Willkommen in Manus Zeitforum
InformationenAnmelden Registrieren

Erweiterte Suche

Was wird aus dem Wissen der Menschheit?

Thema erstellt von Bernhard Kletzenbauer 
Beiträge: 203, Mitglied seit 12 Jahren
Uff - natürlich ist das "Raumschiff Erde" nicht machbar, wenn man ALLE Menschen am Leben lassen will und auch die komplette Fauna und Flora retten. Das wäre, denke ich, ganz und gar unmöglich.

Ich hatte mir das so vorgestellt, dass in den unterirdisch angelegten Habitaten (so ein Habitat ist komplett von der Außenwelt abgeschottet, genauso wie ein Raumschiff) ein paar tausend Menschen überleben. Alles, was außerhalb dieses einen Habitats ist (oder lass es gern auch mehrere sein), geht natürlich drauf. Sowohl Pflanzen als auch Tiere. 99,9 % der Erde wären damit leblos und tot. Aber 0,1 % böten trotzdem noch genug Platz für viele Generationen von Menschen.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 2.998, Mitglied seit 13 Jahren
Würden wir nur noch Teile der Erde bewirtschaften, so würde das Biologische Gleichgewicht in den anderen Bereichen zusammenbrechen.

Ohne Licht würde die Photosynthese zusammenbrechen. Der Sauerstoffgehalt würde absinken. der CO2 Gehalt ansteigen.
Gewässer würden umkippen und vereisen.
Pilze würden sich vermehren

Ein solches Scenario hat man schon durchgespielt, wenn die Erde durch Vulkanasche oder Meteoriteneinschlag für Jahre verdunkelt würde.

Es würde Jahre bis Jahrhunderte dauern, die Biosphäre wieder in einen bewohnbaren Zustand zu bringen.
Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 203, Mitglied seit 12 Jahren
Hallo Hans-M,

ich glaube, du verstehst nicht, was so ein Habitat ausmacht, ist das möglich? Deine Antworten sind nämlich jedesmal total am Thema vorbei.

Zitat:
Ohne Licht würde die Photosynthese zusammenbrechen. Der Sauerstoffgehalt würde absinken. der CO2 Gehalt ansteigen.

Ein solches Habitat ist ein GESCHLOSSENES System. So etwas, wie die erste Marsbasis aussehen würde, wenn wir eine machen würden. Nur zusätzlich so gebaut, dass man keine Sonne braucht.

Das Licht würde komplett künstlich erzeugt. Der Sauerstoffgehalt würde künstlich geregelt. Der CO2 Gehalt ebenfalls. Es wäre ein vom Menschen komplett künstlich geschaffener Lebensraum, der alles bietet, um (für eine bestimmte Zeit) vollständig autark sein zu können.

Es gab bereits Projekte, die das versuchten: http://de.wikipedia.org/wiki/Biosphäre_2


Sind zwar gescheitert, aber wir sprechen ja auch von der Menschheit in der Zukunft. Da ist sicherlich mehr möglich. :)



Zitat:
Es würde Jahre bis Jahrhunderte dauern, die Biosphäre wieder in einen bewohnbaren Zustand zu bringen.

Und vergiss doch bitte die Biosphäre! Die ist dann kaputt, wenn die Erde als Raumschiff durch's All fliegt. Sie ist tot. Sie ist weg. Es gibt keine Biosphäre mehr. Keine Tiere und keine Pflanzen außerhalb der Habitate. ALLES TOT. Für immer, von mir aus.

Es geht darum, die Erde in ein neues Sonnensystem zu steuern, wo man dann umsiedelt auf einen bewohnbaren Planeten, so wie man es auch machen würde, wenn man mit Generationsraumschiffen zu anderen Planeten reist.

Es geht NICHT darum, die Erde jemals wieder als Lebensraum nutzen zu können, wenn die Reise geschafft ist.

Beitrag zuletzt bearbeitet von Arathas am 25.09.2009 um 13:18 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 58, Mitglied seit 13 Jahren
@Irena

Zitat:
Dann missbrauchst du das Ansehen jedes Künstlers, dessen Werk du betrachtest. Die Wahrnehmung landet in DEINEM vorhandenem Kontext, der mit des Künstlers nichts gemein hat. Es geht um jede Information von Aussen: man suggeriert "Spekulative ansichten als Tatsachen". WAs nun tun: Augen, Ohren um keine objektive Information nicht zu verfälschen?!

Das ist ein ganz anderes Thema was du jetzt andeutest. Es macht einen Unterschied ob ich etwas nur betrachte oder es wiedergebe. Zu unterscheiden ist auch ob ich einen Text wahrnehme oder ein Bild. Die Regelwerke von Text und Sprache werden in der linken, Bilder, ganzheitliche Strukturen und die klanglichen Aspekte von Sprache in der rechten Hirnhälfte verarbeitet.

Zitat:
Zwietens, ich finde nicht unbedingt notwendig (zwar lobenswert) die Ursprunge eines Kunstwerk (eine gute Zitat ist ja nicht anders) zu kennen. MAn kann es als egoistisch betrachten, aber mir ist wichtiger ein Moment des Erlebens, eine Moment der Entdeckung.

Das weicht auch vom eigentlichen Thema ab, Zitate kann man als Kunstwerke betrachten das sind sie meiner Meinung nach allerdings nicht.

Zitat:
Es gibt dir sicher mehr Verständnis - aber eben anderes Verständnis, wenn du weis über Konfuziaus Lebengang, seine Philosophie auwendig. Mich inspiriert aber ein Satz - ein Diamant, dass seine entgültige Form in meinem Kontext (also doch) nimmt an. Mir ist wichtiger was ein Bild dargibt ohne zu Lesen auf der WAnd neben die GEschichte seiner Entstehung.

Das hast du sehr gefühlsvoll geschrieben und imponiert sehr, bedenke jedoch Zitate, deren ursprünglicher Kontext verloren und nicht mehr rekonstruierbar ist, werden zu Fragmenten.

Zitat:
Hier beginnt schon eine - individuelle - Verfälschung, bzw. Interpretation. WArum erweckt es in mir kein Anschein der Priorität?

Ich kann dir keine Antwort darauf geben da ich dich nicht kenne.

Zitat:
Gibt mir mindestens ein Beispiel - ein Satz, in dem man vertieft, aben dreht man sich gedanklich nicht im Kreis und verliert nicht das primäre ziel, nämlich seinen Sinn logisch zu verstehen.

1) Nichts ist Wichtig, wichtig ist das, was uns wichtig erscheint.

2) "Orandum est ut sit mens sana in corpore sano"
bedeutet: Beten sollte man darum, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist sei.
Decimus Iunius Iuvenalis (Satiren X, 356)

3) An seinen Feinden rächt man sich am besten dadurch, dass man besser wird als sie.
Diogenes aus Sinope (410 v. Chr. - 323 v. Chr.)

4*) "Λυχνίας σβησθείσης, πάσα γυνή ομοία"
bedeutet: Wenn du das Licht ausschaltest, ist jede Frau gleich.
Diogenes aus Sinope (410 v. Chr. - 323 v. Chr.)
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.503, Mitglied seit 15 Jahren
HAllo ZEUS,

ist es deine Sätze, in den "man vertieft, aben dreht man sich gedanklich nicht im Kreis und verliert nicht das primäre ziel, nämlich seinen Sinn logisch zu verstehen"?

In ersten SAtz braucht man gar nicht vertiefen, um beginnen in einem Kreis zu drehen.
Die andere Beispiele sind nicht besser. Wo hier grundsätzliche Unterschied zu meiner Zitat (gemeint von Konfuzius)?!

Zitat:
Das Wort Zitat kann aus dem lateinischen Wort citare (= herbeirufen) hergeleitet werden und hat die Bedeutung einer wörtlich übernommenen Stelle aus einem Text oder ein Hinweis auf eine bestimmte Textstelle. Ein Zitat ist also ein expliziter Hinweis auf einen anderen Autor. Auch andere Medien, wie Bilder und Musik, können als Zitat verwendet werden. Zitate, deren ursprünglicher Kontext verloren und nicht mehr rekonstruierbar ist, werden zu Fragmenten.(Wiki - Hervorhebung von mir)

Die Geschichte unsrerer Auseinandersetzung: du fand, dass ich die Zitat verwendet habe ohne Rücksicht " in welchen Zusammenhang sie verfasst wurden". Ich habe gesagt es ist mir unwichtig. Ich finde, das sie am besten wiedergibt, was ich gemeint habe. Du kann annehmen, dass ich damit die Gewichtigkeit von meine Aussage erhöhen möchte. Jedoch mein Absicht war die geflügelte Zitat nicht klauen, weil ihr Urheber bekannt ist. Punkt.

Der ursprüngliche Kontext von dieser Zitat meines Wissens ist nicht verloren, daher ist es kein Fragment. Auch Begriff Fragment ist eine Unterkategorie unter Zitat, weil die Sprüche der antiken Philosophen, die nur in zitierte Überlieferung erhalten sind und ihre Kontext verloren haben - werden weiterhin zitiert.

Es geht im Grunde um den Sinn der Zitat, die in einem neuen Kontext angebettet ist. In dem FAll es war mein Beitrag-Nr. 1489-16. Also wenn du möchtest weiter linguistische Diskussion führen - vielleicht besser ein neues Thread zu eröffnen. Ich selbst habe keine Interesse diese Diskussion weiterführen.

Ich bin auch nicht bereit eine Diskussion jetzt führen, was Konfuzius damit gemeint hat. Es ist eine Zitat, die in einem neuen Kontext eingebettet ist und wenn, nur dieser Kontext interessiert mich. Punkt.

Gruß

Irena
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 2.998, Mitglied seit 13 Jahren
Arathas schrieb in Beitrag Nr. 1489-43:
Hallo Hans-M,

ich glaube, du verstehst nicht, was so ein Habitat ausmacht, ist das möglich? Deine Antworten sind nämlich jedesmal total am Thema vorbei.

Von wegen, ich rede am Thema vorbei!
Ich glaube DU verstehst nicht, worum es hier geht.

Wir reden hier nicht von einem Habitat, sondern von einem ganzen Planeten
Sicher ist es möglich in einem begrenzten Raum die klimatischen und biologischen Bedingungen zu erhalten. Aber den Rest des Planeten muß ich vernachlässigen, ihn seinem Schicksal überlassen, und dann passiert dort genau das, was ich in Beitrag-Nr. 1489-42 beschrieben habe
Die Erde müßte langsam wieder bewohnbar gemacht werden.
Zitat:
Es geht NICHT darum, die Erde jemals wieder als Lebensraum nutzen zu können, wenn die Reise geschafft ist.
Warum sollten man sich die Mühe machen, einen ganzen Planeten "mitzuschleppen", wenn man ihn hinterher wie ein kaputtes Raumschiff entsorgt.
Es wäre technisch viel einfacher ein Raumschiff zu bauen und zu steuern, als einen Planeten derart "umzumodeln"
Und wie entsorgt man einen Planeten, wenn man ihn nicht mehr benötigt?
Er würde das ganze Gefüge des neu gefundenen Sonnensystems durcheinanderbringen.
Seine Bahn würde die Bahnen der anderen Planeten kreuzen, mit ihnen kollidieren, wenn man ihn nicht präzise auf eine eigene Bahn bringen würde. Seine Gravitation könnte unvorhersehbare Auswirkungen auf die Bahnen der dort bereits vorhandenen Himmelskörper haben.
Wir Menschen sind bekannt dafür unseren Planeten mit Müll zu überladen, ohne die Folgen abschätzen zu können. Also fangen wir im neuen Sonnensystem gleich wieder damit an, was wir am besten können.
Die Wegwerfgesellschaft in größeren Maßstäben

Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 26.09.2009 um 17:43 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 58, Mitglied seit 13 Jahren
Zitat:
ist es deine Sätze, in den "man vertieft, aben dreht man sich gedanklich nicht im Kreis und verliert nicht das primäre ziel, nämlich seinen Sinn logisch zu verstehen"?

In ersten SAtz braucht man gar nicht vertiefen, um beginnen in einem Kreis zu drehen…
Ansichtssache, siehe z.B.
Zitat:
Es ist eine Zitat, die in einem neuen Kontext eingebettet ist und wenn, nur dieser Kontext interessiert mich. Punkt.
Oder auch
Zitat:
…du fand, dass ich die Zitat verwendet habe ohne Rücksicht " in welchen Zusammenhang sie verfasst wurden". Ich habe gesagt es ist mir unwichtig. Ich finde, das sie am besten wiedergibt, was ich gemeint habe…
Yeah damit bestätigst du zum einen die Richtigkeit, wichtig ist das was uns wichtig erscheint, zum anderen belegst du seine Tiefgründigkeit ohne dass man sich sinnlos im Kreis drehen muss. Mehr wollte ich auch nicht.
Zitat:
…Die andere Beispiele sind nicht besser. Wo hier grundsätzliche Unterschied zu meiner Zitat (gemeint von Konfuzius)?!
Sie sind schlicht und logisch zu verstehen bis auf das vierte Zitat und an Tiefsinn rennen sie Konfuzius auch nicht hinterher.
Wesentlicher Unterschied: sie spiegeln ihren ursprünglichen Kontext im Neuen wieder.
Zitat:
…Der ursprüngliche Kontext von dieser Zitat meines Wissens ist nicht verloren, daher ist es kein Fragment…

…Es geht im Grunde um den Sinn der Zitat, die in einem neuen Kontext angebettet ist…
Neuer Kontext neuer Sinn. Zitate sind nicht gleichzustellen mit Fragmente da sie unterschiedliche Anforderungen erfüllen müssen.
Zitat:
Also wenn du möchtest weiter linguistische Diskussion führen - vielleicht besser ein neues Thread zu eröffnen. Ich selbst habe keine Interesse diese Diskussion weiterführen.
Wenn das eine linguistische Diskussion war dann bin ich Batman.

„Μη μου τους κύκλους τάραττε“
Bedeutet: Störe meine Kreise nicht
Archimedes (um 287 - 212 v. Chr.)


Aber egal, nichts ist so wichtig um einen neuen Thread zu eröffnen, wir haben Lang genug sinnloses Zeugs gequatscht und diesen Thread vergewaltigt fg*.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 7, Mitglied seit 13 Jahren
Also der Verlust des "Wissens" der Menschheit wäre doch zu verkraften, denn wie bereits gesagt wurde, wird Wissen nicht erfunden, sondern lediglich entdeckt.

Was ich viel schlimmer finde: Unsere gesamte Kultur wäre wie weggewischt! Das heißt alles Kreative (= Einzigartige), was der Mensch geschaffen hat, wäre für immer weg :( Man denke da nur an so großartige Serien wie zum Beispiel Al Bundy. Also mich macht der Gedanke traurig, dass so etwas wunderbares irgendwann einfach "vergessen" ist bzw. nicht mehr existiert. Dazu kann ich nur sagen: "Eine glatte Schande", so wie es die Frau im Poppys By The Tree gesagt hat. Wer die Folge "Die Urlaubsmörder" kennt, muss jetzt bestimmt auch lachen :D

Selbst wenn die Menschheit irgendwann nicht mehr existieren sollte, so sollte doch wenigstens ihre Kultur in irgendeiner Form bewahrt werden.
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Beiträge: 1.359, Mitglied seit 17 Jahren
NXT-Inspire schrieb in Beitrag Nr. 1489-48:
...wird Wissen nicht erfunden, sondern lediglich entdeckt.
Ob erfunden oder entdeckt - die gesammelten Entdeckungen müßten von jeder Kultur wieder neu entdeckt und gesammelt werden. In der ehemaligen Bibliothek von Alexandria sollen begehrte Entdeckungen gewesen sein.
Zitat:
Was ich viel schlimmer finde: Unsere gesamte Kultur wäre wie weggewischt!...
Selbst wenn die Menschheit irgendwann nicht mehr existieren sollte, so sollte doch wenigstens ihre Kultur in irgendeiner Form bewahrt werden.
Manche Gebäude enthalten im "Grundstein" eine Zeitkapsel mit Dokumenten. Sollte das Gebäude irgendwann zerstört sein, so finden vielleicht Archäologen diese Flaschenpost aus der Vergangenheit.

Entdeckungen und Kultur, vielleicht kann man sie auf Datenspeichern für außerirdische Kulturen über die Zeit hinweg konservieren?
Signatur:
Es gibt keine Urknall-Singularität.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 2.998, Mitglied seit 13 Jahren
NXT-Inspire schrieb in Beitrag Nr. 1489-48:
Selbst wenn die Menschheit irgendwann nicht mehr existieren sollte, so sollte doch wenigstens ihre Kultur in irgendeiner Form bewahrt werden.

Für wen?

Es lohnt sich nur, wenn irgend jemand dieses Wissen nach unserem Ableben nutzen kann.
Dazu müßten andere, dann noch lebende Tiere, z.B Primaten, sich in ihrer Intelligenz weiterentwickeln, wie ich bereits in einem vorangegangenem Beitrag erwähnte.
Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 473, Mitglied seit 13 Jahren
Das stimmt schon so Hans-m, doch wird auch niemand wissen, ob nach uns nicht andere kommen. Müssen keine Primaten von der Erde sein. Können auch von irgentwoher aus dem All kommen. Da wir nicht mehr da sind, werden wir das nicht wissen. Doch wir können vorrausplanen. Wer weiss was nach uns kommt. Kommt keiner, halb Pech.
Signatur:
Wissen ist Macht, nichtwissen macht nichts!
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 2.998, Mitglied seit 13 Jahren
Solo1 schrieb in Beitrag Nr. 1489-51:
Müssen keine Primaten von der Erde sein. Können auch von irgentwoher aus dem All kommen.

Wer die Fähigkeit hat durch das All zur fernen Planeten, eben zu unserer Erde, zu reisen, der verfügt über weit mehr Wissen als wir.
Es wäre lediglich eine archäologische Herausforderung für die Aliens, etwas über unsere Kultur zu erfahren. Stellt sich die Frage, ob Aliens archäologische Interessen entwickelt haben.

Zitat:
Wer weiss was nach uns kommt. Kommt keiner, halb Pech.

War den Kulturen vor uns (Maja, Inka, Normannen und wie sie alle hießen) auch egal, denke ich.
Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 473, Mitglied seit 13 Jahren
Zitat:
Wer die Fähigkeit hat durch das All zur fernen Planeten, eben zu unserer Erde, zu reisen, der verfügt über weit mehr Wissen als wir.
Es wäre lediglich eine archäologische Herausforderung für die Aliens, etwas über unsere Kultur zu erfahren. Stellt sich die Frage, ob Aliens archäologische Interessen entwickelt haben.

Genau das werden wir dann nicht wissen. Ich denke aber schon das sämtliche Rassen interresse an Archologie haben werden. Es ist halb immer interressant zu wissen was vorher war.
Signatur:
Wissen ist Macht, nichtwissen macht nichts!
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 2.998, Mitglied seit 13 Jahren
Solo1 schrieb in Beitrag Nr. 1489-53:
Ich denke aber schon das sämtliche Rassen interresse an Archologie haben werden. Es ist halb immer interressant zu wissen was vorher war.

Für uns Menschen schon, aber für Aliens vielleicht Ja, vielleicht Nein

Alien-Intelligenz hat eine ganz andere Evolution durchgemacht, als Menschen-Intelligenz.

Denen ist die Vergangenheit unseres Planeten vielleicht egal.
Möglicher weise haben sie auch auf ihrem Heimatplaneten keine Archäologie betrieben. Alles lebenswichtige und technisch relevante wurde konserviert, der Rest ist unwichtig, weil, nach deren Meinung, nicht für den Fortbestand der Art relevant. Gespeichert wird nur, was wichtig ist.
Wichtig ist das erworbene Wissen, und der Blick in die Zukunft. Die Vergangenheit ist vergessen und vorbei.

Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 08.10.2009 um 12:26 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 473, Mitglied seit 13 Jahren
Hm, das sehe ich nicht so.

Ich denke mal jedes Bewusstsein ist nach Wissen bestrebt. Egal ob Menschen oder Ausserirdische. Denn woher nehmen wir Wissen? Aus der Zukunft? Nein. Nur aus der Vergangenheit. Anders gehts gar nicht.
Jede Spezies lernt aus der Vergangenheit. In die Zukunft kann keiner schauen ( Hellseher mal abgesehen, aber lassen wir das ).
Um Wissen anzusammeln brauchen wir die Gegenwart und die Vergangenheit. Die Zukunft ist uninterressant. Ist nur ein Resultat des Wissens aus der Vergangenheit.

Deshalb gehe ich davon aus, das jede intelligente Spezies auf der Vergangenheit aufbauen muss. Ergo muss jede Spezies auch Archologie betreiben. Falls nicht, gibts kein Wissen.

Edit:
Ach und wir selber als Bewusstsein erforschen eigentlich nur die Vergangenheit. Jedes Teleskop schaut zurück in der Zeit, niemals nach vorne. Nach vorne schauen ist reine Spekulation, resultierend aus dem Wissen der Vergangenheit.

Signatur:
Wissen ist Macht, nichtwissen macht nichts!
Beitrag zuletzt bearbeitet von Solo1 am 08.10.2009 um 12:55 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 2.998, Mitglied seit 13 Jahren
Solo1 schrieb in Beitrag Nr. 1489-55:
Ich denke mal jedes Bewusstsein ist nach Wissen bestrebt. Egal ob Menschen oder Ausserirdische.

Wir Menschen sehen immer alles aus der Menschenperspektive, wir denken wie Menschen, handeln wie Menschen und erwarten, daß alle anderen intelligenten Lebensformen genau so denken und handeln. Doch wir können es nicht mit Bestimmtheit sagen.

Zitat:
Denn woher nehmen wir Wissen? Aus der Zukunft? Nein. Nur aus der Vergangenheit. Anders gehts gar nicht.
Deshalb gehe ich davon aus, das jede intelligente Spezies auf der Vergangenheit aufbauen muss. Ergo muss jede Spezies auch Archologie betreiben. Falls nicht, gibts kein Wissen.
für relevantes Wissen ist keine Archäologie erforderlich.

Zitat:
Ich schrieb: Alles lebenswichtige und technisch relevante wurde konserviert, der Rest ist unwichtig,

Die Formel E=m*c2 ist wichtig, der Name Einstein, hat aber mit dem Wert der Information nichts zu tun.
Wichtig ist z.B wie ein Motor funktioniert, wie man Strom erzeugt usw.
Wer Edison war, oder Daimler ist für dieses Wissen nicht erforderlich.

Ich hoffe Dir damit den Unterschied zwischen archäologischen/geschichtlichem Interesse und dem Anlegen einer technischen Sammlung verständlich zu machen.

Zitat:
Solo1 schrieb in Beitrag Nr. 1489-55 :
Ach und wir selber als Bewusstsein erforschen eigentlich nur die Vergangenheit. Jedes Teleskop schaut zurück in der Zeit,
Das ist Technisch bedingt, das wir nur in die vergangenheit blicken können. Unser Interesse bei der Weltallfoschung ist, z.B wie Sterne entstehen, und vergehen, das lernen wir quasi an realen Beispielen, die in der Vergangenheit stattfanden. Das eigentliche Interesse besteht aber letztendlich am Ablauf dieses Vorgangs.
Signatur:
Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 473, Mitglied seit 13 Jahren
Zitat:
Wir Menschen sehen immer alles aus der Menschenperspektive, wir denken wie Menschen, handeln wie Menschen und erwarten, daß alle anderen intelligenten Lebensformen genau so denken und handeln. Doch wir können es nicht mit Bestimmtheit sagen.

Ja das stimmt schon so. Doch Wissen kommt trotzdem nur aus der Vergangenheit. Es sei denn eine andere Spezies sind Hellseher.

Zitat:
Die Formel E=m*c2 ist wichtig, der Name Einstein, hat aber mit dem Wert der Information nichts zu tun.

Das ist klar. Die Dinge sind wichtig, nicht der Mensch.

Zitat:
Das ist Technisch bedingt, das wir nur in die vergangenheit blicken können. Unser Interesse bei der Weltallfoschung ist, z.B wie Sterne entstehen, und vergehen, das lernen wir quasi an realen Beispielen, die in der Vergangenheit stattfanden. Das eigentliche Interesse besteht aber letztendlich am Ablauf dieses Vorgangs.

Genau diese Abläufe leiten wir aus der Vergangenheit ab. Wir müssen also uns die Vergangenheit zu nutze machen.
Signatur:
Wissen ist Macht, nichtwissen macht nichts!
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 24, Mitglied seit 15 Jahren
Bernhard Kletzenbauer schrieb in Beitrag Nr. 1489-1:
Jeden Tag nimmt das Wissen zu. Aber ständig besteht auch die Gefahr des Aussterbens der Menschheit (Schweinegrippe, Pest, Killer-Asteroid, Supervulkan,...usw...).
Spätestens in einigen hundert Millionen Jahren verbrennt die sich aufblähende Sonne die Erdoberfläche.
War dann alle Wissens-Sammlung vergebens?

Was ist denn das Wissen der Menschheit und ist es denn so wichtig für die erde, für die galaxie oder das universum?
Was ist denn der Grund deiner Frage?
Ist es eine ansammlung von chaotischen Informationen ? Wir wissen nichts genaues und das wird auch noch ne weile so bleiben ... oder auch nicht!
Wieviele Steine braucht es um es festzuhalten? ... Wenn wir so unseres Wissen weiterspeichern wie gehabt wird es nicht lange halten ... es in stein zu meisseln ist wohl die beste idee ... papier zerfällt, cd-rohling gehen kaputt ... gibts da alternativen ?

Wenn ich wüsste was ich nicht weis dann wär ich der reichste mensch der welt.
Signatur:
[x] <--- Nail here for a new Monitor
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Beiträge: 1.359, Mitglied seit 17 Jahren
Pi8-o schrieb in Beitrag Nr. 1489-58:
Bernhard Kletzenbauer schrieb in Beitrag Nr. 1489-1:
Jeden Tag nimmt das Wissen zu. Aber ständig besteht auch die Gefahr des Aussterbens der Menschheit (Schweinegrippe, Pest, Killer-Asteroid, Supervulkan,...usw...).
Spätestens in einigen hundert Millionen Jahren verbrennt die sich aufblähende Sonne die Erdoberfläche.
War dann alle Wissens-Sammlung vergebens?
Zitat:
Was ist denn das Wissen der Menschheit und ist es denn so wichtig für die erde, für die galaxie oder das universum?
Was ist denn der Grund deiner Frage?
Ist es eine ansammlung von chaotischen Informationen ? ...
Das Wissen betrifft Naturwisswenschaften (Mathematik, Physik, Biologie...) und ist mühsam erarbeitet worden. (Die Erde ist keine Scheibe, Zahl Pi, Lehrsatz des Pythagoras, E=mc*2, DNS-Struktur,...)
Fiele das weg (Science Fiction Film "Zucker", in dem alle Datenträger zu Zucker zerfallen), stünden wir ziemlich dumm da.
Wäre doch schade drum, wenn es vergebliche Arbeit gewesen wäre.
Signatur:
Es gibt keine Urknall-Singularität.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 24, Mitglied seit 15 Jahren
Bernhard Kletzenbauer schrieb in Beitrag Nr. 1489-59:
Bernhard Kletzenbauer schrieb in Beitrag Nr. 1489-1:
Jeden Tag nimmt das Wissen zu. Aber ständig besteht auch die Gefahr des Aussterbens der Menschheit (Schweinegrippe, Pest, Killer-Asteroid, Supervulkan,...usw...).
Spätestens in einigen hundert Millionen Jahren verbrennt die sich aufblähende Sonne die Erdoberfläche.
War dann alle Wissens-Sammlung vergebens?
Zitat:
Was ist denn das Wissen der Menschheit und ist es denn so wichtig für die erde, für die galaxie oder das universum?
Was ist denn der Grund deiner Frage?
Ist es eine ansammlung von chaotischen Informationen ? ...
Zitat:
Das Wissen betrifft Naturwisswenschaften (Mathematik, Physik, Biologie...) und ist mühsam erarbeitet worden. (Die Erde ist keine Scheibe, Zahl Pi, Lehrsatz des Pythagoras, E=mc*2, DNS-Struktur,...)
Fiele das weg (Science Fiction Film "Zucker", in dem alle Datenträger zu Zucker zerfallen), stünden wir ziemlich dumm da.
Wäre doch schade drum, wenn es vergebliche Arbeit gewesen wäre.

Och nein, darum geht es ja .... die daten zerfallen zu zucker weil unsere medien nichts mit der unendlichkeit zu tun haben -> somit auch unser wissen.
vielleicht hatte eine hochkultur vor 4000 jahren das gleiche wissen nur sie konnten es nicht halten da sie keine medie hatten .... unser wissen ist einfach nur so gut wie wir es speichern können und das ist mehr als arm ... kristalle wären da eine abhilfe. aber alles so will es die *grins* Zeit ist vergänglich ... ich bewundere immer noch die menschen die ihre daten in stein meiselten, das ist nich vergänglich und irgendwie auch W.E.I.T.S.I.C.H.T.I.G.E.R. als wir heute denken ... was ist denn deiner meinung nach das idealste speichermedium?
Signatur:
[x] <--- Nail here for a new Monitor
[Gäste dürfen nur lesen]
In diesem Forum dürfen nur Mitglieder schreiben. Hier kannst du dich anmelden
Zum Seitenanfang Nach oben