Willkommen in Manus Zeitforum
InformationenAnmelden Registrieren

Erweiterte Suche

Gott und die Welt

Thema erstellt von James 
Beiträge: 99, Mitglied seit 11 Jahren
Hallo zusammen,

mir ist letztens mal etwas aufgefallen, als ich über die Entstehung des Universums und der Erde nachgedacht habe. Dabei ist mir etwas Gegensätzliches aufgefallen, was die Sicht der Bibel dazu angeht.

In der Bibel heißt es doch ( die genauen Worte sind mir gerade nicht geläufig ) "und er schuf Himmel und Erde... und er sah das es gut war."

Dieses "er sah das es gut war" damit kann ich mich nicht so recht "anfreunden", da dies doch ausdrückt, dass er etwas neu erkannt hat, dass er etwas gelernt hat. Dies bedeutet aber auch, das Gott nicht perfekt ist, dass er nicht alles weiß.

Eine andere Sache mit ähnlichem Ergebnis finde ich ist die Entstehung des Menschen.
Egal ob man glaubt Gott hat den Menschen mit der Evulotion "geschaffen" oder einfach so auf die Erde gesetzt.
Wenn Gott perfekt, allwissend ist, dann hätte er doch von Anfang an wissen müssen, dass der Mensch des Planeten Erdes "Untergang" ist. Nach der Bibel sollte sich der Mensch um den Planeten kümmern. Ist ja nichts raus geworden.
Viele konnten mir zu diesem Thema nur sagen, dass das was mit dem freien Willen des Menschen zu tun hat.


Nur als Gott uns den freien Willen gegeben hat, hätte er das doch wissen müssen, was das für Folgen hat.

Eine andere Möglichkeit wäre es doch auch gewesen uns eine Art inneren Drang zu geben das "richtige" zu tun, z.B. sich um den Planeten zu kümmern keine Kriege führen ect.
Unter dem "inneren Drang" könnte man so was verstehen, wie das Bedürfnis nach Liebe oder ähnlichem was Jeder Mensch hat.

Signatur:
"Zeit ist, was verhindert, dass alles auf einmal passiert"
(John A. Wheelers)
Beitrag zuletzt bearbeitet von James am 14.10.2008 um 12:39 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
James schrieb in Beitrag Nr. 1272-1:
In der Bibel heißt es doch ( die genauen Worte sind mir gerade nicht geläufig ) "und er schuf Himmel und Erde... und er sah das es gut war."

Dieses "er sah das es gut war" damit kann ich mich nicht so recht "anfreunden", da dies doch ausdrückt, dass er etwas neu erkannt hat, dass er etwas gelernt hat. Dies bedeutet aber auch, das Gott nicht perfekt ist, dass er nicht alles weiß.

Wirklich eine interessante These, unter dem Gesichtspunkt hab ich die Bibel noch nicht gesehen.

Ich denke Gott, ist ja perfekt (nach christlichem Glauben) . Das würde bedeuten, alles was er anfängt wird perfekt, nichts ist fehlerhaft.
Gott "lebt" ja ewig, er war schon ewig, bevor er die Welt erschaffen hat, und er wird ewig weiter existieren, wenn die Welt schon vergangen ist. Und ewig kann verdammt lang sein.
Stell Dir vor, du wüßtest alles, dann hättes Du keine Neugier mehr, Es gäb keine Fragen mehr, die unbeantwortet wär. Es gibt nichts neues zu entdecken.
Vielleicht wollte er genau aus diesem Grunde mal etwas erschaffen, was nicht perfekt ist. Und selbst darin wird er wieder perfekt sein, Das bedeutet, wenn er etwas erschaffen will, das im Chaos enden soll, so wird es auch mit 1000% Wahrscheinlichkeit im Chaos enden. Damit will ich nicht behaupten, daß Gott eine Welt erschaffen hat, die ins Chaos stürzen soll, aber er könnte, wenn er wollte.

Ich erlaube mir jetzt mal das auf den Menschen zu übertragen


Du hast bestimmt einen Lieblingsfilm den Du schon 99-mal gesehen hast, oder ein Buch, das Du auswendig kennst.. Du kennst jede Szene, jedes Wort, das gesprochen wird,und weißt wie die Geschichte ausgeht
Obwohl Du alles darüber weißt, ist es immer wieder schön diese Geschichte nochmal mitzuerleben.

Und Gott weiß auch, was als nächstes kommt, und möchte es trotzdem "miterleben"

Ein Schriftsteller "erschafft" auch seine Welt. Er kennt die Handlung seiner Figuren, er "erschafft" den Guten und den Bösewicht, und gibt beiden ein Gesicht. Er kennt den Ausgang seiner Story und obwohl er das Ende bereits vor Augen hat, befasst er sicht damit, gibt den Szenen immer mehr Details etc.

Und da Gott alles kann, kann er auch mal etwas dem Zufall überlassen, er kann auch mal seine "Schauspieler" improvisieren lassen.

Ich weiß, ein etwas hinkender Vergleich, aber anders könnte ich mir persönlich den Widerspruch zwischen dem Begriff "Gottes Allmacht" und dem Weltgeschehen nicht erklären.

Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 15.10.2008 um 09:07 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 733, Mitglied seit 12 Jahren
Sehr treffend hast Du das beschrieben Hans,
etwas zu erreichen was garantiert nicht funktioniert und es genau an dieser unabänderlichen Wahrheit zu erkennen, die eine unabänderliche Lüge ist.
Das Geld ist die Lüge und die Wahrheit, dass diese Welt niemals funktionieren kann. Die Orion fliegt immer von 66 zu 69 und zurück. Das war schon immer so, seit ewig Zeit.....
Wir haben eine Vereinbarung getroffen vor ewig Zeit und ich habe das nicht vergessen!
Selbst wenn wir heute alles Geld vernichten würden, es würde uns nicht gelingen die Vergangenheit so zu entstellen, als das es Geld nie gegeben hätte. Teufelskreislauf Gottes Plan geht immer auf, denn am Ende glaubt ihm kein Mensch, weil er weiß, dass es so ist.
Und weil das immer in einem unglaublich, unrealistischen Schwachsinn geendet hat, habe ich die Orion erfunden und den Käptn Frank. Rah den "zensiert", kann sich kein Mensch vorstellen, ausgenommen er selbst, da er es ja ist. Die Menschen können sich nicht mal Gott richtig vorstellen, wie dann den "zensiert"? Der "zensiert" ist aber der einzige Mensch als Gott, den es gibt! Gibt das nicht zu denken? Ist da nicht ein Zweifel angebracht?
Erst hat der Mensch den Zweifel, dann hat Gott den Zweifel und letztlich hat der Mensch den Zweifel am "zensiert", doch der "zensiert" weiß zweifelsfrei, wer er ist.

Signatur:
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Beitrag zuletzt bearbeitet von BehFra am 21.02.2009 um 23:43 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 65, Mitglied seit 12 Jahren
James schrieb in Beitrag Nr. 1272-1:
Eine andere Sache mit ähnlichem Ergebnis finde ich ist die Entstehung des Menschen.
Egal ob man glaubt Gott hat den Menschen mit der Evulotion "geschaffen" oder einfach so auf die Erde gesetzt.
Wenn Gott perfekt, allwissend ist, dann hätte er doch von Anfang an wissen müssen, dass der Mensch des Planeten Erdes "Untergang" ist. Nach der Bibel sollte sich der Mensch um den Planeten kümmern. Ist ja nichts raus geworden.
Viele konnten mir zu diesem Thema nur sagen, dass das was mit dem freien Willen des Menschen zu tun hat.

Nur als Gott uns den freien Willen gegeben hat, hätte er das doch wissen müssen, was das für Folgen hat.

Vielleicht sind die Folgen für Gott gar nicht so drastisch. Wir können zwar die Erde durcheinander bringen aber nicht sein Universum. Wir haben noch einen guten Teil Evolution vor uns, sollten wir es nicht schaffen werden wir austerben (indem wir das Gesetz der Ausgewogenheit weiter verletzen) und eine andere Lebensform nimmt unsere Position ein. Aber noch sind wir ja da und haben somit eine Chance.
Signatur:
Wir erleben die Welt nicht wie sie ist, sondern wie wir sind.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
Chriz Lee schrieb in Beitrag Nr. 1272-4:
Vielleicht sind die Folgen für Gott gar nicht so drastisch. Wir können zwar die Erde durcheinander bringen aber nicht sein Universum. Wir haben noch einen guten Teil Evolution vor uns, sollten wir es nicht schaffen werden wir austerben (indem wir das Gesetz der Ausgewogenheit weiter verletzen) und eine andere Lebensform nimmt unsere Position ein. Aber noch sind wir ja da und haben somit eine Chance.

Deine Aussage würde bedeuten, daß für Gott, der einzelne Mensch nicht wirklich interessiert ist, sondern nur das Endergebnis der Evolution.

Gott erschuf, nach Aussage der Bibel, den Menschen, damit er sich die Erde zu Untertan machen solle.
Er hat ihn gewissermaßen eingesetzt, wie ein Chef seinen Abteilungsleiter einsetzt.
Wenn Gott den Menschen liebt, so müßte er alle 8 Mrd (glaub so viele sind wir mittlerweile) lieben, und auch die, die vor uns da waren und die, die nach uns kommen.

Außerdem stellt sich noch die Frage, wer war denn der erste Mensch in Gottes Augen? Der Homo-Sapiens, der Homo-Errektus? Vom Einzeller bis zum heutigen Menschen war ein langer Weg. Unser Bewußtsein, unsere Moral und unsere Ethik waren doch nicht auf eine Schlag da, sondern sind parallel zu unserer körperlichen Evolution allmählich gewachsen. Oder hat sich Gott irgend eine seiner Kraturen genommen und ihm seinen Geist engehaucht und gesagt:"Dich und alle deine Nachkommen nenne ich Mensch."

Letzt endlich ist jeder Mensch wichtig. Jeder Mensch übernimmt etwas von seinem Vorgänger und gibt es seinem Nachfolger weiter. Sowohl genetisch, als auch geistig, moralisch und ethisch. Nimmt man einen einzigen aus der Kette heraus, so wären alle nachfolgenden nie geboren. Somit denke ich ist auch für Gott jeder Mensch wichtig.

Dann stellt sich wieder die Frage: Gott erschuf ein Universum mit zig Kubiklichtjahren Größe, und das wichtigste darin soll ein kleiner unbedeutender blauer Planet sein?

Aber ist es nicht auch bei uns so? Wir sehen wie in einer enlosen Steppe ein kleines Bäumchen aus dem kargen Boden wächst. Werden wir es nicht hegen und pflegen, damit es wächst und gedeit?
Die endlose Steppe wird für uns uninteressant im Verhältnis zu diesem pflegebedürftigen Stück Leben.
Werden wir nicht ständig nachschauen, ob es unter der sengenden Sonne nicht verdorrt?
Wie werden uns freuen, wenn es eines Tages Früchte trägt, und möglicher weise aus den Früchten neue Bäume entstehen die allmählich die Steppe grün werden lassen.
Und werden wir das Bäumchen weniger lieben, nur wenn es möglicher weise ein kleiner stacheliger Kaktus ist,
ein kleiner stacheliger Kaktus, so wie der Mensch in den Weiten des Universums...

Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 17.10.2008 um 09:22 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 65, Mitglied seit 12 Jahren
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1272-5:
Deine Aussage würde bedeuten, daß für Gott, der einzelne Mensch nicht wirklich interessiert ist, sondern nur das Endergebnis der Evolution.

Das wollte ich damit nicht sagen, dennoch existieren wir alle um einen Zweck zu erfüllen.
Und das wird nur funktionieren in dem wir das Gesetz beachten:

Jede Schöpfung ist manifestierte Liebe. Jede Auswirkung von Bewegung in der Natur ist eine Manifestierung der Natur Gottes, denn die Natur gibt sich in jeder Aktion ganz und gibt in jeder Reaktion gleichwertig zurück.
Die Natur nimmt niemals, denn Gott nimmt niemals. Die Natur gibt niemals unausgewogen denn Gott gibt niemals unausgewogen. Dieses Gesetz kann in der Natur gar nicht verletzt werden, denn die Natur ist eine Erweiterung des kosmischen Geistes.

"Der Mensch hat wahrlich einen freien Willen, um seine Hadlungen zu lenken. Aber die Lenkung der Reaktion auf diese Handlungen war nie dem Menschen überlassen"

Das Gesetz zu brechen bedeutet, ein lokales Ungleichgewicht zu erschaffen das sofort und in Folge universell ausgeglichen wird. Jede Aktion wird gleichzeitig ausgeglichen durch eine gleichwertige entgegengesetze Reaktion.
Das Prinzip der Gerechtigkeit besagt, dass jedes Denken, Sprechen und Tun im Einklang mit dem unabänderlichen Gesetz des Gleichgewichtes gerechte Folgen hat.
Daher geschieht im Gesammtzusammenhang des menschlichen Lebens ausnahmslos immer Gerechtigkeit.

Also wenn wir dieses Gesetz durch Unausgewogenheit brechen, weiter Kriege führen, die Umwelt verpeßten, etc. dann müssen wir auch die Konsequenzen tragen und das ist bestimmt nicht Gottes Schuld.

"Alle Menschen werden zur rechten Zeit zu mir kommen, aber die Qual des wartens liegt bei ihnen"

Diese Qual ist der Preis für die Ignoranz im Hinblick auf das Gesetz der Ausgewogenheit, und bedeutet einfach Unwissenheit im Hinblick auf die wahre Natur des Seins.


Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1272-5:
Gott erschuf, nach Aussage der Bibel, den Menschen, damit er sich die Erde zu Untertan machen solle.
Er hat ihn gewissermaßen eingesetzt, wie ein Chef seinen Abteilungsleiter einsetzt.

In der Bibel steht viel Unsinn. Sie ist schließlich nicht mehr als ein Geschichtsbuch das den geistigen Zustand dieser Zeit wiederspiegelt in der sie geschrieben wurde.



Zitat:
Aber ist es nicht auch bei uns so? Wir sehen wie in einer enlosen Steppe ein kleines Bäumchen aus dem kargen Boden wächst. Werden wir es nicht hegen und pflegen, damit es wächst und gedeit?
Die endlose Steppe wird für uns uninteressant im Verhältnis zu diesem pflegebedürftigen Stück Leben.
Werden wir nicht ständig nachschauen, ob es unter der sengenden Sonne nicht verdorrt?
Wie werden uns freuen, wenn es eines Tages Früchte trägt, und möglicher weise aus den Früchten neue Bäume entstehen die allmählich die Steppe grün werden lassen.
Und werden wir das Bäumchen weniger lieben, nur wenn es möglicher weise ein kleiner stacheliger Kaktus ist,
ein kleiner stacheliger Kaktus, so wie der Mensch in den Weiten des Universums...


"Was dem Menschen in seinem Wissen fehlt, gehört ihm in Mir weiterhin und
wartet auf seinen Wunsch nach Wissen. Wenn er wissen möchte, darf er
wissen.
Genauso ist das, was der Mensch in seinen Handlungen scheinbar in Unausgewogenheit
bringt, in Mir ausgewogen und harrt darauf, dass er es
ausgleicht. Und dieser Tag wird kommen, denn der Mensch kann ihm nicht
entrinnen.
Unausgewogenheit und Unvollkommenheit gibt es daher nicht, außer in der
zeitlich begrenzten Sichtweise des Menschen. Für den, der Mein Licht kennt,
gibt es kein zeitlich begrenztes Sehen.
Der Wunsch von Mensch, Baum, Erde oder riesigem Sternennebel ist immer
ausgewogen in Mir. In Meinem Haus gibt es keine Unausgewogenheit. Auch
Unvollkommenheit und Unwahrheit gibt es in Meinem Haus nicht. Auch Irrtum
und Böses gibt es in Meinem Haus nicht.
Diese sind nur die beiden Enden der menschlichen Balancierstäbe, mit
denen er schwankend seine Kreisläufe durchwandert, ohne zu wissen, dass
Ich da bin und seine Unausgewogenheit bemesse, um sie am anderen Ende
mit gleichwertig entgegengesetztem Maß aufzuheben".


Signatur:
Wir erleben die Welt nicht wie sie ist, sondern wie wir sind.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Chriz Lee am 18.10.2008 um 14:35 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
Chriz Lee schrieb in Beitrag Nr. 1272-6:
Das Gesetz zu brechen bedeutet, ein lokales Ungleichgewicht zu erschaffen das sofort und in Folge universell ausgeglichen wird. Jede Aktion wird gleichzeitig ausgeglichen durch eine gleichwertige entgegengesetze Reaktion.
Das Prinzip der Gerechtigkeit besagt, dass jedes Denken, Sprechen und Tun im Einklang mit dem unabänderlichen Gesetz des Gleichgewichtes gerechte Folgen hat.
Daher geschieht im Gesammtzusammenhang des menschlichen Lebens ausnahmslos immer Gerechtigkeit.
Wie Gerecht ist eine Gerechugkeit, die verzögert auftritt?
Menschen in unserer Generation zerstören die Umwelt, aber erst unser Kinder und Enkel werden die "Strafe" erhalten" Auch all die Menschen, die sich nicht an der Umweltverschmutzung beteiligen werden kollektiv mit bestraft. Wie gerecht ist ein Gott, der meine Kinder für meine Sünden bestraft?
Zitat:
Was dem Menschen in seinem Wissen fehlt, gehört ihm in Mir weiterhin und
wartet auf seinen Wunsch nach Wissen. Wenn er wissen möchte, darf er
wissen.
Wie erfüllt Gott mir den Wunsch nach Wissen?
Wir erlangen unser Wissen doch letztendlich nur durch forschen, ausprobieren, etc.
Letztendlich erlangen wir das Wissen oft zu spät, z.B Klimakatastrophe
Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 65, Mitglied seit 12 Jahren
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1272-7:
Wie Gerecht ist eine Gerechugkeit, die verzögert auftritt?
Menschen in unserer Generation zerstören die Umwelt, aber erst unser Kinder und Enkel werden die "Strafe" erhalten" Auch all die Menschen, die sich nicht an der Umweltverschmutzung beteiligen werden kollektiv mit bestraft. Wie gerecht ist ein Gott, der meine Kinder für meine Sünden bestraft?

Der Mensch hat noch nicht gelernt, dass der Körper nur ein vom Selbst geschaffener Mechanismus ist, der das ihm innewohnende Selbst zum Ausdruck bringt, und dass dieses Selbst einen Teil Gottes manifestiert. Auch hat er noch nicht gelernt, dass Körper weder leben noch sterben, sondern sich ständig und immerdar wiederholen, so wie alle Ideen des Geistes sich wiederholen.
Das Rad zum Beispiel ist ein Mechanismus aus Nabe, Speichen und Felge. Ein kleiner Teil des Rades berührt den Boden, fühlt ihn und verlässt ihn dann, um aus der Reichweite der Wahrnehmungen, die Felge, Speichen und Boden miteinander verbinden, zu verschwinden.
Doch dann kehrt dieser Teil zurück.
Wenn das dem Menschen geschieht, sagen wir: »Er wurde geboren, lebte und starb.« Widerfährt es dem Apfel, der Flamme oder dem Baum, sagen wir: »Der Apfel ist aufgegessen, die Flamme ist erloschen, der Baum ist vermodert.« Wir sprechen so, weil nur ein kleiner Teil aus dem Kreislauf einer jeglichen Idee in die Reichweite unserer Sinne gelangt. Der größere Teil des Kreislaufs liegt jenseits unseres Wahrnehmungsausschnitts, so wie der größere Teil des Rades sich jenseits der gefühlten Wahrnehmung des Bodens befindet.
Wir wissen noch nicht, dass der unsichtbare Teil des Kreislaufs aller Ideen ebenso ein Kontinuum bildet wie das Rad. Dasselbe gilt für die Flamme, den Baum und jeden anderen Teil der Einen Gesamtidee Schöpfung.
Für unsere Wahrnehmung »erlischt die Flamme«. Aber sie IST noch immer. Genauso erscheinen der Baum, der Wald, der Berg, der Planet und die ferne Galaxie, sie verschwinden und erscheinen unweigerlich wieder neu.
Genauso erscheint der Mensch, verschwindet und erscheint in zahllosen Kreisläufen immer wieder neu, um das ewige Leben des Geistes in ewigen Wiederholungen jenes Teils im Menschheitszyklus zum Ausdruck zu bringen, den der menschliche Körper wahrnehmen kann.
Der Mensch stirbt niemals. Er ist so beständig wie die Ewigkeit. Jesus sagte ganz richtig, der Mensch werde dem Tod nicht begegnen, denn es gibt keinen Tod, dem er begegnen oder den er erfahren könnte.
Entsprechend lebt der Körper des Menschen nicht, und da er nie gelebt hat, kann er auch nicht sterben. Allein der Geist lebt. Der Körper manifestiert lediglich den Geist. Das, was wir im menschlichen Geiste für Leben halten, manifestiert sich, indem es den Körper zum Handeln veranlasst. Solche Handlungen, die der Körper unter dem Befehl der ihm innewohnenden Seele ausführt, haben keine Willenskraft oder Intelligenz in sich selbst.
Da das Leben ein Kreislauf ist bestraft sich letzendlich jeder selbst.



Zitat:
Wie erfüllt Gott mir den Wunsch nach Wissen?

Er schickt ihnen eine Inspiration wie sie zu dem Wissen gelangen das sie sich wünschen wenn es ein Herzenswunsch ist.
Um Wissen und Inspiration zu erwecken brauchen sie nur den Wunsch beides zu erwecken.

Signatur:
Wir erleben die Welt nicht wie sie ist, sondern wie wir sind.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Chriz Lee am 18.10.2008 um 17:09 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 65, Mitglied seit 12 Jahren
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1272-7:
Wie gerecht ist ein Gott, der meine Kinder für meine Sünden bestraft?

Nochmal etwas dazu:


Wie oft haben wir gehört, dass
Menschen sagen: »Wenn es einen Gott der Liebe gibt, warum lässt er dann solches
Leid in der Welt zu?« Viele gehen noch weiter und sagen, Gott würde die
Menschen für ihre Sünden bestrafen. Viele sprechen von einem zornigen und eifersüchtigen
Gott.
Solche falschen Vorstellungen von Gott und der Schöpfung entstehen aus
einem vollständigen Missverständnis in Bezug auf die Beschaffenheit der Liebe,
die der Schöpfer für Seine Schöpfung hat.
Schöpfung ist die vorgestellte Wirkung einer wirklichen Ursache. Die Ursache
ist der Wunsch Gottes, Seine ausgewogene, ungeformte, unwandelbare Idee
auszudrücken, indem Er Seine Idee in viele Teile unterteilt, ihr viele vorgestellte
Formen gibt und diese Formen in Bewegung setzt, um die Idee in Abfolgen sich
verändernder Ereignisse zum Ausdruck zu bringen. Bewegung und Wirkung sind
nur scheinbar. Sie haben keine Realität.
Gottes Haltung zu seiner Schöpfung, einem Universum von Ursache und Wirkung,
ist wie die Haltung eines Menschen gegenüber seinen eigenen Schöpfungen.
Der Dramaturg empfängt eine Idee für ein Stück. Es muss auf Ursache und
Wirkung beruhen, vom Universalen Gesetz der Liebe beherrscht werden, denn es
gibt nichts in der Schöpfung, was nicht darauf basiert. Er unterteilt sein Konzept
in dessen viele Teile und entfaltet eine Geschichte, die immer Transaktionen zwischen
Paaren in entgegengesetzten Zuständen abbildet, welche die Funktionsweise
des Universalen Gesetzes manifestieren. Er liebt sein Konzept, seine Vorstellungen
und alle Wirkungen, die er erschafft, wegen der ausgewogenen und
unausgewogenen Beziehungen zwischen den Charakteren, die das Gesetz zum
Ausdruck bringen.
Das universale Spiel der
Schöpfung ist Gottes Vorstellung. Seine geistige Haltung ist eine unwandelbare
Ekstase in dem Wissen, dass sich Seine Vorstellungen Seinem Gesetz getreu
entfalten.
Noch das winzigste mikrokosmische Ereignis, das seine Vorstellungen manifestiert,
entfaltet sich mit einem solch exakten Gehorsam dem Universalen Gesetz
gegenüber, wie das majestätischste Ereignis in Seinen Himmeln.
Da, und solange, beide Ereignisse sich im Einklang mit dem Universalen Gesetz
entfalten, ist Seine Ekstase unwandelbar, weil sich Sein Wunsch erfüllt, die
bildlichen Formen Seiner Vorstellung zu erschaffen. Es gibt wegen der Geschehnisse,
die irgendwelchen Paaren des von Ihm Geschaffenen widerfahren, keine
Gefühle von Kummer, Sorge, Ärger, Eifersucht oder Mitgefühl im Gott-Geist. Für
Ihn ist alles GUT, denn alles zusammen bedeutet das Wirken des Gesetzes.

Signatur:
Wir erleben die Welt nicht wie sie ist, sondern wie wir sind.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Chriz Lee am 20.10.2008 um 00:52 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
Chriz Lee schrieb in Beitrag Nr. 1272-9:
Solche falschen Vorstellungen von Gott und der Schöpfung entstehen aus
einem vollständigen Missverständnis in Bezug auf die Beschaffenheit der Liebe,
die der Schöpfer für Seine Schöpfung hat.

Was ist eigentlich Liebe?
Wie definiert man dieses Wort?

Nach Deiner Aussage liebt Gott anders, als wir Menschen lieben.
Und Liebe, die wir Menschen uns gegenseitig geben, und damit meine ich wahre Liebe, und keine oberflächige,
die soll dem nächsten positives geben.

Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 21.10.2008 um 15:47 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 65, Mitglied seit 12 Jahren
Liebe ist RHYTHMISCH AUSGEWOGENER AUSTAUSCH.

Für alle weiteren Fragen: http://www.genius-verlag.de/Uploads/29-Leseprobe.pdf
Signatur:
Wir erleben die Welt nicht wie sie ist, sondern wie wir sind.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 733, Mitglied seit 12 Jahren
BehFra schrieb in Beitrag Nr. 1272-3:
...von 66 zu 69 und zurück. Das war schon immer so, seit ewig Zeit.....
Wir haben eine Vereinbarung getroffen...

Hier denke ich, bedarf es einer Erklärung, da die Aussage richtig, doch im Verständnis aller anderen Beiträge nach, im Widerspruch dazu steht.

Die Rollenzeitfenster (Flugzeit) der Orion können nahezu fließend von 0 bis 100 minus 0 eingestellt werden.
Wie kann man das jetzt erklären?
Findet eine Totalreformation der Zeit statt, dann ist die Flugzeit "0". Null kann es im Grunde nicht geben, da wir es aber denken können, ist es auch machbar und in diesem Fall ist "0" oder Null die kleinste wissenschaftlich zu begründende Zeit, da es die Realität in der Ausgangsforderung der Ansicht zu Null fordert.
100 ist auch ein Zahlenwert, in Bezug zu einer Zeit die bei Null steht und so, da es sich um die Auslegung des menschlichen Verständnisses, im größten Beweis seiner Existenz nach um ein Jahr handelt, damit ist dieses durch die Sonnenwende (n) absolut vorgegeben, woraus sich schlussendlich 100 mal ein Jahr ergibt.
In den Beiträgen der Orion ist das Rollenzeitfenster mit 66 zu 77 angegeben und hieraus ergibt sich schon der nächste Widerspruch, dessen Begründung allein durch unser Verständnis deutlich wird, denn jeder Mensch denkt anders, doch gleich im Rollenzeitfenster, also der Tatsache seinen Körper als ewige Baustelle des Lebens zu sehen.

Gott und die Welt ist im Grunde zu vereinheitlichen, da Gott ja die Welt ist, damit wäre es besser zu sagen; Gott und der Mensch
Signatur:
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
[Gäste dürfen nur lesen]
In diesem Forum dürfen nur Mitglieder schreiben. Hier kannst du dich anmelden
Zum Seitenanfang Nach oben