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Das “Wissen“ der BÄUME

Thema erstellt von Harald Denifle 
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Beiträge: 662, Mitglied seit 9 Jahren
Hallo Gerd
and all

Als ich Deine Zeilen las, da fuhren gerade zwei Heißluftballone ob dem Rhein hinab - schön entlang der Schweizer Bergkette. Im Garten unser Baum mit dem sogenannten Schweizer Apfel. In unserer Gegenwart sicherlich nie einsehbar, aber doch vorstellbar mit sichtbaren Spitzen und unbekanntem Wurzelwerk. Man könnte meinen, das Sichtbare wäre das Vergangene und das Unsichtbare wäre ein Wurzelwerk aus Zukünftigem. Es ist aber immer Alles da, in schlichter Gegenwart. Das Geistreiche aber mag den Bereich umfassen und Verbindungen zu All dem erkennen was noch da Außen fährt.

Natürlich kann man glauben und auch lernen, dass der Rhein nur einer Quelle entspringt, gleich der Spitze eines Baumes. Die Quelle dieses Systems ist aber nicht nur an den Grenzen des Einzugsgebiets, es ist überall im sichtbaren und im unsichtbaren Raum. Schwer zu verstehen und kaum einsehbar. Eine Meise als fliegender Gast nur kurz auf meinem Ast. Der Fluss ist mehr als der genannte Stamm – die Stammbaumkreationen mit Stammtischniveau.

Oliver Vitouch – Rektor der UNI Klagenfurt – hat in der Presse eine Aufklärung 4.0 – eine Renaissance der Vernunft gefordert. Heute werden sogar die alten, künstlich angelegten Wasserkanäle der Mühlen alter Zeit renaturiert. Das mit dem beworbenen RHESI aus einem gut funktionierenden Flusssystem ein permanenter Pflegefall geplant ist, kann nicht akzeptiert werden. Für alle zukünftigen Zeiten müsste das Geschiebe, im höheren Kornbereich, mit LKW und Baggeraufwand beseitigt werden. Das dürfte es vermutlich nirgendwo auf dieser Welt geben und sollte auch im Grenzbereich Schweiz – Österreich nicht mit unserem Rhein umgesetzt werden.

Die Revitalisierung der Vernunft wäre schon sinnvoll.

Liebe Grüße
Harald
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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Beiträge: 662, Mitglied seit 9 Jahren
Hallo Gerd
Lieber Kirsche:cool:

Schade, dass dein schöner Beitrag nun auf Seite 3 liegt. Schön wäre es im Zeitforum, wenn die jeweils etwa 10 – 15 aktuellen Beiträge auf der letzten Seite sichtbar wären. Technisch müsste/sollte das machbar sein.

So als Vorschlag.

Auch ich hatte mal einen Traum mit mehreren vermeintlich “Wichtigen“ und mitten in einem Saal, an einem riesigen Tische, über alten Landkarten gebeugt.
Vielleicht deshalb auch meine Vorstellung der Messanlage am Bodensee und die Einbildung, dass wir schon in früheren Zeiten die Erdstruktur gut bestimmten.

Harald
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ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 30.06.2019 um 18:32 Uhr.
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Beiträge: 726, Mitglied seit 2 Jahren
Moin lieber Harald,

Beiträge sind ebenso vergänglich und bleiben manchmal doch irgendwie, wie in diesem Jahr die endlich mal so vielen, vielen Kirschen an unserem Baum im Garten, die bei den lt. Wetteronline derzeit nur 33 Grad, aber gefühlt ebenso lt. Wetteronline 37 Grad, was eher hinkommt, sofort schon am Stiel wohl zu Alkohol vergären und unseren Enkeln nicht mehr richtig schmecken, was auch sicher besser so ist.

Liebe Grüße an den Vorarlberg,

Gerd (Kirsche)
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Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
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Beiträge: 662, Mitglied seit 9 Jahren
Auf einem der zwei Heissluftballone stand VN zu lesen.
۝


Das Medienblatt von Vorarlberg - dessen Verlag gestern zum 100 - jährigen Jubiläum geladen hatte.
Am Tisch die “Wichtigen“ und diesmal ganz ohne Traum.

100 Jahre Russ – Media, neu die Chancen, für eine Renaissance der Vernunft?

Unser aller Bundespräsident schreibt zu diesem Anlass:
Die Presse- und Meinungsfreiheit, die Unabhängigkeit der Medien und die Vielfalt der Medien – sie sind eine der Grundpfeiler unserer Demokratie. Gerade die Ereignisse der letzten Wochen und Monate haben gezeigt, wie wichtig diese Grundpfeiler für unser Land sind.

Zur ersten Redevorstellung komme ich gerade richtig. Landeshauptmann Markus und Bischof Bruno als Prominenz. Die beiden wichtigste Blauen stehen zufällig direkt rechts und links vor mir. Den Roten kann ich auch noch am Tisch entdecken nur die Grünen und die Pinken zeigen sich noch nicht. Mit allen konnte ich schon über den alten, subaquatischen Wasserfall des Rheins in den Bodensee palavern. Markus hebt seine Hand zum Gruss – erinnert ein wenig an die lässigen Grüsse der Coolen in Nepal - wenn statt dem beidhändigen Namaste nur eine Hand geführt wurde. Das lässt hoffen. Markus teilt die Meinung des Bundespräsidenten und verweist auf die bekannte Ferieninsel. Ein Versuch die Blauen vor mir zu trösten und ich erwähne, dass es solche Inseln wohl in allen Farben gäbe. Es fallen Namen einem Wasserfall gleich. Noch ein Landeskünstler – Im Anzug und in grünen Turnschuhen – cool. Das lässt hoffen.

Harald:cool:
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 30.06.2019 um 19:58 Uhr.
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