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Warum gott,das böse zuläßt!

Thema erstellt von Habenix 
Beiträge: 1.133, Mitglied seit 11 Jahren
selbst diese frage wird nachvollziehbar für uns menschen beantwortet.

die welt befindet sich in einem von gott zeitlich begrenzten ausnahmezustand,in dem nicht er die welt beherrscht,sondern satan.
satan hat sich bei seiner schöpfung gegen gott gestellt.
er war der erste und einzige engel, dessen von gott freigehaltener wille,gegen gott entschieden hat.
satan erkannte eine möglichkeit,wie er die göttliche autorietät unwiederbringlich mit der hilfe gottloser menschen untergraben und in frage stellen kann.
wie kann gott nun seine unschuld und autorietät über seine mit freien willen geschaffene geschöpfen wiedererlangen?satan hat einen vorteil in der welt.er kann persönlich durch die der bosheit zugewanten menschen andere menschen über gott zubelügen.
gott erreicht nur die menschen die ihr stilles inneres gefühl stärker bewerten,als es von außen verlangt wird.

in dem er den menschen über den menschen herrschen läßt,beweißt er uns,welch unrecht satan in die welt brachte.
eine gottlose welt,ist leider nur mit viel unmenschlich beschafften geld zubeherrschen.
satan fühlt sich wohl dabei,wie er menschen negativ beeinflußt.
er weiß ,das die zeit seiner herrschafft abläuft.
gott läßt uns menschen solane allein,bis wir unser einstiges für uns geschaffene paradies zerstört haben.
weil wir den umgang mit der welt,ohne gott nunmal es nicht besser wußten.

ich denke mal in der zeit wo unser weltklima zusammenbricht,werden alle menschen die notwendigkeit erkennen,das nur noch ein wunderbarer gott helfen kann,um uns vor dem untergang zubewahren.
aber solange wir denken,das wir das klima nochmal wenden können,wir gott nicht eingreifen.
das sind die einzigen negativen gedanken,die wir für die wahrheit opfern müßen.

also ohne den beweis,da es ohne ihn nicht geht,könnte er satan nicht überführen.
unser leid ist auch sein leid.und deshalb leiden wir für die kommende gerechtigkeit.
wer leidvoll gestorben ist,ist ja nicht verlohren verspricht uns gott.
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Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
Zitat:
Warum gott,das böse zuläßt!
Weil das Universum zu groß und Komplex ist, als daß Gott sich um so Kleinigkeiten wie den Menschen kümmern kann.
Wir Menschen maßen uns doch an, die Krone der Schöpfung zu sein. Hat uns Gott diese Rolle wirklich zugeteilt?
Die Erde, in kosmischen Maßstäbe ein Staubkorn. ist nur ein Bruchteil von dem, was Gott erschaffen hat.
Warum sollte er sich ausgerechnet für das Schicksal der Menschen auf der Erde interessieren?
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Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
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Beiträge: 203, Mitglied seit 10 Jahren
Zitat:
die welt befindet sich in einem von gott zeitlich begrenzten ausnahmezustand,in dem nicht er die welt beherrscht,sondern satan.

Ach so ist das. Kann man das eigentlich irgendwo nachlesen? Ich meine, irgendwoher musst du das ja wissen. Und wenn du es nicht erfunden hast, hast du sicherlich mit Gott oder Satan persönlich Kontakt gehabt, um diese Infos zu bekommen? :-)


Zitat:
satan hat einen vorteil in der welt.er kann persönlich durch die der bosheit zugewanten menschen andere menschen über gott zubelügen


Das verstehe ich nicht so recht. Heißt das nun, dass böse Menschen, also zum Beispiel die Christen, die damals unschuldige Frauen bei lebendigem Leib als Hexen verbrannten, weil sie Kräuterkunde betrieben, oder Muslime, die ihre Familienangehörigen aus Gründen der Ehre umbringen, andere über Gott belügen? Ja, also wenn du das so meinst, dann hast du Recht. Diese bösen Menschen belügen ständig andere und ziehen sie auf die Seite Gottes, in dessen Namen dann Unrecht geschehen darf. Find ich auch nicht gut. Aber schön, dass du es erkannt hast.

Zitat:
in dem er den menschen über den menschen herrschen läßt,beweißt er uns,welch unrecht satan in die welt brachte

Sehr löblich von ihm. Wenigstens gesteht er sich seine Schuld ein, anstatt seine Schuld an der Schöpfung Satans zu leugnen. Jeder sollte so aufrecht zu seinen Taten stehen.


Zitat:
eine gottlose welt,ist leider nur mit viel unmenschlich beschafften geld zubeherrschen

Du findest es also richtig, wenn "die Welt beherrscht" wird? Ach so. Ich hingegen denke, dass die Demokratie noch immer die beste Staatsform ist. Klar, Tyrannei und so haben auch ihre guten Seiten, aber dennoch ...

Im Übrigen würde ich schon ganz gerne mal eine solche gottlose Welt ausprobieren. Wenigstens eine Zeitlang. Denn momentan leben wir ja nicht in einer gottlosen Welt, da deutlich mehr als 50 % der Menschheit an Gott glauben. Wir leben also gerade in einer sehr gottvollen Welt. Aber auch wenn man nicht genau sagen kann, wie eine gottlose Welt denn aussähe, denn es gab bisher noch keine, ich würd zumindest mal prüfen wollen, ob es nicht vielleicht doch besser läuft als auf einer gottvollen.


Zitat:
gott läßt uns menschen solange allein,bis wir unser einstiges für uns geschaffene paradies zerstört haben

Das ist aber nicht die feine englische Art, Herr Gott! Muss ich jetzt mal so sagen. Gott dürfte ruhig ein bißchen menschlicher sein und nicht ganz so arrogant und böse. Ich meine, wenn ich die Menschen geschaffen hätte - und ein Paradies noch dazu, in dem sie leben dürfen -, und sie würden es systematisch kaputt machen, dann würde ich an der Stelle Gottes Gnade zeigen. Und Vergebung. Ich würde den Menschen dann helfen, und nicht hämisch dabei zusehen, wie sie sich zugrunde richten. Und das ganze Paradies noch dazu.

Aber ich seh schon, Gott ist halt scheinbar ein sehr hinterhältiger und böser Zeitgenosse. Mit dem ist nicht zu spaßen.

Zitat:
ich denke mal in der zeit wo unser weltklima zusammenbricht,werden alle menschen die notwendigkeit erkennen,das nur noch ein wunderbarer gott helfen kann,um uns vor dem untergang zubewahren

Da stimme ich völlig zu. Auch gestern, als ich aus Versehen ein paar Kinder überfahren habe, ließ ich sie liegen und vertraute darauf, dass ein wunderbarer Gott ihnen schon helfen würde. Irgendjemand am Straßenrand rief mir sowas wie "Hey, willst du denn nicht selbst Verantwortung für deine Taten übernehmen?" zu, aber da konnte ich nur laut lachen. Wozu Verantwortung, wenn ich es auf Gott schieben kann? Tja, gewusst wie. :-)


Also ich bin endlich mal komplett deiner Meinung, Habenix. Zusammengefasst: Wir sollten also die Demokratie abschaffen, Gott zum Diktator ernennen und all unsere Probleme auf andere abwälzen, statt uns der Verantwortung zu stellen.

Für einen Egoist wie mich wahrhaft paradiesische Aussichten. Juchu. :-)
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Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
Mich wundert, welche Vorstellung manche von Gott haben. oder anders gesagt wundert mich hier garnichts mehr.

Wir müssen uns klar werden, daß Gott unser Herr ist, und nicht unser Diener.

Manche glauben wirklich, wir machen hier, was wir wollen, und müssen nur klingeln, wenn mal was drunter und drüber geht. Dann kommt Gott und holt die Karre aus dem Dreck.
Er wartet in seinem Dienstbotenzimmer, und springt herbei, wenn jemand Hallo oder Hilfe ruft, um die von uns verursachten Probleme zu beseitigen.

Zitat:
Gott dürfte ruhig ein bißchen menschlicher sein und nicht ganz so arrogant und böse.

Wäre Gott menschlich, dann wäre er wie wir. Ich glaube kaum, daß es für uns vorteilhaft wäre.

Gott zeigt uns den Weg, gehen müssen wir ihn selber


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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 16.11.2009 um 12:22 Uhr.
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Beiträge: 203, Mitglied seit 10 Jahren
Oh. Ich dachte, die Ironie in meinem Beitrag wäre nicht zu übersehen. Scheinbar ist das nicht so. Ich füge deshalb zu obigem Posting noch "Ironie!" hinzu. ;-)


Zitat:
Wir müssen uns klar werden, daß Gott unser Herr ist, und nicht unser Diener.

Nein, darüber sollten wir uns sicherlich nicht klar werden. Denn ein Herr, der nur in der Fantasie der Menschen existiert, kann niemals ein guter Herr sein, da sein Name - in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - von den Menschen mißbraucht werden wird, um Macht und Gewalt auszuüben.

Und solange Gott nicht selbst auf der Bildfläche erscheint, wird sich auch nichts daran ändern. Es wird weiter im Namen Gottes gemordet und Krieg geführt.

Zwei Dinge liegen für mich auf der Hand:

1. Gott ist eine Erfindung der Menschen
2. Falls Gott keine Erfindung der Menschen ist, dann ist er mit 100 %iger Sicherheit kein lieber Gott (eher ein gleichgültiger, der vielleicht das Universum geschaffen hat, aber sich dann nicht weiter drum kümmerte). Außer, jemand kann mir einen konkreten Grund nennen, der mich vom Gegenteil überzeugt. Aber die Worte lieb und Gott passen eindeutig nicht zusammen, wie man es auch dreht und wendet.
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Beiträge: 1.133, Mitglied seit 11 Jahren
tatsache ist,das sich gott nur denen zuwendet,die an ihm glauben wollen.
um mich zuverstehen,muß man zuerst gott verstehen wollen.
ich erwarte von niemanden,das er zuerst meinen worten glaubt.
ich kann nur für mich und die, die schon an gott glauben sprechen.
manche verstehen nur bahnhof ,wenn ich mir deren komentare anschaue.
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Beiträge: 203, Mitglied seit 10 Jahren
Wie kommt es eigentlich, dass Gott diejenigen, die nicht an ihn glauben, abstraft? Warum zeigt er nicht Vergebung und Güte? Sollte er nicht alle Menschen gleich behandeln?

Selbst unter uns "niederen" Menschenwesen hält sich hartnäckig die Idee, alle Menschen seien gleich. Wieso also sind für Gott die Menschen gar nicht so gleich, sondern unterteilt in Ungläubige und Gläubige, wenn's um's Paradies und so weiter geht?

Ich würde z.B. einem Christen oder einem Muslim, der meine Hilfe braucht, genauso helfen, wie ich einem anderen Atheisten helfen würde. Ich würde nicht mal auf den Gedanken kommen, da einen Unterschied zu machen. Wenn selbst ein kleiner Mensch wie ich das zustande bringt, ist es dann nicht ein bißchen erbärmlich, dass ein allmächtiges Wesen das nicht tut?
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Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
Arathas schrieb in Beitrag Nr. 1522-5:
Es wird weiter im Namen Gottes gemordet und Krieg geführt.

Man muß sich nicht eines Gottes bedienen, um Macht auszuüben, Auch geringere Mächte, wie etwa das Volk müssen dafür herhalten.

Gerichtsurteile werden auch Im Namen des Volkes gesprochen.
Auch so mancher Justizirrtum
Auch Todesurteile werden Im Namen des Volkes gesprochen, zwar nicht bei uns, aber in vielen anderen Ländern.

Zitat:
Falls Gott keine Erfindung der Menschen ist, dann ist er mit 100 %iger Sicherheit kein lieber Gott (eher ein gleichgültiger,....

Wie definierst Du lieb? Wenn er alles so macht, wie wir Menschen es wollen?
Menschen beginnen Kriege, Menschen morden. Wie sollte Gott sie daran hindern?
Sollte jeder, der mordet, vom Blitz getroffen werden?
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Beiträge: 462, Mitglied seit 14 Jahren
Was ich bei den Debatten um Gott und Religionen immer so ätzend finde - die Gottesanhänger sind Gläubige. Sie "glauben", dass es einen Gott gibt, stellen dann aber in all ihren Statements diesen Gott als Tatsache hin und debattieren hier mit "Fakten", die durch rein gar nichts belegt werden können, da sie eben nur auf dem Glauben (=theoretische Annahme) basieren.

Ich glaube auch, dass G. Bush ein Massenmörder ist. Ich weiß nicht, ob er hinter den Anschlägen auf das WTC steckt, aber ich glaube schon... Wenn ich jetzt hergehe und sage: "Er hat durch den Anschlag auf die Zwillingstürme über 3000 Menschen umgebracht, dann würde ich genau so wie die Gläubigen eine pure Vermutung als Fakt verkaufen wollen.
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Dieser Beitrag wurde 666 mal geändert, zuletzt durch GOTT, morgen um 6.23 Uhr
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Beiträge: 203, Mitglied seit 10 Jahren
Zitat:
Wenn er alles so macht, wie wir Menschen es wollen?

Gängige Ansicht von Gläubigen ist, dass Gott die Welt für die Menschen schuf. Diese äußerst anmaßende Grundhaltung lässt mich zu dem von dir genannten Schluss gelangen, ja: Wenn die Menschen die Krone der Schöpfung sind und diese Welt "für uns gemacht" ist, warum sollte Gott dann plötzlich seine Meinung ändern und nicht mehr eingreifen?

Erst erschafft er das Universum und einen hübschen Planeten. Dann erschafft er hochkomplexe Lebensformen.

Und dann sieht er tatenlos zu, wie z.B. Millionen von unschuldigen Kindern zu Kindersoldaten ausgebildet werden, um zu töten? (um nur mal ein Beispiel zu nennen)

Dabei wäre ein Eingreifen doch sehr simpel, schließlich ist er allmächtig. Und bitte jetzt keine Einwände a la "er darf nicht eingreifen, um uns unseren freien Willen zu lassen" - denn wo war unser freier Wille, als er zuletzt eingriff und seinen Sohn Jesus zur Erde schickte? Da hat er auch ganz direkt eingegriffen. Wer so etwas einmal tut, hat später keine Entschuldigung, es kein zweites mal zu tun.

Nein, das ist kein "lieber" Gott. Das ist, wenn überhaupt, ein gleichgültiger Gott.

Und noch zum "freien Willen": Also entweder Gott ist allwissend, oder die Menschen haben einen freien Willen. Aber beides gleichzeitig geht nicht.

Denn wäre Gott allwissend, dann wüsste er auch, was jeder einzelne Mensch in Zukunft tut. Dann gäbe es aber keinen freien Willen. Und hätten die Menschen tatsächlich einen freien Willen, dann könnte Gott nicht wissen, was man als nächstes macht, und er wäre nicht mehr allwissend.

So oder so - beides zusammen klappt nicht.
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Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
Uwe. schrieb in Beitrag Nr. 1522-12:
Sie "glauben", dass es einen Gott gibt, stellen dann aber in all ihren Statements diesen Gott als Tatsache hin und debattieren hier mit "Fakten",

OK ich fühle mich ertappt. Ich werde an meiner Förmulierung arbeiten.
Meinen Argumenten möchte ich Rückwirkend die Ergänzung zufügen:.. Falls es einen Gott gibt

Ich hatte in einem anderen Thred bereits erwähnt, daß ich nicht unbedingt an einen Gott glaube, so wie die meisten ihn sich vorstellen, sondern einen Schöpfer, der das ganze Universum erschaffen hat. Wir Menschen sind nur ein verschwindent kleiner Teil dieser Schöpfung, und nicht unbedingt die Krone der Schöpfung, wie es uns die Bibel lehrt.

Zitat:
Neo-x schrieb in Beitrag-Nr. 1522-14
Alle 6 Sekunden stirbt ein hungerndes Kind auf unserem Planeten.
Das ist für mich der Beweis, daß der Mensch nicht die Krone der Schöpfung ist.

Alle 3 Sekunden stirbt auf der Welt ein Kaninchen an Hunger
Jeden Tag verenden Elefanten, Tiger, Antilopen usw an Hunger
Knallhart gesagt: es ist für unseren Schöpfer egal, ob irgend wo ein Kaninchen, ein Elefant oder ein Mensch verreckt.
Statistisch gesehen kann unser Universum tausende von Kulturen hervorgebracht haben, die uns Menschen ähnlich sind. Welche dieser Welten solte unser Schöpfer bevorzugen? Unsere? irgendeine andere? alle? oder keine?

Warum maßt sich der Mensch an, die Krone der Schöpfung zu sein? Weil er ein paar mehr graue Zellen im Schädel hat als andere Lebewesen? Da ist uns evtl der Delphin sogar ein Stück vorraus.

Abschließend sage ich noch, daß diese Diskussion genau so weiter laufen wird, wie alle vorangegengenen mit dem Thema Gott.

Es gibt die bedingunglos Gläubigen, die bedingungslos Ungläubigen und die Grauzone dazwischen.
Letztendlich wird keiner wissenschaftlich standhafte Beweise für seinen Standpunkt finden.


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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 18.11.2009 um 09:11 Uhr.
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Beiträge: 203, Mitglied seit 10 Jahren
Zitat:
Distanzierst dich von einem „Gott“. Schreibst von einem Schöpfer und weiter unten wieder von einem „Gott“!

Es ist auch sehr schwierig, da die optimale Wortwahl zu treffen, weil das Wort "Gott" leider nicht definiert ist.

Wir können ja mal bei 0 anfangen und fragen:


Was ist Gott?



Hat jemand eine Erklärung parat? Eine, die auch einem Ureinwohner im Dschungel, der keine Vorstellung von Göttern und Übernatürlichem hat, begreiflich machen kann, was genau Gott sein soll.

Was Gott auf jeden Fall nicht ist: Ein netter alter Kauz mit Rauschebart, der im Himmel sitzt. Das ist die Version, mit der Kinder aufwachsen und die sich schnell und fest in der kindlichen Vorstellungskraft verankert. Aber jedes Kind wird auch erwachsen, und mit ihm seine Vorstellung dieser Wesenheit Gott. Wie also sieht diese erwachsene Vorstellung dann aus?
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Beiträge: 1.328, Mitglied seit 12 Jahren
HAllo Arathas,
Zitat:
Hat jemand eine Erklärung parat? Eine, die auch einem Ureinwohner im Dschungel, der keine Vorstellung von Göttern und Übernatürlichem hat, begreiflich machen kann, was genau Gott sein soll.

Ich würde gern wissen, welche Ureinwohner du meinst. Das Lebeneinstellung der Urvölkern ist so vernetzt mit der Übernatürlichen, dass sie möglicherweise kein Wort dafür haben, es bedeutet aber nicht , dass sie es wirklich nicht kennen. Um es zu definieren, müssen sie ein Unterschied zu Natürlichen kennen. Ihr Lebensanschauung ist noch so einheitlich, dass für sie diese Unterschiede gibt es nicht. Für uns - doch. Also, dass sie diese Begrifflichkeit beherrschen nicht, bedeutet nicht dass sie die Vorstellungen, die WIR zu Übernatürlichen zählen, nicht haben.

Gruß, irena
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Das ist aber sehr kleinkariert von dir, Irena. Du weißt doch genau, was ich meinte. Natürlich gibt es viele Stämme, die durchaus an Übernatürliches, an ein Geisterreich oder Ähnliches, glauben. Aber genauso gibt es auch Naturvölker, die eben keinen Gottbegriff haben und auch nicht an Übernatürliches glauben.

Und um es dir noch einfacher zu machen: Nimm einfach MICH als Beispiel eines Menschen, der sich keinen Begriff davon machen kann, was Gott ist. Ich kann es wirklich nicht.

Ich habe keinerlei Idee, was Gott sein soll. Natürlich sind mir gewisse Erklärungen geläufig, aber diese Erklärungen beschreiben lediglich, was Gott tut. Aber nicht, was Gott eigentlich ist. Zum Beispiel, dass er die Welt und das Leben erschaffen hat. Das ist aber, wie gesagt, nur etwas, das Gott TUT. Es sagt überhaupt nichts darüber aus, was Gott ist.

Aber ich würde gern mal eine Definition dafür haben, was Gott überhaupt sein soll. Denn ich kann es mir leider nicht vorstellen. Wenn du eine für mich hast, dann bitte her damit.
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Beiträge: 1.328, Mitglied seit 12 Jahren
Vielleicht ist es kleinklariert, aber das Große entsteht eben von eine Menge Kleinen.
Zitat:
Aber genauso gibt es auch Naturvölker, die eben keinen Gottbegriff haben und auch nicht an Übernatürliches glauben.
Es ist für mich absolut neue Behauptung, den du mindestesten mit der Quellen unterstützen könntest. Es geht nicht um Gottbegriff. Es geht um das Übernatürliches.
Welches Naturvolk hat es nicht - die Glaube an Übernatürliches?

Zitat:
Und um es dir noch einfacher zu machen: Nimm einfach MICH als Beispiel eines Menschen, der sich keinen Begriff davon machen kann, was Gott ist. Ich kann es wirklich nicht.
Erstens, mein Einwand galt gegen Übernatürliches, zweitens, du bist kein Angehöriger eines Naturvolkers, drittens, nicht nur du hast Problem mit dem Gottbegriff, viertens, das Problem betrift nicht nur den Begriff Gott. Schon Religionbegriff entzieht sich einer scharfen Definition. Und viele viele andere Begriffe.

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Wer nicht manchmal das Unmögliche wagt, wird das Mögliche nie erreichen
Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 17.11.2009 um 15:43 Uhr.
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Beiträge: 1.386, Mitglied seit 11 Jahren
Hallo Arathas,
Arathas schrieb in Beitrag Nr. 1522-17:
Was ist Gott?
Hat jemand eine Erklärung parat? Eine, die auch einem Ureinwohner im Dschungel, der keine Vorstellung von Göttern und Übernatürlichem hat, begreiflich machen kann, was genau Gott sein soll.

ich versuch es mal.

Gott ist alles und nichts.
Gott ist Anfang und Ende.
Gott ist Unendlichkeit und Ewigkeit.
Gott ist allmächtig, allgütig, allgegenwärtig etc.

Gott ist der Oberbegriff des Absoluten, ein reines Denkprodukt, konkret nicht fassbar und mit nichts Realem vergleichbar. Jeder kann sich Gott denken, wie er will; Einige Christen denken sich Gott z.B. als Dreierperson, deren Fleisch sie essen und deren Blut der Priester trinkt.

MfG
Harti

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Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Harti am 17.11.2009 um 18:47 Uhr.
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Beiträge: 2.996, Mitglied seit 11 Jahren
Neo-x schrieb in Beitrag Nr. 1522-16:
die Kaninchen sterben deshalb weil wir sie aufessen.
Der Elefant wird getötet wegen dem Elfenbein.
Der Tiger wegen seinem Fell und die Antilope wegen Beefsteaks.
Kurzum wegen der menschlichen Gier.

Ich meine hier nicht die von Menschen getöteten Tiere. Auch ohne daß der Mensch Hand anlegt, sterben Tiere an Hunger.

Laß doch mal das Handeln des Menschen aus dem Spiel, wenn du über das Handeln eines Gottes,(oder Schöpfers) diskutieren willst.

Zitat:
Was ist Gott?

Gott ist das Idealbild des Schopfers, das uns vermittelt wird.
Gibt es Gott? Gibt es einen Schöpfer? Gibt es Ihn nicht? Wir alle wissen es nicht, wir können nur Glauben, oder es sein lassen.

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 18.11.2009 um 09:22 Uhr.
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Beiträge: 1.328, Mitglied seit 12 Jahren
HAllo ihr alle,

ich bin mit der Art der Diskussion von Neo-x nicht einverstanden, hier gebe jedoch ein Unterstützung für ihn:
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1522-23:
Laß doch mal das Handeln des Menschen aus dem Spiel, wenn du über das Handeln eines Gottes,(oder Schöpfers) diskutieren willst

Warum? Got handelt nicht etwa mit zwei Händen, oder etwa auf eine Art Selektion: ein Mensch tut das Böse und wird von dem Gott bestrafft. Ich denke - bin ja nicht fit in religiösen Auslegungen - Gott handelt auch durch die Menschen. Also man kann keinesfalls das HAndel eines Menschen rauslassen, wenn man über Gott spricht, bzw. nachdenkt.

Alle hier sehen den Begriff Gott, das wie rote Tuch vor ihren Gesicht flattert. Ich denke in dieser Diskussion ist viel wichtiger der Begriff Böse. Was ist das? WArum das Gute für einen ist das Böse für anderen?

Gruß
Irena
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Zitat:
Ich denke in dieser Diskussion ist viel wichtiger der Begriff Böse. Was ist das? WArum das Gute für einen ist das Böse für anderen?

Gruß
Irena

Hallo Irena,

weil Menschen unterschiedlich sind, ganz einfach. Für die eine Frau ist der Mann, der auf der anderen Straßenseite vorbeiläuft, der ideale Traumpartner, auf ihre Freundin hingegen wirkt er unsympathisch und hässlich.

So ist das mit Gut und Böse auch. Die Kategorien sind eigentlich überflüssig, weil sie nur aus dem Blickwinkel der Person, die gerade darüber spricht, genau das bedeuten, was diese Person eigentlich meint.
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Irena schrieb in Beitrag Nr. 1522-25:
HAllo ihr alle,

ich bin mit der Art der Diskussion von Neo-x nicht einverstanden, hier gebe jedoch ein Unterstützung für ihn:
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1522-23:
Laß doch mal das Handeln des Menschen aus dem Spiel, wenn du über das Handeln eines Gottes,(oder Schöpfers) diskutieren willst

Warum? Got handelt nicht etwa mit zwei Händen, oder etwa auf eine Art Selektion: ein Mensch tut das Böse und wird von dem Gott bestrafft. Ich denke - bin ja nicht fit in religiösen Auslegungen - Gott handelt auch durch die Menschen. Also man kann keinesfalls das HAndel eines Menschen rauslassen, wenn man über Gott spricht, bzw. nachdenkt.

Alle hier sehen den Begriff Gott, das wie rote Tuch vor ihren Gesicht flattert. Ich denke in dieser Diskussion ist viel wichtiger der Begriff Böse. Was ist das? WArum das Gute für einen ist das Böse für anderen?

Gruß
Irena


""An sich ist nichts weder gut noch böse. Erst das Denken mach es dazu. "
William Shakespeare

"Die Dinge sind weder gut noch böse, erst unsere Gedanken machen Sie dazu."
Altgriechisch Epiktet

Was also ist gut oder böse, ohne das es der Mnensch erst in Relation zu sich selbst danach beurteilt?
Sag mirs, Irena:
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