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Beitrag Nr. 2188-2044
26.11.2025 10:30
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| Beiträge: 118, Mitglied seit 15 Jahren |
Beitrag Nr. 2188-2045
26.11.2025 16:15
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Mosaik schrieb in Beitrag Nr. 2188-2044:Folgende Gedanken noch dazu:
Was ist Moral? Wie lässt sie sich erklären und begründen?
Ohne Gott würde ja kein objektiver Maßstab für Gut und Böse bestehen. Übrig bleiben dann persönliche Gefühle (subjektiv und wechselhaft), gesellschaftliche Normen (im Laufe der Zeit häufig als falsch erwiesen) oder evolutionäre Erklärungen (beschreiben, was für das Überleben nützlich ist –> aber Nutzen ist kein moralischer Wert).
Aber wir erleben Moral doch nicht als bloße Gewohnheit oder Zweckmäßigkeit. Wir empfinden bestimmte Handlungen als wirklich falsch, selbst wenn sie uns Vorteile bringen würden. Wir bestehen auf Gerechtigkeit, selbst wenn wir verlieren. Wir bewundern Opferbereitschaft, obwohl sie evolutionär „unpraktisch“ ist. Diese Art moralischer Wahrheiten wirkt so, als käme sie nicht von uns, sondern an uns heran.
Außerdem brauchen moralische Urteile einen festen Referenzpunkt. Ohne einen transzendenten Maßstab kann man zwar beschreiben, wie Menschen moralisch handeln, aber nicht, warum sie es sollen.
Aus dieser inneren Gewissheit, dass Moral mehr ist als ein Nutzen, lässt sich schlussfolgern: Sie hat ihren Ursprung nicht im Menschen —> sondern im moralischen Wesen Gottes. Ohne Gott bleibt Moral relativ und letztlich unverbindlich.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.595, Mitglied seit 20 Jahren
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Beitrag Nr. 2188-2046
29.11.2025 22:38
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Mosaik schrieb in Beitrag Nr. 2188-2044:Ohne Gott würde ja kein objektiver Maßstab für Gut und Böse bestehen.
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Beitrag Nr. 2188-2047
30.11.2025 18:16
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Beitrag Nr. 2188-2048
30.11.2025 18:28
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Beitrag Nr. 2188-2049
30.11.2025 21:31
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Habenix schrieb in Beitrag Nr. 2188-2048:Ist es eine Menschliche Eigenschaft Böses mit Gutem zuvergelten?
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Beitrag Nr. 2188-2050
03.12.2025 16:47
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Beitrag Nr. 2188-2051
03.12.2025 23:44
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Mosaik schrieb in Beitrag Nr. 2188-2050:Böses wird nicht geschaffen, sondern ist Mangel an Gutem.
Liebe basiert auf Freiwilligkeit, ansonsten ist es Zwang und nicht aufrichtig.
Gott hat den freien Willen gegeben und in dieser Freiheit liegt die Möglichkeit der Abkehr und damit das Böse.
Die Würde des Menschen liegt gerade darin, dass Gott seine freie Entscheidung respektiert.
Gott liebt die Sünder – die sich durch Abkehr von ihm selbst zu seinen Widersachern gemacht haben – so sehr, dass er seinen Sohn geschickt und geopfert hat. Das ist die ultimative Vollendung der Feindesliebe.
Wie dem auch sei, anderen Meinungen sollte trotzdem Respekt entgegengebracht werden.
Niemand hat Antworten auf alles – du auch nicht, Gnom.
Grüße, mosaik
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.595, Mitglied seit 20 Jahren
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Beitrag Nr. 2188-2052
05.12.2025 18:02
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Mosaik schrieb in Beitrag Nr. 2188-2050:Gott hat den freien Willen gegeben
Gnom schrieb in Beitrag Nr. 2188-2051:Aber, lassen wir das.
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Beitrag Nr. 2188-2053
05.12.2025 20:40
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Beitrag Nr. 2188-2054
05.12.2025 20:51
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Beitrag Nr. 2188-2062
05.12.2025 21:51
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Beitrag Nr. 2188-2063
05.12.2025 22:07
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Rechtlich gesehen ist das Einholen einer Einverständnis in diesem speziellen Fall eigentlich nicht erforderlich. Da der Bundesgerichtshof jedoch Abmahnungen als "allgemeines Lebensrisiko" bezeichnet und die Rechtsverteidigung selbst bei unberechtigten Abmahnungen immer vom Abgemahnten zu tragen ist (nein, das ist kein schlechter Scherz) und da Abmahnungen nicht selten in Unkenntnis der genauen Sachlage erfolgen, möchte ich mit diesem Hinweis dieses "allgemeine Lebensrisiko" ein Stück weit reduzieren.
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