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"Die Arche" von Uwebus

Thema erstellt von Manu 
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Beiträge: 1.052, Mitglied seit 14 Jahren
Hallo Uwe,

Zitat:
... ein Physiker kann sich das gar nicht leisten, er verlöre seine Reputation.

So ist das in etlichen Disziplinen und das nennt sich Berufsstand. Begrenzt muß das wohl so sein.
Glücklicher Weise muß uns das nicht stören, wir sind ja nur Forenschreiber.


Zitat:
Das Bewußtsein stellt nun bei der Reflexion dieser Speicherwerte auch die Reihenfolge deren Abspeicherung wieder her, so daß in der Reflexion nicht nur ein Bild ähnlich dem eines Photos entsteht, sondern ein filmähnliches Spektakel.

Das ist viel komplizierter als du dir das vorstellst, denn Wahrnehmung und Bewusstwerdung wird mit Hilfe der Substanzia Nigra ermöglicht,
die elektro-magnetische Impulse des Nervensystems in substanzielle Schwingungen dieser Flüssigkeit umsetzt und im Folgenden an Zentren der Großhirnrinde und dem Hypertalamus oder dem Kleinhirn weiter leitet, was zu Erinnerung von Vergleichbarem usw. führt und erneut zu Schwingungen in der Substanzia nigra führt ... alles eingebettet in Neurotransmitter und Liquor.

Das unsere Erinnerungen wahrscheinlich in RNS gespeichert liegt und von Enzymen geschrieben werden ist dabei nochmal ein anderes Thema.

Zitat:
Das Sein muß sich also einmal quantisieren, um Betrachter und Betrachtetes zu bilden und es muß sich dynamisieren, um Informationen und deren Reflexion zu ermöglichen. Und dies stellt man am einfachsten mit einem ewigen Oszillator dar, der nach dem Prinzip actio=reactio arbeitet. Überträgt man jetzt physikalische und technische Werte auf diesen Oszillator, dann ergibt sich für die Energieportion E0=h/s an der Grenze zwischen actio und reactio (denk an eine oszillierende Feder, die ja auch zwischen zwei Grenzwerten schwingt) der Oszillationshub "Plancklänge" und die Hubzeit "Planckzeit". Das ist auch nicht verwunderlich, da ja der Oszillator mit der Planckgröße h wirkt.

Ah - ich verstehe, du meinst die Erinnerung ist wie aus diesen Federn aufgebaut und jeder einzelne Oszillator speichert dann eine Information ab.

Dann wäre der Oszillator der Speicher, der das zeitliche reflektieren ermöglicht. Stückweise stimme ich dir zu, aber das ist nicht die Zeit.

Wie weiter oben beschrieben ist unser Gehirn kein Computer, der einzelne Oszillatoren an, oder aus schaltet, bzw. spannt, oder läd,
sondern ein Wunderwerk an Vernetzung und Funktionsfülle. Elektroimpulse sind als Nachrichten zu verstehen und Erinnerungen als komplexe Molekül-ketten.

Aber du hast Recht mit der Annahme, das es der Erinnerung bedarf, um Zeitlichkeit wahr zu nehmen.

Doch ist der Teil des Zeitgefüges, der nicht in uns liegt ja auch ausschlaggebend für das Geschehen, meine - wir bilden uns die Welt ja nicht einfach ein.

Da draußen ist ja was und erzeugt Teile des Zeitgefüges, die wir dann als Reize wahrnehmen können.

Zeitlichkeit ist also nicht nur gedacht, sondern basiert auf einer Außenwelt, mit der wir interagieren.

Mit was agieren wir da nun aber? Es sind Photonen Quanten und was es sonst noch geben mag im Teilchenzoo.

Diese agieren miteinander und erzeugen Materie und Umfeld, in der wir bewusst werden können.

Es entsteht durch Interaktion des Teilchenzoos und diverser EM-Wellen/Strahlungen ein Teil der Zeitlichkeit, die wir dann wahrnehmen und uns bewusst machen können.

Zusammen ist es dann unsere Realität - das Zeitgefüge - und dieses basiert auf Materie, Strahlung. und Bewusstsein.


Real
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 14 Jahren
Real schrieb in Beitrag Nr. 1802-20:
Hallo Ernst,
Das ist ja lustig , was du da schreibst in Beitrag Nr. 1759-59
Ihr habt das wirklich so penibel durchgezogen? Immer wieder 3000 Meter und am Ende keine tiefere Erkenntnis als:
Zeit muß substanziell sein, weil der Autofahrer noch Zeit zum Eis essen hatte?
Bewegung findet doch schon auf Quantenebene statt, selbst wenn du in der Eisdiele sitzen bleibst.
Auch bewegt der ganze Planet sich mit allem drum und dran. Dann bewegen die Photonen sich und last but not least dein Kreislauf und Verdauungssystem.
Alles Bewegt sich unaufhörlich, selbst wenn es Tot ist und die Zeit damit abgelaufen wäre.
Das du Bewegung wörtlich genommen hast und durch körperliche Bewegung Zeit erforschen wolltest ist nicht dumm, aber physikalisch zwecklos.
Ohne Verständnis für Wahrnehmung und Erinnerung, sowie quanten-physikalischer Zusammenhänge ist dem Geheimnis der Zeit nicht bei zu kommen.
Vielleicht erinnerst du dich noch daran, wie ich der Zeitlichkeit Mehrdimensionalität zugesprochen habe und erklärte,
dass das Zeitgefüge sich demnach aus mehreren Komponenten zusammen setzt.
Das erklärte auch gleich mit, das Zeitlichkeit mittels Räumlichkeit geformt wird und es deshalb nur eine RaumZeit geben kann.
Raum, oder Zeit allein kommt nicht vor in diesem Universum. Du hast aber in soweit recht, das Zeitlichkeit etwas substantielles ist,
denn sie bedarf der Substanz Universum (Diverses), also will sagen RaumZeit ist substanziell.

Gruß
Real
Hallo Real, schön das Du es lustig findest.
Das was Du anführst weiß man heute.... sehr gut ....
Aber hast Du eine Vorstellung davon wie es 1971 um die Daten stand die man ergattern konnte.
Das kann sich niemand vergegenwärtigen der es nicht erlebt hat.

Mag ja sein das die erkenntnismäsige Ausbeute bescheiden war, aber faul waren wir bestimmt nicht. (beim realisieren der Versuche) ;-)
Außerdem galt es ja den "Es gibt keine Zeit - es ist alles nur Bewegung - Anhängern" den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Das "alles" in Bewegung ist war uns schon klar, aber von Quanten, Quarks und Co war noch nichts bis zu uns vorgedrungen.
Das Resultat (Eis essen) musste in der Vergangenheit dann des öffteren korrigiert werden ;-)
aber als Ansatz war es (das Experiment) für Bengels die "selber" denken wollten prima zu gebrauchen.
Und andere, alternative Vorschläge zu einer handhabbaren Versuchs-Anordnung ;-) hatte niemand parat.

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Beiträge: 545, Mitglied seit 9 Jahren
Real schrieb in Beitrag Nr. 1802-21:
Zusammen ist es dann unsere Realität - das Zeitgefüge - und dieses basiert auf Materie, Strahlung und Bewusstsein.
Hallo Real,
da fehlt noch etwas: Das Vakuum, also der gravitierende Teil des Universums. Denn die Materie gäbe es ohne Vakuum nicht, erst Vakuum und Materie zusammen bilden das, was man G-Feld nennt.

Nachtrag:

Auch im Faden "Neutrino-Universum und Gravitation" geht es ja um Gravitation. Schlag mal einen Kreis und betrachte den Mittel"punkt" > 0 als Erdmasse. Das Erdvakuum ist dann der Inhalt der Sphäre, dieses erzeugt den Druck auf die Erdmasse. An der Oberfläche der Erdmasse herrscht dann ein Vakuumdruck, der mit dem elektromagnetischen Innendruck der Erdmasse im Gleichgewicht steht, sonst würde die Erde entweder expandieren oder kollabieren. Dieser Vakuumdruck lastet dann analog zum Wasserdruck auch allseitig auf einer "Partikel Mensch", die sich auf der Oberfläche der Erdmasse befindet. Die "Partikel Mensch" selbst hat ebenfalls den elektromagnetischen Innendruck der Moleküle der Erdoberfläche, und weil zwischen Erde und Mensch ein oszillierender Zustand herrscht (siehe Quantengravitation mit Plancklänge und Planckzeit im 5° Spiel meiner HP), klebt der Mensch nicht auf seiner Unterlage fest, er "schwebt". Dies aber nur solange, bis eine Adhäsion erfolgt, z.B. eine beginnende Verschweißung zwischen Schuhsohle und Asphalt im Sommer. Dann muß die "Partikel Mensch" entweder die Schuhe ausziehen oder den Standort wechseln, um sich weiter "schwebend" fortbewegen zu können.

Und wenn du jetzt den Vakuumkegel betrachtest, welcher der "Partikel Mensch" im Gesamtvakuumfeld der Erde zuzuorden ist, dann erzeugt dieser Kegel die sog. Newtongravitation in Form einer in Richtung Erdmittelpunkt gerichteten Kraft. Der Vakuumdruck wirkt allseitig wie der Wasserdruck, der Newton"druck" ergibt sich aus dem Feldanteil der "Partikel Mensch".

Und nun zu den Gezeiten: Wenn der Mond sich im Erdfeld befindet, dann verringert er den auf die Erde wirkenden Feldanteil unter sich, da er seinen Felddruck in Richtung Erde ja ausgleicht durch eine seiner Umlaufgeschwindigkeit entsprechenden Fliekraft. D.h. unter dem Mond entsteht eine druckärmere Vakuumzone, so daß der seitliche Vakuumdruck der Erde letztere zusammendrückt, sie dadurch eine "Beule" in Richtung Mond bekommt. Und weil Mond und Erde ein rotierendes System darstellen, der Systemschwerpunkt damit auf einer Achse Erde-Mond zwischen beiden liegt, bekommt die Erde aufgrund der höheren Umlaufgeschwindigkeit auf der dem Mond gegenüberliegenden Seite eine zweite geringere "Beule" aufgrund von höheren Fliekräften. Die "Beulen" sind die Gezeiten, die dürften aber einen Nachlauf haben wegen der Massenträgheit der Erdoberfläche. Beim Mond, der ja in etwa als "starr" angenommen werden kann, ist die erdabgewandte Fliehkraft"beule" seit Umkreisung des Mondes durch Satelliten festgestellt worden, der Mond trägt einen "Buckel" auf seiner Rückseite.

Gruß

Beitrag zuletzt bearbeitet von Uwebus am 09.06.2011 um 12:40 Uhr.
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 14 Jahren
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1805-9:
(...)
Ich kämpfe doch hier nicht gegen DIE Physik, sondern gegen die Urknallidee der Mehrheit der zeitgenössischen Physiker. Der Anlaß dazu wurzelt allerdingds in philosophischen Gefilden, denn für einen Materialisten wie mich gilt nun mal (Körper + Geist) = unteilbare Einheit, also Welt = causa sui.

Gruß
Hallo Uwe, sei gegrüßt.
Die Urknalltheorie entstammt keiner Idee sondern Beobachtungen und logischen Schlüssen!
Aber das willst Du nicht erkennen. Seis drumm.

Ich befürchte das Dein Kampf in 1805 sowieso unter keinem guten Stern steht.
Bei Manu in Beitrag-Nr. 1802-1 hier im Thema heist es...
Zitat:
Hier geht es um das Weltmodell von Zeitforum-Mitglied Uwebus namens "Die Arche".

Sämtliche Diskussionen über die Arche, Meinungsäußerungen hierzu und zur Person Uwebus sowie Äußerungen seinerseits über das Verhalten anderer Mitglieder ihm oder/und seinen Theorien gegenüber sind zukünftig in diesem für diesen Zweck erstellten Thread vorzunehmen.

Zukünftige Beiträge in anderen Threads die unter diese Rubrik fallen, werden unwiderruflich entfernt! Dies gilt für Beiträge aller Mitglieder des Forums.
(...)
(Unterstrichen von mir)
Da wird es bald um Deine Expansionsbemühungen in 1805 geschehen sein.
Offensichtlich kannst Du tatsächlich nicht lesen.
Das beste wäre Du entfernst Deine Beiträge selbst.
Mit dem allergrößten Bedauern.
Ernst Ellert II.
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Beiträge: 1.540, Mitglied seit 12 Jahren
Hallo Uwebus,
in der Süddeutschen Zeitung (www.sueddeutsche.de) vom 13.6.2011 las ich einen Artikel (Klebstoff des Universums), in dem mitgeteilt wurde, Physiker hätten einen bisher nicht nachweisbaren Stoff (dunkle Materie) entdeckt. Möglicherweise ist dies für Deine Theorie von Bedeutung.
MfG
Harti
Signatur:
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
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Beiträge: 581, Mitglied seit 13 Jahren
Guten Morgen Harti, ich hab erst ein wenig suchen müssen um den Artikel zu finden, dahe hier der komplette Link zu dienem Beitrag nun hier:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/der-dunklen-mater...

aber bleiben wir ganz unaufgeregt, denn im Berliner Blätterwald rauschte heute diese Meldung durch:

http://www.tagesspiegel.de/wissen/doch-kein-neues-t...
eine spannende Woche uns Allen, nach diesem entspannten Wochenende
wünscht Quante.
Signatur:
Zur Bedingung des Raum und der Zeit gehört ganz unbedingt ,die absolute Bedingungslosigkeit von Raum und Zeit. Werden Raum und Zeit an Bedingungen geknüpft sind sie endlich, mit einem Beginn und einem Ende.
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 14 Jahren
Quante schrieb in Beitrag Nr. 1802-26:
Guten Morgen Harti, ich hab erst ein wenig suchen müssen um den Artikel zu finden, dahe hier der komplette Link zu dienem Beitrag nun hier:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/der-dunklen-mater...

aber bleiben wir ganz unaufgeregt, denn im Berliner Blätterwald rauschte heute diese Meldung durch:

http://www.tagesspiegel.de/wissen/doch-kein-neues-t...
eine spannende Woche uns Allen, nach diesem entspannten Wochenende
wünscht Quante.
Guten Morgen zusammen.
Hallo Quante, Du erlaubst vielleicht eine kleine Ergänzung zu Deinem Beitrag.
Der Hinweis von Harti bezog sich auf das Cresst-Experiment in Oberitalien.
Wogegen der von Dir zitierte Artikel sich auf Experimente der
CDF-Collaboration am Teilchenbeschleuniger Tevatron am Fermi-Lab in Chicago bezieht.
Das sind zwei unterschiedliche Projekte.
Aber dessen mal ungeachtet.
Harti, Du hattest die Hoffnung das Uwe mit den Erkenntnissen aus Italien seine Theorie ausbauen kann.
Dazu zitiere ich mal aus dem Artikel....
Zitat:
(...)
Sollte sich deren Existenz bestätigen, ließe sich das aktuelle, an vielen Stellen sperrige und mühsam zusammengebastelte Formelwerk der Teilchenphysik, das sogenannte Standardmodell, mit einem Schlag in ein elegantes mathematisches Gebilde überführen.
(...)
Das Standartmodell in ein elegantes mathematisches Gebilde überführen, ist das allerletzte was Uwe will. ;-)
Soviel ist sicher. Stimmts Uwe?

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
Signatur:
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Beiträge: 545, Mitglied seit 9 Jahren
Harti schrieb in Beitrag Nr. 1802-25:
....in der Süddeutschen Zeitung (www.sueddeutsche.de) vom 13.6.2011 las ich einen Artikel (Klebstoff des Universums), in dem mitgeteilt wurde, Physiker hätten einen bisher nicht nachweisbaren Stoff (dunkle Materie) entdeckt. Möglicherweise ist dies für Deine Theorie von Bedeutung.
Hallo Harti,

vielen Dank für den Hinweis, aber mein Modell geht von Feldern, nicht von Teilchen aus, so daß alle Teilchenmodelle der Physik aus meiner Sicht unvollständig sind, da sie das Vakuum nicht beinhalten. Und zur "Dunklen Materie" hatte ich ja schon eine Vermutung im 7° Spiel meiner HP vorgestellt, diese DM auf den sog. thirring-lense-effect zurückgeführt, der aus meiner Sicht die von mir "erfundene" virtuelle Masse erzeugt, mit der sich auch die Perihelvorläufe der inneren Planeten erklären und korrekt berechnen lassen. Inwieweit Physiker diesen thirring-lense-effect schon experimentell erzeugt haben, weiß ich nicht, aber er dürfte als physikalisches Phänomen existieren.

Gruß
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Manu (Administrator) http://www.wasistzeit.de
Beiträge: 709, Mitglied seit 15 Jahren
Ich habe ein paar Beiträge in anderen Threads gelöscht, die eigentlich hier her gehören:

Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1805-2:
Zitat von Habenix aus Beitrag Nr. 1805-1:
der körper schwirrt im licht!

mit anderen worten,wir sind getrennt von der wirklichkeit.


Habenix,

was willst du damit aussagen? Ein Körper ist Energie, Licht ist Energie und eine Eigenschaft der Energie ist Wirkung, also wo sind wir getrennt? Licht verbindet, denn es übermittelt uns all die Informationen, die wir aufgrund von Distanzen mit anderen Sinnesorganen nicht erhalten können.

Ich habe gerade wieder die Erfahrung machen müssen, daß man mit Physikern manche Themen nicht diskutieren kann. Ich hatte geschrieben:
"Du bist ein Mensch und damit Quell all deiner Gedanken. Was ist ein Mensch rein physisch betrachtet? Ein Objekt, welches aus ETWAS gebildet wird, wobei dieses ETWAS Volumen aufweist, also Raum bildet, sich ständig verändert und gravitierend wirkt. Also bevor du dich mit Leptonen, Bosonen, Quarks u.ä. beschäftigst, mußt du erst einmal diese drei Eigenschaften des dich physisch konstituierenden ETWAS unter einen Hut bringen, also die Phänomene Raum, Zeit und Gravitation in einem Modell vereinen derart, daß dieses Modell auf dich und deine Umwelt anwendbar ist .................Wer die Quelle nicht versteht, kann den Fluß nicht erklären."

Schon bei dem Begriff "Raum" gibt es Schwierigkeiten: Wenn ein Architekt den umbauten Raum eines Gebäudes berechnet, dann sind darin selbstverständlich die Anteile der Konstruktion, also Wände, Decken und Sonstiges enthalten, für Physiker bildet die Konstruktion aber keinen Raum, sondern befindet sich im Raum. Ebenso dürfte es dann beim Licht sein, es durchquert den Raum, ist aber selbst keiner. Diese merkwürdige Auffassung, daß physische Objekte, auch Photonen sind solche, keine Raumbildner seien, trennt mich von der Physik. Das hängt wohl alles noch damit zusammen, daß ein Herr Newton vom absoluten Raum ausging und ein Herr Einstein diese Auffassung modifiziert als Raumzeit übernommen hat, so als wäre Raum eine Art Eimer zur Aufbewahrung von Teilchen. Anscheinend hat sich bei Physikern noch nicht rumgesprochen, daß Raum ein physisches Objekt sein muß, weil Ausdehnung (Volumen) eine Qualität einer physischen Entität ist und eine Entität aus etwas bestehen muß.

Zurück zum Anfang: Wirklichkeit kommt von Wirkung und wirken tun ausschließlich Inhalte, also haben Photonen Inhalte ebenso wie Vakuum und "Materie". Folglich ist das Universum ein geschlossenes Objekt unterschiedlicher Zonen, alles wechselwirkt mit allem, damit gibt es keine Trennung zwischen benachbartem A und B. Und erst wenn man sich darauf verständigen kann, ist es möglich, über das Universum technisch zu diskutieren statt mit Begriffen wie "krümmbare Raumzeit", "Inertialsysteme", "leeres" Vakuum u.ä. zu arbeiten.

Gruß

Zitat:
Henry schrieb in Beitrag Nr. 1805-4:

Hallo, Uwe,

du befindest dich in einem logischen Irrtum, wenn du folgerst, dass „umbauter Raum“ notwendig das selbe sei, wie ein von Physikern betrachteter Raum, dass , wenn physische Körper Raum umschließen können (können sie das überhaupt, verdrängen sie nicht etwa Raum?), es das selbe sei, wie Raum bilden. Es ist nicht notwendig, dass sich Raum nur in ein „Etwas“ hinein ausbreiten könne, um eines deiner Argumente gegen den Urknall anzuführen. Denn vor allem ist es nicht notwendig, ein Volumen nur als von außen begrenzt möglich zu erachten, es ist ebenso möglich, die Grenzen sich als von innen her gesetzt zu denken. Ja, es wäre sogar logischer – wenn denn Raum ein „Etwas“ ist - , ihn sich in das „Nichts“ hinein ausdehnen zu lassen, was die Frage nach dem Konflikt zwischen Körpern, die den selben Raum einnehmen, gar nicht erst aufkommen lässt.

Und weiterhin – und hier möchte ich doch schon beinahe einen leichten Ärger spüren – ignorierst du wieder einmal vollkommen, dass für die Physik die Raumzeit keines Wegs ein „Art Eimer zur Aufbewahrung physischer Objekte sein muss“, denn nein, sie ist es definitiv nicht. Gravitation ist eine Eigenschaft der Raumzeit, die Raumzeit wirkt auf die Objekte und die Objekte wirken auf die Raumzeit, davon, zu behaupten, die Raumzeit sei nur eine Bühne für das Spiel der physikalischen Objekte sind wir seit Einstein – gerade durch ihn in Überwindung Newtons – längst hinaus gekommen. (Es ist wohl aber war, dass Einstein gesagt hat, die Raumzeit sei für ihn „mathematische Realität“, was immer das sein mag; gleichwohl nimmt die Kosmologie die Raumzeit als physikalische Realität).

Und kein Physiker würde heute noch behaupten, das Vakuum wäre leer, was meinst du, ist mit „Vakuumenergie“ gemeint? Willst du eigentlich den Konflikt? Geht es dir nur darum? Ich könnte es fasst meinen.

Dein logischer Irrtum entsteht aus dem Konflikt zwischen deiner Ontologie und der Seinsauffassung der Physik – nicht der Physiker, wohlgemerkt! Ich will hier gar nicht auf deine Ontologie eingehen, denn die mag stimmig sein oder auch nicht, aber es ist auf jeden Fall – nach meiner Auffassung – argumentativ nicht zulässig, Ansichten und Folgerungen innerhalb einer Seinsauffassung mit Schlüssen aus einer ganz anderen Grundlage widerlegen zu wollen, das macht den Kritiker unglaubwürdig.

Du würdest entschieden weniger Gegenwind spüren, wenn du deine Sache so gut es geht darlegen und den Bereich der etablierten Physik innerhalb dieser Physik kritisieren würdest. Du möchtest aber partout beides miteinander vermischen und musst folgerichtig scheitern – und wunderst dich dann auch noch. Du behauptest ständig, keine Physik zu betreiben, sondern einen philosophischen Ansatz zu verfolgen, also, bitte, dann bleib auch dabei! Was glaubst, wie viele Physiker ebenfalls einen außerhalb der Physik liegenden „Weltgrund“ annehmen? Du magst noch so oft nach einer Erklärung für all unser Sein rufen – und sie dir gleichzeitig liefern – eine Erklärung dieser Art strebt die Physik innerhalb der Physik nicht an, aber sie erklärt sehr wohl und ausgezeichnet das „Wie“ unseres Kosmos.

Zu deinem letzten Absatz kann ich nur feststellen, dass du hier endgültig die begriffliche, logische und ontologischen Ebenen vermischst.

Gruß und noch schöne Pfingsten

Henry

Zitat:
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1805-6:

Zitat von Henry:
..du befindest dich in einem logischen Irrtum, wenn du folgerst, dass „umbauter Raum“ notwendig das selbe sei, wie ein von Physikern betrachteter Raum, dass , wenn physische Körper Raum umschließen können (können sie das überhaupt, verdrängen sie nicht etwa Raum?), es das selbe sei, wie Raum bilden. Es ist nicht notwendig, dass sich Raum nur in ein „Etwas“ hinein ausbreiten könne, um eines deiner Argumente gegen den Urknall anzuführen. Denn vor allem ist es nicht notwendig, ein Volumen nur als von außen begrenzt möglich zu erachten, es ist ebenso möglich, die Grenzen sich als von innen her gesetzt zu denken. Ja, es wäre sogar logischer – wenn denn Raum ein „Etwas“ ist - , ihn sich in das „Nichts“ hinein ausdehnen zu lassen, was die Frage nach dem Konflikt zwischen Körpern, die den selben Raum einnehmen, gar nicht erst aufkommen lässt.


Henry,
deine Position erfordert aber zwei unterschiedliche metaphysische Elemente, nämlich Masse~Energie und Raum(zeit), der sich von Energie verdrängen läßt. Und in NICHTS kann nichts expandieren, denn dazu müßte das NICHTS Volumen aufweisen, welches es aber nicht haben kann, da Volumen eine Qualität eines physischen Objektes ist. Würde das Universum sich in NICHTS ausdehnen, wäre dies "creatio ex nihilo", damit könnte man im Vatikan Punkte sammeln, aber nicht in der Technik. Deshalb wird ja der Urknall von Rom so favorisiert.

Es gibt ein einziges Inertialsystem, das ist das Universum als Ganzes, weil es kein Außen aufweist und somit keinen äußeren Beeinflussungen ausgesetzt ist. Alles innerhalb des Universums bleibt darin gefangen, ist der Wechselwirkung unterworfen, insofern macht es keinen Sinn, zwischen Energie und Raum zu unterscheiden, sondern es ist viel einfacher, jeder Energiemenge ein dieser äquivalentes Volumen zuzuordnen, welches über die materiellen Grenzen hinausreicht. Gerade bei der Betrachtung eines Photons ist dies wichtig, weil so die Wechselwirkung zwischen Photon und dem einer großen Masse zugehörigen Vakuum verständlich wird. Ohne diese Wechselwirkung wäre Licht nicht wellenförmig.

Zitat von Henry:
Und weiterhin – und hier möchte ich doch schon beinahe einen leichten Ärger spüren – ignorierst du wieder einmal vollkommen, dass für die Physik die Raumzeit keines Wegs ein „Art Eimer zur Aufbewahrung physischer Objekte sein muss“, denn nein, sie ist es definitiv nicht. Gravitation ist eine Eigenschaft der Raumzeit, die Raumzeit wirkt auf die Objekte und die Objekte wirken auf die Raumzeit, davon, zu behaupten, die Raumzeit sei nur eine Bühne für das Spiel der physikalischen Objekte sind wir seit Einstein – gerade durch ihn in Überwindung Newtons – längst hinaus gekommen. (Es ist wohl aber war, dass Einstein gesagt hat, die Raumzeit sei für ihn „mathematische Realität“, was immer das sein mag; gleichwohl nimmt die Kosmologie die Raumzeit als physikalische Realität).


Wenn das so ist, wieso arbeitet dann die SRT immer noch mit Inertialsystemen? Denn gerade beim Licht spielt doch das Prinzip Inertialsystem in der Physik eine große Rolle, weil ein Photon angeblich im Vakuum nicht wechselwirkt und damit die Rotverschiebung nur auf Expansion zurückgeführt werden kann?

Zitat von Henry:
Und kein Physiker würde heute noch behaupten, das Vakuum wäre leer, was meinst du, ist mit „Vakuumenergie“ gemeint? Willst du eigentlich den Konflikt? Geht es dir nur darum? Ich könnte es fasst meinen.


Ich will keine Konflikte, sondern meine drei bekannten Fragen beantwortet haben. Und die lassen sich mit zwei metaphysischen Größen Energie + Raumzeit nicht beantworten, sondern erfordern ein einziges metaphysisches Prinzip. Stell dir mal vor, es gäbe zwei unterschiedliche metaphysische Ursachen der Welt, wie willst du die mittels physikalischer Gesetze unter einen Hut bekommen?

Zitat von Henry:
Du behauptest ständig, keine Physik zu betreiben, sondern einen philosophischen Ansatz zu verfolgen, also, bitte, dann bleib auch dabei! Was glaubst, wie viele Physiker ebenfalls einen außerhalb der Physik liegenden „Weltgrund“ annehmen?


Henry, ich betreibe Physissophie, mein Eigengebräu, und deshalb nehme ich keinen außerhalb der Natur liegenden Weltgrund an, sondern betrachte die Welt als ihren eigenen Grund (bei Spinoza: causa sui) und versuche lediglich, das Wirkprinzip dieser Welt zu erforschen. Ein nachvollziehbares Wirkprinzip läßt sich nun mal nur technisch darstellen und wenn diese Darstellung zu Ergebnissen führt, die mit physikalisch-empirischen Werten kompatibel sind, umso besser. Darin unterscheidet sich nämlich meine Physissophie von der Philosophie, die keine technisch verwertbaren Erkenntnisse liefert.

Gruß

Zitat:
Henry schrieb in Beitrag Nr. 1805-8:

Uwe, DU verlangst eine Verbindung von Metaphysik und Physik, nicht ich. Energie-Masse sind über die Gravitation mit der Raumzeit verbunden, die Krümmung der Raumzeit IST Energie, folglich Masse. Die Raumzeit ist nach dem Standardmodell aus der Energie des Vakuums entstanden, es ist also nur eine Umformung von Energie. Das Nichts muss überhaupt nichts aufweisen, das kann es schon per Definitionem nicht, durch die Expansion wird Volumen ins Nichts erweitert, der Begriff "creatio ex nihilo" bedeutet erschaffen AUS dem Nichts, und wir reden hier weder von "erschaffen" und schon gar nicht aus dem Nichts, das Universum ist nämlich vorhanden und etwas Vorhandenes kann sich nur in ein Nichtvorhandenes ausdehnen - wo etwas ist, kann nicht etwa anderes sein.

Ein Inertialsystem ist immer noch ein sich in Ruhe befindliches System, und zwar aus der Sicht eines Betrachters innerhalb des Systems. Nach der ART ist die SRT enthalten als Grenzfall einer Raumzeit, die durch die Abwesenheit von Masse nicht gekrümmt ist, also ein Feld mit dem Wert Null darstellt. Laut ART ist ein Inertialsystem ein im freien Fall befindliches System, das keiner anderen Kraft als der Gravitation ausgesetzt ist, dass sich deshalb als ruhend betrachten darf, sein Bezugssystem ist die als absolut gesetzte Raumzeit.

Ich wiederhole als Bitte noch einmal, setze dich mit der Phsysik innerhalb ihrer Grenzen auseinander, um ihre Schwächen aufzuzeigen, weise nach, dass das Modell der Physik nicht schlüssig ist - und zwar mit den Methoden der Physik, und binde nicht ständig dein Modell in Zusammenhänge, die weder ihm noch dem kritisierten Modell genügen.

Henry

Zitat:
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1805-9:

Zitat von Henry:
Uwe, DU verlangst eine Verbindung von Metaphysik und Physik, nicht ich. Energie-Masse sind über die Gravitation mit der Raumzeit verbunden, die Krümmung der Raumzeit IST Energie, folglich Masse.


Henry,
dann ist das ja genau das, was ich in meinem Modell darstelle, der einzige Unterschied (neben der Umbenennung von Masse in Substanz) bestünde dann zwischen Physik und mir darin, daß ich "Energie-Masse" und "Raumzeit-Masse" in ein proportionales Verhältnis setze. Und das dürfte doch unter Beachtung des Energierhaltungssatzes der einzig vernünftige Ansatz sein. actio=reactio. Also endliche Gravitationsfelder für endliche Massen.

Zitat von Henry:
Ein Inertialsystem ist immer noch ein sich in Ruhe befindliches System, und zwar aus der Sicht eines Betrachters innerhalb des Systems. Nach der ART ist die SRT enthalten als Grenzfall einer Raumzeit, die durch die Abwesenheit von Masse nicht gekrümmt ist, also ein Feld mit dem Wert Null darstellt. Laut ART ist ein Inertialsystem ein im freien Fall befindliches System, das keiner anderen Kraft als der Gravitation ausgesetzt ist, dass sich deshalb als ruhend betrachten darf, sein Bezugssystem ist die als absolut gesetzte Raumzeit.


Damit ist das Universum ein Inertialsystem, das einzige, denn es kann sich ja nicht bewegen, wenn es kein Umfeld hat, in dem es dies tun könnte. Aber die "absolut" gesetzte Raumzeit ist ein Fehler, denn innerhalb des Universums ist sie IMMER gekrümmt, es gibt nur Grenzfälle dort, wo sich zwei Krümmungen gegenseitig aufheben, also wo die gravitierende Wirkung eines Objektes in die eines anderen Objektes übergeht. Eine Grenze hat jedoch keine räumliche Ausdehnung, ist nur ein mathematisch zweidimensional darstellbares Gebilde und kann folglich keine Umgebung für ein physisches Objekt bilden, welches ja immer über räumliche Ausdehnung verfügt.

Zitat von Henry:
Ich wiederhole als Bitte noch einmal, setze dich mit der Phsysik innerhalb ihrer Grenzen auseinander, um ihre Schwächen aufzuzeigen, weise nach, dass das Modell der Physik nicht schlüssig ist - und zwar mit den Methoden der Physik, und binde nicht ständig dein Modell in Zusammenhänge, die weder ihm noch dem kritisierten Modell genügen.


Das versuche ich doch gerade, indem ich die Schwächen der RT-Physik aufzeige und daraus Konsequenzen ableite. Wenn es keine Inertialsysteme im Universum gibt, weil es keine ungekrümmte Raumzeit gibt, dann ist der Urknall hinfällig, weil Photonen sich "im freien Fall" befinden und aufgrund ihrer Ausdehnung gravitierenden Wechselwirkungen unterworfen sind, die sich in Form von Gezeitenverlusten auf sie auswirken, wie dies bei jedem größeren Objekt beobachtbar ist. Also ist doch die Rotverschiebung darauf zurückzuführen und die Universumsexpansion damit hinfällig.

Ich kämpfe doch hier nicht gegen DIE Physik, sondern gegen die Urknallidee der Mehrheit der zeitgenössischen Physiker. Der Anlaß dazu wurzelt allerdingds in philosophischen Gefilden, denn für einen Materialisten wie mich gilt nun mal (Körper + Geist) = unteilbare Einheit, also Welt = causa sui.

Gruß

Zitat:
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1805-13:

Zitat von Okotombrok:
Besser: Die ART geht für hinreichend kleine Raumzeitgebiete in die SRT über. Sonst kommen Einsteinwiderleger damit, dass es keine Gebiete ohne Gravitation gäbe und somit die SRT falsch sei.


Okotombrok,

die SRT IST falsch für alle physischen Objekte mit einem Volumen größer Null, sie gilt nur zu 100% für mathematische Punkte. Und zwar weil über die Ausdehnung eines noch so kleinen physischen Objektes die Gravitation (Raumkrümmung) eine Veränderliche darstellt, damit befindet sich JEDES physische Objekt in unterschiedlichen Gravitationspotentialen. Dies führt zu Gezeitenverlusten, im Großen wie im Kleinen. Und nun ist es an euch zu erklären, wie die sich bei einem Photon auswirken wenn nicht, wie ich behaupte, in Energieverlust.

Gruß

Zitat:
Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 1805-15:

Zitat von Uwebus:
die SRT IST falsch . . .


Hatten wir schon 'mal.
Eine physikalische Theorie ist weder wahr noch falsch. Für solche Attribute sind Naturwissenschaftler viel zu vorsichtig und immer auch am zweifeln.
Eine physikalische Theorie ist allenfalls brauchbar oder unbrauchbar.
Und in der Praxis hat sich die SRT als äußerst brauchbar erwiesen, solange man ihren Gültigkeitsbereich nicht verlässt.

Um die Wahrheit geht es nur in deiner "Arche"

mfg okotombrok

Zitat:
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1805-18:

Irrtum, Okotombrok,
hier geht es um ein Photon im Vakuum, wobei Vakuum = Gravitationsfeld oder nach Einstein gekrümmte Raumzeit ist. Und es geht weiter darum, daß die SRT nur gültig ist für mathematische Punkte, ein Photon aber ein physisches Objekt mit Ausdehnung größer Null ist. Und wenn die Erfahrung zeigt, daß große physische Objekte "im freien Fall", also auf sog. Geodätenbahnen Gezeitenverlusten ausgesetzt sind, dann gilt das auch für kleine physische Objekte. Und deshalb hätte ich gern gewußt, warum Physiker für Photonen andere Gesetze anwenden als für irgendwelche sonstigen physischen Objekte. Denn Photonen sollen ja angeblich keinen Energieverlusten bei der Durchquerung des Vakuums ausgesetzt sein, ich will wissen, warum. Es hat keinen Sinn, immer wieder auszuweichen, hier und auch in reinen Physikforen, denn es fehlt bis heute die Begründung für eine angeblich verlustfreie Ausdehnung elektromagnetischer Wellen im Vakuum.

Verliert ein Photon Energie, dann ist die Folge Rotverschiebung, dämpft das Vakuum, welches ja "voll" Strahlung aller Art ist, Licht, dann gilt auf lange Strecken auch nicht mehr die mit der Entfernung quadratisch abnehmende Helligkeit einer Strahlenquelle, sondern die Helligkeitsabnahme erfolgt mit einem Exponenten größer 2. Damit ist auch die Entfernungsbestimmung sog. Kerzen im All mittels Helligkeitsabnahme nicht mehr so einfach wie im Physikbuch beschrieben.

In diesem Faden wurde im Eingangsbeitrag auf das Licht Bezug genommen und ich hatte in meinem ersten Beitrag gesagt, daß Licht verbindet, weil es Informationen übermittelt. Und jetzt geht es darum, wie aussagekräftig diese Informationen sind, je weiter eine Lichtquelle entfernt ist. Und darüber sollten wir mal diskutieren, denn da gibt es unterschiedliche Standpunkte.

Gruß
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Das unsere Sonne das volle Spektrum liefert ist unbestritten.
Die Absorbtionlinien der Elemente werden ins rote Verschoben bei größeren Entfernungen.
Aber wenn die niederen Frequenzen diese Wirkung haben- was sagt dass aus?
Erzeugt oder generiert das Fehlen von Frequenzen- die Frequenzen?
Ist das Fehlen eines Frequenzimpulses ein Quantenvakuum?
Ist es möglich?
Aber die eigentliche Frage ist wohl, wo sind die Impulse oder Photonen hin, die am Anfang des Photponenweges waren?
Wer hat sich die Dinger(Photonen) aus dem Licht während der Reise herausgepickt?
Gibt es im Raum einen Photonenfresser- ein böses Raubtier?
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Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 1802-30:
Wer hat sich die Dinger(Photonen) aus dem Licht während der Reise herausgepickt?
Gibt es im Raum einen Photonenfresser- ein böses Raubtier?
Wrentzsch,
verliert ein Photon Energie, dann Transportenergie. Das ist wie bei einem rollenden Rad, es verliert Transportenergie infolge Wechselwirkung mit der Straße. Die "Straße" eines Photons führt an den Massen des Universums vorbei und jedes Gravitationsfeld fordert seinen Tribut vom Photon, so eine Art Wegezoll, denn es ist ja Wechselwirkung zwischen Photon und G-Feld beobachtbar.
Stell dir ein Photon vor wie eine archimedische Schraube, die durchpflügt das Vakuum und verliert aufgrund der Wechselwirkung Drehimpuls, sie dreht zunehmend langsamer. Bei konstanter Vorwärtsbewegung "c" wird also ein Schraubengang 360° = Wellenlänge immer länger, das Photon wird rotverschoben, es verliert Spinenergie, die es ja erhielt, als es aus Ruhmasse mit Spin 1/2 erzeugt wurde in ein Photon mit Spin 1.

Gruß
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Wenn die nachfolgenden Photonen drängen, müsste auf dieser Straße der Abstand zwischen den Photonen abnehmen!
Die Folge wäre Frequenzerhöhung.(Blauverschiebung)
Passt Das zum Ergebnis?
Da muß doch etwas am Blickwinkel falsch sein!
Hast du ein anderes Erklärungsbild im Angebot?
Oder lieber nicht- wenn ich es zerreiße!
Kann dann Etwas die Vorgänger Photonen abbremsen oder
vergeht die Frequenz zugunsten Räumlicher oder Flächiger Ausdehnung mit Wirkung Frequenzminderung?

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 20.06.2011 um 20:37 Uhr.
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Uwe, war es ein Flüchtigkeitsfehler oder nur ein ungeeignetes Beispielmodell?
Sei froh dass ich es fand und du dich nicht blamiert hast, sondern immer noch lebenslang am suchen nach der Wahrheit bist.
Jemand, der nicht nach Wahrheit sucht, muß alles Neue an Wissen bekämpfen, sonst müsste er an seiner Überzeugung(Vorwissen evtl. RT) etwas Ändern, wenn er etwas dazulernt.
Die Änderung in der Relativitätstheorie zum Beispiel darf nicht sein, deswegen wurde das Feld geschlossen und Quantenmechanik aufgemacht.
Die Unschärfe oder Unbestimmtheit erlaubt Alles- auch die Messergebnisse.

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 22.06.2011 um 12:53 Uhr.
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Hallo Leute
ich möchte euch mein neues Machwerk vorstellen, schaut mal rein.
Interessant vielleicht Seite 6: Energieerhaltung und Impulserhaltung, die beiden Postulate hat m.W. bis jetzt noch niemand so darstellen und begründen können.
http://uwebus.de
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Wieso höhere Neutrinogeschwindigkeit?
Wenn bei Lorenz Geschwindigkeit Flächig verwendet wird, wird dann auch die Äquatorfläche von Photonen und Neutrinos auf die Maximalgeschwindigkeit entscheidend?

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 17.12.2011 um 21:10 Uhr.
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prokausal
Wenn die geometrie von allen Punkten im Universum Gleichwertig ist, muß dann jede Differenz Ursächlich begründet werden und niemals Geometrisch.
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Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-34:
ich möchte euch mein neues Machwerk vorstellen, schaut mal rein. http://uwebus.de
Hallo Uwe,

es ist still um Dich geworden. Ich habe mir Dein neues Werk angeschaut und viele gute Gedanken gefunden. Zwar bin ich nicht mit allem einverstanden, aber das macht ja nichts. Menschen werden immer unterschiedlich sein. Jeder Mensch ist eine individuelle und komplizierte Welt. Ich möchte Dich ermutigen, nicht nachzulassen. Du hast sehr gute Ansätze. Mach weiter so. Gerne diskutiere ich mit Dir in diesem Forum bei Gelegenheit. Auch meine Zeit ist begrenzt. Heute wollte ich mich einfach mal bei Dir melden und Dir einen Gruß zukommen lassen. Ich hoffe, dass wir uns bald mal in diesem Forum begegnen dürfen.

Liebe Grüße von Waldkauz

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Waldkauz schrieb in Beitrag Nr. 1802-37:
es ist still um Dich geworden. ................Heute wollte ich mich einfach mal bei Dir melden und Dir einen Gruß zukommen lassen. Ich hoffe, dass wir uns bald mal in diesem Forum begegnen dürfen.
Liebe Grüße von Waldkauz
Danke Waldkauz!
Meine HP hat im Laufe des letzten Jahres Fortschritte gemacht, trotz heftigen Gegenwindes im Forum "Freigeisterhaus" hat mich die dortige Kritik einen Fehler ausmerzen lassen und zu weiteren Ergebnissen geführt
1) Modellierung von Energie- und Impulserhaltung, m.W. bisher noch nicht erfolgt seitens der Physik (Seite 6), Physik postuliert dies lediglich.
2) Ableitung der Planckzeit und Plancklänge mittels des Archemodells (Seiten 7;10;11).
3) Nahezu exakte Vorhersage der Radien eines H-Atoms mittels eines Gravitationsmodells, bisher für unmöglich gehalten, weil angeblich nur mittels Quantenmechanik berechenbar (Seiten 12;13).

Aber es läuft wie immer: was nicht sein kann, das darf nicht sein, daß nämlich die Physik die Vakuumenergie bisher total verschlafen hat und damit von einem völlig falschen Weltbild ausgeht. Es ist und bleibt ein Streit um Glaubensfragen, mein Modell stützt sich auf eine einzige empirische Größe, das Wirkungsquantum h, die Physik arbeitet mit etlichen Annahmen, die sich grundsätzlich dem Experiment verweigern wie Raumzeit, verlustloser Energietransport, vierte Raumdimension, Dunkle Energie, Inertialsysteme, beschleunigt sich ausdehnendes Universum etc., und auch die Erklärung der Gravitation hängt in der Physik noch völlig in der Luft.

Mal sehen, die Zugriffe auf meine HP liegen stetig bei 600-900 pro Monat, also scheint Interesse vorzuliegen, vielleicht bekomme ich ja auch mal eine Reaktion aus dem Spanisch sprechenden Leserpotential, ich muß mir da noch ein paar Foren suchen, um die Trommel zu rühren.

Gruß
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Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 1802-38:
... mein Modell stützt sich auf eine einzige empirische Größe, das Wirkungsquantum
Ich habe ein paar Fragen hierzu: Was ist der Grund für das Wirkungsquantum? Was bestimmt seine Größe? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
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Waldkauz schrieb in Beitrag Nr. 1802-39:
..........Was ist der Grund für das Wirkungsquantum? Was bestimmt seine Größe? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
das ist die Frage nach dem "Lieben Gott". Ich gehe davon aus, daß ein Wirkungsquantum die kleinste Energiemenge im Universum darstellt und sich alle Erscheinungen auf Vielfache dieses "Urfeldes" zurückführen lassen.
Wahrnehmung beruht auf Messung. Messung ist eine abgegriffene Wirkung. Wirkung ist das Produkt aus Impuls·Weg, wird diese Wirkung abgegriffen in einer Zeit Δt, entspricht dieses einer Arbeit. Wir können das Universum nur mittels solcher abgegriffenen Wirkungen wahrnehmen, unsere Sensoren (Sinne) sind Meßgeräte, deren Meßwerte dann im Gedächtnis abgelegt und vom Bewußtsein bewertet werden.
Damit ist das Wirkungsquantum das physische "Werkzeug" des Seins als solchem, um letzterem die Bewußtwerdung zu ermöglichen. Für Physiker ist dies Spinnerei, obwohl auch sie erst durch die Bewußtwerdung der Energie ihr Geschäft überhaupt betreiben können.
Gruß
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