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Das “Wissen“ der BÄUME

Thema erstellt von Harald Denifle 
Beiträge: 514, Mitglied seit 1 Jahr
Wissensbäume vs. Wissensbücher:

Ein hervorragender Beweis für die Wissens-Schrumpfung in der Raum-Zeit!

Kirsche
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Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 12 Jahren
Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2267-21:
Wissensbäume vs. Wissensbücher:
Ein hervorragender Beweis für die Wissens-Schrumpfung in der Raum-Zeit!
Kirsche
Wissen schrumpft nicht.
Wissen wird pervertiert!
Wissen wird missbraucht!
Wissen wird manipuliert, aber es schrumpft nicht.
Diese unsere Spezies weiß aber in den Ozeanen schwimmt mehr Plastik als Fische.
Diese unsere Spezies weiß aber tötet sich gegeneitig.
Diese unsere Spezies weiß aber es verhungern und verdursten mehr als getötet werden.
Diese unsere Spezies weiß aber lebt zum Teil vom Waffenhandel.
Diese unsere Spezies weiß aber zockt um Lebensmittel der ärmeren.
Diese unsere Spezies weiß aber zerstört gezielt den einzigen Ort der für uns bewohnbar ist.
Diese unsere Spezies weiß aber je mehr sie weiß je mehr wird pervertiert.
Seht euch nur um.
Wissen schrumpft nicht...
es wird missbraucht.
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Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Beiträge: 514, Mitglied seit 1 Jahr
Hi Ernst, wie recht Du hast:

Nicht das Wissen schrumpft, der Verstand macht sich unsichtbar, weil er im Raum verdampft. Erst wird der Baum des Wissens gefällt und dann das daraus geschrumpfte Buch des Wissens auch noch zugeklappt. Dem Verstand fehlt nun das Futter. Er schrumpft noch schneller.

Schade um den Baum, er wusste so viel, da er ward mehr als 1000 Jahr.
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Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
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Beiträge: 540, Mitglied seit 8 Jahren
Zitat von meinerseits an anderer Stelle:
Etwa den St. Galler Globus der in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gefertigt wurde. Schon in früheren Zeiten haben sich die Zürcher Protestanten und die Sankt Galler Katholiken gegenseitig den Glauben um die Ohren gehauen. Nach einem Sieg der Zürcher gelangte der Globus in den „Besitz“ der Zürcher.

Unweite des Bodensees, dort wo die mehrere 1000 Jahre Messanlage zur Erforschung des Globus offen liegt, befindet sich die Stadt - Sankt Gallen. Da ich das Original in Zürich bereits bewundert habe, wollte ich der Kopie in der Stiftbibliothek ebenfalls einen Besuch abstatten. Stehe also im Lift und drücke nach oben und lande trotzdem erstmal im Untergrund. In der neutralen und ausgeprägt demokratischen Schweiz ist es auch im Untergrund ziemlich nett und darf erstmal auch ohne Eintrittskarte die herumliegenden Steine bewundern.
Und dann doch, es geht nach oben.
Der Oberlehrer und Buchautor Mario Andreotti hat ein smartes Häufchen Grautierchen versammelt und ich schließe mich ungefragt am Rande an. Alte Bücher in verschnörkelten Kästen verstaut, vollgepackt und doch nur etwa die Hälfte der Rest nach Unbekannt, in Richtung Bern verschwunden. Dem Globus - nicht berühren - fehlt das Charisma des Originals. Eine Ansammlung von Stammbäumen rutscht in Latschen durch den Raum - staunend und wienert den Boden.

Grüße Harald

In der Vitrine auf Zellulose der älteste Bauplan des Abendlandes (Hinweis von Andreotti) als Kopie, das Original auf Pergament im Tresor, ein Palimpsest, multiinformativ.
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 02.07.2017 um 13:34 Uhr.
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Beiträge: 540, Mitglied seit 8 Jahren
BiOcchio oder PinOccio oder PiOccio?

aus Wikipedia
Eines Tages findet Tischler Antonio, der wegen seiner roten Nase „Meister Kirsche“ genannt wird, ein Holzscheit, das zu sprechen anfängt, als er es bearbeiten will. Da ihm die Sache nicht geheuer ist, schenkt er es seinem Freund, dem Holzschnitzer Geppetto.
aus Wikipedia

War es eine Pinie oder Bi Pi?
Zweimal Pi in cm, ist etwa der mögliche Augenabstand um Imaginationen zu verinnerlichen. Aus Gründen der Geometrie erhalten wir jedoch punktuelle Information von different alten Fotonen. Das uns aufdrängende Bild, ist somit nicht nur durch die verschiedenen Längen zeitlich verschmiert, sondern auch punktuell nach differenter Zeit zu kreieren. Das Riechorgan wird dabei recht gut ausgeblendet. Für Grautiere und Schneemänner mag es dann wohl eine Möhre sein.

Harald
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 28.07.2017 um 20:18 Uhr.
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Beiträge: 540, Mitglied seit 8 Jahren
Raum - Rhein - Zeit - Fluss

Je mehr Raum einem Fließgewässer zur freien Gestaltung zugestanden wird, umso unberechenbarer wird der Fluss. Die angegebene Erhöhung der Durchfluss Kapazität von derzeit etwa 3100 m³/s auf 4300 m³/s ist daher reines Wunschdenken. Lässt man ein Mäandrieren des Rheins zu, dann kommt es zu nicht beherrschbaren Verfrachtungen des Geschiebes, Auflandungen und variierende Profile, welche sich jeder hydraulischen Berechnung, variabel entziehen. Die angepriesene Erhöhung des Hochwasserschutzes verkehrt sich ins Gegenteil und erfordert zukünftige Unterhaltskosten, welche die Baukosten um ein mehrfaches Übersteigen werden. Das Planungsbild zeigt klar, dass hier keine Wasserbauingenieure, sondern eher Staatsmaler tätig sind. Sicherlich – schön anzuschauen, aber für das dicht bewohnte Rheintal eine fatale Entscheidung.


Schreiben des Vorarlberger Landeshauptmann


Sehr geehrter Herr Denifle,

vielen Dank für Ihr Schreiben und Ihr Interesse am Hochwasserschutz. Hochwasserschutz am Rhein hat für mich oberste Priorität und das Projekt Rhesi wird von hochkompetenten Wasserbauern aus Österreich und der Schweiz geplant, die an bereits durchgeführten Projekten wie an der Drau oder der Thur die notwendigen Erfahrungen gesammelt haben. Zudem wird die Planung auch durch Modellversuche, die von der ETH Zürich und dem Institut für Wasserbau in Wien durchgeführt werden, laufend überprüft. Sie können sich also sicher sein, dass das Projekt von fundierten wissenschaftlichen Studien begleitet wird.

Herzliche Grüße
Markus Wallner


obiger Beitrag aus dem Thema Zeitdilatation oder Zeitkontraktion

Sehr geehrter Herr Wallner
Hallo Markus

Danke für die Rückmeldung. Der Hinweis, dass die Planungen von hochkompetenten Wasserbauern aus Österreich und der Schweiz durchgeführt wird ist sehr spannend. Das Sammeln von Erfahrungen an Drau und Thur für zukünftige Hochwasserereignisse stimmen jedoch etwas nachdenklich. Sie Schreiben vermutlich von eher kurzfristigen Erfahrungen, welche an der Drau und an der Thur von den hochkompetenten Wasserbauern gesammelt werden.
Die Ergebnisse der unsinnigen Ill – Baggerspiele wurden vermutlich in die Modellberechnungen noch nicht einbezogen. Wie beim Rhein werden Abflussmengen angegeben, welche pure Behauptung sind, da mit einem identen Flussquerschnitt nur unwesentlich höhere Abflusswerte erzielt werden können.
Trittsteine im Verbund mit Ablagerungen von Geschiebe lassen theoretisch seitliche Strömungen zu, welche nicht beherrschbar sind. Der Rhein ist daher dringend im derzeitigen Dammgefüge zu belassen.
Wie bereits früher meinerseits angemerkt wurde, ist der Ableitung zum Seegrund des Bodensees, besonderes Augenmerk zu schenken. Es besteht die Gefahr von subaquatischen Hangrutschungen infolge der permanenten Verkippung der Geschiebe und Schwebestoffe im Mündungsbereich. Diese Gefahr könnte durch eine Ableitung in die bestehenden unterseeischen bestehenden Flusstäler weitestgehend verhindert werden.
Als ausgebildeter Diplomingenieur im Bereich Wasserbau gilt auch für meine Person, neben dem persönlichen Interesse, die oberste Priorität für einen vernünftigen Hochwasserschutz. Wobei ich ebenfalls, das erdbebensichere Bauen, nie aus den Augen verloren habe. Wie bereits mitgeteilt konnte ich als Hilfsarbeiter etwa 50 Infrastrukturprojekte für das Land Vorarlberg und die Republik Österreich um mehrere 100 Millionen ATS projektieren. Die Vorarlberger Baulandschaft ist mir daher schon bestens bekannt. Der Versuch mit brachialer Gewalt Mammutprojekte umzusetzen mag im Interesse von Banken, Baumeistern und einigen Beamten liegen – ist aber nicht im Interesse der Vorarlberger Bevölkerung.

Mit freundlichen Grüßen
Harald Denifle
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ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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es harzt

Im Schweizer Radio (DRS 3) verwendet eine junge, aufgestellte Moderatorin oft den Begriff “es harzt“, wenn sie beschreiben will, dass es im Straßenverkehr gerade nicht so gut läuft. Es ist ein Begriff aus dem Bereich Bäume, der notwendig ist – manchmal wohlriechend, klebrig, schützend, heilend …… und von der Moderatorin ziemlich frech benutzt.

Im Fall der Moderatorin gut genutzt

lg Harald
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 20.08.2017 um 12:13 Uhr.
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Kleine Waldbrücken vom Ich zum Du


Bild: Denifle


Installation - Bethan Huws:
Artists Interpret the World and Then We Interpret the Artists

mlg
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ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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Hallo Gerd (Kirsche)


Bild: Denifle

Links der liegende, schwarze Kubus und rechts der stehende Weiße und im Hintergrund das Schloss des Fürsten. Machtsysteme auch religiös angehauchte neigen zu Schwarz – Weiß Interpretationen. Dabei ist lediglich Kunst und manchmal recht bunt, im Liechtensteinischen Kunstmuseum zu sehen. Ist doch schön, dass es für uns kein Problem ist, ob der Dschungel alles überwuchert, oder ob der Wald die Lichtung umfasst. Wissen darf wachsen wo es will und man sollte mithelfen – dass es kann.


Bild: Denifle

Die Lichtung am Kilimandscharo reicht soweit das Auge reicht. In Steinwurfweite eine Hyäne in ängstlicher Lauerstellung. Es stehen Wildtiere vieler Arten gut verteilt in der Landschaft. Füllen das Bild - fast ein Wald meist ruhig stehend oder wippend, die Scene verwischend.
An der Küste kippen - eine Runde Weiße, auf der Veranda im Kreis um den Bambus - Tisch, den Whisky nach hinten. Gemeinsam sehen sie die Black Mamba auf dem First liegend, den Körper links und rechts in Bögen zeigend und mit gemächlichem Schlummern. Ein Schwarzer tränkt ein weißes Tuch mit Benzin und hält es an die Mamba. Ein Ruck und sie stürzt auf die Wiese, umgeben von einem großen Ring weißer Europäer. Der Schwarze schlägt mit dem langen Stock gewaltig zu. Wie eine schwarze Feder fauchend in die Höhe springend, wird das „Böse“ vernichtet.

Wo ist die Vernunft, wenn die Gewalt das Wissen beansprucht?

Harald
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 14.11.2017 um 20:09 Uhr.
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Harald Denifle schrieb in Beitrag Nr. 2267-29:
Wo ist die Vernunft, wenn die Gewalt das Wissen beansprucht?
...und wo bleibt der Verstand, wenn Glaube über Wissen herrscht?

Und Wissen schrumpft doch und das Ganze heisst vergessen. Menschen z.B. haben z.B. vergessen wie man nachdenkt, den Verstand benutzt, denn glauben hat sich als weitaus einfacher erwiesen.
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Ich versteh' zwar nicht, was du sagst, aber das kann nur daran liegen, dass du nicht verstehst, was es bedeutet.
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Z.B.:
Was nützt der Verstand, wenn der Glaube und mit ihm die Überzeugung fehlt, dass Klima noch stabilisieren zu können?
Was nützt der Verstand, wenn man Waffenlieferungen und ihrem Einsatz machtlos zusehen muss?
Wo bleibt der Verstand, wenn man weiß, dass Handelsverträge die Wirtschaft in Entwicklungsländern behindern und dadurch aus Hungersnot Flüchtlingswellen initiieren?
Wo bleibt der Verstand, wenn man weiß, warum Insekten und Vögel sterben?
Ist der Verstand unzureichend? Hat der Glaube die Schuld?

Fazit:
Selten Verstand, vielmehr der Glaube an die Möglichkeiten mobilisiert. Der Verstand verheißt nur die Nutzlosigkeit, gegen Egoismus, Kapital und den Einfluss weniger Mächtiger zu Gunsten Schwacher bestehen zu können. David besiegt aber Goliath, nur mit Kreativität gegen Einfalt, der Glaube gegen Verstand. Der Glaube ist dem Verstand nicht unterlegen. Auch dann nicht, wenn man es glaubt! Ist Letzteres denn Verstand?

Der Baum der Erkenntnis: Viel Astwerk, manches fast schon ohne Leben, bisher aber leider noch ohne Blattwerk mangels Verstand divergierender Zusammenhänge.
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Hallo Kirsche

Mangelt es nun an Verstand oder am Glauben (das ist jetzt keine persönliche Frage, dazu fehlt das "dir" darin. ;))? Aus deinem ersten Satz entnehme ich, dass einem Verstand nichts nutzt, wenn Glaube oder Überzeugung fehlen, etwas zu bewerkstelligen - da fehlt also Glaube und Überzeugung - und aus dem letzten, dass es am Verstand fehlt, Zusammenhänge zu erkennen.

Verstand ist mMn genug da. Nur leider verstehen sich einige darauf, einen gewissen Glauben zu säen und Glaubende damit zu verblenden und das nicht nur in Religionen. Weniger verstehen sich darauf, verblendete Glaubende von Gegenteilen zu überzeugen. Normalerweise wäre letzteres gar nicht nötig, wenn die letztendlich verbleibenden Vielen ihren Verstand benutzen würden, um die Dinge, an die sie bisher nur glauben zu verifizieren, sprich sich selbst von der Gültigkeit ihres Glaubens überzeugen. Fatal wird es, wenn man von Dingen die man glaubt überzeugt ist, ohne sie je verifiziert zu haben.

Das Problem beginnt ja schon beim Menschen selber und das zeigt, das vieles hier schief läuft und woran die Menschen eigentlich glauben:

Es gab in Hanoi einst eine Rattenplage und die Stadträte von Hanoi wollten die Bevölkerung daran beteiligen, die Ratten loszuwerden. Sie beschlossen jedem Bürger eine Prämie für jede tote Ratte zu zahlen. Was taten die Bürger von Hanoi? Sie fingen an Ratten zu züchten.

Was, bis auf die Tatsache, dass die Story von Dr. Prof. M. Binswanger für eine ganz andere Problematik - sinnlose Wettbewerbe - kommt, fällt einem hier noch auf? Menschen - ok, zunächst nur die Bürger von Hanoi - sind auf Geld aus. Wenn ich Geld über hätte, würde ich Prämien für jeden Baum, den einer pflanzt, zahlen, statt einen (oder mehrere) Euro zu verlangen, wenn einer gepflanzt werden soll (Pflanzt einfach mal nen Baum).
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Nicht von Bedeutung am 14.11.2017 um 23:46 Uhr.
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Gegenwart als Zwitterteilchen zwischen Zukunft und Vergangenheit. Gegenwart wird unablässig zur Vergangenheit. Wie lange muss man auf die Zukunft warten? Was bringt sie? Habe ich meinen Verstand richtig eingesetzt, um das erhofft Ergebnis zu erzielen? Werden, Leben und Vergehen, Anfang und Ende, das A und O des Seins, was wird, was bleibt? Der Verstand findet keine Antwort. Soll man verzichten, Fragen zu stellen? Das hilft dem Verstand auch nicht auf die Beine.
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Hallo Kirsche

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2267-33:
Gegenwart als Zwitterteilchen zwischen Zukunft und Vergangenheit. Gegenwart wird unablässig zur Vergangenheit. Wie lange muss man auf die Zukunft warten? Was bringt sie? Habe ich meinen Verstand richtig eingesetzt, um das erhofft Ergebnis zu erzielen? Werden, Leben und Vergehen, Anfang und Ende, das A und O des Seins, was wird, was bleibt? Der Verstand findet keine Antwort. Soll man verzichten, Fragen zu stellen? Das hilft dem Verstand auch nicht auf die Beine.

Seinen Verstand benutzen bedeutet Fragen zu stellen. Man muss zwar nicht Alles in Frage stellen, aber zumindest das, was einen selber bewegt. Um Triviales wie 1+1=2 sollte es sich dabei nicht handeln. Auch nicht um die Frage, wo komme ich her oder wo führt es hin, sondern wo steh' ich und wie komme ich von hier aus da hin, wo ich hin will.

Und außerdem: Wo kämen wir denn hin, wenn das dauernd nur gefragt wird und nicht endlich mal einer los rennt und nach sieht? :D
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„Tyll“, sagt der König.
„König“, sagt der Narr.
„Mach etwas“
„Wird dir die Zeit lang?“
Der König schwieg.
„Weil er dich so lang warten lässt, weil er
Dich wie seinen Abdecker behandelt, wie
seinen Friseur, wie seinen Scheißstuhlputzer,
deshalb langweilst du dich, und ich soll dir
etwas bieten, richtig?“
Der König schwieg.
„Das mach ich gern.“

Rückseite Buchumschlag – TYLL (Ulenspiegel) – von Daniel Kehlmann


Wo will ich hin?

Die Maske auf dem Banner – Ohne Bedeutung – aus Holz geschnitzt in Zirben,
in alle Weiten mit müden Beinen getragen – ein großes Dorf auf kleiner Kugel rund.

We are First
from
one to nine
ETH is TEN

Wissen oder Glauben oder doch nur Manager – Kacke um hinter Baumstümpfen Atompilze zulassen?
„König?“
Schläfst du noch oder träumst du schon?
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ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 17.11.2017 um 15:56 Uhr.
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EINSTEIN HOLZBRÜCKE

Gemeinsam tragen die Männer den Baumstamm den schmalen Weg zum Fluss. Beidseitig des Ufers, Einstein auf Einstein, geschichtet zum Turm geformter Obelisk. Mittig in Lagen Stämme eingeklemmt, in den Flusslauf ragend. Schicht um Schicht weiter zur Mitte des Flusses wagend. Der getragene Holzstamm übergeschoben, die Lücke schließend – wir Brückenbauer.

„Tyll“, sagt der König

Tyll schweigt
„Ich habe Angst die Wasser zu queren“
Tyll schweigt
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ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 17.11.2017 um 16:21 Uhr.
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Hahaaa...

Tyll denkt wahrscheinlich: "Tja, König... Ist das etwa mein Problem? :smiley10:"
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Nicht von Bedeutung am 17.11.2017 um 16:51 Uhr.
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Eine Frage des Maßstabs

Vermutlich die aktuellste Brücke über den Rhein wurde am 4. November 2017, in Chur eröffnet.
Gestern nutzte ich die Gelegenheit um dem Vortrag von Jürg Conzett, Bauingenieur – eine kleine Hängebrücke und ihre Referenzen – dem Planer der Brücke direkt zu lauschen. Mit 92 m Spannweite ist diese mehr als zehnmal kleiner, als die George – Washington - Brücke in New York. Die etwa 3 m breite Fußgängerbrücke kann aber mit identer Seitenansicht aufwarten. Neben den Twin Towers in kleinerem Format, wurde nun brückentechnisch noch zusätzlich etwas New York in Chur installiert. Die Perfektion der Ingenieure, die Suche nach statisch verständlichen und stimmigen Formen lässt ähnliche Silhouetten wachsen. Beim Apero gibt es Gelegenheit, sich mit einem Ingenieurstudenten zu unterhalten. Er kam noch in das Intermezzo eines Versuchs, die Ingenieurausbildung mit dem Architekturstudium zusammenzulegen. Eine Vorstellung, welche ich schriftlich für unmöglich erklärte.
Zusammenarbeit ist wichtig – Architekten, Ingenieure, Landschaftsplaner, Geologen, …. - müssen jedoch die Spezialisierung erkennen und faires Realisieren mit den Ausführenden ermöglichen.

„Tyll“, sagt der König.
„König“, sagt der Narr.
„Sag etwas“
„Universitäten sind König-Systeme“
Der König schwieg
„Nur das königliche Gesinde soll sich bilden,
den Stab weitergeben, die Latte heben,
flutschi Augen, die Lippen gelollt,
huppi tuppi teppi - Wissenschaft“
Der König schwieg

„Braucht ER eine Brücke?“
fragte Tyll
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 17.11.2017 um 20:09 Uhr.
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onetwo
three Beitrag: four O four
Brücken in Nepal - Fotos: Denifle
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Harald Denifle am 18.11.2017 um 21:04 Uhr.
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Claus (Moderator)
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Immerhin: Die Sichtprüfung :smiley25: nach DIN 1076 ist erfolgt.
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