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muslimische Welt

Thema erstellt von Polder 
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Beides ist grün, Großkleinschreibung?
Was war eigentlich die Frage?
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Grtgrt schrieb in Beitrag Nr. 1914-58:
Wie würdet ihr den Unterschied zwischen "Glaube" und "glauben" (gemeint ist: "etwas zu glauben") definieren?

Sieht da wirklich niemand noch einen anderen Unterschied?
 

"Glaube" ist ein Substantiv. Das Verb dazu lautet "glauben"

Es spielt (für mich) keine Rolle, ob ich glaube, dass es das fliegende Spaghettimonster wirklich gibt, oder ob es mein Glaube ist, dass es das fliegende Spaghettimonster gibt. Der eine glaubt, er hat noch Bier im Kühlschrank, der andere glaubt, der liebe Gott hat die Welt erschaffen. Beide glauben, nur der eine wird sich aufraffen und im Kühlschrank nachsehen, der andere wird mehr oder weniger missionieren...

So, und bevor mir vorgeworfen wird, dass ich ja ebenso missioniere (gegen die Religion), dann muss ich immer wieder auf die Grundlagen verweisen: Es ist nicht die Aufgabe eines Nichtgläubigen, die Nichtexistenz eines imaginären Freundes im Himmel zu belegen, sondern es wäre die Aufgabe des Gläubigen, Belege für die Richtigkeit seines Glaubens zu erbringen.Mit anderen Worten: Solange niemand einen weißen Raben vorzeigen kann, gibt es keinen. Das muss ich nicht beweisen, aber ich lasse die Chance zu, dass es eines Tages widerlegt wird.
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Dieser Beitrag wurde 666 mal geändert, zuletzt durch GOTT, morgen um 6.23 Uhr
Beitrag zuletzt bearbeitet von Uwe. am 10.10.2012 um 06:49 Uhr.
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Okotombrok (Moderator)
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Hallo Grtgrt,

Grtgrt schrieb in Beitrag Nr. 1914-58:
Wie würdet ihr den Unterschied zwischen "Glaube" und "glauben" (gemeint ist: "etwas zu glauben") definieren?

Glaube als überzeugt sein von etwas, z.B. Gottesglaube, und
Glaube als "nicht genau wissen" von etwas, z.B. die Uhrzeit in Ermangelung einer Uhr: "ich glaube es ist schon zwölf."

mfg okotombrok
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Ich sehe den Unterschied wie Okotombrok.

grtgrt
 
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Grtgrt schrieb in Beitrag Nr. 1914-58:
Wie würdet ihr den Unterschied zwischen "Glaube" und "glauben" (gemeint ist: "etwas zu glauben") definieren?

Ich kann daran glauben, dass es einen Gott gibt, aber ich kann auch daran glauben, dass es morgen regnet.
Aber für den Glauben an Gott sind die Menschen bereit zu töten, für den Glauben an das Wetter von Morgen aber nicht.
Dabei ist die Beweislage für das Wetter doch viel eindeutiger als für einen Gott.
Luftdruck, Wolkenbildung, Temperatur, da dürfte ich eigentlich jeden Ungläubigen, in Punkto Wetter, erschlagen.
Und wenn ich wirklich Recht behalte, und es morgen wirklich regnet, dann werden alle "Wetter-Atheisten" auf dem Scheiterhaufen brennen.

Genau so, wie ich diejenigen in Frieden leben lasse, die an Sonnenschein und Sommerwetter glauben, obwohl heute eine dichte Wolkendecke am Himmel ist, so kann ich doch auch die in Ruhe lassen, die an einen anderen oder garkeinen Gott glauben. Es kostet mich doch keinen Cent, die anderen ihren eigenen Glauben leben zu lassen.

Und sollte ich Recht haben, oder jemand anders, so werden wir doch sowieso nicht erfahren, zumindest nicht zu Lebzeiten.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 10.10.2012 um 12:47 Uhr.
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Zunächst einmal bin auch ich der Meinung, beim Glauben, ganz unbedingt sogar, differenzieren zu müssen.
Der Glaube im allgemeinen Sinne und der Glaube aus dem religiösen heraus.

2 grundverschiedene Dinge.

Für beide gilt, daß Glaube ja auch immer mit Wünschen, Hoffnungen, Sehnsüchten, Erwartungen…verbunden ist.

Von daher ist für mich der religiöse Glaube die Manifestation von Nichtwissen und der zugehörige und ganz unbedingte Wille, dass es so sein muss, daß auch Gott sein muß. Glaube ist, das Negieren des Seienden, wie auch des Nichts in seinem Nichtdasein, Glaube ist die innere, überzeugte Erwartungshaltung, daß etwas ist, auch wenn es selbst nicht ist - das Nichts ist, nein es hat zu sein - der Mensch muss nur unbedingt, ganz fest, DARAN glauben. Eben auch, an Gott.


Das spannende an den Religionen ist, wenn sie sich in Widersprüche verfangen, denn hier kommen sie an den Punkt, an dem das Nachdenken beginnen sollte. Nur kommt dann meist die Erklärung/Verklärung: Betrachten wir es als von Gott so gewollt.

Ich möchte hier Polder zitieren dürfen, der in seinem Beitrag Nr. 1914-16 schrieb:“Es ist Gottes Güte, wenn Gott die Reichen teilweise gewähren läßt.
Er hofft, daß ihr Reichtum Sie zur Umkehr bewegt und Sie sich der Armen erbarmen.“

Ein sehr bezeichnendes Beispiel, was der Gottesglaube bewirken kann, die Aufgabe des eigenen Denkens, des Nachdenkens. Und dies, vermutlich sogar, wider besseren eigenen Wissens.
Hier, an diesem Punkt enttäuscht Glaube, da er Menschen täuscht.
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Zur Bedingung des Raum und der Zeit gehört ganz unbedingt ,die absolute Bedingungslosigkeit von Raum und Zeit. Werden Raum und Zeit an Bedingungen geknüpft sind sie endlich, mit einem Beginn und einem Ende.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Quante am 10.10.2012 um 14:13 Uhr.
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1914-65:
Aber für den Glauben an Gott sind die Menschen bereit zu töten, für den Glauben an das Wetter von Morgen aber nicht.

Das Religionstöten hat sehr gut in Gedächtnis verankert. Warum nur ausblendest du andere Tötungen, die aus anderen Gründen passieren? Wenn du schon eine Objektivität behalten solltest, dann denkst bitte mindestens an letzte zwei Hunderte. Seit Napoleonskriege über Weltkriege bis Vietnamkrieg. Aber auch später sieht nicht viel besser aus. Es war merkantile Überlegungen, die das Töten vorantrieben und noch treiben. Es war der Glaube an das Überlegen des Stärkeren in Bezug auf Nation. Es war und ist der Glaube an die Freiheit des MEnschen, die schreckt nicht eingreifen wohlwissend, dass es mit Töten einhergeht.

Ich kenne nicht Statistiken, aber würde wagen zu behaupten, dass die Auseinandersetzungen der religiösen Epoche stehen in keinem Vergleich mit dem Töten der sekulären Epoche der Zivilisation. Daher ist es für mich kein Grund die Religion zu beurteilen.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 10.10.2012 um 14:29 Uhr.
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Hallo, Diskutanten!

Ich schlage euch vor, definiert doch erst mal, was ihr unter "Glauben" versteht! Es ist doch wohl offensichtilch ein Unterschied, ob ich an von einem real begründeten Glauben spreche (das Wetter von morgen, über dessen Voraussetzungen ich mich informieren kann) oder von einem Glauben, dessen Voraussetzungen nicht mit der "Vernunft" begründet ist. Ich setze "Vernunft" in Anführungszeichen, weil ich durchaus denke, dass auch der Glaube aus dem Herzen heraus seine tiefe Berechtigung haben kann!

Henry
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Die Wolken ziehen hin. Sie ziehen auch wieder her.
Der Mensch lebt einmal. Dann nicht mehr.

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Uwe. schrieb in Beitrag Nr. 1914-54:
[
Einigen wir uns darauf: "Glauben beginnt dort, wo vernünftiges (Nach)Denken fehlt."




Das ist aber mal eine naive Vorstellung von dem, was Glaube ist!

Du hast nicht gut gelesen. Das ist keine Definition, was Glaube IST, sondern wo er BEGINNT!

Das ist doch marginal! Um zu wissen, wo "Glaube" beginnt, muss ich schon wissen, was er ist. Auf jeden Fall ist es aber töricht, (religiösen) Glauben per se als unvernünftig zu diffamieren.
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Henry schrieb in Beitrag Nr. 1914-69:
Auf jeden Fall ist es aber töricht, (religiösen) Glauben per se als unvernünftig zu diffamieren.

Ok, ich gebe mich geschlagen.

Religiöser Glaube ist vernünftig und lässt sich sogar wissenschaftlich untermauern: http://www.evolutionsschwindel.com/evolutionsschwin...
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Uwe. schrieb in Beitrag Nr. 1914-70:
Ok, ich gebe mich geschlagen.

Siehste Uwe. Ich habe nicht einen Moment an dir gezweifelt. Einsicht und Toleranz waren schon immer deine ganz großen Stärken.
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Diese Welt gibt es nur, weil es Regeln gibt.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 10.10.2012 um 21:11 Uhr.
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Okotombrok (Moderator)
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Hallo zusammen,

Quante schrieb in Beitrag Nr. 1914-66:
Ich möchte hier Polder zitieren dürfen, der in seinem Beitrag Nr. 1914-16 schrieb:“Es ist Gottes Güte, wenn Gott die Reichen teilweise gewähren läßt.
Er hofft, daß ihr Reichtum Sie zur Umkehr bewegt und Sie sich der Armen erbarmen.“

Ein sehr bezeichnendes Beispiel, was der Gottesglaube bewirken kann, die Aufgabe des eigenen Denkens, des Nachdenkens. Und dies, vermutlich sogar, wider besseren eigenen Wissens.
Hier, an diesem Punkt enttäuscht Glaube, da er Menschen täuscht.

Reichtum und Armut, Krieg und Frieden, Hunger und Terrorismus sind alles Machwerk menschlicher Gemeinschaften im Großen wie im Kleinen.
Über Gott bin ich mir im Zweifel, aber wie sagt Carl Friedrich von Weizsäcker so treffend: "man kann an Allem zweifeln, nur nicht daran, dass man zweifelt". Und mein Zweifel zeigt mir deutlich, dass ich einen freien Willen habe und nicht einfach alles gottgegeben ist. (Die Quantentheorie deutet ebenfalls darauf hin.)

Was Religionen anbelangt so sind sie genauso wenig wie die Naturwissenschaften und die Geisteswissenschaften verantwortlich für das Elend auf der Erde, sie müssen nur als Legitimation herhalten – werden nur missbraucht.
Ein Selbstmordattentäter tötet nicht im Sinne einer Religion, sondern als Folge lebenslanger Indoktrination.

Zitat von Wikidedia:
Indoktrination (von lateinisch: doctrina, „Belehrung“) ist eine besonders vehemente, keinen Widerspruch und keine Diskussion zulassende Belehrung. Dies geschieht durch gezielte Manipulation von Menschen durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten.
Das hat mit Religion nichts zu tun.

mfg okotombrok
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Hallo zusammen,

irgendwann wollte Polder die Muslime segnen lassen.
Über die Semantik von Glauben habe ich mich Anfang des Jahres verkopft.

Beitrag Nr. 1646-59

Das Ergebnis entspricht Okotombroks Beitrag Nr. 1914-63

lg
Thomas
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 10.10.2012 um 22:41 Uhr.
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Irena schrieb in Beitrag Nr. 1914-67:
Das Religionstöten hat sehr gut in Gedächtnis verankert. Warum nur ausblendest du andere Tötungen, die aus anderen Gründen passieren? Wenn du schon eine Objektivität behalten solltest, dann denkst bitte mindestens an letzte zwei Hunderte. Seit Napoleonskriege über Weltkriege bis Vietnamkrieg. .

Töten ist immer eine Greueltat, egal aus welchem Grund. Und keine Sache sollte es Wert sein, dafür einen Menschen umzubringen.
Bei den Weltkriegen z.B ging es um einen Gewinn, es ging darum Länder zu erobern, oder Resourcen zu erbeuten.
Sie dienen letztendlich den Kriegstreibern dazu sich zu bereichern.

Aber ein Glaubenskrieg bringt niemand einen Vorteil.
Wenn ich alle Ungläubigen oder Andergläubigen erschlage, was würde mir das bringen?
Ich weiss nach dem Gemetzel trotzdem nicht ob es wirklich einen Gott gibt.
Ich weiss nachher nur, dass ich Menschen umgebracht habe, aus der reinen Vermutung heraus, dass es einen Gott geben könnte
Doch diese Vermutung, wie ich sie mal nenne, bringt mir in in diesem Leben sowieso keine Vorteile.
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Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 1914-72:
Reichtum und Armut, Krieg und Frieden, Hunger und Terrorismus sind alles Machwerk menschlicher Gemeinschaften im Großen wie im Kleinen.
Reichtum, Armut und Hunger sind keine Erfindung der Menschen
Es gibt auch bei Tieren Exemplare, die im Überfluss leben, z.B in immergrünen Wäldern und andere, die trockenes Gras fressen müssen.
Dadurch kommt es u.a. zu Revierkämpfen, die ebenfalls kein Produkt des Menschen sind.
So streiten sich 2 Katzen um eine Maus oder ein paar Wölfe um das grösste Stück Beute.
Beim Menschen ist es Streit um Wasserrechte, fruchtbares Ackerland und sonstige Resourcen.
Das Problem des Menschen ist, dass er seine Kämpfe nicht mehr mit den Fäusten austragen muss.
Massenvernichtungswaffen haben seine kriegerische Kraft vervielfacht. Der Bezug zur Gewalt ist verloren gegangen. Ein Knopfdruck, und der Gegner ist geschlagen. Der Täter bekommt von der Grausamkeit seiner Tat nichtmal was mit.

Leider ist das Gehirn nicht im gleichen Verhältnis wie die Kampfkraft mitgewachsen.

Terrorrismus ist die absolute Krönung der Gewalt, im negativen Sinne.
Möglichst viele zu vernichten, ohne wirklich einen Vorteil bei der Sache zu haben. Töten um des Tötens willen.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 11.10.2012 um 13:03 Uhr.
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Uwe. schrieb in Beitrag Nr. 1914-70:
Henry schrieb in Beitrag Nr. 1914-69:
Auf jeden Fall ist es aber töricht, (religiösen) Glauben per se als unvernünftig zu diffamieren.

Ok, ich gebe mich geschlagen.

Religiöser Glaube ist vernünftig und lässt sich sogar wissenschaftlich untermauern: http://www.evolutionsschwindel.com/evolutionsschwin...

Och, Uwe!

Argumentiert man so? Und was bitte schöne soll ich mit dem Schwachsinn, der unter obigem Link verzapft wird? Ich schrieb, man solle religiösen Glauben nicht per se diffamieren, und nicht, dass er nicht auch (auch, wohlgemerkt!) unvernünftig sein kann. Ein Giordano Bruno ist für seinen Glauben in den Tod gegangen, die Kirche hat ihn aufgrund ihres Glaubens verurteilt. Waren nun beide unvernünftig?
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1914-75:
Reichtum, Armut und Hunger sind keine Erfindung der Menschen.
Ich zitiere dein ganzen Beitrag nicht, weil seine Argumentation ist so was daneben, dass man weis nicht ob man lachen oder weinen soll.

Du vergsisst einen kleinen aber wesentlichen Unterschied. Im Leben kämpfen die Arten um das Überleben. Ziviliation ist eine Art.

Einzige, wenn innerhalb einer Art in Tierereich gekämpft wird, es ist der Recht auf Fortpflanzung. Du meinst doch nicht ernst, dass die Kriege der MEnschneit sind begründet, um der Männern einer Kriegspartei das Recht auf ihre Fortpflanzung zu sichern. Die tasache, dass in diesen Kriegen auch das Tierische aus dem Mensch freigelassen wird (Vergewaltigungen etc.) lassen wir doch jetzt außen vor. Es ist die Folge, nicht die Ursache.

Daher ist es gerade der Fakt, das Reichtum, Armut und Hunger sind Erfindungen der Menschen.

Zitat:
Es gibt auch bei Tieren Exemplare, die im Überfluss leben, z.B in immergrünen Wäldern und andere, die trockenes Gras fressen müssen.
Ja und lässt den Tier, das trockenes Gras frisst in immegrüne Wälde, kommt er um. Sprichwort "Anpassung".
Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 11.10.2012 um 15:18 Uhr.
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Henry schrieb in Beitrag Nr. 1914-76:
Ich schrieb, man solle religiösen Glauben nicht per se diffamieren, und nicht, dass er nicht auch (auch, wohlgemerkt!) unvernünftig sein kann.

Ok, Gegenprobe. Wo konkret ist religiöser Glaube intelligent (vernünftig / unvernünftig habe ich hier nicht eingeführt)?
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Dieser Beitrag wurde 666 mal geändert, zuletzt durch GOTT, morgen um 6.23 Uhr
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Uwe. schrieb in Beitrag Nr. 1914-78:
Henry schrieb in Beitrag Nr. 1914-76:
Ich schrieb, man solle religiösen Glauben nicht per se diffamieren, und nicht, dass er nicht auch (auch, wohlgemerkt!) unvernünftig sein kann.

Ok, Gegenprobe. Wo konkret ist religiöser Glaube intelligent (vernünftig / unvernünftig habe ich hier nicht eingeführt)?

Jeder Mensch, der aus religiöser Überzeugung und aus Liebe zu den Menschen für eine gerechtere Welt eintritt, ist lebender Beweis für die Vernunft im Glauben.
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Henry schrieb in Beitrag Nr. 1914-79:
Jeder Mensch, der aus religiöser Überzeugung und aus Liebe zu den Menschen für eine gerechtere Welt eintritt, ist lebender Beweis für die Vernunft im Glauben.

Nein, Du hast die Frage nicht beantwortet. Ich wollte wissen, wo religiöser GLAUBE intelligent ist. Liebe zu Menschen kann man auch empfinden, wenn man nicht religiös ist und um für eine gerechtere Welt einzutreten reicht ein Mitgliedsantrag bei den Linken.
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