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Beitrag Nr. 2382-1
07.07.2023 09:59
Hallo zusammen,
ich gehe davon aus, dass dem Begriff der Zeitumkehr die Vorstellung eines kausal rückwärts laufenden Geschehens zugrunde liegt.
Von einem solchen Zeitbegriff für die Relativitätstheorien bin auch ich bisher ausgegangen, indem ich das Beispiel verwendet habe, dass man mit einer Uhr (Einstein) nicht feststellen könne, ob ein 100-Meter-Läufer die Strecke in 10 Sekunden vorwärts oder rückwärts läuft.
Diesem Zeitbegriff liegt die Vorstellung von zwei Zeitrichtungen, einer kausalen und einer antikausalen zugrunde. Im Prinzip gibt man also nicht die Vorstellung auf, dass Kausalität Bestandteil des Zeitbegriffs ist, obwohl ein antikausales Geschehen jeglicher Erfahrung widerspricht und deshalb abstrus erscheint.
Nach meiner Ansicht liegt den Relativitätstheorien ein Zeitbegriff der "reinen Dauer" zugrunde, der keinerlei Richtung hat,. Dies ist die Konsequenz der Auffassung, dass Kausalität in den Relativitätstheorien außen vor gelassen wird.
Im gewählten Beispiel bedeutet dies: Allein mit einer Uhr (reine Dauer) kann man nicht nur nicht feststellen, ob eine Frau vorwärts oder rückwärts läuft, sondern man kann auch nicht feststellen, ob sie einen Baum hoch klettert oder eine Treppe runter geht.
Im Klartext: Die Vorstellung einer Zeitumkehr für die Relativitätstheorien ist nicht konsequent, indem sie Kausalität als Bestandteil des Zeitbegriffs vollständig aufgibt. Dies führt zu der abstrusen Folge, dass antikausales Geschehen durch die Relativitätstheorien nicht ausgeschlossen wird und mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsüberlegungen außerhalb der Theorie ausgeschlossen werden muss.
MfG
HartiWichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
ich gehe davon aus, dass dem Begriff der Zeitumkehr die Vorstellung eines kausal rückwärts laufenden Geschehens zugrunde liegt.
Von einem solchen Zeitbegriff für die Relativitätstheorien bin auch ich bisher ausgegangen, indem ich das Beispiel verwendet habe, dass man mit einer Uhr (Einstein) nicht feststellen könne, ob ein 100-Meter-Läufer die Strecke in 10 Sekunden vorwärts oder rückwärts läuft.
Diesem Zeitbegriff liegt die Vorstellung von zwei Zeitrichtungen, einer kausalen und einer antikausalen zugrunde. Im Prinzip gibt man also nicht die Vorstellung auf, dass Kausalität Bestandteil des Zeitbegriffs ist, obwohl ein antikausales Geschehen jeglicher Erfahrung widerspricht und deshalb abstrus erscheint.
Nach meiner Ansicht liegt den Relativitätstheorien ein Zeitbegriff der "reinen Dauer" zugrunde, der keinerlei Richtung hat,. Dies ist die Konsequenz der Auffassung, dass Kausalität in den Relativitätstheorien außen vor gelassen wird.
Im gewählten Beispiel bedeutet dies: Allein mit einer Uhr (reine Dauer) kann man nicht nur nicht feststellen, ob eine Frau vorwärts oder rückwärts läuft, sondern man kann auch nicht feststellen, ob sie einen Baum hoch klettert oder eine Treppe runter geht.
Im Klartext: Die Vorstellung einer Zeitumkehr für die Relativitätstheorien ist nicht konsequent, indem sie Kausalität als Bestandteil des Zeitbegriffs vollständig aufgibt. Dies führt zu der abstrusen Folge, dass antikausales Geschehen durch die Relativitätstheorien nicht ausgeschlossen wird und mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsüberlegungen außerhalb der Theorie ausgeschlossen werden muss.
MfG
Harti
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