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Selbstgespräche

Thema erstellt von Habenix 
Beiträge: 7, Mitglied seit 9 Monaten
Folgende Gedanken noch dazu:

Was ist Moral? Wie lässt sie sich erklären und begründen?

Ohne Gott würde ja kein objektiver Maßstab für Gut und Böse bestehen. Übrig bleiben dann persönliche Gefühle (subjektiv und wechselhaft), gesellschaftliche Normen (im Laufe der Zeit häufig als falsch erwiesen) oder evolutionäre Erklärungen (beschreiben, was für das Überleben nützlich ist –> aber Nutzen ist kein moralischer Wert).

Aber wir erleben Moral doch nicht als bloße Gewohnheit oder Zweckmäßigkeit. Wir empfinden bestimmte Handlungen als wirklich falsch, selbst wenn sie uns Vorteile bringen würden. Wir bestehen auf Gerechtigkeit, selbst wenn wir verlieren. Wir bewundern Opferbereitschaft, obwohl sie evolutionär „unpraktisch“ ist. Diese Art moralischer Wahrheiten wirkt so, als käme sie nicht von uns, sondern an uns heran.

Außerdem brauchen moralische Urteile einen festen Referenzpunkt. Ohne einen transzendenten Maßstab kann man zwar beschreiben, wie Menschen moralisch handeln, aber nicht, warum sie es sollen.

Aus dieser inneren Gewissheit, dass Moral mehr ist als ein Nutzen, lässt sich schlussfolgern: Sie hat ihren Ursprung nicht im Menschen —> sondern im moralischen Wesen Gottes. Ohne Gott bleibt Moral relativ und letztlich unverbindlich.
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Beiträge: 118, Mitglied seit 15 Jahren
Mosaik schrieb in Beitrag Nr. 2188-2044:
Folgende Gedanken noch dazu:

Was ist Moral? Wie lässt sie sich erklären und begründen?

Ohne Gott würde ja kein objektiver Maßstab für Gut und Böse bestehen. Übrig bleiben dann persönliche Gefühle (subjektiv und wechselhaft), gesellschaftliche Normen (im Laufe der Zeit häufig als falsch erwiesen) oder evolutionäre Erklärungen (beschreiben, was für das Überleben nützlich ist –> aber Nutzen ist kein moralischer Wert).

Aber wir erleben Moral doch nicht als bloße Gewohnheit oder Zweckmäßigkeit. Wir empfinden bestimmte Handlungen als wirklich falsch, selbst wenn sie uns Vorteile bringen würden. Wir bestehen auf Gerechtigkeit, selbst wenn wir verlieren. Wir bewundern Opferbereitschaft, obwohl sie evolutionär „unpraktisch“ ist. Diese Art moralischer Wahrheiten wirkt so, als käme sie nicht von uns, sondern an uns heran.

Außerdem brauchen moralische Urteile einen festen Referenzpunkt. Ohne einen transzendenten Maßstab kann man zwar beschreiben, wie Menschen moralisch handeln, aber nicht, warum sie es sollen.

Aus dieser inneren Gewissheit, dass Moral mehr ist als ein Nutzen, lässt sich schlussfolgern: Sie hat ihren Ursprung nicht im Menschen —> sondern im moralischen Wesen Gottes. Ohne Gott bleibt Moral relativ und letztlich unverbindlich.

Hallo,

kein Mensch konnte sich und kann sich einen wie auch immer gearteten Gott bisher begreiflich machen. Das ist Fakt!

Was bleibt, ist der Glaube. Auch das ist Fakt!

Da kann der Mensch so viel schreien, wie er will!

Der Begriff Moral ist ein inflationär gebrauchtes „Gedankenmuster“, das man für alles und nichts verwenden kann.

Fragt doch mal Gläubige, ob sich der Gott, an den sie glauben, selber erklären kann, woher er kommt!

Einen Gott als objektiven Maßstab hinzustellen, sich aber die einfachsten Fragen in Bezug auf das Göttliche nicht beantworten zu können, fordert schon einen seltsamen geistigen Hintergrund von Moral oder was auch immer damit gemeint sein soll!

Ohne zu begreifen, werden Begriffe wie Gott und Moral gepredigt!

Na, dann schaut doch mal in die Welt, wie es seit jeher zugeht!!

An Habenix, schrei doch deinem Gott zu, dass er für Frieden auf dem Planeten sorgen soll!
Oder schreist du nur dann (zu deinem Gott), wenn es um dich geht?

Gruß

Gnom
Beitrag zuletzt bearbeitet von Gnom am 26.11.2025 um 16:20 Uhr.
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Stueps (Moderator)
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Mosaik schrieb in Beitrag Nr. 2188-2044:
Ohne Gott würde ja kein objektiver Maßstab für Gut und Böse bestehen.

Maßstäbe für Gut und Böse hat bisher nur der Mensch festgelegt.

Beste Grüße
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Diese Welt gibt es nur, weil es Regeln gibt.
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Den Maßstab für gut und böse hat Jesus in seiner Bergpredigt beschrieben !
Sollte man mal gelesen haben!
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Ist es eine Menschliche Eigenschaft Böses mit Gutem zuvergelten?
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Habenix schrieb in Beitrag Nr. 2188-2048:
Ist es eine Menschliche Eigenschaft Böses mit Gutem zuvergelten?

Hallo,

ist es eine „göttliche“ Eigenschaft, das Böse zu schaffen, um es dann seinen Geschöpfen bei jeder Gelegenheit zum Nachteil werden zu lassen?
Die Würde seiner Geschöpfe scheint den Schöpfer nichts anzugehen! Was für eine verrückte Geschichte!

Wer die Bergpredigt ins Spiel bringt, der sollte das Ganze bedenken!

Ein Gott, der Feindesliebe verlangt, der hat seine Geschöpfe schon lange vorher so zu behandeln, dass sie dem Bösen nicht ausgesetzt sind!
Habenix, liebt dein Gott seine Schöpfung nicht? Die Geschichte wird immer verrückter!

Ein Gott, der (von seiner Schöpfung) die Feindesliebe einfordert, muss selber seinen WIDERSACHER lieben und das schon alleine deswegen, damit er selber glaubhaft bleibt!!

Habenix, klingelt es jetzt? Ist dein Gott glaubhaft?



Gruß

Gnom
Beitrag zuletzt bearbeitet von Gnom am 01.12.2025 um 09:23 Uhr.
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Böses wird nicht geschaffen, sondern ist Mangel an Gutem.
Liebe basiert auf Freiwilligkeit, ansonsten ist es Zwang und nicht aufrichtig.
Gott hat den freien Willen gegeben und in dieser Freiheit liegt die Möglichkeit der Abkehr und damit das Böse.
Die Würde des Menschen liegt gerade darin, dass Gott seine freie Entscheidung respektiert.
Gott liebt die Sünder – die sich durch Abkehr von ihm selbst zu seinen Widersachern gemacht haben – so sehr, dass er seinen Sohn geschickt und geopfert hat. Das ist die ultimative Vollendung der Feindesliebe.

Wie dem auch sei, anderen Meinungen sollte trotzdem Respekt entgegengebracht werden.

Niemand hat Antworten auf alles – du auch nicht, Gnom.

Grüße, mosaik
Beitrag zuletzt bearbeitet von Mosaik am 03.12.2025 um 16:49 Uhr.
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Mosaik schrieb in Beitrag Nr. 2188-2050:
Böses wird nicht geschaffen, sondern ist Mangel an Gutem.
Liebe basiert auf Freiwilligkeit, ansonsten ist es Zwang und nicht aufrichtig.
Gott hat den freien Willen gegeben und in dieser Freiheit liegt die Möglichkeit der Abkehr und damit das Böse.
Die Würde des Menschen liegt gerade darin, dass Gott seine freie Entscheidung respektiert.
Gott liebt die Sünder – die sich durch Abkehr von ihm selbst zu seinen Widersachern gemacht haben – so sehr, dass er seinen Sohn geschickt und geopfert hat. Das ist die ultimative Vollendung der Feindesliebe.

Wie dem auch sei, anderen Meinungen sollte trotzdem Respekt entgegengebracht werden.

Niemand hat Antworten auf alles – du auch nicht, Gnom.

Grüße, mosaik


Hallo Mosaik,
selbstverständlich ist es richtig, dass es keine Antworten auf alles gibt.
Auf Widersprüche darf man aufmerksam machen.
Gibt es überhaupt eine Antwort auf irgendetwas?
Obwohl … ein allmächtiger und allwissender Gott … der Schöpfer des Himmels und der Erde …

Aber, lassen wir das.

Gruß

Gnom
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Stueps (Moderator)
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Hallo Mosaik,

Mosaik schrieb in Beitrag Nr. 2188-2050:
Gott hat den freien Willen gegeben

und hat alle Macht, aller Plan, bestimmt als Einziger die Zukunft von Allem?
Alles ist Gottes Plan?
Alles ist Gottes Wille?
Man könnte daraus einen plausiblen Widerspruch konstruieren.

Ich stimme speziell hier Gnom zu:

Gnom schrieb in Beitrag Nr. 2188-2051:
Aber, lassen wir das.


Beste Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 05.12.2025 um 19:48 Uhr.
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Mosaik erinnert mich immer an die Digedags:smiley5:
Die hab ich verschlungen!
Mein Onkel hatte fast alle und schenkte mir sie!
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Tatsächlich gibt es alle Antworten in der Bibel!
Alle!!
Da steht doch alles was wir wissen müssen bzw Erfragen können!
Alles zu wissen, steht nur Gott zu!
Beitrag zuletzt bearbeitet von Habenix am 05.12.2025 um 20:52 Uhr.
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Hat Gott das nich geil gemacht, das wir wissen das wir sterben müssen, aber andererseits wissen wir das wir nicht sterben werden
So empfinde ich!
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Beiträge: 1.610, Mitglied seit 17 Jahren
Vielleicht dehnt sich die Zeit wenn man todkrank ist
Wenn’s uns gut geht rast die Zeit!
Jeder Mensch wird beides erleben und Gott schaut wie wir uns benehmen!
Vielleicht
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Was quält die Menschheit, also jeden Menschen
Der Teufel will uns quälen
Erst wenn wir Gott vertrauen, kann er uns nicht mehr in die Hölle ziehen, die ursprünglich nur für ihn gemacht wurde
Der teufel ist unser Ankläger vor Gott der gerecht ist.
Der teufel sagt zu Gott, wenn du mich in die Hölle schickst, dann musst du auch die Menschen in die Hölle schicken!
Und da Gott gerecht ist muss er das tun!
In Gottes Augen ist es ungerecht wenn sich ein von ihm erschaffenes Wesen sich über ihn stellen will!
Mal ganz ehrlich ist das gerecht?
Und die Strafe dafür ist die Hölle
Weil jede Schöpfung hat die Möglichkeit sich freiwillig für das gute oder böse zuentscheiden!
Und in Gottes Augen reicht es mitnichten aus wenn der Mensch gutes tut wenn es ihm gut geht und böses tut wenn es ihm schlecht geht
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Und das tat nur Jesus
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Beiträge: 1.610, Mitglied seit 17 Jahren
Jesus war ohne Sünde und trotzdem hat Gott sich in ihm für uns geopfert !
Er hat quasi eine unsichtbare Hülle geschaffen in die man schlüpfen kann muss und soll, die einem Rettet vor Gottes Gericht
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Und der Glaube ist diese Hülle
Beitrag zuletzt bearbeitet von Habenix am 05.12.2025 um 21:59 Uhr.
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Beiträge: 1.610, Mitglied seit 17 Jahren
Seit dem ich die Bibel lese, erschließt sich mir die Existenz wie ein puzzle !
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Beiträge: 1.610, Mitglied seit 17 Jahren
Gott zwingt niemanden ihm zuvertrauen!
Aber wenn wir ihm vertrauen schenkt er uns eines Tages sein Reich
Das bedeutet wir werden die Ewigkeit von Herrlichkeit zur Herrlichkeit erleben und erben
Ich will das glauben und ich glaube es
Kann ja nur schlimmer ausgehen!!
Bis jetzt hat Gott mich nicht enttäuscht!
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Beiträge: 1.610, Mitglied seit 17 Jahren
Das schöne ist wenn man Gott vertraut, dann dann hat man zwar sorgen, aber sie berühren einem nicht mehr so
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