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Selbstgespräche

Thema erstellt von Habenix 
Beiträge: 1.019, Mitglied seit 10 Jahren
Die größte frage die sich mir stellt ist:
Warum können nicht alle menschen an gott glauben
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Beiträge: 1.019, Mitglied seit 10 Jahren
Kennst du das kleine kind das sich schüchtern hinter mamas
Rockzipfel versteckt und mit ausgestreckter hand etwas vermeintlich
Böses sieht?
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 12 Jahren
Habenix schrieb in Beitrag Nr. 2188-383:
Die größte frage die sich mir stellt ist:
Warum können nicht alle menschen an gott glauben
Vielleicht weil er aufgehört hat den armen und schwachen beizustehen.......
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Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-385:
Habenix schrieb in Beitrag Nr. 2188-383:
Die größte frage die sich mir stellt ist:
Warum können nicht alle menschen an gott glauben
Vielleicht weil er aufgehört hat den armen und schwachen beizustehen.......

Sehr gute Antwort, Ernst!
Ich wundere mich tagtäglich, mit welcher Beharrlichkeit Menschen an etwas glauben, für das es nun so gar keine Belege gibt.
Jedes Jahr spricht der höchste Katholik der Welt, der "Vertreter Gottes auf Erden" seinen Segen urbi et orbi und er bittet um Frieden auf der Welt und um Gerechtigkeit. Das macht er Jahr für Jahr und ich kann nicht erkennen, dass die Welt in irgend einer Form friedlicher oder gerechter geworden wäre. Was schlussfolgere ich daraus? Entweder, der himmlische Schöpfer hört niemandem zu, dann muss man den auch nicht anbeten, oder aber (was ich für viel wahrscheinlicher halte) er existiert überhaupt nicht und ist nur Einbildung...
Übrigens passend zum Thema ist meine Signatur hier :)
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Suza am 02.07.2017 um 11:26 Uhr.
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 12 Jahren
Hallo Suza und guten Sonntag.
Suza schrieb in Beitrag Nr. 2188-386:
(...)
Ich wundere mich tagtäglich, mit welcher Beharrlichkeit Menschen an etwas glauben, für das es nun so gar keine Belege gibt.
(...)
....richtig Suza, aber die können noch viel schlimmer...
zum Beispiel glauben die beharrlichen auch daran das....
...die Vatikan-Bank sich nur um bedürftige Missbauchsopfer kümmert
...alle Macht vom Volke ausgeht
...Wahlen etwas ändern können
...Geld arbeiten kann
...ewiges Wachstum möglich ist
...gleiche Arbeit auch gleich entlohnt wird
...es keine Plutokratie gibt
...im Moment so viel Menschen Arbeit haben wie noch nie zu vor
...das man unbekümmert so weiter machen kann wie bisher
...das man sich nicht drumm kümmern muss wie andere (Völker / Nationen) zurecht kommen
...und so weiter und sofort

Mit bedauernden Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Beiträge: 100, Mitglied seit 4 Jahren
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-387:
....richtig Suza, aber die können noch viel schlimmer...
zum Beispiel glauben die beharrlichen auch daran das....
...die Vatikan-Bank sich nur um bedürftige Missbauchsopfer kümmert

Glaubt wer?

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-387:
...alle Macht vom Volke ausgeht

Glaubt wer?

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-387:
...Wahlen etwas ändern können

Glaubt wer? Ich bin vielmehr davon überzeugt, dass Wahlen und Demokratie abgeschafft werden sollten, weil nachweislich nur eine Minderheit der Menschheit wirklich gebildet und entsprechend intelligent ist. Die Mehrheit der Bevölkerung denkt nur, dass sie intelligenter ist als der Rest, aber in einer Demokratie bestimmt leider die (dumme) Mehrheit, wo es lang geht...

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-387:
...Geld arbeiten kann

Glaubt wer? Wahrscheinlich sprichst du von der gleichen Mehrheit, die ich eben als weniger intelligent beschrieben habe...

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-387:
...ewiges Wachstum möglich ist

Das glauben wohl nur die Politiker und die möchten uns das auch glauben lassen...

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-387:
...gleiche Arbeit auch gleich entlohnt wird

Das glaubt heute kein Mensch mehr.

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-387:
...es keine Plutokratie gibt

Glaubt auch niemand mehr, zumindest niemand, den ich persönlich kenne...

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-387:
...im Moment so viel Menschen Arbeit haben wie noch nie zu vor

Glaubt wer?

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-387:
...das man unbekümmert so weiter machen kann wie bisher

Glaubt wer? :)

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-387:
...das man sich nicht drumm kümmern muss wie andere (Völker / Nationen) zurecht kommen

Das glauben sicher die wenigsten. Zumindest nicht die Linkslinken...

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-387:
...und so weiter und sofort

Ich verstehe zwar, was du meinst, nicht aber, was du damit sagen möchtest. Auf der einen Seite geht es hier um den Glauben an ein nicht fassbares Überwesen und auf der anderen Seite um faktisch belegbare oder widerlegbare Realitäten.
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 12 Jahren
Suza schrieb in Beitrag Nr. 2188-388:
(...)
Ich verstehe zwar, was du meinst, nicht aber, was du damit sagen möchtest.
(...)
Das tut mir aufrichtig leid.
Mein "beharrliches" Unvermögen.
Vergib mir.
Ich hoffe auf Dein Verständnis.

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Beiträge: 576, Mitglied seit 11 Jahren
Guten Morgen Habenix,

du schreibst: „Die größte frage die sich mir stellt ist:
Warum können nicht alle menschen an gott glauben“

Und Ernst Ellert II in seiner 1. Antwort schrieb: „Vielleicht weil er aufgehört hat den armen und schwachen beizustehen.......“

Ich möchte versuchen, es Dir über einen anderen Weg zu erklären und hoffe es regt dich an, darüber nachzudenken.
Als Beispiel nur kurze Momente aus dem Lebenslauf meines Vaters.

Geboren 1921 in Königsberg (Neumark) hatte er als einziges Kind ein unbeschwertes Leben führen können und wurde durch seine Eltern streng evangelisch (wie es damals üblich war) erzogen. Die Stationen seiner Jugend bis 1939 lasse ich Mal weg. Ende 1939 wurde er in die Wehrmacht eingezogen, in eine Panzerbrigade und durfte für „Führer, Volk und Vaterland“ dienen.

Ein Umstand des Krieges „bewirkte“, daß er als Panzerfahrer einen kleinen Teil Europas „kennenlernen“ durfte. Wien, Paris…heute für uns selbstverständlich.

Für ihn war es damals zur damaligen Zeit in Wien, Paris zu sein, etwas „ganz besonderes“.
Die „Umstände“ der damaligen Zeit bewirkten, dass er nach Osten verlegt wurde, an die russische Ostfront, zu Beginn des Jahres 1943 verletzt wurde und in sowjetische Kriegsgefangenschaft kam.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Stalingrad

Bei wikipedia liest es sich dann so: „Die meisten Soldaten stellten Ende Januar/Anfang Februar 1943 die Kampfhandlungen ein und gingen in Kriegsgefangenschaft,… Von den rund 110.000 Soldaten der Wehrmacht und verbündeter Truppen, die in Gefangenschaft gerieten, kehrten nur rund 6000 in die Heimat zurück.“

Mein Vater war einer von den rund 6000 übriggebliebenen, die in die „Heimat zurück“ kehren durften.
Entlassen wurde er aus russischer Kriegsgefangenschaft zu Beginn des Jahres 1950, da war er 29 Jahre alt, seit seinem 18. Lebensjahr „ständig unterwegs“, endlich wieder in der Heimat angekommen.

Vor dem Einzug in den Krieg hatte auch mein Vater, wie jeder andere Soldat auch, einen Eid zu schwören, der wie folgt lautet:

„„Ich schwöre bei Gott diesen heiligen Eid, dass ich dem Führer des Deutschen Reiches und Volkes, Adolf Hitler, dem Obersten Befehlshaber der Wehrmacht, unbedingten Gehorsam leisten und als tapferer Soldat bereit sein will, jederzeit für diesen Eid mein Leben einzusetzen.“

Aus der Gefangenschaft zurück hat er dem Glauben an Gott völlig abgeschworen, uns Kindern, von christlichen Dingen soweit es ihm möglich, ferngehalten.

Natürlich hatten wir als Kinder auch kurzzeitig immer wieder Mal Kontakt zu Dingen, welche den Glauben an Gott betrafen. Die 10 Gebote waren uns bekannt geworden und wir hatten als Kinder ebenso mitbekommen, daß in anderen Familien zu Tisch „gebetet“ wurde.

Also bat ich meinen Vater, der seinen Lebenshumor nicht verloren hatte, als 6-jähriger an einem sonntäglichen Mittagstisch doch bitte ein Gebet aufzusagen. Nach einem kurzen „wieso, weshalb, warum“ gab er dann folgenden Tischspruch von sich: „Lieber Herr Gott, komm sei unser Gast und segne was du uns bescheret hast. Wir woll’n weder trocken Brot, noch grünen Hering, sondern was du frißt und H. Göring.“
Anschließend gab es belehrende Worte seinerseits und das Thema hatte sich völlig erledigt.

Ich habe mir erlaubt ein paar Briefe meines Vaters, gerichtet an seine Eltern, geschrieben aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft, hier einzustellen.
Sie sind in ihrem Wortlaut fast immer identisch, wie auch in ihrer Formulierung, darin auch sehr kurz und von "unverfänglichen" Inhaltes.
Da mein Vater sein Leben lang ausschließlich in Sütterlin schrieb, werde ich 2 Briefe hier für Alle lesbar, wiedergeben.

15.12.1946
Meine lieben Eltern!
Wie geht es Euch?
Mir gesundheitlich gut, sonst erträglich.
Warte so auf Eure Post. In einer Woche Weihnachten.
Seid herzlichst gegrüßt liebe Eltern, Euer Sohn Reinhard.“


10. November 1948
Liebe Eltern!
Wie geht es Euch?
Mir erträglich, bis auf den Hunger. Aber Hauptsache gesund.
Schreibt öfter Briefe. Ich dreißig Worte.
Herzlichste Geburtstags- Weihnachts- und Neujahrsgrüße u. Glückwünsche.
Euer Sohn Reinhard.“

Es gibt dann noch einen 2-seitigen Brief, den damals ein Kamerad von ihm, aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft entlassen, an die Elter meines Vaters schrieb. Dort erfuhren sie zum 1. Mal mehr über ihren Sohn. (Es war die Situation vieler Gefangener in sowjetischer Kriegsgefangenschaft)

...Jahre später...

Meine Mutter, die nach dem Krieg ebenfalls ihren Glauben ablegte, wollte immer Mal, gemeinsam mit meinem Vater, nach Moskau, oder Leningrad wie es damals genannt wurde, in den Urlaub.

Die Antwort meines Vaters auf ihren Wunsch: „ Mich kriegst du dort nie wieder hin – fahr allein, wenn du magst“. Sie hat es nie getan.

Mein Vater hatte dann 1953, aus Gefangenschaft "längst" zurück, seinen ehemaligen Kameraden in Leipzig besucht. Damals gab es keine Smartphones mit Googel-Maps Funktion, er hatte noch nicht einmal einen Stadtplan von Leipzig. Und bei der Suche nach der Straße seines Kameraden traf er eine „alte Frau“ und fragte sie, im hochdeutsch, nach der „Lützschenaer“ Straße.
Die Frau überlegte, überlegte, und überlegte und musste verneinen, nein die kenne sie nicht.

Er bedankte sich bei ihr begab sich weiter auf die Suche, als kurz darauf die Frau aufgeregt zurück kam und meinen Vater im tiefsten sächsischen fragte: „ Sie meinen die Litzscheeeeener Straße?“

End gut- alles gut! ???



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Zur Bedingung des Raum und der Zeit gehört ganz unbedingt ,die absolute Bedingungslosigkeit von Raum und Zeit. Werden Raum und Zeit an Bedingungen geknüpft sind sie endlich, mit einem Beginn und einem Ende.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Quante am 03.07.2017 um 12:58 Uhr.
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Habenix schrieb in Beitrag Nr. 2188-383:
Die größte frage die sich mir stellt ist:
Warum können nicht alle menschen an gott glauben
Extra für Dich mein Freund.
Sogar aus dem katholischen Italien, dem "Vermieter" des Vatikan.
Hier gibt es schon wieder Sklaven.
Und Du fragst warum nicht alle menschen an Gott glauben.........(Kopf schüttel)
Du kannst hier nachlesen wenn Du kannst und willst.
Frag mal ob Gott den Sklaven hilft, oder die Priester oder die Frommen......
wohl eher nicht.....die kaufen weiter bei Coop, Auchan, Carrefour und Lidl preiswert Obst und Gemüse aus Italien ein.

http://www.tagesschau.de/ausland/italien-migranten-...

Mit bedauernden Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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glaube ist kompromislos.
sprich:gott nimmt das böse und wandelt es ins gute.
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Habenix schrieb in Beitrag Nr. 2188-392:
sprich:gott nimmt das böse und wandelt es ins gute.

Wie macht er das denn?

Wie ist das mit der Mutter, die ihr Kind verloren hat? Hat dein Gott da etwas Böses genommen und in etwas Gutes gewandelt?

Wie ist das mit den Menschen, die in Kriegen verwundet oder vertrieben werden, die alles verlieren und vielleicht sogar ihr Leben lassen müssen? Hat dein Gott da etwas Böses genommen und in etwas Gutes gewandelt?

Wie ist das mit den Menschen, die an unheilbaren Krankheiten leiden, die Schmerzen haben und vielleicht selber wissen, dass sie ihre Kinder und Geschwister bald schon alleine zurücklassen werden? Hat dein Gott da etwas Böses genommen und in etwas Gutes gewandelt?

Wie ist das mit den Menschen, die all ihr Hab und Gut durch Naturkatastrophen verlieren, die mit anschauen müssen, wie das gerade gebaute Haus zusammenbricht und die nun mit leeren Händen dastehen? Hat dein Gott da etwas Böses genommen und in etwas Gutes gewandelt?

Wie ist das mit den Frauen und Kindern, die tagtäglich vergewaltigt, misshandelt und missbraucht werden, die brutalste Qualen erleiden müssen und sich ihr Leben vielleicht doch ganz anders vorstellen? Hat dein Gott da etwas Böses genommen und in etwas Gutes gewandelt?

Wie ist das mit den Armen, die überall auf der Welt leben und nicht wissen, was sie morgen essen können, die kein Dach über dem Kopf haben und die mit ansehen müssen, wie ihre Kinder in Lumpen gehüllt andere Menschen anbetteln müssen? Hat dein Gott da etwas Böses genommen und in etwas Gutes gewandelt?

Deine Sprüche von diesem "Gott" sind ein Schlag ins Gesicht all derer, die ich hier versucht habe, zu beschreiben. Mir tun diese Menschen leid, aber ich fasele denen nichts von irgend einem dämlichen Gott vor, sondern versuche, ihnen zu helfen. Das tue ich, weil ich humanistisch denke, lebe und handele und weil ich glücklicherweise deinem Trugbild nicht hinterher laufe. Ich hoffe, dass die Zahl derer, die so denken wie ich, täglich wächst und vielleicht wird man in 100 oder 200 Jahren schon mit dem Finger auf Kirchen, Synagogen und Moscheen zeigen und sich kaputt lachen über die armen Irren, die da einst hineingegangen sind, um ein Fabelwesen anzubeten...
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Suza schrieb in Beitrag Nr. 2188-393:
Deine Sprüche von diesem "Gott" sind ein Schlag ins Gesicht all derer, die ich hier versucht habe, zu beschreiben.

Das sind genau diejenigen, die nicht wissen, wer sie geschlagen hat. Gibt's auch in der Bibel: Hiob war so ein Knabe,
guxtu Buch Hiob
Am Ende war der kerngesund, hatte der eine neue Familie und doppelt soviel Besitz als vor der Katastrophe,
die über ihn hereingebrochen war.
Wer verlieren will, läßt sich auch die Zuversicht nehmen.

LG
Thomas
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Ich bin begeistert!
Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 13.07.2017 um 22:33 Uhr.
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Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2188-394:
Suza schrieb in Beitrag Nr. 2188-393:
Deine Sprüche von diesem "Gott" sind ein Schlag ins Gesicht all derer, die ich hier versucht habe, zu beschreiben.

Das sind genau diejenigen, die nicht wissen, wer sie geschlagen hat. Gibt's auch in der Bibel: Hiob war so ein Knabe,
guxtu Buch Hiob
Am Ende war der kerngesund, hatte der eine neue Familie und doppelt soviel Besitz als vor der Katastrophe,
die über ihn hereingebrochen war.
Wer verlieren wil, läßt sich auch die Zuversicht nehmen.

LG
Thomas

Geschichten aus einem Märchenbuch als Referenz oder gar Gegenbeispiel zu benennen, hilft den Menschen, die tagtäglich gegen Kriege, Armut, Hunger, Krankheiten und Katastrophen kämpfen müssen, nicht weiter. Im Gegenteil, es ist eigentlich zynisch und menschenverachtend.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Suza am 09.07.2017 um 12:49 Uhr.
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Suza schrieb in Beitrag Nr. 2188-393:
Deine Sprüche von diesem "Gott" sind ein Schlag ins Gesicht all derer, die ich hier versucht habe, zu beschreiben. Mir tun diese Menschen leid, aber ich fasele denen nichts von irgend einem dämlichen Gott vor, sondern versuche, ihnen zu helfen. Das tue ich, weil ich humanistisch denke, lebe und handele und weil ich glücklicherweise deinem Trugbild nicht hinterher laufe. Ich hoffe, dass die Zahl derer, die so denken wie ich, täglich wächst und vielleicht wird man in 100 oder 200 Jahren schon mit dem Finger auf Kirchen, Synagogen und Moscheen zeigen und sich kaputt lachen über die armen Irren, die da einst hineingegangen sind, um ein Fabelwesen anzubeten...

Was denkst du eigentlich, woher Kriege, Katastrophen und alles Elend in der Welt kommt?
Bist du wirklich so naiv zu glauben, wenn man erst einmal die Religionen abgeschafft hat, herrscht Friede Freude Eierkuchen?
Wenn es einen Gott gibt (ich weiß es nicht) dann wäre es wohl seine größte Gerechtigkeit, dem Menschen einen freien Willen zu geben.
Und in sofern spielt es nicht wirklich eine Rolle an einen Gott zu glauben. Wir Menschen sind es selber die Unheil in der Welt verbreiten.
Man mag sich aus der Verantwortung stehlen indem man von einem ungerechten Gott spricht oder, genauso schlimm, von sich selber behaupten, man hätte ja nichts damit zu tun, schließlich sei man ja selber human und wolle nur helfen.
Ich glaube nicht, dass es einen Menschen gibt, der, so wie du dich beschreibst, keine Mitverantwortung trägt für das Elend in der Welt.
Der erste Schritt der zu tun wäre, wäre genau das zu erkennen. Dann ist es auch unerheblich ob man glaubt oder nicht.
Signatur:
"Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können"
(Francis Picabia)
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Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2188-396:
Was denkst du eigentlich, woher Kriege, Katastrophen und alles Elend in der Welt kommt?
Bist du wirklich so naiv zu glauben, wenn man erst einmal die Religionen abgeschafft hat, herrscht Friede Freude Eierkuchen?

Die Welt wäre ein ganzes Stück friedlicher, davon bin ich überzeugt. Klar gäbe es dann noch immer Rivalitäten wegen der Ressourcen, aber keiner würde sich und andere dann noch in die Luft sprengen, weil er glaubt, dadurch ins Paradies zu kommen. Es ist doch gerade der Glaube, der Menschen so in die Irre leitet und dumme Dinge tun lässt!

Zitat:
Wenn es einen Gott gibt (ich weiß es nicht) dann wäre es wohl seine größte Gerechtigkeit, dem Menschen einen freien Willen zu geben.

Einverstanden! Dann braucht man den aber auch nicht um Frieden und Gerechtigkeit anzubeten, oder? Was nutzt das denn, wenn er sich ja sowieso nicht mehr einmischt?

Zitat:
Wir Menschen sind es selber die Unheil in der Welt verbreiten.

Da sind also wir kleinen Menschlein auch selbst schuld an Tsunamis, Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Hungersnöten und Dürrekatastrophen, oder? Auf die Erklärung, wo da der genaue Zusammenhang besteht, bin ich aber mal gespannt!

Zitat:
Man mag sich aus der Verantwortung stehlen indem man von einem ungerechten Gott spricht oder, genauso schlimm, von sich selber behaupten, man hätte ja nichts damit zu tun, schließlich sei man ja selber human und wolle nur helfen.
Ich glaube nicht, dass es einen Menschen gibt, der, so wie du dich beschreibst, keine Mitverantwortung trägt für das Elend in der Welt.
Der erste Schritt der zu tun wäre, wäre genau das zu erkennen. Dann ist es auch unerheblich ob man glaubt oder nicht.

Elend ist nicht gleich Elend, was die Ursachen betrifft! Ich selber übernehme keinerlei Verantwortung für die Naturkatastrophen, weil ich die nicht verhindern kann. Ich übernehme aber sehr wohl Verantwortung für die islamistische Barberei, indem ich mich mit Händen und Füßen gegen jegliche Religion wehre. Die Folgen sieht man ja bei Al Kaida, Taliban, IS oder Boko Haram. Sie bringen Menschen um und jagen sie in die Flucht und anstatt immer nur die Auswirkungen zu beseitigen, sollte man endlich mal an die Ursachen und da stehe ich ganz klar gegen den Religionswahn. Wenn diese armen Irren nicht mehr an irgend einen prophetischen Willen und an ein Paradies glauben müssen, weil sie eine gute Bildung bekommen, dann fallen der religiös bedingte Terror und die daraus resultierenden Kriege schon einmal weg. Du glaubst ernsthaft, dass die Welt dadurch nicht friedlicher wäre?
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Suza schrieb in Beitrag Nr. 2188-397:
(...) Es ist doch gerade der Glaube, der Menschen so in die Irre leitet und dumme Dinge tun lässt! (...)
Hallo Suza sei gegrüßt...
erinnerst Du Dich auch noch...?

Stell dir vor, es gibt den Himmel nicht,
Es ist ganz einfach, wenn du's nur versuchst.
Keine Hölle unter uns,
Über uns nur das Firmament.

Stell dir all die Menschen vor
Leben nur für den Tag.

Stell dir vor, es gäbe keine Länder,
Das ist nicht so schwer.
Nichts, wofür es sich zu töten oder sterben lohnte
Und auch keine Religion.

Stell dir vor, all die Leute
Lebten ihr Leben in Frieden.

Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer,
Aber, ich bin nicht der einzige!
Und ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein,
Und die ganze Welt wird eins sein.

Stell dir vor, es gäbe keinen Besitz mehr.
Ich frage mich, ob du das kannst.
Keinen Grund für Habgier oder Hunger,
Eine Menschheit in Brüderlichkeit.

Stell dir vor, all die Menschen,
Sie teilten sich die Welt, einfach so!

Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer,
Aber, ich bin nicht der einzige!
Und ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein,
Und die ganze Welt wird eins sein.

Quelle: Imagine (1971) von John Lennon (1940-1980)
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Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Claus (Moderator)
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Hallo Ernst Ellert II,

Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-398:
Nichts, wofür es sich zu töten oder sterben lohnte

Wenn es die Religion nicht gäbe...

... wäre man keineswegs weniger weit entfernt vom paradiesischen Zustand.
Zwar gäbe es dann nichts, wofür es sich zu sterben lohnte - doch das gäbe es - bei genauem Hinsehen - auch mit Religion nicht.


Es gäbe dann (ohne die Religion) nämlich noch Geld, strategisch wichtige Länder, Energie, Macht, Einfluss und so banale Dinge, wie den fremdgehenden Partner.
Zwar alles Dinge, für die es sich nicht zu sterben lohnte - aber die Menschen würden trotzdem dafür sterben...

... und das meistens nicht einmal aus eigenem Antrieb, sondern darum, weil Andere ihnen (den bald sterbenden) die Unwahrheit sagen, die da lautet:
'Sterbt mal ruhig fleißig dafür!' Denn: 'Es lohnt sich.'

Und weil sie (die Sterbenden) nicht selber denken, erkennen sie nicht, dass es die Unwahrheit ist.
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Claus (Moderator)
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Ernst Ellert II (zitiert John Lennon) schrieb in Beitrag Nr. 2188-398:
Stell dir all die Menschen vor
Leben nur für den Tag.

Seine Rede:
Zitat von Jesus:
Matth.6, 26 und 34

Seht die Vögel unter dem Himmel an:
Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. ...

Darum sorgt nicht für den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2188-399:
Hallo Ernst Ellert II,
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-398:
Nichts, wofür es sich zu töten oder sterben lohnte
Wenn es die Religion nicht gäbe...
... wäre man keineswegs weniger weit entfernt vom paradiesischen Zustand.
Zwar gäbe es dann nichts, wofür es sich zu sterben lohnte - doch das gäbe es - bei genauem Hinsehen - auch mit Religion nicht.
Es gäbe dann (ohne die Religion) nämlich noch Geld, strategisch wichtige Länder, Energie, Macht, Einfluss und so banale Dinge, wie den fremdgehenden Partner.
Zwar alles Dinge, für die es sich nicht zu sterben lohnte - aber die Menschen würden trotzdem dafür sterben...
... und das meistens nicht einmal aus eigenem Antrieb, sondern darum, weil Andere ihnen (den bald sterbenden) die Unwahrheit sagen, die da lautet:
'Sterbt mal ruhig fleißig dafür!' Denn: 'Es lohnt sich.'
Und weil sie (die Sterbenden) nicht selber denken, erkennen sie nicht, dass es die Unwahrheit ist.
Hallo Claus und guten Morgen.
Eine wichtige Betrachtung die Du da anstellst. Allerdings wäre es notwendig dann den Vierzeiler korrekt zu zitieren.
dann erhielten die erträumten Lebensumstände von John Lennon eine andere Gewichtung.
Oben heist es......
Stell dir vor, es gäbe keine Länder,
...also ohne Nationalstaaten, Territorialkonflikte und strategische Vorteile auskommen...
Das ist nicht so schwer.
...wie schwer tatsächlich würde der Versuch zeigen...
Nichts, wofür es sich zu töten oder sterben lohnte
...also hier geht es schon um alle von Dir aufgeführten Lebensumstände... Geld, Energie, Macht, Einfluss und so banale Dinge, wie den fremdgehenden Partner, Neid, Hass, und und und... jedem werden da sicher noch Details einfallen.
Und auch keine Religion.
...erst jetzt heist es auch keine Religion...
...es heist nicht diese Religion oder jene Religion nicht... nein es heist nur "auch keine Religion"

Wir können es uns, glaube ich, ersparen, hier allein die vergangenen Eskapaden der drei großen monotheistischen Religionen aufzuführen. Selbst die beiden großen christlichen Häuser haben sich, in bis zu dreißig Jahren dauernden Gefechten, gegenseitig den Garaus gemacht und kriegen es bis heute nicht hin, sich friedlich an einen Abendmahltisch zu setzen. Die anderen beiden großen Monotheisten sind um keinen Deut besser. Allein schon überall dort wo man "Heiden" "Ungläubige" und "Andersgläubige" kennt, ist schon der Wurm drin. Wenn, habe ich feststellen dürfen, dann bluten wir alle rot. Aber das hat sich noch nicht bis überall herumgesprochen. Genau deshalb würde eine bis dahin erträumte friedfertige Welt (ohne Nationalstaaten, Territorialkonflikte und strategische Vorteile..... ohne Geld, Energie, Macht, Einfluss und so banale Dinge, wie den fremdgehenden Partner, Neid, Hass, und und und..) ohne Religion noch friedfertiger werden. Wie es sich der Dichter gewünscht hat.

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.

P.S.: eigentlich ist alles übel...Martin Luther King hatte einen Traum und John Lennon hatte einen Traum und beide Träume endeten..................
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Claus (Moderator)
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Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2188-401:
...also hier geht es schon um alle von Dir aufgeführten Lebensumstände... Geld, Energie, Macht, Einfluss und so banale Dinge, wie den fremdgehenden Partner, Neid, Hass, und und und... jedem werden da sicher noch Details einfallen.
Und auch keine Religion.
...erst jetzt heist es auch keine Religion...

Ja, Ernst. Auf diese meine Kurzsichtigkeit wies mich gestern auch meine Frau hin, als sie Lennons Text las und erneut begeistert war. Lennon war wohl kein kleiner1 Dummer.

Zitat von Ernst Ellert II:
Allein schon überall dort wo man "Heiden" "Ungläubige" und "Andersgläubige" kennt, ist schon der Wurm drin.

Meistens, ja.

Zitat von Ernst Ellert II:
Genau deshalb würde eine bis dahin erträumte friedfertige Welt (ohne Nationalstaaten, Territorialkonflikte und strategische Vorteile..... ohne Geld, Energie, Macht, Einfluss und so banale Dinge, wie den fremdgehenden Partner, Neid, Hass, und und und..) ohne Religion noch friedfertiger werden. Wie es sich der Dichter gewünscht hat.

An dieser Stelle mein und Okotombroks Fragezeichen! Ich glaube, es sind nicht Geld, Macht, der Partner oder die Religion, die schuld am Unfrieden sind.

Homo hominem lupus.

Die Schuld liegt bei uns selbst.

1 :D In diesem Satz bitte die Betonung auf das Wort "kleiner" legen (das ist anscheinend der lupus in mir, wenn ich klein beigeben muss, weil meine Frau [und du] wohl recht habt...)
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