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Starlink erhellt den Nachthimmel

Thema erstellt von Kirsche 
Beiträge: 876, Mitglied seit 3 Jahren
…wohl bald vollständig. Ein Schrecken für alle Sternenhimmelinteressierte:

https://www.youtube.com/watch?v=ytUygPqjXEc

Derzeit schon 60 leuchtende Satelliten, künftig davon 12.000, wohl militärisch. Umweltverpestung nicht nur durch die Rakteten am Boden, sondern himmlischer Art, auch menschlich verursacht!

Protest!!!
Kirsche
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Beiträge: 758, Mitglied seit 9 Jahren
Hoi Gerd

Ich schließe mich Deinem Protest an.

Die Raben meist durchgehend SCHWARZ üben sich in Luft- und Bodenkämpfen.
Meist sind es nur kleine Spiegelfechter – welche vermutlich sich selbst nicht leiden können
und mit Leidenschaft das eigene Spiegelbild bekämpfen - um ROT zu sehen.

Kein Problem für Adler

Harald
Eagle – CLAN
H:cool:π

Eine Anmerkung zum Video
Schaut schon ein wenig aus wie Hügeli am Sternenhimmel8-)
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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Beiträge: 758, Mitglied seit 9 Jahren

Filz auf Transparent von Denifle

S = Sevelen
V = Vaduz
B = Bregenz


Foto: Denifle aufgenommen auf der Friedensbrücke zwischen Afrika und Europa – geologisch betrachtet

Recht gut kann man erkennen, dass der Rheingraben eine zackige Treppenstruktur aufweist.

Zitat von Suza:
Teilt man aber sein Wissen, hat man hinterher noch genau so viel, der andere aber etwas mehr als vorher.

Klar haben wir diese Struktur auch auf Gefäße in Nasca gezeichnet
und genaugenommen weltweit verwendet,
um mit Stufenstrukturen den Raben was beizubringen.

Manchmal helfen wir den Schlauen und knacken die Nüsse am Rande.

Harald
H:cool:π

a Starlink to Heaven8-)
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Claus (Moderator)
Beiträge: 2.188, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Kirsche, hallo zusammen,

Harald Denifle schrieb in Beitrag Nr. 2322-3:
a Starlink to Heaven8-)

Siehst du, bzw. sieht irgendjemand in Harald Denifles Beitrag einen Bezug zum Thema? Ansonsten schlage ich vor, ihn zu löschen.
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Beiträge: 758, Mitglied seit 9 Jahren
Die gemeinsame Linie ist der Protest.

Die Lichtpunkte kommen auf einer Reihe daher, wie etwa die Hügeli im Bodensee
und wenn man so will, so ist eine gewisse Selbstähnlichkeit vorhanden – was man schon SO ausdrücken kann und darf.


Foto: Denifle

Bruder Alex startet hier und zeichnet mal gerne eine visuelle Kette in den Himmel. Mit Bruder ist nicht nur ein eiliges Konstrukt gedacht. Das Foto habe ich gestern gemacht und zwar in einem Bildband, welches ein bekannter Zuckerwasserverkäufer für Sport – Gesundheitsillustrationen realisiert hat.
Alex hat mir erlaubt, das Foto zu machen. Alex hat ja auch dem “Raben“ erlaubt diese Visualisierung zuzulassen. Es ist aber kein Geld geflossen und die Rechte seiner Abbildung könnten da schon noch bei Alex liegen.

Mit Alex sitze ich also gestern nördlich des V – Punktes auf einer Holzbank (mit leichtem Sicherheitsabstand), direkt vor einem Wasserschloss in Amerlügen (oberhalb von Frastanz) und wir schauen gemeinsam durch das weite Rheintal bis zum Bodensee. Das ist jene Stelle, wo von rechts kommend früher mal der Walgau – Montafon – Klostertal Gletscher durch die Geomorphologie hochgeführt den Rheingraben in die Schweiz querte. Klar war der Begriff Schweiz damals noch wenig bekannt.

Es geht also um Technik und wie man diese heute anwendet.

Reicht unser Raumschiff Erde oder müssen wir aus wirtschaftlichen Überlegungen Technikteile ins Orbit drücken?
Das ist die Frage, welcher wir uns nähern.
Harald

Dr. Teufel, der Rechtsanwalt des Zuckerwasserherstellers meinte zwar,
dass der Walgau heute eigentlich Rauch – Tal heißen müsse.
Gegen solche Märchen versuchen wir Protest einzulegen.

H:cool:π
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 26.04.2020 um 19:17 Uhr.
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Beiträge: 1.696, Mitglied seit 12 Jahren
Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2322-1:
…wohl bald vollständig. Ein Schrecken für alle Sternenhimmelinteressierte:

https://www.youtube.com/watch?v=ytUygPqjXEc

Derzeit schon 60 leuchtende Satelliten, künftig davon 12.000, wohl militärisch. Umweltverpestung nicht nur durch die Rakteten am Boden, sondern himmlischer Art, auch menschlich verursacht!

Protest!!!
Kirsche

Hier kann man die laufende Position der UFOs träcken.
Nächste Überquerung des Bodensees durch "Starlink 6" ist Sun, 26/04/2020 20:38:54

Laut Mikimama, sollen die Gigabit-Internet ermöglichen. Wenn mit der Technologie Netz-Abdeckung erreicht werden soll, z.B. bis Ende 2020, muss der ganze Himmel voll sein mit diesen Dingern, geplant 30.000.

Braucht kein' Sau! Bleibt die Frage, wie man genug Weltraumschrott in die entgegengesetzen Umlaufbahnen bringt.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 26.04.2020 um 10:21 Uhr.
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Beiträge: 876, Mitglied seit 3 Jahren
Für jedes erdgebundenes Hobby- oder Profi-Teleskop ist es ein Riesen-Fiasko, wenn sich auch noch ebenso zahlreiche Starlink-Konkurrenten hinzugesellen werden. Die Auswirkungen sieht man hier schon jetzt mit den bisher nur erst wenigen Starlinks.

Dagegen sind die wenigen Raben und Adler, die Harald an den natürlichen Tages-Himmel zeichnet, etwas erfreulich natürlich Schönes, die den Forums -Tageshimmel keinesfalls verdunkeln. Harald hat endlich das Augenmerk auf diese Starlink-Leucht-Schande des Nachthimmels gelenkt! Danke dir, Harald!

PS: Der auf dem o.a. Link am 19.4. noch sichtbare Comet Atlas ist leider vor ein paar Tagen auf dem Weg zur Sonne auseinandergebrochen und wird uns deshalb leider wohl Ende Mai nicht nachts den Weg auch durch die Starlinks hindurch erleuchten können. Schade!
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Beiträge: 758, Mitglied seit 9 Jahren
Im Bregenzerwald hört man folgende Zeilen:

Meor ehrod das Ault, und grüssed das Nü

Will heißen:

Wir ehren das Alte und begrüßen das Neue.

der alte Text wird Gebhard Wölfle, 1848 – 1904 zugeschrieben


Ist es nicht eher so, dass wir das Alte noch gar nicht kennen –
geschweige den begreifen können und wir dem Neuen
nun berechtigt mit Protest begegnen dürfen.

Harald
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ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2322-1:
…wohl bald vollständig. Ein Schrecken für alle Sternenhimmelinteressierte:

https://www.youtube.com/watch?v=ytUygPqjXEc

Hallo Kirsche,

nochmal zu dem Thema:

Die Satelliten fliegen in grob 500km Höhe und müssen, um ein permanent verfügbares Internet bereitzustellen, auch Wolken durchdringen
können. Ein Breitbandnetz tut aber nur mit Mikrowellen und die gehen ganz ungern durch Regenwolken durch.
Die Sender müssen entsprechend als Hochenergiewaffen ausgelegt sein und der Unfall, dass das eine oder andere Passagierflugzeug
in 10km Höhe weggegrillt wird, ist vorprogrammiert.

LG
Thomas
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Claus (Moderator)
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Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2322-9:
Die Sender müssen entsprechend als Hochenergiewaffen ausgelegt sein und der Unfall, dass das eine oder andere Passagierflugzeug
in 10km Höhe weggegrillt wird, ist vorprogrammiert.

Die Sendeleistung eines solchen (490 km vom Flugzeug entfernten) Satelliten liegt etwa bei 50 - 100 W.
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2322-10:
Die Sendeleistung eines solchen (490 km vom Flugzeug entfernten) Satelliten liegt etwa bei 50 - 100 W.

Das ist ja ganz wenig!
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Claus (Moderator)
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Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2322-11:
Das ist ja ganz wenig!

Ja. Eine Haushaltsmikrowelle hat 1000 W - und mancher Angst-vor-dem-Grillsatelliten-Habende schaut in 30 cm Entfernung durch ihr Sichtfenster, bis es 'bing!' macht.
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2322-12:
Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2322-11:
Das ist ja ganz wenig!

Ja. Eine Haushaltsmikrowelle hat 1000 W - und mancher Angst-vor-dem-Grillsatelliten-Habende schaut in 30 cm Entfernung durch ihr Sichtfenster, bis es 'bing!' macht.

Die Gitter an solchen Herden sollen ja ziemlich gut abschirmen.
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Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2322-13:
Die Gitter an solchen Herden sollen ja ziemlich gut abschirmen.

Auch für den Versuch, die Weintrauben mit Lithium zu befüllen?
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Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2322-14:
Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2322-13:
Die Gitter an solchen Herden sollen ja ziemlich gut abschirmen.

Auch für den Versuch, die Weintrauben mit Lithium zu befüllen?

Kommt d'rauf an, wann es "bing" macht, vor oder nach dem "bing". :smiley33:
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Claus (Moderator)
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Hallo Thomas der Große,

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2322-13:
Die Gitter an solchen Herden sollen ja ziemlich gut abschirmen.

Welche Verlustleistung (Leckage) hältst du für "ziemlich gut"?
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2322-16:
Hallo Thomas der Große,

Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2322-13:
Die Gitter an solchen Herden sollen ja ziemlich gut abschirmen.

Welche Verlustleistung (Leckage) hältst du für "ziemlich gut"?

Denke Schirmdämpfung ist die übliche Größe,
ein logarithmisches Leistungsdichte-Verhältnis in Dezibel.

Wenn die Maschengröße kleiner als die Wellenlänge ist, kann man das Prinzip des Faraday'schen Käfigs annehmen.

Heißt, wenn der Weintrauben-Bing vor dem Bing kommt, dann eher nicht.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 12.05.2020 um 19:23 Uhr.
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Claus (Moderator)
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Das mit den logarithmischen dBs ist ganz gut. Aber der Mensch (und sogar auch nur sein Hirn) ist größer als die Wellenlänge -> Schitkroam!

Und der Bing ist unabhängig von der zulässigen1), durch´s Leck verursachten Flächenleistungsdichte.

1) Tipp: Vergleiche Letztere mit der durch Abstrahlung eines Satellits verursachten Flächenleistungsdichte am Flugzeug.
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2322-18:
Das mit den logarithmischen dBs ist ganz gut. Aber der Mensch (und sogar auch nur sein Hirn) ist größer als die Wellenlänge -> Schitkroam!

Im Gutfall, ja! Sonst Schitkrom! Hinzu kommt beim Weintraubeneffekt Dispersion, also wenn Hirn nicht vertrocknet, dann Hirn wesentlich grösser als Wellenlänge.

Das eigentlich Interessante ist die Schirmdämpfung von Regenwolken für Zentimeter- und Milimeterwellen und ob die sich z.B. durch Parallelschalten von Starlinksendern umgehen lässt.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 13.05.2020 um 09:30 Uhr.
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Claus (Moderator)
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Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2322-19:
Das eigentlich Interessante ist die Schirmdämpfung von Regenwolken für Zentimeter- und Milimeterwellen und ob die sich z.B. durch Parallelschalten von Starlinksendern umgehen lässt.

Starlink: 11927 Satelliten leuchten mit je 50W Sendeleistung die Erde aus. Das ergibt
11927 * 50W / (4 * π * (6371 km)2 * 106m2/km2) = 1,2*10-9 W/m2

Haushaltsmikrowelle: Durch Undichtigkeit am Türverschluss und am Abschirmgitter infolge Gebrauchsdeformation wird im Abstand
von 5 cm zur Tür eine Leistung von 5 mW/ cm2 = 50 W/m2 freigesetzt.

Daher müsste ich m.E. vor der Haushaltsmikrowelle etwa 40 Milliarden mal mehr gegrillt werden, als am Flugzeug.

Falls beim Starlink zusätzlich noch Schirmdämpfung durch Wolken hinzukäme, hätte m.E. eher Herr Musk ein Problem, als das Flugzeug.
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