In Bezug auf
Beitrag-Nr. 2188-183 heißt das, dass jemand der gewissermaßen gottgleich
allein handelt bzw. entscheidet, durchaus etwas Falsch machen kann, obwohl er "nur das Gute und das Beste" im Sinn hat.
Vielleicht wäre es in diesem Fall besser, nicht ahnungslos eigenbestimmt zu handeln, sondern andere, die die nötige Ahnung haben, um Rat zu fragen.
Hi, Claus!
Hm, nehmen wir mal die Schuldfrage: Sie beginnt mit der Eigenverantwortung, mit der Fähigkeit, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.
Soweit ich mich erinnere, hat dieser Gott doch mal fast die gesamte Menschheit ausgerottet (Sintflut) – aus Gründen der Moral, wenn ich das so betrachte, es hat IHM nicht gefallen, dass der Mensch nicht nach den Moralvorstellungen Gottes handelte.
Wer richtet Gott wegen dieses Massenmordes, des ersten Genozids der Geschichte – jedenfalls, wenn man der Bibel glauben möchte? Dass die Israeliten auf ihrem Zug ins „Gelobte Land“ ganze Völkerschaften in SEINEM Namen ausrotteten mal nur am Rande erwähnt.
Verwerflich war also damals schon nur das, was als nicht opportun galt. „Du sollst nicht töten“! Aber auch „Mein ist die Rache, spricht der Herr!“ ER darf das also? Weshalb?
Es heißt immer, Adam und Eva seien aus dem Garten Eden vertrieben worden, weil sie vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten.
Ah, so! Sie wollten erkennen und sind deshalb „sündig“? Sie sind sündig, weil sie ungehorsam waren! Weil sie taten, was ER ihnen willkürlich untersagte. Ein wahrer „Vater“ hätte seine Kinder zur Seite genommen, hätte ihnen gesagt: Passt mal auf, es gibt da sowas wie „Erkenntnis“, wir wollen uns mal darüber unterhalten, was es damit auf sich hat!
Aber die Dinge liegen ganz anders, ER hat den Menschen gar nicht wegen ihrer „Sünde“, wegen ihres Ungehorsams aus dem Paradies vertrieben! Nein, der Grund war billige Eifersucht! Sie sollten nicht wissen, was ER weiß, und als IHM klar wurde, dass sie womöglich noch vom Baum des ewigen Lebens essen würden, DA hat er sie hinausgeworfen!
Eltern hindern ihre Kinder nicht daran, an Erkenntnis zu gewinnen, zu wachsen, sie fördern sie und helfen ihnen.
Das Leben ist zu ernst, um es nur ernst zu nehmen.