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Antimaterie

Thema erstellt von µchip 
Beiträge: 726, Mitglied seit 17 Jahren
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Positronium. Die Lebensdauer hängt davon ab, ob Elektron und Positron gleichen oder entgegengesetzen Spin haben (genauer: ob sie ein Spin-Singulett oder Spin-Triplett bilden).
Zahlenwerte kann ich im Moment aber leider auch nicht geben.
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Krümel
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... mein gedanke zur antimaterie :"zeit!"
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Solobaid
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Also, das Antimaterie und materie sich nicht gut vertragen war mir auch bekannt, aber wenn es gelingt sie zu produzieren, kann man sie ja nicht so einfach lagern, denn sie anhiliert zusammen mit der materie ( also ja auch mit uns meneschen) ja, aber was is wenn ich zwei magnetfelder ( oder ähnliches ) nehme, und so anordne, das sie sich an einer "stelle" berühren, und dort könnte ich ja die antimaterie lagern ( natürlich müsste ich die magnetfelder in einem vakuum erzeugen, denn unsere geliebte luft ist doch auch materie oder ?) ?

mfg
Solobaid
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Beiträge: 726, Mitglied seit 17 Jahren
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Das Problem beginnt schon viel früher. Anti-Protonen kann man herstellen. Positronen auch. Abder aus Protonen (und Neutronen, aber das ist nochmal ein anderer Punkt) kontrolliert höhere Elemente aufzubauen, ist etwas, woran selbst mit normaler Materie noch gearbeitet wird (Fusion! Und selbst da beginnt man auf der Erde bereits mit Deuterium = Proton+Neutron "zusammengeklebt", und auch da macht bereits der Zusammenbau von Helium Probleme). Mehr als Anti-Wasserstoff wird man wohl vorläufig nicht zustandebringen. Und der ist m.W. nicht magnetisch.

Allerdings könnte man die AM evtll. als Plasma einschließen, am Plasmaeinschluß wird ja für die Fusion kräftig geforscht, und das geht tatsächlich mit Magnetfeldern. Wobei ein Plasma auch nicht die Wand berühren darf - die würde nämlich die hohen Temperaturen nicht aushalten.

Wobei sich allerdings die Frage stellt, wozu man solch große Mengen AM überhaupt brauchen sollte.
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Beiträge: 105, Mitglied seit 15 Jahren
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aehmm diaboloS ich meine das du soetwas wie mit dem magnetfeld beschreiben nur mit einem plasma (d.h. ionisiertem, gast z.b.) geht was sich demnach so wie du es willst anordnet...

erzaehle ich da schrott oder ist es richtig?
nun ja ich habe 3 stunden ein referat ueber die sonne geschrieben in dem es auch.... ach egaL : P tuht nichts zur sache ... also stimmt es??^^
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Solobaid
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@eleganS
Könntest du deine Frage noch ein bisschen umformulieren ich versteh nicht geanu worauf die hinaus willst

@Timeout
Man könnte die AM z.B. als Energiequelle verwenden
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Beiträge: 726, Mitglied seit 17 Jahren
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Angesichts der Tatsache, daß man mindestens genau die Energie hineinstecken muß, die man hinterher wieder herausbekommt, in der Realität aber ein vielfaches der Energie hineinstecken müßte, wäre eine Energieerzeugung per AM nicht möglich. Allenfalls könnte man (bei Erfindung wesentlich effizienterer AM-Herstellungsverfahren) die AM als Energiespeicher verwenden.
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Beiträge: 105, Mitglied seit 15 Jahren
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ich meinte das welches dieser (seiner) beschreibung zutreffen wuerde wohl ein plasma sein muesste

" ja, aber was is wenn ich zwei magnetfelder ( oder ähnliches ) nehme, und so anordne, das sie sich an einer "stelle" berühren"

assoziierte das nur so ... bei mir ... aeeeehhhmmm jaaaa : ))

mfG viktor
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Solobaid
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@Timeout
wir haben nur energiequellen, in die man mehr energie reinstecken muss, als rauskommt
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Beiträge: 683, Mitglied seit 16 Jahren
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Wos?
Die mit Abstand meiste Energie beziehen wir von unserer Sonne. Und mein Papi hat nicht einen Pfennig zubezahlt...

Man muß auch nicht notwendigerweise mehr in Energiespeicher reinstecken als man rausholt. Der Verlust tritt bei der Umwandlung der Energie auf, nicht beim Speichern.
Wenn ich (im Vakuum) einen Stein hochhebe und z.Bsp. auf einen Hebel lege, kann er genau die Arbeit verrichten, die der von mir (durchs Hochheben) hineingesteckten Energie entspricht.
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Ich leide nicht unter Realitätsverlust - ich genieße ihn!
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Beiträge: 1.177, Mitglied seit 17 Jahren
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Die Zukunft für uns Menschen steckt wohl in den regenerativen Energiequellen - Solare, Thermische (Erdwärme) und Gezeiten (Mond).

Selbst Atomkraftwerke kann man nur noch cirka 68 Jahre betreiben, bis alles aufgebraucht ist.

Das beste Speicher wird wohl Wasserstoff sein.
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Beiträge: 683, Mitglied seit 16 Jahren
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Soweit ich weiß, läßt sich ein großer Teil des Sonnenlichts direkt zur Erzeugung von Wasserstoff nutzen. Verluste gibt es hier nur indirekt, weil die Anlage bedient und gewartet werden muß.
Ob ich es wohl noch erlebe, daß große Flächen von Wüstengebieten mit Wasserstoff-Plantagen bedeckt sind, die unsere H2-Zellen auffüllen?

Außerdem kann der Wasserstoff scheinbar mit sehr geringen Wärmeverlusten direkt in elektrische Spannung (plus Wasser; Astronauten erhalten ihr Trinkwasser als 'Abfallprodukt' ihrer Energieerzeugung) verwandelt werden.

Zumindest für die nächsten 50 Jahre wird Wasserstoff wohl DER Energiespeicher sein.
Was wir danach für neue Speichermöglichkeiten finden werden, können wir uns heute wahrscheinlich noch nichtmal annährend ausmalen.
Ich bin aber ziemlich sicher, es wird NICHT Antimaterie sein. Schon allein, weil ihre Speicherung einen ständigen Energieaufwand erfordert. Doch selbst wenn der wegfiele, müßte der Behälter sehr klein und leicht sein (was schwierig werden dürfte), um überhaupt einen Vorteil zu haben, sonst könnte man ja auch gleich ein paar Tonnen Wasserstoff nehmen.
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Beiträge: 1.177, Mitglied seit 17 Jahren
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Wie kann man einen Teil des Sonnenlichts direkt zur Erzeugung von Wasserstoff nutzen?

Erst einmal muss doch die Solare Energie in Form von Bioenergie, Windenergie und Solarzellen oder mit Solarkollektoren nutzbar gemacht machen. (Ich denke, dass du es sicherlich auch so meinst)

Oder es gibt ein Verfahren, das ich noch nicht kenne. :) (Wäre gar nicht so schlecht)
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Beiträge: 683, Mitglied seit 16 Jahren
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Mit 'Erzeugung' meine ich natürlich die Herstellung freier H-Moleküle aus (z.Bsp.) Wasser, nicht die Herstellung von H-Atomen. ;)

Im Optimalfall benötigt man dafür nur Wärme, einen Ausgangsstoff und evtl. einen Katalysator.
Eine google-Suche nach 'Gewinnung von Wasserstoff' brachte direkt als ersten Treffer folgende Seite:

http://www.wissenschaft-australien.de/australien000...
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