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Beamen

Thema erstellt von Lightning.Thunder 
Lightning.Thunder
Hi ,
ich habe mich neulich mit Freunden über dieses Thema unterhalten
und am Ende waren wir ziemlich ratlos!

Also , Wissenschaftler haben es geschafft ein "Lichtpunkt-Lichtteilchen" in einem Laser zu beamen!
Stellen wir uns mal vor wir würden eine Lebensform beamen!
Und nehmen wir mal an vom Startpunkt A wird der Körper in seine Atome zerlegt und bei Ziel B wieder zusammengesetzt!
Nun ist da aber noch eine Frage!
Was passiert mit der Seele?
Ich definiere die Seele immer als den Elektromagnetischen Impuls im Gehirn!
Aber wie soll man diese Energie beamen?
Rein theoristisch geht das nicht und praktisch schon garnicht.....glaube ich!
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Beiträge: 62, Mitglied seit 16 Jahren
> Was passiert mit der Seele?

Die Antwort kennen wir doch aus Star Trek: Sie verschwindet. Und mit ihr auch meistens das ganze Gehirn - das beste Beispiel hierfür ist doch Ltd. Worf !

Nano-nano
Stevie :-)
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Paul
Na ja,

da wir nicht wissen das die Seele ist und wie unsere Intelligenz entsteht,
wird es sehr schwierig sein hierfür eine Erklärung zu finden.

Aber in einem anderen Beitrag wurde darüber ausführlicher diskutiert, allerdings
erinnere ich mich nicht mehr wo, glaube im Zeit Forum.

Soweit ich mich erinnere ist auch nicht ein Lichtteilchen (Photon) "gebeamt" worden
sondern nur sein Zustand und Informationsinhalt kopiert worden.

Da Ursprungsteilchen war immer noch da.

Ich erinnermich da an ein interessantes Experiment, indem Photonen durch ein
Prisma geschickt wurden, dann in zwei verschiedene Bahnen abgelenkt wurden
und unterschiedliche Hindernisse und Strecken hinterlegten.

Jedoch gab es eine Verbindung zwischen den Teilchen, eines verhielt sich immer genauso
wie das andere, obwohl das eine zum Beispiel ein Hinderniss hatte (Wand), jedoch
trotzdem dem Partnerteilchen folgte, dass freien Weg hatte.

Das Beweist im Prinzip meine Theorie, dass es eine Verbindung zwischen jeder Art von
Materie, wie Atomen, Nukleonen, Gluonen, einfach Teilchen gibt, die noch nicht gefunden
worden ist.

Wenn man ein Atom beamen wollte, reicht es ja nicht einfach ein Stück Materie zu
kopieren, sondern auch auf Teilchenebene alle diese Teilchen mit ihren aktuellen
Ladungen, Zustände, Spin, usw. exakt zu dublizieren.

Sobald jedoch ein Teilchen kopiert worden ist, hat sich ein anderes Ursprungsteilchen
jedoch schon wieder verändert und die Kopie entspricht schon nicht mehr dem Original.

Und was das für Auswirkungen auf das gesammte Objekt hat kann man sich schwer vorstellen.

Als Seele oder Bewusstsein kann ich mir, was du als elektromagnetischen Impuls beschreibst,
die Summe und Interferenz aller Ladungszustände in allen Teilchen zusammen auf biochemischer
Ebene unseres Gehirns aber auch des gesammten Körpers vorstellen.

Aber irgedwie fehlt da noch etwas, was uns so einmalig macht.
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Beiträge: 62, Mitglied seit 16 Jahren
@Paul

Du beschreibst mit dem 2-Photonen-Experiment den Zustand des "Verschränktseins", d.h. dass ein Photon, und wenn es noch so weit weg gebracht wird vom anderen, immer noch von diesem abhängig ist: Bei einem verschränkten Photonen-Paar ist immer ein Photon vertikal und das andere horizontal polarisiert. Diese Verbindung ist in der Tat sehr merkwürdig. Entscheidend ist hierbei aber, dass eben der Zustand, in dem sich ein Photon befindet, erst beim "Messen" manifestiert - bis dahin befinden sich beide Photonen in einem Schwebezustand, eben so wie "Schrödingers Katze".

Aber zurück zum Beamen:
Ich denke, dass das irgendwie so aussieht: Eigentlich braucht man den oder das, was man beamen will, gar nicht zu "atomisieren" - man muss es eigentlich nur komplett "vermessen". Die Informationsmenge, die z.B. einen Menschen beschreibt, ist zwar gewaltig hoch, aber dennoch: Das senden dieser Informationen als ganz normale elektromagnetische Welle ist kein Problem.
Dann, am Zielort, müsste aus einem Materialisator oder ähnlichem, das Objekt zusammen gebaut werden (eigentlich neu: also wäre es ein Klon !).

Meine Überlegung:
Wenn wir in der Lage wären, einen Gegenstand in Energie zu verwandeln, um diese dann so zu übermitteln, dass am Zielort daraus wieder der Gegenstand zusammen gesetzt werden kann, dann würde es auch reichen, wenn dort die erforderliche Energiemenge irgendwie anders bereit gestellt wird, und per Funk nur die Informationen, wie der Gegenstand zusammen gesetzt ist, übermittelt werden.
Wie gesagt: Das wäre eine "Fernkopie" oder ein "Fern-Klon" eines Objektes, kein echtes Beamen. Dennoch halte ich das für eher möglich.

Was meint ihr?

Stevie

P.S.: Zur Frage der Seele: Dies wäre ein Experiment wert: Man klont ein Lebewesen 1:1 - und beobachet dann das Verhalten - denken beide Lebewesen gleich? Mit der Sekunde des Entstehens des Klons allerdings reicht auch nur ein Gehirnimpuls, der anders ist als beim original, um das Verhalten komplett anders werden zu lassen ...
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Paul
So einfach wird's wohl nicht gehen, dann was ist Energie ?

Energie hat unendlich viele Zustände, die eben auf atomarer Ebene sich ständig verändern,
wie Ladungen der Teilchen und ihre Wechselwirkung untereinander.

Wenn das so einfach währe, hätte man schon längst ein einzelnes Atom "beamen"
können, welches sagen wir mal, eine Gesamtladung "Energie" von X hätte.

Da jedoch verschiedene Atome verschieden viele Elektronen besitzen, die jeweils
wieder ihre eigene Elementarladung besitzen, dazu noch die Quarks, die wiederum
ihre eigene Ladung besitzten und nun alle Ladungen zusammen sich ständig
beeinflussen.

Das Gesamfeld aller dieser Ladungen beeinflusst auch wieder andere Ladungen
aller Teilchen, usw.

Alleine ein Atom ist schon so komplex.

Und nun stelle man sich mal Milionen von Atomen vor, die sich wiederum alle miteinander
in ihrer "Energie" beeinflussen.

Es ist wie 1000e von Sandkörnern, die alle unterschiedliche Farben besitzen an an unterschiedlichen Stellen sich im Sandkasten befinden.
Nun werden alle Sandkörner zusammen in einen Eimer geschüttet.

Klar nun haben wir einen Einmer, sagen wir mal mit 2 Kg an Sandkörner
und können diesen vom Garten in die Küche transportieren.

In der Küche kippen wir dann aber noch 2 Liter Wasser in den Eimer und schütten die
Sandkören auf den Boden.

Die landen mit Sicherheit nicht genauso wie sie draussen im Sandkasten geordnet waren und haben dazu noch teilweise ihre eigene Farbe verloren.

Ist schon nicht so einfach alles :)
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