine speziell präparierte Kammer mit Caesium-Atomen geleitet. Der Strahl traf am anderen Ende 62 Nanosekunden früher ein, als unter normalen Bedingungen zu erwarten ist. Dies widerspricht nach Angaben der Forscher nicht den Theorien Einsteins, beweist aber, dass die weitläufige Meinung, dass nichts schneller sei als Licht sei, nicht immer zutrifft.

Diese Aussage gelte nur für Objekte mit einer festen Masse. Bei Licht handelt es sich jedoch um Wellen, so dass in einem Vakuum keine Grenzen für seine Geschwindigkeit gelten, hieß es. Durch eine extreme Abkühlung der mit Caesium gefüllten Kammer, konnte das Licht mit mehr als 300 000 Kilometern pro Sekunden "reisen"."

Quelle: "http://www.winfuture.de/news,30481.html";

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Dieser Beitrag wurde 666 mal geändert, zuletzt durch GOTT, morgen um 6.23 Uhr
Beitrag zuletzt bearbeitet von Uwe. am 07.03.2007 um 17:27 Uhr.
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Beiträge: 1.052, Mitglied seit 13 Jahren
Das würde die Inflations - Theorie, eine Beschreibung über den Zustand kurz nach dem Knall, bestätigen.

Diese behauptet, dass das Universum sich mit Überlicht ausgebreitet hat, was, ohne Wiederstand, anscheinend möglich ist.
Oder es findet immer noch statt, wer weiss das ?

Ich glaube ja eher, das es an der Temperatur liegt und so etwas wie Zeit- Dilatation eingetreten ist.

Andererseits kann man nicht wissen, wenn es möglich wäre, wie das aussieht, da wir's ja nicht messen noch sehen können.
Ob im Bereich über der LG, oder unter 0CKelvin noch was is, weiss ich vielleich, aber nicht genau.

Jemand anderes vielleich ?

... Real
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Beiträge: 22, Mitglied seit 12 Jahren
Interessant, stellt das nicht unsere Wissenschaft auf den Kopf?
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"Man sollte Gott nicht nach dieser Welt beurteilen die nicht gelungen ist, doch es muss ein Meister sein der solche Schnitzer machen kann." (Vincent van Gogh)
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Beiträge: 1.177, Mitglied seit 14 Jahren
Was soll das ändern? Schon die Formulierung: "einen Lichtstrahl über die Geschwindigkeit des Lichts hinaus zu beschleunigen" ist schräg.

Das ist ähnlich den Behauptungen vor ein paar Jahren, die Mozartsinfonie mit dem 3- oder 4- oder was weiß ich fachen der Lichtgeschwindigkeit übertragen zu haben. (Der Physiker Nimtz)
Der Witz dabei ist aber, dass es hier ganz unterschiedliche Geschwindigkeitsdefinitonen in der Physik gibt, wie Gruppengeschwindigkeit, Phasengeschwindigkeit etc.

Und wenn man dieses kleine nette - aber sehr wichtige - Detail weglässt, kann man solche "Bildzeitungsartikel" formulieren.

Hallo Real,

Zitat:"Das würde die Inflations - Theorie, eine Beschreibung über den Zustand kurz nach dem Knall, bestätigen."

Bei der Inflation "bläht" der Raum selbst auf (bzw entsteht er erst) - zumindest im Modell, hat also mit diesem Thema nicht zu tun.

0 Kelvin und Lichtgeschwindigkeit kann man als Grenzwerte betrachten. Es Proton lässt sich auf das 0,9999 fache, oder das 0,999999999 fach und so weiter der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen. Der Energieaufwand nimmt dabei immer mehr zu.

Beitrag zuletzt bearbeitet von Andre am 09.03.2007 um 10:47 Uhr.
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Beiträge: 1.052, Mitglied seit 13 Jahren
@ Andre

aja, wird schon stimmen, das es nicht direkt damit zusammen hängt, aber im übertragenen Sinne ...

Ansonsten halte ich es sowieso für was anderes...

Aber, wo wir bei dem Thema sind: Ich habe in jungen Jahren, ich war wohl erst 17 , ein Naturspektakel erlebt, das mit Überlicht - Geschwindigkeit zutun hatte.

Ich befand mich auf einer Jugendgruppenfahrt, wir hatten ein Zeltlager am Waldrand und es war Nacht. Ich stand auf freiem Feld in der nähe des Lagers,
als ich ein Leuchten des Himmelzelts bemerkte (Super-Nova oder Quarsar ? - ich weiß nicht).

Bemerkenswert daran war, das der gesamte Hintergrund meines Sichtfeldes kurz aufleutete. ????? Wirklich !!!!!

Solche Beschreibung, das der gesamte Hintergrung aufleuchtet kann, hab ich auch schon andersweitig gelesen.

In meiner Situation tat es das aber nicht nur einmal, sondern 5 mal, zeitlich versetzt, wie ein Echo ( Reflexion ).

Ich hab natürlich dumm gekuckt, sowas hatte ich noch nicht gesehen und die vierfache Wiederholung war mir unerklärlich.

Ich hab dann drüber nach gedacht, mit den anderen, die das auch gesehen hatten, gespochen und kam so auf die Lösung, unser Universum müsse ein Kreisgebilde sein, mit Licht-undurchlässiger oder zumindest teil-reflektierenden Eigenschaften des Rands, da sonst nicht die gesamte Hintergrundfläche einheitlich aufleuchten könne. Das der " Blitz dann auch noch rekapitulierte, in unregelmäßigen Abständen von bis zu 2-4 Sekunden ergab sich für mich aus der größe des Kreis -Universums und der Laufzeit des Lichtes in diesem Kreis.

Nun war ich erst 17 und hatte von LG und Größenordnungen des Universums keine Zahlenvorstellung, das sowas überhaupt Möglich ist, war für mich kaum fassbar, laß aber etwas später, das diese Erscheinung Gamma-Ray-Burst
genannt wird und gar nicht so selten auftritt.

Für einen kurzen Moment, nämlich kurz nach dem ersten Leuchten, stand ich, mitten aufm Feld, eingehüllt in Licht, das in diesem Moment überall um mich herum war, ca 1 Sekunde lang, will sagen ich stand mitten drin ( NEXUS ).

Ich glaube, in diesem Moment die Geburt eines Paralell-Universums miterlebt zu haben, Was natürlich nur eine Vermutung ist.

Das diese Licht-Blitze überall gleichzeitig Lichtreflektionen auslösen konnten, steht allerdings im Wiederspruch zur LG und Allem, was das denn nun bedeutet ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Gammablitz


Gruß Real
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Wo ist da der Zusammenhang zum Gammablitz? Zum einen kann ein Mensch Photonen in diesem Bereich nicht sehen und zum anderen erreichen sie auch nicht die Erdoberfläche, wie so viele andere Photonen, die von der Atmosphäre absorbiert werden.

Was ich zu deiner Geschichte sagen soll, weiß ich nicht. Da es dein Erlebnisbericht ist habe ich die Wahl dir zu glauben oder eben nicht zu glauben.

Ansonsten, schönes Wochenende, bis dann.

Beitrag zuletzt bearbeitet von Andre am 09.03.2007 um 13:29 Uhr.
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Nach unserem derzeitigen Erkenntnissstand scheint wohl die Lichtgeschwindigkeit als absolute Obergrenze zu gelten.
Aber selbst zu Einsteins zeiten glaubten fast alle Menschen das die Schallgeschwindigkeit das abzulut theoretisch erreichbare Maximum wäre.

Sogar in den 40er glaubten einige Luftfahrt Ing. das man bei erreichen/durchbrechen der Schallgeschindigkeit implodieren würde.
Nur 500 Jahre zuvor glaubte man noch von der Erde aus in ein nichts zu fallen wenn man an dessen ende Segelt.
Heute sieht man dieses Nichts hinter dem Ereignisshorizont unseres Universums...

--------

Eines sollten wir aus der Geschichte gelernt haben:
Nichts ist abolut.

Die Möglichkeit das die Lichtgeschwindkeit nur einen weitere Eckpunkt darstellt in der Geschwindigkeitsskala ist daher durchaus gegeben.
Selbst wenn das Überlicht dann in die "Vergangenheit" reisen sollte^^
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Du meinst, mit Über lich kommt man in die Vergangenheit ?
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Real schrieb in Beitrag Nr. 1033-9:
Du meinst, mit Über lich kommt man in die Vergangenheit ?

Ich betrachte es als eine Möglichkeit überzeugt bin ich davon allerdings nicht. Aber wer wäre ich wenn ich das mal eben einfach so ausschliesen könnte.
Da ich stark davon ausgehe das die Vergangenheit und die Zukunft eh schon statt gefunden haben wäre es aber auch nix schlimmes wenn irgendwas in die Vergangenheit reisen könnte. Denn ein Zeitparadoxon könnte in meinem Favorisierten Weltbild nicht auftreten :)

Wollte nur zum Ausdruck bringen das wir es wohl in betracht ziehen müssen das die Lichtgeschwindigkeit tatsächlich nicht das maximum ist. ( Egal ob da irgendwas in die Vergangenheit reisen würde oder nicht )
Es wäre fatal wenn wir uns einfach hinsetzen würden und sagen würden nein es gibt nix mehr nach der Lichtgeschwindigkeit und das wars.
Wenn die Leute früher auch so gedacht hätten geb es heut keine Düsenflugzeuge.
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Was is mit Gedanken ? sind die schneller ?

Bei der Frage der Geschwindigkeit sollte man das Denken nicht vergessen.
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Warum eingentlich in die Vergangenheit? Es kommt doch imaginäre Zeit raus und nicht negative! Ich vermute mal, wenn es sowas wie Überlichtgeschwindigkeit gibt, dann führt diese in eine zweite Zeitdimension.
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Hallo Alexmagnus... es gibt in dieser Theorie keine komplexen Größen.
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In welcher Theorie?

Ich meinte, dass wenn man in allbekannte RT-Formeln v>c einsetzt, bekommt man ja komplexe Masse/Zeit etc. Ich verstehe nicht, warum alle versuchen, Überlichtgeschwindigkeit als "Reise in die Vergangenheit" zu interpretieren.... Komplexe Zahlen unterscheiden sich von reellen ja nur dadurch, dass sie zweidimensional sind...
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Alexmagnus schrieb in Beitrag Nr. 1033-14:
In welcher Theorie?

Ich meinte, dass wenn man in allbekannte RT-Formeln v>c einsetzt, bekommt man ja komplexe Masse/Zeit etc. Ich verstehe nicht, warum alle versuchen, Überlichtgeschwindigkeit als "Reise in die Vergangenheit" zu interpretieren.... Komplexe Zahlen unterscheiden sich von reellen ja nur dadurch, dass sie zweidimensional sind...

Mit der Eigenzeit (so man die für Tachyonen überhaupt definieren kann) hat das gar nichts zu tun. Sondern damit, daß für Ereignisse, die an verschiedenen Punkten der Tachyonen-Weltlinie liegen, die zeitliche Reihenfolge vom (unterlichtschnellen!) Bezugssystem abhängt.

Damit ist es möglich, eine Kommunikation in die Vergangenheit zustandezubringen: Ein Sender auf der Erde sendet einen Tachyonimpuls zu einer entfernten Relaisstation. Diese Relaisstation bewegt sich aber relativ zur Erde so, daß aus ihrer Sicht die Botschaft aus der Zukunft kommt (das Ereignis "Botschaft an der Station empfangen" liegt im Bezugssystem der Station vor dem Ereignis "Botschaft von der Erde gesendet". Sie sendet nun die Nachricht zur Erde zurück, und zwar mit einem so schnellen Tachyonensignal, daß es noch ankommt, bevor die Originalbotschaft (in der Zukunft!) ausgesendet wurde. Nun ist aber die zeitliche Reihenfolge zweier Ereignisse auf der Erde unabhängig vom Bezugssystem (weil sich die Erde ja mit Unterlichtgeschwindigkeit bewegt), also kommt insbesondere die Nachricht auf der Erde früher an, als sie abgesendet wurde; sie wurde also in die Vergangenheit gesendet.

Die Reise in die Vergangenheit ist dann einfach einzusehen: Wenn man selbst überlichtschnell reisen kann (auf welche Weise auch immer), dann kann man so reisen, daß man jeweils sowohl beim Absenden des Tachyonenimpulses als auch beim Empfang desselben an Ort und Stelle ist. Da der Empfang des zurückgesendeten Signals auf der Erde vor der Aussendung des Ursprungssignals erfolgte, ist man also in die Vergangenheit gereist.

Wieviel Zeit für einen selbst auf dieser Reise vergangen ist, ist hierbei unerheblich.
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Die Eigenzeit wird aber zweidimensional sein, oder? Irgendwie muss man ja die komplexen Ergebnisse interpretieren!
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Alexmagnus schrieb in Beitrag Nr. 1033-16:
Die Eigenzeit wird aber zweidimensional sein, oder? Irgendwie muss man ja die komplexen Ergebnisse interpretieren!
Ich würde das komplexe Ergebnis so interpretieren, daß hier eine Formel über ihren Gültigkeitsbereich hinaus angewandt wurde.

Generell gilt in der speziellen Relativitätstheorie die Metrik

Δs² = Δx² + Δy² + Δz² - c²Δt²

(oder mit insgesamt umgekehrten Vorzeichen; das ist nur eine Konvention). Die Δx etc. bedeuten dabei Differenzen zwischen den Koordinaten. Dies ist im Wesentliche die Verallgemeinerung des Satzes des Pythagoras: ds entspricht der "Hypothenuse", Δx, Δy, Δz, und c·Δt den "Katheten" (weil die Raumzeit vierdimensional ist, haben wir vier davon, statt 2 auf der Ebene). Das Entscheidende ist dabei, daß das Vorzeichen bei der Zeit umgekehrt ist wie beim Ort.

Hierbei kann man drei Fälle unterscheiden:
* c²Δt² < Δx² + Δy² + Δz²
Hier ist Δs² positiv. In diesem Fall gibt es ein Bezugssystem, in welchem die beiden betrachteten Ereignisse gleichzeitig, aber an verschiedenen Orten im Raum stattfinden (solche Ereignisse nennt man dann zueinander "raumartig"). Die Wurzel aus Δs² (also Δs) gibt an, welchen räumlichen Abstand die beiden Ereignisse in diesem Bezugssystem haben. Für solche Ereignisse ist die zeitliche Reihenfolge vom Bezugssystem abhängig.

* c²Δt² > Δx² + Δy² + Δz²
Hier ist Δs² negativ (formal ergäbe sich also Δs zu einer imaginären Größe). In diesem Fall gibt es ein Bezugssystem, in welchem die beiden betrachteten Ereignisse am gleichen Ort, aber zu verschiedenen Zeiten stattfinden (solche Ereignisse nennt man dann auch zueinander "zeitartig"). Die Wurzel aus -Δs² gibt dann die in diesem Bezugssystem vergangene Zeit zwischen den Ereignissen an. Die zeitliche Reihenfolge solcher Ereignisse ist für alle Beobachter gleich.

* c²Δt² = Δx² + Δy² + Δz²
In diesem Fall kann ein Lichtstrahl im Vakuum (ohne irgenwo reflektiert zu werden o.ä.) beide Ereignisse passieren. Die Ereignisse finden für jeden Beobachter an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten statt (es sei denn, alle vier Größen sind Null, dann handelt es sich natürlich zweimal um dasselbe Ereignis). Auch hier ist die zeitliche Reihenfolge für alle Beobachter gleich.

Wie man sieht, ergibt die Anwendung der Längenformel auf zeitliche Abstände eine imaginäre Länge, und die Anwendung der zeitlichen Formel auf räumliche Abstände eine imaginäre Zeit. In der Tat hat man sogar eine Weile die Zeit dadurch behandelt, daß man ihr einen imaginären Wert gegeben hat (dann ergibt sich für die Metrik formal wieder der normale Pythagoras, für das Minuszeichen sorgt i²=-1).

Die Tatsache, daß für Tachyonen eine imaginäre Eigenzeit herauskommt, zeigt m.E. also letztlich, daß das Konzept der Eigenzeit hier nicht sinnvoll anwendbar ist (was logisch ist, denn schließlich sind unterschiedliche Ereignisse auf seiner Weltlinie zueinander raumartig), und durch einen "Eigenweg" ersetzt werden muß. Oder anders ausgedrückt: Ein normaler, unterlichtschneller Beobachter legt in seinem Eigensystem keinen Weg zurück, es vergeht aber Zeit. Wenn man nun dem Tachyon ebenfalls ein "Bezugssystem" zuordnen will (was an sich schon eine äußerst fragwürdige Angelegenheit ist), dann müßte man konstatieren, daß im Eigensystem des Tachons die Zeit sich nicht ändert, dafür aber "Wegstrecke vergeht".
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Zitat:
Diese Aussage gelte nur für Objekte mit einer festen Masse. Bei Licht handelt es sich jedoch um Wellen, so dass in einem Vakuum keine Grenzen für seine Geschwindigkeit gelten, hieß es.

Mal ne ganz andre Frage. Wie soll ich mir dann Lichtwellen vorstellen? Wieso sollen Lichtwellen keine Masse haben. Hat philosophisch gesehen nicht alles das existiert auch eine Körper und damit eine Masse?
Dann stellt sich jedoch wiederum die Frage, wie dann Vakuum exisiteren kann. Aber existiert Vakuum überhaupt?
Lichtwellen müssen doch auch aus Teilchen bestehen. Oder wieso sollten sie das nicht. Früher dachte man Sandkörnchen wären die kleinste Einheit. Jetzt weiß man, dass es noch viele viel kleinere Teilchen gibt. Wieso sollte dann Lichtwellen nicht auch aus vielen kleinen Teilchen bestehen.

Beitrag zuletzt bearbeitet von !lukas! am 16.03.2007 um 13:31 Uhr.
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Ai Lukas,

die Frage steht ja schon lange im Raum ...

Ich pers. ziehe die Idee der großen Symetrie vor, unter der ich einen statisch gefüllten Hintergrund verstehe, wie aus unsichtbaren Punkten,
die von Wellen angesteuert, als Attrktor umrundet und wieder verlassen werden.

Der leere Raum wäre dann nur für unsere Augen leer, in Wirklichkeit natürlich überflutet von Wellen, die sich duch den Raum hangeln o.s...

Materie und deren Ansamlungen würden sich ebenfalls auf dieser Ebene bilden und nach obigem Muster funktionieren.

Der Punkt als Möglichkeit und die Möglichkeit als Macht, sich zu manifestieren.

Gruß
Real
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Zitat:
Mal ne ganz andre Frage. Wie soll ich mir dann Lichtwellen vorstellen?

Ich würde sagen: "Am besten überhaupt nicht.", was aber eher unpraktisch wäre. Kennst du die alten Atommodelle aus dem Physikunterricht? Sicher, sie sind falsch... und trotzdem taugen sie für bestimmte Erklärungen. Was also ist eine Erklärung?

Es ist also sehr gut aus rein didaktischen Gründen, dass man anschauliche Modelle entwickelt... aber diese Anschaulichkeit hat genau an dem Punkt eine Grenze, an dem du versuchst dir das gesamte Naturgeschehen unabhängig von jeder Erfahrung anschaulich vorzustellen.

Ein Photon hat im übrigen nur keine Ruhemasse. Ich habe das Gefühl, du benutzt "Masse" im Sinne von "griffig", "massiv", "greifbar"... oder?

Zitat:
Wieso sollte dann Lichtwellen nicht auch aus vielen kleinen Teilchen bestehen.

Was verstehst du unter Teilchen?

Beitrag zuletzt bearbeitet von Andre am 16.03.2007 um 14:47 Uhr.
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Zitat:
an dem du versuchst dir das gesamte Naturgeschehen unabhängig von jeder Erfahrung anschaulich vorzustellen.

Ja, aber genau das interessiert mich so unheimlich. Es wird einem immer gesagt, es sei alles mit Mathematik zu erklären. Ich bin der selben Auffasung. Aber da die Mathematik stets ins sich greift und keine Widersprüche in sich hervorruft, macht es mir sehr zu schaffen, das "gesamte Naturgeschehen" mir vorzustellen.

Zitat:
Ein Photon hat im übrigen nur keine Ruhemasse. Ich habe das Gefühl, du benutzt "Masse" im Sinne von "griffig", "massiv", "greifbar"... oder?

Ja genau. Wenn etwas Masse hat, muss es doch existieren.
Und was zeichnet denn etwas aus, das existiert.
Alles was eine Masse besitzt muss doch einen Körper haben !?

Zitat:
Was verstehst du unter Teilchen?

Aus kleineren Einheiten. Etwa so wie ein Tisch aus vielen Atomen besteht.
Oder könnte es auch sein, dass das Licht nur das vorhandene Medium benuttzt um sch fort zu bewegen?
So wie etwa Schall?!?
Das würde auch erklären, weshalb es Lichtundurchlässige Materialien gibt. Vlt. erlaubt hier die bestimmte Anordnung der Atome dem Licht keine Fortbewegung.

Denn wenn jetzt Licht aus winzigen Photonen bestehen würde, würden diese doch ohne Schwierigkeiten durch die rießigen "Hohlräume" zwischen den Atomen hindurchgehen, und es gäbe keinen lichtundurchlässigen Stoff.
Bei Wellen wäre es ja ähnlich.


@ Real .

Auch eine interessante These ! Wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig.

Zitat:
Materie und deren Ansamlungen würden sich ebenfalls auf dieser Ebene bilden

Was verstehst du unter bilden? Entstehen? Müsste dann nicht auch Antimaterie entstehen?

Beitrag zuletzt bearbeitet von !lukas! am 17.03.2007 um 15:09 Uhr.
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