Willkommen in Manus Zeitforum
KA123
Beiträge: 6, Mitglied seit 9 Jahren
Meine Frage : Vergeht für Licht Zeit ? Die Frage hat deswegen einen tieferen Sinn für mich weil wenn für Licht keine Zeit vergehen würde, wäre es doch denkbar das nur ein einziges "Teilchen" existiert welches überall zugleich ist. Ich hab länger in diversen Foren rumgesucht aber nichts wirklich aussagekräftiges gefunden. Vielleicht macht auch die Frage an sich keinen Sinn.
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Zeitfuchs
Beiträge: 13, Mitglied seit 9 Jahren
KA123 schrieb in Beitrag Nr. 1749-1:
Meine Frage : Vergeht für Licht Zeit ? Die Frage hat deswegen einen tieferen Sinn für mich weil wenn für Licht keine Zeit vergehen würde, wäre es doch denkbar das nur ein einziges "Teilchen" existiert welches überall zugleich ist. Ich hab länger in diversen Foren rumgesucht aber nichts wirklich aussagekräftiges gefunden. Vielleicht macht auch die Frage an sich keinen Sinn.


meine idee ist folgende
licht ist nicht das schnellste sondern die dunkelheit
weil sie war schon da bevor das licht kam

lg
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es kann nichts volkommenes geben das ein ich besitzt
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Claus
Beiträge: 2.221, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo KAI123,

eine schwierige Frage. Ich kann sie dir nicht beantworten. Was man aber immer berücksichtigen muss ist die Frage: "Aus welcher Sicht vergeht Zeit?" Es könnte z.B. so sein, dass aus unserer Sicht die Zeit des Photons still steht. Das hieße dann, aus unserer Sicht vergeht für das Photon keine Zeit.

Aus der Sicht des Photons könnte es dagegen so sein, dass die gesamte Zeit unseres Universums in einem Augeblick vergeht, dass es aber dennoch durchaus noch andere Augenblicke des Photons gibt - nur eben nicht mehr in der Zeit unseres Universums... es ist also m.E. nicht ausgeschlossen, dass auch für das Photon Zeit vergeht...

Die These, dass alle von uns gesehenen Photonen im Grunde nur eines sind, will mir nicht recht einleuchten, denn wir stellen ja zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten verschiedene Photonen (d.h. diskrete Energiepakete fest).

Warum sollte sich der eine "Augenblick" des einen Photons in unserer Welt mehrfach manifestieren?
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Ernst Ellert II
Beiträge: 2.939, Mitglied seit 13 Jahren
KA123 schrieb in Beitrag Nr. 1749-1:
Die Frage hat deswegen einen tieferen Sinn für mich weil wenn für Licht keine Zeit vergehen würde, wäre es doch denkbar das nur ein einziges "Teilchen" existiert welches überall zugleich ist. Ich hab länger in diversen Foren rumgesucht aber nichts wirklich aussagekräftiges gefunden. Vielleicht macht auch die Frage an sich keinen Sinn.
Hallo KA123.
Wie lange willst Du mit einem "Teilchen" auskommen?
Unabhängig davon wieviel Zeit für "das" Teilchen vergeht.
Überall und nirgends wird Licht absorbiert.
So gesehen macht die Frage wirklich keinen Sinn.
Wie Du schon richtig vermutet hast.

MfG Ernst Ellert II.
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Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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KA123
Beiträge: 6, Mitglied seit 9 Jahren
Naja, also bisher reichen mir eure Antworten nicht aus um meinen Geist zu erleuchten. Meine Annahme war doch folgende : würde für Licht keine Zeit vergehen(okay sagen wir aus unserer Sicht und Beobachtungsposition heraus) wäre es dann nicht denkbar das es nur ein einziges Lichtteilchen geben könnte. Es wäre ja aus unserer Sicht überall gleichzeitig. Und wenn ihr dies stichhaltig abschmettern könnt dann tut dies bitte auch mit Inhalt.
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Ernst Ellert II
Beiträge: 2.939, Mitglied seit 13 Jahren
KA123 schrieb in Beitrag Nr. 1749-5:
Naja, also bisher reichen mir eure Antworten nicht aus um meinen Geist zu erleuchten. Meine Annahme war doch folgende : würde für Licht keine Zeit vergehen(okay sagen wir aus unserer Sicht und Beobachtungsposition heraus) wäre es dann nicht denkbar das es nur ein einziges Lichtteilchen geben könnte. Es wäre ja aus unserer Sicht überall gleichzeitig. Und wenn ihr dies stichhaltig abschmettern könnt dann tut dies bitte auch mit Inhalt.
Von Abschmettern, wie Du es nennst, kann keine Rede sein. Hier finden keine Kampfhandlungen statt, wenn Dir das noch nicht aufgefallen sein sollte. Aber nun zum Inhalt, den Du offensichtlich NICHT verstehst oder verstehen willst. Speziell für Dich... Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen wären nicht funktionsfähig wenn es nur ein "Teilchen" gäbe. Weil sie Licht absorbieren, umwandeln, verbrauchen, vernichten, verschwinden lassen oder wie immer Du möchtest. Und wenn Dein einsames "Teilchen" weg ist (oder auch wech) dann bleibt es dunkel, denn nach Deinem Modell gibt es nur eins. Das war jetzt eine wertneutrale Feststellung, kein Abschmettern. Alle anderen Beispiele, warum das nicht mit einem "Teilchen" funktionieren kann, erspare ich uns hier. Wenn Dir der Inhalt der Argumentation verborgen bleiben sollte, dann arbeite noch ein wenig an Dir. Das wird schon noch was, nur Mut.
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Quante
Beiträge: 579, Mitglied seit 13 Jahren
Guten Morgen KA123
Deine Eingangs gestellte Frage ist schon recht subtil, so für mich zumindest, in ihrer Fragestellung: „Vergeht für Licht Zeit?“

Dies würde ich zunächst einmal grundlegend verneinen wollen, denn Voraussetzung für die Wahrnehmung einer Veränderung, in diesem Falle einer „zeitlichen“, ist das Vorhandensein von Bewußtsein. Dieses, ist dem Licht aber nicht innewohnend, es kann also für das Licht, im menschlichen Betrachtungssinne, keine Zeit vergehen.
Insofern hast du die Antwort, mit deinem letzten Satz des Beitrages schon mitgeliefert, leicht umgestellt liest sie sich dann so: „die Frage an sich macht (auch) keinen Sinn.“

Wenn ich aber versuche deinen Gedankengang nachzuvollziehen, gehst du von der theoretischen Annahme aus, daß es sein könnte, daß alles Licht des Universums nur auf einem einzigen Lichtteilchen beruht, welches die Eigenschaft besitzt überall zu sein, dieses muß es dann aber auch, wie du erwähnst, nachfolgendes sein können – gleichzeitig. Wäre das gesamte Universum ein starrer, „unveränderlicher Kasten“, so bestände theoretisch die gedankliche Möglichkeit deiner Vermutung, daß ein und dasselbe Teil(chen) an allen Orten zugegen. Aber eins läßt dies so nicht zu, die Zeit.

Wie steht es hier so schön auf der Startseite der Hompage: „"Zeit ist, was verhindert, dass alles auf einmal passiert". Insofern hättest du, hier schon, die Antwort auf deine Frage gefunden haben können.

Abschließend, nur ganz kurz, ja auch für das Licht "vergeht" Zeit.

Versuche du, an zumindest 2 Orten gleichzeitig zu sein, ich erwarte ja nicht unmögliches von dir, überall und dies gleichzeitig zu sein. Gleiches ist auch dem Licht nicht möglich.

Wenn nun dein Geist nach Erleuchtung dürstet, so bist du (auch hier) im falschen Forum, aber wenn du dir hier einige der vielen Threads durchliest, sollten dir zumindest ein paar Lichter aufgehen.
Mit freundlichstem Gruß – Quante.

Signatur:
Zur Bedingung des Raum und der Zeit gehört ganz unbedingt ,die absolute Bedingungslosigkeit von Raum und Zeit. Werden Raum und Zeit an Bedingungen geknüpft sind sie endlich, mit einem Beginn und einem Ende.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Quante am 01.02.2011 um 09:46 Uhr.
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Harti
Beiträge: 1.520, Mitglied seit 12 Jahren
KA123 schrieb in Beitrag Nr. 1749-1:
Meine Frage : Vergeht für Licht Zeit ?

Hallo KA123,

ich nehme mal an, deine Frage ist nicht so gemeint, dass das Licht (ein Photon) gewissermaßen Beobachterqualitäten hätte ( wie ein Mensch) und tatsächlich Veränderungen, z.B. den Gang einer Uhr, beobachten könnte.

Ich interpretiere die Frage deshalb so, dass Du fragst, wie ist das Verhältnis von Licht zur Zeit, bzw. wie stellen wir und dieses vor.

In der Zeit vor Einstein hielt man die Zeit für absolut. Da sich das Licht mit endlicher Geschwindigkeit (Strecke/Zeit) bewegt, muss man auf dieser Grundlage annehmen, dass auch für Licht Zeit vergeht.

Wie sieht dies auf der Grundlage der speziellen Relativitätstheorie aus ?

Nach dieser Theorie ist die Vakuumlichtgeschwindigkeit konstant. Dies bedeutet: In der Theorie verändert sich der Quotient Strecke/Zeit bei der Betrachtung der Bewegung des Lichtes nicht ( Wellenlänge X Frequenz = Lichtgeschwindigkeit) Dies bedeutet, das Verhältnis von Raum und Zeit ist bei der Bewegung des Lichtes immer gleich. Dabei können die Werte für Strecke und Zeit sich durchaus verändern, z.B. unterscheiden sich blaues und rotes Licht in Wellenlänge und Frequenz.

Was bedeutet dies für die Ausgangsfrage ?
Ich meine man müsste unterscheiden, welchen Aspekt des Lichts man betrachtet.

1) Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Das Verhältnis Strecke/Zeit ist unter diesem Aspekt für das Licht immer gleich. Für das Licht verändert sich diese Beziehung im Verhältnis zu allen Objekten des Universums nicht. Es kann folglich keine Veränderung im Verhältnis zu allen Objekten des Universums feststellen. Für das Licht existiert folglich auch keine Zeit.

2) Farbe des Lichts. Das Licht stellt bei sich selbst bei Farbänderungen Unterschiede in der Wellenlänge und der Frequenz (Anzahl der periodischen Bewegungen/Zeiteinheit) fest.

Ergebnis:
Im Verhältnis zum Universum vergeht für das Licht keine Zeit, weil es keine Veränderungen des Universums feststellen kann.
Im Verhältnis zu sich selbst kann das Licht Veränderungen feststellen, folglich vergeht für das Licht auch Zeit, da Veränderungen nicht instantan erfolgen.

Da die Vakuumlichtgeschwindigkeit für mich eine idealisierte theoretische Größe ist, beantworte ich die Themenfrage für die Wirklichkeit so, dass auch für das Licht Zeit vergeht, weil das Licht verschiedene Farben haben kann.

Darüber denke ich in der Pause noch mal eine Viertelstunde nach. Das schaffe ich schon.

MfG
Harti




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Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
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KA123
Beiträge: 6, Mitglied seit 9 Jahren
Vielen Dank Leute,

so langsam wird es klarer. Aber noch mal zu dir Ernst: nur mal rein theoretisch angenommen.. es verginge für Licht keine Zeit... dann macht es auch keinen Unterschied ob es absorbiert wird.. denn es entseht( da ja nach Annahme keine Zeit für Licht vergeht, direkt neu irgendwo anders).....klingt zumindest kausal....
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Ernst Ellert II
Beiträge: 2.939, Mitglied seit 13 Jahren
KA123 schrieb in Beitrag Nr. 1749-9:
Vielen Dank Leute,

so langsam wird es klarer. Aber noch mal zu dir Ernst: nur mal rein theoretisch angenommen.. es verginge für Licht keine Zeit... dann macht es auch keinen Unterschied ob es absorbiert wird.. denn es entseht( da ja nach Annahme keine Zeit für Licht vergeht, direkt neu irgendwo anders).....klingt zumindest kausal....
Da kann ich Dir nicht helfen.
Deine Vorgabe war....
Zitat:
Vergeht für Licht Zeit ? Die Frage hat deswegen einen tieferen Sinn für mich weil wenn für Licht keine Zeit vergehen würde,
wäre es doch denkbar das nur ein einziges "Teilchen" existiert welches überall zugleich ist.
Kausalität hin oder her.
Wenn das Teilchen weg ist bleibt es weg.
Es war nur die Rede von EINEM Teilchen.
Und das hätte sehr schnell ausgedient. ;-)
Da war nie die Rede davon das überall und nirgends neue Teilchen wachsen.
MfG Ernst Ellert II.
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Gnom
Beiträge: 29, Mitglied seit 10 Jahren
KA123 schrieb in Beitrag Nr. 1749-5:
Naja, also bisher reichen mir eure Antworten nicht aus um meinen Geist zu erleuchten. Meine Annahme war doch folgende : würde für Licht keine Zeit vergehen(okay sagen wir aus unserer Sicht und Beobachtungsposition heraus) wäre es dann nicht denkbar das es nur ein einziges Lichtteilchen geben könnte. Es wäre ja aus unserer Sicht überall gleichzeitig. Und wenn ihr dies stichhaltig abschmettern könnt dann tut dies bitte auch mit Inhalt.

Die Zeit ist ein Ordnungsbegriff, den sich die Menschen geschaffen haben.
Schaut man auf den Begriff der Lichtgeschwindigkeit, der ja meiner Meinung nach wieder nichts anderes ist als ein Ordnungsbegriff (Wer weiß denn schon, was Licht überhaupt ist?) und mit Hilfe der „Zeit“ gebildet wird, dann ist die Frage, ob für das Licht die Zeit vergeht, eindeutig mit ja zu beantworten.
Oder ist die Wissenschaft als Traumtänzerei zu verstehen?
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Henry
Beiträge: 2.307, Mitglied seit 9 Jahren
Also, mal ehrlich!

Es ist ja äußerst begrüßenswert, sich eigene Gedanken zu machen. Aber wenn ich über Dinge nachdenke, die z. B. die Physik betreffen, dann kann ich doch nicht die grundlegendsten Theorien ignorieren! Die ART ist mittlerweile an die einhundert Jahre alt, und sie ist neben der Quantenmechanik die am besten überprüfte Theorie, die die Menschheit je entwickelt hat, mit Messgenauigkeiten bis auf die fünfzehnte Nachkommastelle!

Raum und Zeit können NICHT getrennt betrachtet werden, sie sind eine unauflösliche Einheit. Bewegung bedeutet deshalb IMMER, dass sich das bewegte Objekt durch RAUM UND ZEIT bewegt. Je schneller es sich bewegt, umso größer ist der Anteil an Raum, in dem es sich bewegt, das heißt, umso weniger Zeit vergeht für das bewegte Objekt. Ein Photon – weil es keine Ruhemasse hat – bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit, für ein Photon vergeht definitiv KEINE ZEIT.

Ein Photon kann nicht „überall gleichzeitig sein“, weil es nicht in der Zeit ist!

Henry
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Herr Oberlehrer

Die Wolken ziehen hin. Sie ziehen auch wieder her.
Der Mensch lebt einmal. Dann nicht mehr.

(Donald Duck)
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Horst
Beiträge: 762, Mitglied seit 14 Jahren
Henry im Beitrag-Nr. 1749-12

Zitat:
Ein Photon – weil es keine Ruhemasse hat – bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit, für ein Photon vergeht definitiv KEINE ZEIT.

Doch … 1 sec für 300000 km im Vakuum. Nimm deine Uhr und flieg mal mit!!

Zitat:
Ein Photon kann nicht „überall gleichzeitig sein“, weil es nicht in der Zeit ist!

Und wo ist es dann??
Aber das Photon ist doch im Raum …. und der ist nach deiner Meinung untrennbar mit der „Zeit“ verbunden.
Wieso ist es dann nicht auch in der „Zeit“?

Außerdem …womit sind denn Raum und „Zeit“ als imaterielle abstrakte Begriffe untrennbar miteinander verbunden?
Mit Sekundenkleber vielleicht 

Gruß Horst
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Henry
Beiträge: 2.307, Mitglied seit 9 Jahren
Zitat:
Und wo ist es dann??
Aber das Photon ist doch im Raum …. und der ist nach deiner Meinung untrennbar mit der „Zeit“ verbunden.
Wieso ist es dann nicht auch in der „Zeit“?

Außerdem …womit sind denn Raum und „Zeit“ als imaterielle abstrakte Begriffe untrennbar miteinander verbunden?
Mit Sekundenkleber vielleicht 

Du solltest wirklich mal in die ART schauen! Und du solltest vielleicht mal genauer lesen, was ich schreibe!

Gruß Henry
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KA123
Beiträge: 6, Mitglied seit 9 Jahren
Nun melde ich mich auch mal wieder zu "Schrift"

Bisher kamen wir ja, wie erwartet, nicht zu einem eindeutigen Ergebnis ob nun für jenes Photon(aus seiner Sicht heraus) Zeit vergeht oder auch nicht.
Legen wir mal fest es verginge keine Zeit für dieses "Teilchen". Wir betrachten es oder besser es schlägt in unsere Netzhaut ein und löst Signale aus, welche wir zu verarbeiten versuchen. Da wir Menschen sind..wahrscheinlich...wie auch immer..haben wir uns auf gemeinsame Maßstäbe festgelegt die unserer Erfahrung entsprechen und unsere Realität verdeutlichen. In unserer Welt folgt der eine Zustand der Realität dem Nächsten und unterscheidet sich von diesem. Wir nennen dies Zeit(man verzeihe mir meine schlechte und schlichte Definition). Aber alles in Allem vergeht für uns Zeit...weil das einfach so ist. Natürlich haben wir das Gefühl wir sind von einer - wie soll ich das sagen - irrwitzig großen Anzahl von Photonen umgeben weil die ja ständig für Informationsnachschub auf der Netzhaut sorgen. Würde jetzt allerdings für jenes "Teilchen" keine Zeit vergehen.. weil es außerhalb von Raum und Zeit ist oder "wo" auch immer.. was spräche dagegen das es nur ein Einziges ist ? Wir sehen viele ja und sie werden absorbiert... tauchen neu auf und das alles aus unserer "Zeitbelasteten" Sicht. Aber wenn für dieses Teilchen keine Zeit vergeht...damit ist es übrigens auch nicht an den Raum gebunden, weil Entfernungen nicht mehr existieren für das Teilchen....kann es überall zugleich sein. Es ist existent und auch nicht vorhanden. Es ist überall im Raum(unserem Raum....für das Teilchen wäre es kein Raum) und doch nicht da.

Die Frage ist eigentlich : Was würden wir sehen, wenn wir alle Zeit(alle Momente der Realität) auf einen Punkt zusammenbringen würden ? Praktisch gleichzeitig....wie wäre Das ?

Meine Antwort : Wir würden die Realität eines Photons erleben. Überaus seltsam....wir sehen es und doch sehen wir es nicht....Alles ist hell und dunkel zugleich.....

Ich sollte die Pilzkur absetzen !!!! Das war wieder mal ein geistiger Erguss von mir......

(Ich setz am Ende noch eins Drauf : Wir sehen das Nichts, so wie ich es mir vorstelle)

jetzt ist aber Schluss mit der roten Pille !!!

LG Marcus
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Ernst Ellert II
Beiträge: 2.939, Mitglied seit 13 Jahren
KA123 schrieb in Beitrag Nr. 1749-15:
(...)
Ich sollte die Pilzkur absetzen !!!!
(...)
jetzt ist aber Schluss mit der roten Pille !!!
(...)
Recht so!
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt.
Nur weiter und durchhalten.

MfG Ernst Ellert II.
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Hans-m
Beiträge: 2.996, Mitglied seit 12 Jahren
KA123 schrieb in Beitrag Nr. 1749-1:
Meine Frage : Vergeht für Licht Zeit ?.
Ich würde einfach einmal behaupten, dass auch für dass Licht eine Zeit vergeht.

Ich beziehe mich dadei auf die Aussagen der SRT (oder war´s die ART):
Zitat:
Bewegen sich zwei Objekte relativ zueinander, so kann sich jedes davon selbst als ruhend bezeichnen.

Bewegt sich also ein Lichtteilchen, z.B von der Sonne zur Erde, so kann es von sich behaupten, dass es selber ruht, und die Erde sich auf das Lichtteilchen zubewegt.
Aus dem Bezugssystem des Teilchens würde sich somit die Erde mit Lichtgeschwindigkeit auf das Teilchen zubewegen.

Das würde aber bedeuten, dass das Lichtteilchen sich fragen könnte, (wenn es das denn könnte) ob für die Erde eine Zeit vergeht.

Wir wissen aber, dass auf der Erde ca 8 Minuten vergehen, bis das Teilchen von der Sonne die Erde erreicht, also vergeht für die Erde eine Zeit.
Im Umkehrschluss vergehen demnach auch für das Lichtteilchen 8 Minuten, bis "die Erde es erreicht"

Somit finden wir die Anwort in den Regeln der Relativitätstheorie.
Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
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Henry
Beiträge: 2.307, Mitglied seit 9 Jahren
Hans schrieb:
Zitat:
Bewegen sich zwei Objekte relativ zueinander, so kann sich jedes davon selbst als ruhend bezeichnen.

(SRT, in der ART wird die gleichförmige Bewegung durch beschleunigte Bewegung / Gravitation erweitert).

Du unterschlägst aber das Entscheidende: Je schneller sich die Objekte bewegen, desto langsamer vergeht die Zeit, und die Konsequenz ist, dass sie bei Lichtgeschwindigkeit still steht (Konsequenz deshalb, weil die Lichtgeschwindigkeit die höchgste erreichbare Geschwindigkeit ist). Das ergibt sich aus der ART, denn die Beschleunigung bewirkt, dass der Beobachter im beschleunigten Objekt feststellen kann, dass er sich bewegt; bewegt er sich gleichförmig, kann er das nicht. Das ist auch der Grund, warum das Zwillingsparadoxon in der SRT letztlich keins ist, denn die Zwillinge altern nicht unterschiedlich, unter den Bedingungen der ART altert der beschleunigte Zwilling aber sehr wohl lansamer, das ist an bestimmten subatomaren Teilchen bewiesen worden.

Henry

P.S. : Blättert doch einfach mal auf Manus Hompage herum, da findet sich durchaus so manches!

Signatur:
Herr Oberlehrer

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Der Mensch lebt einmal. Dann nicht mehr.

(Donald Duck)
Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry am 18.02.2011 um 11:51 Uhr.
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Real
Beiträge: 1.052, Mitglied seit 14 Jahren
KA123 hat in soweit recht, als für das Licht die Distanzen zwischen der Materie nicht existieren.

Für das Licht ist das sichtbare Ende des Universums in NullZeit zu erreichen, für das Licht ist das Universum nur ein Punkt.

Licht kennt (mMn) weder Zeit noch Entfernung, das sind Definitionen des menschlichen Daseins.

Nur das es nur ein Photon sein könnte ist irr-witzig. Wenn auch nur ein Neues entsteht sind es schon zwei.


Real


-

Signatur:
All sind alle
Beitrag zuletzt bearbeitet von Real am 19.02.2011 um 08:32 Uhr.
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Okotombrok
Beiträge: 1.346, Mitglied seit 12 Jahren
Hallo Henry,

Henry schrieb in Beitrag Nr. 1749-18:
(SRT, in der ART wird die gleichförmige Bewegung durch beschleunigte Bewegung / Gravitation erweitert).

das ist so nicht ganz richtig.
Die SRT behandelt sehr wohl auch beschleunigte Bewegungen.

Der Unterschied ist folgender:
Die SRT besagt, dass in allen Inertialsystemen die Naturgesetze gleich beschrieben werden müssen.
Die ART erweitert das allgemein auf Bezugssysteme, also auch auf beschleunigte Bezugssysteme.

Blättere einmal in einem Fachbuch über die SRT. Du wirst sehen, in wie vielen Rechenbeispielen Beschleunigungen auftreten.
Außerdem ist das Bellsche Raumschiffparadoxon (ein Gedankenexperiment, http://de.wikipedia.org/wiki/Bellsches_Raumschiffpa...) allein durch die SRT lösbar.

Warum sollten denn auch in einem Inertialsystem keine Beschleunigungen beschrieben werden können?

mfg okotombrok

Signatur:
"Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können"
(Francis Picabia)
Beitrag zuletzt bearbeitet von Okotombrok am 18.02.2011 um 22:52 Uhr.
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