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Gravitation und Beschleunigung

Thema erstellt von Stueps 
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.381, Mitglied seit 15 Jahren
Hallo Claus,

Claus schrieb in Beitrag Nr. 2217-79:
Ich meinte damit, dass sich das Licht nicht in derselben Richtung bewegt, in der wir uns bewegen.

Das ist ein Kernpunkt meiner Spekulationen, ich denke, das ist wichtig. Erst dann kann man vielleicht erklären, warum sich Licht immer mit c bewegt. Dazu werde ich beizeiten bestimmt noch mehr schreiben.

Hallo Eugen,


Bauhof schrieb in Beitrag Nr. 2217-56:
Hallo Stueps,

ich habe noch nie etwas von der “Geometrie“ eines Elementarteilchens gehört. Gibt es dazu Literaturhinweise?

Ich denke nicht, es sei denn, ich verfasse mal ein Buch drüber ;-).
Eine grundlegende Vermutung von mir ist, dass alles, was wir erleben und erforschen können, unterschiedliche "Äußerungen" der Raumzeit sind. Gründe für diese Vermutung werde ich später mal schreiben. Einer wäre z.B., dass es mir ein Rätsel ist, warum sich im Prinzip jedes Elementarteilchen in ein anderes umwandeln lässt. Dies ließe sich vielleicht damit erklären, dass sich ein und die selbe Raumzeit eben nur unterschiedlich "äußert".
Was meine ich mit "Geometrie der Elementarteilchen"?:

Ich vermute, dass sich jedes Elementarteilchen allein mit Hilfe der Geometrie beschreiben lässt. Auch und gerade seine Eigenschaften. Ich glaube, die Loop-Quantengravitation verfolgt in etwa so einen Ansatz, wo grob gesagt jedes Elementarteilchen als Anregung eines Spin-Netzwerkes aufgefasst wird.
Meine Idee wäre nur einen Tick radikaler und grundlegender. Allerdings habe ich keine Ahnung, wie ich das präzise formulieren soll.

Leute, ich habe die nächsten Tage wenig Zeit, werde also nicht viel schreiben können. Ich lese aber mit.

Beste Grüße
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Diese Welt gibt es nur, weil es Regeln gibt.
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Hallo alle miteinander,

Sich, in eine Raumzeit zu „befinden“, ist eine Inertiale Bewegung, dass mit der Existenz der Masse die Gravitation hervorruft, und so was wie eine lokale „Annihilation“ des Raumzeitprinzip bedeutet. Diese lokale „Annihilation“ ist eine Aushöhlung in der Raumzeitgefüge die ständig mit der „ganze“ Raumzeit ausgeglichen werden muss, daher sich unendlich weit auswirkt.

Und, in der Masse reicherer „Raumzeithohlraum“ wird das kleinere „reingeschoben“ also das große zieht das kleinere an. Ja, Raumzeit ist ein Prinzip (RT –Prinzip)die reale Vorgänge hervorbringt, und in unsere reale Welt, Wirkung auf Raum und Zeit, hat.

Wie können kleinere „löcher“ in ein größere existieren ohne dass sie eine andere Konsistenz haben (Gravitation ist Gravitation und nur abhängig von der Masse), sowohl die kleinere als auch die größeren. Ein „Gravitation loch“ ist inkonsistent und hat keine scharfen Blockaden, sondern nur bestimmte Grenzen die überwunden werden müssen(in der Raum und Zeit). Das kann nur ein Raumzeitmodell hervorbringen.

Eine Theorie ist gut, wenn sie für uns Menschen praktisches nutzen hervorbringt, was mit dem RTs eindeutig der Fall ist. Ich bin der Meinung dass wir in der Nähe den Raumzeitmodellen bleiben sollen. Ich hab so ein Gefühl das wir das meisten nutzen davon ausschlagen können.

Also, ein Raumzeitmodell begünstigt die Evolution, und das ist doch das wichtigeres, weil nur durch die Evolution weitere „Dinge“ zu entdecken sind. Ich weiß, wenn jemand schon seit Jahrzenten an eine Idee bastelt, will sein Baby nicht verlieren. Das ist aber nun mal so, dass der erfolgreichere gewinnt. Egal wie er heißt.
Wer denkt dass seine Ideen gut sind, soll Vorschläge machen wie das in der nahe Zukunft nutzbar wäre.

Ich denke dass die Wissenschaftsgemeinde, wenn die interessant sind, das nicht ignorieren würde. Die bedienen sich sogar, teilweise, aus der SF Ecke.

Wir sollen uns überlegen, wie z.B. das(Raumzeit) beeinflussen können.
Vielleicht, durch das Eingreifen in der Mikrodynamik der Raumzeit, eine Änderung auf der Makroskopische ebene hervorrufen. Oder, von manipulieren der Raum und Zeit unserseits, die Mikrodynamik der Raumzeit so beeinflussen das sich wiederrum in eine Änderung des Makroskopisches manifestiert.



MfG H.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Haronimo am 25.08.2015 um 13:48 Uhr.
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Hallo Haronimo!
Um da mitspielen zu können, musst du mindestens das Handwerkzeug der Natur erkennen und beherrschen, sonst bleibst du Zuschauer im Spiel.
Ich werde an deiner Ausdrucksweise erkennen, wann du vom Theoretiker zum Praktiker geworden bist.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 27.08.2015 um 16:52 Uhr.
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Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 2217-83:
Hallo Haronimo!
Um da mitspielen zu können, musst du mindestens das Handwerkzeug der Natur erkennen und beherrschen, sonst bleibst du Zuschauer im Spiel.
Ich werde an deiner Ausdrucksweise erkennen, wann du vom Theoretiker zum Praktiker geworden bist.

Wrentzsch, Guten Morgen,

Hier eine kleine Geschichte fürs Wochenende.

Wir haben früher in der Savanne, für eine bestimmte Raumstrecke, eine Relativ zu heute, längere Zeit-“strecke“ gebraucht. Danach, durch Manipulation der Materie, haben wir in der Raumzeitprinzip eingegriffen, und in der gleiche Zeit „strecke“ ist die Raumbewegung länger geworden.

Schau mal, sitzt eine Affe am Rand der Savanne, und sieht das Mensch 1, die Strecke A-B in längerer Zeit durchstreift, als der M2 nach dem er sich ein komisches Anzug(Auto) über sein Körper, „gezogen“ hat. Den Affen juckt aber der Unterschied zwischen dem M1 ohne, und M2 mit „Anzug“, nicht.

Sein einziges Problem ist der Raum-Zeit unterschied, er kann das nicht begreifen. Vielleicht weil er kein ausgeprägtes Bewusstsein hat, oder wie bei mancher Menschen, sie nicht einsetzen will, um den Unterschied zu erkennen.
Jetzt kann man erkennen, dass wir schon längst Praktiker geworden sind. Und zwar, die praktizierte Evolution wird immer schneller. Also, der praktizierte Prozess des Eingreifens in das Raumzeitprinzip wird immer effizienter(wir manipulieren Raum und Zeit, aber eben nur mit LG, das ist das einzige konstante). Man kann sich ausdenken (mit ein bisschen Phantasie), wo wir in 50 oder 100 Jahre, ungefähr, sein werden.

Wie gesagt, wenn man seine “Grauenzellen“( Bewusstsein) arbeiten lässt. Man kann aber nicht jeder dazu zwingen, weil nicht jeder fähig ist(und wir eigene Persönlichkeiten sind) sie zu benutzen. Vielleich auch ich nicht.:smiley32:

Aber Butter bei den Fischen, die Welt ist so kompliziert und wir machen sie auch nicht einfacher, weil es eben, alles Relativ von der Betrachtung ist. Ich denke, dass wir bis zu Plankgrössen alles Logisch begründen können. Auch in der Schrödinger aussage(Katze im Karton), steckt ein Teillogik.

Hier ein gemeinsames Bild zu entwickeln ist schwierig, aber nicht unmöglich.:smiley33:



MfG H.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Haronimo am 30.08.2015 um 12:02 Uhr.
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Du bist Der, Der für Gravitation und beschleunigte Raumausdehnung verantwortlich ist!?
Wie kannst du überall sein und die Gravitation auf jedem körper des universums organisieren- bist du Gott?
Hast du viele kleine Helferlein, die Heinzelmännchen, die für dich arbeiten?
Oder gibt es vielleicht doch naturgesetze , sodass Gravitation und Universumausdehnung kausal und Gesetzmäßig ist.
Wäre es nicht schön da bescheid zu wissen!?
Die Anwesenheit von Materie ist nicht die Ursache von Gravitation, denn woher die Gravi vor der Materie zu Deren Entstehung.
Haben wir damit die Materieentstehung widerlegt und gibt es Keine.
Irgendwie wird es Zeit sich zu bemühen, denn die eigene Existenz haben wir schon widerlegt.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 29.08.2015 um 12:46 Uhr.
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Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 2217-85:
Du bist Der, Der für Gravitation und beschleunigte Raumausdehnung verantwortlich ist!?
Wie kannst du überall sein und die Gravitation auf jedem körper des universums organisieren- bist du Gott?
Hast du viele kleine Helferlein, die Heinzelmännchen, die für dich arbeiten?


Der Unterschied liegt in der Betrachtung(wir befinden uns in das System, und nicht außerhalb), wie ich schon in meinen vorherigen Beitrag erwähnt habe. Dafür bist du aber, so wie es aussieht, „blind“. Es gibt ein System, zumindest in das was wir in unser Universum feststellen können. Die Objekte „befindet“ sich in das System so wie die Raumzeit vorgibt. Und wir selber sind auch ein System die mit der Raumzeit, unter anderen, gesteuert wird.

Hier ein Beispiel:
Zitat Simpl: "Beide Zwillinge befinden sich nach AN wieder im selben Ruhesystem(hier Gravitationsystem Erde) - zwar weit von einander entfernt(zeitlich), aber relativ zueinander in Ruhe(raum)"
Anmerkung: von mir farbig ergänzt.

Ich finde das hier, als die schlüssigste Aussage zu ZP, weil leicht zu erkennen, wo der Unterschied zwischen den Bewegungen ist. Einmal die Bewegung(räumlich als auch zeitlich) auf der Erde, wie die mit der Erde und Relativ zu Erde und andere Objekte. Also zusätzliche Raumbewegung (Z.B. in Vakuum), die eben nur mit höchstens LG geschehen kann, und auch Einfluss auf den zeitlichen Aspekt hat.

Eine Betrachtung dass, von der Masse getrennt wird. Die Masse müsste somit, Inertialsysteme entstehen lassen. Auch meine, und deine Masse, sowie die von den Elementarteilchen. Und woher das kommt haben „wir“ erst kürzlich entdeckt. Aber wie aus deinen Beiträgen zu entnehmen ist, existiert eine Aversion für den Name Higgs. Der alten Man bringt wenigstens Leistung. Das ruft Neider auf dem Plan.

Der Trennungsprozess(Gravitation) selbst beeinflusst die Raumzeit, und hat, z.B. in der Plank- Erdmittelpunkt, vorerst, sein physikalisch reales ende. Anders wahrscheinlich beim SLs, „hier“ wird die Plankgrössen durchbrochen, spielt aber, für Betrachtung außerhalb, keine Rolle.

Für mich aber ist hier, die Diskussion mit dir, beendet. Zu einem weil die Fragestellung aggressiv ist, und irgendwie auch nicht schlüssig. Es gibt hier nur zwei Alternativen, entweder bist du zu gut oder ich zu schlecht, und nicht erkennen kann was du meinst. Ich gehe von der zweite Variante aus, vorerst. Sehe das aber nicht, als eine Aufgabe, meine Ideen bedürfen nur, in weitere Entwicklung, nicht deiner Meinung.
Falls der Beitrag zu unfreundlich sein soll, entschuldige ich mich hiermit in aller Form. Und jetzt ist Schluss.

Eine schönen Zeit noch.


MfG H.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Haronimo am 29.08.2015 um 14:20 Uhr.
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Ich bin der Meinung im Lehrbuch steht nicht Wesentliches(Brauchbares) zum Thema Gravitation und du bist zufrieden damit.
Das Naturgesetz sollte gebrauchsfertig sein wie ein Backrezept.
Das Backrezept ist fertig und wird Teil des Nachlasses sein.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 30.08.2015 um 14:02 Uhr.
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Hallo Henry,
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2217-75:
Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 2217-72:
vielleicht sollte der raum als medium angesehen werden, als gas ohne atomkerne um es zu erleichtern darüber nachzudenken.
Was ist so schlimm daran, wenn ich behaupte dass der Raum aus Energieeinheiten besteht als Substanz.
Das ist doch kein persönlicher Angriff auf Jemand oder Albert Einstein.

Hi, Wrentzsch (und Lothar)!

Es ist Wochenende, Lothar, und das Wetter ist schön, da liegt das Forum schon mal brach. Von mir erst mal nur kurz: deine Idee, Wrentzsch, kommt dem nicht als leer betrachteten Vakkum doch näher als die ominösen Kugeln Lothars.
In meinem Quantitative Zusammenhänge der diskret erweiterten Standardphysik (wo also die Standardmodelle der Elementarteilchen und Kosmologie gelten), ist nach Formel (46) die Teilchenzahldichte des Vakuums, also d/L oder n d³, rund 10^-34. Ist das viel? Meiner Meinung nach ist das extrem leer.
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2217-75:
Wie schon des Öfteren angemerkt, ist es gar nicht selbstverständlich, das Vakkum als Leer anzunehmen, siehe virtuelle Teilchen, dryeren kurze Existenz aus der Vakuumenergie "geborgt" ist. Ich werde noch genauer auf deinen Beitrag Nr. 2217-69 eingehen, Lothar, nur soviel vorweg: die Unbestimmtheitsrelation nach Heisenberg lässt sich gewiss nicht durch "Renormierung" aus der Welt schaffen .
Das behaupte ich nicht. Aber mit diskreten Objekten, bei denen Ort und Geschwindigkeit (Impuls) unbekannt sind, lässt sich die Unbestimmtheitsrelation herleiten, weil für beide Größen nur Wahrscheinlichkeitsangaben gemacht werden können. Es gilt: Die Unschärferelation lautet delta x * delta p >= hquer/2 es handelt sich also nicht um Ort und Impuls sondern um die Standardabweichungen (Maß für statistische Schwankungen) bei Orts- und Impulsmessung. Über Google lassen sich Herleitungen leicht finden.

MfG
Lothar W.
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Erklären kleine diskrete Objekte die Grundlagen der Standardphysik?
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Du siehst mich erstaunt, was veranlasst die Raumzeit sich zu äußern?
Kann sie sich nicht diskret im Hintergrund halten und fluktuieren.
Wer macht die Raumzeit unzufrieden so dass sie sich äußern muss?
Ohne die ganze andere Existierende war nichts, was das Wohlgefühl stören könnte, somit war kein Grund Anderes zu erschaffen.
Liegt der Fehler(die Ursache) in der Expansion, wegen der Grenzenlosigkeit des Universums?
Liegt der Grund zur Expansion im Ausgleich, der Gleichverteilung, bei begrenzter Raumzeit im unbegrenzten Raum.
Oder anderer Name für Raumzeit, begrenzte Energie im unendlichen Raum.
Was hindert die Energie daran sich gleichmäßig zu verdünnen?
Warum muss Sie klumpen zu Quanten?
Ist diese Verklumpung der Ursprung aller Gravitation?
# Jetzt bekommst du Redezeit- für deine Überlegungen!
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 06.09.2015 um 10:49 Uhr.
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Hallo Wrensch,
Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 2217-89:
Was hindert die Energie daran sich gleichmäßig zu verdünnen?
Warum muss Sie klumpen zu Quanten?
Ist diese Verklumpung der Ursprung aller Gravitation?
# Jetzt bekommst du Redezeit- für deine Überlegungen!
Hier hat sich noch niemand gefunden, Dir zu antworten.

Die Energie sollte sich ohne gegenseitige Wechselwirkung mMn tatsächlich gleichmäßig verteilen. Verdünnen nur, wenn es einen Urknall gab. Gegenseitige Wechselwirkung wirft mathematische Probleme im ganz Kleinen auf. Nur mit diskreten Objekten bereiten verschwindende Abstände von deren Oberflächen keine Probleme.

Für die Verklumpung muss es einen Mechanismus geben. Gravitation ist nur eine von vier, durch beobachtete Phänomene, belegten Wechselwirkungen. Um für alle vier Wechselwirkungen ein akzeptables Modell zu finden, benötigen wir einen einfachen Ansatz. Unter Annahme existierender diskreter Objekte könnte das deren grundsätzliches Verhalten sein:
Bei der Bestimmung einer Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Ereignissen, elementar also Berührungen, kann es keine Rolle spielen, was die beiden diskreten Objekte in ihrer Vergangenheit erlebt haben und woher sie kamen. Nur die direkte Umgebung bestimmt, welche beiden Objekte sich berühren und dabei ihre Geschwindigkeiten ändern.
Betrachten wir nun sehr viele solcher Ereignisse in einem Gebiet, kann die Verklumpung nur erfolgen, wenn in einem Zeitintervall mehr dieser Objekte in das Gebiet gelangen, als es verlassen. Das kann mathematisch durch eine Master-Gleichung beschrieben werden.

MfG
Lothar W.
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Erklären kleine diskrete Objekte die Grundlagen der Standardphysik?
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Struktron schrieb in Beitrag Nr. 2217-90:
Für die Verklumpung muss es einen Mechanismus geben. Gravitation ist nur eine von vier, durch beobachtete Phänomene, belegten Wechselwirkungen. Um für alle vier Wechselwirkungen ein akzeptables Modell zu finden, benötigen wir einen einfachen Ansatz. Unter Annahme existierender diskreter Objekte könnte das deren grundsätzliches Verhalten sein:

Hallo Lothar,
Die zu verrichtende Arbeit bei Bewegung auf einer Äquipotential-Fläche bzw- Linie ist Null.
Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen z.B. elektrischen Potentialen und Gravitationspotentialen (Schwerepotentialen).
Elektrische Potentiale haben keine Verbindungen zwischen + - und - Pol durch Äquipotential-Flächen, sondern bilden eine Art Potential-"Wall", der überwunden werden muß. Die Äquipotential-Flächen/Linien sind hier offen.
Stattdessen bilden Gravitationspotentiale eine Art "umarmende" Äquipotential-Flächen um zwei + Pole (also gleicher Potentiale), die zur "Verklumpung" von Massen führen.(1) Die Äquipotential-Flächen/Linien sind hier geschlossen um beide + Pole.
MfG, Otto
(1) Das ist meine Vermutung
Anbei eine grobe Skizze:
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Otto am 17.09.2015 um 04:16 Uhr.
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Claus (Moderator)
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Otto schrieb in Beitrag Nr. 2217-91:
Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen z.B. elektrischen Potentialen und Gravitationspotentialen (Schwerepotentialen).
Elektrische Potentiale haben keine Verbindungen zwischen + - und - Pol durch Äquipotential-Flächen, sondern bilden eine Art Potential-"Wall", der überwunden werden muß. Die Äquipotential-Flächen/Linien sind hier offen.
Stattdessen bilden Gravitationspotentiale eine Art "umarmende" Äquipotential-Flächen um zwei + Pole (also gleicher Potentiale), die zur "Verklumpung" von Massen führen. Die Äquipotential-Flächen/Linien sind hier geschlossen.

So, wie deine rechte Skizze, "verklumpt" aber bspw. auch ein Wasserstoff-Molekül, hier aber ausschließlich elektrisch, ohne Gravitation.
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2217-92:
So, wie deine rechte Skizze, "verklumpt" aber bspw. auch ein Wasserstoff-Molekül, hier aber ausschließlich elektrisch, ohne Gravitation.

Anziehung bei gleicher Polung (+ / +)?
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Otto schrieb in Beitrag Nr. 2217-93:
Claus schrieb in Beitrag Nr. 2217-92:
So, wie deine rechte Skizze, "verklumpt" aber bspw. auch ein Wasserstoff-Molekül, hier aber ausschließlich elektrisch, ohne Gravitation.

Anziehung bei gleicher Polung (+ / +)?
Claus meint vermutlich H2.
Diese Verklumpung und die ganze Chemie sind eigentlich gut in der Standardphysik erklärt.

Als Problem offen ist die Verklumpung, wie sie beispielsweise bei Elementarteilchenstößen (z.B. LHC) beobachtet wird. Aus dem dichten und heißen Substrat kondensieren Elementarteilchen. Für die Beschreibung bietet das Standardmodell der Elementarteilchen Geburts- und Todesprozesse (beispielsweise durch Operatoren beschrieben), wo diese "Kristallisation" trotz kaum unterscheidbarer Zustände zur (paarweisen) Entstehung unterschiedlichster Elementarteilchen führt.
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Claus (Moderator)
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Hallo Otto,

Otto schrieb in Beitrag Nr. 2217-93:
Anziehung bei gleicher Polung (+ / +)?

Ja, seltsam, nicht?

Zitat von Struktron:
Claus meint vermutlich H2.

Genau.

Zitat von Struktron:
Diese Verklumpung und die ganze Chemie sind eigentlich gut in der Standardphysik erklärt.

Es wird damit erklärt, dass die beiden gleichen Atomorbitale zweier Wasserstoffatome bei deren Annäherung aneinander zwei Molekülorbitale bilden: ein anziehendes (bindendes) und ein abstoßendes (antibindendes), von denen nur das erstere der beiden mit 2 Elektronen besetzt ist.

@ Struktron: Erklärt die Standardphysik auch, warum diese Aufspaltung (zweier gleicher Zustände zweier gleicher Individuen zu zwei ungleichen Zuständen eines Kombi-Individuums) erfolgt?
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2217-95:
Ja, seltsam, nicht?
Sehr seltsam und etwas verblüffend.
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Struktron schrieb in Beitrag Nr. 2217-94:
Diese Verklumpung und die ganze Chemie sind eigentlich gut in der Standardphysik erklärt.
Hallo Lothar und Claus,
ich höre Euch gerne zu. Davon weiß ich zu wenig.
Gruß, Otto
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Struktron schrieb in Beitrag Nr. 2217-90:
Hallo Wrensch,
Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 2217-89:
Was hindert die Energie daran sich gleichmäßig zu verdünnen?
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Ist diese Verklumpung der Ursprung aller Gravitation?
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Die Energie sollte sich ohne gegenseitige Wechselwirkung mMn tatsächlich gleichmäßig verteilen. Verdünnen nur, wenn es einen Urknall gab. Gegenseitige Wechselwirkung wirft mathematische Probleme im ganz Kleinen auf. Nur mit diskreten Objekten bereiten verschwindende Abstände von deren Oberflächen keine Probleme.

Für die Verklumpung muss es einen Mechanismus geben. Gravitation ist nur eine von vier, durch beobachtete Phänomene, belegten Wechselwirkungen. Um für alle vier Wechselwirkungen ein akzeptables Modell zu finden, benötigen wir einen einfachen Ansatz. Unter Annahme existierender diskreter Objekte könnte das deren grundsätzliches Verhalten sein:
Bei der Bestimmung einer Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Ereignissen, elementar also Berührungen, kann es keine Rolle spielen, was die beiden diskreten Objekte in ihrer Vergangenheit erlebt haben und woher sie kamen. Nur die direkte Umgebung bestimmt, welche beiden Objekte sich berühren und dabei ihre Geschwindigkeiten ändern.
Betrachten wir nun sehr viele solcher Ereignisse in einem Gebiet, kann die Verklumpung nur erfolgen, wenn in einem Zeitintervall mehr dieser Objekte in das Gebiet gelangen, als es verlassen. Das kann mathematisch durch eine Master-Gleichung beschrieben werden.

MfG
Lothar W.

Aber bei der Ausdehnung ist ein trennen der Einheiten das Geschehen und nie immer mehr Einheiten in einem begrenztem Raum(Universum), es ist ein Ausgleich von Null der Umgebung, was ich als Ursache des Urknalls erkenne.
Das unter diesen Bedingungen absoluter Expansion die Photonen als Einheit erhalten bleiben ist das Verwunderliche und was mich zur Annahme der Entstehung eines zentralen Quantenvakuums pro Quanteneinheit veranlasste.
Du kannst in ein Universum vor Materieentstehung keine Materie einbauen.
Das ist Verfälschung der Versuchsanordnung, Materie einzubauen bevor sie entstand.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 17.09.2015 um 10:10 Uhr.
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Hallo Claus,
Claus schrieb in Beitrag Nr. 2217-95:
...
Zitat von Struktron:
Diese Verklumpung und die ganze Chemie sind eigentlich gut in der Standardphysik erklärt.

Es wird damit erklärt, dass die beiden gleichen Atomorbitale zweier Wasserstoffatome bei deren Annäherung aneinander zwei Molekülorbitale bilden: ein anziehendes (bindendes) und ein abstoßendes (antibindendes), von denen nur das erstere der beiden mit 2 Elektronen besetzt ist.

@ Struktron: Erklärt die Standardphysik auch, warum diese Aufspaltung (zweier gleicher Zustände zweier gleicher Individuen zu zwei ungleichen Zuständen eines Kombi-Individuums) erfolgt?
Dazu weiß auch ich zu wenig. Asymmetrien, welche nicht im Detail verstanden sind, treten ja überall auf. Meine Vermutung ist, dass der Grund im ganz Kleinen zu suchen ist. Bei meinen untersuchten Stößen tritt schon bei der Trefferwahrscheinlichkeit einzelner Stöße eine Asymmetrie auf. Nicht alle Winkel sind gleich wahrscheinlich, trotz Isotropie...

MfG
Lothar W.
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Claus (Moderator)
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Hallo Otto und Struktron,

Otto schrieb in Beitrag Nr. 2217-96:
Sehr seltsam und etwas verblüffend.

Die klassische physikalische Chemie erklärt das mit der Energieminimierung des Systems.
Die potenzielle Energie durch Abstoßung gleichnamiger Ladungen und Anziehung entgegengesetzter Ladungen erreicht bei einem bestimmten Radius des Moleküls ein Minimum, die kinetische Energie der Elektronen nimmt dagegen mit kleiner werdendem Radius quadratisch zu. Das System wählt die niedrigstmögliche Gesamtenergie.

Claus schrieb in Beitrag Nr. 2217-95:
Erklärt die Standardphysik auch, warum diese Aufspaltung (zweier gleicher Zustände zweier gleicher Individuen zu zwei ungleichen Zuständen eines Kombi-Individuums) erfolgt?

Die Quantenmechanik erklärt es anders.
Die Quadrierung der Eigenfunktion des Wasserstoffatoms liefert ein einziges kugelsymmetrisches s-Orbital. Nähert man zwei Wasserstoffatome einander an, so muss man deren Wechselwirkung berücksichtigen. Hierzu kann man die Eigenfunktionen der Atome entweder addieren oder voneinander subtrahieren. Es ergeben sich so zwei verschiedene Molekülorbitale, die m.E. der von Otto in Beitrag Nr. 2217-91 gezeichneten Skizze sehr ähnlich sind:



Man könnte also sagen:
Die Kombination zweier (identischer) Individuen verschafft diesen mehr (Zustands-)Möglichkeiten, mit denen diese auf äußere Bedingungen reagieren können.

So wird bspw. das bindende Orbital des H2-Moleküls nur dann besetzt, wenn es "draußen" kalt ist. Wenn es dem H2-Molekül "zu heiß" wird, reagiert das System damit, eines der beiden Elektronen ins energetisch höher liegende, antibindende σ*-Orbital zu schieben und das Molekül dissoziiert in zwei Atome.
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