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Von was ist das Sein abhängig?

Thema erstellt von Gregor Lämmer 
Beiträge: 2.307, Mitglied seit 11 Jahren
Horst schrieb in Beitrag Nr. 1927-60:
Henry im Beitrag1927-59

Zitat:
JEDES Leben ist wichtig und nicht weniger als wir Menschen. Man sollte an Lebewesen keine Wertkategorien anlegen?

Hallo Henry

Und worin besteht die gleiche "Wichtigkeit" JEDEN Lebens, für wen wichtig und wie stellst du diese Wichtigkeit fest, ohne Wertmaßstäbe anzulegen?
Ist der Hundefloh ebenso wichtig wie der Mensch? :smiley9:
Ich gehe davon aus, nichts im Universum hat irgendeine Wichtigkeit - erst unser denken macht es dazu, erzeugt diese subjektive Empfindung.

Gruß Horst

Ah, sprichst de wieder mit mir? ;-)

Aber du hast Recht, den Wertmaßstab setzen wir selbst. Ich denke halt, dass Leben an sich wichtig ist, das ist eine Frage der Ethik. Manche beziehen ihre Wertmaßstäbe aus der Religion, andere aus den unveräußerlichen Menschenrechten, andere - z. B. die Hindus - sehen es ähnlich wie ich. Wir MÜSSEN aber Wertmaßstäbe haben, um überleben zu können. Und ich denke, eine menschliche Welt wird es erst dann geben, wenn wir unsere Hybris ablegen und den Wert es Lebens an sich anerkennen.

Nun, das ist meine persönliche Ansicht, und ich weiß sehr wohl, dass ich auch gern eine Schweinshaxe esse - aber niemand kann behaupten, ethisches Verhalten wäre eine einfache Geschichte.

mit besten Grüßen

Henry
Signatur:
Herr Oberlehrer

Die Wolken ziehen hin. Sie ziehen auch wieder her.
Der Mensch lebt einmal. Dann nicht mehr.

(Donald Duck)
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