Ich denke mal zurück an die Einführung des geregelten KAT.
Jahrzehntelang fuhren unsere Autos mit
verbleitem Sprit. Und nun kam plotzlich ein neuer Kraftstoff auf den Markt:
Bleifreies Benzin.
Und man hatte ganz schnell festgestellt, dass viele Autos damit
nicht fahren konnten, weil das Blei irgenwie die Ventile schützt. Fehlt das Blei, so können die Ventile brechen.(Bin kein Chemiker, aber irgenwie war das so)
Aber die neuen Autos mit Kat durften
kein Blei tanken.
Für die Einführung von bleifreiem Benzin gab es somit eine technische Notwendigkeit.
Für die
alten Kisten gab es dann noch jahrelang verbleites Super, für einen Wucherpreis
Nun haben wir die gleiche Diskussion mit E10, nur dass es heute keine neue Erfindung, wie etwa damals den Kat gibt, die auf einen neuen, veränderten Kraftstoff angewiesen ist. Somit könnte, rein technisch, alles beim alten bleiben!
Neo-X schreibt:
Zitat:
Also da werden riesige Agrar- Flächen mit Raps, Soja und Ölpalmen angebaut und in das Benzin beigemischt, oder?
Die Ölpalme, wächst die bei uns?
Man blockiert Ackerflächen, mit denen man 1000-de Menschen satt machen könnte, für die Produktion von Kraftstoff.
Ob dadurch wirklich CO
2 eingespart wird, stellen selbst die Wissenschaftler in Frage, denn bei Anbau, Bearbeitung der Flächen wie etwa Düngen und Schädlingsbekämpfung, und der Verarbeitung des Produktes enstehen auch grosse Mengen CO
2, was aber offiziell keiner zugeben will.
Anstelle Geld und Wissenschaftliche Versuche in eine Sackgasse zu investieren, sollten lieber die technologien zu Erzeugung umweltfreundlicher Energien, wie etwa aus Wind und Sonne, vorangetrieben werden.
Man kann Nahrung auf Feldern erzeugen und Energie mit Wind und Sonne,
umgekehrt gehts nicht, von Strom aus einer Solarzelle oder einem Windrad ist noch keiner satt geworden.
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Noch eine Problematik sehe ich in der Mischbarkeit mit Benzin
Ethanol hat eine Dichte von = 0,79 kg/dm
3 Benzin von 0,72kg/dm
3
(Quelle Wikipedia)
Somit ist Benzin geringfügig leichter als Ethanol.
Da Benzin mit Ethanol keine chemisch stabile Verbindung eingeht, sondern nur ein Gemisch ist, könnte man evtl als Emulsion bezeichen, besteht die Gefahr, dass sich die Stoffe, aufgrund ihrer unterschiedlichen Dichte, im Tank übereinander absetzen. Das leichtere Benzin wäre dann im Tank oben, das schwerere Ethanol unten.
Mag sein, dass die beiden Stoffe durch die Vibrationen beim Fahren und den relativ geringen Dichteunterschied permanet vermischt werden.
Aber was passiert, wenn ein Fahrzeug längere Zeit stillsteht, z.B wenn man mal in Urlaub ist, und das KFZ dann 2-3 Wochen unbewegt in der Garage bleibt. vielleicht reicht auch schon eine Wochenende oder eine Nacht, damit die Mischung nachher nicht mehr bestimmungsgemäss ist? Beim nächten Start saugt der Motor dann zunächst das unten liegende Ethanol an. in den ersten Minuten bekäme der kalte Motor also einen Kraftstoff, für den er garnicht ausgelegt ist. Eventuelle Startprobleme oder erhöhter Verschleiss könnten die Folge sein!
Zudem wäre die Etanolkonzentration für die Schläuche und Dichtungen vorrübergehend über dem zulässigen Wert.
Wie viele Kilometer müsste man erst wieder fahren, bis das ganze wieder richtig durchgemischt ist?
Oder müssen in Zukunft alle KFZ mit einem elektrischen Rührwerk im Tank nachgerüstet werden?
Ich denke, darüber hat sich noch niemand Gedanken gemacht.
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann:smiley3: