Willkommen in Manus Zeitforum
InformationenAnmelden Registrieren

Erweiterte Suche

Grippe 2017/18 versus Corona

Thema erstellt von Claus 
Beiträge: 1.590, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo zusammen,

was nun ?

Die individuelle Verfolgung von Infektionen hat nicht geklappt. Das Infektionsgeschehen ist außer Kontrolle. Das war von vornherein abzusehen, weil eine Übertragung ohne Symptome möglich war und eine Nachverfolgung nur sehr eingeschränkt möglich ist. Nicht alle Infizierte können oder wollen Kontaktpersonen gegenüber dem Gesundheitsamt angeben.

Man geht jetzt dazu über, zunächst die Kranken und Schwachen und die besonders gefährdeten Menschengruppen zu impfen. Deren Schutz hätte man von Anfang an "priorisieren" sollen. Auch die Bundeskanzlerin spricht jetzt bezeichnenderweise von "Herdenimmunität", die man im Laufe des nächsten Jahres zu erreichen hofft.

Dies hätte man früher haben können, wenn man sich von vornherein auf den Schutz der alten Menschen konzentriert hätte und auf diese Weise unnötige Todesfälle vermieden hätte.

Aber schon taucht in den Staatsmedien das nächste Schreckensgespenst auf, ein noch ansteckenderes Virus aus England. Zum Glück weiß der Herr Drosten schon, dass die Impfung auch dagegen schützt.

Dies wäre eigentlich eine gute Gelegenheit, den Verlust der Kontrolle über das Infektionsgeschehen auf das neuartige Virus zu schieben und weitere Freiheitsbeschränkungen einzuführen bis ca. 60% der Bevölkerung geimpft sind.

Es ist schlicht aussichtslos, eine Verbreitung dieser gefährlicheren Mutation (?) in Europa zu verhindern; trotzdem tut man so, als wenn dies möglich wäre, indem man z.B. die Flüge von und nach England verbietet. Reiner Aktionismus, aber die Bevölkerung klatsch Beifall; denn die Berichterstattung in den Staatsmedien unterstützt die Bestrafung Großbritanniens wegen des Brexit.

MfG
Harti
Signatur:
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.503, Mitglied seit 14 Jahren
Harti schrieb in Beitrag Nr. 2342-827:
...denn die Berichterstattung in den Staatsmedien unterstützt die Bestrafung Großbritanniens wegen des Brexit.
Mit Sicherheit politische Schadensfreude hat dazu beigetragen. Dennoch scheint mir doch die durch Corona-Medien-Informationspolitik, die auf Angsschürung ausgerichtet war und ist, die Gesellschaft so weit "elektrisiert", dass man braucht nur sehr wenig, um ein "Flächenbrand" auszulösen. Corona ist jetzt Achiles Ferse der Gesellschaft...

Ich hatte gestern ein Gespräch mit meinem Hausarzt. Er verfolgt eine m. E. seltsame Strategie: er wird sich und seine Familie impfen lassen. Nicht weil er die Impfung für nötig hält, sondern er will der - nach seiner Meinung verrückten Regierung - die alle Gründe weg zu nehmen, um weiter die zerstörende Politik zu betreiben. Er erzählte über stark gestiegene Zahl die Patienten, gerade jungen, die psychischen Störungen plötzlich zeigen. Auch seine pubärtierende Tochter...

Ich finde die Strategie seltsam und auch falsch. Falsch darum, dass man die Ursachen finden muss, warum einer sich so verhält. Und das glaube ist zu einfach auf die Regierung alles abzuwälzen. Es ist unsere Gesellschaft, die treibt die Regierung so und nichts anders zu verhalten. Der abschied zu Toleranz. Totalisierungsversuche für die bestimmte Ideen waren auch früher. Ich denke sogar, dass ohne diese eine Gesellschaft nicht möglich ist. Dennoch das was vorher für Qualität gesorgt hatte, in seine Quantität beginnt zerstörerisch zu werden. Ich hatte immer mich für Dialektik interessiert. Es ist Paradebeispiel, was wir schon vor Corona erlebten und dem Corona nur den letzten (hoffentlich) Strich verleiht hat. Ich meine, die Kämpfe für Toleranz und Gleichgerechtigkeit haben PC-Polizisten-Kaste hervorgebracht, die ihrem - teils angeborenen teils altersbedingten Aggresivität in eine Rischtung gelenkt könnten... Insofern denke ich, dass die Regierung steht nicht unter dem Mahlstein der Lobbyisten, sondern werden von Unten von dieser kaste befeuert.

Nicht zu vergessen, dass die wichtigste Berater der Regierung, hatten jahrenlang in WHO Lehrgängen gelernt wie Pandemie bekämpft wird. Es wurden Krisenpläne entwickelt. Und da z.B. die Angsschürung als wirksamer PR Mittel für Mobilisierung der Bevölkerung ausgemacht. Ich denke sie kennen es, die die große Brüche in Wissenschaft gemacht haben, waren großtenteil keine gute Schüler. Es heißt sie waren nicht so gut getrimmt die Erklärungsweise der Schulbücher zu folgen. Es blieb ihnen die Freiheit ihre eigenen Wegen zu gehen. In Politikelite gelingen aber nur sehr gute Schüler (der Schule des politischen Überlebens)...
Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 22.12.2020 um 10:26 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.503, Mitglied seit 14 Jahren
Harti, habe gerade gelesen, dass auch Britten haben Interesse die Gefährlichkeit des mutierten Virus hochzutreiben, da Boris kann den Chaos wegen nicht zustande gekommenen Abkommens auf Corona abwälzen.
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Beiträge: 1.402, Mitglied seit 13 Jahren
Harti schrieb in Beitrag Nr. 2342-827:
Man geht jetzt dazu über, zunächst die Kranken und Schwachen und die besonders gefährdeten Menschengruppen zu impfen. Deren Schutz hätte man von Anfang an "priorisieren" sollen. Auch die Bundeskanzlerin spricht jetzt bezeichnenderweise von "Herdenimmunität", die man im Laufe des nächsten Jahres zu erreichen hofft.



Dies hätte man früher haben können, wenn man sich von vornherein auf den Schutz der alten Menschen konzentriert hätte und auf diese Weise unnötige Todesfälle vermieden hätte.

Wie denn jetzt?
Hast du dich nicht vor Kurzem noch darüber aufgeregt, dass die alten Menschen isoliert wurden, keinen Besuch mehr erhalten durften?
Und jetzt auf einmal hätte man sie noch mehr schützen sollen?
Wie denn? Auch noch das Pflegepersonal fernhalten?

Mach doch einmal einen konstruktiven und vor allem einen konkreten Vorschlag anstatt alles nur schlecht zu reden und die Mehrheit der Bevölkerung als dumm hinzustellen.
Und außerdem, was heißt hier " . . und auf diese Weise unnötige Todesfälle vermieden hätte." ?
Bisher hast du großen Wert darauf gelegt zu betonen, die wären gar nicht an dem Virus gestorben, schon vergessen?

Wer soll dich hier eigentlich noch ernst nehmen?
Signatur:
"Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können"
(Francis Picabia)
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Beiträge: 1.402, Mitglied seit 13 Jahren
Irena schrieb in Beitrag Nr. 2342-828:
Ich hatte gestern ein Gespräch mit meinem Hausarzt. Er verfolgt eine m. E. seltsame Strategie: er wird sich und seine Familie impfen lassen. Nicht weil er die Impfung für nötig hält, sondern er will der - nach seiner Meinung verrückten Regierung - die alle Gründe weg zu nehmen, um weiter die zerstörende Politik zu betreiben. Er erzählte über stark gestiegene Zahl die Patienten, gerade jungen, die psychischen Störungen plötzlich zeigen. Auch seine pubärtierende Tochter...

Bei so einem Vater bekäme ich auch psychische Störungen.
Signatur:
"Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können"
(Francis Picabia)
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Beiträge: 1.402, Mitglied seit 13 Jahren
Irena schrieb in Beitrag Nr. 2342-828:
Nicht zu vergessen, dass die wichtigste Berater der Regierung, hatten jahrenlang in WHO Lehrgängen gelernt wie Pandemie bekämpft wird. Es wurden Krisenpläne entwickelt. Und da z.B. die Angsschürung als wirksamer PR Mittel für Mobilisierung der Bevölkerung ausgemacht.

Harter Tobak!
Hast du dafür irgendwelche Belege?

Zitat:
Ich denke sie kennen es, die die große Brüche in Wissenschaft gemacht haben, waren großtenteil keine gute Schüler. Es heißt sie waren nicht so gut getrimmt die Erklärungsweise der Schulbücher zu folgen. Es blieb ihnen die Freiheit ihre eigenen Wegen zu gehen. In Politikelite gelingen aber nur sehr gute Schüler (der Schule des politischen Überlebens)...

Reines Klischeedenken, mit dem man seine eigenen Unzulänglichkeiten überspielen und sich mit bedeutenden Wissenschaftlern gleichstellen will.
Bedeutende Wissenschaftler gehörten in der Regel zu den besten Schülern.
Auch Einstein, an den du dabei vielleicht denkst. Er bekam "schlechte Noten" weil er Fragen stellte, die ihm nicht beantwortet werden konnten (was seinerzeit nicht so gut ankam), nicht weil er ein schlechter Schüler war, im Gegenteil.

Die Mehrheit der sogenannten Querdenker (die auf den Demos), scheinen auf sehr niedrigem Bildungsniveau herumzudümpeln.
Das wird bei Interviews mehr als deutlich.
Die als regierende Politiker? Undenkbar!
Signatur:
"Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können"
(Francis Picabia)
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.503, Mitglied seit 14 Jahren
Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2342-832:
Irena schrieb in Beitrag Nr. 2342-828:
Nicht zu vergessen, dass die wichtigste Berater der Regierung, hatten jahrenlang in WHO Lehrgängen gelernt wie Pandemie bekämpft wird. Es wurden Krisenpläne entwickelt. Und da z.B. die Angsschürung als wirksamer PR Mittel für Mobilisierung der Bevölkerung ausgemacht.

Harter Tobak!
Hast du dafür irgendwelche Belege?
Warum harte Tobak? Was meinst Du macht eine internationale Gesundheitsorganisation wie WHO? Sie muss doch arbeiten mit den Staaten! Dazu noch die führende Macht USA, die seit Anfang dieses Jahrtausend eine strategische Bedeutung der Sicherheit und Forschung in Biowaffen ausgemacht hat. Es folgte eine besondere Aufmerksamkeit für natürliche ansteckenden Krankheiten. Es wurde Nichtregierungsorganisationen gegründet oder schon bestehenden wie etwa Unis unter der Fettiche (u.a. der Rüstungsindustrie) genommen. Im Grunde eine natürliche Entwicklung. Es ist mir schleierhaft, warum das harte Tobak sein sollte, wenn - ich glaube jede 2 oder 4 - Jahr die Konferenzen organisiert wurden, auf denen die Gruppen aus fast allen Staaten teilnahmen, dort wurden Pandemien simuliert etc. Im Grunde könnte man es als gute WHO-Arbeit bewerten. Mindestens für mich, wenn ich den ersten Kapitel des Buches gelesen habe, wurde die mir schon immer drängende Frage beantwortet: warum (fast) alle Staaten fast simultan gleiche Strategie gewählt haben, wie auf Knopfdruck. Z.B. die Finanzkrise habe ich anders in Erinnerung...

Ah-so das Buch. Es ist "Chronik einer angekündigten Krise" von Paul Schreyer, Westend Verlag.

Zitat:
Die Mehrheit der sogenannten Querdenker (die auf den Demos), scheinen auf sehr niedrigem Bildungsniveau herumzudümpeln.
Das wird bei Interviews mehr als deutlich.
Die als regierende Politiker? Undenkbar!
Wenn man von einer Seite etwas (wie die Kritiker der Regierungspolitik) diskreditieren will, wählt man bewusst die Leute, die negativen Licht auf ganze Opposition wirft. Es ist doch übliche Methode jeder Propaganda oder auch Herrschenden, die ohne großen Aufwand einen Unbequemen aus dem Weg räumen können.

Zitat:
Reines Klischeedenken, mit dem man seine eigenen Unzulänglichkeiten überspielen und sich mit bedeutenden Wissenschaftlern gleichstellen will.
???

Zitat:
Bedeutende Wissenschaftler gehörten in der Regel zu den besten Schülern.
Auch Einstein, an den du dabei vielleicht denkst. Er bekam "schlechte Noten" weil er Fragen stellte, die ihm nicht beantwortet werden konnten (was seinerzeit nicht so gut ankam), nicht weil er ein schlechter Schüler war, im Gegenteil.
Da könnte ich Dich nach deiner Methode gleich nach Belegen verlangen :) Werde ich aber nicht machen. Weil meistens geht es nicht um die Fragen (die Einstein wohl nur in letztem Jahr gestellt haben könnte), sondern einfach um Langeweile. Eine Klasse besteht immer aus schlechteren, mittleren und besseren Schülern. Ich meine in Sache des Intellekts, Fassungsvermögens etc. Lehrer will möglichst großen Spektrum abdecken. Vorne und hinten bleiben aber oft auf der Strecke. So einer, der potentiell beste Noten haben könnte, rutsch in mittleren Bereich und anderer ohne spezielle Betreuung bleiben sitzen. Es heißt eben, dass in diesem mittlerem Bereich gibt es hervorragenden Köpfe, die mit bestimmten Lebenumständen können Durchbruch erreichen. Es bedeutet aber, dass es gibt nicht weniger solche Köpfe, die lebenslang unentdeckt bleiben könnten.

Wenn Du aufmerksamer meinen vorigen Beitrag gelesen hättest, würdest Du verstehen, dass mir garnicht um Wissenschaft und Schule ging. Ich möchte nur anhang diesen Beispiel (anscheint zu hoch gegriffen, wenn sozial-psychologisch und philosophisch schon fast triviale Feststellung solchen heftigen Widerspruch erhält) analysieren, warum Regierung diese - meiner Meinung nach - falsche Politik treibt. Dich das sollte nicht interessieren, weil Du diese Politik als einzig wahre betrachtest...
Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 22.12.2020 um 17:56 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.503, Mitglied seit 14 Jahren
Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2342-831:
Irena schrieb in Beitrag Nr. 2342-828:
Ich hatte gestern ein Gespräch mit meinem Hausarzt. Er verfolgt eine m. E. seltsame Strategie: er wird sich und seine Familie impfen lassen. Nicht weil er die Impfung für nötig hält, sondern er will der - nach seiner Meinung verrückten Regierung - die alle Gründe weg zu nehmen, um weiter die zerstörende Politik zu betreiben. Er erzählte über stark gestiegene Zahl die Patienten, gerade jungen, die psychischen Störungen plötzlich zeigen. Auch seine pubärtierende Tochter...

Bei so einem Vater bekäme ich auch psychische Störungen.

:):):) Ich glaube, einziger Unterschied zwischen Dir und ihm ist, dass er s. z. an der Quelle sitzt. Wenn man die gesellschaftlichen Verwerfungen direkt nicht sieht und anscheint auch einfach Empatie für "Zurückgelassenen" fehlt, wird wohl verschlossen für die Kritik an die Regierenden bleiben.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.503, Mitglied seit 14 Jahren
Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2342-830:
Harti schrieb in Beitrag Nr. 2342-827:
Man geht jetzt dazu über, zunächst die Kranken und Schwachen und die besonders gefährdeten Menschengruppen zu impfen. Deren Schutz hätte man von Anfang an "priorisieren" sollen. Auch die Bundeskanzlerin spricht jetzt bezeichnenderweise von "Herdenimmunität", die man im Laufe des nächsten Jahres zu erreichen hofft.

Dies hätte man früher haben können, wenn man sich von vornherein auf den Schutz der alten Menschen konzentriert hätte und auf diese Weise unnötige Todesfälle vermieden hätte.

Wie denn jetzt?
Hast du dich nicht vor Kurzem noch darüber aufgeregt, dass die alten Menschen isoliert wurden, keinen Besuch mehr erhalten durften?
Und jetzt auf einmal hätte man sie noch mehr schützen sollen?
Wie denn? Auch noch das Pflegepersonal fernhalten?

Da springe ich doch Harti zur Seite. Schützen - und gerade den Alten - durch Isolieren ist keine gute Idee. Aber z.B. die Impfungen nich in der Breite wachsen zu lassen, sondern gezielt auf Altenheime und Altenpflegestationen zu richten. Und zwar Soforttestungen. Sowohl für Personal als Besucher. Das Festlegen der Einkaufszeiten, in denen die Laden nur für Alten geöffnet werden. Ist das nicht eine gute Maßnahme?! Ich bin mir sicher, mit der Wille könnte man noch vieles finden. Alles das könnte man schon in Mai machen!

Zitat:
Mach doch einmal einen konstruktiven und vor allem einen konkreten Vorschlag anstatt alles nur schlecht zu reden und die Mehrheit der Bevölkerung als dumm hinzustellen.
Es mag dich ärgern, aber manchmal genug schon hinzuweisen, wo das Problem überhaupt ist. Dann womöglich Klügeren schneller die Lösungen finden können...

Zitat:
Und außerdem, was heißt hier " . . und auf diese Weise unnötige Todesfälle vermieden hätte." ?
Bisher hast du großen Wert darauf gelegt zu betonen, die wären gar nicht an dem Virus gestorben, schon vergessen?
Ich denke, Harti hat hier gerade den Todargument der Corona-Maßnahmen-Befürworter benutzt. Es sterben doch 2/3 bis 3/4 die Betagten. Für die Vermeidung waren doch Lock-Downs und weiteren Maßnahmen angefordert. Und ja, mit gezielten Schutz könnte man effizienter die Todesfälle vermeiden. Und dazu ohne Schock für die Wirtschaft und ganze heranwachsende Generation.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 22.12.2020 um 19:04 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.590, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Okotombrok,
Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2342-830:
Wie denn jetzt?
Hast du dich nicht vor Kurzem noch darüber aufgeregt, dass die alten Menschen isoliert wurden, keinen Besuch mehr erhalten durften?

Ja hab ich. Und ich rege mich immer noch darüber auf, dass alten Menschen und ihren Angehörigen in vollkommen überzogener Weise das Selbstbestimmungsrecht entzogen wird.

Warum dürfen Heimbewohner nicht mal mehr an die frische Luft, sofern sie dazu in der Lage sind, wo doch selbst Schwerverbrecher einen Anspruch auf "Freigang" haben ?

Warum dürfen alte Menschen und Angehörige nicht selbst bestimmen, was für Lebensqualität bedeutet und und wie sie sich vor Infektionen schützen und welche Risiken sie eingehen wollen ? Ist es nicht allein die Aufgabe des Staates und der Staatsmedien über Risiken aufzuklären und soviel finanzielle und personelle Mittel wie möglich zur Verfügung zu stellen, anstatt den letzten Rest von Lebensqualität im Interesse einer abstrakten Volksgesundheit zu zerstören ?

Zitat von Okotombrok:
Und jetzt auf einmal hätte man sie noch mehr schützen sollen?
Wie denn? Auch noch das Pflegepersonal fernhalten?

Eigentlich lohnt es nicht auf solche schwachsinnigen Übertreibungen zu antworten.
Aber trotzdem: Ich glaube auch, dass nicht durch Angehörige und die Heimbewohner die Infektion in einer Einrichtung verbreitet wird, sondern durch das Personal, das ja unmittelbaren engen körperlichen Kontakt zu den Menschen hat.
Konsequenz: Uneingeschränkte, jederzeitige, kostenlose Testmöglichkeiten für das Personal, und zwar auch für die privaten Pflegedienste. Striktes Verbot der Weiterbeschäftigung von infizierte Personen unter Androhung von Sanktionen. Qualitativ hochwertiges Material in ausreichender Menge zum Schutz des Personals.
Reaktivierung von Altenpflegern und sonstigen geeigneten Personen durch erhebliche finanzielle Anreize seit Beginn des Infektionsgeschehens.

Zitat von Okotombrok:
Und außerdem, was heißt hier " . . und auf diese Weise unnötige Todesfälle vermieden hätte." ?
Bisher hast du großen Wert darauf gelegt zu betonen, die wären gar nicht an dem Virus gestorben, schon vergessen?

Na ja, mit Unterstellungen kann man natürlich jeden ins Unrecht setzen.

Ich unterscheiden zwischen solchen Todesopfern, die an dem Virus gestorben sind (das Virus war ursächlich) und solchen, die mit dem Virus gestorben sind (die Ursächlichkeit ist unklar bzw. nicht vorhanden).


Zitat von Okotombrok:
Wer soll dich hier eigentlich noch ernst nehmen?

Wer meine Argumente nachvollziehen kann.

MfG
Harti
Signatur:
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harti am 24.12.2020 um 11:31 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.590, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo zusammen,

der Kampf gegen den unsichtbaren Feind geht, nachdem was man so hört, weiter. Wo wir stehen, ist nicht so ganz klar. Der Bundespräsident sieht jedenfalls am Ende des Tunnels ein helleres Licht. Diese frohe Botschaft gründet in einem von deutschen Wissenschaftlern entwickelten Kampfstoff, der allerdings noch nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung steht. Bis dies der Fall ist, bekämpft der Wirtschaftsminister mit einer Bazooka die Schäden, die er selbst und seine regierenden Kollegen durch ihre Maßnahmen zur Erhaltung der Volksgesundheit angerichtet haben.

Ob der Kampfstoff den Feind überhaupt stoppen kann, indem das Infektionsgeschehen reduziert wird, bleibt unklar. Vorsichtshalber befragt man die Experten, die den Kampfstoff entwickelt haben, in den öffentlichen Medien nicht; denn die Gefahr dass sich die Wirkungslosigkeit des Kampfstoffes in diesem Punkt ergeben könnte, ist zu groß.

Ein Cyberangriff auf das Virus in Form einer App ist einigermaßen wirkungslos verpufft, weil die dummen bzw. renitenten Bürger nicht bereit oder in der Lage sind, den Anordnungen der Regierung zu folgen.
Diskutiert wird zur Zeit, ob die wiederum dummen oder renitenten Bürger nicht durch die Gewährung von Privilegien zur Anwendung des Kampfstoffes "motiviert" werden können.
Dies wird z.B. in China mit einem Punktesystem erfolgreich praktiziert und auch in der DDR und während der Nazizeit wurden die Bürger mit Privilegien zum "freiwilligen" Eintritt in die Partei motiviert. Auch hier könnte die Privatwirtschaft als Hilfssheriffs aktiv werden, wie es bereits bei der Verpflichtung zum Tragen von Masken erfolgreich praktiziert wurde. Dies möchte unsere Regierung allerdings zur Zeit noch ausschließen; denn es steht ja noch nicht genügend Kampfstoff zur Verfügung.

Auch die Heldenverehrung scheint einigermaßen wirkungslos zu verpuffen. Immerhin wird den Krankenhäusern jetzt für ausgefallene Operationen, also nicht geleistete Arbeit, eine Entschädigung versprochen und sonstige Geschädigte ,z.B. Gaststätten erhalten für einige Monate 75 % ihres Vorjahres UMSATZES vom Staat geschenkt.

Der unsichtbare Feind ist inzwischen in die Offensive gegangen und ist angriffslustiger geworden. Obwohl die Experten sagen, eine Endsieg sei gegen den Feind nicht möglich, zumal da immer wieder neue Feinde auftauchen können, wird versucht mit Böllerverboten an Silvester und nächtlichen Ausgangsverboten den Endsieg zu erringen.

In diesem Sinne EIN FROHES NEUES JAHR

Harti
Signatur:
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.503, Mitglied seit 14 Jahren
Ich möchte hier noch mal über "harten Tobak" berichten.
Leider habe ich nur jetzt auf den Nachdenkseiten-Artikel gestoßen, in dem Vorgang geschildert ist, den man sehr wohl als "harten Tobak" beschreiben kann. Z.B. das frühere Berichte des Deutschlandsfunks, die kritisch mit Pharmaindustrie sich befassen, wurden 2020 gelöscht oder unbenannt (https://www.nachdenkseiten.de/?p=68271).

Ein konkretes Beispiel:
Im Juli 2018 wurde ein Bericht ausgestrahlt, das hies.
„Unabhängigkeit der Weltgesundheitsorganisation gefährdet – Was gesund ist, bestimmt Bill Gates“.
Im Mai 2020 die redaktion hat den Titel der ausgestrahlten Sendung verändert:
„Unabhängigkeit der Weltgesundheitsorganisation gefährdet – Das Dilemma der WHO.“

Der Satz von Andrej Hunko (Linke):
Zitat:
„Besonders umstritten war damals die wenige Wochen vor der Pandemie-Ausrufung von der WHO vorgenommene Änderung der Kriterien dafür. So stellte der Bericht fest: ‚Vor dem 4. Mai 2009 lautete die Definition, dass eine Influenzapandemie dann vorliege, wenn ein neues Influenzavirus auftauche, gegen das die Bevölkerung nicht immun sei, was zu weltweiten Epidemien mit einer hohen Zahl von Todesfällen und Erkrankungen führen werde‘. Der Schweregrad, also die Zahl der schweren Verläufe oder Todesfälle, fand sich anders als zuvor nicht mehr in der Definition wieder. Die genauen Umstände dieser bis heute bestehenden Änderung der Pandemie-Definition bleiben unklar.“ (S. 48)*
ist gelöscht worden.

Das Schlussforgern dürften Sie selbst...

*) Die Seite des Buches, der im Artikel besprochen wird. Den theoretischen Teil: Staat-Kapitalismus fand ich sehr nachdenkenswert. Vermutlich mache mir mit dem Buch ein Silvester Geschenk.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 30.12.2020 um 11:08 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.503, Mitglied seit 14 Jahren
Harti schrieb in Beitrag Nr. 2342-837:
Auch die Heldenverehrung scheint einigermaßen wirkungslos zu verpuffen. Immerhin wird den Krankenhäusern jetzt für ausgefallene Operationen, also nicht geleistete Arbeit, eine Entschädigung versprochen und sonstige Geschädigte ,z.B. Gaststätten erhalten für einige Monate 75 % ihres Vorjahres UMSATZES vom Staat geschenkt.

Na geschenkt würde ich es nicht nennen. Wenn man s. z. ein Berufsverbot unverschuldet erhält, muss der Staat den Ausfall kompensieren. Man bleibt doch auf Fixkosten (Kalt-, Warm-miete, Versicherungen, evtl. Kredite, laufende Verträge, eigenen Unterhaltungskosten) sitzen. Ich hätte auch Frage: Da du es mit Pink markiert hast, bedeutet das, dass Du ganz genau weis, dass es um den Umsatz - nicht den Gewinn - geht. Auch wenn es stimmen sollte, nehme ich stark an, dass die Forderung wird zum laufenden Umsatz hinzu berechnet und damit versteuert.

Also kann man die Wirksamkeit der Maßnahme zweifeln, es bedeutet nicht, dass die entschädigten Gruppen muss wegen diese Kritik büßen. Ich lese gerade das Gegenteil: trotz der staatliche Hilfe werden wohl viele Gastro-Betriebe ihre Tür für immer schließen müssen. Mit alle negativen Konsequenzen für Beteiligten. Auch die schon betätigte Investitionen, die für Zukunftsicherung sorgen müssten, würden verlören. Für die Menschen ist es Lebenskatastrophe
Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 31.12.2020 um 10:52 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.590, Mitglied seit 13 Jahren
Guten Morgen allerseits,

Ich wünsche allen, die dies lesen, ein FREIES NEUES JAHR


Fürchte aber, dass es das nur geben wird, wenn die Bürger dies vehement einfordern. Danach sieht es zur Zeit leider nicht aus. Ein erheblicher Teil der folgsamen, verängstigten Bürger läuft auch im Freien mit Maske rum. Durch Deutschland weht ein altbekannter Untertanengeist, Gestern Abend gegen 23.30 Uhr herrschte auf dem Domplatz unserer Stadt Totenstille. Außer mir und meiner Frau waren noch zwei Polizeiwagen vor Ort und auch in der Fußgängerzone begegneten uns ein Polizeifahrzeug und ein Fahrzeug vom Ordnungsamt. Also alle Bürger, die nicht anwesend waren, unter Kontrolle.

Was kann sich die Staatsmacht besseres wünschen. Also wenn die Infektionszahlen und die Todeszahlen jetzt nicht drastisch runter gehen (damit sie dann im Februar und März zwangsläufig wieder steigen können) , müssen die Zügel sofort noch härter angezogen werden. Es geht um Leben und Tod, da darf es keine Kompromisse geben. Jeder Tote in Verbindung mit Corona, auch wenn er schon 110 Jahre alt war , ist einer zu viel.

Prost Neujahr

Harti
Signatur:
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.590, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo zusammen,

was ist da los ?

Ein nicht unerheblicher Teil des Pflege-und Krankenhauspersonals verhält sich weigerlich und will sich nicht gegen Covid 19 impfen lassen. Sie müssten doch eigentlich am Besten wissen, wie gefährlich diese Viruserkrankung ist.
Oder wissen sie etwa, dass Covid 19 für den Normalbürger gar nicht so gefährlich ist, wie es uns permanent von den Staatsmedien eingehämmert wird ? Ist dem Pflege- und Krankenhauspersonal etwa bekannt, dass die hochbetagten, pflegebedürftigen Menschen, die mit Covid 19 sterben, ganz überwiegend aufgrund altersbedingter Schwächung ihres Immunsystems sterben und Covid 19 allenfalls eine untergeordnete bzw. gar keine Rolle spielt ?

Also diese Impfverweigerung der Helden des Coronakampfes ist mehr als verstörend und bedarf der Erklärung.
Ihnen den Heldenstatus zu entziehen, erscheint mir problematisch. Vielleicht könnte man für sie eine Impfpflicht einführen und indirekt mit Kündigung drohen, falls sie dieser Pflicht nicht nachkommen. Den Regierenden, die ja zur Zeit ohne parlamentarische Kontrolle frei schalten und walten können, wird schon was einfallen. Des Beifalls der Staatsmedien wären sie sich in jedem Fall sicher und auch die verängstige Bevölkerung würde dem in Umfragen und Äußerungen vor laufender Kamera zustimmen.

MfG
Harti
Signatur:
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.590, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo zusammen,

Zitat von Harti:
Ein nicht unerheblicher Teil des Pflege-und Krankenhauspersonals verhält sich weigerlich und will sich nicht gegen Covid 19 impfen lassen. Sie müssten doch eigentlich am Besten wissen, wie gefährlich diese Viruserkrankung ist.

Möglicherweise ist diese Einstellung des Pflege- und Krankenhauspersonals im Interesse der Patienten sinnvoll.
Nach bisherigem Kenntnisstand schütz eine Impfung nicht vor einer Infektion und damit auch nicht vor der Weitergabe der Infektion. Sicheren Schutz bietet insoweit nur, dass man eine Infektion durchmacht und auf diese Weise immun wird. Das Personal weiß daher, dass die Impfung zwar sie selbst vor einer schweren Erkrankung schützt, aber ansonsten eine trügerische Sicherheit entsteht und die Infektion der schutzwürdigen Patienten nicht verhindert wird.

Ob die hochbetagten und zu einem erheblichen Teil bettlägerigen Patienten, deren Immunsystem erheblich geschwächt ist, durch eine Impfung wirksam geschützt werden können, ist im Übrigen zweifelhaft.
Es könnte daher trotz Impfung bei relativ hohen Todeszahlen in Altenheimen bleiben, was die Politik dann veranlasst, längerfristig die Freiheit der Bürger einzuschränken.

Die Impfung ist daher möglicherweise kein Allheilmittel, was die Anzahl von Infektionen und Todeszahlen reduziert und zur Normalität des gesellschaftlichen Lebens führt.

MfG
Harti
Signatur:
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.503, Mitglied seit 14 Jahren
Protest gegen Leopoldina ad hoc Gutachten: Tübinge...

Ich fand auch Kommentare interessant. 67 unterstützende, 2 gegen und ein neutral. Der letzter sieht in dem Rücktritt das Zeichen der Demokratie und meint, dass Professor keinen Konsequenzen zu fürchten hat. Gerade mit letzter Behauptung bin ich doch sehr skeptisch.

---
In Verlauf dieses Threads hatten wir mal eine heftige Diskussion zu der Immunsystem. Frischer Luft, Bewegung, Spas und Lachen fordern es nachweislich. Auch ist bekannt bzw. bewiesen, dass die Viren den freien Luft nicht vertragen. Warum also Masken für Radler? Warum Verbot des Aufenthalts in Freien für Kinder? Es ist doch alles widersinnig...
Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 07.01.2021 um 11:20 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Beiträge: 851, Mitglied seit 10 Jahren
Hoi Irena

Der Hinweis auf den Geowissenschaftler Prof. Thomas Aigner war sehr wichtig und hilfreich.

Auch Geologen oder etwa auch Ingenieure sind Wissenschaftler und können dann auch gut und gerne grenzüberschreitend in der Wissenschaft Stellung beziehen.
Hm – Äh natürlich nicht Alle.
Die Bereiche UNO und DUE vielleicht, aber dann wird etwas schwieriger, mit einer Ethik im Bereich der Naturwissenschaften umzugehen.

Im Skript von Alexandra Koschka – Universität Innsbruck – Ethik in der Naturwissenschaft - werden folgende Prinzipien guter wissenschaftlicher Tätigkeit aufgezeigt.

Ehrlichkeit – Verlässlichkeit – Objektivität – Unabhängigkeit – Kommunikation – Sorgfaltspflicht – Fairness – Verantwortung

Die aufgezählten Punkte für ein wissenschaftliches Fehlverhalten sind wesentlich umfangreicher und erspare ich mir an dieser Stelle.
Aber dann doch - Hassen im Bereich der Wissenschaft ist jedenfalls stets dumm.

Corona - ein Virus?
Für die Wirtschaft führen natürlich viele Weg nach Rom.
Vielfältige Spritzenfüllungen stehen diesem Virus nun als Gegenformel entgegen.
Humane Forschung müsste gemeinsam – Kommunikation offen – in eine Verantwortung genommen werden.

Harald

Hassen ist immer dumm!
H:cool:π
Signatur:
Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
[Gäste dürfen nur lesen]
Claus (Moderator)
Beiträge: 2.271, Mitglied seit 14 Jahren
Hallo Irena,

Irena schrieb in Beitrag Nr. 2342-843:
Warum also Masken für Radler? Warum Verbot des Aufenthalts in Freien für Kinder? Es ist doch alles widersinnig...

Wo gab's das denn?
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.590, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Claus,

Claus schrieb in Beitrag Nr. 2342-845:
Hallo Irena,

Irena schrieb in Beitrag Nr. 2342-843:
Warum also Masken für Radler? Warum Verbot des Aufenthalts in Freien für Kinder? Es ist doch alles widersinnig...

Wo gab's das denn?

Die Schließung von Kinderspielplätzen wurde zeitweise angeordnet.

Tatsächlich sieht man nicht wenige Radfahrer mit Maske rumfahren und viele Menschen tragen auch im Freien eine Maske. Das ist zwar ihr gutes Recht, aber wäre es nicht sinnvoll die Bürger von Seiten der Administration und durch die Medien darauf hinzuweisen, dass es nicht sinnvoll ist, natürliche Abwehrreaktionen des Körpers gegen Viren, Z.B. Nießen, Husten und Ausatmen, dort, wo keine anderen Menschen gefährdet werden können, mit einer Maske zu unterdrücken ?
Diese Abwehrmechanismen sind evolutionär entstanden und es ist kontraproduktiv sie zu unterdrücken. Das sagt mir der gesunde Menschenverstand, aber der ist zur Zeit nicht gefragt. Kann es sein, dass das Infektionsgeschehen und die Steigerung der Krankheits- und Todesfälle auch deshalb nur schwer in den Griff zu kriegen sind, weil die falschen Maßnahmen propagiert werden, bzw. zu viel Angst verbreitet wird ?

Quarantänemaßnahmen sind beispielsweise zwiespältig. Einerseits wird die räumliche Verbreitung des Virus reduziert, andererseits werden die konkreten Ansteckungsmöglichkeiten durch die Enge einer Wohnung erhöht.

Vor ein paar Tagen wurde ich von einer Frau auf dem Parkplatz vor Aldi aufgefordert eine Maske anzulegen. Sie war mehrere Meter von mir entfernt und sonst war niemand in der Nähe. Auf Nachfrage, warum ich das tun solle, erklärte sie mir sinngemäß, weil es vorgeschrieben sei.

Mir stellt sich z.B. die Frage, ob ich auch eine Maske tragen muss, wenn ich eine Covid 19 -Infektion durchgemacht habe. Eigentlich kann ich dann niemanden mehr infizieren und mich selbst auch nicht. Und was macht ein Richter in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht, wenn ein Betroffener (wahrheitswidrig) behauptet, er habe Covid 19 schon gehabt ? Nachweise kann er eigentlich nicht verlangen; denn niemand muss sich selbst belasten.

Über Gerichtsverfahren, in denen Bürger sich erfolgreich gegen freiheitsbeschränkende Maßnahmen wehren, wird nach meinem Eindruck in den Medien relativ wenig berichtet. Auch insofern habe ich den Eindruck, dass die Meinungsmacher die Bevölkerung nicht umfassend informieren.

MfG
Harti
Signatur:
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
[Gäste dürfen nur lesen]
In diesem Forum dürfen nur Mitglieder schreiben. Hier kannst du dich anmelden
Zum Seitenanfang Nach oben