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Warum gott,das böse zuläßt!

Thema erstellt von Habenix 
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 13 Jahren
Alexmagnus schrieb in Beitrag Nr. 1522-91:
Ne, Ernst, ich will mit dir diskutieren. Was hat nun das Ganze mit Gut und Böse zu tun? Welche Beobachtungen meinst du? Übrigens, gerade daran, dass wir völlig verschiedene Zusammenhänge ableiten, lässt sich feststellen, dass wir eigentlich perfekt für eine Diskussion miteinander "gemacht" sind. Mit jemand zu diskutieren, der gleiche Denkweise hat wie man selbst, ist/wäre eher langweilig...

Was den Entwicklungsstand betrifft, ich folge dem Motto "unterschätze nie die Kinder!". Das tut man nämlich oft. Besonders hier in Deutschland, wo Grundschüler auf dem Niveau gefordert werden, das eigentlich Kindergärtnern zusteht...

[Nachricht zuletzt bearbeitet von Alexmagnus am 01.12.2009 um 17:02 Uhr]
Hallo Alexmagnus, eines lass mich noch anmerken.
Du schreibst: ""... ich will mit dir diskutieren."" Soweit so gut.
Dann hätte Deine Antwort auf meine Frage, ob Du Kinder hast, in etwa so oder ähnlich lauten können.......
"Nein, wieso willst Du das wissen?" oder vielleicht ...."hab' ich nicht,aber warum ist das interessant für Dich?"

Das sind angemessene und sinnvolle Reaktionen von einem "Gesprächspartner"
der an einer Diskusion oder einem Meinungsaustausch interessiert ist.

Ganz anders sieht das bei Dir aus.....Du schreibst....
Zitat:
Was willst du mit der Frage bewirken?
Die nächste Frage zu stellen, ob es böse ist, wenn man Kind stirbt/getötet wird? (ich habe übrigens keine Kinder).
Es ist böse aus meiner Sicht. Aus Sicht des Tötenden kann es sogar gut sein.
Gut und Böse sind, wie ich schon gesagt habe, ein Frage des Standpunkts, der Perspektive.
Das abscheulichste Verbrechen der Welt kann gut aus Sicht des Verbrechers sein - nämlich dann, wenn seine ethischen Prinzipien dieses Verbrechen erlauben oder gar gutheißen. Eine Universalethik gibt es nunmal nicht.
Diese Antwort die gar keine ist sondern nur eine Mutmaßung,
was ich wohl als nächstes, Deiner Meinung nach, fragen werde,
zeigt überdeutlich das Dein Interesse an einer Diskusion gleich null ist.

Nachdem ich Dich auf Deine Vermutungen hingewiesen habe, die völlig fehl am Platz waren setzt Du noch einen drauf....
Zitat:
Warum meinen Menschen, man muss Kinder großziehen, um zu verstehen, was es ist?
Schlißelich war jeder selbst ein Kind. Ich wurde großgezogen, und das nahm wohl etwas mehr Mühe als bei meisten Kindern....
Und die Fähigkeit zur Empathie lässt einem Kind zu, sich in einen ihn großziehenden Erwachsenen hineinzuversetzen,
somit weiß jeder, der das Kindesalter überstanden hat, was es ist.
Besonders wnn das Kind seine Eltern dabei gerne und mit Interesse beobachtet, was zumindest bei mir der Fall war

Und warum soll Kinder großziehen so eine außergewöhnliche Erfahrung sein?
Es ist die gleiche Hilfe, nur über Jahre erstreckt.
Zumal in der modernen "emanzipierten" Gesellschaft, in der beide Eltern oft arbeiten,
das Kind mehr Zeit in der Kita als bei den Eltern verbringt. - leider, denn ich meine,
dass nicht die allerbeste Kitabetreuung die Eltern ersetzen kann....
Und was hat Kinder großziehen mit den Verständnis von Gut und Böse zu tun?
Die erste Hälfte ist was die Aussage angeht völliger Nonsens,
und die zweite Hälfte erinnert stark an die Imponier-Tiraden die an Theken und Stammtischen zu hören sind.
Das sind die Gründe die mich dazu bewogen haben hier besser nicht mehr zu schreiben.
Ich habe gelernt das es angebracht ist nicht nur zu hören was die Menschen sagen sondern auch zu sehen was und wie sie leben.

In diesem Fall heist das konkret für mich.... "Du möchtest diskutieren" sagst Du.....
schön und gut....
die aufgezeigten Beispiele beweisen aber zum einen das Du verliebt bist in Deine eigenen Dogmen.....
Zitat:
Gut und Böse sind, wie ich schon gesagt habe, ein Frage des Standpunkts, der Perspektive.
und zum anderen das Du ja schon immer im vorraus zu wissen glaubst, was der andere als nächstes fragen oder sagen will.
Und das in einer Tonart und einem Stil der mir zu laut ist.

Das oben gesagte hat natürlich mit Dir persönlich nicht das geringste zu tun.
Ich beziehe mich hier nur auf das was von Dir zu lesen ist.
Die Ursache für diese Diskrepanzen liegen selbstverständlich bei meinem mangelnden Auffassungsvermögen.
Also zürne meiner bitte nicht und behalte mich in guter Erinnerung.

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
Signatur:
Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Beiträge: 173, Mitglied seit 12 Jahren
Ernst, lass mich einiges klären - ich hoffe, wir können da die Diskussion da fortsetzen, wo wir sie abgebrochen haben.

Zitat:
Hallo Alexmagnus, eines lass mich noch anmerken.
Du schreibst: ""... ich will mit dir diskutieren."" Soweit so gut.
Dann hätte Deine Antwort auf meine Frage, ob Du Kinder hast, in etwa so oder ähnlich lauten können.......
"Nein, wieso willst Du das wissen?" oder vielleicht ...."hab' ich nicht,aber warum ist das interessant für Dich?"

Das sind angemessene und sinnvolle Reaktionen von einem "Gesprächspartner"
der an einer Diskusion oder einem Meinungsaustausch interessiert ist.
Entschuldigung, wenn meine Antwort nicht angemessen war. In den meisten Foren, in denen ich schreibe, füge ich zu meinem Profil immer eine "Klausel" hinzu: "Wenn ihr euch missverstanden fühlt, seid frei, es zu sagen". Ich werde leider oft missverstanden. Das liegt vor allem an mir selbst, da ich keine Intuition für "angemessene" Reaktionen besitze. Du bist frei, mich zu korrigieren - wie eigentlich jeder, denn ich weiß, dass hier bei mir ein großer Nachholbedarf besteht.

Ich will dich aber versichern, dass ich sowohl an einer Diskussion als auch an einem Meinungsaustausch interessiert bin. Auch wenn ich es nicht "angemessen" zeigen kann.

Zitat:
Diese Antwort die gar keine ist sondern nur eine Mutmaßung

Sind Mutmaßungen nicht erlaubt? Magst du keine Mutmaßungen? Sag es doch. Aber warum gleich Diskussion beenden? Ein weiteres Missverständnis - leider.

Zitat:
zeigt überdeutlich das Dein Interesse an einer Diskusion gleich null ist.

Ich habe oft an Diskussionen teilgenommen - sowohl online als auch offline. Une ehrlich, du bist der erste, der etwas gegen solche spekulativen Äußerungen über Absichten des "Opponents" hat. Mich hat bisher niemand darauf hingewiesen. Wenn es falsch ist, sorry. Mein Interesse an dieser Diskussion ist aber nicht null - es ist sogar sehr groß. Sonst würde ich diesem Forum gar nicht beitreten.
Zitat:
Die erste Hälfte ist was die Aussage angeht völliger Nonsens

Weil wir den gleichen Satz verschieden verstanden haben. Dir ging es um Erfahrungen der Eltern (welche eigentlich?), mir ging es um den Erziehungsvorgang allgemein.

Zitat:
und die zweite Hälfte erinnert stark an die Imponier-Tiraden die an Theken und Stammtischen zu hören sind.
Das sind die Gründe die mich dazu bewogen haben hier besser nicht mehr zu schreiben.
Ich habe gelernt das es angebracht ist nicht nur zu hören was die Menschen sagen sondern auch zu sehen was und wie sie leben

Nun lag es an dir, Spekulationen zu äußern... Denn meine Einstellung zur Emanzipation beruht nicht auf Hörensagen, sondern auf dem
Zitat:
sehen was und wie sie leben.


Ich stamme nicht aus Deutschland. Mehr sogar, Deutschland ist das dritte Land, in dem ich lebe. In den ersten beiden Ländern meines Aufenthalts (Russland und die Ukraine) sind Geschlechterrollen deutlich konservativer verteilt als in Deutschland. Daher kann ich ziemlich direkt die Folgen der Emanzipation beobachten. Sowohl positive als auch neutrale und negative Folgen. Zu negativen Folgen gehört eben unter anderem die Distanzierung der Kinder von den Eltern. Die ich sehe. Genau wie einiges anderes, das aber nicht in diese Diskussion gehört.

Zitat:
die aufgezeigten Beispiele beweisen aber zum einen das Du verliebt bist in Deine eigenen Dogmen.....

Mein einziges Dogma ist die Abwesenheit von Dogmen. Ich komme vielleicht dogmatisch daher, das liegt aber zum einen an meiner Denkweise (kein Gespür für "angemessene" Reaktionen), zum anderen daran, dass ich mich ans klassische Debattenmuster halte - Meinung A gegen Meinung B. Das heißt nicht, dass ich den freien Meinungsaustausch nicht will. Sondern nur dass ich damit der Diskussion etwas Struktur verleihen möchte. Habe aber auch gegen eine chaotischere Diskussion nichts.

Zitat:
und zum anderen das Du ja schon immer im vorraus zu wissen glaubst, was der andere als nächstes fragen oder sagen will.

Ich glaube nichts zu wissen. Ich habe genau das gemacht, was du gesagt hast - über deine Absichten spekuliert. Wie gesagt, wenn du etwas dagegen hast oder wenn solche Spekulationen gar verhöhnt sind, sag mir - ich weiß es nicht, genau wie vieles andere Kommunikation betreffende.

Zitat:
Und das in einer Tonart und einem Stil der mir zu laut ist.

Siehe oben.

Zitat:
Die Ursache für diese Diskrepanzen liegen selbstverständlich bei meinem mangelnden Auffassungsvermögen

Ich habe dir nie mangelndes Auffassungsvermögen unterstellt. Ich habe nur gesagt, dass wir unterschiedlich denken - was nunmalk stimmt. Das aber ist nicht schlecht, sondern umgekehrt -sehr gut, da es gerade nach einem Meinungsaustausch geradezu schreit.

Ich hoffe, dass wir die Diskussion wieder da fortsetzen können, wo sie abgebrochen wurde. Oder gar sie vom Neuen beginnen, um Missverständnisse - die nunmal unvermeidlicherweise entstehen - aus dem Weg zu räumen

MfG
AlexMagnus

Beitrag zuletzt bearbeitet von Alexmagnus am 02.12.2009 um 13:07 Uhr.
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Beiträge: 762, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Alexmagnus

Du wirst dich daran gewöhnen müssen, daß hier offensichtlich so zu diskutieren ist, wie es der Herr "Oberlehrer" Ernst Ellert II für sein psychisches Gleichgewicht für erforderlich hält.
Aber tröste dich, geteiltes Leid ist halbes Leid, auch ich mußte mir eine ähnliche Standpauke anhören, weil ich mich erdreistet habe einen Dikussionsstil zu gebrauchen, der nicht dem von Ernst Ellert II gefordertem entsprach.
Alle Achtung für deine moderaten Reaktion. :-)

Ernst Ellert II geschrieben:

Zitat:
Jetzt kann ich getrost davon ausgehen, das das "übersehen oder überlesen" und somit "unterschlagen" von ganzen Sätzen, bei Dir vorsätzlich geschieht.
Soviel Dioptrien, das man das mit Fehlsichtigkeit erklären könnte, gibt es gar nicht.
----------
Zitat:
Offensichtlicher kannst Du die Geringschätzung die Du Deinem Gegenüber zu Teil werden lässt nicht mehr zum Ausdruck bringen.
Das ist mehr als nur unschön.
Wie dem auch sei, Dein Benehmen obliegt Deiner Verantwortung
----------------
Zitat:
Und hast dann noch die Stirn, zu fragen auf was sich die Fussnote bezieht.
Das hat schon wahrhaftig etwas Trollhaftes an sich.
Aber jeder stellt sich ja seine Zeugnisse selbst aus.
------------------
Zitat:
Ob bei der Dir eigenen Fehlsichtigkeit das fernsehen auf B Alpha Sinn macht lass ich mal dahingestellt sein.
----------------------
Zitat:
Wer aber soviel überliest wie Du, wird wahrscheinlich auch nicht so genau hinhören.
----------------------

Kommentar überflüssig! :-( :-(

Der Ton macht die Musik ......!
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Hallo Alexmagnus, sei gegrüßt.
Du hast oben unter anderem geschrieben....
Alexmagnus schrieb in Beitrag Nr. 1522-94:
(...)
zum anderen daran, dass ich mich ans klassische Debattenmuster halte - Meinung A gegen Meinung B. Das heißt nicht, dass ich den freien Meinungsaustausch nicht will. Sondern nur dass ich damit der Diskussion etwas Struktur verleihen möchte. Habe aber auch gegen eine chaotischere Diskussion nichts.
(...)
Meinung A gegen Meinung B ist der eine Weg.
Es kann aber auch heißen Meinung A mit Meinung B.
Und schon wäre die Möglichkeit gegeben das beide Gesprächspartner Nutzen aus dem Meinungsaustausch ziehen.
Lass es mich ein wenig verdeutlichen was ich damit meine:

Diskussion: mündliche Auseinandersetzung. (sagt das Wörterbuch)

Ein alter Lehrer von mir, mochte Dikusionen überhaupt nicht. Bei Ihm wurden "Meinungen ausgetauscht" aber nicht diskutiert.
Auf unsere Frage, warum er keine Diskussionen haben wollte, sagte er:

"Seht Euch an was passiert, wenn die Diskussion beginnt"
"Es werden verschiedene Standpunkte definiert."
"Dann greift jeder zum mitgebrachten Werkzeug"
"Die eigene Meinung wird gefestigt."
"Der Standpunkt -untermauert-."
"Die Argumente -ausgebaut-."
"Die Ansicht -vertieft-"

"In der Zwischenzeit rutscht das Niveau zwar unmerklich, aber dafür stetig immer weiter ab." erklärte er uns. "Und bevor beide Seiten das überhaupt mitbekommen, ist die Kluft zwischen Ihnen, an der ja alle fleißig mitgearbeitet haben so tief, das keiner mehr zum anderen rüber kommen kann, selbst wenn er wollte."
So war das "damals".
Und heute ist es nicht anders.

Beim diskutieren wird keine "Brücke" gebaut, nein, da wird ein tiefer "GRABEN" ausgehoben.

Aber das nur nebenbei bemerkt damit einem mal bewusst wird was beim normalen Diskutieren alles daneben geht.
Wobei beim Gedanken- oder Meinungsaustausch die Vorteile für alle klar auf der Hand liegen.
.................................................................................................................. .......................................

Genug der Vorrede das Stichwort "Kinder" und "großziehen" sollte zu folgendem Zusammenhang führen.
Säuglinge sind wie alle Menschen Individuen. Von Geburt an und auch schon im Mutterleib. Sie sind verschieden und bringen die unterschiedlichsten Charakter-Eigenschaften mit. Da das "Studium" des Lebens vor Ort stattfindet, entweder im Krankenhaus in der Wöchnerinnen-Station, oder zu Hause mit den eigenen Kindern, ist da die ganze Bandbreite an Charakteren zu beobachten. Wer's nicht glaubt überzeuge sich selbst durch Augenschein.
Welche Schlüsse kann man aber daraus ziehen?

Etwa das es eine Instanz "vor der Geburt" gibt, die Charakter-Eigenschaften verteilt?

Oder das es trotzdem "purer Zufall" sein muss, wie ein frischer Mensch veranlagt ist.
Sei es nun mehr oder weniger "gut" oder wenn man dem Volksmund glauben darf, auch mitunter "böse"?

Vielleicht muss man sogar noch einen Schritt weitergehen....
Dann heist es nicht mehr Gut oder Böse ist eine Frage der Definition.....
sondern dann heißt es "Alles ist immer und überall gut". Das Böse existiert gar nicht.

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Alexmagnus schrieb in Beitrag Nr. 1522-94:
(...)
Ich hoffe, dass wir die Diskussion wieder da fortsetzen können, wo sie abgebrochen wurde. Oder gar sie vom Neuen beginnen, um Missverständnisse - die nunmal unvermeidlicherweise entstehen - aus dem Weg zu räumen

MfG
AlexMagnus
Hallo AlexMagnus, sei gegrüßt.
Das ist ein schönes Beispiel für den Unterschied zwischen dem was man sagt und dem was man lebt.
Du schreibst "Ich hoffe, dass wir die Diskussion wieder da fortsetzen können...."
aber lässt Deinen Vorsätzen keine Taten folgen.

Mit bedauernden Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Manu (Administrator) http://www.wasistzeit.de
Beiträge: 704, Mitglied seit 14 Jahren
Nicht jeder definiert "Diskussion" auf die selbe Art und Weise. Und ich glaube auch, dass die eine oder andere Meinungsverschiedenheit in diesem Thread auf Missverständnissen beruht.

Mein Vorschlag: Davon ausgehend, dass wir beim Begriff "Diskussion" mit Ernsts Definition konform gehen (und ich kann die Ansichten seines alten Lehrers tatsächlich ganz gut nachvollziehen), sollten wir einfach versuchen zu akzeptieren, dass jeder hier nur seine Meinung einbringt. Auch sollte jeder bereit sein, das vertretbare Risiko einzugehen, mal nicht recht zu haben, oder sich ein zu gestehen, dass es in vielen Fällen gar kein "richtig" oder "falsch", sondern nur unterschiedliche Sichtweisen gibt.

So. Weihnachten liegt schon fast wieder vor der Tür und nicht nur deshalb würde ich euch alle bitten, den Ton etwas anzupassen. Sagt euch doch einfach mal was nettes! :-)
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Beiträge: 173, Mitglied seit 12 Jahren
Zitat:
Du schreibst "Ich hoffe, dass wir die Diskussion wieder da fortsetzen können...."
aber lässt Deinen Vorsätzen keine Taten folgen.

Es gibt das Leben außerhalb des Forums... Habe deine Nachricht erst jetzt gesehen...

Du meinst also, dass es kein Böse gibt, weil schon Säuglinge Charakter besitzen... Wie folgerst du das eine aus dem anderen? Nimmst du etwa an, dass Säuglinge per se gut sind?

Charakter wird zum Großteil genetisch definiert. Zwillingsstudien haben ergeben, dass das menschliche Vehalten aus 80% Genetik und 20% Erziehung zusammensetzt (wobei bei der Erziehung jeder äußere Einfluss in der Lebenszeit gemeint ist, nicht nur die durch die Eltern und nicht nur im Kindesalter). Ist klar, dass schon ein Neugeborenes über Gene verfügt, die für die angesprochenen 80% verantwortlich sind. Warum sollen nun diese Gene unbedingt gut sein?

Beitrag zuletzt bearbeitet von Alexmagnus am 03.12.2009 um 18:38 Uhr.
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 13 Jahren
Alexmagnus schrieb in Beitrag Nr. 1522-100:
(...)
Du meinst also, dass es kein Böse gibt, weil schon Säuglinge Charakter besitzen... Wie folgerst du das eine aus dem anderen? Nimmst du etwa an, dass Säuglinge per se gut sind?

Charakter wird zum Großteil genetisch definiert. Zwillingsstudien haben ergeben, dass das menschliche Vehalten aus 80% Genetik und 20% Erziehung zusammensetzt (wobei bei der Erziehung jeder äußere Einfluss in der Lebenszeit gemeint ist, nicht nur die durch die Eltern und nicht nur im Kindesalter). Ist klar, dass schon ein Neugeborenes über Gene verfügt, die für die angesprochenen 80% verantwortlich sind. Warum sollen nun diese Gene unbedingt gut sein?
Hallo Alexmagnus, ich grüße Dich.
So einfach kurz und knapp ist das nicht zu beantworten.
Wenn Du erlaubst hole ich dafür ein wenig weiter aus.
Begonnen hat diese "Suche" für mich schon als Kind.
Ich habe mich gefragt warum ich hier in Mitteleuropa geboren wurde und schon "zwölf Jahre alt sein darf" (1965)
wogegen ein imaginärer "Pedro" in Mittelamerika zwei Monate nach der Geburt verhungern musste?
Wieso gerade ich hier und nicht in Mittelamerika?
Warum lebt nicht der Pedro hier bei uns und ich bin in Mittelamerika verhungert?
Das war die Frage die mich ein Leben lang bewegt hat.

Und nirgends war eine sinnvolle Antwort in Sicht.
Nicht bei den Eltern, den Lehrern, den Nachbarn, Verwandten und Freunde.....
überall nur Schulterzucken.
Im besten Fall wurde gesagt "na das ist halt Schiksal oder Glück oder Pech oder alles zusammen"
Konnte das alles sein? Was war mit Ursache und Wirkung?
Zählt die Kausalität hier nicht? Und wenn nicht, aus welchem Grund ist die Kausalität hier nicht wirksam?

Auch Gene können nicht erklären warum der eine hier lebt...und der andere dort verhungert.

Vielleicht hast Du vorab ja schon mal einen Vorschlag zur Lösung des Problems.
Jetzt muss ich erstmal den "Broterwerb" sicherstellen ;-) mich zur Nachtschicht aufmachen.

Hoffendlich habe ich Dich bis hierher nicht gelangweilt.

Bis morgen früh in alter Frische.
Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
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Beiträge: 138, Mitglied seit 9 Jahren
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 1522-101:
Warum lebt nicht der Pedro hier bei uns und ich bin in Mittelamerika verhungert?
Das war die Frage die mich ein Leben lang bewegt hat.
.................................................................................................................. ............................

Die Theorie von nur einem einzigen Bewusstsein im All würde dies erklären. Demnach wärst du der Pedro, du wärst auch ich...du wärest jeder.

Also, ich glaube, ich habs schonmal erwähnt aber ich erklärs nochmal:

Es wäre doch möglich, dass du nach deinem Tod als jemand anderes wiedergeboren wirst, nach dessen Tod wieder als jemand anderes...und so schlüpft dein Bewusstsein in den Körper jedes Lebewesens, dass existiert. Nur ändert sich das Verhalten dieses Bewusstseins mit jedem neuen Körper, da es, wie du schon gesagt hast, von Genen& Umgebung beeinflusst wird. Der Körper, der das Hirn enthält, ist also ausschlaggebend für dein Handeln. Das Bewusstsein gibt das Leben. In welcher Reihenfolge dieses Bewusstsein in die Körper wandert, weiß ich nicht. Ehrlich gesagt bin ich selbst nicht überzeugt von dieser Theorie, ich glaube viel eher, dass nach dem Tod nichts kommt, aber diese Theorie würde vielleicht deine Frage beantworten.
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Beiträge: 173, Mitglied seit 12 Jahren
Eigentlich ist di Frage, warum man gerade da geboren ist, banal leicht zu beantworten: weil die Eltern da lebten. Nur da, wo die Eltern sind, konntest "du" entstehen.

Warum die Eltern da sind? Weil ihre Eltern da waren usw... Am Ende der Kette gelangt man nach Afrika, zum Ursprung der Menschheit, am Anfang hatten Menschen also keine Vor- und Nachteile durch Gburtsort. Warum nun genau deine Vorfahren aus Afrika auswanderten, wussten wohl nur sie...

Übrigens, Hunger gibt es auch in Mitteleuropa. Weiß zwar nicht, wieviele Hungernde es in Mitteleuropa gibt, weiß aber, dass in Industriestaaten (merkwürdiges Wort m.E.) insgesamt 15 Millionen Menschen hungern (von einer Milliarde weltweit). D.h., ob man hungert oder nicht, hängt nicht nur vom Geburtsort ab. An bestimmten Orten ost bloß die Wahrscheinlichkeit, in einer armen Familie geboren zu werden, größer.

Beitrag zuletzt bearbeitet von Alexmagnus am 03.12.2009 um 22:06 Uhr.
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Beiträge: 1.460, Mitglied seit 12 Jahren
Lanja3 schrieb in Beitrag Nr. 1522-102:
Es wäre doch möglich, dass du nach deinem Tod als jemand anderes wiedergeboren wirst, nach dessen Tod wieder als jemand anderes...und so schlüpft dein Bewusstsein in den Körper jedes Lebewesens, dass existiert.
Und dann wären wir unsterblich?
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Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 1522-104:
Und dann wären wir unsterblich?

Und was ist in 4 Mrd Jahren, wenn die Sonne erlöscht, und die Erde unbewohnbar wird?

Totale Unsterblichkeit (nach deiner Denkweise) setzt vorraus, das die Wiedergeburt auch auf anderen Planeten stattfinden muß. Vielleicht sogar in anderen Universen, wenn unseres eines Tages komplett erkaltet
Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
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Beiträge: 1.460, Mitglied seit 12 Jahren
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1522-105:
Und was ist in 4 Mrd Jahren, wenn die Sonne erlöscht, und die Erde unbewohnbar wird?
Dann müssen wir unsern Hintern hier wegkriegen. Wenn das klappt, können wir das Böse auch auf anderen Planeten oder in anderen Galaxien heimisch machen. Und irgendwann müssen wir erkennen, daß das Universum nicht ewig hält, wir müssen dann ein neues Universum schaffen. Wenn Gott das Böse zuläßt, werden wir irgendwann neben ihm stehen.

Halt! Stop! Waren wir da nicht schonmal?
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Beiträge: 1.460, Mitglied seit 12 Jahren
Sei gegrüßt Alexmagnus,


Alexmagnus schrieb in Beitrag Nr. 1522-103:
Eigentlich ist di Frage, warum man gerade da geboren ist, banal leicht zu beantworten: weil die Eltern da lebten. Nur da, wo die Eltern sind, konntest "du" entstehen.
wenn Du Dir Deine Eltern aussuchen können hättest, hättest Du Dir andere gewählt?
Z.B ein Bruder von Paris Hilton zu sein, hätte doch auch vorzüge?

Zitat:
Warum die Eltern da sind? Weil ihre Eltern da waren usw... Am Ende der Kette gelangt man nach Afrika, zum Ursprung der Menschheit, am Anfang hatten Menschen also keine Vor- und Nachteile durch Gburtsort. Warum nun genau deine Vorfahren aus Afrika auswanderten, wussten wohl nur sie...
Wieso meine Eltern da sind, habe ich mich bisher eigentlich nur dann gefragt, wenn sie mir unbequeme Auflagen machten. Und die Antwort wäre gewesen: "Sch' Afrika".

Zitat:
Übrigens, Hunger gibt es auch in Mitteleuropa. Weiß zwar nicht, wieviele Hungernde es in Mitteleuropa gibt, weiß aber, dass in Industriestaaten (merkwürdiges Wort m.E.) insgesamt 15 Millionen Menschen hungern (von einer Milliarde weltweit). D.h., ob man hungert oder nicht, hängt nicht nur vom Geburtsort ab. An bestimmten Orten ost bloß die Wahrscheinlichkeit, in einer armen Familie geboren zu werden, größer.
Jou! Das ist das Problem der Resourcen-Verteilung. In Industriestaaten ohne entsprechendes Sozialsystem kann die graß sein. Und wenn man arm ist, hat man kaum eine Chance von seinem Geburtsort wegzukommen.

lg
Thomas

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 04.12.2009 um 10:23 Uhr.
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Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 1522-104:
Und dann wären wir unsterblich?

Nein, wären wir nicht. Denn eines Tages wird im Universum kein Leben mehr existieren. Natürlich ist die Warscheinlichkeit verschwindend gering, dass alle Lebensformen gleichzeitig aussterben. Aber in einer Zeit die potentiell unendlich ist, wird auch das mit Sicherheit einmal eintreffen. Es ist etwa so, als würdest du versuchen, 1000x hintereinander ohne Unterbrechung eine 6 zu würfeln. Es scheint unmöglich, aber wenn du potentiell unendlich viel Zeit hast, wirst du es irgendwann schaffen. Wenn es kein Leben mehr gibt, kann das Bewusstsein auch keinen Körper mehr bekommen. Da es aber ohne Körper nicht funktionieren kann, hört es auf, zu existieren und das Universum fällt in einen Zustand der Bewusstlosigkeit.

Beitrag zuletzt bearbeitet von Lanja3 am 04.12.2009 um 16:51 Uhr.
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Beiträge: 173, Mitglied seit 12 Jahren
Zitat:
wenn Du Dir Deine Eltern aussuchen können hättest, hättest Du Dir andere gewählt?
Z.B ein Bruder von Paris Hilton zu sein, hätte doch auch vorzüge?

Ich glaube nicht, dass ich mir Eltern aussuchen würde. Die Sache ist ja so, dass ich über min potentielles Leben bei anderen Eltern nichts weiß. In deinem Beispiel weiß ich nur, dass es eine Prominentenfamilie wäre udn somit reich. Doch Reichtum ist nicht alles. Erfahrung, die man in jeder Familie bekommt, ist anders. Und die ist unmöglich vorherzusagen. Es ist aber hauptsächlich Erfahrung, die einen glücklich/unlücklich macht. Ich wage sogar zu behaupten, dass man mit teilweisem Mangel an Grundrechten aufwachsen kann und trotzdem glücklich sein - vor allem wenn man von Geburt an nichts anderes kennt.

Eltern würde ich mir nie aussuchen wollen. Was ich mir gerne ausgesucht hätte, ist der Zeitraum des Lebens. Mittlere Steinzeit wäre mein Ideal - nach dem Ende der Wildheit aber vor dem Anfang der Zivilisation.

@Lanja3: interssante Ideen. Warum meinst du aber, dass das Bewusstsein einen Körper braucht? Soweit ich deine Theorie verstehe, ist der Körper eine Art Werkzeug des Bewusstseins. Nun, wenn es keine fertigen Werkzeuge gibt, was tut man? Man stellt eins her.

Übrigens, der "Tod" des Universums wäre nicht unbedingt der Tod des Lebens - es gibt ja Theorien, dass es viele Universen gibt. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, zwischen den Universen zu "reisen".

Interessant ist auch die Theorie, dass der "Tod" des Universums zwar in endlicher Zeit eintritt, doch die Zeit selbst sich dabei unendlich ausdehnen wird, d.h. man wird faktisch sich dem Zeitpunkt immer langsamer asymptotisch annähern und doch es nie erreichen.

Beitrag zuletzt bearbeitet von Alexmagnus am 04.12.2009 um 20:32 Uhr.
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Beiträge: 138, Mitglied seit 9 Jahren
Es mag sein, dass es viele Universums gibt, aber wenn dies der Fall ist, wird irgendwann auch einmal der Zeitpunkt kommen, an dem alle Lebewesen in allen Universen gestorben sind.

Ob sich das Bewusstsein einen Körper erstellen kann? Ich meine mit "Bewusstsein" das Leben. Ein Körper kann auch funktionieren, ohne, dass Leben in ihm enthalten ist, so ist es ja zB auch bei Robotern. Ein Bewusstsein kann vielleicht auch ohne einen Körper leben, aber ohne einen Körper kann es keine Sinne haben und auch keinen Schmerz spüren. Denn um sehen zu können braucht man Augen, um hören zu können Ohren, um Schmerz spüren zu können ein Gehirn. Wenn das Bewusstsein also keinen Körper mehr hat, kann es weder sehen, noch fühlen, noch schmecken, hören oder riechen. Ein Zustand, der einer nicht endenden Bewusstlosigkeit gleicht, also der Tod. Das Bewusstsein ist also ohne Körper machtlos, es ist nicht in der Lage, ohne die Hände eines Körpers etwas zu schaffen, und schon garnicht einen neuen Körper.

Obwohl du mich auf eine neue Idee gebracht hast. Im Traum können wir auch sehen, schmecken, fühlen und riechen, ohne dies wirklich mit unseren Sinnesorganen zu tun. Vielleicht ist es also dem Bewusstsein ohne Körper doch möglich, all dies auch zu tun, oder es sich zumindest einzubilden. Andererseits braucht man, um sich etwas einzubilden, wieder ein Hirn...
Jedenfalls kann man in Traum nichts schaffen, was es in der Realität dann tatsächlich gibt.


Jetzt noch mal zu dem Thema "sich Eltern aussuchen":
Ich würde mir nie andere Eltern aussuchen als die, die ich habe. Natürlich in erster Linie, weil ich an ihnen hänge.

Aber auch wenn ich die schrecklichsten Eltern der Welt hätte, würde ich mir keine anderen wünschen, denn ich weiß, dass ich durch ihre Gene zu dem geworden bin, der ich bin. Wäre ich die Schwester von Pamela Anderson, dann hätte ich die Gene von Pamela Andersons Eltern, dh. ich hätte völlig andere Ansichten als die, die ich jetzt habe, würde andere Kleidung mögen, andere Dinge gerne essen, und so weiter.

Wäre das dann überhaupt noch ich? Würde ich nicht meine eigenen Ansichten verraten, wenn ich auf Kosten dieser ein Luxusleben in Amerika führen wollte?

Mal ganz davon abgesehen wäre es natürlich Verrat an meiner Familie, da ich dieser ein Luxusleben vorgezogen hätte.
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Hallo Alexmagnus, einen schönen Sonntag wünsche ich Dir.

Du siehst in wie weit sich das Thema schon verselbstständigt hat.
Du hast oben in Beitrag-Nr. 1522-109 geschrieben....
Zitat:
Eltern würde ich mir nie aussuchen wollen. Was ich mir gerne ausgesucht hätte, ist der Zeitraum des Lebens. Mittlere Steinzeit wäre mein Ideal - nach dem Ende der Wildheit aber vor dem Anfang der Zivilisation.
Welche Vorraussetzungen wären denn erforderlich wenn Du Dir Deine Eltern tatsächlich hättest aussuchen können?
Was aber nicht, wie Du schreibst, der Fall war.

In diesem und anderen Zusammenhängen heist es seit alter Zeit:....

Wie Du denkst so fühlst Du!
Wie Du fühlst so strahlst Du aus!
Wie Du ausstrahlst so empfängst Du!


Sollte es so richtig sein.... dann wäre man tatsächlich für alles selbst verantwortlich, ohne Ausnahme!
Dann müsste es auch gegeben sein das man sich seinen Wirkungskreis hier, selbst wählt.

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Lanja3 schrieb in Beitrag Nr. 1522-108:
(...)
Wenn es kein Leben mehr gibt, kann das Bewusstsein auch keinen Körper mehr bekommen. Da es aber ohne Körper nicht funktionieren kann, hört es auf, zu existieren und das Universum fällt in einen Zustand der Bewusstlosigkeit.
Hallo Lanja3 und einen schönen Sonntag.
Wenn Du von Bewusstsein ausgehst das einen Körper nach dem anderen verwendet, um seine Aufgaben zu erfüllen und "hier" zu funktionieren.
Dann gibt es zwischen den einzelnen Benutzungen mehr oder weniger lange Pausen.
Warum nimmst Du dann an, wenn keine Körper mehr zur Verfügung stehen, müsste das Bewusstsein aufhören zu existieren?
Das entspräche doch nur einer extrem langen Pause.

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
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Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 1522-111:
Wie Du denkst so fühlst Du!
Wie Du fühlst so strahlst Du aus!
Wie Du ausstrahlst so empfängst Du!




Das kann aber nicht sein. Natürlich ist man nicht für alles selbst verantwortlich, arme Menschen sind doch auch nicht schlechter als Reiche. Menschen mit Behinderung sind für diese auch nicht Verantwortlich, oder Menschen, die zu früh sterben, sind auch nicht selbst Schuld daran.

Zitat:
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 1522-112:

Warum nimmst Du dann an, wenn keine Körper mehr zur Verfügung stehen, müsste das Bewusstsein aufhören zu existieren?
Das entspräche doch nur einer extrem langen Pause.

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.

Wieso nur eine Pause? Wenn es keine lebensfähigen Körper mehr gibt, können auch keine mehr entstehen, da dazu immer ein bzw zwei lebensfähige Körper nötig sind. Das würde bedeuten, dass es nicht eine Pause, sondern das Ende ist. Und jetzt kommt das Unlogische an der Theorie (der Grund, warum ich sie selbst nicht wirklich glaube): Offenbar IST ja schon einmal ein Körper aus dem Nichts entstanden, denn sonst wäre die Entstehung eines Universums mit Lebewesen ja nicht möglich gewesen. Wenn ein Lebewesen tatsächlich aus dem Nichts entstehen kann, wäre also ein unendliches Leben tatsächlich möglich. Allerdings kann ich daran immernoch nicht glauben. In einer potentiell unendlichen Zeit wird irgendwann einmal der Punkt kommen, an dem das Wandern von Körper zu Körper abbricht- anders kann ich es mir nicht vorstellen. Vielleicht kann das Bewusstsein entscheiden, ob es in einen Körper eintreten- oder dies nie mehr tun und endgültig sterben will

Beitrag zuletzt bearbeitet von Lanja3 am 06.12.2009 um 12:23 Uhr.
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