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Haben wir genug?

Thema erstellt von Stueps 
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.186, Mitglied seit 14 Jahren
Hallo Thomas,

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2218-179:
Nachdem die Antwort schon vor der Frage da steht, kommst Du bestimmt irgendwann d'rauf.

Du möchtest also meine Frage nicht (differenziert) beantworten, sondern ich soll lieber selber nachdenken. Gut, dann denkt der Schüler mal laut:

Man gefährdet also die innere Sicherheit Deutschlands nicht, wenn man die Grenzen zu lässt.
Machen wir also die Grenzübergänge dicht.
Meine Befürchtung geht nun dahin, dass sich ein Terrorist nicht unbedingt von geschlossenen Grenzübergängen abhalten lässt, einen Weg nach z.B. Berlin zu finden. Was meinst du?
Brauchen wir also einen Zaun wie in Ungarn. Nebenbei hat Ungarn bisher mehr Flüchtlinge - umgerechnet prozentual auf die Bevölkerungszahl - aufgenommen, als Deutschland.
So ein Zaun will geplant sein, so ein Zaun will gezogen sein, so ein Zaun will bewacht sein. So ein Vorhaben spricht sich im Allgemeinen herum, und es ist nicht bis morgen Mittag zu bewerkstelligen (es sei denn, Chuck Norris ist Bauleiter). Ich könnte mir denken, dass ein paar schlaue Terroristen sich dann vorher noch schnell einschleusen. Oder es schon lange vorher getan haben. Was soll der Zaun dann noch einmal bewerkstelligen?
Nun steht der Zaun aber endlich. Wird sich eine Gruppe Terroristen davon abhalten lassen, in Deutschland einzureisen? Ich denke nicht. Schon die öffentlichen Verkehrsmittel dürften genügend Schlupflöcher für gut getarnte Bösewichte mit guten Papieren bieten. Ein paar reichen ja, um großen Schaden anzurichten.
Lassen wir also am besten gar keine Ausländer herein. Nun, vielleicht wirst du mir zustimmen, dass dies unmöglich sein dürfte. Nicht einmal Nordkorea kann dies umsetzen. Zumal der Schmuggel an der Grenze zu China boomt wie nie.
Und dann träte m.E. das ein, was ich schon schrieb: Wir wären dann direkt für das Leid für unzähliger Menschen wegen Unterlassung verantwortlich.
Nun, nachdem ich also überlegt habe, und meine Überlegungen hier (hoffentlich für dich differenziert genug) dargelegt habe, komme ich zu dem Schluss:
Wenn der Terrorist in Ungarn Unheil stiften will, lässt er sich nicht von einer geschlossenen Grenze abhalten. Das gleiche gilt m.E. auch für Deutschland.

Hallo Ernst,

starker Beitrag Nr. 2218-177! Bei Hans-m weiß ich´s nicht, aber bei mir hat sich wieder ein neuer Blickwinkel aufgetan, danke dafür!

Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-174:
Nicht ich schere über einen Kamm, die Gesellschaft tut es.

Doch, tust du. Lies mal hier:

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-165:
Wenn wir den Flüchtlingen nicht gleich bei der Einreise klarmachen, wo die (rechtlichen und moralischen) Grenzen sind, dann werden sie uns auf der Nase herumtanzen.
Das tun sie ja jetzt bereits.

Hallo Irena,

Irena schrieb in Beitrag Nr. 2218-175:
So meine ich, dass aus unserer Bemühungen könnte doch am Ende ein Erfolg geben, wenn es auch mit Integration nicht so gut vorangehen sollte bzw. gerade deswegen. So der fehlender Einfluss Deutschlands in diesem Region könnte auf diesem Umwege sich zu verwirklichen...

Davon bin ich fest überzeugt!

Beste Grüße
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Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 25.10.2015 um 04:27 Uhr.
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Beiträge: 1.473, Mitglied seit 12 Jahren
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-181:
Du möchtest also meine Frage nicht (differenziert) beantworten, sondern ich soll lieber selber nachdenken.

Du hattest meine Einladung zum Differenzieren angenommen.

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-181:
Ein paar [Terroristen] reichen ja, um großen Schaden anzurichten.
Es ist historisch belegt, dass Linksradikale da ziemlich effizient sind. Die RAF bestand im Kern
aus 30 Personen und hielt ein ganzes Land in Atem.
Und deswegen erwarte ich, dass jemand ernst genommen wird, der das Risiko aufzeigt,
das mit einer Einwanderungswelle von dem gegenwärtigen Umfang einhergeht.

In der klassischen Dispziplin der Erörterung gibt es eine These und eine Anti-These,
beide sind notwendiger Bestandteil, um zu einem vernünftigen Ergebnis zum kommen.
So ist unzufällig unsere Legislative konzipiert.
Die Opposition besteht nicht per se aus angstgetriebenen, rechtradikalen Egoisten,
sondern aus gewählten Repräsentanten einer mündigen Minderheit des Volkes.

Die Fähigkeit, mehrere Ansichten nebeneinanderzustellen und abzuwägen, scheint
mir in vielen Diskussionen der Gegenwart verloren gegangen zu sein. Stattdessen
wird versucht, den Andersdenkenden unsachlich als mündigen Bürger zu disqualifizieren.

Beeindruckend fand ich z.B. die Bundestags-Rede von Gregor Gysi zum Thema Euro:
Rede im Bundestag von Gregor Gysi 1998 zur Einführ...
Er kam zum gleichen Ergebnis wie die AfD heute.

Und schliesslich läßt er auch druchblicken, dass die Medien VW, Opel und Flüchtlinge diskutieren,
um weitreichendere Themen zu verdrängen, z.B. TTIP or ISIS.
Gysi redet Tacheles im Bundestag ISIS, Ukraine, NAT...

Wir können aber auch über Chuck Norris, Baumeister Bobb und chinesische Zäune reden, wenn Dir das wichtig erscheint.


Beste Grüße
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Ich bin begeistert!
Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 25.10.2015 um 21:44 Uhr.
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Beiträge: 179, Mitglied seit 9 Jahren
Hallo...


Meines Erachtens wird Deutschlandweit..Europaweit die Frage über Zumutbarkeit falsch angepackt.

Die Dimension der Flüchtlingsströme quer durch Europa macht jeden hier Fassungslos und es wundert nicht, dass Viele vor Ort so langsam die Übersicht verlieren. Es gibt zu wenige , die einen klaren Kopf haben um das Ganze sinnvoll in gerade Bahnen zu leiten.

Hier in Luxemburg kommen täglich etwa 160 Flüchtlinge an. Im Gegensatz zu Deutschland oder der " Balkanroute " ist das verhältnismäßig wenig. Doch für die Größe unsere Landes sowie Unterbringungsmöglichkeiten ist es wiederum Viel, dennoch haben wir noch Luft nach oben.

Was den Einwohnern hier die Sache erleichtert ist , dass sie informiert werden. Jede Gemeinde veranstaltet(te) "Informationsabende" , wo die Leute informiert wurden und werden über Das, was sie in den nächsten Tagen und Wochen erwartet. Meinungen und zusätzliche Ideen wurden und werden dankend aufgenommen und mit in die Planungen mit eingebunden.

"Nationalkonservative" Ideen und Gedanken kommen hier interessanterweise nicht auf.
Ängste wie " Sind da welche Terroristen mit unter..? " oder " Bleiben die jetzt ewig in unserer Sporthalle " gibt es natürlich und sind ja auch normal und berechtigt, doch auch da sind es komischerweise nur Wenige die sich in dieser Weise äußern.

Unmut herrscht eher über die Weltpolitik, die die Ursache der Flüchtlinge nicht konsequent angeht.

Assat macht immer noch ( jetzt mit Unterstützung von Putin ) das Gleiche wie immer : Auf die eigene Bevölkerung schießen... Mit welchen neuen Begründungen auch immer..
Uno und Nato schauen diesem Drama Nichts tuend und Unsinn redend zu.

Thema Wirtschaftsflüchtlinge :

Wer in der Welt will es den Leuten falsch machen wenn sie sich eine besser Lebensweise für sich und ihren Nachwuchs suchen..?

Es gab sie schon in den ´50er bis ´80er mit Italiener , Jugoslawen , Griechen und Türken..


Jeder von uns geht heute in Restorant und freut sich über Pizza, Gyros, Cevapcichi und Döner. Es dürfte schon allein wegen der kulinarischen Bereicherung keine Einwände geben.

"Falsche Fuffziger " gibt es überall.. und meistens findet man sie interessanterweise bei der eigenen Bevölkerung..

Es liegt immer an der Politik des jeweiligen Landes.. ( inklusive Vetternwirtschafft ,Selbstbereicherung am eigenen Volke sowie Misswirtschaft..) weshalb die Menschen ein Land (meistens wehmütig ) verlassen.
Wenn Menschen keine Perspektive sehen oder eine Chance auf Verbesserung der eigenen Lebensumstände, bleibt nur noch die " Flucht nach Vorne ".

Es hilft darum der Bevölkerung nicht viel, wenn öffentlich herausposaunt wird , dass man beide Gruppen - Kriegsflüchtlinge und Wirtschaftsflüchtlinge - trennen möchte und Letztere gegebenenfalls wieder " nach Hause " schicken will .
Es schürt nur noch das Feuer der "Ewig Gestrigen" und reißt Unbedarfte mit in den braunen Strom...
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Werde schlafen bis ich Schön bin... Das kann dauern
Beitrag zuletzt bearbeitet von Branworld1 am 25.10.2015 um 13:59 Uhr.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.186, Mitglied seit 14 Jahren
Hallo Thomas,

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2218-182:
Hans-m könnte etwas geschickter sein im kritischen Hinterfragen der Flüchtlingsaufnahme [Beiträge v. Ernst].
Aber den Vergleich mit Nazi-Mördern hat er sicher nicht verdient und Du könntest Dich da entschudligen,
damit nicht etwa das Klima hier kippt
ODER Du erklärt differenziert, was Du sonst damit gemeint haben willst
ODER Du eliminierst den Satz einfach.

Das werde ich ganz sicher nicht tun. Begründung, sowie eine Antwort auf Beitrag Nr. 2218-182 folgen.

Hallo Branworld1,

danke für deinen Beitrag! Interessant ist hier für mich die Sicht eines Menschen, der nicht in Deutschland lebt, und wie in anderen Ländern mit den Geschehnissen umgegangen wird. Ich werde in einer folgenden Antwort ein paar Gedanken aufgreifen, die mir lohnenswert scheinen.

Beste Grüße
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Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 25.10.2015 um 14:21 Uhr.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.186, Mitglied seit 14 Jahren
Hallo Thomas nochmal,

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2218-182:
Hans-m könnte etwas geschickter sein im kritischen Hinterfragen der Flüchtlingsaufnahme [Beiträge v. Ernst].
Aber den Vergleich mit Nazi-Mördern hat er sicher nicht verdient und Du könntest Dich da entschudligen,
damit nicht etwa das Klima hier kippt
ODER Du erklärt differenziert, was Du sonst damit gemeint haben willst
ODER Du eliminierst den Satz einfach.

Vorweg:

Die Warnung mit dem "Klima kippen" nehme ich ernst, hier sehe ich deinen Hinweis als berechtigt an. Vor derlei wurde ich vor Wochen schon gewarnt - wie gesagt, berechtigterweise. Ich bin mir allerdings von Anfang an bewusst gewesen, dass die gesamte Thematik hohes Konfliktpotential birgt.

Allerdings werde ich mich dieses mal nicht für von dir angesprochenen Satz entschuldigen, oder ihn etwa zurückziehen.
Gerade in der heutigen Zeit nutzen rechtspopulistische und rechtsradikale Gruppierungen die Sorgen und Ängste der Menschen gnadenlos für ihre Zwecke aus. Das machen sie nicht einmal besonders geschickt (siehe z.B. Björn Höcke). Es reicht aber aus, dass genug Leute der aus NS-Zeiten entlehnten Propaganda heute wieder folgen. Auch damals hat es schon bestens funktioniert, mit den Sorgen und Ängsten der Bevölkerung zu spielen.
Meiner Meinung nach ist auch Hans-m nicht ganz immun gegen diese Taktik, und bedient immer wieder bewusst oder unbewusst Klischees und Vorurteile.
Und da werde ich immer den Finger drauf legen.
Lieber Hans-m,
mir geht es nicht darum, dir deine Meinung zu nehmen (ich denke, das kann ich auch gar nicht). Diese gibt mir allerdings gute Gelegenheit, eigene Standpunkte klar zu äußern, mit Gegenwind musst du also rechnen.

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2218-182:
Es ist historisch belegt, dass Linksradikale da ziemlich effizient sind. Die RAF bestand im Kern
aus 30 Personen und hielt ein ganzes Land in Atem.
Und deswegen erwarte ich, dass jemand ernst genommen wird, der das Risiko aufzeigt,
das mit einer Einwanderungswelle von dem gegenwärtigen Umfang einhergeht.

Wie schon gesagt, so ein kleiner Kern (nicht nur Linksradikale, denke z.B. an die NSU) lässt sich m.E. nicht von geschlossenen Grenzen abhalten.
Auch ich halte das Aufzeigen des Risikos für angebracht.
Ich denke jedoch auch, dass die Regierung sich dieses Risikos bereits sehr bewusst ist, und ebenfalls sehr ernst nimmt. Und ich möchte eine Kiste Bier drauf wetten, dass zur Zeit sehr viele Leute beim BND sehr viele Überstunden schieben.

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2218-182:
Die Fähigkeit, mehrere Ansichten nebeneinanderzustellen und abzuwägen, scheint
mir in vielen Diskussionen der Gegenwart verloren gegangen zu sein. Stattdessen
wird versucht, den Andersdenkenden unsachlich als mündigen Bürger zu disqualifizieren.

Dem stimme ich zu, und erkenne hier auch eigene, teils gravierende Schwächen. Ich fasse deine allgemein gehaltenen Worte einfach mal als persönliche, sachliche Kritik an mich auf, und werde in Zukunft verstärkt darauf achten. Gerade in dieser gesamten Diskussion könnte dies angebracht sein.

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2218-182:
Beeindruckend fand ich z.B. die Bundestags-Rede von Gregor Gysi zum Thema Euro:
Rede im Bundestag von Gregor Gysi 1998 zur Einführ...
Er kam zum gleichen Ergebnis wie die AfD heute.

Ich kann den Link nicht schauen, meine Internetverbindung ist derzeit viel zu lahm. Ich meine jedoch mich zu erinnern, dass Die Linke den Euro seinerzeit strikt abgelehnt hat (wie ich auch). Heute jedoch spricht sich auch diese Partei eindeutig gegen die Abschaffung des Euro aus. Gysi äußerte in der jüngeren Vergangenheit mehrfach, dass dies heute keine Option mehr sei.

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2218-182:
Und schliesslich läßt er auch druchblicken, dass die Medien VW, Opel und Flüchtlinge diskutieren,
um weitreichendere Themen zu verdrängen, z.B. TTIP or ISIS.

Meiner Meinung nach berichten nicht-öffentlich-rechtliche Medien nur über das, was am meisten Kohle bringt.

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2218-182:
Wir können aber auch über Chuck Norris, Baumeister Bobb und chinesische Zäune reden, wenn Dir das wichtig erscheint.

Wichtig nicht, aber lustig. Also dann doch wieder irgendwie wichtig...
Ein anderes Mal vielleicht.

Hallo Branworld1, Irena, Harti, Ernst Ellert II,

ich möchte gern noch auf eure - m.E. sehr interessanten - Beiträge eingehen, schaffe es heute jedoch nicht mehr.

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2218-182:
Beste Grüße

Ebenso!
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Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 25.10.2015 um 17:22 Uhr.
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 13 Jahren
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-181:
(...)
Hallo Ernst,
starker Beitrag Nr. 2218-177! Bei Hans-m weiß ich´s nicht, aber bei mir hat sich wieder ein neuer Blickwinkel aufgetan, danke dafür!
(...)
Hallo und guten Morgen Stueps.
Bei Hans-m könnte man das Verschwinden von großen Formatierungen und vom Bunt-Druck für ein Indiz zur Besserung halten.
Wie ich darauf komme?
Bisher habe ich mir das zweifelhafte Vergnügen gegönnt, fünf Veranstaltungen der verschiedenen Teile der "Bewegung" zu erleben.
Mein Anspruch ist und war immer, eine Einschätzung erst, wenn möglich, nach dem persönlichen erleben, für mich festzulegen.
Was solls... es war eine vermeidliche Erfahrung aber auch erhellend.
Na gut der Zusammenhang mit Hans-m ist der folgende...
Die Aktiven dieser progressiven Öffentlichkeitsarbeit verwechseln grundsätzlich, die Größe der Transparente und die Ausgangsleistung ihrer Mega-Phone,
mit dem, was wir als Argument kennen.

Soviel nur zum nebensächlichen....

Ich habe nämlich noch etwas aus dem Dorf.
Du erinnerst Dich vielleicht....57 Asiaten, 21 Europäer, 14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerika) und 8 Afrikaner.
Nehmen wir mal an, keiner ist mit einem anderen der Einwohner verwandt.
Dann kann man mal überlegen wo die Einwohnerschaft denn herkommt.
Bei Dir als Beispiel braucht man 2 Leute als Eltern, 6 Leute als Eltern und Großeltern sowie 14 Leute als Eltern, Großeltern und Urgroßeltern.
Das sind gerade mal 3 Generationen oder 75 Jahre zurück.
Bei 700 Jahren zurück brauchen wir schon rund 536 Millionen Menschen um einen Stueps zu bauen.
Für 100 Stuepse wären dann 53,6 Milliarden Menschen nötig. Schon mächtig beeindruckend finde ich. Aber......
Die Fortpflanzungsprofirechner meinen davon müsste man 99% abziehen wegen Cousinenheirat und ähnlicher Ferkeleien.
Wobei wir dann wieder bei 536 Millionen wären die an einhundert Stuepsens oder auch an 100 Ernsts gebaut hätten.
Wenn also nächstens jemand aus Deinem Bekanntekreis die Brust hebt und verkündet...... er wäre mit Karl dem Großen verwandt....
so kannst Du mit Fug und Recht sagen......ich auch.......
Man kann sich selbst die Mühe machen und ermitteln wieviel Ahnen zusammen kommen bei 81 Millionen Menschen und 2000 Jahren.

Als junger Mensch (zu der Zeit als es sich begab, ein Messer in der Tasche haben zu können, als Werkzeug) kam es mitunter zu Streitereien,
wer besser, angepasster, länger hier lebend oder am arbeiten sei oder wie auch immer......
Wenn nichts mehr ging habe ich den Deppen gezeigt das ich rot blute und sie sollten zeigen wie sie bluten......
sah ein bisschen aus wie verwandt..... denn damals konnte ich noch nicht so gut rechnen.
anschließend sind wir einen trinken gegangen und haben fortan gemeinsam Spaß gehabt.
Mein Pfleger (mein Klassenlehrer) nannte das "ein Pragmatiker" sein.

Wie auch immer..... es funktionierte und keiner hatte einen Grund große Unterschiede zu erfinden. (um z.B. Eigennutz zu tarnen)
aber wir hatten auch keine Megaphone..... vieleicht sind die Dinger ja an allem Schuld?

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-185:
Meiner Meinung nach berichten nicht-öffentlich-rechtliche Medien nur über das, was am meisten Kohle bringt.
Da kann ich Dir nicht zustimmen. Ich bin in letzten zwei Jahren so enttäuscht über Berichterstattung, dass ich glaube, ich werde nie das Vertrauen in freie Medien zurückgewinnen. Außer offensichtlichen Verzerrungen, Verfälschungen, Deklarierungen der Unterstellungen als Tatsache u. s. w., beleidigt meine Intelligenz die Reduzierung der Gesellschaft auf eine Person, die für alles schuldig gesprochen wird. Gerade in Bezug, wie öffentlich Russen auf Putin und Griechen auf Varoufakis reduzieret wurden.
Wobei mit Griechen, insbesondere in Presse, war schon so etwas, was man Volksverhetzung nennen könnte (faule Griechen etc.) Das so was in Deutschland möglich ist?!!!
Wobei f. mache Deutsche ist es sehr bequem das Nationalsozialismus auf Hitler zu reduzieren. Man blendet aus, dass es war die Gesellschaft, die - aus welche auch Gründen - von der Judenfeindlichkeit gesättigt war. Das sie den Hitler auf die Machtspitze katapultieren lies - ist gesetzmäßig....

Die Nachrichten lese/sehe ich jetzt grundsätzlich in Internet. Mein morgentlicher Ritual: aufmachen NachDenkSeiten und folgen Hinweise des Tages.

Ich denke, dass ich die gutbürgerliche Position verlassen habe und zur Kritikern geworden bin, verdanke ich dem Zustand, dass wenn Russland-Ukraine-Konflikt begann, hatte schon hintegründliches Wissen über beides. Daher die Berichte haben mich stützig gemacht, so dass ich selbst intensiv mit Recherchen begann. Wenn man aber dieses Hintergrundwissen nicht hat, saugt man alles unkritisch auf, unterzieht sich s. z. Gehirnwäsche.

Gruß
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Wer nicht manchmal das Unmögliche wagt, wird das Mögliche nie erreichen
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Vorab ein Link von Peter Maffay schickt klare Warnung an Flüchtlinge

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-181:
Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-174:
Nicht ich schere über einen Kamm, die Gesellschaft tut es.

Doch, tust du. Lies mal hier:

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-165:
Wenn wir den Flüchtlingen nicht gleich bei der Einreise klarmachen, wo die (rechtlichen und moralischen) Grenzen sind, dann werden sie uns auf der Nase herumtanzen.
Das tun sie ja jetzt bereits.

OK, ich gebe zu, dass es so rüber kommt.

Wie ich bereits erwähnte, puscht die Presse das ganze auf und man kann keine Einzelperson in der Masse erkennen. Daduch wird die ganze Masse als Täter (irrtümlich) beschuldigt.
Wie viele Prozent von den Flüchtlingen nun die "Übertäter" sind kann ich nicht beurteilen.
Ich vemute, dass einige die treibende Kraft sind, und weitere auf den Zug aufspringen. In der Anonymität der Masse kann sich der einzelne leicht verstecken, was die Hemmschwelle, sich als Mitläufer anzuschließen, deutlich senkt.
Einige wenige werden auch der Masse "predigen", dass Deutschland das beste Ziel ist, und der "Herdentrieb", bzw der "Gruppenzwang" lässt die vermeintlich Unschuldigen sich der Gruppe anschließen.

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2218-181:
Brauchen wir also einen Zaun wie in Ungarn. Nebenbei hat Ungarn bisher mehr Flüchtlinge - umgerechnet prozentual auf die Bevölkerungszahl - aufgenommen, als Deutschland.
Man sollte nicht unbedingt die Bevölkerungszahl als Maß für die Flüchtlingsaufnahme nehmen.(erwähnte ich bereits in früherem Beitag).
Man sollte u.a. die Möglichkeiten der Infastruktur, die Fahigkeit Wohnraum zu schaffen, die zu Verfügungs stehende Freiflächen etc. und die für die EU zu erwartenden Kosten berücksichtgen.
Da kann es u.u Kostengünstiger sein, Flüchtlinge z.B in Ungarn unterzubringen, wenn die EU die Sache finanziert, als in Ländern mit höheren Lebenshaltungskosten, Mieten und Baukosten.
Da wäre es möglich dass die Kosten pro Flüchtling um ein vielfaches niedriger sind.
Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 26.10.2015 um 15:54 Uhr.
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Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-177:
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-165:
(...)
Je große die Gruppe wird desto größer ist die Einschränkung des einzelnen.
Da uns aber bekanntlich das Hemd näher ist, als die Hose, will jeder ein Stück seiner individuellen Wünsche befriedigen und nicht permanent, im Interesser der Gruppe zurückstecken. Das Konfliktpotenzial steigt daher mit der Gruppengröße.
(...)
Hallo Hans und guten Abend.
Vielleicht steigt das Konfliktpotential aber erst wenn die Gruppe kleiner wird. Was dann?
Lass mich das an einem einfachen Beispiel darstellen.

Stell Dir einfach ein Dorf vor. Dieses Dorf hat einhundert Einwohner.
Wenn man die Weltbevölkerung nun auf einhundert Menschen zusammenkürzen könnte,
und die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde,
dann wäre dieses Dorf in etwa folgendermaßen zusammengesetzt. Es würde bewohnt von

57 Asiaten, 21 Europäern, 14 Amerikanern (Nord-, Zentral- und Südamerika) und 8 Afrikanern

Bei diesem Beispiel hast Du dir viel Mühe gegeben und ich streite in keinster Weise ab, dass du damit Recht haben könntest.
Aber das hat wenig mit meinem eigentlichen Anliegen zu tun:
Zitat von Hans-m:
Je große die Gruppe wird desto größer ist die Einschränkung des einzelnen.
….
Das Konfliktpotenzial steigt daher mit der Gruppengröße.

Nehmen wir mal das besagte Dorf.
Wenn das Dorf nur aus einem Einwohner und einem Haus bestehen würde dann könnte dieser einen Brunnen dorthin bauen, wo es ihm ab besten gefällt. keiner würde widersprechen, keiner demonstrierten etc.

Nun nehmen wir mal 3 Bürger an.
Auch diese kriegt man noch unter einen Hut, denn man baut den Brunnen in die Mitte zwischen die Häuser. und wenn der Brunnen einem nicht gefällt, so versetzt man ihn einfach etwas von seinem Haus weg.

Nun nehmen wir mal 100 Anwohner
Der erste will den Brunnen direkt vor seinem Haus, damit er nicht so weit laufen muss.
das gleiche will aber auch Einwohner Nummer 75, der am anderen Ende des Dorfes wohnt.
Also einigt man sich auf den Bauplatz in der Mitte zwischen den Streithähnen. Das will aber Bürger Nummer 35 nicht, weil dann der Brunnen vor seinem Haus stehen würde und er den ganzen Tag das Gebrumme der Pumpe mit anhören müsste, wenn die 99 andern Mitbewohner dort Wasser holen. Man versetzt den Brunnen also außerhalb des Dorfes, aber schon haben wieder 10 andere Mitbürger ihre Bedenken etc. etc.

Man sieht, je mehr Meinungen und Interessen zusammenkommen, desto schwieriger wird es den Wunsch des einzelnen zu respektieren und bei der Ausführung zu berücksichtigen.

Außerdem hat deine Ausführung noch einen Haken:
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-177:
70 wären Analphabeten,
…..
1 besäße einen Computer,
und einer, ja, nur einer hätte einen Universitätsabschluß.
Es ist nicht erforderlich einen Universitätsabschluss zu haben.
Die Bildung kommt auf die Lebensumstände an.
Da konnte man genauso gut sagen:
50 sind nicht in der Lage eine Tier zu jagen, 85 könnten nicht in der Wildnis überleben.
Wenn jemand in einer Gegend lebt, wo er sich von der Jagd ernähren muss, wo er giftige von genießbaren Pflanzen unterscheiden muss, und wo er sich vor wilden Tieren schützen muss, da nützt ihm ein Universitätsabschluss oder ein Computer relativ wenig.
Zudem wären in den "Dschungeldörfen" bei den Eingeborenen die Analphabeten in der Mehrzahl. Das bezieht sich aber nur auf die Schrift der sogenannten "zivilisierten Länder", also der Industriestaaten. Das bedeutet aber nicht, dass diese nicht Lesen und schreiben können, sondern dass sie durchaus die stammes- oder landesspezifischen Schriftzeichen beherrschen könnten.
Somit kann man das „sein“ oder „nicht sein“ bestimmter Fähigkeiten nicht generell als positiv oder negativ beurteilen.

Auch gibt es Gegenden, in denen die Menschen überwiegend an Sichelzellen-Annemie leiden. Eine Krankheit, die den betroffenen in Zivilisierten Ländern Nachteile bringt, aber in der Heimat der Betroffenen sind diese gegen Malaria immun.
Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 26.10.2015 um 15:19 Uhr.
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-189:
(...)
Nehmen wir mal das besagte Dorf.
Wenn das Dorf nur aus einem Einwohner und einem Haus bestehen würde dann könnte dieser einen Brunnen dorthin bauen, wo es ihm ab besten gefällt. keiner würde widersprechen, keiner demonstrierten etc.

Nun nehmen wir mal 3 Bürger an.
Auch diese kriegt man noch unter einen Hut, denn man baut den Brunnen in die Mitte zwischen die Häuser. und wenn der Brunnen einem nicht gefällt, so versetzt man ihn einfach etwas von seinem Haus weg.

Nun nehmen wir mal 100 Anwohner
Der erste will den Brunnen direkt vor seinem Haus, damit er nicht so weit laufen muss.
das gleiche will aber auch Einwohner Nummer 75, der am anderen Ende des Dorfes wohnt.
Also einigt man sich auf den Bauplatz in der Mitte zwischen den Streithähnen. Das will aber Bürger Nummer 35 nicht, weil dann der Brunnen vor seinem Haus stehen würde und er den ganzen Tag das Gebrumme der Pumpe mit anhören müsste, wenn die 99 andern Mitbewohner dort Wasser holen. Man versetzt den Brunnen also außerhalb des Dorfes, aber schon haben wieder 10 andere Mitbürger ihre Bedenken etc. etc.

Man sieht, je mehr Meinungen und Interessen zusammenkommen, desto schwieriger wird es den Wunsch des einzelnen zu respektieren und bei der Ausführung zu berücksichtigen.

Außerdem hat deine Ausführung noch einen Haken:
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-177:
70 wären Analphabeten,
…..
1 besäße einen Computer,
und einer, ja, nur einer hätte einen Universitätsabschluß.
Es ist nicht erforderlich einen Universitätsabschluss zu haben.
Die Bildung kommt auf die Lebensumstände an.
Da konnte man genauso gut sagen:
50 sind nicht in der Lage eine Tier zu jagen, 85 könnten nicht in der Wildnis überleben.
Wenn jemand in einer Gegend lebt, wo er sich von der Jagd ernähren muss, wo er giftige von genießbaren Pflanzen unterscheiden muss, und wo er sich vor wilden Tieren schützen muss, da nützt ihm ein Universitätsabschluss oder ein Computer relativ wenig.
Zudem wären in den "Dschungeldörfen" bei den Eingeborenen die Analphabeten in der Mehrzahl. Das bezieht sich aber nur auf die Schrift der sogenannten "zivilisierten Länder", also der Industriestaaten. Das bedeutet aber nicht, dass diese nicht Lesen und schreiben können, sondern dass sie durchaus die stammes- oder landesspezifischen Schriftzeichen beherrschen könnten.
Somit kann man das „sein“ oder „nicht sein“ bestimmter Fähigkeiten nicht generell als positiv oder negativ beurteilen.

Auch gibt es Gegenden, in denen die Menschen überwiegend an Sichelzellen-Annemie leiden. Eine Krankheit, die den betroffenen in Zivilisierten Ländern Nachteile bringt, aber in der Heimat der Betroffenen sind diese gegen Malaria immun.

Hallo Stueps und guten Tag......
Da kann man sich Mühe geben wie man möchte....es kommt nichts an.
Der Typ schwätzt und schwätzt und schwätzt ohne Unterlass und ohne einen sinnvollen Gedanken zu verschwenden.
Das tut ja schon körperlich weh.
Aber er hat schon recht
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-189:
Die Bildung kommt auf die Lebensumstände an.

Lass Du es Dir fürs erste wohlergehen.
Hier habe ich nichts mehr zu suchen.
Jedenfalls gegenwärtig nicht mehr.

Oder habe ich das "Dorf" so unsauber dargestellt, dass nicht klar war, dass es sich um ein Weltmodell gehandelt hat?
Der Typ braucht für sein Gehirn einen Waffenschein. Mindestens einen.
Oder aber, wenn mal etwas nicht verstanden wurde, wenigstens mal die Klappe halten.
Dann blamiert man sich weniger, schont den einen oder anderen Nerv und kann es noch mal versuchen.
Dieses Zitat dient nur der Beweissicherung, damit es nicht später heist: "war doch alles klar und verstanden."

Pass auf Dich auf...mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
Signatur:
Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-190:
Da kann man sich Mühe geben wie man möchte....es kommt nichts an.
Der Typ schwätzt und schwätzt und schwätzt ohne Unterlass und ohne einen sinnvollen Gedanken zu verschwenden.
Das tut ja schon körperlich weh.
Aber er hat schon recht
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-189:
Die Bildung kommt auf die Lebensumstände an.

Lass Du es Dir fürs erste wohlergehen.
Hier habe ich nichts mehr zu suchen.
Jedenfalls gegenwärtig nicht mehr.

Oder habe ich das "Dorf" so unsauber dargestellt, dass nicht klar war, dass es sich um ein Weltmodell gehandelt hat?
Der Typ braucht für sein Gehirn einen Waffenschein. Mindestens einen.
Oder aber, wenn mal etwas nicht verstanden wurde, wenigstens mal die Klappe halten.
Dann blamiert man sich weniger, schont den einen oder anderen Nerv und kann es noch mal versuchen.
Dieses Zitat dient nur der Beweissicherung, damit es nicht später heist: "war doch alles klar und verstanden."

Pass auf Dich auf...mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.

Wir wollen doch hier nicht ausfallend werden.
Ich versuche zumindest mit Argumenten zu überzeugen und nicht mit Beleidigungen.
Wer hier was nicht verstanden hat, scheint dir nicht bewusst zu sein.

Ich erwähnte bereits dass Du mit deinem „Dorf“ Recht hast. Auch dass es ein Weltmodel darstellen soll ist mir nicht entgangen.
Worauf du letztendlich hinaus willst, ist mir auch klar:

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-177:
Wenn man die Welt auf diese Weise betrachtet, wird das Bedürfnis nach Akzeptanz, Toleranz und Verständnis offensichtlich.
Wer von den hundert Leuten ist da dann der Wirtschaftsflüchtling?
Du solltest auch folgendes bedenken :
Wenn Du heute morgen aufgestanden bist und eher gesund als krank warst, hast Du ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen,
die die nächste Woche nicht mehr erleben werden.
…..

Dir ging es darum, dass wir eigentlich ganz zufrieden sein sollten mit unserem Leben, unserem Wohlstand, dass wir keinen Krieg, keine Verfolgung etc. erleiden.
Das habe ich klar verstanden.

Aber die sogenannte „Zivilisierte Gesellschaft“ meint, sie müsse in bestimmten Dingen den Maßstab angeben, was wichtig oder unwichtig ist.
Das Betrifft in dem Fall die Punkte :
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-177:
70 wären Analphabeten,
…..
1 besäße einen Computer,
und einer, ja, nur einer hätte einen Universitäts-Abschluss.

Der Uni-Abschluss, der Computer und Kenntnisse über Alphabet und Schriftzeichen unserer Gesellschaft nützen dir nur etwas in der „zivilisierten Gesellschaft“
Wenn du mit deinem Abschluss und deinem Laptop unterm Arm einem hungrigen Löwen gegenüber stehst oder in der Savanne dich selbst versorgen musst, dann glaube ich nicht, dass Du von dir behaupten könntest, wie gut es dir doch eigentlich geht.
In anderen Kulturen herrschen andere Prioritäten.
Da werden z.B. Heranwachsende in die Wildnis geschickt und müssen beweisen, dass sie überleben können. Eine Solche Prüfung, in der das für das Überleben erlernte „Abgefragt“ wird, könnte man mit unserem „Uniabschluss“ gleichsetzen. Wenn du dort entsprechende Überlebensstrategien beherrschst, dann kannst du sagen dass es dir dort gut geht.

Der Maßstab ergibt sich aus dem Lebensnotwendigen und nicht aus dem, was die Zivilisation erwartet.

Nun könnte man sagen, dass diese Völker, wenn sie in die zivilisierte Welt integriert würden, also wenn man ihnen Industrie, Schulbildung, geregelte Arbeit etc. kurzum eine „zivilisierte Lebensweise“ nahebringen würde, dann würden für diese Völker die gleichen Bedingungen und Prioritäten gelten, wie für uns.
Auch das will ich nicht verleugnen.
Aber das hieße in vielen Fällen, diese Völker zu „missionieren“, Ihnen unsere Lebensweise aufzuzwingen. Viele aber würden ihre ursprüngliche Lebensweise lieber beibehalten, mit den Prioritäten, die für sie wichtig sind. Man denke dabei auch hier an die zahlreichen „Aussteiger“, in unserer ach so guten Gesellschaft, die den täglichen Trott, der Jagd nach Macht, Geld und Wohlstand lieber mit der Bescheidenheit eines Kuhbauern auf der Alm tauschen würden.

Reich ist nicht der, der viel hat, reich ist der, der mit dem zufrieden ist, was er hat.
da ist es so manchem wichtiger, täglich ein Gnu oder eine Gazelle zu erlegen, als in der Fabrik am Fließband zu arbeiten.


Ja, wir haben es gut, Wir dürften uns eigentlich nicht beklagen, aber:
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-165:
Je große die Gruppe wird desto größer ist die Einschränkung des einzelnen.
Da uns aber bekanntlich das Hemd näher ist, als die Hose, will jeder ein Stück seiner individuellen Wünsche befriedigen und nicht permanent, im Interesser der Gruppe zurückstecken. Das Konfliktpotenzial steigt daher mit der Gruppengröße.
Das hatte ich am Beispiel mit dem Brunnenbau erörtert.
Es geht mir nicht darum ob diese Konflikte gerechtfertigt sind, oder eher als nichtig gelten im Gegensatz zu den Problemen, den andere Menschen haben.
Es geht nur darum dass diese Konflikte entstehen können, und zwar umso wahrscheinlicher, je mehr Personen und Interessen zusammenprallen.
Da kann es uns noch so gut gehen, jeder versucht, trotz allem, seine Wünsche und Interessen durchzusetzen.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 27.10.2015 um 12:02 Uhr.
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Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-177:
Zum Schluss noch vielleicht eines....
Bleiben, wie es ist, kann unser Dorf nicht.
Wollen wir etwas tun dafür, dass es anders wird?
Oder wollen wir untätig abwarten was passiert?
Wir haben die Wahl. Aber..............
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-177:
50 würden an Unterernährung leiden,
80 lebten in maroden Häusern,
70 wären Analphabeten,
(Reihenfolge nach Dringlichkeit geändert)

Die Frage stellt sich, was können wir tun?

1. Unterenährung
Den Betroffenen Lebensmittel „hinkarren“ ist keine Dauerhafte Lösung.
Den Ernteertrag durch moderne Anbaumethoden erhöhen mag in manchen Gegenden funktionieren aber nicht überall.
tiefere Brunnen Bohren, schafft eine kurzzeitige Lösung bis die Reserven aufgebraucht sind.
Einzige Lösung wäre, dass in den Gegenden nicht mehr Menschen leben dürfen, als das Land ernähren kann. Dies wäre durch Aufklärung und Bereitstellung moderner Verhütungsmethoden möglich.

Genau genommen hat „das Dorf“ mit seinen 100 Einwohnern das Maximum erreicht, was die Erde verträgt. Stichwort Überbevölkerung. Dabei sind auch die vermeintlich Reichen Länder von den ärmeren Abhängig, die diese aber, wegen ihrer Finanzkraft ausbeuten.

kurzum, nur wenn man es schafft, dass in jedem Land dieser Erde Nahrungsangebot und Nahrungsnachfrage im Gleichgewicht sind, dann wird niemand unterernährt sein.

2. Die maroden Häuser gilt es durch entsprechende Baumaterialien und durch Bereitstellung geeigneter Baumaschinen bewohnbar zu machen, bzw. sie durch neue zu ersetzen.

3. die Analphabeten könnten durch Schulbildung gefördert werden.
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-191:
(...)
Dir ging es darum, dass wir eigentlich ganz zufrieden sein sollten mit unserem Leben, unserem Wohlstand, dass wir keinen Krieg, keine Verfolgung etc. erleiden.
Das habe ich klar verstanden.
(...)
Du hast wieder nichts verstanden....gar nichts.

Mir geht es um die Menschen die keine Chance zu irgendetwas haben
außer vielleicht geboren zu werden um sofoprt wieder zu krepieren.

Dieses Dorf (unsere Welt) kann und darf nicht so bleiben weil...... sie kein Dach über dem Kopf haben, nichts zu essen haben und ohne Ausbildung sind b.z.w. bleiben.....und, und , und......
Erinnere Dich.....

80 lebten in maroden Häusern,
70 wären Analphabeten,
50 würden an Unterernährung leiden,
1 wäre dabei zu sterben,
1 wäre dabei geboren zu werden.
1 besäße einen Computer,
und einer, ja, nur einer hätte einen Universitätsabschluß.

Rechne, wenn du kannst mal um in die echten Zahlen
wieviel Menschen verhungern,
wieviel Menschen im kalten und nassen hausen müssen
wieviel Menschen ewig krank sind

Ganze Völker ohne Lebensperspektive, ohne Auskommen und Ausbildung
Wer sich das nur ansatzweise vorzustellen vermag,.... mehr als die halbe Welt am verhungern, der dreht am Rad.....
ist deprimiert, sehr traurig, kämpft mit Tränen oder was auch immer........
Nicht so Du..... Du weist natürlich ganz klar worum es mir ging.......
beschwerst Dich noch, ich hätte Dich beleidigt......
Du bist ja noch viel schlimmer als ich befürchtet habe...... selbst schämen wäre da für die Katz.....

Aber was mache ich hier überhaupt? Du weist alles und hast den Plan.... behalt ihn und werde damit glücklich.
Du brauchst jetzt nur noch den Ernst als Beleidiger melden, dann geht das alles seinen Gang.

mach ich lieber selber, ist sicherer
Hallo Stueps hiermit melde ich mich als Beleidiger von Hans-m und gestehe alles
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Ernst Ellert, ich sehe Widerspruch in deinem "Beweis".

Wenn Du so global denkst, was ich übrigens begrüße, dann übersiehst du, dass das was hier und jetzt passiert, garnicht zu deinem Dorf passt. Gerade diese (positive) Emotionalität zur Flüchtlingen, lässt vergessen, dass dort weiter, etwas mehr zum Rand des Dorfes viel gravierendere Umstände herrschen. Eigentlich solltest Du erklären, warum diesen Menschen man hier helfen sollte und andere - dort - in Stich lassen. Wo ist die Gleichheit, bitte schön. Nur weil diese Bilder - hier und jetzt - uns emotional bewegen?! Die kranke, die alte, die arme schafften nicht bis zur uns.
Aus dieser Perspektive sind nicht alle gleich bei Dir in Dorf. Die, die kräftiger und das notwendige Geld für die Reise (bis zu Zentrum des Dorfes) schaffen - bevorzugen wir. Ein Paradox.

Nein, die Tränen helfen hier nicht. Was wir tun können und müssen, lernen andere in Ruhe lassen. Bis jetzt überall,wo wir Finger in Spiel haben, haben wir nur Leid mitgebracht. Das beste Lösung wäre, lassen sie alle in Ruhe. Da dort, wo die von uns anforderte Hilfe (z.B. in Afrika) ankommt, kommen zum Jagen die Wolfe, die getarnt als Helfer sind...

Das Leben ist so, dass wir immer sind in Abwiegen. Auch Du in deinem Dorf, wenn die Häuser rum brennen, wirst zuerst laufen und deiner Familie aus dem Feuer helfen. Erst dann wirst du rumschauen und überlegen, wem du noch helfen muss.

PS: im Grunde das Beleidigen bedeutet nur eigene Hilflosigkeit... Und ich würde "diagnostiozieren", es ist deswegen, dass man zu viel in Emotionen versinkt. Etwas mehr Abstand nehmen und rational vorgehen: Strategie entwickeln, wie die Ursachen für die Flucht und Hunger beseitigt werden kann. Und das öfter sehr einfach ist: lassen Menschen ihren eigenen Weg gehen.


]
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Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-165:
Je [größer] die Gruppe wird desto größer ist die Einschränkung des einzelnen.

Dahinter steckt ein wichtiger Aspekt der Systemtheorie:
Die Komplexität eines einzelnen Problems, d.h. den Aufwand, den man investieren muss, um es zu beheben,
hängt entsprechend der Modelle evolutionärer Algorithmen polynomial von der Anzahl
der assoziierten Probleme ab.

Faustformel
Lokale Komplexität = Wurzel aus Anzahl der Probleme.


Wenn wir ein Projekt oder Unternehmen, in dem man n Probleme identfiziert hat, zu seinem Ziel führen wollen,
dann ist die erwartete Gesamtkomplexität von der Ordnung n x Wurzel (n).

Das Modell wurde mir von einem Projektleiter bestätigt,der langjährige Erfahrung mit Aufwandsschätzungen für völlig unterschiedliche Projekte hat.

Ein Projekt "Zusammenleben einer Gruppe von n Menschen" hat eine Gesamtkomplexität der Ordnung n x Wurzel (n).
Die Problembelastung der einzelnen Person ist von der Ordnung

n x Wurzel (n) / n = Wurzel (n)

Deine Hypothese ist damit bestätigt und quantifiziert.

Wenn eine Gruppe zu groß wird, übersteigt die persönliche Problembelastbarkeit das Bedürfnis nach Affinität und empfindlichere Naturen
springen ab. So bildet sich die natürliche Größe einer Gruppe und ihre Größe spiegelt ihre Homogenität, bzw. Stabilität.

Um die Homogenität zu schützen werden Grenzen gezogen um dedizierte Freiräume für eine Gruppe zu bilden.
Eine Familie baut ein Haus und die Haustür hat ein Türschloss, damit nicht irgendjemand diesen Raum stören kann.
In dem Haus hat wahrscheinlich jeder sein eigenes Zimmer, damit er sich dorthin zurückziehen kann, wenn er von allem zu viel kriegt.

Das sich Zurückziehen muss nicht eine Flucht vor Stress sein; das gibt es auch als Lebensprinzip, z.B. in Klöstern.

Seit der 68er-Generation scheint die Bereitschaft, die Stabilität der Familie völlig den persönlichen Zielen unterzuordnen,
massiv gewachsen zu sein. Psychologen aus der Generation transportieren die Denke, dass man nicht gesellschaftsfähig sei,
wenn man mit 18 seinen Eltern noch nicht den Rücken gekehrt hat. Die Bereitschaft Stress zu ertragen, um eine Beziehung zu stabilisieren,
etwa nach dem biblischen Vorbild einer lebenslangen Ehe, hat massiv abgenommen und das spiegelt sich wider in einer entsprechenden
Zunahme der Scheidungsrate oder der präventiven Entscheidung ein Singelleben zu führen.

Bis zum Mittelalter waren Städte ganz selbstverständlich mit einer Mauer umgeben, um die Bewohner vor sozialer Inhomgenität zu schützen.
Mit der Etablierung einheitlicher, etwa christlicher Werte, wurden die Homogenitätsbereiche wesentlich vergrößert,
so dass Stadtmauern entbehrlich wurden und heute die Sicherheit einer Stadt grundsätzlich mit Polizeipräsenz garantiert werden kann.

Das Implantieren eines Kulturkreises in Europa, der die Größe unserer Homegenitätsbereiche nicht kennt, bildet ganz natürlich eine Parallelgesellschaft.
Und so verstehe ich den Kommentar von Peter Maffay, der das Bekenntnis zu unseren Grundrechten für Einwanderer unbedingt fordert.
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-188:

LG
Thomas
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Ich bin begeistert!
Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 27.10.2015 um 20:57 Uhr.
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Hallo Hans-m,

wie siehst Du das Flüchtlingsproblem bei den hochbezahlten, ausländischen Fußballspielern in den Bundesligamannschaften ?

Man muss sie meines Erachtens als "Wirtschaftsflüchtlinge" qualifizieren, da sie aus finanziellen Gründen ihr Heimatland verlassen, um in Deutschland mehr Geld zu verdienen. Es stehen genug deutsche Fußballspieler zur Verfügung, die gerne in den Bundesligen spielen würden. Sollte man diese ausländischen Spieler, die zum Teil dauerhaft in Deutschland bleiben wollen, von Staats wegen (zwangsweise) in ihre Heimatländer zurückschicken ?
Warum sollen eventuell Großverdiener anders behandelt werden als arme Leute, die aus Not zu uns kommen wollen ?

Diese Fragen stellen sich natürlich für sämtliche Sportarten.

MfG
Harti
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Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harti am 28.10.2015 um 09:09 Uhr.
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Ich mag es nicht anderen die Dummheit oder ähnl. vorwerfen, dennoch schmunzelte, wenn ich einen Anderen es zu sagen gelesen habe: Julian Nida-Rümelin im Deutschlandrundfunk
Zitat:
Zum Thema offene Grenzen sagte der ehemalige Kulturstaatssekretär Julian Nida-Rümelin außerdem, dass es schon immer den Einwand gegeben habe, dass sich durch offene Grenzen die Ordnung der einzelnen Nationalstaaten auflösen würde - und zum Beispiel spezifische nationalstaatliche Sozialleistungen nicht mehr aufrechterhalten werden könnten. Es gehe bei der Diskussion nicht so sehr um liberal und nicht liberal, rechts und links - sondern um Intelligenz und Unintelligenz sagte Nida-Rümelin.
Hervorhebung von mir.
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Harti schrieb in Beitrag Nr. 2218-196:
Hallo Hans-m,

wie siehst Du das Flüchtlingsproblem bei den hochbezahlten, ausländischen Fußballspielern in den Bundesligamannschaften ?

Man muss sie meines Erachtens als "Wirtschaftsflüchtlinge" qualifizieren, da sie aus finanziellen Gründen ihr Heimatland verlassen, um in Deutschland mehr Geld zu verdienen.
Wenn ich mich, in einem fremden Land, um Arbeit bemühe und wenn ich mich um eine Wohnung bemühe und bereits Arbeits-und Mietvertrag in der Tasche habe, somit zu keinem Zeitpunkt dem Aufnahmeland finanziell zur Last falle, dann bin ich aus meiner Sicht, kein Wirtschaftsflüchtling.
Wenn ich mich aber „in Gottvertrauen“ ohne Job und ohne Unterkunft in ein Land begebe, mich dort aufs Sozialsystem verlasse, dass mir Unterkunft und Unterstützung gewährt wird, dann wäre ich ein Wirtschaftsflüchtling.

Die besagten Fußballspieler haben bekanntlich ihren Vertrag und genügend Geld, um selbst für ihre Unterbringung aufzukommen.
Sicherlich kann es mir passieren, dass ich, nach einer gewissen Zeit meinen Job verliere, aber das liegt nicht in meinem Ermessen, falls ich es nicht absichtlich herbeiführe.

Wie gesagt, es ist meine Sichtweise, wie die "rechtliche Definition" eines Wirtschaftsflüchtlings aussieht, kann ich nicht beurteilen

Beschreibung im Duden:
Zitat von Duden:
Rechtschreibung
Worttrennung: Wirt|schafts|flücht|ling
Bedeutungsübersicht
Flüchtling, der nicht aus politischen, sondern aus wirtschaftlichen Gründen sein Land verlässt
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 28.10.2015 um 12:52 Uhr.
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Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-193:
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-191:
(...)
Dir ging es darum, dass wir eigentlich ganz zufrieden sein sollten mit unserem Leben, unserem Wohlstand, dass wir keinen Krieg, keine Verfolgung etc. erleiden.
Das habe ich klar verstanden.
(...)
Du hast wieder nichts verstanden....gar nichts.

Mir geht es um die Menschen die keine Chance zu irgendetwas haben
außer vielleicht geboren zu werden um sofort wieder zu krepieren.
…..
Ganze Völker ohne Lebensperspektive, ohne Auskommen und Ausbildung
Wer sich das nur ansatzweise vorzustellen vermag,.... mehr als die halbe Welt am Verhungern, der dreht am Rad.....
ist deprimiert, sehr traurig, kämpft mit Tränen oder was auch immer........
Nicht so Du..... Du weist natürlich ganz klar worum es mir ging.......
Ich stelle wieder fest, dass Du nicht begreifst, dass ich deine Sichtweise doch längst verstanden habe.
Ich schrieb: „Dir ging es darum, dass wir eigentlich ganz zufrieden sein sollten mit unserem Leben, unserem Wohlstand, dass wir keinen Krieg, keine Verfolgung etc. erleiden.“
Da ich hier nicht ganze Festplatten vollschreiben wollte, habe ich als Ersatz „etc.“ geschrieben.
Damit meinte ich, dass wir froh sein können, dass wir, wie du sagst, nicht verhungern, dass wir nicht geboren werden um wieder zu krepieren, dass wir nicht in nassen kalten Häusern leben müssen.
Und dass wir uns lieber derer annehmen sollten, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurden. als uns über unsere eher belanglosen Probleme in der zivilisierten Gesellschaft zu ärgern.
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-193:
Du brauchst jetzt nur noch den Ernst als Beleidiger melden, dann geht das alles seinen Gang.

mach ich lieber selber, ist sicherer
Hallo Stueps hiermit melde ich mich als Beleidiger von Hans-m und gestehe alles
Es liegt mir fern, hier irgendjemand anzuschwärzen, solange ich noch Hoffnung habe, dass seine weiteren Argumente Sachbezogen sind.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 28.10.2015 um 12:46 Uhr.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.186, Mitglied seit 14 Jahren
Hallo Ernst,

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2218-193:
Hallo Stueps hiermit melde ich mich als Beleidiger von Hans-m und gestehe alles

ich bitte dich, dass du dich lieber auf deine Stärken konzentrierst, und weiter Beiträge wie z.B. Beitrag Nr. 2218-177 verfasst. Alles andere dürfte meiner Meinung nach Niemandem etwas bringen.

Hallo Hans-m,

ich meine Widersprüchliches in deinen Beiträgen zu erkennen:

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-198:
Wenn ich mich, in einem fremden Land, um Arbeit bemühe und wenn ich mich um eine Wohnung bemühe und bereits Arbeits-und Mietvertrag in der Tasche habe, somit zu keinem Zeitpunkt dem Aufnahmeland finanziell zur Last falle, dann bin ich aus meiner Sicht, kein Wirtschaftsflüchtling.
Wenn ich mich aber „in Gottvertrauen“ ohne Job und ohne Unterkunft in ein Land begebe, mich dort aufs Sozialsystem verlasse, dass mir Unterkunft und Unterstützung gewährt wird, dann wäre ich ein Wirtschaftsflüchtling.

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2218-199:
Und dass wir uns lieber derer annehmen sollten, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurden.

Es dürfte klar sein, dass die Allermeisten ihre Heimat und ihre Familien nicht einfach verlassen, um sich ein bequemes Leben im Schlaraffenland zu gönnen. Sehr viele Flüchtlinge können sich nicht einmal etwas unter einem "sozialen Netz" vorstellen, da sie derlei aus ihrer Heimat gar nicht kennen. Der häufigste Satz, den ich diesbezüglich zu hören bekomme, ist: "Warum darf ich nicht arbeiten?"

Hallo Irena,

Irena schrieb in Beitrag Nr. 2218-187:
Zitat von Stueps:
Meiner Meinung nach berichten nicht-öffentlich-rechtliche Medien nur über das, was am meisten Kohle bringt.
Irena schrieb in Beitrag Nr. 2218-187:
Da kann ich Dir nicht zustimmen. Ich bin in letzten zwei Jahren so enttäuscht über Berichterstattung, dass ich glaube, ich werde nie das Vertrauen in freie Medien zurückgewinnen.

So ähnlich meinte ich es auch. Obwohl ich meinen obigen Satz bereue, habe ich ihn ohne zu überlegen einfach hingeschrieben. Man sollte meines Erachtens auch die nicht-öffentlich-rechtlichen Medien nicht alle über einen Kamm scheren.
Ansonsten lasse ich deinen Beitrag Nr. 2218-187 unkommentiert stehen, weil ich gerade deine Sichtweise z.B. zum Ukraine-Konflikt sehr interessant finde.

Mehr schaffe ich heute wieder nicht zu schreiben, obwohl ich noch auf Einiges (insbesondere zu Beiträgen von Harti und Branworld1) gern eingehen würde.

Beste Grüße
Signatur:
Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 28.10.2015 um 18:37 Uhr.
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