Es gibt also zwei Realitäten.
Die eine Realität wird Real, wenn wir in die Hölle kommen, der Ort der Gott dem Teufel bereitet hat und die andere Realität,der Ort im Himmel der Gott seinen Kindern gemacht hat.
Ja, die Realitäten gibt es in der allgegenwärtigen Blaupause der
Realität im Garten Eden.
Der
Baum der Erkenntnis von Gut und Böse ist der, an dem alle Implementierungen der Dialektik wachsen, alle von Neumann-Maschinen und schließlich die KI.
Anhängig ist das implizite Dogma der Unfehlbarkeit dialektischer Entitäten und das Dogma deren Wirklichkeitsrelevanz.
Wenn ich
nominelle Christen höre, wie sie stolz von ihren Erlebnissen mit
ChatGPT erzählen in der Art: "KI hat die Wahrheit Gottes bewiesen", dann kommt mir die Galle hoch! Ist es nicht so, dass das schonmal schief ging, als
wir die Wahrheit der Schlange in unsere Entscheidung (zum Sündenfall) aufnahmen?!
Ein anderer Baum ist der Baum des Lebens, der im Buch Genesis selbst nicht wirklich beleuchtet wird.
Wie in der Blaupause scheinen die Früchte beider Bäume in der Gegenwart zu existieren.
Es ist so, dass alles Wissen nicht mehr ist als der vererbte bzw. kausale Bezug zu einem der Bäume.
Die säkulare Idee, dass man Wissen von einem dogmatischen (metaphysischen) Bezug lösen könnte, ist deswegen falsch.
Dazu: Tucker Carlson hat jüngst versucht, den andauernden Nahost-Konflikt in einem säkularen Ansatz kompakt darzustellen,
indem er religiöse und politische Bewegungen separat betrachtete. Nach meiner Wahrmehung war das kompakteste denkbare Umsetzung.
Allerdings hat sich die jüdische Gemeinde daraufhin heftig echauffiert, Tucker wurde umgekehrt als "Nazi/Anti-Semit" rationalisiert
1) und damit war sein Ziel, eine Diskussion oder eine Konfliktlösung zu eröffnen, eine Totgeburt.
Anders bewahrte der großherzige Rabbi Manis Friedman hier seine Unschuld, indem er Tucker nicht inhaltlich zu widerlegen versuchte, sondern in einer vom Thema unabhängigen bemerkenswerten Rede
2) darauf hinwies, dass [analog zur mathematischen Beweisführung] eine
wissenschaftliche Wahrheit genau dann Bestand habe, wenn sie sich zurückführen lässt auf einen vereinbarten Vertrag über das, was wahr sei, ein Dogma, welches innerhalb des Vertrages selbst nicht diskutierbar ist. Seine Antwort war also ein Frontalangriff auf das
säkulare Konzept.
Ähnlich ist das mit der Diskussion um die Evolution.
Friedman gehört wie christliche Charismatiker zu denen, die die Idee eines Selektionismus als treibende Kraft der (biologischen) Ausprägung von Lebensformen ablehnen. Das ist genau dann richtig, wenn man aus dem Baum des Lebens spricht.
Die anderen aber bringt der plakative Satz "Evolution ist falsch" nicht dorthin; sondern der Weg (funktional eine Transfiguration) ist im sog. Neuen Testament dokumentiert. So verstehe ich
Zitat von Johannes 14,6:
[ Christus: ] Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
und es nicht egal, wer das sagt, weil der Anti-Christ das Gleiche behaupten wird und seine Jünger werden wegen ihrer Trennung von Gott falsch behaupten, dass das jeder rechtmäßig sagen könne.
1) YT, Rabbi Yosef Mizrachi הרב יוסף מזרחי: A Response To Tucker Carlson And All The Antisemites
2) YT, Rabbi Manis Friedman: He made a HUGE mistake...
Bearbeitet von Thomas der Große am 05.07.2026 um 13:07 Uhr.