Es wurden Nahtoderfahrungen, mit von Geburt an blinden Menschen gemacht,die dann sehen konnten,wie kann man sowas erklären !
Gruß Elfi
Hallo Elfiknuddel,
mit der Schulmedizin gar nicht!
Vorweg: Ich kenne mich mit Nahtoderfahrungen nicht besonders gut aus. Ich persönlich kenne zwei Menschen, die mir von ihren persönlichen Nahtoderfahrungen erzählten. Eine Person kann sich auch Jahre danach noch sehr gut erinnern, die andere Person hat eher vage Erinnerungen daran.
Natürlich kenne auch ich nicht die Wahrheit über das Zustandekommen von Nahtoderlebnissen, ich habe hierzu lediglich eine persönliche Meinung ohne Anspruch auf Wahrheit!
Zu deinem Einwand:
Ich gehe davon aus, dass du Kenneth Ring meinst, der Berichte von Blinden über Nahtoderfahrungen dokumentierte.
Hier möchte ich mal meine Skepsis ansetzen:
Seine Berichte wurden nicht zeitnah dokumentiert (also beispielsweise am Tag nach dem Erlebnis). Hier sind schon wieder viele Faktoren möglich, die die Erinnerung durch alle möglichen Arten von Suggestion, Autosuggestion usw. (vor allem durch Erzählungen Anderer, und den darin unbewusst mitgeteilten Informationen!) beeinflussen können. Wenn ein Blinder über die Operation mit objektiv richtigen Beschreibungen berichtet, dieser Bericht jedoch nicht zeitnah geschehen ist, wird dieser Mensch schon mit Sicherheit von anderen Beteiligten Details über die Operation erfahren haben. Inwieweit diese dann in die Erinnerungen unbemerkt "eingewoben" werden, kann niemand mehr feststellen.
Operationen werden vorher geplant, und verlaufen nach einem vorgegebenen ähnlichen, groben Schema ab. Die Instrumente der Mediziner haben z.B. auch immer eine ähnliche Farbe (man wird selten einen Arzt finden, der ein grellgrünes Skalpell mit Airbrush-Applikationen benutzt...)
Die Farbe der Arbeitskleidung der Menschen, die im Krankenhaus arbeiten, ist für bestimmte Gruppen festgelegt, also schon vorher erfahrbar.
Also ist es auch möglich, schon
vorher Details über seine Operation zu erfahren und
zu wissen.
Die meisten Blinden hatten eine Zeit im Leben, wo sie sehen konnten. Also haben sie auch eine Vorstellung vom Sehen.
Wie die sehr wenigen von Geburt an Blinden mit Nahtoderfahrungen ihr "Gesehenes" wahrgenommen haben, bleibt uns Außenstehenden verborgen.
Will sagen:
Wir wissen nicht, welche Eindrücke und Erfahrung diese Menschen als "Sehen" interpretierten.
Wenn diese Menschen die Farbe von Gegenständen beschreiben: Auch Blinde wissen, dass die meisten Dinge eine Farbe haben, auch wenn sie diese nicht wahrnehmen können. Ich vermute, dass sie auch vielen Dingen eine Farbe zuordnen können, einfach, weil es ihnen mal jemand gesagt hat.
Diese Zweifel ließen sich noch in andere Richtungen fortsetzen.
Mir ist klar, dass Menschen mit Nahtod-Erlebnissen diese als übernatürlich einordnen. Und wer bin ich, dass ich sage: Das ist Quatsch! Das würde ich mir nicht anmaßen. Denn letztlich habe ich so eine Erfahrung nicht gemacht, und kann demzufolge auch nicht mitreden.
Worauf ich jedoch unbedingt hinauswill:
Du siehst, auch noch so ehrliche Berichte haben ihre Tücken, schaut man genauer hin.
Deshalb immer meine Skepsis, wenn es darum geht, nach "übernatürlichen" Erklärungen zu suchen, wo man vielleicht keine braucht.
Da wir über unser Gehirn immer noch verhältnismäßig wenig wissen, verfahre ich nach der Maxime: Trauen wir ihm doch mal einfach etwas zu!
Schon die reale Existenz dieses "Apparates" ist eigentlich nur durch ein Wunder zu erklären!
Warum also woanders nach Wundern umschauen?
Diese Welt gibt es nur, weil es Regeln gibt.
Bearbeitet von Stueps am 09.11.2010 um 14:48 Uhr.