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Rauchverbot

Thema erstellt von Neo-x 
Beiträge: 66, Mitglied seit 13 Jahren
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[Nachricht zuletzt bearbeitet von Neo-x am 24.10.2011 u
Beitrag zuletzt bearbeitet von Neo-x am 24.10.2011 um 20:22 Uhr.
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Beiträge: 2.991, Mitglied seit 10 Jahren
Ich bin zwar selbst absoluter Nichtraucher, aber ich finde das generelle Verbot übertrieben.

Wenn ich als erwachsener Mensch eine Kneipe, Restaurant etc. betreibe so kann ich letztendlich selbst entscheiden, ob bei mir geraucht wird oder nicht.

Wer nicht in eine verrauchte Kneipe will, der hat das Recht draussen zu bleiben. Es besteht doch für niemanden Zwang da rein zu gehen.

Angebot und Nachfrage regeln den Markt, und wenn meine verrauchte Kneipe voll ist, so ist es eine Entscheidung jedes einzelnen erwachsenen Gasts.

Ich finde man sollte für beide Gruppen, Rauchern und Nichtrauchern ein entsprechendes Angebot an Lokalen bereitstellen.
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Ich denke Neox, woanders wird anders darüber entschieden, denn Eigenheiten sind vom jeweiligen Träger nicht zu trennen, die Bayern sind schon sehr, sehr eigen.

Nun ja, lediglich ein Teil des Volkes hat abgestimmt, 37% der Bayern haben sich daran beteiligt, mehr jedoch nicht!


Sie hätten konsequenter Weise, im Zuge dieser Abstimmung, auch gleich darüber abstimmen sollen, die Maß zu verbieten, besser noch sämtliche alkoholischen Getränke zu verbieten. Vom Paulaner bis zum Enzian gehört - eigentlich alles, wie auch das Rauchen im Wirtshaus, jeglicher Gastwirtschaft - auf die Verbotsliste gesetzt.
Haxen, Weißwurscht, Leberkäs, Brezen, Schweinsbraten… deren übermäßiger Verzehr führt ebenso zu gesundheitsschädigenden Folgen wenn er denn maßlos genossen, eben in das erwähnte: „Koma saufen, traditionelles Massen kotzen….“

Das definitive Imperativ dieses „absoluten Rauchverbotes“ stoppt sich selbst (sofort) auch gleich wieder aus, bezüglich des Oktoberfestes, bei dem :“ Ein letztes mal…. mit erlaubter brennender Krebsstange im Zelt…“ Aha, wer ist denn nun das Weichei??? Wer kuscht hier vor wem???!!

„Ein Sieg der Vernunft“???... ich denke, es ist ein gejubelter Erfolg gewisser Dogmatiker gegenüber anderen Dogmatikern, eine pragmatische (und somit vernünftigere) Lösung, sieht in ihrem Ergebnis anders aus.

In der Welt ist dazu u.a. folgendes zu lesen: „Das Anliegen "Gesundheitsschutz" entwickelt sich zur Blankovollmacht für Eingriffe des Staates ins Privatleben…. Gesundheitsbewusstsein ist zum Kompass für gut und böse geworden, wie früher der christliche Glauben. Einst ging man in die Kirche, jetzt zelebriert man Ernährungsregeln und Körperkult. Die Sünde lauert nicht mehr im Bett sondern auf dem Esstisch.“
der ganze Artikel hier:
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article831539...

Ich bin mir der Gefahren des Rauchens schon sehr bewusst. Einem Raucher allerdings mit Vernunft beizukommen ist nun wiederum von Seitens des argumentierenden Nichtrauchers unvernünftig, noch unvernünftiger ist dieses absolute Rauchverbot. Aber der Absolutismus, egal welcher Couleur, fühlt sich in Bayern ganz wohl, er ist dort urhäuslich!
Leben und leben lassen - und immer mit einer geWISSEN Portion Rücksicht gegenüber dem anderen, ist für mich Ausdruck von Toleranz, ja ja...auch die hat ihre Grenzen, ganz gewiß sogar.
Die qualmende Quante!

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Zur Bedingung des Raum und der Zeit gehört ganz unbedingt ,die absolute Bedingungslosigkeit von Raum und Zeit. Werden Raum und Zeit an Bedingungen geknüpft sind sie endlich, mit einem Beginn und einem Ende.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Quante am 06.07.2010 um 10:48 Uhr.
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Neo-x schrieb in Beitrag Nr. 1673-3:
Hallo Hans-m,

Ziel ist es ja das Rauchen in der Öffentlichkeit einzuschränken. Es geht nicht um eine Gleichstellung von Rauchern und Nichtrauchern.
Rauchen ist eine gesundheitsschädigende Sucht!

Stimmt.

Zitat:
Man kann einen Süchtigen nicht selbst entscheiden lassen.
Sag mal einem Süchtigen das er süchtig ist!?

Man sollte ihn schon selbst entscheiden lassen. Aufklärung tut aber dringend not. Übrigens: ich bin süchtig, und weiß es genau.

Zitat:
Gesundheitsschädlich für den „Rauchenden“ und den „Nicht- rauchenden“ gleichermaßen.

Stimmt auch. Jeder Süchtige hofft aber auf das "Helmut Schmidt Phänomen". ;-)

Zitat:
Ziel muss sein: die dauernde Verbannung aus unserer Gesellschaft, dieser teuren, stinkenden und abhängig machenden Zigaretten.

Wünschenswert, aber unrealistisch.

Zitat:
Da gibt es Harz 4 Familien wo Papa und Mama ihr gesamtes, wenige, Geld für Zigaretten ausgeben und nebenbei ihre Kinder damit vergiften. Das darf nicht sein.

Leider allzu wahr. Da hilft aber kein Rauchverbot in der Öffentlichkeit.

Zitat:
Lassen wir mal die Diskussion über die Klimmstange. Eine Diskussion führt/führte zu nichts.

Stimmt auch. Wird sich aber nicht vermeiden lassen.

Zitat:
Vordergründig wichtig finde ich den Volksentscheid. Das Volk hat abgestimmt.


Ja, absolut richtig. Davon sollte m. E. reichlich und dauernd Gebrauch gemacht werden.

Zitat:
Hoffe das dieses bayrische Referendum Bundesweit schule machen wird

Das hoffe ich in Bezug auf den "Raucherentscheid" nicht. Bei uns (Meck-Pomm) funktionieren die bestehenden Regeln wunderbar, Nichtraucher und Raucher sind weitesgehend zufrieden. Ein striktes Rauchverbot wie es zu Anfang bestand, trieb fast alle Wirte bei uns in der Gegend beinahe in den Ruin, so dass schnell vernünftige Lösungen geschaffen wurden. So kann man nun in allen gastronomischen Einrichtungen saubere Luft atmen, Raucher können sich in streng abgeschirmte Bereiche zurückziehen, wo sie niemanden anderes belästigen. Sinnvoll ist natürlich ein absolutes Rauchverbot in Restaurants, Jugendclubs, öffentlichen stätischen Einrichtungen (wie z.B. Rathaus, Bürgerbüros), Konzerten in geschlossenen Räumen usw. Habe am Wochenende ein Konzert in einem kleinen Club besucht, und ich fand selbst als starker Raucher die saubere Luft drinnen äußerst angenehm.

Zitat:
Frei saubere Luft für Alle!

Da sollte man denn an den richtigen Stellen ansetzen. Ich denke nicht, dass Raucher maßgeblich zur Klimaerwärmung, Smog und saurem Regen beitragen ;-).
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Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
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Neo-x schrieb in Beitrag Nr. 1673-7:
He Stueps,

hoffe für dich das dass H. Schmidt Phänomen auch zu 100% auf dich zutrifft!

Danke! Das hoffe ich auch inständig ;-).

Zitat:
Ein zufriedenes Volk? Echt jetzt?

Wenn euch einmal eine Raucher-Volksabstimmung in Meck-Pomm erreichen sollte.................?

:-)

Ich sehe im Moment keine Notwendigkeit. Meiner persönlichen Beobachtung nach funktionieren die bestehenden Regeln. Kleinigkeiten kann man immer nachbessern, nix ist perfekt.

Falls ich jedoch einen falschen Blick auf die Realität habe, und ein Volksentscheid wirklich nötig würde, wäre ich froh, wenn dieser Weg gewählt würde zur Findung einer besseren Lösung als der bestehenden.
Ich bin "Volksentscheid-Fan" - ich würde mich dann zähneknirschend dem wahren Willen des Volkes beugen, so die neuen Regelungen auch wirklich dem wahren Willen des Volkes entsprächen, und sie meinen Interessen entgegenständen.

Bayern versuche ich natürlich in Zukunft zu meiden ;-).
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Neo-x schrieb in Beitrag Nr. 1673-3:
Ziel ist es ja das Rauchen in der Öffentlichkeit einzuschränken. Es geht nicht um eine Gleichstellung von Rauchern und Nichtrauchern.
Rauchen ist eine gesundheitsschädigende Sucht!

Gesundheitsschädlich für den „Rauchenden“ und den „Nicht- rauchenden“ gleichermaßen.
Eine Kneipe ist für mich kein öffenlicher Ort. Es ist ein Ort, den eine Privatperson oder ein Unternehmen zum gemeinsamen Verzehr von Speisen und Getränken anbietet, oder zur Ausübung gemeinsamer Interessen, (Kegeln, Bowling) in der Absicht durch den dabei gemeinsam eingenommenen Verzehr einen Gewinn zu erzielen aber deren Benutzung freigestellt ist.
Öffentliche Orte sind für mich Behörden und Ämter, Bahnhöfe, Krankenhäuser etc.

Orte deren Nutzung ich nicht Abwenden kann(Krankenhäuser) oder an denen mein persönliches Erscheinen angeordnet wird oder zur Erlangung bestimmter Bürgerrechte zweckmäßig ist. Gerichte Behörden etc.


Zitat:
Da gibt es Harz 4 Familien wo Papa und Mama ihr gesamtes, wenige, Geld für Zigaretten ausgeben und nebenbei ihre Kinder damit vergiften. Das darf nicht sein.
Aber wenn Papa und Mama ihre 30 Zigaretten nicht in der Kneipe verqualmen können, wo keine Kinder sind, so tun sie es in den eigenen 4 Wänden, und damit bekommen die Kids erst rechte ihre Ladung Giftstoffe ab.
Zitat:
Frei saubere Luft für Alle!

Saubere Luft sollte ein Recht für jederman sein aber keine Pflicht.
Warum lässt man den Nikotinsüchtigen nicht ihre verqualmte Eckkneipe, wo sie gemeinsam inhallieren können, und wo sie sich gegenseitig in den Sarg qualmen können?

Machen wir doch einfach 2 Kneipen nebeneinder auf, eine für Raucher eine für Nichtraucher, dann kann doch das Volk selbst etscheiden wo es hin geht.
Das nenn ich dann echt demokratisch
.

Zitat:
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 1673-5:

Das hoffe ich in Bezug auf den "Raucherentscheid" nicht. Bei uns (Meck-Pomm) funktionieren die bestehenden Regeln wunderbar, Nichtraucher und Raucher sind weitesgehend zufrieden. Ein striktes Rauchverbot wie es zu Anfang bestand, trieb fast alle Wirte bei uns in der Gegend beinahe in den Ruin, so dass schnell vernünftige Lösungen geschaffen wurden.

Genau das befürchte ich

Man könnte genau so den Leuten das Lachen in Kneipen verbieten
Wer nicht in der Kneipe lachen darf, der macht es dann eben zu hause.

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 06.07.2010 um 12:42 Uhr.
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Wenn das Rauchen generell verboten würde, gäbe es die wohl größte Wirtschaftskrise aller Zeiten:

Zunächst leiden die Bauern, die mit Tabakanbau mindestens soviel Geld verdienen wie mit Kuhmilch zapfen
Dann die notleidende Tabakindustrie.
Die Raucher brauchen kein Rennie mehr für ihre Schleimhautentzündung.
Und ihre Angehörigen und Kinder kein Asthmaspray, Kortison und Neurodermitismedikamente.
Die Kliniken hätten Mangel an Operationen (Raucherbein, Kehlkopfkrebs ...)
Auch Herzmedikamente und Krebsmittel würden auf Dauer drastische Umsatzeinbußen zu verkraften haben.
Auch Viagra würde weniger gebraucht (Nikotin verengte alle Gefäße und verminderte so die Durchblutung)
Der schuldhaft verarmte Staat müßte auf die lukrative Tabaksteuer verzichten

Kurz: die gesamte Wirtschaft, sowie der Staat würden daniederliegen.

Höchstens die kranken Kassen könnten ihre Vorstandsgehälter bedenkenlos erhöhen

Also, liebe Raucher, bitte raucht weiter, auch damit der Staat nicht gezwungen ist, andere Steuern zu erhöhen, welche mich belasten würde.

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... meint der kleine
Beitrag zuletzt bearbeitet von Zampano am 06.07.2010 um 14:39 Uhr.
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Zampano schrieb in Beitrag Nr. 1673-11:
Wenn das Rauchen generell verboten würde, gäbe es die wohl größte Wirtschaftskrise aller Zeiten:
*
*
*
Also, liebe Raucher, bitte raucht weiter, auch damit der Staat nicht gezwungen ist, andere Steuern zu erhöhen, welche mich belasten würde.

Ich liebe alle Raucher, zumindest die, die Rentenbeiträge zahlen und vorher abkratzen.
So sind unsere Renten gesichert und die Beiträge bleiben niedrig.

Aber raucht bitte in eurer verqualmten Kneipe, und nicht da, wo euer Gestank mich stört.
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Neo-x schrieb in Beitrag Nr. 1673-10:
(...)
Rauchereinschränkungen auf jegliche Krankenversicherung.
Wer raucht zahlt 50% mehr Mitgliedsbeiträge und sämtliche Operationen, wie z.B. Raucherbein Amputationen, Luftröhrenoperationen, Gefäßoperationen und Lungenheilklingen u.s.w., aus eigener Tasche.

Selbstzerstörerische Dummheit muss belohnt werden!
Hallo Neo-x.
Das ist eine gute Idee.
Da käme die Zweirad-Fangemeinde gleich mit an den Bezahl-Pranger.
Jeder der Motorrad fährt zahlt 50% mehr Mitgliedsbeiträge und sämtliche Operationen,
die aufgrund fehlender Knautschzonen und Gurten fällig werden, aus eigener Tasche.
Biker und Raucher lieben und leben wohl das höhere Risiko.

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Hurra!
Wenigstens der Freistaat ist nun bald frei von giftigem Rauch.
Für die bayerische Gastronomie kam es zu spät. Ich verreise in der Monatsmitte ins rauchfreie Italien. Tausende von Euro haben sich die depperten Gastronomen wieder mal entgehen lassen.
Aber jetzt wird sich zeigen was dran ist am Kneipensterben durch eine Überdosis Frischluft.
Wenn sich die Volksentscheidung bewährt, werden die angrenzenden Nachbarländer schön dumm gucken. Die Gäste werden dann zum Essen und Saufen in frischer Luft nach Bayern abwandern. Den Betreibern von Räucherkammern bleiben dann nur die unheilbar Süchtigen für einen kleinen Umsatz.
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Auch hier wieder für mich persönlich sehr aufschlussreich:
Wer Toleranz und Demokratie nur oberflächlich heuchelt; aber eigentlich doch lieber von einem totalitären Staat behütet, umsorgt und gegängelt werden möchte... Und dies natürlich entrüstet von sich weist :-)
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...Und die krasse andere Seite, die von einem korrupten, anarchistischen Staat träumt, der seine Bürger vernachlässigt und als Kanonenfutter für die Drogenindustrie verheizt. All das unter dem verlogenen Deckmantel der Freiheit. Früher hieß es: "Arbeit macht frei". Heute heißt es: "Rauchen macht frei".
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"Wie ich unsere Land wahrnehmen darf......"

Da fällt mir nur ein: Die Refelexion einer (jeglicher) Situation kommt bei Jedermann ganz anders an.

Und positioniere mich wohl eher auf der Seite von Stueps.

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Quante am 07.07.2010 um 07:15 Uhr.
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Am Rande erwähnt:

Mein Arbeitgeber (Krankenhaus) hat für die Raucher extra eine Überdachung mit Sitzgelegenheit und Sträuchern davor anlegen lassen.
Was sich da draussen an Mitarbeitern tummelt erinnert machmal schon an eine Betriebsversammlung

Somit kosten die Raucher unseren Betrieb doppelt Geld

1. für die Aufstellung und Instandhaltung des Pavillons.
2. für die durch die Raucherpausen verloren gegengene Arbeitszeit.
Und wir Nichtraucher mallochen brav weiter.

Für den 2. Raucherpavillion, für Besucher und Patienten, wurde sogar ein Teil des Fahrradunterstellplatzes demontiert.

Also Vorrang der ungesund lebenden Raucher vor den sportlichen Radfahrern.

Hoch lebe die Gesundheit: Aber vielleicht haben wir daduch in Zukunft ein paar mehr Raucherbeine zu amputieren, nach dem Motto: Wir sorgen selbst für neue Patienten, damit die Kasse klingelt.

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 07.07.2010 um 12:18 Uhr.
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 12 Jahren
Wenn Motiv b.z.w. Beweggrund und Handlung nach wie vor in Zusammenhang stehen...
kommt man nicht umhin sich zu fragen...

Wieso dürfen Tabakprodukte produziert werden?
Wieso ist Werbung für Tabakprodukte erlaubt?
Wobei beide Fragenkomplexe auch Alkohol betreffen,
denn die Gefahr die er für die Gesundheit birgt ist ebenso unbestritten.

Man wagt gar nicht die möglichen Antworten zu überdenken.

MfG Ernst Ellert II.
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Mit meiner recht provokativen Aussage in Beitrag-Nr. 1673-16 wollte ich nur mal sehen, wer zurückbellt, und die richtigen haben gebellt ;-).

Hallo Hans-m, du schreibst in Beitrag-Nr. 1673-21:

Zitat:
Mein Arbeitgeber (Krankenhaus) hat für die Raucher extra eine Überdachung mit Sitzgelegenheit und Sträuchern davor anlegen lassen.
Was sich da draussen an Mitarbeitern tummelt erinnert machmal schon an eine Betriebsversammlung

Somit kosten die Raucher unseren Betrieb doppelt Geld

Wir Raucher zahlen ja auch mehr als doppelt. Was der Staat allerdings mit diesen Geldern macht...

Die Abgase der Autos sind erwiesenermaßen auch schädlich. Der Autofahrer zahlt auch hier einen ordentlichen Batzen Geld an den Staat. Was dieser Staat dann mit den Geldern macht...

Zitat:
1. für die Aufstellung und Instandhaltung des Pavillons.
2. für die durch die Raucherpausen verloren gegengene Arbeitszeit.
Und wir Nichtraucher mallochen brav weiter.

Für den 2. Raucherpavillion, für Besucher und Patienten, wurde sogar ein Teil des Fahrradunterstellplatzes demontiert.

Also Vorrang der ungesund lebenden Raucher vor den sportlichen Radfahrern.

Das finde ich wieder äußerst praktisch. Da ich beides praktiziere, lässt sich hier alles bequem miteinander verbinden. Kluge Leute also bei euch.

Zitat:
Hoch lebe die Gesundheit: Aber vielleicht haben wir daduch in Zukunft ein paar mehr Raucherbeine zu amputieren, nach dem Motto: Wir sorgen selbst für neue Patienten, damit die Kasse klingelt.

Das würdest du nicht wirklich wollen: Würde mir und Anderen ein Raucherbein amputiert, könnten wir kein Rad mehr fahren, was den Radstellplatz weiter überflüssig macht; und der Raucherpavillion würde einer weiteren Vergrößerung bedürfen... :-)

Damit wir uns richtig verstehen: Ich bin der Meinung, dass Nichtraucher vor dem gefährlichen Qualm geschützt werden müssen. Dies geht nur mit entsprechenden Regelungen, da die Raucher im Allgemeinen nicht genügend in der Lage sind, Rücksicht zu üben. Ich bin auch der Meinung, dass ein Raucher, der sich des gesundheitlichen Risikos bewusst ist, einen entsprechenden Mehrbeitrag zahlen sollte, damit nicht der Nichtraucher für gesundheitliche Schäden aufkommen muss. Dies tut der Raucher, jedoch kann der Staat das Geld wohl dringend für "wichtigere" Dinge brauchen.

Neo-x erwähnte schon, dass es ihm eigentlich um den Volksentscheid ging, ein Schritt in die richtige Richtung, wie auch ich finde.
Allerdings lässt du, Neo-x, denn auch bei diesem Thema deine wahren Intentionen durchblicken (Beitrag-Nr. 1673-10), und versteckst sie dann unter dem Deckmantel der praktizierten Demokratie. Unter Anderem deshalb mein Beitrag-Nr. 1673-16.

So, ich rauch erst mal eine und trink meinen Kaffee zu Ende, muss ja denn zur Arbeit. Die ist zwar nicht so wirtschaftlich wie das Rauchen (wie Zampano in Beitrag-Nr. 1673-11 richtigerweise erwähnte), im Gegenteil, sie kostet die Gesellschaft sogar einen Riesenhaufen Geld, aber mit der nächsten Zigarette zahle ich sogar einen Teil meines Gehaltes selbst. Wenn das nicht selbstlos ist... ;-)

Übrigens: Ich riskiere hier mit jeder Zigarette mein Leben, und ihr regt euch wegen des bisschen Qualms auf... :-)
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 1673-23:
Neo-x erwähnte schon, dass es ihm eigentlich um den Volksentscheid ging, ein Schritt in die richtige Richtung, wie auch ich finde.

Wenn das Volk so entschieden hat, dann ist das für mich eine echte demokratische Lösung.

Ich bin der Meinung, in der Politik sollte das Volk viel öffter in die Entscheidungen mit eingebunden werden.
1. können die Regierungen dann nichts mehr falsch machen, und
2. Kann man den Regierungen keine Schuld mehr zuschieben.

So könnte man auch Probleme wie etwa die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge, mit demokratischen Mitteln lösen.

Eine Entscheidung, die das Volk getroffen hat, sieht man mit ganz anderen Augen, als eine Entscheidung, die irgend welche Politiker uns aufdiktieren.

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 09.07.2010 um 13:01 Uhr.
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Neo-x schrieb in Beitrag Nr. 1673-25:
(...)
Die werden von unseren Politikern aber schon schnell mal zu gegebenen Zeiten hinten herum- demokratisch gelöst. >>Wenn die Masse Volk voll abgelenkt ist<<.
(...)
Die Europameisterschaften (Fußball/Männer) sind auch ganz praktisch.
Das Mass an Ablenkung die eine solche "volksnahe" Festivität bietet,
reicht dabei sogar sehr viel weiter als nur für ein Volk.
-
Es sei denn die Irländer bringen den Zeitplan durcheinander.
So wie bein ablehnenden Referendum von Irland im Sommer 2008 den EU Lissabon Vertrag betreffend.

MfG Ernst Ellert II.
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Neo-x schrieb in Beitrag Nr. 1673-25:
Die werden von unseren Politikern aber schon schnell mal zu gegebenen Zeiten hinten herum- demokratisch gelöst. >>Wenn die Masse Volk voll abgelenkt ist<<.

Sind doch sehr demokratisch diese Lösungen, oder? ;D

Wenn es denn den Volksentscheid einmal gibt, so ist es vorbei mit der Volksverarsc..., denn dann entscheidet das Volk und nicht die Politiker
Der kostspielige Wasserkopf da oben wäre somit eigentlich überflüssig.
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Wo kämen wir denn hin, wenn auf einmal das Stimmvieh bestimmen sollte, welche Politik wie gemacht wird ?!?!

Da bräuchten wir keine Parteien, sondern nur noch Ideen zur Problemlösung. Wer wäre dann noch so doof, Politiker sein zu wollen ? Dies um eine Entscheidung des Pöbels zu vertreten, die den Herrschenden nichts als Ärger einbringt ?

Jeder Halbstarke schreibt sich seine Gesetze, wie er sie gerade braucht. Alles wird vor Ort entschieden - welcher Halbstarke will schon Monate auf einen unfairen Prozess warten ?

Jeder hätte seine eigene Währung - Banken wären überfordert und somit überflüssig

...
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