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Selbstgespräche

Thema erstellt von Habenix 
Beiträge: 340, Mitglied seit 1 Jahr
Suza schrieb in Beitrag Nr. 2188-582:
man darf Menschen nicht verspotten, die glauben. Oder doch?
Das Problem gegenüber Glauben ist doch, dass einem manchmal nichts Anderes übrig bleibt. Was solls - dann fällt das freundliche Lächeln zuweilen halt mal etwas härter aus (bis hin zum Lachkrampf :D). Leider fangen die Glaubenden dann immer gleich an zu ballern oder zu quälen (ISIS, Iquisition), weswegen man es sich vllt. verkneifen sollte.
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Ich versteh' zwar nicht, was du sagst, aber das kann nur daran liegen, dass du nicht verstehst, was es bedeutet.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Nicht von Bedeutung am 13.11.2017 um 20:08 Uhr.
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Mit dem Glauben ist das so eine Sache, die einen glauben an Gott, die anderen glauben an sich selbst, das Geld oder was weiß ich. Sie glauben alle ohne Ausnahme, sie vermuten zu wissen und wissen doch nichts!

Hat es eine Bedeutung?

Fragt: Kirsche
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Hallo Kirsche (Ahhh ja, kenn ich. Nur mit anderer Form und Apfelgeschmack. :D)

Also gut. Ich kann glauben. Ich kann aber mit dem Glauben an etwas meinen Verstand benutzen, Rückschlüsse ziehen und entscheiden, was ich für Richtig halte und was nicht - also ob sich ein Glaube bestätigt oder nicht. Zeige mir diese Fähigkeit mal bei stur, streng, gottesfürchtigen Glaubenden.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Nicht von Bedeutung am 13.11.2017 um 23:11 Uhr.
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Nicht von Bedeutung schrieb in Beitrag Nr. 2188-586:
Hallo Kirsche (Ahhh ja, kenn ich. Nur mit anderer Form und Apfelgeschmack. :D)

Also gut. Ich kann glauben. Ich kann aber mit dem Glauben an etwas meinen Verstand benutzen, Rückschlüsse ziehen und entscheiden, was ich für Richtig halte und was nicht - also ob sich ein Glaube bestätigt oder nicht. Zeige mir diese Fähigkeit mal bei stur, streng, gottesfürchtigen Glaubenden.

Hallo Mensch, der sich Nicht von Bedeutung nennt!

Es ist wohl ganz normal, dass man die eigene Unzulänglichkeit an anderen erkennt.
Es soll sogar Menschen geben, die Stars der globalen Selbstprojektion sind;
die werden in sozialen Medien gerne erwähnt und fungieren als Click-Baites.

Gruß
Thomas
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Hallo Thomas

Danke für die Info.
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Hallo Nicht von Bedeutung,

Du setzt den eigenen Verstand mit Wissen gleich, das ist aber nicht so, denn der Verstand wird von sehr vielen Dingen getäuscht und ist wiederum von Wissen abhängig, von dem man nicht weiß, ob es Wissen ist, es Wissen überhaupt gibt oder sich vielleicht nur in Formeln verstrickt. Ist Wissen zukunftsfähig ausbaubar oder nur eine temporäre Eigenschaft unseres Verstandes? Ist Wissen ausbaufähig, so ist es auch der Verstand. Wer sagt denn, dass am Ende doch nur der von Dir verfemte Glaube bleibt, der allein Dir dann noch die Gewissheit verleiht?

Mit Harald habe ich mich hier an anderer Stelle über Bäume des Wissens unterhalten, wir alle hier doktern am Astwerk eines einzigen Baumes herum, der dennoch jederzeit umstürzen kann, wird er nicht beständig verjüngt. Du selbst hast an einer anderen Stelle eine Säge am Astwerk in der Hand, die ich ziemlich interessant finde, weil Du Dir Gedanken über das allein mathematisch-künstliche Konstrukt der RaumZeit oder des ZeitRaums machst, was m.E. als solches unumstößlich ist, aber dennoch nicht alles sein kann. Lichtgeschwindigkeit ist tatsächlich der volle Tritt auf die Zeitbremse, Licht hat weder Gegenwart, noch Zukunft, die mit Licht verbundene Vorstellung von Zeit bedeutet ausschließlich Vergangenheit, ist somit Zeit-unvollkommen und bedarf der Klärung mittels einer völlig anderen Zeitvorstellung, die die Dynamik des allseits spürbaren Werdens und Vergehens beschreibt. Es fehlt also stets neues Astwerk am Baum der Erkenntnis, der erst im Urwald der Erkenntnisse vollkommen wird.

Teil meines glaubenden Verstandes.
Kirsche
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Hallo Kirsche

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2188-589:
Du setzt den eigenen Verstand mit Wissen gleich.
Nicht wirklich - denn so denke ich über Glaubende. Glauben heißt nicht Wissen und Glaubende glauben zu wissen. Mit Verstand aber ist die Fähigkeit Glauben in Wissen zu wandeln und entweder fällt man vom Glauben ab oder wird in diesem bestätigt. Wider besseren Wissens an einem Glauben festzuhalten, bezeichne ich als Sturheit und Sturheit als (mit Verlaub - ich kann da nichts für) Dummheit. George Carlin z.B. war in dieser Hinsicht nicht nur sehr überzeugend auf seine komische Art, sondern auch um einiges Vieles einleuchtender, als z.B. A.S.Lavey. Wie ich zu Gauben - insbesondere religiösem Glauben - stehe, sollte spätestens jetzt klar sein.

Folgendes (wird bissl makaber): Zunächst glaube ich mal, dass Carlin falsch liegt (resp. richtig, das hängt von meiner Vorprägung ab). Dann erkenne ich die Vernunft in seinen Worten und frage mich fortan, worüber das Publikum hier noch lacht. Abhängig von meiner Vorprägung hat sich mein Glaube auf die Art nun zerschlagen oder bestätigt. Ich möchte mir eigentlich nicht vorstellen, dass auch nur ein Mensch einer anderen Logik folgt, sehe Gegenteiliges aber täglich in den Nachrichten. Das sind nicht Dinge, von denen ich glaube, dass sie falsch sind, sondern Dinge von denen ich es weiß.
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unser verstand weis nix ausser seiner selbst und alles was von ausßen dazugehöhrt.die möglichkeit zu glauben gehört dazu.
der glaube existiet ohne verstand er ist einfach da.
mein persönlicher verstand muß damit klar kommen das er glauben kann,er hat es sich nicht ausgesucht.
der verstand fängt an den glauben zu versuchen.
ein verstand der die wahrheit sucht komm nich um den glauben herřum und dann bleibt er dabei.
mein verstand brauch den glauben an gott wie mein körper das atmen ohne scheiß
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Nicht von Bedeutung schrieb in Beitrag Nr. 2188-590:
Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2188-589:
Du setzt den eigenen Verstand mit Wissen gleich.
Nicht wirklich - denn so denke ich über Glaubende. Glauben heißt nicht Wissen und Glaubende glauben zu wissen.

Ich denke, "Nicht Wissen" ist nicht nicht die einzige Impotenz, die es gibt, sondern es gilt sogar die Umkehrung:
"Wissen heißt nicht Glauben und Wissende wissen zu glauben", kontrahiert zu "Wissende glauben nicht".

Die mathematische Axiomatik legt die Ansicht nahe, dass Wissen fundamental auf der Entscheidung zu glauben beruht.
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es glaubt mir keiner das ich früher ca. vor 10 jahren gläubige gehaßt habe so wie paulus.
wenn der glaube erstmal da ist ist er da und das ist auch gutso.denn etwas besseres kann dem verstand nicht passieren.
warum sollte nur mein verstand so denken .
glauben heist,seinen verstand unter gott zufügen,und all sein "nichts wissen" zu allwissen einzutauschen
also die größte instanz in sich selbst entscheiden zulassen was besser ist.
ach es ist scheinbar sinnlos von gott zu schwärmen,aber ich machs trotzdem o:)
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mich kann man nicht mit wissen beeindrucken,tut mir leid kann ich nix für.:o\
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hallo, Habenix, das war grossartig ! Alles gute! Keen
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Hallo Thomas

"Wissende wissen zu glauben" bedeutet, dass "Wissende" verstehen es zu glauben. "Wissende" lässt sich durch Weise ersetzen und das führt zur mWn ursprünglichen Form "Weise wissen zu glauben" und dann folgt daraus, dass es weise ist, Gauben stets zu verifizieren, auf dass er sich bestätige, weil man ihn andernfalls verwefen müsste, weil nur das ebenso weise wär. Zumindest ist es nicht weise, weiter an Dinge zu glauben, die sich als falsch erwiesen haben, nur viele tun dies und darin begründet sich der Backfire-Effekt. Die beste Methode, ein Geheimnis zu bewahren, ist die, zu dem Geheimnis auch noch gegenteilig lautende Gerüchte zu streuen (auch mit mathematischem Axiom darstellbar: Aquivalenz ist nicht Antivalenz - xor is not xnor). Wissen beruht nicht fundamental auf der Entscheidung, glauben zu wollen, sondern auf der Entscheidung wissen zu wollen, indem man Glauben verifiziert.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Nicht von Bedeutung am 16.11.2017 um 22:28 Uhr.
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Hallo Habenix

deinen Post hatte ich übersehen, weil er kam, als ich noch am Verfassen war.

Wir scheinen etwas gemeinsam zu haben, denn mich kann man mit Glauben nicht beeindrucken. Selbst wenn wir nichts gemeinsam haben, werden "wir" es sein, die übrig bleiben, wenn alles andere, an was in Kirchen oder von dir geglaubt werden kann, verworfen werden musste - zumindest steht es so in der Offenbarung der Bibel. Allerdings werden "wir" einen Gott tun, um es so werden zu lassen. Der Glauben in Kirchen ist - wenn man von ISIS mal absieht - längst weitaus harmloser geworden, als der Glauben in der Wissenschaft.
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Nicht von Bedeutung schrieb in Beitrag Nr. 2188-597:
"Wissende wissen zu glauben" bedeutet, dass "Wissende" verstehen zu glauben.
"Wissene" lässt sich durch Weise ersetzen und das führt zur mWn ursprünglichen Form ...

Stimmt jeweils nicht.
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Hallo Thomas

Stimmt auffallend. Es musste "Wissende verstehen es zu glauben" erstens und "Wissende" statt "Wissene" zweitens heissen. Oder wolltest du mir am Ende etwa sagen, ich läge auch ohne Tippfehler falsch? Ich würde einen Gott tun, dir da rein zu reden. ;-)
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Nicht von Bedeutung am 16.11.2017 um 22:31 Uhr.
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Nicht von Bedeutung schrieb in Beitrag Nr. 2188-601:
Hallo Thomas

Stimmt auffallend. Es musste "Wissende verstehen es zu glauben" erstens und "Wissende" statt "Wissene" zweitens heissen. Oder wolltest du mir am Ende etwa sagen, ich läge auch ohne Tippfehler falsch? Ich würde einen Gott tun, dir da rein zu reden. ;-)

Ist in Ordnung, wenn Du meine Zitate verbesserst, damit für Dich das Richtige 'rauskommt. ;-)
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Hallo Thomas

Bei mir kann ja nichts Falsches rauskommen - Dank xor is not xnor, kann man davon ausgehen, dass niemals alle Menschen gleichzeitig herausfinden, was nun tatsächlich richtig und was eindeutig falsch ist. Oder anders gesagt: Man kann sich stets darauf verlassen, dass Menschen auch mal schlicht etwas glauben wollen.
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Hallo Thomas

Bei mir kann ja nichts Falsches rauskommen - Dank xor is not xnor, ...

Das scheint alles wohlüberlegt zu sein und wenn es dann doch passiert, kannst Du die Nicht-von-Bedeutung-Karte zu ziehen.
Respekt!
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